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Bakschisch Wird Der Prophet Verhueten

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Durchs wilde Kurdistan - Viertes Kapitel BG

Dieses Geld gehört in die Kasse des Mutesselim, welcher dem Agha der Arnauten ein sehr gutes Bakschisch giebt. Wie viel, Herr? Das kann ich jetzt noch nicht wissen, denn ich muß erst sehen, wie viel er bei sich führt. Wir kamen bei dem Gefängnisse an. Schließe auf, Selim Agha! Herr, du selbst hast doch den Schlüssel! Ja, richtig! Er langte in den Gürtel und zog den Schlüssel hervor, um zu öffnen. Er probierte und probierte, fand aber das Schlüsselloch nicht. Darauf hatte ich allerdings gerechnet. Darum bat ich: Erlaube, Effendi, daß ich dir öffne! Ich nahm den Schlüssel aus seiner Hand, machte auf, zog ihn wieder ab, trat in den Flur und steckte den Schlüssel von innen wieder in das Schloß. Tretet ein. Ich werde wieder verschließen! Sie kamen herein. Ich that, als ob ich zuschließen wolle, drehte aber den Schlüssel schnell wieder zurück und versuchte scheinbar, ob auch wirklich fest zugeschlossen sei. Es ist zu. Hier hast du deinen Schlüssel, Mutesselim! Er nahm ihn. Da kamen aus der hintern Zelle und auch von oben die Arnauten herbei, mit den Lampen in der Hand. Ist alles in Ordnung? fragte der Mutesselim mit Würde. Ja, Herr. Ist keiner entwischt? Nein. Auch der Araber nicht? Nein. Aber der Makredsch? Auch nicht, antwortete der Sergeant bei diesem geistreichen Verhöre. Das ist euer Glück, ihr Hunde. Ich hätte euch totpeitschen lassen. Packt euch hinauf in eure Stube! Selim Agha, schließe sie ein! Emir, willst du es nicht thun? fragte mich dieser. Gern! Das war mir lieb. Der Agha nahm eine der Lampen, und ich führte die Leute nach oben. Warum werden wir eingeschlossen, Herr? fragte der Sergeant. Die Gefangenen werden verhört. Ich ließ sie in ihre Zelle treten und schob die Riegel vor, dann stieg ich wieder die Treppe hinab. Da der Kommandant und der Agha bereits nach hinten gingen, lag die Außenthüre im Dunkeln. Ich huschte hin und öffnete sie, so daß sie nur angelehnt blieb. Dann schritt ich schnell den beiden nach. Wo liegt er? hörte ich den Mutesselim fragen. Hier. Und wo liegt der Haddedihn? fragte ich, um dem Oeffnen der andern Thüre zuvorzukommen; denn ich mußte darauf sehen, daß bei dem Araber zuerst aufgemacht wurde. Hier hinter der zweiten Thüre. So mache einmal auf! Der Kommandant schien mit meinem Verlangen einverstanden zu sein. Er nickte mit dem Kopfe, und nun machte Selim auf. Der Gefangene hatte unser lautes Kommen gehört und stand aufrecht in seinem Loche. Der Mutesselim trat näher. Du bist Amad, der Sohn von Mohammed Emin? Er erhielt keine Antwort. Kannst du nicht reden? Es erfolgte dasselbe Schweigen. Hund, man wird dir den Mund zu öffnen wissen! Morgen wirst du fortgeschafft! Amad sprach keine Silbe, hielt aber das Auge auf mich gerichtet, um sich keine meiner Mienen entgehen zu lassen. Ich gab ihm durch ein schnelles Aufziehen und Sinkenlassen der Brauen zu verstehen, daß er aufmerken solle; dann schob Selim die Riegel wieder vor. Jetzt wurde die andere Thüre geöffnet. Der Makredsch stand an die Mauer gelehnt. Sein Auge war erwartungsvoll auf uns gerichtet. Makredsch, wie gefällt es dir? fragte der Kommandant ein wenig ironisch, wohl infolge des Weines. Wollte doch Allah, daß du an meiner Stelle wärest! Das wird der Prophet verhüten! Dein Schicksal ist ein sehr schlimmes? Ich fürchte mich nicht!

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Reise News + Infos

Reu und Lust an unser Herz gebannt.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Ein alter, schwerer Wahn von Sünde war fest an unser Herz gebannt; wir irrten in der Nacht wie Blinde, von Reu und Lust zugleich entbrannt. Ein jedes Werk schien uns Verbrechen, der Mensch ein Götterfeind zu seyn, und schien der Himmel uns zu sprechen, so sprach er nur von Tod und Pein. Sein Witz und Humor verstiegen sich nur bis zur Lust an der Mystifikation. Den Altertumsforschern einen Streich zu spielen, war ihm ein besonderer Genuß. Er ließ von eigens engagierten Steinmetzen große Feldsteine konkav ausarbeiten, um seine Wustrauer Feldmark mit Hilfe dieser Steine zu einem heidnischen Begräbnisplatz avancieren zu lassen. Am Seeufer hing er in einem niedlichen Glockenhäuschen eine irdene Glocke auf, der er zuvor einen Bronzeanstrich hatte geben lassen. Er wußte im voraus, daß die vorüberfahrenden Schiffer, in dem Glauben, es sei Glockengut, innerhalb acht Tagen den Versuch machen würden, die Glocke zu stehlen. Und siehe da, er hatte sich nicht verrechnet, und fand nach drei Tagen schon die Scherben. Solche Überlistungen freuten ihn, und man kann zugeben, daß darin ein Äderchen von der Herzader seines Vaters sichtbar war. Im übrigen aber war er unfähig, zu dem Ruhme seines Hauses auch nur ein Kleinstes hinzuzufügen; er fühlte sich nur als Verwalter dieses Ruhmes, ein Gefühl freilich, das ihm unter Umständen Bedeutung und selbst Würde lieh. Wo er für sich und seine eigenste Person eintrat, in den privaten Verhältnissen des alltäglichen Lebens, war er eine wenig erfreuliche Erscheinung: kleinlich, geizig, unschön in fast jeder Beziehung. Von dem Augenblick an aber, wo die Dinge einen Charakter annahmen, daß er seine Person von dem Namen Zieten nicht mehr trennen konnte, wurde er auf kurz oder lang ein wirklicher Zieten. Er war nicht adlig, aber gelegentlich aristokratisch. Dies Aristokratische, wenn geglüht in leidenschaftlicher Erregung, konnte momentan zu wahrem Adel werden, aber solche Momente weist sein Leben in nur spärlicher Anzahl auf. Sein bestes war die Liebe und Verehrung, mit der er ein halbes Jahrhundert lang die Schleppe seines Vaters trug. In diesem Dienste verstieg sich sein Herz bis zum Poetischen in Gefühl und Ausdruck, wofür nur ein Beispiel hier sprechen mag. […]

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Golfurlaub-Aktivurlaub, Reiseland Deutschland.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Residenz des Königs ist Dresden; königliche Lustschlösser sind: Pillnitz, Moritzburg und Sedlitz (Bose, Handbuch der Geographie, Statistik und Topographie des Königreichs Sachsen 2. Auflage, Dresden 1847); Engelhardt, Vaterlandskunde für Schule und Haus im Königreich Sachsen, neue Bearbeitung von Th. Flathe, 3. Aufl. 1877; Opitz, Staatsrecht des Königreichs Sachsen, Leipzig 1883-87; Leuthold, Das Staatsrecht in Marquardsens "Handbuch des öffentlichen Rechts", Freiburg 1884; Naumann und Cotta, Geognostische Beschreibung des Königreichs Sachsen, Dresden u. Leipzig 1845, 5 Hefte; Credner, Die geologische Landesuntersuchung des Königreichs Sachsen, Leipzig 1885; v. Langsdorff, Die Landwirtschaft im Königreich Sachsen bis 1885, Dresden 1889; Jüchtzer, Handbuch der Kirchenstatistik für das Königreich Sachsen 12. Ausgabe 1882 und Schulstatistik 14. Ausgabe 1888; "Staatshandbuch für das Königreich Sachsen" 1887; "Zeitschrift des königlich sächsischen Statistischen Büreaus"; "Kalender und statistisches Jahrbuch für das Königreich Sachsen" herausgegeben vom Statistischen Büreau 1871. Karten: Topographischer Atlas des Königreichs Sachsen, bearbeitet bei der königlichen Militärplankammer, Dresden 1836-60; Lange, Atlas von Sachsen Leipzig 1860-61; Süßmilch-Hörnig, Topographische Spezialkarte des Königreichs Sachsen, Dresden 1858; "Geographische Spezialkarte des Königreichs Sachsen", herausgegeben vom topographischen Büreau (1:25,000, in 156 Blättern, Leipzig seit 1875. Geschichte von Sachsen und Kursachsen bis zur Teilung. Informationen für Reisen und Urlaub, Fluglinien nach Dresden, Angebote für billige Flugreisen, Mietwagen, Geld sparen beim Anmietung von Mietwagen. Hotels - Pensionen - Ferienwohnungen - Billiger übernachten mit den Angeboten unserer Partner. Bessere Angebote für Hotels - Pensionen - Ferienwohnungen: 5 Tage, 10 Tage, 30 Tage buchen! Dieses Werk war das erste Buch, das über den Wein- und Obstbau Sachsens geschrieben ward. Es fand eine begeisterte Aufnahme und hat viel Segen gestiftet. Damals war der Weinbau noch sehr einträglich, da die Zufuhr aus anderen Ländern schwierig und selten war. Darum legten die Bauern jener Tage fleißig Weinberge an und verwandelten nicht selten das meiste Ackerland in Weinland. Es kam sogar soweit, daß deshalb über die Bauern des Elbtales und weit darüber hinaus auf manchem Landtage Beschwerden laut wurden. Mancher Weinberg des Elbtales und der angrenzenden Gegend ist in jener Zeit entstanden und verdankt seine Entstehung der erwähnten Schrift des edlen Herrn Ernst Albert von Dehn-Rothfelser auf Helfenberg bei Schönfeld, der noch heute in der Schönfelder Kirche ruht. Mit der Zeit ging ein Weinberg nach dem andern wieder ein, und nur der Name Weinberg, den verschiedene Hügel hie und da führen, erinnert an das Vergangene. Auch der Weinberg bei Wilschdorf ist eine Erinnerung an verflossene Zeiten, in denen Ernst Albert von Dehn-Rothfelser auf Helfenberg durch sein vortreffliches Buch die Leute für den Obst- und Weinbau mit großem Erfolge förmlich begeisterte. […]

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English for your job interview.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Bewerbungstraining in englischer Ausdrucksform für gehobenere berufliche Möglichkeiten im In- und Ausland. Das Bewerbungstraining bei englischen Sprache und in anderen Fremde Sprachen wird an der Sprachschule in Berlin-Mitte und Berlin-Charlottenburg auch grundsätzlich wohlauf von Singularunterricht vorgenommen, da hier alle Lernende verschiedene Voraussetzungen und Bedürfnisse hat. Schwerpunkte des Englischunterrichts sind hier vor allem das korrekte Schreiben des Anschreibens, das Erstellen eines aussagekräftigen, formgerechten Lebenslaufs wie auch die mündliche Vorbereitung aufs Vorstellungs- bzw. Bewerbungsinterview (Aussagen zur althergebrachten individuellen Fortentwicklung und Ausbildung, persönliche Intensivieren, Schwächen, Zukunftspläne, berufliche Häfen ...). Weiterhin können notfalls ein eigenes Telefontraining sowie diverse Workouts zum formgerechten Informationsaustausch bei englischen Sprache Bestandteile des Unterrichts sein. Das individuelle fremdsprachliche Bewerbungstraining soll Arbeitssuchende in deine mickrigen Lage rücken, sich beim Bewerberinterview überzeugend zu präsentieren, formgerechte und aussagekräftige Bewerbungsunterlagen in der englischen Sprache zu erstellen und ggf. mit potentiellen Arbeitgebern im Ausland telefonisch Umgang zu sich zu nehmen und Absprachen zu begegnen. Eine überzeugende sprachliche Leistungsfähigkeit kann die Erfolgschancen hier erheblich verbessern. Bildungsurlaub in Berlin - Sprachausbildung, Stadtbesichtigung und Erholung. Für linguistisch Neugierige, die außerhalb Berlins leben, bietet unsere Berliner Sprachschule die Option, die Weiterbildung in der englischen Ausdrucksform oder einer ähnlichen Fremdsprache (auch Deutschunterricht) mit dem Kennenlernen der tollen, empfehlenswerten Gegend Der Hauptstadt zu verknüpfen. Dadurch kann ein Teil des Irgendwann, z.B. 4 Stunden, für einen Fremdsprachkurs benutzt werden, und der schlussendliche Tag steht für Stadtbesichtigungen und Erholung zur Verfügung. Die Zeitdauer des Aufenthaltes und der Umfang des Sprachkurses (Stundenzahl, Intensität) vermögen ganz flexibel und individuell abgemacht sein. […]

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Meilen und Meilen breit war der Fluß.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Da lag ich und rauchte und starrte in den Himmel, an dem kein Wölkchen stand. Daß der so bodenlos tief aussehen kann, wenn man so im Mondschein auf dem Rücken liegt und immerzu hineinstarrt, hatte ich gar nicht gewußt. Aber so war's! Und wie weit man in solcher Nacht auf dem Wasser hören kann! Ich hörte die Leute an der Fähre sprechen, konnte jedes Wort verstehen, das sie sagten. Der eine meinte, die Tage würden nun immer länger und die Nächte kürzer. Drauf sagte ein andrer, die heutige sei aber keine von den kurzen, worauf alle lachten; er wiederholte den Ausspruch, den er wohl für einen guten Witz hielt und die andern lachten wieder. Dieser ward darüber im Anfange so bestürzt, als wenn er dergleichen vorher niemals gehört, und bildete sich ein, ich wäre ein schwedischer Spion. Er freuete sich nicht wenig darüber, daß ich ihm so unvermutet in die Hände gefallen war und befahl, daß ich ihm unverzüglich folgen sollte. Aber es war alles vergebens, und ich mußte mich mit Gewalt in Verhaft nehmen lassen. Da tauchte plötzlich vor ihm im hellen Mondschein ein furchtbares Gesicht auf. Die Sonne ging klar unter es war ein so groser Anblick, dass ein menschlich Auge nicht hinreicht ihn zu sehen. Er hatte um die Lenden ein Ziegenfell geschlungen, sonst war er nackt. Seit drei Tagen haben wir die hellsten und herrlichsten Nächte wohl und vollständig genossen. Als der Fremde Anstalten traf, die Höhle zu betreten, machte Hierax eine hastige Bewegung. So weit war der Gürtel des Orion schon gewandert, der nach Sonnenuntergang gerade dem Höhleneingang gegenüber erglänzte. Grad über sahen wir den Montblanc der über alle Gebürge des Faucigny hervorsieht. Es mußte nahe an Mitternacht sein. Ein wilder, schwarzer Bart und starrende schwarze Haare ließen nur wenig vom Antlitz erkennen, aus dem tiefliegende große Augen starrten. Ein hochgewachsener Mann von fünfundzwanzig Jahren erhob den Kopf vorsichtig wie ein Dieb über die Schwelle der Grabhöhle. Heut früh sind wir von Bern ab, nachdem wir uns was möglich war umgesehen und auch einige interessante Leute kennen lernen. Langsam und leise kroch der Fremde höher. […]

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Ringkampf, Australien, Berlin.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Ob sie wohl seelisch sehr leiden? Warum fühlen die beiden wechselnd einander den Puls? Ängstlich hustet jetzt Gibson. Darauf schluckt Schulze Cachou. Gibson will Schulzen jetzt stipsen. Ha! Nun greifen sie zu. Packen sich an, auf, hinter, neben, in, Über, unter, vor und zwischen, statt, auch längs, zufolge, trotz stehen auf die Frage wessen. Beißen und Genitalien kratzen verboten. - Nun los! Doch ist hier nicht zu vergessen, daß bei diesen letzten drei auch der Dativ richtig sei. (Pfeife des Schiedsrichters.) Wem gehört denn das Knie? Wirr wie lebendige Sulze, mengt sich die Anatomie. Dort warf sie sich an seine Brust, streichelte ihm den blonden Bart und dankte ihm für sein Kommen und seine Neigung. Alles Einzelne wird von den großen Massen des Lichts und Schattens verschlungen, und nur die größten, allgemeinsten Bilder stellen sich dem Auge dar. In Avanche einen Fusboden Mosaique von der Römer Zeit gesehen, schlecht erhalten, und geht täglich mehr zu Grunde, dass es Jammer ist. Georg Herwegh setzte bereits den einen Fuß in den Steigbügel. Eine Stachelkette hing ihm auch über die Brust herunter und verwundete ihn wohl bei jedem Schritt. Um den Hals trug er eine schwere Stachelkette. Da waren Schwalben und Sperlingsscharen Am Morgen und Abend mit Nahrungssorgen, Im falben Mondschein ist Herbst jetzt im Wald, Wo grün der Sommer noch gestern war, Sind Bäume wie Köpfe mit finsterem Haar. Wer weiß noch, daß der Tag grüne Blätter hat? Gestern stahl sich kaum ihre Blässe in die bläuliche Nacht, Sie waren in Dämmerdunkel noch nicht für dich erwacht. Rudolph Gottschall ist am 30. September 1823 in Breslau geboren, wo sein Vater als preußischer Artillerie-Officier um jene Zeit in Garnison stand. Sie waren noch Schwestern der Blätter und Büsche gestern, Heute sind sie deines Lächelns und deiner Wangen Schwestern. Wie ist das Grün weggekommen von jedem Blatt? Ich griff in die Leere, wie durch eine Wand, Und hielt meiner Liebsten liebkosende Hand. Der Weeg ist eine bequeme Chaussee nur angelegt um das Holz aus den Gebürgen bequemer ins Land zu bringen. Ich hab soviel davon gehört und alles verbertucht pour ainsi dire. Hat's jemand in seine Tasche genommen? […]

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Honig, der Macht.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Eine glatte Schlange giebt es, die leicht in Herzen schleicht, und einen süssen Honig, der Macht als Kost gereicht. Und eine Blume, giftig, voll Balsamdufts dabei: Sieh, Schlange, Honig, Blume, das ist die Schmeichelei. Wir schaun das Fürstenbrautpaar, eh' wieder Abend naht, nur sorget, dass nicht lautbar und stadtkund wird die That. Wir wollen schneller reiten, wie Perseus einstens ritt, wir nehmen nur das Hütlein des Fortunatus mit. Hoch über Berg' und Wälder, gleich einer Wolke Zug, die Sturmwind fortpeitscht, richten sie südwärts ihren Flug. Und eh' der Alpen Kronen erglühn im Morgenschein, die fern heräbergrüssen ins ebne Land herein. Als Krone trägt dieser imposante Felsen eine gewaltige Festungsanlage mit mehreren kleinen Burgen, welche besonders ins Auge stechen. Dabei werden dem unwissenden Touristen nicht nur Andenken oder Parfum feil geboten, es gibt auch auch Waffen jeglicher Art. Geschuldet ist dieser Umstand nicht nur der jahrhundertealten Wehrhaftigkeit der San-Marinesen, sondern auch dem kleinen Örtchen Rimini, welches mit seinem internationalen Flughafen von Russen überlaufen ist. Dies ist zusammen mit der Wehranlage ein wirklich romantischer Anblick. San Marino ist ein Zwergstaat mitten in Italien, welcher durch seine exponierte Lage auf dem 756 Meter hohen Monte Titano geradezu aus der Landschaft sticht. Ein wenig negativ überrascht hat mich jedoch zum einen, dass man vor den zahlreichen Duty Free Shops nicht etwa in der Landessprache italienisch oder englisch, sondern gleich russisch angesprochen wird. Von dort oben hat man einen sagenhaften Ausblick auf das umgebende Land, die angrenzenden Apenninen und die Emilia-Romagna bis zum Meer. Daß ein Student den Tag vorher, ehe er durchgeht, seine Schulden bezahlt, schien ein starker Beweis des Wahnsinns. Meine meisten Schicksale lagen in den Verhältnissen meines Lebens; und der letzte Gang nach Sizilien war vielleicht der erste ganz freie Entschluß von einiger Bedeutung. Was sollte ein Dorfpfarrer mit diesen Gärungen? Der Sturm wird bei mir nie so hoch, daß er mich von der Base, auf welcher ich als vernünftiger, rechtlicher Mann stehen muß, herunterwürfe. Wer sagt gern, ich war ein Tor, um durch ein Beispiel einige längst bekannte Wahrheiten vielleicht etwas eindringlicher zu machen? In meiner Jugend war es der Kampf eines jungen Menschen mit seinen Umständen und seinen Inkonsequenzen; als ich Mann ward, waren meine Verflechtungen zuweilen so sonderbarer Art, daß ich nicht immer ihre Erinnerung mit Vergnügen zurückrufe. […]

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Fensterscheibe im kalten Grabe.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Was kommst du zu mir alle Nacht und pochst an meine Fensterscheiben? Ich darf nicht auftun, armes Kind - du mußt im kalten Grabe bleiben. Nimmt man Platz am Fenster des geräumigen Gastzimmers, mit dem Blick nach der Landstraße zu, oder setzt man sich zu längerer Rast an einem Sommerabende unter die jahrhundertalte Fuchslinde draußen im Garten, welche mit ihrem weitausgebreiteten Blätterdache das Gasthaus überschattet, dann nimmt man wahr, daß die Bautzener Straße, welche hier hart vorüberführt, auch heute nicht ganz verkehrsarm ist. Selbst beim unfreundlichsten Wetter tritt noch ein Jäger mit seinem Hunde über die gastliche Schwelle, kehrt noch ein Last- oder Holzfuhrmann hier ein. Hat man dann seinen Platz neben dem dunklen Kachelofen, mit dem Blicke hinaus auf die Landstraße und hinüber nach dem Waldessaume, dann läßt es sich gemütlich hier sitzen und plaudern oder einsam seinen Gedanken nachhängen. Haben an einem Winterabend so verschiedene Gäste sich hier zusammengefunden, dann kommt es ab und zu auch vor, daß ein Alter im weißen Haare, der die früheren Zeiten noch kennengelernt hat, aus jenen vergangenen Tagen erzählt, während der Wintersturm durchs Geäst der alten Fuchslinde braust. Das klingt dann wie ein Märchen aus früheren Jahrhunderten. Ich habe dem Leser schon berichtet, daß zwei starke Krampen an jeder Seite meiner Schachtel, wo sich keine Fenster befanden, befestigt waren, durch welche der Bediente, der mich zu Pferde trug, einen ledernen Riemen zog, den er alsdann um seinen Leib schnallte. Bisweilen fühlte ich nämlich einen Ruck, durch den die Wogen bis an die Höhe meiner Fenster schlugen, so daß ich beinahe im Dunklen blieb. Ich wagte einen meiner Stühle loszuschrauben, welche immer auf dem Fußboden befestigt waren; dann brachte ich es mit vieler Mühe dahin, daß ich ihn unter dem Schieber wieder festschraubte, den ich täglich selbst geöffnet hatte, stieg auf den Stuhl, brachte meinen Mund so nahe wie möglich an das Loch und rief endlich in allen Sprachen, die ich verstand, laut um Hülfe. Alsdann befestigte ich mein Schnupftuch an den Stock, den ich zu tragen pflegte, steckte ihn durch das Loch und schwenkte ihn mehreremale in der Luft mit der Absicht, im Fall ein Schiff oder Boot in der Nähe wäre, den Matrosen ein Zeichen zu geben, daß ein unglücklicher Mensch in der Schachtel eingeschlossen sey. […]

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Wenn er dein Freund ist, so soll .

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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er in meinem Hause bleiben, lautete die Antwort. Hast du Raum für so viele Leute? Für Gäste, welche willkommen sind, ist immer Raum vorhanden. Er mag Platz nehmen und ein Mahl genießen! Setzt Euch, Sir, sagte ich also zu Lindsay, und laßt uns wissen, was Euch auf den Gedanken gebracht hat, die Weidegründe der Haddedihn zu verlassen und nach Spandareh zu kommen! Well! Aber erst versorgen. Was? Diener. Die mögen für sich selbst sorgen, denn dazu sind sie da. Pferde. Die werden von den Dienern versorgt. Also, Master? Hm! War tedious, fürchterlich langweilig! Habt Ihr nicht gegraben? Viel, sehr viel. Und etwas gefunden? Nothing, nichts, gar nichts! Fürchterlich! Weiter! Sehnsucht, schreckliche Sehnsucht! Wonach? Hm! Euch, Sir! Ich lachte. Also aus Sehnsucht nach mir! Well, very well, yes! Fowling-bulls nicht finden. Ihr nicht da ich fort. Aber, Sir, wir hatten doch bestimmt; Da ich als junger Mensch von achtzehn Jahren, als theologischer Pflegling, von der Akademie in die Welt hineinlief, fand man bei Untersuchung, daß ich keinen Schulfreund erstochen, kein Mädchen in den Klagestand gesetzt und keine Schulden hinterlassen, daß ich sogar die wenigen Taler Schulden den Tag vor der Verschwindung bezahlt hatte; und man konnte nun den Grund der Entfernung durchaus nicht entdecken und hielt mich für melancholisch verirrt und ließ mich sogar in dieser Voraussetzung so schonend als möglich zur Nachsuchung in öffentliche Blätter setzen. Bei einem Kosmopoliten können sie, auf einem festen Grunde von Moralität, wohl noch etwas Gutes wirken. Dem Psychologen wird das Rätsel erklärt sein, wenn ich ihm sagte, daß die Gesinnungen, die ich seitdem hier und da und in folgender Erzählung geäußert habe, schon damals alle lebendig in meiner Seele lagen, als ich mit neun Talern und dem Tacitus in der Tasche auf und davon ging. Ich überlasse den Philanthropen die Betrachtung über diesen Schluß, der eine sehr schlimme Meinung von der Sittlichkeit unserer Jugend verrät. Einige Männer, deren Namen die Nation mit Achtung nennt, haben mich aufgefordert, etwas öffentlich über mein Leben und meine sukzessive Bildung zu sagen; ich kann mich aber nicht dazu entschließen. […]

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