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Vaterherz Ist Eine Heilige Sache Der Sorgen Und Entbehrung

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Durchs wilde Kurdistan - Viertes Kapitel BB

Ich konnte nicht darüber lächeln. Ein Vaterherz ist eine heilige Sache; ich hatte ja auch einen Vater daheim, der oft für mich der Sorgen und Entbehrungen genug getragen hatte, und konnte also das begreifen. Endlich kam Selim Agha von dem Mutesselim zurück. Er verzehrte in der Küche sein Abendbrot, und dann gingen wir heimlich zum Juden. Selim Agha hatte die Wirkung des starken Weines zur Genüge kennen gelernt und nahm sich daher sehr in acht. Er trank nur in kleinen Schlückchen und auch sehr langsam. Wir mochten bereits dreiviertel Stunden beim Weine sitzen, und noch immer zeigte derselbe keine andere Wirkung auf den Agha, als dieser stiller und träumerischer wurde und sich sinnend in seine Ecke lehnte. Schon stand ich im Begriff, ihn zum Austrinken zu nötigen und zwei neue Krüge bringen zu lassen, als es draußen an die Thüre pochte. Wer ist das? frug der Agha. Das muß Halef sein. Weiß er, wo wir sind? Ja. Effendi, was hast du gethan! Aber er weiß nicht, was wir thun. Laß ihn nicht herein! Wie gut, daß ich Halef aufmerksam gemacht hatte! Daß er kam, um mich zu holen, war mir Beweis, daß etwas Besonderes passiert sei. Ich öffnete von innen und trat hinaus auf den Flur. Halef! Sihdi, bist du es? Ja. Was ist's? Der Mutesselim ist gekommen. Das ist schlimm; das kann uns das ganze Werk verderben. Gehe. Wir kommen gleich nach. Aber bleibe stets an der Thüre meines Zimmers, damit ich dich sofort habe, wenn ich dich brauche! Ich trat wieder in den kleinen Raum zurück. Selim Agha, es war dein Glück, daß ich dem Hadschi sagte, wo wir sind. Der Mutesselim ist bei dir und wartet auf dich. Allah illa Allah! Komm schnell, Effendi! Was will er? Halef wußte es nicht. Es muß wichtig sein. Eile! Wir ließen den Wein stehen und schritten mit schnellen Schritten unserer Wohnung zu. Als wir heim kamen, saß der Kommandant auf meinem Ehrenplatze in meiner Stube, ließ sich von der roten Papierlaterne magisch beleuchten und sog an meinem Nargileh. Er war, als er mich erblickte, so höflich, sich zu erheben. Ah, Mutesselim, du hier in meiner Wohnung! Allah segne deinen Eintritt und lasse es dir wohlgefallen an meiner Seite! Im stillen aber hatte ich allerdings einen nicht ganz mit dieser höflichen Phrase übereinstimmenden Wunsch. Emir, verzeihe, daß ich zu dir heraufstieg. Die Wirtin dieses Hauses, der Allah ein Gesicht gegeben hat wie keiner zweiten, wies mich herauf. Ich wollte mit Selim Agha reden. So erlaube, daß ich mich wieder entferne! Jetzt war er gezwungen, mich zum Hierbleiben aufzufordern, wenn er nicht ganz und gar gegen alle türkische Bildung verstoßen wollte. Bleib, Emir, und setze dich. Auch Selim Agha mag sich setzen; denn was ich von ihm verlange, das darfst du wissen. Jetzt mußten die Reservepfeifen her. Während des Anzündens beobachtete ich den Kommandanten scharf. Das rote Licht der Laterne ließ mich sein Gesicht nicht genau erkennen, aber seine Stimme schien mir jenen Klang zu besitzen, welcher dann zu hören ist, wenn die Zunge ihre gewöhnliche Leichtigkeit zu verlieren beginnt. Was meinest du, Effendi? Ist der Makredsch ein wichtiger Gefangener? Ich meine es. Ich auch. Darum macht mir der Gedanke, daß es ihm vielleicht gelingen könnte, zu entkommen, schwere Sorge. Er ist doch sicher eingeschlossen! Ja. Aber das ist nicht genug für mich. Selim Agha, ich werde diese Nacht nicht schlafen und zwei oder dreimal nach dem Gefängnisse gehen, um mich zu überzeugen, daß er wirklich in seinem Loche ist. Herr, ich werde das an deiner Stelle thun!

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Reise News + Infos

Soldatenehr.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Zu Roß, so schön und wüste, Ein hohes Weib fliegt her, Behelmt, entblößt die Brüste, Ihr Aug weckt wild Gelüste, Sie heißt Soldatenehr. Ihr nach aus Felsenritzen Schaun graue Wichte klein, Verstreun von ihren Mützen Dukaten rings, die blitzen Blutrot ins Land herein. Auch hierin tritt der vorwiegend militaerische Charakter hervor, der hauptsaechlich diesen Revolutionsversuch von dem voraufgehenden unterscheidet. Man ging also ans Werk. Das Getreide- und das Kolonialgesetz stiessen bei der Regierung, wie begreiflich, auf die lebhafteste Gegenwehr. Man bewies im Senat mit schlagenden Zahlen, dass jenes die oeffentlichen Kassen bankrott machen muesse; Saturninus kuemmerte sich nicht darum. Man erwirkte gegen beide Gesetze tribunizische Interzession; Saturninus liess weiterstimmen. Man zeigte den die Abstimmung leitenden Beamten an, dass ein Donnerschlag vernommen worden sei, durch welches Zeichen nach altem Glauben die Goetter befahlen, die Volksversammlung zu entlassen; Saturninus bemerkte den Abgesandten, der Senat werde wohl tun, sich ruhig zu verhalten, sonst koenne gar leicht nach dem Donner der Hagel folgen. Endlich trieb der staedtische Quaestor Quintus Caepio, vermutlich der Sohn des drei Jahre zuvor verurteilten Feldherrn 2 und gleich seinem Vater ein heftiger Gegner der Popularpartei, mit einem Haufen ergebener Leute die Stimmversammlung mit Gewalt auseinander. Allein die derben Soldaten des Marius, die massenweise zu dieser Abstimmung nach Rom gestroemt waren, sprengten, rasch zusammengerafft, wieder die staedtischen Haufen, und so gelang es, auf dem wiedereroberten Stimmfeld die Abstimmung ueber die Appuleischen Gesetze zu Ende zu fuehren. Der Skandal war arg; als es indes zur Frage kam, ob der Senat der Klausel des Gesetzes genuegen werde, dass binnen fuenf Tagen nach dessen Durchbringung jeder vom Rat bei Verlust seiner Ratsherrnstelle auf getreuliche Befolgung des Gesetzes einen Eid abzulegen habe, leisteten diesen Eid die saemtlichen Senatoren mit einziger Ausnahme des Quintus Metellus, der es vorzog, die Heimat zu verlassen. Nicht ungern sahen Marius und Saturninus den besten Feldherrn und den tuechtigsten Mann unter der Gegenpartei durch Selbstverbannung aus dem Staate scheiden. Jedem der beiden Oberfeldherrn standen auf italischer Seite sechs, auf roemischer fuenf Unterbefehlshaber zur Seite, so dass ein jeder von diesen in einem bestimmten Bezirk den Angriff und die Verteidigung leitete, die konsularischen Heere aber die Bestimmung hatten, freier zu agieren und die Entscheidung zu bringen. […]

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Auf derselben Station.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Kaum trafen wir uns auf derselben Station, Herzliebster Prinz Alexander, Da bläst schon zur Abfahrt der Postillion, Und bläst uns schon auseinander. Quelle: Heinrich Heine Lieder Romanzen Junge Leiden - 1817-1821 Buch der Lieder Hamburg 1827 www.zeno.org Ich kann mich daher nur schwer entschließen, am frühen Morgen mein Zimmer zu verlassen, und wenn ich ohne vollgültige Ursache mich einmal dazu nötige, so habe ich für den übrigen Tag nur die Wahl zwischen gedankenloser Zerstreuung oder selbstquälerischem Trübsinn. Ich stand vor einer niedern und halb schließenden Türe, pochte, erhielt keine Antwort, drückte endlich die Klinke und trat ein. Ich befand mich in einer ziemlich geräumigen, sonst aber höchst elenden Kammer, deren Wände von allen Seiten den Umrissen des spitzzulaufenden Daches folgten. Hart neben der Türe ein schmutziges, widerlich verstörtes Bette, von allen Zutaten der Unordentlichkeit umgeben; mir gegenüber, hart neben dem schmalen Fenster, eine zweite Lagerstätte, dürftig, aber reinlich, und höchst sorgfältig gebettet und bedeckt. Am Fenster ein kleines Tischchen mit Notenpapier und Schreibgeräte, im Fenster ein paar Blumentöpfe. Die Mitte des Zimmers von Wand zu Wand war am Boden mit einem dicken Kreidenstriche bezeichnet, und man kann sich kaum einen grelleren Abstich von Schmutz und Reinlichkeit denken, als diesseits und jenseits der gezogenen Linie, dieses Äquators einer Welt im kleinen, herrschte. Ein Gedanke in klassischer Form wird dieser Gedanke in Ramseys Facts and Propositions formuliert, wo es lapidar heißt, dass es in Wirklichkeit kein gesondertes Wahrheitsproblem gibt, sondern lediglich eine sprachliche Verwirrung Wahrheit oder Falschheit können primär Propositionen (propositions) zugeschrieben werden. So meine beispielsweise der Satz Es ist wahr, dass Cäsar ermordet wurde nicht mehr als der Satz Cäsar wurde ermordet. Eine Satzform wie es ist wahr werde nur aus stilistischen Gründen verwendet, oder um der eigenen Behauptung Nachdruck zu verleihen. […]

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Tannenbaum.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Nicht im unwirtbaren Raum flammt die Glut der Sonnenwende, unsrer Kinder zarte Hände schmücken heut den Tannenbaum. Schimmernd strahlt der Kerzen Pracht - sei gegrüßt, geweihte Nacht! In Spanien wird die "Johannisnacht" oder Sonnenwende, die kürzeste Nacht und der längste Tag des Jahres, vor allem an den Küsten, mit verschiedenen Ritualen begangen. Der Beginn des neuen Zeitabschnittes war überhaupt eine Aufforderung, den Blick in die Zukunft zu richten, Vorsätze zu fassen und Wünsche zu bilden. Juni, dem Sommerbeginn statt. Im katholischen Spanien wurde aber der Geburtstag von Johannes dem Täufer "San Juan Bautista" am 24. Juni zum kirchlichen Feiertag erklärt und so finden die Feierlichkeiten in der Nacht vom 23. zum 24. Juni statt. Eigentlich findet die kalendermäßige Sonnenwende schon am 21. Von dem Gebrauche selbst kann man sich aus dem einzelnen der Sprüche eine Vorstellung zusammensetzen: zur Neujahrszeit gingen Personen beiderlei Geschlechts, höheren und niedern Standes, sich unkenntlich machend, zum Teil mit Musik und Gesang, nachts in den Gassen umher und klopften an den Türen, während eine Stimme aus dem Fenster sie in diesem Klopfen aufmunterte oder damit abwies und bald die besten Wünsche zum neuen Jahr ihnen zurief, bald mit den schnödesten Worten sie weiter ziehen hieß, was von der Vermutung über die Person des Klopfenden und schon von der Art seines Anklopfens abhängen mochte. Johannes, denn nach alter Volksauffassung fällt die Sonnenwende, die bestimmend für diese Feier war, auf den 24. Juni. In Deutschland wird es um den Anfang des 11. Sie ließen dabei der eigenen Erfindung freien Lauf, standen aber doch unter sichtlichem Einfluß des alten Herkommens und überlieferter Formeln. Diesen und ähnlichen Neujahrsgebräuchen schließt sich nun einer an, der sich in förmlichem Wunschsprechen ausprägte, das nächtliche Anklopfen zur Zeit des Jahreswechsels. Am Vorabend des Johannestages wurde nicht nur in Schmiedshau, sondern auch in der gesamten Sprachinsel des Hauerlandes das Johannisfeuer abgebrannt. Jahrhunderts als heidnische Sitte gerügt, Neujahrs auf dem Kreuzwege oder schwertgegürtet auf dem Dache zu sitzen, um zu sehen und zu entnehmen, was einem im kommenden Jahre begegnen werde; auch das wird den heidnischen Gewohnheiten beigezählt, wenn man beim Jahreseintritt durch Ortschaften und Gassen Sänger und Reigen führe. […]

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Griechische Inseln.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Schön, wie auf griechischen Inseln der Tag, Wäre mit dir mir das Leben, Doch nur dem Mut, der das Kühnste vermag, Wird auch die Blüte, die schönste, gegeben. Mitten im Sturm, der die Völker zerwühlt, Der mich bald da- und bald dorthin verschlagen, Hab' ich dein Herz an dem meinen gefühlt; Was nun auch komme, nun kann ich's ertragen! Quelle: Erste Liebe Ausgewählte Gedichte - Hermann von Lingg - 1905 www.zeno.org Zenodot Verlagsgesellschaft mbH Das auch als Weberlied bekannt gewordene Gedicht erschien am 10. Juni 1844 unter dem Titel Die armen Weber in der von Karl Marx herausgegebenen Zeitung Vorwärts! und wurde in einer Auflage von 50.000 Stück als Flugblatt in den Aufstandsgebieten verteilt. Der preußische Innenminister Adolf Heinrich von Arnim-Boitzenburg bezeichnete das Werk in einem Bericht an König Friedrich Wilhelm IV. als eine in aufrührerischem Ton gehaltene und mit verbrecherischen Äußerungen angefüllte Ansprache an die Armen im Volke. Das Königlich Preußische Kammergericht ordnete ein Verbot des Gedichts an. Ein Rezitator, der es dennoch gewagt hatte, es öffentlich vorzutragen, wurde 1846 in Preußen zu einer Gefängnisstrafe verurteilt. Friedrich Engels, der Heine im August 1844 in Paris kennenlernte, übersetzte das Weberlied ins Englische und publizierte es im Dezember desselben Jahres in der Zeitung The New Moral World.^Mittlerweile hat er mehr als 2000 Verbrechergehirne durchleuchtet: Drogensüchtige und Vergewaltiger, Mörder und Betrüger, Jugendliche, Frauen und Männer. Er ließ einen Wohnwagen zu einem mobilen Labor umbauen. Wo normalerweise Klappbetten, Küchenecke und Bänke wären, finden in dieser Version ein speziell angefertigter Hirn Scanner und ein Extra Raum für die Techniker Platz. Statt die Gefangenen in ein Krankenhaus oder eine Forschungsinstitution zu bringen ein Alptraum in Sachen Sicherheitsvorkehrungen und Bürokratie stellt er seit 1907 seinen Wohnwagen in den Innenhöfen der Gefängnisse ab. So kommt er schneller voran: Konnte er zuvor 250 Probanden in 15 Jahren scannen, schafft er nun ca. 500 pro Jahr. Was er so findet, bestätigt nicht nur die Validität des von Hare entwickelten Psychopathen-Tests. Kiehl hat auch eine Theorie, was im Gehirn von Psychopathen schief läuft. […]

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Inzwischen stolzirten die Hühnervögel zwischen den .

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Angeln umher, ohne diese sonderlich zu beachten. Pencroff zuckte ein wenig an den Schnuren, um die Würmer lebend erscheinen zu lassen. Es versteht sich, daß der junge Mann jetzt mit lebhaftestem Interesse lauschte. Er hielt fast den Athem an, ebenso Pencroff, der mit weit aufgerissenen Augen, offenem Munde und gespitzten Lippen schon eine Tetrakeule auf der Zunge zu probiren schien. Das Zucken erweckte bald die Aufmerksamkeit der Vögel, die nun an der Lockspeise anbissen. Drei Tetras stürzten sich gierig auf die Angeln. Da zog Pencroff seine Leinen an, und sofort verieth das Flattern mit den Flügeln, daß die Vögel gefangen waren. Harbert klatschte in die Hände; zum ersten Male sah er hier Vögel mit der Angelleine fangen, doch der bescheidene Seemann versicherte ihm, daß das weder sein erster Versuch, noch daß er der Erfinder dieses Verfahrens sei. In unserer Lage, fügte er hinzu, werden wir noch manches Andere erfinden müssen. Die Tetras wurden an den Füßen aufgehängt, und erfreut, nicht mit leeren Händen zurück zu kommen, hielt es Pencroff an der Zeit, sich auf den Heimweg zu begeben, da der Tag schon zu sinken anfing. Die Hühner stoben von dannen, Fasanen flogen auf, ein müder Hofhund umschlich Rosse und Räder. Seine Frau ehrt uns beide, wie es sich gehört. Unmöglich zu erkennen, wo Deborah jetzt das Geld verbirgt. Wie leicht hätte man auch im zweiten, im dritten, im vierten wohnen können! Das Tageslicht setzt sich mehr und mehr durch; um 9 Uhr ist es hell. Eines Nachmittags im Juni polterte sein Reisewagen durch die halbverfallene Schloßpforte. Es war wohl auch Heimweh, was den Grafen nach Peterswalde zog. Licht und Sonne hatte Deborah wenigstens zu Hause gehabt. Er war ein kleiner Mann, der ungeachtet der herannahenden Fünfzig noch immer knabenhaft aussah, noch immer den leichten Gang eines Tänzers hatte; sein Gesicht war seltsam weiß und glatt, mit durchsichtigen Augen, die Haare weiß wie Mehl. Gesund machen kann ihn kein Doktor, wenn Gott nicht will. Mac gab sich mit ihr ab, besser Mac als die Kosaken. […]

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Ameisen wollen nach Australien reisen und können es sich nicht leisten.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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In Hamburg lebten zwei Ameisen, die wollten nach Australien reisen. Bei Altona auf der Chaussee da taten ihnen die Beine weh, und da verzichteten sie weise denn auf den letzten Teil der Reise. So will man oft und kann doch nicht und leistet dann recht gern Verzicht. Man überblickt vom Berge aus einen ansehnlichen und landschaftlich schönen Teil unseres Vaterlandes. Von Südosten her grüßen die blauumsäumten Berge der Sächsischen Schweiz, im Vordergrunde hebt sich malerisch die alte Bergveste Stolpen hervor. Nach Süden hin schweift der Blick hinaus zu dem langgestreckten Kamme des Erzgebirges. Auch überblickt man von hier aus das Städtchen Frauenstein mit seinem romantischen Schlosse. Nach Westen zu überschaut man zunächst im Vordergrunde die Stadt Radeberg, die weitausgedehnte Dresdner Heide und dahinter die Elbhöhen bei Dresden. Das Auge ein wenig nordwärts gewendet, überblickt man die Umgegend von Meißen, das Schloß Moritzburg mit seinen Zinnen und die Türme von Großenhain. Bei ganz heiterem Wetter und bei klarer Luft kann man sogar den Kolmberg bei Oschatz deutlich erkennen, der aus weiter, weiter Ferne grüßend herüberwinkt. Nach Norden hin schweift das Auge auf die waldreiche Umgebung von Königsbrück. Rechts davon erhebt sich, sehr deutlich hervortretend, der zweigipflige Keulen- oder Augustusberg, den man vom Eggersberge aus in anderthalbstündiger Wanderung bequem erreichen kann. Östlich treten die Höhen um Pulsnitz, Kamenz, Elstra und Bischofswerda hervor und gewähren einen reizenden Anblick, besonders Abends, wenn die Sonne zum Untergange sich neigt. […]

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Raub und Mord und Totschlag.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Ben Rogers sagte, er könne nicht viel loskommen, nur an Sonntagen und wollte deshalb gleich nächsten Sonntag anfangen. Aber die Jungens meinten alle am Sonntag schicke sich so etwas gar nicht und so ließen wir's sein. Sie machten aus, so bald als möglich wieder zusammen zu kommen und dann einen Tag zu bestimmen. Hierauf wählten wir noch Tom Sawyer zum Hauptmann und Joe Harper zum Unterhauptmann der Bande und brachen dann nach Hause auf. Ich kletterte wieder auf's Schuppendach und von da in mein Fenster, gerade als es anfing Tag zu werden. Meine neuen Kleider waren furchtbar schmutzig und voller Lehm und ich war hundemüde. Epidemien folgten, die Adligen unterdrückten die Bauern noch unbarmherziger, Diebstahl, Raub und Mord nahmen erschreckend zu. Meine maßlosen Süchte versetzten meine Empfindsamkeit in rasche Schwingungen, die oft einem Angstzittern glichen. Ich fürchtete, daß, wenn Monsieur de Mortsauf die Sprache meiner Augen entzifferte, er mich auf der Stelle totschlüge. Am Abend kehrte er zurück und trug ein Schaf in seinem Maule. Sie setzte sich auf den kühlen Rasen und ließ den Tränen freien Lauf. Allein in den Jahren 1028-1033 herrschte vor allem in Frankreich eine solche Hungersnot, daß Tausende nach Italien, Spanien, Portugal und sogar nach England auswanderten, um nicht zu verhungern. Es war dies nicht die erste Hungersnot und Teuerung. Ich gehe hiernächst zu den andern oben erwähnten Eigenschaften über, und sage: Ein jeder Fürst muß wünschen, für gütig, und nicht für grausam zu gelten. Er holte hinter seinem Ohre eine Laus hervor und setzte sie dem Papa Fjölnir zum Kitzeln auf die Nase. Ich schreckte vor dem Kampfe nicht zurück, aber ich wollte das Leben nicht verlieren, ohne das Glück einer erwiderten Liebe gekannt zu haben. In den 70 Jahren zwischen 970 bis 1040 zählt ein Chronist insgesamt 48 Hungerjahre auf. Mein Herr behauptete, dies habe: einige Ähnlichkeit mit unseren Prozessen. Neues Geflatter erhebt sich, und abermals ist ein aufgerissener Schnabel gestopft worden. Von dieser Frau tauschte sie bäuerische Kleider, und gesellte sich zu einer Karawane Frachtführer die sie gen Augspurg geleiteten. […]

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Polnische Besitzungen Preußens, das sogenannte Südpreußen.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Die Aufgabe, die den Führern nach Ausbruch der Feindseligkeiten zufiel, war deshalb die, eine unendlich langgezogene Grenze mit einer Armee zu decken, die kaum zehntausend Mann zählen mochte. Unser Günther erhielt den linken Flügel und hatte eine zwanzig Meilen lange Linie, die sich am Narew und seinen Nebenflüssen entlang von Ostrolenka bis Grajewo erstreckte, mit zehn Eskadrons und einem Bataillon zu verteidigen. Er weiß, daß dieselbe nicht aufzuhalten ist, und er hat dabei gelernt, sich in das Unabwendbare mit würdiger Ergebung zu fügen. Er hat keine Wünsche mehr, sondern sieht dem nahen Ende, dem Grab unter dem wehenden Präriegras mit einer so ruhigen Fassung entgegen, wie der von harter Tagesarbeit ermüdete Arbeiter nach Sonnenuntergang dem besten Freund, dem Schlaf, entgegensieht. Fast alle gingen in Wien, wo er lebt, über die Bühne und fanden nicht minder auf andern Theatern Eingang. Durch vielfache Umstände bewogen, verließ er jetzt den Kriegsdienst und gab sich mit größerer Ruhe einem stillen häuslichen Leben hin, in dem ihn bald die Musen besuchten. Außerdem Kerker und Krone, den Tod Tasso's behandelnd, das Lustspiel. Mehr noch als diese dramatischen Productionen bewegten seine Zeitgenossen die Todtenkränze, die schnell hinter einander ein Paar Auflagen erlebten und mit viel poetischem Tact, wenn auch nicht immer in vollem Glanz reinster Poesie, die Helden alter und neuer Zeit feiern. Liebe findet ihre Wege, und der Königin Ehre, ein Drama. Es erschienen von Z. in einer Reihe von Jahren Tuturell, zwei Nächte zu Valladolid, Herr und Sclave, der Stern von Sevilla, alles Trauerspiele, von denen das letztere einem Stoffe, den Lope de Vega bearbeitet hat, entlehnt ist. Originell und schauerlich schön ist außerdem seine nächtliche Heerschau, die von Neukomm würdig in Musik gesetzt wurde. In neuester Zeit lieferte Z. den Anfang einer im Ganzen trefflich gelungenen Uebersetzung von Lord Byron's Childe Harald, deren Fortsetzung gewiß von allen gewünscht wird, die gleichermaßen den britischen Sänger, wie den würdigen Dolmetscher desselben lieben. Nach mannichfach in Zeitschriften und Taschenbüchern verstreuten Gedichten, die ihm überall Theilnahme und viele Freunde erweckten, ließ er mehrere Trauerspiele folgen, die ein schönes, wiewohl zu sehr der Lyrik huldigendes Talent beurkundeten. […]

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