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Warte Seine Augen Leuchten Ich Kann Nicht Schlafen

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Durchs wilde Kurdistan - Viertes Kapitel BC

Dann siehst du ihn wohl, aber ich nicht, und ich kann dennoch nicht schlafen. Ich werde selbst gehen. Gieb mir den Schlüssel! Weißt du, Herr, daß du mich kränkst? Ich will dich nicht kränken, sondern ich will mich beruhigen. Der Anatoli Kasi Askeri ist ein sehr strenger Mann. Ich würde die seidene Schnur bekommen, wenn ich den Gefangenen entkommen ließe. Da war ja die Ausführung unseres Planes ganz und gar unmöglich gemacht! Gab es keine Hilfe? Ich war schnell entschlossen. Entweder Wein oder Gewalt! Während der Agha seinem Vorgesetzten noch Vorstellungen machte, erhob ich mich und trat hinaus auf den Korridor, wo Halef stand. Bringe vom allerbesten Tabak, und hier hast du Geld; gehe in das Haus, wo du mich geholt hast, und verlange von dem Juden solchen Wein von Türbedi Haidari, wie ich vorhin getrunken habe. Wie viel soll ich bringen? Ein Gefäß, in welches zehn Krüge gehen von der Sorte, die der Jude hat. Er wird dir ein solches Gefäß borgen. Bringe ich das Getränk des Teufels in das Zimmer hinein? Nein. Ich hole es aus deiner Stube. Aber der Baschi-Bozuk darf nichts wissen. Gieb ihm dieses Bakschisch. Er mag ausgehen und so lange bleiben, als es ihm beliebt. Er kann ja zur Wache gehen, um sich dem Basch Tschausch zu zeigen, mit dem er morgen reisen wird. So werden wir ihn los! Als ich wieder eintrat, reichte der Agha dem Kommandanten grad den Schlüssel hin. Dieser steckte ihn in seinen Gürtel und sagte zu mir: Weißt du, daß der Makredsch widersetzlich gewesen ist? Ja. Er hat erst den Agha bestechen wollen und ihm dann gar nach dem Leben getrachtet. Er wird es büßen! Und, fügte Selim bei, als ich ihn aufforderte, seine Taschen zu leeren, that er es nicht. Was hatte er darin? Viel Geld! Emir, wem gehört dieses Geld? fragte mich der Kommandant lauernd. Du hast es in Empfang zu nehmen. Das ist richtig. Laß uns gehen! Mutesselim, du willst mich verlassen? fragte ich. Willst du mich beleidigen? Ich bin dein Besuch, aber nicht dein Gast! Ich habe nicht gewußt, daß du kommst. Erlaube mir, dir eine Pfeife zu stopfen, wie man sie hier selten raucht. Eben trat Halef ein und brachte den Tabak; es war Master Lindsays Sorte; der Kommandant fand sie sicher gut. Uebrigens war ich sehr fest entschlossen, daß er ohne meinen Willen meine Stube nicht verlassen solle. Doch, es kam glücklicherweise nicht zum Aeußersten, denn er nahm die Pfeife an. Aber im Laufe der ferneren Unterhaltung merkte ich, daß seine Augen sehr erwartungsvoll an der Thüre hingen. Er wollte Kaffee haben. Deshalb erkundigte ich mich: Hast du die Medizin erhalten, Herr? Ja. Ich danke dir, Effendi! War es genug? Ich habe noch nicht gezählt. Und sie auch noch nicht gekostet? Ein wenig. Wie war sie? Sehr gut. Aber ich habe gehört, daß es auch ganz süße giebt! Der gute Agha wußte sehr genau, wovon die Rede war. Er schmunzelte lüstern und blickte mich mit verführerisch blinzelnden Augen an. Es giebt ganz süße, antwortete ich. Aber sie ist selten? Nein. Und heilsam? Sehr. Sie gleicht der Milch, die aus den Bäumen des Paradieses fließt. Aber in Amadija giebt es keine? Ich kann welche bereiten, überall, auch in Amadijah. Und wie lange dauert es, bis sie fertig ist? Zehn Minuten. Willst du so lange warten, so sollst du den Trank des Paradieses schmecken, der Mohammed von den Houris gereicht wird. Ich warte! Seine Augen leuchteten sehr vergnügt, noch vergnügter aber die Augen des würdigen Selim Agha. Ich verließ das Zimmer und benutzte die angegebene Pause, um zu Mohammed Emin zu gehen.

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Reise News + Infos

DerFirmenprovider für Handwerk, Tischler, Schreiner, Möbelbau.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Der Firmenprovider für Selbstständige, Handwerk, Tischler, Schreiner, Möbelbau und Gewerbe in Dresden - Sachsen - Deutschland - Europa - Handwerk - Tischler - Schreiner - Holz Nachdem man fünfzig Jahre hindurch nach dem Beispiel Frau von Stocks in Deutschland nichts anderes als das gutmüthige Idyllenland gesehen hatte, in welchem weissgekleidete, blonde Pfarrerstöchter Klopstock und Schiller mit bleichen und linkischen Kandidaten lasen, fing man auf einmal an, in den jungen Mädchen Deutschlands schlaue und doch grobe Speculantinnen in reichen Ehen zu sehen und die Männer als Spione aus Lust zum Handwerk und als Raubmörder aus Ueberzeugung aufzufassen. Woher gerade in Berlin diese immer mehr zunehmende Verworfenheit? Man bildet sich in vollem Ernste ein, dass Bismarck äusserst neugierig gewesen zu erfahren, was sich Herr Durand und Frau Duval in einer Abendgesellschaft sagten; man glaubt, dass er preussische Generalstabsofficiere, die sich willig dazu hergaben, für Lakaien ausgab und in guten Häusern Dienst verschaffte; man meint, wie ich 1879 in Paris es von vorzüglichen Gelehrten hörte, dass der hochbegabte deutsche Schriftsteller Karl Hillebrand, der ohne Vergleich kenntnissreichste Beobachter Frankreichs ausserhalb Frankreichs, Späherdienste in den Salons von Paris geleistet habe. Schauspiele, wie Dora von Sardou oder wie La femme de Claude von Dumas oder Romane wie La grande Iza, in dem man Briefe mit dem Poststempel Varzin in den Schubladen eines leichtfertigen Frauenzimmers findet, endlich der Prozess gegen Frau Kaulla und die übrigen verwandten Prozesse zeigen, dass der Schaden, den Frankreich durch die Demüthigungen an seinem Gehirn litt, noch nicht geheilt worden ist. Er geizt mit den Worten, als ob jedes seiner Worte einen Rubel wert wäre. Der letzte Lumpen hatte seinen Wert und fand irgendeine Verwendung. Ein Jude, Issaj Bumstein, war Juwelier und zugleich Wucherer. Was den Aberglauben an die Spionage betrifft, die ja die Niederlagen erklären und entschuldigen sollte, scheint das französische Volk, ja sogar die gute Gesellschaft in Frankreich sich noch nicht nach den Zeiten des Krieges erholt zu haben. […]

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Die Donau.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Da kennt mich erst die ganze Rund, Nun grüßen Bach und Vöglein zart Und Wälder rings nach Landesart, Die Donau blitzt aus tiefem Grund, Der Stephansturm auch ganz von fern Guckt übern Berg und säh mich gern, Und ist er's nicht, so kommt er doch gleich, Vivat Östreich! Quelle: Joseph Freiherr von Eichendorff. Wanderlieder Gedichte 1841 www.zeno.org Man arbeitete aber heimlich, und die Obrigkeit schien manchmal ein Auge zuzudrücken. Ich sah gar bald, daß eine gewisse Technik aus Nachahmung, Gleichstellung mit andern und Routine hervorgehen konnte, allein es fehlte durchaus an dem, was ich Grammatik nennen dürfte, die doch erst zum Grunde liegen muß, ehe man zu Rhetorik und Poesie gelangen kann. Es war ein gar lustiger Finke und lockerer Gesell. Er kam wohl im Schritt, aber man hatte den Eindruck, als käme er herbeigelaufen. Im Schloss selbst konnten wir umsonst einen Audioführer nutzen. Wir haben uns für das Kombiticket für Schloss und Tiergarten entschieden. Sag ihnen, mein Handwerk ist Wiedervergeltung Rache ist mein Gewerbe. Granada selbst bietet auch dem anspruchvollsten Touristen jeglichen Komfort. Er verstand auch kein Handwerk und besaß fast niemals Geld. Die eine führte von Osten nach Westen, die andere von Norden nach Süden. Die Altstadt beginnt ca. 200 m westlich vom Römischen Theater. Wer einem etwas abkaufen will, muss sein Atelier oder seine Werkstatt aufsuchen. Man könnte diese Gattung des Naiven das philologische Naive nennen. Aber die Zuchthausbevölkerung war sehr arm und außerordentlich betriebsam. So hatte noch niemand einen Baum, eine Wiese, die Luft einer sommerlichen Mittagsstunde, den Schritt eines Säers, die Bewegung eines Holzhackers gesehen und gemalt. Man wußte nicht, was mehr zu bestaunen sei, die Leidenschaftlichkeit der Anschauung oder die asketische Strenge der Technik, die gestaltende Kraft, die alle Erscheinung auf einfachste Linien zurückführte, oder die Kühnheit, mit der ein hundertfältiges Spiel des Lichtes und der Reflexe von einem festen, ja starren Kontur bezwungen wurde. Sie erwarteten dafür mit Sicherheit Heilung von ihren Krankheiten. Als Willenius seine erste Ausstellung im Propyläensaal veranstaltete, war er dem engen Kreis von Fachgenossen, die in der Stille das Urteil über einen Künstler prägen, längst kein Unbekannter mehr. Damit konnte man zu jedem Raum Interessantes nicht zu viel, nicht zu wenig erfahren. Das Jägerbataillon Carl Josephs lag in einem Ort von zehntausend Einwohnern. Manchmal blickte ich ihm absichtlich nach: wohin wird nun Petrow von mir gehen? […]

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Kalt wie Eis.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Und leise, leise sich bewegt die marmorblasse Maid, und an mein Herz sich niederlegt die marmorblasse Maid. Wie bebt und pocht vor Weh und Lust mein Herz, und brennet heiß! Nicht bebt, nicht pocht der Schönen Brust, die ist so kalt wie Eis. Der Skandal war arg; als es indes zur Frage kam, ob der Senat der Klausel des Gesetzes genuegen werde, dass binnen fuenf Tagen nach dessen Durchbringung jeder vom Rat bei Verlust seiner Ratsherrnstelle auf getreuliche Befolgung des Gesetzes einen Eid abzulegen habe, leisteten diesen Eid die saemtlichen Senatoren mit einziger Ausnahme des Quintus Metellus, der es vorzog, die Heimat zu verlassen. Man ging also ans Werk. Man erwirkte gegen beide Gesetze tribunizische Interzession; Saturninus liess weiterstimmen. Endlich trieb der staedtische Quaestor Quintus Caepio, vermutlich der Sohn des drei Jahre zuvor verurteilten Feldherrn 2 und gleich seinem Vater ein heftiger Gegner der Popularpartei, mit einem Haufen ergebener Leute die Stimmversammlung mit Gewalt auseinander. Nicht ungern sahen Marius und Saturninus den besten Feldherrn und den tuechtigsten Mann unter der Gegenpartei durch Selbstverbannung aus dem Staate scheiden. Man bewies im Senat mit schlagenden Zahlen, dass jenes die oeffentlichen Kassen bankrott machen muesse; Saturninus kuemmerte sich nicht darum. Das Getreide- und das Kolonialgesetz stiessen bei der Regierung, wie begreiflich, auf die lebhafteste Gegenwehr. Man zeigte den die Abstimmung leitenden Beamten an, dass ein Donnerschlag vernommen worden sei, durch welches Zeichen nach altem Glauben die Goetter befahlen, die Volksversammlung zu entlassen; Saturninus bemerkte den Abgesandten, der Senat werde wohl tun, sich ruhig zu verhalten, sonst koenne gar leicht nach dem Donner der Hagel folgen. Der ehemalige Leichtfuß Abraham Heimdall war dadurch keineswegs verdutzt, er nahm vielmehr gegen seinen älteren und ernsteren Bruder, welcher die Kabbala gleich der Alchemie und der Astrologie gründlich verachtete, einen belehrenden Ton an und sandte ihm zahllose Beweise aus dem Sohar und den andern kabbalistischen Schriften, daß Sabbataï der wahre Messias sei, und daß er notwendig dem Judentum entfremdet sein müsse. […]

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So will ich dir es deutlich sagen: Sie sind geflohen.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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vor deinem Mutessarif und vor deinem Miralai Omar Amed. Aber warum denn? Weil der Miralai kommt, um Scheik Adi zu überfallen. Allah akbar, Gott ist groß, und die Hand des Mutessarif ist mächtig! Sage mir, ob ich bei unserem Emir bleiben darf, oder ob ich unter dem Miralai kämpfen muß! Du mußt bei uns bleiben. Hamdullilah, Preis und Dank sei Allah, denn es ist gut sein bei unserm Emir, den ich zu beschützen habe! Du? Wann hast du ihn denn beschützt? Stets, so lange er unter meinem Schirme wandelt! Halef lachte und erwiderte: Ja, du bist der Mann dazu! Weißt du, wer der Beschützer des Emir ist? Ich! Nein, ich! Hat ihn nicht der Mutessarif selbst in meine Obhut gegeben? Hat er sich nicht selbst unter meinen Schutz begeben? Und wer gilt da mehr, der Sihdi oder dein Nichtsnutz von Mutessarif? Halef Omar, hüte deine Zunge! Wenn ich dieses Wort dem Mutessarif sage! Glaubst du, in erweitertem Kreis geht´s in Richtung zum Reiseschatten von dem Schattenspieler? Als er aber fortfuhr, von dem baldigen Beginne des Messiasreiches zu prophezeien, obwohl von der Wirklichkeit so oft Lügen gestraft, das Eintreffen desselben immer von einem Jahre auf das nächste schob, kabbalistische Spielerei und Aufschneiderei trieb, einen neuen Gott für Israel aufstellte, oder vielmehr zwei oder drei Personen in der Gottheit predigte und zuletzt sich selbst als Messias vom Hause Ephraim gebärdete, wurde er von einem Gegner des Unwesens, von Frodewin, hart verfolgt. Heimdall war dadurch in seine ehemalige unangenehme Lage zurückversetzt, mußte ein Abenteurerleben beginnen, von seinem Wahne gewissermaßen Brot für sich und die Seinigen ziehen, trieb bald in Smyrna, bald in Konstantinopel, auf den griechischen Inseln und in Kairo allerhand Spiegelfechtereien und nährte den sabbatianischen Unfug mit seinem reicheren Wissen, beredtem Munde und seiner gewandten Feder. Der Abfall des falschen Messias vom Judentum brachte ihn von seinem Wahne nicht ab; er blieb ein eifriger Parteigänger desselben, rechtfertigte noch dazu dessen Verrat, als sei es notwendig gewesen, daß der Messias zu den Sündern gezählt werde, damit er die Sünde des Götzendienstes für Israel abbüße und tilge. […]

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English for your job interview.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Bewerbungstraining in englischer Ausdrucksform für überlegenere berufliche Perspektiven im In- und Ausland. Das Bewerbungstraining in der englischen Ausdrucksform und in ähnlichen Fremdsprachen wird an der Sprachschule in Berlin-Mitte und Berlin-Charlottenburg auch generell wohlauf von Einzelunterricht vorgenommen, da hier jeder Lernende verschiedene Voraussetzungen und Erwartungen hat. Schwerpunkte des Englischunterrichts sind hier überwiegend das richtige Verfassen eines Anschreibens, das Entwickeln eines aussagekräftigen, formgerechten Lebenslaufs wie auch die mündliche Aufbereitung aufs Vorstellungs- bzw. Bewerbungsgespräch (Aussagen zur bisherigen individuellen Fortentwicklung und Lehre, persönliche Intensivieren, Fehler, Zukunftspläne, berufliche Ziele ...). Weiterhin vermögen bei Bedarf ein individuelles Telefontraining sowie unterschiedliche Workouts zum formgerechten Kommunikation bei englischen Ausdrucksform Bestandteile des Unterrichts sein. Das individuelle fremdsprachliche Bewerbungstraining soll Arbeitssuchende in deine mickrigen Lage versetzen, sich beim Bewerberinterview überzeugend zu zeigen, formgerechte und aussagekräftige Bewerbungsunterlagen bei englischen Ausdrucksform zu erstellen und ggf. mit zukünftigen Arbeitgebern auswärtig telefonisch Umgang aufzunehmen und Absprachen zu begegnen. Eine überzeugende sprachliche Leistungsfähigkeit kann die Chancen hier erheblich optimieren. Bildungsurlaub in Berlin - Sprachausbildung, Stadtbesichtigung und Gesundung. Für linguistisch Neugierige, die außerhalb Berlins wohnen, bietet unsere Berliner Sprachschule die Möglichkeit, die Weiterbildung bei englischen Ausdrucksform oder einer anderen Fremdsprache (auch Deutschunterricht) mit dem Kennenlernen der schönen, empfehlenswerten Region Berlin zu verbinden. Dadurch kann ein Teil des Irgendwann, z.B. 4 Std., für den Fremdsprachkurs benutzt werden, und der restliche Tag ist für Stadtbesichtigungen und Erholung verfügbar. Die Zeitdauer des Aufenthaltes und der Umfang des Sprachkurses (Stundenzahl, Intensität) können ganz variabel und individuell abgemacht sein. […]

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Ostseestrand.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Lachender Ostseestrand! - Leuchtender Meeressand! Ueber die Wogen kommt es wie Nixensang, kommt es wie Glockenklang, aus fernem Heimatland tönend gezogen. Ich habe alles schriftlich aufgezeichnet. Von Zeit zu Zeit veröffentlichte ich nun kleine Skizzen, um weitere Kreise für die Heimatgeschichte zu interessieren. Ich habe die Freude gehabt zu erfahren, daß diese Skizzen wiederholt den Unterhaltungsstoff in Familien bildeten. Mit Eifer wurden jene heimatkundlichen Aufsätze gelesen. Freude sei gerecht in deinem Urteil und behutsam in deiner Rede. Sei zu keinem Menschen ungerecht und erweise allen Sanftmut. Sei wie eine Lampe für die, so im Dunkeln gehen, eine Freude den Betrübten, ein Meer für die Dürstenden, ein schützender Port für die Bedrängten, Stütze und Verteidiger für das Opfer der Unterdrückung. Laß Lauterkeit und Redlichkeit all dein Handeln auszeichnen. Sei ein Heim dem Fremdling, ein Balsam dem Leidenden, dem Flüchtling ein starker Turm. Sei dem Blinden Auge und ein Licht der Führung für den Fuß des Irrenden. Sei ein Schmuck für das Antlitz der Wahrheit, eine Krone für die Stirn der Treue, ein Pfeiler im Tempel der Rechtschaffenheit, Lebenshauch dem Körper der Menschheit, ein Banner für die Heerscharen der Gerechtigkeit, ein Himmelslicht am Horizont der Tugend, Tau für den Urgrund des Menschenherzens, eine Arche auf dem Meer der Erkenntnis, eine Sonne am Himmel der Großmut, ein Stein im Diadem der Weisheit, ein strahlendes Licht am Firmament deiner Zeitgenossen, eine Frucht am Baume der Demut. Seh ich aus deiner Bäume gewaltigem Schatten hinunter üeber das blühende Land, über das duftige Meer, breitet Neptun sein unendliches Reich in die goldenen Fernen, steigen, wie Wunder des Meers, alle die Inseln mir auf, treibet des Feuers Gott aus dem Heerd des Vulkanes die Flamme, wallen in heitrer Luft Wolken an Wolken empor, lächelt des Bacchus begeisternde Frucht am grünenden Abhang, Deckt Minervens Geschenk dort die Olive den Berg, buhlen der Flora Kinder am See, und entfaltet Dianas Heiligthum, und der Jagd üppige Waldung sich mir, naht der Wächter mir gar der Geschichte, der ewige Kronos, führt in des Alterthums graueste Ferne er mich, Zur Kumäischen Stadt und den negropontischen Wandrern. […]

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Am Morgen.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Ich sah dich im azurnen Schleier, In deinen Rosen, Sommernacht, Und hab' gewacht in stiller Feier. Im Lichte deiner Sterne wähnen Die treuen Blicke wir zu schau'n, Die uns verstehn und unsre Tränen. Und eine Hand im Schatten gleitet Herüber aus dem Geisterland Und kühlt die Brust, in der es streitet. Quelle: Erste Liebe Ausgewählte Gedichte - Hermann von Lingg - 1905 www.zeno.org Zenodot Verlagsgesellschaft mbH Wenn ein Glück, wenn ein Haschen nach neuem Glück in irgendeinem Sinne das ist, was den Lebenden im Leben festhält und zum Leben fortdrängt, so hat vielleicht kein Philosoph mehr Recht als der Zyniker: denn das Glück des Tieres, als des vollendeten Zynikers, ist der lebendige Beweis für das Recht des Zynismus. Zu allem Handeln gehört Vergessen: wie zum Leben alles Organischen nicht nur Licht, sondern auch Dunkel gehört. Aus einem nur zum Beraten der Beamten bestimmten Kollegium war im Laufe der Zeit der Senat eine den Beamten befehlende und selbstregierende Behoerde geworden; es war hiervon nur eine konsequente Weiterentwicklung, wenn das den Beamten urspruenglich zustehende Recht, die Senatoren zu ernennen und zu kassieren, denselben entzogen und der Senat auf dieselbe rechtliche Grundlage gestellt wurde, auf welcher die Beamtengewalt selber ruhte. Indem ferner sowohl die ausserordentlich eintretenden Senatoren als die Quaestoren ernannt wurden von den Tributkomitien, wurde der bisher mittelbar auf den Wahlen des Volkes ruhende Senat jetzt durchaus auf direkte Volkswahl gegruendet, derselbe also einem repraesentativen Regiment so weit genaehert, als dies mit dem Wesen der Oligarchie und den Begriffen des Altertums ueberhaupt sich vertrug. Indem jetzt durch die Quaestorenwahl fuer eine genuegende regelmaessige Ergaenzung gesorgt ward, wurden die zensorischen Revisionen ueberfluessig und durch deren Wegfall das wesentliche Grundprinzip jeder Oligarchie, die Inamovibilitaet und Lebenslaenglichkeit der zu Sitz und Stimme gelangten Glieder des Herrenstandes, endgueltig konsolidiert. Die exorbitante Befugnis der Zensoren, die Ratliste zu revidieren und nach Gutduenken Namen zu streichen oder zuzusetzen, vertrug in der Tat sich nicht mit einer geordneten oligarchischen Verfassung. […]

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Reichsacht gegen den Herzog Johann Friedrich.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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1567 vollzog er als Kreisoberster gegen den Herzog Johann Friedrich den Mittlern von Gotha die Reichsacht, in welche derselbe wegen der Grumbachschen Händel (s.d.) gerathen war, eroberte Gotha, nahm den Herzog gefangen u. erhielt für die Kriegskosten die Ämter Sachsenburg, Arnshaugk, Weida u. Ziegenrück (Affecurirte Ämter) zum Unterpfand. Da er aber durch diese Pfandstücke sich noch nicht hinreichend entschädigt fand, so brachte er es als Vormund der Prinzen des Ernestinischen Hauses 1573 dahin, daß ihm 5/12, der zu erwartenden u. 1583 wirklich erfolgten Hennebergischen Erbschaft abgetreten werden mußten. Durch die Sequestration der Mansfeldischen Besitzungen, welche er 1570 erwarb, sicherte er sich den Heimfall eines Theils dieser Grafschaft. 1568 brachte er noch Dippoldiswalde und Stolpen, 1579 das Amt Gommern an sich. In der innern Regierung des Landes zeigte Kurfürst August große Einsicht, viele fürstliche Güter und Klostergüter ließ er zerschlagen und in Erbpacht austhun, ersparte Summen gab er zu billigen Zinsen im Lande auf Darlehn, welche nicht gekündigt werden durften und deren Zinsen eine stehende Staatsrente bildeten. Mit der geliebten "Nixe" bereiste der Erzherzog jahrzehntelang das Mittelmeer, meist in Begleitung einer Entourage von etwa 20 Personen, weiters Hunden, Katzen, Vögeln, Affen und allerlei anderem Getier, so dass seine Zeitgenossen das Schiff als Arche Noah bezeichneten. Aus all diesen Daten stellte Ludwig Salvator umfangreiche Manuskripte zusammen, die er auf eigene Kosten beim Prager Verleger Mercy, in Form aufwendigst gestalteter Bücher, drucken ließ. Er wurde mit Diplomen und Ehrenmitgliedschaften diverser Akademien und Institutionen förmlich überhäuft. Salvators wissenschaftliche Werke fanden rasch internationale Anerkennung. Seinem engen Freund Jules Verne diente er als Vorbild für den Helden des Romans Matthias Sandorf. Mit dabei hatte er stets ein kleines Tuschefäßchen in der Form eines Globus, Feder und Papier. Auf diese Art entstand eine Fülle von meisterhaften Zeichnungen, die seine Beschreibungen vortrefflich ergänzten. Ludwig Salvator begab sich in Begleitung seines mallorquinischen Sekretärs Don Antoni Vives und ortskundiger Führer oft auf ausgedehnte Wanderungen, wobei er die Landschaft, Flora, Fauna, Bevölkerung und Kultur seiner Aufenthaltsorte in allen Details beschrieb. Meist nur in einer Auflage von 500 Stück gefertigt, verschenkte der Erzherzog diese bibliophilen Raritäten an Freunde, Mitarbeiter und sonstige, an seiner Arbeit interessierte, Personen und Institutionen. Durch den bekannten Berliner Reiseverleger Leo Woerl gelangten einige seiner Arbeiten auch in den Buchhandel. […]

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