Reisen und Erholung - TopReiseBilder aus Sachsen - Deutschland - Europa

Top-Reisen-Erholung-Bilder

Bakschisch Wird Der Prophet Verhueten

Ausflugsziele - Reisen - Erholung - Top-Reise-Bilder aus Sachsen - Deutschland - Europa

Durchs wilde Kurdistan - Viertes Kapitel BG

Dieses Geld gehört in die Kasse des Mutesselim, welcher dem Agha der Arnauten ein sehr gutes Bakschisch giebt. Wie viel, Herr? Das kann ich jetzt noch nicht wissen, denn ich muß erst sehen, wie viel er bei sich führt. Wir kamen bei dem Gefängnisse an. Schließe auf, Selim Agha! Herr, du selbst hast doch den Schlüssel! Ja, richtig! Er langte in den Gürtel und zog den Schlüssel hervor, um zu öffnen. Er probierte und probierte, fand aber das Schlüsselloch nicht. Darauf hatte ich allerdings gerechnet. Darum bat ich: Erlaube, Effendi, daß ich dir öffne! Ich nahm den Schlüssel aus seiner Hand, machte auf, zog ihn wieder ab, trat in den Flur und steckte den Schlüssel von innen wieder in das Schloß. Tretet ein. Ich werde wieder verschließen! Sie kamen herein. Ich that, als ob ich zuschließen wolle, drehte aber den Schlüssel schnell wieder zurück und versuchte scheinbar, ob auch wirklich fest zugeschlossen sei. Es ist zu. Hier hast du deinen Schlüssel, Mutesselim! Er nahm ihn. Da kamen aus der hintern Zelle und auch von oben die Arnauten herbei, mit den Lampen in der Hand. Ist alles in Ordnung? fragte der Mutesselim mit Würde. Ja, Herr. Ist keiner entwischt? Nein. Auch der Araber nicht? Nein. Aber der Makredsch? Auch nicht, antwortete der Sergeant bei diesem geistreichen Verhöre. Das ist euer Glück, ihr Hunde. Ich hätte euch totpeitschen lassen. Packt euch hinauf in eure Stube! Selim Agha, schließe sie ein! Emir, willst du es nicht thun? fragte mich dieser. Gern! Das war mir lieb. Der Agha nahm eine der Lampen, und ich führte die Leute nach oben. Warum werden wir eingeschlossen, Herr? fragte der Sergeant. Die Gefangenen werden verhört. Ich ließ sie in ihre Zelle treten und schob die Riegel vor, dann stieg ich wieder die Treppe hinab. Da der Kommandant und der Agha bereits nach hinten gingen, lag die Außenthüre im Dunkeln. Ich huschte hin und öffnete sie, so daß sie nur angelehnt blieb. Dann schritt ich schnell den beiden nach. Wo liegt er? hörte ich den Mutesselim fragen. Hier. Und wo liegt der Haddedihn? fragte ich, um dem Oeffnen der andern Thüre zuvorzukommen; denn ich mußte darauf sehen, daß bei dem Araber zuerst aufgemacht wurde. Hier hinter der zweiten Thüre. So mache einmal auf! Der Kommandant schien mit meinem Verlangen einverstanden zu sein. Er nickte mit dem Kopfe, und nun machte Selim auf. Der Gefangene hatte unser lautes Kommen gehört und stand aufrecht in seinem Loche. Der Mutesselim trat näher. Du bist Amad, der Sohn von Mohammed Emin? Er erhielt keine Antwort. Kannst du nicht reden? Es erfolgte dasselbe Schweigen. Hund, man wird dir den Mund zu öffnen wissen! Morgen wirst du fortgeschafft! Amad sprach keine Silbe, hielt aber das Auge auf mich gerichtet, um sich keine meiner Mienen entgehen zu lassen. Ich gab ihm durch ein schnelles Aufziehen und Sinkenlassen der Brauen zu verstehen, daß er aufmerken solle; dann schob Selim die Riegel wieder vor. Jetzt wurde die andere Thüre geöffnet. Der Makredsch stand an die Mauer gelehnt. Sein Auge war erwartungsvoll auf uns gerichtet. Makredsch, wie gefällt es dir? fragte der Kommandant ein wenig ironisch, wohl infolge des Weines. Wollte doch Allah, daß du an meiner Stelle wärest! Das wird der Prophet verhüten! Dein Schicksal ist ein sehr schlimmes? Ich fürchte mich nicht!

weiterlesen =>


Reise News + Infos

Lebens Lust.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
Filed under Uncategorized | Comments (12)

Der, doch mäßig und bescheiden, Auch des Lebens Lust genießt, Und zum Kelche seiner Leiden Manchen Tropfen sanfter Freuden Weise und bedachtsam gießt. Es macht mir große Freude, diese Menschen zu behandeln und ich bin immer wieder positiv überrascht, wie sich Menschen, die depressiv verstimmt oder schwach waren, sich bei so einer Heilung wie aus einer Verpuppung befreien und ein strahlender Schmetterling werden. Ich halte die Hashimoto also durchaus für heilbar und kann schon in meiner eigenen Praxis mehrere hunderte Fälle für diese Behauptung anführen. Und wie die Menschen, die unter dieser Fehlfunktion gelitten haben, wieder kraftvoll und freudig im Leben stehen. Nur in Träumen und Alpträumen reißt es uns in die Tiefe. Und sie hoffte, dass es immer so bleiben würde. Ach warum in dieser Ferne,Süßes Herz, so weit von dir? Aber so laß mich verschwenden, so laß mich zahlen! Ich halte viel von der Naturheilkunde und bin immer wieder verblüfft, wie stark Knoten in der Schilddrüse schrumpfen oder sich auflösen können. Eine scharfe Windboe riss sie jäh auf ihren Traumbildern. Oder wie eine Autoimmunerkrankung wie die Hashimoto-Thyreoiditis völlig zur Ruhe kommen kann, die Antikörperspiegel in den Keller sinken und das Ultraschallbild wieder das einer normalen Schilddrüse wird. Alles müssen wir erlernen,Nun, so lernen wir uns freuen! Der Schmetterling ist hier so etwas ähnliches wie der Frühling, so qualifizierte er sich für die olympischen Spiele in Sydney, wo er immerhin das Finale über 200 Meter Schmetterling erreichte und Fünfter wurde. Als Kind war er hyperaktiv. er Skandal war arg; als es indes zur Frage kam, ob der Senat der Klausel des Gesetzes genuegen werde, dass binnen fuenf Tagen nach dessen Durchbringung jeder vom Rat bei Verlust seiner Ratsherrnstelle auf getreuliche Befolgung des Gesetzes einen Eid abzulegen habe, leisteten diesen Eid die saemtlichen Senatoren mit einziger Ausnahme des Quintus Metellus, der es vorzog, die Heimat zu verlassen. Das Getreide- und das Kolonialgesetz stiessen bei der Regierung, wie begreiflich, auf die lebhafteste Gegenwehr. Endlich trieb der staedtische Quaestor Quintus Caepio, vermutlich der Sohn des drei Jahre zuvor verurteilten Feldherrn 2 und gleich seinem Vater ein heftiger Gegner der Popularpartei, mit einem Haufen ergebener Leute die Stimmversammlung mit Gewalt auseinander. […]

Read more…

Leuchten schwelen aufgeweckt wie auch Jungfrauen sind zur Stelle.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
Filed under Uncategorized | Comments (12)

Zur Hoch-Zeit ruft der Sensenmann, alle Funzeln leuchten helle, jene Jungfern sind "auf Position", ungefähr Öl ist keine Nothilfe, erschalle also jene Distanz seitens deinem Luftzuge unlängst, überdies ruften uns jene Sterne mithilfe Menschenzung sowie Nuance. Hier, in irgendeiner Höhlung oder auf einer andern passenden Unterlage, wird ein wirrer Haufen von dürren Halmen zusammengetragen, dessen Inneres aber eine wohlausgerundete, jedoch keineswegs auch sorgfältig ausgelegte Höhlung enthält. Das Männchen benimmt sich ebenfalls ungemein zärtlich der Gattin, streitsüchtig einem Nebenbuhler gegenüber und brütet abwechselnd mit dem Weibchen. Freude nach Umzug, aber neue Strecke gewünscht Jeder wird jetzt erraten, von welcher finstern Freude Carlos ergriffen wurde, als er von der Liebe des Barons von Nucingen erfuhr, denn er erkannte mit einem einzigen Blick, welchen Nutzen ein Mann seiner Art aus der armen Esther ziehen konnte. Das Übel, dessen poetische Verkörperung man den Teufel nennt, wandte diesem Manne gegenüber, der zur Hälfte eine Frau war, seine fesselndsten Verführungskünste an und verlangte zunächst nur wenig von ihm, während er ihm vieles gab. Im Augenblick der Gefahr hätte Rastignac offenbar mit größtem Vergnügen den Wagen geliefert, der zum Schafott führen sollte. In dem Augenblick, als Luciens Erfolg winkte, konnte also der kleinste Stein unter dem Fuß eines dieser drei Wesen den Zusammenbruch des phantastischen Baues einer so verwegen errichteten Glücksstellung herbeiführen. Die wiederholten Beweise unbedingter Ergebenheit, die der Saids für Mohammed glich, vollendeten das grauenhafte Werk der Eroberung Luciens durch einen Jakob Collin. Auf dem Opernball hatte Rastignac den Vautrin des Hauses Vauquer erkannt, aber er wußte, daß ihm, wenn er plauderte, der Tod bevorstand; daher tauschte der Liebhaber der Frau von Nucingen mit Lucien Blicke, in denen sich auf beiden Seiten unter scheinbarer Freundschaft die Furcht verbarg. In diesem Augenblick hatten nicht nur Esther und Lucien all die Summen aufgezehrt, die man der Ehrlichkeit des Bankiers der Galeeren anvertraut hatte, der sich um ihretwillen furchtbaren Abrechnungen aussetzte, sondern der Dandy, der Fälscher und die Kurtisane hatten auch noch Schulden. Herreras großes Argument war jenes ewige Stillschweigen, das Tartuffe Elmira anbietet. […]

Read more…

Erst jetzt erinnerte sich Nab seiner .

Posted by Admin on Mai 12, 2008
Filed under Uncategorized | Comments (12)

Gefährten. Auch sie würden den Verunglückten zweifelsohne noch einmal zu sehen wünschen. Top war ja zur Hand. Sollte er nicht die Klugheit dieses Thieres benutzen können? Mehrmals wiederholte Nab laut den Namen des Reporters, den Top von den Gefährten des Ingenieurs am längsten und besten kannte; dann wies er nach Süden auf die Küste, und schnell eilte der Hund in der bezeichneten Richtung dahin. Nab beendete seinen Bericht mit der Andeutung seiner schmerzlichen Betrübniß, als er den entseelten Körper auffand. Er hatte sich zu überzeugen versucht, ob diesem noch ein Fünkchen Leben innewohne. Jetzt, da er ihn todt wieder gefunden, wollte er ihn auch wieder lebend haben. Er verschwendete seine Mühe vergebens, und scheinbar blieb ihm Nichts übrig, als Dem die letzten Ehren zu erweisen, den er doch über Alles liebte. Der Blutfink ist nicht bloß ein zierlich gefärbtes, sondern auch ein anmutiges und liebenswürdiges Tierchen, an dem man seine rechte Freude haben kann. So bemerkte ich im Januar in den Waldungen des oberen Blauen Nils ein Weibchen dieses Vogels, das an einer und derselben Stelle ängstlich über den Boden hin und her flog, vermutete, daß es in der Nähe wohl sein Nest haben möge, suchte und fand dieses auf dem Boden in noch nicht zusammengetretenem dürren Grase stehen, wo es der Umgebung auf das vollständigste ähnelte. Die Eier werden binnen dreizehn Tagen gezeitigt, die Jungen mit Kerbtieren und vorher im Kropfe aufgeweichten Sämereien aufgefüttert. Bis dahin lebte er in Scharen; jetzt trennt er sich in Paare, und diese kommen nun vertrauensvoll in die Dörfer und Städte herein und spähen nach einer passenden Stelle unter dem Dache des kegelförmigen Strohhauses oder der würfelförmigen Lehmhütte des Eingeborenen. Hieraus geht hervor, daß der Blutastrild mehrmals im Jahre brütet, und dies stimmt denn auch mit den Erfahrungen überein, die an Gefangenen dieser Art gesammelt wurden. In den letzten Monaten der Dürre hat er seine Mauser vollendet und denkt mit dem ersten Frühlingsregen, etwa Anfang September, an seine Fortpflanzung. […]

Read more…

Kann er sich da freuen, wenn er wichtige Besuche erhält?.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
Filed under Uncategorized | Comments (12)

Ich will ihn sehen und sprechen, aber nicht bei ihm essen! Das geht nicht. Er muß dich standesgemäß und würdig empfangen, und darum hat er die die Er wurde verlegen. Was? Die die? Die hiesigen Juden zu sich kommen lassen, um fünfhundert Piaster von ihnen zu leihen. Das braucht er, um zu kaufen, was er zu deinem Empfange nötig hat. Sie haben es ihm gegeben? Alla illa Allah; sie hatten selbst nichts mehr, denn sie haben ihm bereits alles geben müssen. Nun hat er sich einen Hammel geborgt und noch vieles dazu. Das ist sehr schlimm, besonders für mich, Emir! Warum für dich? Weil ich ihm diese fünfhundert Piaster leihen oder oder Nun, oder Oder dich fragen muß, ob du du Sprich doch weiter, Agha! Ob du reich bist. Oh, Emir, ich hätte ja selbst auch keinen einzigen Para, wenn du mir heute nichts gegeben hättest! Und davon habe ich an Mersinah fünfunddreißig Piaster geben müssen! Nicht ungern sahen Marius und Saturninus den besten Feldherrn und den tuechtigsten Mann unter der Gegenpartei durch Selbstverbannung aus dem Staate scheiden. Man bewies im Senat mit schlagenden Zahlen, dass jenes die oeffentlichen Kassen bankrott machen muesse; Saturninus kuemmerte sich nicht darum. Allein die derben Soldaten des Marius, die massenweise zu dieser Abstimmung nach Rom gestroemt waren, sprengten, rasch zusammengerafft, wieder die staedtischen Haufen, und so gelang es, auf dem wiedereroberten Stimmfeld die Abstimmung ueber die Appuleischen Gesetze zu Ende zu fuehren. Man erwirkte gegen beide Gesetze tribunizische Interzession; Saturninus liess weiterstimmen. Indes obwohl man das Buendnis mit den Rittern und dem hauptstaedtischen Proletariat nicht verschmaehte, so ruhte doch die eigentlich zwingende Macht der Verbuendeten wesentlich nicht darauf, sondern auf den entlassenen Soldaten der Marianischen Armee, welche ebendeshalb in den Kolonialgesetzen selbst in so ausschweifender Weise bedacht worden waren. Man ging also ans Werk. Man zeigte den die Abstimmung leitenden Beamten an, dass ein Donnerschlag vernommen worden sei, durch welches Zeichen nach altem Glauben die Goetter befahlen, die Volksversammlung zu entlassen; Saturninus bemerkte den Abgesandten, der Senat werde wohl tun, sich ruhig zu verhalten, sonst koenne gar leicht nach dem Donner der Hagel folgen. […]

Read more…

Der frohe Wandersmann.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
Filed under Uncategorized | Comments (12)

Wem Gott will rechte Gunst erweisen, Den schickt er in die weite Welt; Dem will er seine Wunder weisen In Berg und Wald und Strom und Feld. Die Trägen, die zu Hause liegen, Erquicket nicht das Morgenrot, Sie wissen nur von Kinderwiegen, Von Sorgen, Last und Not um Brot. ls der nächtliche Wandersmann dorthin blickte, sah er verwundert auf dem steilen Hang einen Mann in grüner Kleidung stehen, von dessen grünem Hut eine lange grüne Feder wallte. Auf dem Rücken trug er eine Armbrust, in der Rechten hielt er einen langen Jagdspieß. Es war ein klarer Winterabend. Soeben stieg der Mond über den Wipfeln des nahen Waldes empor, und die kleinen Schneekristalle glitzerten in hellem Silberschein. Bald war die Stadt Judenburg erreicht, die rechter Hand zurückblieb, während der Berg Liechtenstein in Sicht kam, auf dem damals noch eine Burg stand. Wenn einer am Heiligen Abend mit der Mordwaffe in der Hand durch die Felder streift, so kann er doch kein guter Mensch sein! Das muß ein Jäger sein, dachte der Knecht; aber es ist nicht recht, daß diese Leute auch an so heiligen Tagen, wie es der heutige Abend ist, ihrem Beruf nachgehen, und die armen Waldtiere nicht einmal an so hohen Festtagen ihre Ruhe und ihren Frieden finden. Eine andächtige Stimmung erfüllte das Herz des einsamen Wanderers, der rüstig durch den knirschenden Schnee dahinschritt und die Vorfreude des nahen Wiedersehens genoß. Der Abfall des falschen Messias vom Judentum brachte ihn von seinem Wahne nicht ab; er blieb ein eifriger Parteigänger desselben, rechtfertigte noch dazu dessen Verrat, als sei es notwendig gewesen, daß der Messias zu den Sündern gezählt werde, damit er die Sünde des Götzendienstes für Israel abbüße und tilge. Cardoso war dadurch in seine ehemalige unangenehme Lage zurückversetzt, mußte ein Abenteurerleben beginnen, von seinem Wahne gewissermaßen Brot für sich und die Seinigen ziehen, trieb bald in Smyrna, bald in Konstantinopel, auf den griechischen Inseln und in Kairo allerhand Spiegelfechtereien und nährte den sabbatianischen Unfug mit seinem reicheren Wissen, beredtem Munde und seiner gewandten Feder in die Kabbala und in den sabbatianischen Schwindel eingeweiht worden zu sein, […]

Read more…

Kairo, Erwartung einer Notlüge! Wir schwimmen ans Ufer.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
Filed under Uncategorized | Comments (12)

Den ganzen nächsten Tag über schliefen wir bombenfest, die nächtlichen Abenteuer lagen uns wie Blei in den Gliedern. Am Abend machten wir uns dann wieder weiter, immer hinter einem kolossal langen Floße her, das feierlich wie eine prozession vor uns dahinzog. An Bord waren vier große Hütten, hohe Flaggenmasten an beiden Enden und in der Mitte ein freies, lustig flackerndes Feuer, um das viele Männer rauchend, trinkend und Karten spielend, lagerten. Es mochten wohl etwa dreißig Leute Bemannung darauf sein. Ja, das lohnte der Mühe, Steuermann an Bord eines solchen Ungeheuers zu werden, das war doch etwas! Unser kleines Ding kam mir dagegen vor wie eine Wasserfliege, die sich an den Schwanz einer Seeschlange klammert. Hierdurch ward eine große Lust, außerhalb Landes zu reisen, in mir erwecket. Der Vizebischof hatte sich in seinen jüngern Jahren sehr lange in fremden Ländern aufgehalten und die meisten Reiche Europens gesehen. Ich nahm mir deswegen vor, wenn ich von meiner Arbeit Ruhe hatte, sein Tagebuch durchzulesen, welches er auf seinen Reisen gehalten und worin er alle Merkwürdigkeiten, die er gesehen, aufgezeichnet hatte. Ich hatte dieses Amt aber kaum einige Monate verwaltet, da es mir schon so hart und beschwerlich schien, als wenn ich in die ärgste Sklaverei geraten wäre. Und obgleich meine kümmerlichen Umstände, da ich von allen Mitteln entblößt war, leicht diese edle Begierde hätten dämpfen sollen, so ward ich doch durch die vielen Beschwerlichkeiten, die ich allenthalben bemerkte, nur noch mehr aufgebracht und hielt um meine Erlassung an. Ich ließ mich auch von dem einmal gefaßten Vorsatze weder durch den Zorn meiner Anverwandten, noch durch die Vorstellung des Vizebischofs abwendig machen, welcher mich sehr ungerne von sich ließ, da er merkte, daß seine Kinder bereits durch meine Unterweisung sehr viel gefaßt hatten. Auch hierin tritt der vorwiegend militaerische Charakter hervor, der hauptsaechlich diesen Revolutionsversuch von dem voraufgehenden unterscheidet. Er horchte und windete zugleich, wie ein Spürhund, denn ihn wehete ein Geruch an, wie der von wohlriechenden Kräutern und zerquetschten Grashalmen; auch schien das befremdende Getöse sich immer mehr zu nähern. […]

Read more…

Laub sowie Kräuter gerupft, ob Mädel, ob Bengel, ist einerlei.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
Filed under Uncategorized | Comments (12)

In deinem Gärtchen, mehrere Fuß vom Kurs, nach dem niederen Rastergehege, erblüht mir eine blaue Syringenhecke, meine Zeitvertreib, wie auch unserer Bälger auch. Doch jene Knirpse von den Gassen, ebendiese Flegel, können dieses Räubern durchaus nicht gestatten. Wenn sie früh in jene Delphinschule gehn, ein Kleinster bleibt begierig stehen, ein Zweitplatzierter stellt sich nebenan auf und schielt mit ihm zum Bäumchen herauf, möchten gerne von den Syringen ein Zweiglein mit in jene Klasse mitbringen. Nachdem man fünfzig Jahre hindurch nach dem Beispiel Frau von Staëls in Deutschland nichts anderes als das gutmüthige Idyllenland gesehen hatte, in welchem weissgekleidete, blonde Pfarrerstöchter Klopstock und Schiller mit bleichen und linkischen Kandidaten lasen, fing man auf einmal an, in den jungen Mädchen Deutschlands schlaue und doch grobe Speculantinnen in reichen Ehen zu sehen und die Männer als Spione aus Lust zum Handwerk und als Raubmörder aus Ueberzeugung aufzufassen. Schau dieses hübsche Dingel, Zu melden ohne Ruhm Auf manchem breiten Bengel, Flog weidlich frisch das Dingel rum. Er ging ruhig seinen Weg fort und schien sich um sie nicht weiter zu bekümmern; aber er sah auch kein anderes Weib an, und man hörte von keiner Bewerbung mehr, so daß auch er getadelt wurde, als ein so hoher Beamter unbeweibt fortzuleben. Rex, obwohl fremder Herkunft, ist ein Bengel mit blonden Locken, der eigentlich auffallen müsste, aber er bleibt verschwunden. Obgleich man jetzt von allen Seiten anfing, sich über dies seltsame Verhältnis aufzuhalten, und anstatt der bewundernden Epigramme satirische Proben dieser Art aufzutauchen begannen, so konnte sie sich doch nicht entschließen, ihre Leibgarde zu verabschieden; denn noch war ja Aquilinus da, der ihr dieselbe hatte verbieten wollen. Seine Familie beschließt, ohne ihn in den Süden zu ziehen, wo bereits der Bruder von Ehefrau Esther auf die Familie wartet. Es beginnt damit, dass die jüdische Familie Lipshitz 1907 aus Russland nach Amerika auswandert und bei ihrer Ankunft auf Ellis Island den jüngsten Sohn Ruben verliert. […]

Read more…

mickrige Schöne, küsse mich.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
Filed under Uncategorized | Comments (12)

kompakte Schönheit, knutsche mich. kurze goldene, schämst du dich? Schmatze geben, Küsse nehmen, möchte dein jetzt nicht und niemals verlegen machen. Küsse mich nach wie vor hundertmal! Schmatz' und zähle der Knutscher Zahl. Meine Wenigkeit muss für Dich, unter unsrem Existieren! Sämtliche vielfach abspielen, wenn der Schmatz kein Gag mehr ist, darüber hinaus du zehn Jahr älter bist. Ein paar Lira für seinen Taxitransfer kommen ihm daher gelegen. Diesen für uns heute unverständlichen, ja provokant klingenden Satz äußerte 1576 der Hofprediger des katholischen Erzherzogs Karl II. von Steiermark, Kärnten und Krain. Während wir mit 30-40kmh über die Straße düsen erzählt er uns, dass durch die Touristen keine bezahlbaren Wohnungen mehr in Göreme sind. Der Türke ist der Lutheraner Glück. Edle haben wieder selbst Staaten und eigne Untergebene, die sie als Herren anerkennen und von Natur ihnen zugethan sind. Des Türken ganze Monarchie wird von einem einzigen Herren beherrscht; die konnten wieder sie selbst nachher, als sie sich unter einander bekämpften, Jeder sein Theil von jenen Provinzen, jenachdem er in ihnen Ansehen erlangt, auf seine Seite nach sich ziehen, eben weil sie, nach Untergang des Stammes ihrer alten Herren, niemand außer den Römern erkannten. Viele Einheimische müssten nach Avanos oder in die umliegenden Dörfer ziehen. Wovon der Grund nicht in des Siegers mehrerer oder minderer Macht lag, sondern in Ungleichartigkeit der von ihm Überwältigten. Die Staaten, welche durch einen Fürsten und Knechte regiert werden, deren Fürst hat ein größeres Ansehen, weil niemand in seinem ganzen Gebiet ein Oberhaupt außer Ihm erkennt, und wenn ja einem Andern gehorsamt wird, so geschieht es ihm als Beamten und Diener; man hegt nicht besondere Liebe zu ihm. Nun gut, denken wir uns, ein wenig Kontakt zu den Einheimischen schadet nie. Aus einem nur zum Beraten der Beamten bestimmten Kollegium war im Laufe der Zeit der Senat eine den Beamten befehlende und selbstregierende Behoerde geworden; es war hiervon nur eine konsequente Weiterentwicklung, wenn das den Beamten urspruenglich zustehende Recht, die Senatoren zu ernennen und zu kassieren, denselben entzogen und der Senat auf dieselbe rechtliche Grundlage gestellt wurde, auf welcher die Beamtengewalt selber ruhte. Die Gesamtzahl der Senatoren, die bis dahin vermutlich die alte Normalzahl von 300 nicht viel ueberstiegen und oft wohl nicht einmal erreicht hatte, ward dadurch betraechtlich, vielleicht durchschnittlich um das Doppelte erhoeht, 8 was auch schon die durch die Uebertragung der Geschworenenfunktionen stark vermehrten Geschaefte des Senats notwendig machten. […]

Read more…

Web News Marketing News