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Schlagt die Pauken und Trompeten, Turner in die Bahn! Turnersprache laßt uns reden. Vivat Vater Felix Dahn! Laßt uns im Gleichschritt aufmarschieren, […] Mehr lesen

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Internet-Magazin Fremdling Im Lande Du Bist Kein Missionar Oder Priester ...

Durchs wilde Kurdistan - Sechstes Kapitel AL

Er bedurfte unserer Hilfe nicht, weil er sah, daß der Bey so wenige Leute bei sich hatte, und als wir umkehrten, trafen wir auf euch. Nun war das Rätsel gelöst. Der Feind war so zahlreich gewesen, daß es unseren Freunden nicht möglich geworden war, sich durchzuschlagen und zu uns zu kommen. Unser Weg führte uns sehr bald wieder bergab und wir sahen das Thal des Zab in einer Länge von vielen Stunden vor uns liegen. Nach Verlauf von vielleicht zwei Stunden gelangten wir an einen einsamen Weiler, der nur aus vier Gebäuden bestand, von denen drei aus Lehm aufgeführt waren, während das vierte starke Steinmauern besaß. Es hatte ein Stockwerk über dem Erdgeschoß und einen ziemlich großen Garten an seiner hinteren Seite. Hier bleiben wir, meinte der Anführer. Wem gehört dieses Haus? Dem Bruder des Melek. Ich werde dich zu ihm führen. Wir hielten vor dem Gebäude still, und eben als ich am Absteigen war, vernahmen wir ein lautes, heulendes Schnaufen. Wir drehten uns um und sahen einen Hund, der in gewaltigen Sätzen den Abhang herabgesprungen kam. Es war mein Dojan, den ich kurz vor dem Ueberfall der Obhut Halefs übergeben hatte. Die Schnur, an welcher ihn der Diener geführt hatte, war zerrissen, und sein Instinkt hatte das brave Tier auf meine Spur geführt. Er sprang laut jauchzend an mir empor, und ich hatte alle Mühe, ihn zur Ruhe zu bringen. Ich gab ihm den Zügel meines Pferdes zwischen die Zähne und war nun sicher, daß niemand es mir unbemerkt entführen könne. Dann wurden wir in das Haus gewiesen. Der Anführer stieg mit uns eine Treppe empor und bedeutete uns, in einem Zimmerchen auf ihn zu warten. Es dauerte eine ganze Weile, ehe er zurückkehrte. Ihr sollt kommen, meinte er. Aber legt vorher die Waffen ab. Warum diese Zumutung? Der Bruder des Melek ist ein Priester. Bei dem du selbst deine Waffen getragen hast! Ich bin sein Freund. Ah! Er fürchtet sich vor uns? So ist es. Du kannst ruhig sein. Wenn er es ehrlich meint, wird er sich bei uns in keiner Gefahr befinden. Der Mann führte uns durch eine Thüre in ein Gemach, in welchem der Besitzer des Hauses sich befand. Es war ein schwacher, ältlicher Mann, dessen blatternarbiges Gesicht auf mich keinen sehr angenehmen Eindruck machte. Er winkte, und der Führer entfernte sich. Wer seid ihr? fragte er, ohne uns zu begrüßen. Wer bist du? fragte ich in ganz demselben kurzen Tone wie er. Er runzelte die Stirn. Ich bin der Bruder des Melek von Lizan. Und wir sind Gefangene des Melek von Lizan. Dein Benehmen ist nicht so, als ob du ein Gefangener seist. Weil ich freiwillig ein Gefangener bin und sehr genau weiß, daß ich es nicht lange bleiben werde. Freiwillig? Man hat dich doch gefangen genommen! Und wir haben uns wieder frei gemacht und sind euren Männern aus freiem Willen gefolgt, um nicht gezwungen zu sein, ihnen das Leben zu nehmen. Ist das dir nicht erzählt worden? Ich glaube es nicht. Du wirst es glauben lernen. Du bist bei dem Bey von Gumri gewesen! fuhr er fort. Wie kommst du zu diesem? Ich hatte ihm Grüße von einem Verwandten auszurichten. So bist du nicht ein Vasall von ihm? Nein. Ich bin ein Fremdling in diesem Lande. Ein Christ, wie ich hörte? Du hast die Wahrheit gehört. Aber ein Christ, der an die falsche Lehre glaubt! Ich bin überzeugt, daß sie die wahre ist. Du bist kein Missionar? Nein. Bist du ein Priester? fragte ich dagegen.

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"Ah, der Schurke!"

rief Pencroff. Als Nab aber seinen Stock eben fester packte und dem Nager zu Leibe gehen wollte, entriß sich dieser Top's Zähnen, in welchen nur die Spitze eines Ohres zurück blieb, grunzte heftig, stürzte auf Harbert los, rannte diesen halb um und verschwand im Gebüsche. Alle folgten eiligst Top's Spuren, und als sie diesen eben einholten, sahen sie jenes Thier unter das Wasser eines ausgedehnten, von hundertjährigen Fichten umstandenen Sumpfes tauchen. Verwundert blieben Nab, Harbert und Pencroff stehen. Top war in das Wasser nachgesprungen, aber der auf dem Grunde desselben versteckte Cabiai ließ sich nicht erblicken. Der bald darauf erfolgte Ankauf eines Braunen für das Zuchthaus beschäftigte und zerstreute die Arrestanten weit angenehmer als der hohe Besuch. Nach dem Etat gehörte zum Zuchthaus ein Pferd zum Wasserführen und zum Wegschaffen des Unrats und so weiter Was mußte er sich auch auf seine alten Tage als Kompagnon in so eine Sache einmischen! Nein, diese Bambusenterhaken, 130 die aus den Sampans guckten, sollten nur ihren auf der Pantellaria befindlichen Landsleuten zur Flucht von Bord verhelfen. Nichts konnte furchtbarer sein, als die fast aus dem Grab geholte Lustigkeit des unglücklichen Mädchens. Die Arrestanten erwarteten mit Ungeduld das Erscheinen jedes neuen Pferdes. Am Morgen des Petritages, gleich nach der Messe, als wir alle versammelt waren, begann man uns verschiedene Pferde zum Kauf vorzuführen. Er sprach aber sehr wenig und nur in den wichtigsten Fällen, als sei jedes seiner Worte einen Rubel wert. Er war ein ausgesprochener Geck, aber es steckte in ihm auch ein erweitertes Schlagwerk mit zusätzlichen Schlaginstrumenten (große Trommel, Pauken, Stabspiele) kommt immer häufiger zum Einsatz. Viele Vereine nennen sich entsprechend um. Da gab er die Jagd auf, schickte sein Gefolge zur Hölle und zertrümmerte wütend sein schönes Jagdschloß Luchsenburg, daß die Steine nach allen Ecken flogen und heute noch den westlichen Abhang des Sibyllensteines bedecken. Seit dieser Zeit hat sich der höllische Jäger niemals wieder in dieser Gegend blicken lassen, allein zur Erinnerung an die Tat des heiligen Hubertus wird allemal die Jagd am Tage Aegidi eröffnet. […] Mehr lesen >>>


Turner-Marsch, Pauken, Trompeten, Fanfaren

Schlagt die Pauken und Trompeten, Turner in die Bahn! Turnersprache laßt uns reden. Vivat Vater Felix Dahn! Laßt uns im Gleichschritt aufmarschieren, ein stolzes Regiment. Laß die Fanfaren tremulieren! Faltet die Fahnen ent! Die harte Brust dem Wetter darzubieten, reißt die germanische Lodenjoppe auf! Kommet zu Hauf! Wir wollen uns im friedlichen Wettkampf üben. Braust drei Hepp-hepps und drei Hurras um die deutschen Eichenbäume! Trinkt auf das Wohl der deutschen Frauen ein Glas, daß es das ganze Vaterland durchschäume. Ihr Brüder aus Nord-, Süd- und Mitteldeutschland! Daß einst um eure Urne eine gleiche Generation turne. Ursprünglich gehörten zu den Fanfarenzügen Naturtrompeten und Kesselpauken. Im Laufe der Zeit hat sich aber die Landsknechtstrommel bei traditionellen Fanfarenzügen als am weitesten verbreitetes Schlaginstrument durchgesetzt. Viele Fanfarenzüge erweitern deren Besetzung mit weiteren Instrumenten, wie z. B. Parforcehörnern, Kesselpauken, kleine Trommeln, große Trommeln oder Becken. Die Komposition ist wie in der Schöpfung oft illustrativ und tonmalerisch: so pfeift z. B. ein pflügender Bauer bei der Arbeit das bekannte Thema aus Haydns Sinfonie mit dem Paukenschlag, ein von einem Jäger geschossener Vogel fällt auch musikalisch herunter, es wird in strahlendem D-Dur ein Sonnenaufgang geschildert. Bassnaturtrompeten, die eine Oktave tiefer gestimmt sind, kommen auch gelegentlich zum Einsatz. Das Instrumentarium der modernen Fanfarenzüge erstreckt sich über ein noch größeres Gebiet, weil die Möglichkeit besteht, fast jedes Instrument in die Gruppe einzubinden, wobei sich hauptsächlich diverse moderne Percussionsinstrumente und Schulterbässe bzw. Zugposaunen als erweitertes Instrumentarium durchgesetzt haben. Eine aktuelle Entwicklung ist die Modernisierung des Instrumentariums.Neben den klappenlosen Spielmanns- und Trommelflöten werden, ergänzend oder ausschließlich, Klappenflöten eingesetzt. Mit Querflöten in C und Piccoli in C stehen neue Klangfarben zur Verfügung. Auch Altquerflöten in G und Bassflöten in C werden zunehmend eingesetzt. Das Schlagwerk wird erweitert um Pauken, Drumset und Perkussionsinstrumente (beispielsweise Cymbals, Guiro, Congas) Die Stabspiele werden ergänzt durch Marimba, Xylophon oder Vibraphon. Vermehrt sehen sich Spielmannszüge, die über ein erweitertes Schlagwerk und ausschließlich Flöten in C-Stimmung verfügen, selbst eher als Flötenorchester. […] Mehr lesen >>>


Des Gegners Lanzen, Speere splittern

Seht, jeder spornt sein schaumbedecktes Roß Und sprengt voll Mut auf seinen Gegner los. Jetzt treffen sich die Speere, keiner wankt dem Stoß des Gegners, doch die starken Lanzen splittern. Aber auch Verwundungen an Gelenken, Beinen und Armen konnten einen Krieger vorläufig ausschalten. So wurden verschiedene Techniken entwickelt, um mit Scharnieren, Aufhängungen und Gelenken die aus Stahlblech geformten Rüstungsteile miteinander zu verbinden. Sie durften nach Möglichkeit keine Spalten oder Lücken lassen, durch die gegnerische Waffen eindringen konnten. Zur Gewichtsersparnis hatten die Rüstungsteile unterschiedliche Materialstärken. Der Helm war zur Vorderseite am stärksten, ebenso wie die Bruststücke. Geringere Materialstärken konnten aber durch Falzungen, Profilierungen oder Kannelierungen erheblich versteift werden. Dadurch ergab sich verschiedene Verzierungsmöglichkeiten, wonach heute u. a. die Rüstungsstile unterschieden werden. Die Brustplatte wurde bei größerer Materialstärke gewölbter und mußte immer mehr den Beschuß aus Feuerwaffen standhalten. Der Helm als wichtigster Schutz unterlag ebenfalls verschiedenen Formideen und Rüstungsstilen. Es sind anwendungsbezogene Unterschiede in der Helmform feststellbar: Der Reiter, der sich dem Kampfgetümmel zu Pferd stellen mußte, schützte seinen Kopf z. B. durch einen geschlossenen Visierhelm, gegen direkt geführte Stöße von Schwert und Lanze. Der Fußsoldat benötigte Helme mit besserem Gesichtsfeld, da er meist in dichten Formationen kämpfte. Die Qualität der Harnische reichte von der Massenproduktion für einfache Fußsoldaten bis hin zu maßgeschneiderten aufwendig verzierten Einzelstücken, die einen hohen Repräsentations- und Prestigewert für den Besitzer hatten. Der beste Finder verlor die Spur, und wenn ja ein Stück Wild dem Teufel oder seinen Jägern in den Schuß kam, so prallten die Pfeile und Jagdspieße von dessen Haut ab, als wären dieselben mit Stahl gepanzert. Der Teufel tobte und lästerte gewaltig über das angebliche Ungeschick seiner Leute und Hunde. Einst trat ihm ein stolzer Zwanzigender in den Weg. Er richtete seinen sonst nie fehlenden Pfeil auf diesen. Aber kraftlos sank der Pfeil vor dem Hirsche nieder zur Erde, unversehrt drehte sich das Tier nach dem Jäger um und wendete ihm gleichsam spottend den Rücken. Da merkte der Teufel, daß er einen mächtigeren Gegner habe, der ihm einen Weidmann gesetzt, den er mit all seinen Teufelskünsten nicht bewältigen konnte. Er war betrogen. […] Mehr lesen >>>


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Die Aufbaukurse unserer Sprachschule in Berlin-Mitte dienen zunächst der Auffrischung und Reaktivierung bereits vorhandener Kenntnisse, z.B. verschütteter Schulkenntnisse, und der allgemeinen […]