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Kreis Um Unsere Pferde Geschlossen Halt

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Durchs wilde Kurdistan - Sechstes Kapitel AM

Ich wollte einst ein solcher werden, antwortete er. Wann wird der Melek hier ankommen? Noch heute; die Stunde aber ist unbestimmt. Ich soll bis dahin in deinem Hause bleiben? Er nickte, und ich fragte weiter: Aber als was? Als das, was du bist, als Gefangener. Und wer wird mich festhalten? Meine Leute und dein Wort. Deine Leute können mich nicht halten, und mein Versprechen habe ich bereits erfüllt. Ich sagte, daß ich ihnen folgen würde; das habe ich gethan. Er schien zu überlegen. Du magst recht haben. So sollst du also nicht mein Gefangener, sondern mein Gast sein. Er klatschte in die Hände. Ein altes Weib erschien. Bringe Pfeifen, Kaffee und Matten! gebot er ihr. Die Matten wurden zuerst gebracht, und wir mußten zu beiden Seiten des Mannes Platz nehmen, der ein Priester genannt wurde, weil er einst gewillt gewesen war, ein solcher zu werden. Er wurde jetzt freundlicher, und als die Pfeifen mit dem Tabak gebracht wurden, hatte er sogar die Herablassung, sie uns selbst anzubrennen. Ich erkundigte mich bei ihm nach den Verhältnissen der nestorianischen Chaldäer und erfuhr allerdings Dinge, bei deren Erzählung einem sich die Haare sträuben konnten. Die Krieger hatten sich um das Haus gelagert; es waren, wie ich erfuhr, arme, einfache Ackerbauer, also unangesehene Leute nach den Begriffen der Nomaden und anderen Bevölkerungsklassen, welche das Handwerk des Krieges treiben. Sie kannten den Gebrauch der Waffen nicht, und einige unbewachte Andeutungen unsers Wirtes brachten mich zu der Ueberzeugung, daß von zehn ihrer Luntenflinten kaum fünf losgegangen wären. Nun aber werdet ihr ermüdet sein, meinte er, als auch der Kaffee eingenommen war. Erlaubt, daß ich euch ein Zimmer anweise, welches das eurige sein soll! Er erhob sich und öffnete eine Thüre. Scheinbar aus Höflichkeit stellte er sich zur Seite, um uns zuerst eintreten zu lassen; kaum aber hatten wir die Schwelle überschritten, so warf er die Thüre zu und schob den Riegel vor. Ah! Was ist das? fragte Lindsay. Heimtücke. Was weiter! Habt Euch übertölpeln lassen! Nein. Ich ahnte so etwas. Warum tratet Ihr ein, wenn Ihr es ahntet? Weil ich mich ausruhen wollte. Mir thun die Glieder noch weh von dem Sturze. Das konnten wir wo anders thun und nicht hier als Gefangene! Wir sind nicht gefangen. Seht Euch diese Thüre an, die ich mir bereits während der Unterhaltung betrachtet habe. Einige Fußtritte oder ein guter Kolbenstoß reichen hin, sie zu zertrümmern. Wollen das sofort thun! Wir befinden uns in keiner Gefahr. Wollt Ihr warten, bis noch mehr Leute kommen? Jetzt fällt es uns nicht schwer, aufzusitzen und fortzureiten. Mich reizt dieses Abenteuer. Wir haben jetzt die beste Gelegenheit, die Verhältnisse dieser christlichen Sektierer kennen zu lernen. Bin nicht sehr neugierig darauf; die Freiheit ist mir lieber! Da hörte ich meinen Hund zornig knurren und dann in jener bestimmten Weise anschlagen, die mir sagte, daß er sich gegen einen Angreifer zu wehren habe. Die einzige Fensteröffnung, welche es in dem Raume gab, und die so klein war, daß man den Kopf nicht hindurchstecken konnte, befand sich an der andern Seite. Ich konnte also nicht sehen, was es gab. Da hörte ich ein kurzes Bellen und bald darauf einen Schrei. Unter diesen Umständen war hier oben meines Bleibens nicht. Kommt, Sir! Ich stemmte mich mit der Achsel gegen die Thüre sie gab nur wenig nach. Nehmt den Kolben! meinte Lindsay, indem er zugleich seine eigne Büchse ergriff. Einige Schläge genügten, die Thüre zu zertrümmern. In dem Raume, wo wir vorhin gesessen hatten, standen vier Männer, welche jedenfalls die Aufgabe hatten, uns zu bewachen; denn sie traten uns mit erhobenem Gewehr entgegen, hatten aber gar nicht das Aussehen, als ob sie Ernst machen würden. Halt! Bleibt hier! meinte der eine sehr freundlich. Thut dies einstweilen an unserer Stelle! Ich schob ihn beiseite und eilte hinab, wo die Anwesenden einen weiten Kreis um unsere Pferde geschlossen hatten. Bei denselben lag der gastfreundliche Wirt an der Erde und der Hund auf ihm. Fort, Sir? fragte Lindsay. Ja. Im nächsten Augenblick saßen wir auf. Halt! Wir schießen! riefen mehrere Stimmen.

Ausbleiben nur wegen des Negers um sieben Uhr Abends.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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von dem er fürchtete, daß ihm auf dem unbekannten Lande irgend ein Unglück zugestoßen sei, oder daß derselbe in seinem Schmerze gar sich selbst ein Leid angethan habe. Harbert zog aus dieser verlängerten Abwesenheit ganz andere Schlüsse. Wenn Nab nicht zurück kam, so mußte ihn irgend ein neuer Anhaltepunkt veranlaßt haben, seine Nachforschungen weiter fortzusetzen. Jeder neue Umstand mußte aber von Vortheil für Cyrus Smith sein. Warum wäre Nab noch nicht wiedergekommen, wenn ihn nicht irgend eine Hoffnung zurückhielte? Vielleicht hatte er ein Anzeichen gefunden, einen Fußabdruck oder irgend Etwas, das das Meer ihm in den Weg geworfen haben mochte. Vielleicht folgte er jetzt einer ganz sicheren Spur; vielleicht war er schon bei seinem Herrn! In Hawaii selbst hat dieser Grundsatz traurige Resultate gezeitigt. Dort kam als erschwerender Umstand hinzu, dass die amerikanischen Missionare sich in der ersten Zeit der Christianisierung allzu sehr auf die einheimischen Herrscher gestützt und die Kirche mehr von oben statt von unten her gebaut hatten, wie es sonst nur die Weise der katholischen Mission ist. Als dann infolge der starken amerikanischen und europäischen Einwanderung eine kritische Zeit für Hawaii kam, die durch den Zuzug heidnischer Chinesen und Japaner noch verstärkt wurde, spielte das Christentum der Sandwich-Insulaner eine traurige Rolle. […]

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Wechsel der Kurlinie im Königreich Sachsen.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Der neue Kurfürst Moritz grollte aber insgeheim dem Kaiser, seinem Wohlthäter, weil derselbe wider den Vertrag seinen Schwiegervater, den Landgrafen Philipp von Hessen, gefangen hielt und überhaupt mit dem Plane umging die Rechte und Freiheiten der deutschen Reichsstände zu unterdrücken und sich zum unbeschränkten Herrn Deutschlands zu machen. einem bisherigen Verbündeten, dem Markgrafen Albrecht von Kulmbach, welcher wider den Passauer Vertrag den Krieg gegen die Bischöfe und Reichsstädte fortführte, lieferte er 9. Juli 1553 die Schlacht bei Sievershausen im Lüneburgischen, welche er zwar gewann, doch dabei eine tödtliche Wunde erhielt, an welcher er am 11. Juli starb. Der entsetzte Kurfürst, Johann Friedrich, machte nun wieder Ansprüche auf die abgetretenen Würden und Länder, doch kam durch Vermittelung des Königs von Dänemark am 24. Febr. 1554 der Naumburger Vertrag zu Stande, durch welchen die Wittenberger Capitulation in Kraft blieb, der Ernestinischen Linie aber Amt, Stadt und Schloß Altenburg, die Städte Schmölln und Lucka, die Ämter Sachsenburg, Herbesleben (mit Ausnahme der Stadt Tennstädt), Eisenberg, Schwarzwald, die Städte Neustadt a. d. Orla, Triptis, Pößneck und Auma, die Lehnshoheit über Arnstadt und Gleichen abgetreten und 100,000 Gulden gezahlt wurden, auch behielt Johann Friedrich den Titel geborener Kurfürst. […]

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fremde Gipfel.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Ach, hier auf den fremden Gipfeln: Menschen, Quellen, Fels und Baum, Wirres Rauschen in den Wipfeln – Alles ist mir wie ein Traum. Quelle: Joseph Freiherr von Eichendorff. Wanderlieder Gedichte 1841 www.zeno.org […]

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Exerzieren und die Beschaffung von Rekruten, besonders von Riesenrekruten.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Der Kronprinz hatte sich vorgenommen, "daß sein Regiment kein Sallat-Regiment (wie der König bei schlechten Regimentern sich auszudrücken beliebte) werden sollte", und machte sich daher, um ihn selber sprechen zu lassen, den Grundsatz zu eigen: "Ich exerziere, ich habe exerziert und ich werde exerzieren!" Aber das Exerzieren allein tat es nicht. Ebenso wichtig oder noch wichtiger war die Beschaffung von Rekruten, besonders von Riesenrekruten. Und auch nach dieser Seite hin wünschte sich der Sohn dem Vater angenehm zu machen. Von Ruppin aus (15. September 1732) war es denn auch, daß er folgenden berühmt gewordenen Brief nach Potsdam hin richtete: […]

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Blaudruck - Geschichte - BLAU DRUCK Magazin.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Im Grab des 542 verstorbenen Heiligen Caesarius von Arles wurde ein blassblauer Reservedruck gefunden, der als frühester Fund seiner Art in Europa gilt. Zum Färben wurde die einheimische Pflanze Färberwaid eingesetzt. Im 17. Jahrhundert erstzte das qualitativ hochwertigere Indigo, aus Kalkutta das Färberwaid. […]

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O, sofern Einer von ihnen jetzt in keiner Weise gefehlt hätte!.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Für den Fall, dass sämtliche fünf aus Richmond entkommenen Häftlinge an diesem Ort verbunden gewesen wären, zusammen mit diesem Haufen von Felsstücken, zuvor dem flackernden Feuer auf dem trockenen Grobsand, sie hätten gewiss alle überschwappendem Herzen dem Firmament ihren Dank dargebracht! allerdings der erfindungsreichste, dieser sachkundigste von ihnen, ihr wirklicher Anführer, Cyrus Smith, fehlte ebenso wie, ach, weiterhin seine sterblichen Überreste hatte nicht im Geringsten einst ein Grabgewölbe gefunden! Nach Ablauf weniger Minuten war dieses geschehen und lud jener Seemann den Medienschaffender ein, an dem Nachtmahl theilzunehmen, an der hellsten Speise dieser Schiffbrüchigen auf jener unbekannten Strand. jene harten Eier schmeckten trefflich, unter anderem alldieweil das Ei fast die Gesamtheit zur Ernährung des Volk erforderlichen Einzelteile enthält, so befanden sich die Verunglückten recht wohl dabei zumal schöpften frische Lebhaftigkeit. selbst Harbert schlief von jetzt an ein. Mit halboffener Augen lag solcher Matrose neben dem Ofen, den er mit reichlicher Essen versorgte. Ein Einziger der Schiffbrüchigen suchte keine Ruhe. Das war der einsame, verzweifelte Nab, welcher ungeachtet der Vorwarnungen der Begleiter, sich einigen Schlaf zu gönnen, jene ganze Nacht den Namen seines Herrn rufend auf dem flachen Gestade umherlief. […]

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Und seine Tante Polly sagte, .

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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mit Miß Watson und ihrem Testament habe Tom ganz recht, die habe den Jim freigelassen und so war's denn wahrhaftig wahr - Tom Sawyer hatte sich und uns allen die Mühe und Not gemacht, nur um einen alten Nigger freizumachen - der schon frei war! Und nun verstand ich auch erst, wie sich einer von Toms Erziehung dazu hergeben konnte, einem durchgebrannten Nigger weiterzuhelfen. Bis dahin war mir dies immer unfaßlich geblieben. […]

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Lied des Gefangenen.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Als meine Großmutter die Liese behext, Da wollten die Leut' sie verbrennen. Schon hatte der Amtmann viel Dinte verkleckst, Doch wollte sie nicht bekennen. Und als man sie in den Kessel schob, Da schrie sie Mord und Wehe; Und als sich der schwarze Qualm erhob, Da flog sie als Rab' in die Höhe. […]

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