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7.c Karl Friedrich Schinkel

Vieles von den zahlreichen Arbeiten jener Epoche - namentlich alles bloß Dekorative, für eine bestimmte Gelegenheit Entworfene - ist verlorengegangen, anderes ist in den Schlössern und Herrenhäusern der Mark zerstreut, in denen ich, wie z.B. in Neu-Hardenberg, Steinhöfel, Radensleben und Friedrichsfelde einer ganzen Anzahl von Gouache- und Ölbildern begegnet bin.

Wie manches aber auch dem Auge entzogen oder verlorengegangen sein mag, das Wesentlichste, das er als Landschafter geleistet, ist unserer Hauptstadt erhalten geblieben, und die jetzt der National-Galerie zugehörige Wagnersche Sammlung bietet uns Gelegenheit, einen Einblick in die reiche schöpferische Kraft Schinkels auch als Maler zu tun. Die Technik ist seitdem eine andere geworden und die Schinkelsche Farbe, wie nicht geleugnet werden soll, hat zum Teil etwas kalkig-nüchternes, das uns heutzutage, wo wir an die Farbenzauber der Achenbachs gewöhnt worden sind, befremdlich ansieht, aber als stilisierte Landschaften sind sie schwerlich seitdem ihrem inneren Gehalte nach übertroffen worden.

Bis hierher haben wir uns fast ausschließlich mit Schinkel dem Maler beschäftigt, der Friedensschluß von 1815 aber schuf einen plötzlichen Wandel, und von nun ab tritt der Baumeister in den Vordergrund. Es fällt diese Wandlung der Verhältnisse (nachdem er übrigens schon 1810 in die Ober-Bau-Deputation berufen war) mit seiner Ernennung zum Geheimen Oberbaurat zusammen. Man darf fast sagen, er wurde lediglich auf Vertrauen und Diskretion hin in diese Stellung eingeführt, denn noch war es ihm versagt geblieben, durch irgendeinen ausgeführten Bau von Bedeutung die Aufmerksamkeit oder gar die Bewunderung der Fachleute auf sich zu ziehen.

Fünfundzwanzig Jahre lang, in runder Zahl von 1815 bis 1840, war er nun als Baumeister im großen Stile tätig, und in eben diesem Zeitraume gelang es ihm, "Berlin - wie seine Verehrer sagen - in eine Stadt der Schönheit umzugestalten", jedenfalls aber unserer Residenz im wesentlichen den Stempel aufzudrücken, den sie bis diese Stunde trägt. Denn auch das, was nach ihm gebaut worden ist, ist zu gutem Teile Geist von seinem Geist. Wenige Städte (wenn überhaupt) zeigen etwas Gleiches. In Hamburg, München, Petersburg liegen die Dinge doch anders, und selbst die London-City, die in gewissem Sinne als eine Schöpfung Christopher Wrens betrachtet werden darf, bietet nur ähnliches.

Es verlohnt sich zu zeigen, worin der Unterschied liegt.

Wenn man in London auf der Blackfriarsbrücke steht und neben der Kuppel von St. Paul die zweiundfünfzig Türme überblickt, die, bis an den Tower hin und darüber hinaus, das Häusermeer der City überragen, so darf man sagen, dies in Nebel und Sonne zauberhaft daliegende Stück London ist das Werk Christopher Wrens, - alles war niedergebrannt und auf dem Trümmerschutt des alten London fiel ihm die Aufgabe zu, ein neues London aufzurichten. Aber dennoch, wie schon angedeutet, stellt sich auch hier eine sehr wesentliche Verschiedenheit heraus. Was Wren für die London-City tat, war unendlich mehr und unendlich weniger. Wren hat der City nach außen hin eine bestimmte Physiognomie gegeben, was sich von Schinkel in bezug auf Berlin nicht sagen läßt. Eingetreten in beide Städte jedoch erkennen wir, daß Wren, den die großen Aufgaben des Kirchenbaues beschäftigten, ohne jeden bemerkenswerten Einfluß auf die Straßen und Häuser, auf die Details der Stadt geblieben ist, während dasselbe Berlin, das nach außen hin kaum einen einzigen Schinkelschen Zug verrät, in seinem Innern den Stempel Schinkels trägt. Inwieweit dies der Fall ist, das wird am ehesten erhellen, wenn ich einfach aufzähle, welche Häuser und Paläste, welche Brücken und Plätze wir der fünfundzwanzigjährigen baukünstlerischen Tätigkeit unseres Schinkels verdanken.

Es sind: die Königswache, die Domkirche (Restauration), das Kreuzbergmonument, das Monument für den General von Scharnhorst auf dem Invalidenkirchhof, das Schauspielhaus, das Potsdamer Tor und die Wachthäuser rechts und links neben demselben, das alte Museum samt Lustgarten und Springbrunnen, die Schloßbrücke samt ihren Statuen, die Friedrich-Werdersche Kirche, die vier Kirchen einerseits in Wedding und Moabit, andrerseits vor dem Rosentaler Tor und auf dem Gesundbrunnen, die Palais der Prinzen Karl und Albrecht, die neuen Packhofsgebäude, das Graf Redernsche Palais, die Einfahrt in die Neue Wilhelmstraße, die Sternwarte am Enckeplatz, die Bauschule.

Bedeutsam wie diese Bauten sind - vorzüglich für den, der die Geschichte derselben verfolgt und die Schwierigkeiten in Anschlag bringt, die sich der Ausführung entgegenstellten -, so geben sie doch zum kleinsten Teile nur eine Vorstellung von der umfassenden und geradezu Staunen erregenden Tätigkeit, die Schinkel zunächst innerhalb der Hauptstadt und ihrer Umgebung25 und im weiteren im Lande Preußens überhaupt entfaltete.

Wenn wir uns annähernd ein richtiges Bild davon entwerfen wollen, welcher Art und welchen Umfanges sein Schaffen war, so müssen wir nicht allein das im Auge haben, was er widerstrebenden Gewalten gegenüber aus Berlin wirklich machte, sondern vor allem auch das, was er daraus machen wollte; wir müssen in den Kreis seiner schöpferischen Tätigkeit alles das mit hineinziehen, was in hundert ausgeführten Blättern auf dem Papiere lebt, aber an der Ungunst der Zeiten scheiterte. An der Stelle, wo jetzt das Potsdamer Tor steht, sollte sich beispielsweise die große Friedenskathedrale zur Erinnerung an die Freiheitskriege erheben. Die Linden entlang gedachte er in Statuen und Denkmälern eine monumentale Siegesstraße zu ziehen, und an Stelle des alten Domes sollte ein wirklicher Dom hoch in die Luft steigen, glänzend genug, um sich den anderen Prachtbauten jenes Platzes würdig anzureihen. So waren die Pläne, aber nur die Mappen Schinkels geben Auskunft darüber, was damals alles gedacht, entworfen, erstrebt wurde. Das wenigste trat ins Leben. "Er diente einem sparsamen König in einer geldarmen Zeit."

Diese Mappen, die eigentlichste Hinterlassenschaft Schinkels, sind es, die uns ein Bild der Gesamttätigkeit des Meisters erschließen, einer Tätigkeit, die fast alle Gebiete des künstlerischen Lebens umfaßte. Gab es eine neue Spontinische Oper, wer anders als Schinkel konnte die Dekorationen, gab gab es ein fürstliches Begräbnis, wer anders als Schinkel konnte die Zeichnung zu zu Monument oder Grabstein entwerfen? Das ganze Kunsthandwerk - dieser wichtige Zweig modernen Lebens - ging unter seinem Einfluß einer Reform, einem mächtigen Aufschwung entgegen. Die Tischler und Holzschneider schnitzten nach nach Schinkelschen Mustern, Fayence und Porzellan wurden Schinkelsch geformt, Tücher und Teppiche wurden Schinkelsch gewebt. Das Kleinste und das Größte nahm edlere Formen an: der altväterische Ofen, bis dahin ein Ungeheuer, wurde zu einem Ornament, die Eisengitter hörten auf, eine bloße Anzahl von Stangen und Stäben zu sein, man trank aus Schinkelschen Gläsern und Pokalen, man ließ seine Bilder in Schinkelsche Rahmen fassen und die Grabkreuze der Toten waren Schinkelschen Mustern entlehnt. In dieser Welt Schinkelscher Formen leben wir noch26, die wenigsten unter uns wissen es, aber dies Nichtwissen ändert nichts an der Tatsache. Seine Schule blüht und durchdringt unser Leben.

Seiner Umfassendheit entsprach seine Rastlosigkeit. Selbst am Teetische, dem Gange der Unterhaltung folgend, zeichnete er mit Feder und Bleistift vor sich hin. Nur Reisen, immer ersehnt und immer willkommen, unterbrachen von Zeit zu Zeit den Gang der Geschäfte, das Gleichmaß des Schaffens. Freilich auch diese Reisen waren wieder Arbeit, aber doch nebenher eine Erfrischung, wie nichts anderes sie gewährte. 1820 war er in Jena und Weimar, um Goethe zu besuchen "an dessen persönlichem Umgang er sich erquickte"; 1824 riß er sich abermals auf fünf Monate los, um in Gesellschaft des Professors Waagen Italien zum zweiten Male zu besuchen. Wir verweilen aber lieber bei einem in Begleitung seines Freundes Beuth im Frühjahr und Sommer 1826 nach Paris, England und Schottland hin unternommenen Ausfluge, weil wir in den speziell diese Reise schildernden, ziemlich reichhaltigen reichhaltigen Briefen und Blättern am meisten Frische, Behagen und gute Laune und das reifste und zutreffendste Urteil über Dinge und Zustände zu finden glauben. Die Schilderungen sind von einer merkwürdigen Präzision. So schreibt er aus dem "Ossian-Lande", "Ossian-Lande", von Staffa und Jona zurückkehrend, an seine Frau:

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Spanischkurse für Beruf, Wirtschaft (Wirtschaftsspanisch), Technik, Geschäftsleben und Studium.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Spezielle Englischkurse, Bewerbungstraining, English for job interviews, Englischkurse zur Prüfungsvorbereitung, Nachhilfe.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Englischunterricht mit speziellen Inhalten und Zielstellungen. Englischkurse zur Vorbereitung auf Bewerbungsgespräche (English for job interviews) oder Englisch-Sprachprüfungen sowie Nachhilfeunterricht und Förderunterricht (extracurricular lessons), führt unsere Sprachschule generell in Form von individuellem Einzeltraining durch, um dem Anliegen des Lernenden optimal gerecht zu werden und das bestmögliche Lernergebnis zu erzielen. Im Rahmen des individuellen, englischsprachigen Bewerbungstrainings werden die Teilnehmer intensiv auf Vorstellungsgespräche in englischer Sprache vorbereitet, d.h. sie lernen, sich in der Fremdsprache über ihre Stärken und Schwächen, über ihre bisherige Ausbildung und berufliche Entwicklung sowie Karriereziele für die Zukunft zu äußern. Darüber hinaus werden die Teilnehmer durch unsere Dozenten beim korrekten, formgerechten Erstellen des Lebenslaufs, eines aussagekräftigen Anschreibens und ggf. bei der telefonischen Kommunikation bzw. Kontaktaufnahme mit potentiellen Arbeitgebern unterstützt. […]

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Schwerpunkte und Zielstellungen - Nachhilfe und Weiterbildung.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Individuelle Prüfungsvorbereitung, Vorbereitung auf Abschlussprüfungen der Realschule sowie individuelle Abiturvorbereitung und Abiturhilfe sowie Vorbereitung auf Fachabitur in allen Fächern, einschließlich Vorbereitung auf Wiederholungsprüfungen bzw. Nachprüfungen. Bewerbungstraining im Rahmen der Deutsch-Nachhilfe ist möglich ebenso wie fremdsprachiges Bewerbungstraining, z.B. Einzelnachhilfe in Englisch für Bewerbung und Vorstellungsgespräche. Individuelle Ferienkurse für Schüler in Englisch, Mathematik, Deutsch und anderen Fächern, auch Einzelnachhilfe als Intensivkurse mit hoher Stundenzahl und flexibler Lehrgangsdauer. Einzelnachhilfe zur Unterstützung und Kontrolle beim Anfertigen der Hausaufgaben. Vorbereitung auf Leistungskontrollen, Klassenarbeiten und Klausuren. Nachhilfe bei Versetzungsgefährdung, Schulwechsel, versäumtem Unterricht durch Krankheit, Unterrichtsausfall etc. […]

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Lehrkräfte der Sprachschule in Berlin Mitte.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Der Sprachschule in Berlin-Mitte stehen zahlreiche qualifizierte sowie hochmotivierte Dozenten zur Gebot, die in der Regel Muttersprachler der zu unterrichtenden Fremdsprachen sein können, z.B. aus Vereinigtes Königreich, den USA, Nationalstaat, Nationalstaat, Italien, Russland, Polen, Staat, fernöstlichen wie afrikanischen Staaten ... Nebendem angestellt unsere Sprachschule deutsche Fachkräfte mit adademischer Lektion, die z. B. ein Hochschulausbildung in der Wissenszweig Amerikanistik / Anglistik bzw. Romanistik oder Lehramt absolviert sein Besonders nennen sowie nicht zuletzt mittels umfassende Auslandserfahrung sowie Unterrichtspraxis verfügen. Individueller Singularunterricht an unserer Sprachschule in annähernd saemtlichen Fremdsprachen ab 15,00 € pro Unterrichtseinheit (= 45 Minuten) für Erwachsene, Bälger ebenso wie Teenager und Gruppenunterricht in Kleinstgruppen mit maximal 6 Gästen für 7,00 € pro 45 Minuten - außer übrige Unkosten! […]

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Unterrichtsgebühren für den Einzelunterricht.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Der Einzelunterricht wird in der Regel in Form von Doppelstunden (je 90 Minuten) in unserem Sprachstudio durchgeführt, wobei auch längere Sitzungen an einem Tag vereinbart werden können, bei Bedarf auch Intensivkurse mit ganztägigem Unterricht. Bei Hausbesuchen außerhalb Dresdens wird ein Zuschlag berechnet, dessen Höhe von der Entfernung und dem Aufwand für die Lehrkraft abhängt. Bei Bedarf können jederzeit weitere Unterrichtseinheiten zu günstigen Konditionen nachgebucht werden, bis das individuelle Lernziel erreicht ist. Unser Sprachstudio berechnet keine Anmeldegebühren und keine Mehrwertsteuer. […]

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