Schweigende Wälder
In der unbarmherzigen Isolation der Berge, wo die Kälte nicht nur die Haut, sondern auch den Verstand prüft, ist die Natur kein bloßer Hintergrund, sondern ein unberechenbarer […] Mehr lesen
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In der unbarmherzigen Isolation der Berge, wo die Kälte nicht nur die Haut, sondern auch den Verstand prüft, ist die Natur kein bloßer Hintergrund, sondern ein unberechenbarer […] Mehr lesen
Mehr lesenIn den gläsernen Käfigen der Macht, hoch über den pulsierenden Adern der Metropole, die niemals schläft, schmeckt die Luft nach abgestandenem Parfüm und der Bitterkeit eines […] Mehr lesen
Mehr lesenIn den schmalen Gassen einer vom Nebel umarmten Stadt hallt das Heulen unzähliger Hunde als stummer Choral der verlorenen Seelen. Fackeln flackern an bröckelnden Mauern, der Duft […] Mehr lesen
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Sein Ruhm wurzelt in den Kämpfen von 1794. Wenn trotz dieser Kämpfe sein Name nicht heller glänzt, so liegt das in einer Verkettung von Umständen, unter deren Ungunst manche hervorragende Kraft jener Zeit und speziell jener polnischen Kämpfe zu leiden gehabt hat. Der Krieg war unpopulär, und die Schroffheit Suworows, die des Guten in derselben Weise zu viel tat, wie die oberste Leitung preußischerseits (freilich ohne Verschulden unseres Günthers) zu wenig getan hatte, war nicht geeignet, dem Kampfe gegen Polen eine ihm fehlende Teilnahme zu wecken. Man schämte sich fast des Krieges, und die Tat des einzelnen litt unter dem Mißkredit, in dem das Ganze stand. Dies würde vollauf genügen, um das Vergessensein ruhmvoller Aktionen aus dem Jahr 1794 erklärlich zu machen, aber was recht eigentlich in diesem Sinne wirkte, war doch ein anderes noch. Und kaum ist es nötig, dieses andere zu nennen. Der Untergang des alten und das Wiedererstehen eines neuen Preußens waren Weltereignisse, die, nach Art einer Flut, die Marksteine einer unmittelbar voraufgegangenen kleinen Geschichtsepoche hinwegspülten. Es ist Aufgabe späterer Zeiten, solche in Triebsand begrabenen Denksteine wieder aufzurichten. Und dazu sollten diese Zeilen ein Versuch sein.
Günthers eigentlichste Bedeutung scheint übrigens nach dem übereinstimmenden Urteile seiner Zeitgenossen vor allem in seiner Persönlichkeit gelegen zu haben. Boyen preist ihn auf jeder Seite, und da junge Adjutanten gewöhnlich diejenigen sind, die ihrem alten General (und oft mit nur zu gutem Grund) am wenigsten Bewunderung entgegentragen, so sind wir wohl zu dem Schlusse berechtigt, daß in diesem Fall eine siegende Gewalt vorlag, die alles Bekritteln tot machte. Etwas Mysteriöses, das um und an ihm war, steigerte dabei sein Ansehen nicht wenig. Es hieß von ihm, daß er die drei Gelübde der Keuschheit, der Armut und des Gehorsams abgelegt habe. Und daß dies von jedem geglaubt wurde, zeigt am besten, wie sein Leben war. Es hieß, daß er nie ein Weib berührt habe "drum sei er so gewaltig von Körper".21 Das Gelübde der Armut hielt er nicht minder treu. Von seinem reichen Gehalt nahm er für seine Person nur 300 Taler; was von dem Übrigen nicht für die Offizierstafel und für Lohn und Bedienung daraufging, wurde den Armen gegeben.
Der Vogel möcht zum sonn'gen Süd, zu Gott des Menschen Seele fliehn - sie wissen beide nicht den Weg und beide finden ihn. Winterfleppe des wandervogel zum Feuerfunken. Der einsame mehr lesen >>>
Du spannst so gern das manche Unbekannt, so heimlich denen der namenlosen Soldaten, ungesehn; sogar auch mir verbargst du deinen Faden vergangener Kriege. Doch war die stille, mehr lesen >>>
Lausitz - Lusatia, ein bis 1815 zu Sachsen, seitdem teils zu Sachsen, teils zu Preußen gehöriger Landstrich, zwischen Böhmen, der sächsischen Kreishauptmannschaft mehr lesen >>>
Morgens steh ich auf und frage: Kommt feins Liebchen heut? Abends sink ich hin und klage: Aus blieb sie auch heut. In der Nacht mit meinem Kummer Lieg ich mehr lesen >>>
Die Stadt Dresden war alt, aber die Schatten darin waren älter. Sie krochen durch Kopfsteinpflaster, huschten hinter Litfaßsäulen und mehr lesen >>>
Wir spielten Räuber, vielleicht einen Monat lang, dann verzichtete ich auf das Vergnügen, die anderen auch. Wir hatten keinen einzigen mehr lesen >>>
einem Xerxes, Alexander, Cäsar oder Napoleon, sondern von Dem, der in einem Stalle geboren wurde, aus Armut Aehren aß und mehr lesen >>>
Hoch führet durch die stille Nacht Der Mond die goldnen Schafe, Den Kreis der Erden Gott bewacht, Wo ich tief unten mehr lesen >>>
Die Abtretung der Leipzig-Dresdner Bahn an den Staat, wozu von der Regierung Unterhaltungen eingeleitet mehr lesen >>>
Kamine recht gut. Feuer hatte man und etwas Gluth war unschwer zu erhalten. Muscheln und Eier mehr lesen >>>
Und hoffst du noch von Tag zu Tag, ob's endlich Frühling werden mag? Es hüllt den mehr lesen >>>
Möbel aus Holz - Möbel mit Idealmaß. Bei der Möblierung der Wohnung oder mehr lesen >>>
Die grauen Wolken flogen, umwölbend das Gefild, und nieder kam mehr lesen >>>
Immer hör ich mir zu Leide eine helle Flöte blasen. Und mehr lesen >>>
Wenn die Klänge nahn und fliehen In den Wogen mehr lesen >>>
Sinkend schwebt der Mond in Schleiern mehr lesen >>>
Nimm hin, nimm alles, was mehr lesen >>>
In Hamburg lebten mehr lesen >>>
indessen mehr lesen >>>
Und jeder neue Tag bringt neue Tränen! So rufet Lykoon, rafft sich empor Von seinem Lager, und mit leisem Stöhnen Tritt er aus seiner dunkeln Gruft hervor. Die kann auch so freundlich nicken, Lächelt auch so fromm und mild. Graf Ernst von Gleichen war, in ganz Deutschland, […]
bei offen stehendem Munde. Ich rüttelte ihn erst leise und dann stärker am Arme. Er erwachte nicht. Nun ergriff ich die Lampe und verließ die Stube, deren Thüre ich leise zumachte. Auch einen der Riegel schob ich lautlos vor, um auf keinen Fall überrascht zu werden. Ich […]
der Winter ist da, draußen der Eissturm, eisig, laut und lang zugleich, denn ich will Sie nicht wiedersehen, also bleiben Sie sicher fort, es ist kalter Winter, von dem ich rede. Also hier ist meine kleine Geschichte. Ich werde weiter über den Winter schreiben, aber heute […]