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Fuhr In Den Guertel Und Holte Grosse Silberstuecke Hervor

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Durchs wilde Kurdistan - Viertes Kapitel BY

Wieder ging ich nach der Thüre. Er wartete, bis ich sie geöffnet hatte, dann rief er mich zurück. Ich ging jedoch weiter und war bereits auf der Straße, als mir eilige Schritte folgten. Es war Selim Agha, der mich zurückrief. Als ich wieder in das Selamlük trat, war der Kommandant nicht da, bald aber kam er aus dem Nebenzimmer. Sein Blick war finster und feindselig, und seine Stimme vibrierte heiser, als er mich fragte: Also zweitausend willst du? In Gold! Er setzte sich nieder und zählte mir zwanzig Hundertpiasterstücke auf den Teppich. Ich bückte mich, nahm das Gold auf und steckte es ein. Er wartete einige Augenblicke, dann fragte er mit finsterer Stirn: Und du bedankst dich nicht? Ich? Ich erwarte im Gegenteile deinen Dank, weil ich dir dreitausend Piaster geschenkt habe! Du bist bezahlt und hast mir nichts geschenkt. Wann reisest du ab? Ich weiß es noch nicht. Ich rate dir, noch heute die Stadt zu verlassen! Warum? Du hast dein Gold, nun gehe! Aber komme ja nie wieder! Mutesselim, spiele keine Komödie mit mir, sonst lege ich dir die Piaster wieder her und schreibe einen Bericht. Wenn es mir beliebt, zu bleiben, so bleibe ich, und wenn ich zu dir komme, wirst du mich höflich empfangen. Aber um dir deine Sorge vom Herzen zu nehmen, will ich dir sagen, daß ich noch heute abreise. Vorher aber werde ich kommen, um von dir Abschied zu nehmen, und dann hoffe ich, daß wir in Frieden scheiden. Jetzt verließ ich ihn und kehrte zu den Gefährten zurück. Ehe ich das Haus erreichte, begegnete mir eine Truppe Arnauten, welche sich scheu zur Seite stellten und mich vorüber ließen. Unter der Thüre stand Mersinah und blickte ihnen nach. Ihr Angesicht glühte vor Zorn. Emir, ist schon einmal so etwas geschehen? schnaubte sie mir entgegen. Was? Daß ein Mutesselim bei seinem eignen Agha der Arnauten hat aussuchen lassen? Das weiß ich nicht, o Engel des Hauses, denn ich bin noch niemals ein Agha der Arnauten gewesen. Und weißt du, was man suchte? Nun? Den entflohenen Araber! Einen Flüchtling bei dem Aufseher zu suchen! Aber kommt nur dieser Selim Agha nach Hause, so werde ich ihm sagen, was ich an seiner Stelle gethan hätte. Zanke nicht mit ihm. Er hat Leid genug zu tragen. Worüber? Daß ich mit meinen Gefährten abreise. Du? Sie machte ein ganz unbeschreiblich erschrockenes Gesicht. Ja. Ich habe mich mit diesem Mutesselim gezankt und mag nicht länger an einem Orte bleiben, wo er gebietet. Allah, Tallah, Wallah! Herr, bleibe hier. Ich werde diesen Menschen zwingen, dir mit Ehrerbietung zu begegnen! Das war ein Versprechen, dessen Ausführung beizuwohnen höchst interessant gewesen wäre. Ich hielt sie aber leider für unmöglich und ließ Mersinah unten stehen, wo ihre Stimme fort grollte, wie ferner Donner. Droben stand der Baschi-Bozuk vor der Treppe. Er hatte meine Stimme gehört und auf mich gewartet. Effendi, ich will Abschied von dir nehmen! Komme herein; ich will dich bezahlen! Oh, Emir, ich bin schon bezahlt. Von wem? Von dem Manne mit dem langen Gesichte. Wie viel hat er dir gegeben? Das! Er fuhr mit freudeglänzenden Augen in den Gürtel und holte eine ganze Hand voll großer Silberstücke hervor, die er mir zeigte. So komme nur. Wenn dies so ist, so hat der Mann mit dem langen Gesichte dich bezahlt, und ich werde nun den Esel bezahlen. Allah kerihm, den verkaufe ich nicht! rief er erschrocken. Ich meine nur, daß ich ihm seinen Lohn auszahlen will! Maschallah, da komme ich! Er ging mit in meine Stube, die leer war. Hier stellte ich ihm ein Zeugnis aus und gab ihm noch einiges Geld, über welches er vor Freuden fast ganz außer sich geriet. Emir, ich habe noch niemals einen so guten Effendi gesehen, wie du bist. Ich wollte, du wärest mein Hauptmann oder mein Major oder Oberst! Dann würde ich dich in der Schlacht beschützen und um mich schlagen wie damals, als ich meine Nase verlor. Das war nämlich in der großen Schlacht bei Laß das sein, mein guter Ifra. Ich bin von deiner Tapferkeit völlig überzeugt. Du bist heute bei dem Mutesselim gewesen?

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Reise News + Infos

Bei diesem plötzlichen Falle bemächtigte sich seiner Krieger Staunen und Entsetzen.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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der Muth ihrer Widersacher wurde von Neuem angefacht, und in wenigen Secunden war das Schlachtfeld von der Hälfte der Kämpfenden verlassen. Und der Krieger, von einer Kugel an der Stirn getroffen, fiel rücklings zu Boden. Bei diesem plötzlichen Falle bemächtigte sich seiner Krieger Staunen und Entsetzen; der Muth ihrer Widersacher wurde von Neuem angefacht, und in wenigen Secunden war das Schlachtfeld von der Hälfte der Kämpfenden verlassen. Das Terrain zeigte nunmehr mannigfache Unebenheiten und zahlreiche Wasserbäche, die nach Osten flossen; sie ergossen sich zweifellos in die Zuflüsse des Nu-Sees oder des Gazellenflusses, über welchen Herr Guillaume Lejean so merkwürdige Nachrichten verbreitet hat. Die Besoldung der Landsknechte war einheitlich geregelt. Die Auszahlung erfolgte bei der Anmusterung und danach monatlich. Der Soldmonat zählte 28 Tage, also vier Wochen, wobei auch nach jedem Gefecht ein neuer Soldmonat begann. Richtwährung war der Rheinische Gulden zu je 15 Batzen, 60 Kreuzern, 240 Pfennig oder 480 Hellern. Mitunter wurden auch ein zusätzlicher Schlacht- und Sturmsold, Rock- oder Kleider- oder Rüstgulden sowie Wartgeld bei Verzögerungen des Abzugs gezahlt. Hinzu kam die Aussicht auf Beute nach siegreichem Gefecht, weshalb auch Knechte ohne Soldverpflichtung in sogenannten Freifähnlein mit in den Feldzug zogen. Die Besoldung der Landsknechtsheere basierte zu Beginn des 16. Jahrhunderts auf dem Faktor Vier, da einfache Landsknechte vier Gulden (in Norddeutschland Taler) in Silber ausgezahlt bekamen und damit deutlich mehr Lohn erhielten als ein Groß- oder Vollknecht. Das Seerechtsübereinkommen der Vereinten Nationen vom 10. Dezember 1982 verpflichtet wie schon das Übereinkommen über die Hohe See vom 29. April 1958 die Staaten zur gemeinschaftlichen Bekämpfung der Piraterie und erlaubt ihnen hierzu auf hoher See das Aufbringen von Piratenfahrzeugen und die Festnahme der an Bord befindlichen Personen sowie die Beschlagnahme vorhandener Werte. Die weiteren Maßnahmen unterliegen der Rechtsprechung des aufbringenden Staates. Auch innerhalb ihrer Hoheitsgewässer besteht die Verpflichtung der einzelnen Staaten zur Bekämpfung der Piraterie. Ihre Souveränität bleibt hier jedoch unberührt. Piraten können von Kräften fremder Staaten daher nur bis an die Grenze der Hoheitsgewässer verfolgt werden, wenn die Anrainerstaaten keine weitere Kooperation wünschen. […]

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Dichterin an Meeresstrand.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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An Meeresstrand bist du geboren, umrauscht von seinem frischen Wind, erblühtest du, der Welt verloren, der Freiheit unentwegtes Kind! Dein Wiegenlied schon sang der Wogen geheimnisvolle Melodie so ward, in ihrem Hauch erzogen, dein Traum und Sinnen Poesie. Nun wogt die See durch deine Lieder, ein unergründlich tiefes Meer: Die Welle flieht und kehret wieder und glitzernd sprüht der Schaum umher, erbrausend schlägt sie auf am Strande, doch nur des Kenners Blick allein erspäht im feuchten Ufersande der Perle Glanz im Muschelschrein. Hart am Abgrund, weit über die See hinwegschauend, liegt das Hünengrab. Starr und düster ragen zwei mächtige Steinblocke aus dem gewölbten Hügel hervor, höher als ein Mann ist, der eine breit und rund, der andere wie eine phrygische Mütze fast, beide bedeckt mit grünlichgrauen Flechten, verwaschen und gries, vom Alter verwittert. Es sind die Thorsäulen des Grabes, die an seinem Eingänge Wache halten, gleich zwei rauhhaarigen, hundertjährigen, narbenbedeckten Kampfrecken, welche zusammengekauert, das Haupt zum Knie herab, stumm dasitzen. Achtundzwanzig Steine umfriedigen den heiligen Bezirk des Todes, eiförmig den Hügel einschließend, die einen bis an den obersten Rand in der Erde versunken, die anderen noch mit halbem Leibe hervorragend, fast überwuchert von Gras und Blumen. Hinter einem Gebüsch lag ich zusammengekauert und starrte zu den Hünensteinen hinüber, die, wie ringsum die Erde, mit Rauhreif überzogen zu sein schienen und fahlgrau schimmerten. Und ich glaubte das Gras im Winde sich bewegen zu sehen, doch ich selber zitterte mehr wie das Gras, erfüllt von einer tiefen Angst vor einem Furchtbaren, von dem ich wußte, daß es bald aus der Nacht hervorsteigen würde. Mit beiden Händen umschloß und drückte ich krampfhaft das kleine hölzerne Kreuz, das an einem Strick hing, den ich um meine Hüfte so fest geschlungen hatte, daß er tief in das Fleisch einschnitt. Inbrünstig, wild preßte ich's an meine Lippen und näßte es mit meinen Thränen und stammelte jammernde hilfeflehende Worte in mich hinein. […]

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Dunkle Nacht, heißer Durst.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Mit banger Sehnsucht sehn wir sie in dunkle Nacht gehüllet, in dieser Zeitlichkeit wird nie der heiße Durst gestillet. Wir müssen nach der Heymath gehn, um diese heilge Zeit zu sehn. Jenseits des Grabens standen ruhig die Pferde mit dem Postwagen. Die Straßenbäume warfen eigentümliche, fast gespenstische Schatten. Der Postknecht raffte sich auf, in seinen Gliedern fühlte er furchtbaren Schmerz. Nur mit Müh und Not erkletterte er wieder seinen Kutschbock. Nun fuhr er in das Dorf hinein, wo man ihn längst erwartet hatte. Über das Erlebte schwieg er. Am andern Morgen findet er in seinen Taschen anstatt der Edelsteine und Goldstücke Lehmklumpen und kleine Feldsteine. So hatte der arme Postknecht durch seinen wohlgemeinten Dank das ihm winkende Glück verscherzt. Er ist seit jener Nacht noch oftmals am Kapellenberge, ein lustiges Stücklein blasend, vorübergefahren, aber den Gang zu dem im Berge verborgenen Schatze hat er nicht wieder gesehen. Gute Nacht Gedichte zum Einschlafen für Kinder in Jütland drangen daher nur die Schleswig-Holsteiner unter General von Bonin ein, schlugen die Dänen am 23. April bei Kolding und am 7. Mai bei Gudsö und begannen die Belagerung von Fredericia, wurden aber in der Nacht vom 5. zum 6. Juli von den Dänen, die ihre ganze Macht in Fredericia vereinigten, nach blutigem Kampf zum Rückzug gezwungen. Ein über Nacht gefallener Schnee ließ oben auf der Höhe des jetzigen Kirchberges ein Stück Land in Form eines Viereckes frei und unbedeckt. Ob die Aussage von Spies, das gesamte Lied thematisiere metaphorisch die unerfüllbare Liebe zwischen dem Mond und der Blume, angemessen ist, darf angesichts der ansonsten eher spekulativen Ausführungen des Autors bezweifelt werden. Alle Zeitungen sind alle Tage und allerorten mit Berichten über Schauspieler und Sänger angefüllt, und die Ausländer, die unsere Blätter lesen, müssen denken, daß dreißig Millionen ehrwürdige Germanen nichts täten als spielen und singen und für nichts Sinn hätten als für Spiel und Gesang. Mag immerhin jedes Blatt das Schauspiel und die Oper seines Ortes besprechen; geschieht es nur mit Kenntnis und Feinheit, hat das auch sein Gutes und Ergötzliches. Aber was kann einem Dresdner daran gelegen sein, wie Herr der in München den Franz gespielt, wie Frau die in Wien die Agathe gesungen? […]

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Das ist nun zu spät .

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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– den hol' ich nicht mehr ein! O, bitte, sagte nun auch Tante Sally, es ist uns gar keine Mühe, nur Freude. Du mußt bleiben! Wir können dich den langen, staubigen Weg nicht machen lassen. Als ich den Wagen kommen sah, habe ich gleich in der Küche gesagt, daß man einen Teller mehr hinstellt, es ist also alles in Ordnung. Bitte also hereinzukommen und sich's bequem zu machen! Als die Weihnachtsfrau die Freude zu den Menschen brachte ging Carlos schlau von Zugeständnis zu Zugeständnis, indem er die Schmach seiner Mitteilungen genau der Wirkung seiner Fortschritte und Luciens Bedürfnissen anpaßte. Daher gab der Tod sein letztes Geheimnis denn auch erst preis, als die Gewöhnung an die Pariser Genüsse, die Erfolge und die befriedigte Eitelkeit ihm den so schwachen Dichter mit Leib und Seele zum Sklaven gemacht hatten. Da, wo einst Rastignac der Versuchung dieses Dämons standgehalten hatte, erlag Lucien, weil er vorsichtiger behandelt, schlauer kompromittiert und vor allem durch das Glück, sich eine hervorragende Stellung erobert zu haben, besiegt wurde. Das Übel, dessen poetische Verkörperung man den Teufel nennt, wandte diesem Manne gegenüber, der zur Hälfte eine Frau war, seine fesselndsten Verführungskünste an und verlangte zunächst nur wenig von ihm, während er ihm vieles gab. Herreras großes Argument war jenes ewige Stillschweigen, das Tartuffe Elmira anbietet. Die wiederholten Beweise unbedingter Ergebenheit, die der Saids für Mohammed glich, vollendeten das grauenhafte Werk der Eroberung Luciens durch einen Jakob Collin. In diesem Augenblick hatten nicht nur Esther und Lucien all die Summen aufgezehrt, die man der Ehrlichkeit des Bankiers der Galeeren anvertraut hatte, der sich um ihretwillen furchtbaren Abrechnungen aussetzte, sondern der Dandy, der Fälscher und die Kurtisane hatten auch noch Schulden. In dem Augenblick, als Luciens Erfolg winkte, konnte also der kleinste Stein unter dem Fuß eines dieser drei Wesen den Zusammenbruch des phantastischen Baues einer so verwegen errichteten Glücksstellung herbeiführen. Auf dem Opernball hatte Rastignac den Vautrin des Hauses Vauquer erkannt, aber er wußte, daß ihm, wenn er plauderte, der Tod bevorstand; daher tauschte der Liebhaber der Frau von Nucingen mit Lucien Blicke, in denen sich auf beiden Seiten unter scheinbarer Freundschaft die Furcht verbarg. Im Augenblick der Gefahr hätte Rastignac offenbar mit größtem Vergnügen den Wagen geliefert, den Verurteilten zum Schafott führen sollte. Jeder wird jetzt erraten, von welcher finstern Freude Carlos ergriffen wurde, als er von der Liebe des Barons von Nucingen erfuhr, denn er erkannte mit einem einzigen Blick, welchen Nutzen ein Mann seiner Art aus der armen Esther ziehen konnte. […]

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Freund im Himmel.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Einsam verzehrt von Lieb' und Sehnen, erschien' mir nächtlich jeder Tag; ich folgte nur mit heißen Thränen dem wilden Lauf des Lebens nach. Ich fände Unruh im Getümmel, und hoffnungslosen Gram zu Haus. Wer hielte ohne Freund im Himmel, wer hielte da auf Erden aus? Ich weis nicht ob ich meinen Freund auf dieser Entdeckungsfahrt noch liebe. Mit der geliebten "Nixe" bereiste der Erzherzog jahrzehntelang das Mittelmeer, meist in Begleitung einer Entourage von etwa 20 Personen, weiters Hunden, Katzen, Vögeln, Affen und allerlei anderem Getier, so dass seine Zeitgenossen das Schiff als Arche Noah bezeichneten. Verständlicherweise erregte die bunt zusammengewürfelte Reisegesellschaft des Erzherzogs stets großes Aufsehen in den Häfen. Neben der Schiffahrt galt sein besonderes Interesse der wissenschaftlichen Erforschung unbeachteter Inseln und Küstenstriche. Zu diesem Zweck hatte er eigens einen etwa 100 Seiten umfassenden Fragebogen mit der Bezeichnung Tabulae Ludovicianae entworfen, den er bei der Ankunft im jeweiligen Zielgebiet gebildeten ortsansässigen Personen, wie etwa dem Bürgermeister, Arzt, Lehrer, Richter und Pfarrer, übergab. Die Befragten sollten möglichst viele und genaue Daten über ihre Arbeits- und Wissensgebiete zu sammeln, die er danach gemeinsam mit seinen Mitarbeitern auswertete. Ludwig Salvator begab sich in Begleitung seines mallorquinischen Sekretärs Don Antoni Vives und ortskundiger Führer oft auf ausgedehnte Wanderungen, wobei er die Landschaft, Flora, Fauna, Bevölkerung und Kultur seiner Aufenthaltsorte in allen Details beschrieb. Mit dabei hatte er stets ein kleines Tuschefäßchen in der Form eines Globus, Feder und Papier. Auf diese Art entstand eine Fülle von meisterhaften Zeichnungen, die seine Beschreibungen vortrefflich ergänzten. Aus all diesen Daten stellte Ludwig Salvator umfangreiche Manuskripte zusammen, die er auf eigene Kosten beim Prager Verleger Mercy, in Form aufwendigst gestalteter Bücher, drucken ließ. Meist nur in einer Auflage von 500 Stück gefertigt, verschenkte der Erzherzog diese bibliophilen Raritäten an Freunde, Mitarbeiter und sonstige, an seiner Arbeit interessierte, Personen und Institutionen. Durch den bekannten Berliner Reiseverleger Leo Woerl gelangten einige seiner Arbeiten auch in den Buchhandel. Salvators wissenschaftliche Werke fanden rasch internationale Anerkennung. Er wurde mit Diplomen und Ehrenmitgliedschaften diverser Akademien und Institutionen förmlich überhäuft. Seinem engen Freund Jules Verne diente er als Vorbild für den Helden des Romans. […]

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Himmel auf Erden.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Hinaus auf allen Wegen, und holt die Irrenden herein, streckt jedem eure Hand entgegen, und ladet froh sie zu uns ein. Der Himmel ist bey uns auf Erden, im Glauben schauen wir ihn an; die Eines Glaubens mit uns werden, Auch denen ist er aufgethan. Zum Himmel, der Commandierende versprach goldene Berge, wenn man ihn mit seiner Mannschaft in die Burg einlassen wollte und drohte im widrigen Falle, keiner Seele Verschonung zu geben. Allein man kehrte sich weder an sein Schmeicheln noch Pochen, man konnte und wollte nicht wegschenken, was man nicht als Eigentum hatte, u. hielt es für tunlicher, lieber unglücklich als untreu zu werden. Alsbald wurden die Häuser beim Töpferofen und das Kurfürstliche Vorwerk am Niedertore nebst zugehörigen großen u. hohen Scheunen angezündet u. Feuer an verschiedenen Orten der Stadt angelegt. Binnen einer Viertelstunde stand alles in voller Glut. Wo Feuer ist, da ist auch Wind; der erhub sich sehr stark u. trieb von der Kirche übers Schloß. Da fing auch der Siebenspitzige Turm mit an, u. das Feuer drang aus demselben in den Lederboden, wo Holz und brennende Materie genug war. In drei Stunden war alles getan. Von allen kurfürstlichen Gebäuden unter der Schösserei u. im Hahnewalde, die nach Beschaffenheit derselben Zeit schön waren, wurden Aschehaufen. Von der Stadt aber, in- u. außerhalb der Ringmauer, blieb nichts übrig, als das Crucifix auf dem Kirchhofe, so Gott auch diesmal erhalten, ferner des Wildpretwärters Haus am Kurfürstlichen Tiergarten, die kleine Begräbniskirche u. dazu noch eine niedrige Hütte am Altstädter Wege. Der Feind, welcher gute Beute gemacht u. unter anderem 186 Stück Pferde u. Vieh mitgenommen, sahe von ferne zu u. dachte, das ganze Schloß würde daraufgehen u. die Leute in demselben entweder verderben oder herausfallen müssen. Aber was die Gottlosen gerne wollten, ist verdorben und verloren. Das Gebet derer, die im freien Felde herumgejagt, in Sträuchern beschädigt u. ausgeplündert oder sonst in Ängsten waren, drang durch die Wolken zum himmlischen Vater. Gott erhörte das Seufzen u. Weinen derer, die in der Burgkapelle auf den Knieen lagen u. die Hände emporhoben. Er ließ wohlgeraten die Arbeit der munteren Weiber, die aus dem tiefen Brunnen (denn das Röhrwasser der künstlichen Wasserleitung hatten die Feinde zerstört und abgeschnitten) Wasser zum Löschen trugen, u. der Männer, die Wasser ins Feuer gossen. Ja, er selbst half löschen u. gab vom Himmel einen gnädigen Regen. […]

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Frieden von Schönbrunn 1809.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Im Frieden von Schönbrunn 1809 wurden von Österreich an Sachsen einige böhmische Enclaven in der Lausitz abgetreten, so wie in demselben Jahre auch die Deutschordensballei an Sachsen fiel, deren Einkünfte den Universitäten und Fürstenschulen zugewiesen wurden. Auch an dem Kriege Frankreichs gegen Rußland 1812 betheiligte sich der König als Bundesgenosse Frankreichs und stellte ein Heer von 21,000 M., wovon der größere Theil unter Reynier dem Fürsten von Schwarzenberg in Volhynien, der kleinere dem Hauptheer beigegeben wurde. Nach der Vernichtung des französischen Heeres in Rußland trennte der König seine Truppen von den französischen, aber als die Preußen und Russen im Frühjahr 1813 gegen Frankreich in Deutschland vordrangen und der König von Sachsen von diesen Mächten zum Beitritt eingeladen wurde, begab er sich über Plauen und Regensburg nach Prag und erklärte, daß er im Verein mit Österreich den Frieden vermitteln wolle, und liest seine Truppen in Torgau einschließen, mit der Ordre an den Commandanten Thielmann diesen Ort ohne seinen speciellen Befehl weder Franzosen, noch Verbündeten zu öffnen. Die Herausbildung des heutigen Landesnamens vollzog sich nicht aus einer Bekundung der Städte und Stände als Träger einer regionalen Identität, sondern von außen. Seit dem 15. Jahrhundert wurde der Name Lusatia von der heutigen Niederlausitz immer öfter auf die heutige Oberlausitz ausgedehnt. Erstmals wurde der Name Lusatia in der Matrikel der 1409 gegründeten Universität Leipzig für die gesamte heutige Lausitz verwendet. 1474 untertitelte man erstmals in der Kanzlei des Ungarnkönigs Matthias Corvinus das Sechsstädteland als Lusatia superior, also Oberlausitz. Erst in der Mitte des folgenden Jahrhunderts wurde nach und nach der Landesname von den Einwohnern, den regionalen Identitätsträgern, selbst gebraucht. Typisch für die Oberlausitz ist im Sprachgebrauch ein rollendes R, welches die Oberlausitzer Mundart prägt und vor allem in den höher liegenden Gemeinden gesprochen wird. An Häusern sind die Umgebindehäuser, eine Kombination aus Fachwerk- und Massivbauweise mit Schindeldächern typisch. Bekannte Geschichten und Sagen sind die des Prager Hansel, die Sage über Krabat und über Pumphut. Entgegen der Tradition des Osterfeuers in vielen Gebieten der Niederlausitz gibt es hier das Hexenfeuer zur Walpurgisnacht. In den sorbischkatholischen Pfarrgemeinden sowie um Ostritz verkünden die Osterreiter am Ostersonntag die Auferstehung Christi. Vor allem im Gebiet des Lausitzer Berglands wird der Brauch des Osterschießens gepflegt. […]

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Bitte, Massa Tom, .

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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nix das sagen, nix so sprechen. Jim nix wollen haben Kopf in Mund, Schlang' können lang warten, bis Jim drum fragen! Um Jim auch nix wollen schlafen mit Schlang' - nein, Jim gar nix wollen! Ja - ganz leicht. Jedes Tier ist so dankbar, wenn man's liebkost und ihm freundlich ist und denkt nicht dran, jemanden zu verletzen, der gut mit ihm ist. Das kannst du in jedem Buch lesen! probier's doch einmal - das ist alles, worum ich dich bitte, probier's nur einmal zwei oder drei Tage lang. Ich bin überzeugt, du kriegst die Schlange noch so weit, daß sie dich wirklich lieb hat und bei dir schlafen will und dich keine Minute allein läßt und es leidet, daß du sie um den Hals wickelst und ihren Kopf in deinen Mund nimmst. Stanni beabsichtigt den Kopf auf eine Lanze zu stecken und den Norden wieder zu befreien. Er braucht jedoch dafür mehr Männer und will die Wildlinge in seine Armee eingliedern. Jon bezweifelt, dass das Freie Volk sich einem König von Westeros anschließen wird, unterbreitet Manke jedoch das Angebot. Manke soll die Wildlinge überzeugen, das Angebot anzunehmen. Anderenfalls würde nicht nur er, sondern auch sein Volk sterben. Jon versucht Manke dazu bewegen seinen Stolz aufzugeben und so das Freie Volk zu retten, was schließlich seine Motivation für das ganze Unterfangen gewesen sei. Doch Manke zieht den ehrenvollen Tod vor, selbst als sich ihm offenbart, dass er verbrannt werden soll. Am Abend erhält er die letzte Gelegenheit, sich Stannis zu unterwerfen. Manke wünscht Stannis viel Glück, die Festung gegen das zu verteidigen, was kommen wird. Jon ist innerlich zerrissen, während sich die Flammen um Manke schlingen. Er verlässt die Hinrichtung und erschießt Manke aus einiger Entfernung mit einem Pfeil, um ihn von den Qualen zu erlösen. […]

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