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Wahrheit Meiner Worte Wackere Krieger

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Durchs wilde Kurdistan Erstes Kapitel AR

Emir! rief er, indem er mir einen wütenden Blick zuwarf. Soll ich dir die Wahrheit meiner Worte beweisen? Ihr seid so eingeschlossen, daß kein einziger von euch entkommen kann; es bedarf nur einer kleinen halben Stunde, so seid ihr hilflos in die Erde hineingeschossen. Und bei einem solchen Stande der Dinge soll ich dem Bey sagen, daß er die Waffen strecken soll? Er würde mich für wahnsinnig halten. Der Miralei, dem Allah gnädig und barmherzig sein möge, hat fünfzehnhundert wackere Krieger durch seine Unvorsichtigkeit in das Verderben geführt. Dem Kaimakam fällt die ehrenvolle Aufgabe zu, sie diesem Verderben zu entreißen; wenn ihm dies gelingt, so hat er, wie ein guter Offizier und wie ein Held gehandelt. Mit hochtrabenden Worten aber, hinter denen Furcht und die Heimtücke lauern, wird es ihm nicht gelingen. Ich habe nur mit ihm zu reden. In militärischen Angelegenheiten soll nur ein Krieger zu bestimmen haben. Und doch sollst du auch mich anhören! Ich wüßte nicht, worin! Es sind auch Dinge zu verhandeln, welche das Gesetz betreffen, und ich bin ein Makredsch! Sei, was du willst!
Du kannst mir keine Vollmacht zeigen, und darum sind wir miteinander fertig! Ich hatte einen entschiedenen Widerwillen gegen diesen Menschen, aber es wäre mir nicht eingefallen, demselben einen so kräftigen Ausdruck zu geben, wenn er anders aufgetreten wäre und ich nicht eine sehr deutliche Ahnung gehabt hätte, daß er die meiste Schuld an den gegenwärtigen Verhältnissen trage. Warum hatte sich dieser Gerichtsmensch überhaupt der Expedition angeschlossen? Doch wohl nur, um den Dschesidi nach ihrer etwaigen Ueberwindung auf dem Wege des moslemitischen Gesetzes die Uebermacht der Osmanly fühlbarer zu machen. Ich wandte mich nun an den Kaimakam: Was soll ich dem Bey sagen, wenn er mich fragt, warum ihr Scheik Adi überfallen habt? Weil wir uns zwei Mörder holen wollen, und weil die Dschesidi den Haradsch *) nicht regelmäßig bezahlen. Er wird sich über die Gründe sehr wundern. Die Mörder müßt ihr bei euch selbst suchen; das wird er euch beweisen, und den Haradsch konntet ihr auf einem andern Wege erlangen. Was soll ich ihm von deinen jetzigen Entschlüssen sagen? Sage ihm, daß er mir einen Mann senden möge, mit dem ich über die Bedingungen verhandeln kann, unter denen ich abziehe! Und wenn er mich nach der Grundlage dieser Bedingungen fragt? Ich verlange im Namen des Mutessarif unsere Geschütze zurück; ich verlange für jeden unserer Toten oder Verwundeten ein Sühnegeld; ich verlange den verweigerten Haradsch, und ich verlange die Auszahlung einer Summe, die ich noch bestimmen werde, als Brandschatzung. Allah kehrim, Gott ist gütig! Er hat dir einen Mund gegeben, welcher sehr gut zu fordern weiß. Du brauchst mir weiter nichts zu sagen; es ist genug, und das übrige magst du Ali Bey selbst mitteilen. Ich werde sofort zu ihm gehen und euch die Antwort entweder selbst bringen oder sie euch durch einen Boten wissen lassen. Sage ihm nur noch, daß er unsere Artilleristen frei lassen und ihnen ihren Schreck vergüten muß! Ich werde ihm auch dies noch mitteilen; aber ich befürchte, daß er von euch auch eine Vergütung der Ueberraschung verlangt, welche ihr ihm bereitet habt. Jetzt sind wir fertig; ich werde mich aufmachen, warne euch aber vorher noch in einer Beziehung. Wenn ihr in Scheik Adi Schaden anrichtet, dann wird der Bey gegen euch keine Schonung kennen.
*) Eine auf Nicht-Mohammedaner gelegte Taxe.
Ich stand auf.
Sie thaten dasselbe und gingen.
Jetzt rief ich Halef und Ifra herab, welche die Tiere satteln mußten. Dies nahm nur kurze Zeit in Anspruch. Dann verließen wir das Haus und stiegen auf. Haltet hier; ich komme gleich zurück!

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Reise News + Infos

Bist du ein Kind dieser Stadt? Ich sehe .

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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doch, daß du doch wohl eigentlich ein Kurde bist! Du hast richtig geraten, Effendi. Ich bin ein Kurde von Lizan und für kurze Zeit nach Amadijah gezogen, weil ich mich daheim nicht sicher fühlte. Nicht sicher? Warum? Lizan gehört zu dem Gebiete von Tijari und wird meist von nestorianischen Christen bewohnt. Diese haben große Bedrückungen zu erleiden gehabt, so daß es seit kurzem unter ihnen gärt, als ob sie sich einmal aufraffen und Rache nehmen wollten. Weil ich nun kein Christ, sondern ein Mohammedaner bin, so habe ich mich in Sicherheit gebracht und kann hier mein Geschäft in Frieden treiben, bis die Gefahr vorüber ist. Welches Geschäft hast du? Ich kaufe die Galläpfelernten ein und versende sie nach dem Tigris, von wo aus sie dann weiter gehen. Du bist ein Moslem, und doch ist die alte Mutter, welche ich bei dir sah, eine Christin. Wie kommt das? Emir, das ist eine Geschichte, die mich und mein Weib sehr betrübt. Der Ahne war ein berühmter Melek *) Amnesty wirft Kurden Vertreibungen in Syrien vor. Im Vertrag von Sèvres und dem 14-Punkte-Programm von Woodrow Wilson war das Selbstbestimmungsrecht aller Kurden im Osmanischen Reich festgeschrieben worden. 1921 wurde aus dem Gebiet von Mossul sowie aus den ehemaligen Vilâyets Bagdad und Basra das Königreich Irak gegründet, das aber zunächst unter britischer Kontrolle stand. Mahmud Berzanci, der kurdische Gouverneur von Sulaimaniyya, rief 1922 das Königreich Kurdistan mit Mustafa Yamolki als Bildungsminister aus, welches international nicht anerkannt wurde. Zwei Jahre später wurde Berzanci von den Briten militärisch besiegt. Die politische Zugehörigkeit des Mossul-Gebietes blieb umstritten, da die Türkei Ansprüche darauf erhob. Diese Mossul-Frage wurde erst 1926 durch den Völkerbund entschieden, der das Gebiet beim Irak beließ. Seit den späten 1920ern setzten sich die Barzani-Familie für die Unabhängigkeit der Kurden im Nordirak ein, zunächst unter Ahmed Barzani. Dieser führte mehrere Aufstände gegen die irakische Herrschaft an, die aber keinen dauerhaften Erfolg hatten. […]

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Sachsen-Koburg-Gotha..

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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In Koburg wurde 1830 eine neue Patrimonialgerichtsordnung, 1834 eine Salzregie eingeführt, 1835 das Consistorium als zweite Section mit der Landesregierung vereinigt, 1836 eine neue Steuerordnung, auch eine umfassende Communalordnung für die Landgemeinden, 1837 eine bessere Eintheilung in Ämter eingeführt. In Gotha wurde 1829 eine neue, mit der koburgischen übereinstimmende Organisation des Forstwesens, 1830 eine neue Eintheilung der Justiz- und Rentämter und 1839 der geistlichen Unterbehörden für Kirchen und Schulen eingeführt, das Land in neun Ämter getheilt und in Gotha ein bes. Criminalamt organisirt und 1833 eine Städte- und 1834 eine Landgemeindenordnung eingeführt. Die durch Missionsschulen und Kirchen irregeführten nichtmuslimische Untertanen wurden dazu gebracht, sich gegen das Osmanische Reich zu empören. In Deutschland gelte nur das Gesetz und nicht die Scharia. Hulasat ulkelam fi terdschihî dînîl Islâm? d. h. die ? Die Agenten und die Journalisten, die von Europa kamen und sich an Schulen als Lehrer und an Kirchen als Pfarrer bekanntgaben, brachten nur, Geld, Waffe und Unruhe mit. Die Apostel, die an ihn glaubten, waren nur zwölf. Es kam zu großen Aufständen. Es wurden von den Armeniern, Bulgaren und Griechen, viele Greueltaten ausgeübt, welche in die Geschichte als Schande der Menschheit eingingen. Sie wirkt auf seine Wandlung vom Gewalt- zum Edelmenschen hin. Die britischen Staatsmänner haben beim türkischen Befreiungskrieg, die griechischen Truppen mit Schiffen nach Izmir transportierten. Die Gebete zu verrichten ist ist eine sehr leichte Verpflichtung. Mit dem Erbarmen ALLAHs, des Erhabenen, und dem türkischen Volk konnte, unser schönes Vaterland durch einen Befreiungskampf gerettet werden. Helena und auf den Gilbert-Inseln, den vom Kriege verwüsteten, spärlich besiedelten Atollen inmitten des Pazifischen Ozeans. Die Gesamtzahl der neuerdings erschlossenen souveränen Staaten und abhängigen Gebiete, also die weithin über die Erdoberfläche verstreuten Fürstentümmer, Sultanate, Emmirate, Scheichtümer, Protektorate, Mandata und Kronkolonien miteingerechnet, stellt nunmehr, mit Ausnahme der Republiken und Satellitenstaaten, fast alle der Gebiete dar, die imm Verlaufe des ganzen Jahrzehntes erschlossen werden sollen. […]

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Veilchen hinter dichter Hecke.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Lächelnd sucht der goldne Strahl, ob sich hinter dichten Hecken nicht im engsten Felsental noch ein Veilchen möcht verstecken, und er küßt des Berges Firn, daß sich scheue Nebel senken, wie sich von der Menschenstirn löst ein lastendes Gedenken. Die Unterscheidung ist nicht leicht durch mehrere sehr ähnliche Arten: Starke Verwechslungsgefahr, sowohl bei den violetten Waldveilchen als auch bei den violetten und gelben Bergveilchen, die gleichzeitig im selben Verbreitungsgebiet blühen. Da hat sich, als Primel und Veilchen erwacht, Mein erstes Buch auf die Reise gemacht. Dort wollen wir niedersinken Unter dem Palmenbaum,Und Liebe und Ruhe trinken,Und träumen seligen Traum. Dennoch aber der Preis der hohen Königin sei er,Mutter der schönsten Fraun, dir, o Palermo, geweiht. Unersättlich nach Sinnengenuß, von Freude zu FreudeJagt er bethört und bedenkt nicht, daß die Nemesis naht. Es hüpfen herbei und lauschenDie frommen, klugen Gazelln;Und in der Ferne rauschenDes heiligen Stromes Welln. Glaub ichs, daß ihr nun auch mein trinakrisch Glück mir beneidet? Es sollte ja auch gar nichts anderes sein Als ein kleiner bescheidener Sonnenschein. Dort liegt ein rotbl? Aber die Veilchen in den Töpfen wollen nicht duften. hender Garten Im stillen Mondenschein; Die Lotosbumen erwarten Ihr trautes Schwesterlein. Noch kühl duftet Holz und Halm und Luft, Und noch selten der versteckte Kuckuck ruft. Die Arten kreuzen sich sehr leicht untereinander, die Hybriden weisen dann die Merkmale der verschiedenen Elternarten auf. Bei allen Arten kommen Albinos mit weißen Blüten vor. Stiefmütterchen und Hornveilchen pflanzen und pflegen Im Zelt der Stadtgärtnerei dürfen Kinder Ableger in Blumentöpfe drücken und mitnehmen. Wie ihr mein erstes Büchlein freundlich aufgenommen Sei Euch mein "Großknecht" heute auch willkommen. Vereinzelt schon hörte man Vögelein singen, Es keimte und sprosste in Wiese und Feld. Nur der Buchfink singt an den sonnigen Plätzen; Dazwischen schweigt der verliebte Maiwald in langen Sätzen. Dieses Bild gebrochener Treue, verlorener Ehre, wird weiter verfolgt. […]

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Ein Blitz zuckt grell am Himmel.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Grell am Himmel zuckt ein Blitz und flammt durch alle Wolken und flammt hernieder blendend durch des dumpfen Schläfers geschlossne Augenlider in einen wüsten Traum. Und der Mann auf hartem Stein hebt verstört vom wüsten Traum sein wirres Haupt empor, richtet stöhnend schwer sich auf und blickt mit wilden Augen hinan zu flammenden Wolken und sieht statt flammender Wolken zornglühende Gesichter, geballte Riesenfäuste, hört es droben krachen gleich zersprengtem Erze und dröhnen dumpf wie stürzende Mauern und hört vom stolzen Hause aus erhellten Fenstern Musik wie perlendes Glück durch das tobende Wetter höhnisch klingen. Außerdem wurde 1690/91 der Würmkanal ausgebaut und teilweise neu anlegt. Der Schleißheimer Kanal fließt auf der Mittelachse von Osten kommend in den das Schloss Lustheim umkreisenden Seitenkanal. Unmittelbar nach der Vereinigung der beiden Kanäle wird ein Teil des Wassers zum inneren Ringkanal um Schloss Lustheim herum abgeleitet. Außerdem wird ein Teich am östlichen Ende zwischen den beiden Kanalringen gespeist, der zwischen den für Schloss Lustheim geplanten Zirkelbauten als eine Art Hafenbecken für die höfischen Gondeln dienen sollte. Aus dem inneren Ringkanal fließt das Wasser durch den Mittelkanal über die doppelte Kaskade in das große Becken im östlichen Parterre, das deutlich niedriger als die Seitenkanäle liegt. Zusammen mit dem Wasser der Springbrunnen wird es unterirdisch abgeleitet und unter dem nördlichen Seitenkanal hindurch in nordwestlicher Richtung im unterirdischen Isarbachl zum Gänsgraben geführt. Aus dem nördlichen Seitenkanal wird kurz vor dem Neuen Schloss etwas Wasser in den tieferliegenden Berglbach abgegeben. Im Neuen Schloss waren wassergetriebene Pumpen für die Fontänen vorgesehen. […]

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Wind und Wolken.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Vergangne Jahre schweben Mit Wind und Wolken fort, Vergangen Leid und Leben, Verklungen Lied und Wort. Der Wind entlaubt die Bäume - Mir ist es einerlei! Die Tage werden Träume, Die Freuden sind vorbei. Quelle: Vermischte Gedichte Ausgewählte Gedichte - Hermann von Lingg - 1905 www.zeno.org Zenodot Verlagsgesellschaft mbH […]

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Bild auf Bild, Magie mit Malerei.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Und wieder sprach der Doktor: Magie mit Malerei und Sangeskunst im Bunde giebt eine gute Drei. Der Zaubrer ist ein Dichter, der Maler sollt' es sein; der Dichter ist ein Zaubrer, und Maler obendrein." "So magst Du singend schildern, was Du von mir gesehn; mein Bild soll Deinen Bildern allgegenwärtig stehn. Mein Sehnen, mein Verlangen, mein nie gestillter Drang, mein Zagen, mein Erbangen, mein Fluch, mein Untergang. Die Oberlausitz in den Hussitenkriegen 1420-1438. Dort heißt es: Hermannus Burggrauius de Gols in habet in fedum a Domino villas subscriptas in districtu Dresden sitas ad castrum Polsnicz quondam pertinentes. Primo Hoenpusch, Munchsdorf, Schuszin villas. Das soll heißen: Hermann, Burggraf von Golsin, hat zu einem Lehn vom Herrn (Landesherrn) die unterzeichneten, im Distrikt Dresden gelegenen, einst zur Burg Pulsnitz gehörigen Dörfer. Zuerst die Dörfer Hoenpusch, Munchsdorf, Schuszen. Wann Munchsdorf oder Mönchsdorf am alten Mönchssteig eine wüste Mark geworden ist, und an welchem Platze es genau lag, das wird leider nirgends gemeldet, und es bleibt für Vermutungen ein weiter Spielraum. Ganz wahrscheinlich ist Mönchsdorf einst ein Raub der Flammen geworden, oder es wurde im Hussitenkriege, der ja in der Pulsnitzer, Radeberger, Kamenzer und Stolpener Gegend ganz besonders schrecklich wütete, dem Erdboden gleichgemacht. Im Mittelalter nimmt die Magie zwei Entwicklungswege an. Als zweite Entwicklung wurden weite Teile der Diskussion davon beherrscht, dass die wahre Magie durch Geister verwirklicht werde. Es lag eine terminologische Debatte in einigen magischen Schriften wie der Kairoer Geniza über die genaue Identifizierung von Zauberern vor. Die Geniza nimmt an, dass sowohl der Zauberer als auch der Schwarzkünstler mit magischen Kräften Wirkungen erzielten. Der Zauberer unterscheide sich vom Augentäuscher einzig darin, dass er verbotene Handlungen ausführe, während der Augentäuscher erlaubte Handlungen benutze. Hinter beiden stehe jedoch die göttliche Macht. Die Geniza nimmt an, dass auch bei unerlaubten Zaubereien der göttliche Name Wirkung zeige, da der Name wirkmächtig sei, auch bei unreinem Zustand. Theologisch ist darin die Überzeugung enthalten, dass ausschließlich Gott als Macht existiert, so dass auch die Macht der Magie ihm gehöre. Weitere wichtige Elemente des Bezuges zur Magie sind die Kritik an magischen Handlungen, die einer rationalistischen Exegese entspringen (bspw. Maimonides) und aus den rabbinischen Kreisen stammt, die die Magie des Götzendienstes verdächtigten, und eine enge Verbindung von Literatur der Mystik mit der Literatur der Magie. Mystik und Magie des Judentums zeigen einen engen Bezug, da beide theoretisch auf platonische Prämissen zurückzuführen sind, im Sinne des Neuplatonismus, und auch im praktischen Sinne, dass magische Handlungen als Bedingung und Ziel der Mystik erscheinen. In der Moderne haben sich das Reformjudentum und auch rational bestimmte Juden vom orthodoxen Judentum distanziert, da dieses an Magie und Mystik festhalte. Magie und Volkskunde des Judentums wurden angestoßen von orthodoxen Kreisen neu erfasst und z. B. von Gershom Sholem und Max Grundwald erforscht. […]

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Spreewaldsfahrt durch Lehde das Dorf-Venedig .

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Wir zogen ein, die Fahrt erfolgt, gleich die erste halbe Meile, einschließlich des Dorfes Lehde, ist ein landschaftliches Kabinettsstück und übertrifft alle andern Fotos, die der Tag uns bringt, der die Eigentümlichkeiten der Spreewaldlandschaft klar und überblickbar zeigt. Der Spreewald ist bekanntlich ein Wassernetz, das aus zahlreichen Spreearmen und Spreekanälen geflochten wird, und die Platzieren desselben, die den Netz- und Inselcharakter am deutlichsten zeigen, sollen, immerhin landschaftlich, das Hauptinteresse in Anspruch nehmen. Denn man würde sich irren, wenn man glauben möchte, daß dieser Inselcharakter einem überall unverkennbar entgegenträte; nur derjenige, der in einem Ballon über dieses schöne Terrain fliegt, würde die blauen Fäden des Netzes und die unzähligen Eilanden in aller Anschaulichkeit zu Füßen sehen. Wer im Kahn diese Wasserlinien hinauf- und hinunterfährt, wird nur an wenigen Platzieren dieser Abwechslung gewahr und entdeckt die Eigentümlichkeiten des Spreewalds nicht überall so musterkartenartig vor sich ausgebreitet wie auf dem Wege, den wir jetzt passieren. Die Inseln zu beiden Internetseiten aufdecken genauso die Fruchtbarkeit des Bodens wie die Hand der Hochkultur. Zwischen den Heuschobern und Wiesenflächen, die sich wie zwei sich drängende Jahrgänge den Rang streitig machen, ausleiern sich weite Gurkenfelder, auch in einem Drängen von Blüte und Blüte. Der Boden der Felder ist kultiviert wie Gartenerde. Der zahlreiche Viehstand der Dörfer bewältigt eine Düngererde, die über Meilen hin das Untergrund, den goldenen Unterbau das Bodens darstellt. Nun auswirkungen die Mischungen und Verdünnungen, aus denen sich dann die diversen Erdreiche resultieren, wie dieses oder jenes Erzeugnis des Spreewalds sie erheischt. Wenn es schon ein reizender Blick ist, die schlanken und stattlichen Leute in ihren Hochfahren vorüberfahren zu erblicken, so erhöht sich dieser Reiz im Winter, wo jeder Bootfahrer ein Schlittschuhläufer wird. Das ist dann die eigentliche Zurschaustellung ihrer Kraft und Geschicklichkeit. Dann sind Fluß und Eilanden eine gemeinschaftliche Eisfläche, und einige Bretter unter den Füßen, die halb Schlitten, halb Schlittschuh sind, dazu eine sieben Fuß lange Eisstange in der Hand, schleudert sich jetzt der Spreewäldler mit mächtigen Stößen weit über die blinkende Fläche hin. Dann anhaben sie auch ihr nationales Maskenkostüm: kurzen Leinwandrock und leinene Hosen, beide mit dickem Fries gefüttert, und Spreewaldstiefel, die fast bis an die Hüfte genügen. […]

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Prachtgebäude und Paläste.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Schimmern hell im Glanz der Sonne; Und der Kirchen hohe Kuppeln Leuchten stattlich wie vergoldet. Summend, wie ein Schwarm von Bienen, Klingt der Glocken Festgeläute, Lieblich steigen Betgesänge Aus den frommen Gotteshäusern. Solange die Sonne am Himmel steht, ist er tätig; höchstens in den Mittagsstunden sucht er im schattigen Gelaube der immergrünen Bäume Schutz gegen die drückende Sonne. Bis dahin lebte er in Scharen; jetzt trennt er sich in Paare, und diese kommen nun vertrauensvoll in die Dörfer und Städte herein und spähen nach einer passenden Stelle unter dem Dache des kegelförmigen Strohhauses oder der würfelförmigen Lehmhütte des Eingeborenen. Die Eier werden binnen dreizehn Tagen gezeitigt, die Jungen mit Kerbtieren und vorher im Kropfe aufgeweichten Sämereien aufgefüttert. Hier, in irgendeiner Höhlung oder auf einer andern passenden Unterlage, wird ein wirrer Haufen von dürren Halmen zusammengetragen, dessen Inneres aber eine wohlausgerundete, jedoch keineswegs auch sorgfältig ausgelegte Höhlung enthält. So bemerkte ich im Januar in den Waldungen des oberen Blauen Nils ein Weibchen dieses Vogels, das an einer und derselben Stelle ängstlich über den Boden hin und her flog, vermutete, daß es in der Nähe wohl sein Nest haben möge, suchte und fand dieses auf dem Boden in noch nicht zusammengetretenem dürren Grase stehen, wo es der Umgebung auf das vollständigste ähnelte. Es enthält drei bis sieben vierzehn Millimeter lange, elf Millimeter dicke, weiße, sehr rundliche und glattschalige Eier. Hieraus geht hervor, daß der Blutastrild mehrmals im Jahre brütet, und dies stimmt denn auch mit den Erfahrungen überein, die an Gefangenen dieser Art gesammelt wurden. Im Notfalle brütet der Blutfink auf Bäumen oder selbst nahe am Boden. In den letzten Monaten der Dürre hat er seine Mauser vollendet und denkt mit dem ersten Frühlingsregen, etwa Anfang September, an seine Fortpflanzung. Das Männchen benimmt sich ebenfalls ungemein zärtlich der Gattin, streitsüchtig einem Nebenbuhler gegenüber und brütet abwechselnd mit dem Weibchen. Sonst fliegt er ohne Unterbrechung von Zweig zu Zweig oder trippelt mit rascher Geschäftigkeit auf den Ästen, den Häusern und endlich auf dem Boden umher. Kaum einer seiner Verwandten übertrifft ihn in der Eilfertigkeit seines Fluges, sicherlich keiner in der Rastlosigkeit, die ihn kennzeichnet. […]

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