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Durchs wilde Kurdistan - Viertes Kapitel BL

Jetzt war ich dort und faßte ihn. Er hatte sich gegen mich gewendet und die Vorsicht gebraucht, nach meinem Gürtel zu langen. Ich fühlte dies und griff nieder. Es war ihm gelungen, mein Messer zu ergreifen, denn die Schneide desselben strich, mich verwundend, über die Außenfläche meiner Hand hinweg. Es war so dunkel, daß ich seine Bewegungen nicht sehen konnte. Ich griff ihm also, indem ich ihn mit der Rechten festhielt, mit der Linken nach seiner rechten Achsel und fuhr von derselben aus längs des Armes herab, um sein Handgelenk zu fassen. Es war grad die rechte Zeit gewesen, denn er hatte bereits den Arm erhoben, um zuzustoßen. Mittlerweile waren die beiden anderen schreiend bei uns angekommen. Der Kommandant packte mich an. Lasse los, Mutesselim, ich bin es ja! Hast du ihn fest? Ja. Schließe die Thüre schnell zu, und brenne Licht an. Er kann uns nicht entkommen! Kannst du ihn allein halten, Emir? fragte der Agha. Ja. So werde ich Licht holen! Der Kommandant verschloß die Thüre, getraute sich dann aber nicht, uns nahe zu kommen. Ich hatte den Gefangenen an die gegenüberliegende Wand gebracht, konnte ihn aber nicht zu Boden drücken, weil ich die Hand nicht frei bekam, welche mich vor dem Messer zu schützen hatte. Ich hielt ihn aber fest, bis nach einer sehr langen Zeit der Agha mit Licht erschien. Er hatte erst oben bei dem Sergeanten Oel holen müssen. Er stellte die Lampe auf eine der Treppenstufen und kam herbei. Nimm ihm das Messer, bat ich. Er entriß es ihm, und nun hatte ich freie Hand. Ich faßte den Makredsch bei der Brust. Er griff nach mir, aber augenblicklich bückte ich mich, und während seine beiden Hände in die Luft langten, faßte ich ihn am Unterbeine und riß dasselbe empor, so daß er das Gleichgewicht verlor und niederstürzte. Bindet ihn! sagte ich. Womit? Mit seinem Gürtel. Sie thaten es. Er lag still und ruhig und ließ es geschehen. Nach der großen Anstrengung war das Gefühl einer Ohnmacht über ihn gekommen. Halte ihm die Beine! gebot der Mutesselim dem Agha. Der Erstere leerte nun vor allen Dingen die Taschen des Gefangenen; dann zog er ihm auch die Ringe ab und steckte alles zu sich. Hierauf packte der Agha den Gefangenen bei einem der Beine und zog ihn bis vor seine Zelle, in welche er ihn hinabgleiten ließ. Dann wurde dieselbe zugeschlossen. Nun mußte Selim hinauf, um die Wächter frei zu lassen und ihnen die größte Wachsamkeit einzuschärfen. Nimm ihnen den Schlüssel zum Thore ab! rief ihm der Kommandant zu. Dann kann niemand öffnen, und auch sie nicht. Selim that dies, und dann verließen wir das Gefängnis. Draußen blieb der Mutesselim stehen. Er war jetzt vollständig ernüchtert, indem er sagte: Agha, ich werde nun das Verzeichnis von allem anfertigen, was der Makredsch bei sich hatte; denn ich habe alles mit ihm nach Mossul zu senden. Du wirst es unterzeichnen, damit ich beweisen kann, daß ich die Wahrheit geschrieben habe, falls ihm einfallen sollte, zu behaupten, daß er mehr gehabt habe! Wann soll ich kommen? fragte Selim. Zur gewöhnlichen Zeit. Und den Schlüssel behältst du? Ja. Vielleicht gehe ich des Nachts noch einmal hierher. Gute Nacht, Emir! Du warst mir heute von großem Nutzen und wirst mir sagen, wie ich dir dankbar sein kann. Er ging, und wir wandten uns unserer Wohnung zu. Effendi! meinte der Agha mit sehr bedenklicher Stimme. Was? Ich hatte siebentausend Piaster am Boden liegen! Und freutest dich darauf? Sehr! Laß sie dir geben! Ich? Geben? Weißt du, wie es morgen sein wird? Nun?

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Reise News + Infos

Farbenspiel der Rosenzeit.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Ach, alle Blumendüfte, das Farbenspiel der Rosenzeit, die ganze Sonnenseligkeit - Zerstoben in die Lüfte der Vater des sündigen Gedankens! Franz erläuterte seine Inszenierungsgedanken und hatte schon vor der Versammlung die von ihm überarbeitete Textfassung an alle Mitglieder verschickt. Nach der wohlverdienten Sommerpause traf man sich deshalb am Abend des 3. Oktober zu einer außerordentlichen Mitgliederversammlung, um Näheres zu besprechen. Fast 2/3 der mittlerweile 51 Vereinsmitglieder waren anwesend. Als nächstes Stück für 2012 stand "Der kaukasische Kreidekreis" von Bertold Brecht zur Diskussion. Erste Besetzungsideen wurden ebenfalls bereits ausgetauscht. Wer nicht beruflich verhindert ist, spielt auch in der Saison 2012 wieder mit. Die ersten neuen Ideen für die Inszenierung vor Ort mit sicherlich spannenden Überraschungen sind schon am Entstehen. Einstimmig wurde der Vorschlag, dieses Stück von Brecht zu spielen von den anwesenden Mitgliedern verabschiedet. Im November sollen die ersten Textlesungen beginnen. Erfreut konnte man feststellen, daß man dank breiter Unterstützung von Sponsoren und großen Eigenleistungen die Saison nicht nur mit zufriedenen Zuschauern, sondern auch mit einem positiven finanziellen Ergebnis abgeschlossen hat. Auch Regisseur Franz Bäck und Bühnenbildnerin, Nina Weitzner, waren angereist. Als Spielzeit legte man sich auch in 2012 wieder auf den Juni fest. Man drückte die Hoffnung aus, daß seitens der Stadt auch das Kocherfreibad wieder als Spielort zur Verfügung steht. Am Fenster ein kleines Tischchen mit Notenpapier und Schreibgerät im Fenster ein paar Blumentöpfe. Die Mitte des Zimmers von Wand zu Wand war am Boden mit einem dicken Kreidenstriche bezeichnet, und man kann sich kaum einen grelleren Abstich von Schmutz und Reinlichkeit denken, als diesseits und jenseits der gezogenen Linie, dieses Äquators einer Welt im kleinen, herrschte. Er entwickelte sich im Lehrhause des Jakob Chagis zu einem Jünglinge von oberflächlicher Kenntnis des Talmuds, lernte kabbalistische Floskeln, erlernte aber eine Gewandtheit in jenem pompös klingenden, aber hohlen und nichtssagenden rabbinischen Stile jener Zeit, worunter sich die Gedankenarmut verbergen konnte. Genug, dieser wurde sein eifrigster Anhänger, ob aus Überzeugung oder Heuchelei, um eine Rolle zu spielen, ist in dieser Geschichte, wo naiver Glaube, Selbstbetrug und geflissentliche Täuschung so nahe aneinander grenzen, nicht mehr zu unterscheiden. Nathan Ghazati in die Hand gespielt hat, um ihn von seinem Messiastum zu überzeugen. […]

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Dieser Verkauf machte viel Gerede in der Stadt.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Es schadete den Betrügern etwas; aber der König blieb hartnäckig dabei, trotz aller Einwendungen des Herzogs, der sich ernstlich unbehaglich fühlte. Schon am Tage nach dem Begräbnis bekam die Freude der Mädchen den ersten Stoß; gegen Mittag erschienen nämlich zwei Sklavenhändler, und der König verkaufte die Neger zu passablen Preisen gegen in drei Tagen fällige Wechsel, wie sie es nannten. Ich dachte, den armen Mädchen und den Negern würde vor Jammer das Herz brechen. Friedrich, Deutscher Kaiser und König von Preußen war unterdessen vor Wittenberg von Bülow abgelöst worden u. ging mit 2000 leichten Reitern bei Roßlau über die Elbe u. dann auf einem Streifzug gegen Kassel ab, erschien am 26. Sept. vor Kassel, welches der König von Westfalen zwei Stunden zuvor verlassen hatte, verjagte bei Melsungen den General Bastineller u. kehrte hierauf nach Kassel zurück, stürmte das Leipziger Thor u. schloß mit dem westfälischen General Alix eine Capitulation, welcher zufolge die westfälischen Truppen auszogen. Hierdurch war der Rheinbund aufgelöst, u. nun erst konnte Österreich, im Rücken frei, gegen Italien etwas Ernstliches unternehmen. Dieser überließ es dem König von Dänemark, alle zur Bewältigung des Widerstandes in Schleswig-Holstein dienlichen Mittel zu gebrauchen und gestattete die Einführung einer alle Staaten der dänischen Monarchie umfassenden Erbfolgeordnung. Am 28. Mai 1859 wurde H. bei Gelegenheit der Vermählungsfeier des Prinzen Georg von Sachsen vom König begnadigt. Im Sommer 1871 wurde er zum besoldeten Stadtrath erwählt und ihm die Leitung des städtischen Schulwesens übertragen. Dafselbe gelangte unter ihm zu hoher Blüthe. Die durch das sächsische Schulgesetz von 1873 bedingte Neuordnung, besonders die Einrichtung der durch dieses Gesetz geforderten Fortbildungsschulen ging unter seiner kräftigen Mitwirkung rasch und befriedigend von statten. Auch entwarf er eine neue, im wesentlichen noch heute gültige Localschulordnung für die evangelischen Volks- und Fortbildungsschulen der Stadt. Ebenso verdanken ihm das städtische Kirchenwesen und die Turnvereine der ganzen Gegend vielfache Anregung und Förderung. Im Sommer 1887 wurde er in Anbetracht seines hohen Alters auf seinen Antrag in den Ruhestand versetzt. Die letzten Jahre seines Lebens verbrachte er in körperlicher und geistiger Frische in seinem Landhause in Blasewitz bei Dresden, wo er, nachdem er 1892 im Kreise der Seinen den 80. Geburtstag und das goldene Ehejubiläum gefeiert hatte, am 1. April 1893 starb. Sein Grab befindet sich auf dem alten Annenfriedhofe in Dresden. […]

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Englischunterricht als Englisch-Einzeltraining, Englisch-Gruppenunterricht oder Englisch-Firmenkurs in Berlin.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Englischunterricht auf saemtlichen Niveaustufen (A1 bis C2 laut Gemeinsamem Europäischem Referenzrahmen für Sprachen) in unseren Schulungsräumen. Sprachunterricht, Gruppenunterricht, Grundkurse, Engl. für Anfänger / English for anfänger: Basiskenntnisse in englischer Ausdrucksform kaufen, vorhandene oder verschüttete Vorkenntnisse wie Schulenglisch wieder aufzufrischen, ohne besondere einzigartige Ausrichtung des Englischunterrichts (ca. 20 Doppelstunden, je 90 Min mit je 3 bis 5 Menschen. Englisch-Aufbaukurse für Lernende mit mittleren Vorkenntnissen ("intermediate / pre-intermediate": allgemeinsprachliche Englischkenntnisse auffrischen und ausweiten ohne Ausdifferenzierung aber mit Schwerpunkt wiederholen bedeutender Grammatikthemen, Zeitformen, unregelmäßige Verben, Partizipien, Präpositionen, Konjunktionen, Übermittlung und Nutzung von Wortschatz und Redewendungen (Idioms). Begabtenförderung wohlauf von Einzelunterricht mit hoher Stärke und individuelle Gestaltung der Einzel-Nachhilfe für schnelle und nachhaltige Leistungssteigerung des Schulkindes. Englisch-Unterricht für Nachwuchs ab 3 Altersjahren im kindlich, spielerischen Erlebnisbereich und einfachen Alltagssituationen. Das einzigartige Englisch-Einzeltraining (bereits ab 25,00 € pro 60 Minuten) offeriert den Gästen ein Höchstmaß an Anpassungsfähigkeit hinsichtlich die organisatorische Design (Beginn immer denkbar, bedarfsgerechte Stundenzahlen, anpassungsfähige Terminabsprachen über die Pädagogiker etc.) und die inhaltlichen Schwerpunkte. Der einzigartige Englischunterricht an unserer Berliner Sprachschule kann auf allen Kompetenzstufen (A1 bis C2 laut GER, d.h. Englischunterricht für Anfänger, Mittelstufe, Fortgeschrittene) vorgenommen sein und sowohl allgemeinsprachlich (Umgangssprache, Umgangssprache etc.) wie auch berufsbezogen bzw. fachspezifisch (z.B. Unternehmen English, technisches oder medizinisches Englisch) in Feld gebracht sein. Unsre Englisch-Dozenten vermögen sich im individuellen Englischunterricht voll und ganz auf den Lernerfolg des einzelnen Teilnehmers fokussieren, so dass maximale Lernfortschritte sicher sind. Das Englisch-Einzeltraining und die Englisch-Individualkurse vermögen in den wachen und angemessen ausgestatteten Räumen unserer Sprachschule in Berlin-Charlottenburg oder Berlin-Mitte stattfinden – dort, wo es für die Teilnehmer am billigsten ist. Außerdem wird hergestellt die Option, ebenso wie den Englisch-Einzelunterricht als auch die Englisch-Individualkurse als Privatunterricht bei den Teilnehmern daheim oder im Büro in ganz Der Hauptstadt, Potsdam und Umgebung zu organisieren und durchzuführen. […]

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NetYourBusiness - Internetwerbung.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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NetYourBusiness, Ihr Partner für Internetwerbung vernetzt Ihre Webseiten durch Einträge in Internetmagazine und Portalseiten. Mit NetYourBusiness bekommen Sie mehr Zugriffe für Ihre Website, mehr Kundenkontakte und höhere Umsätze. Damit Ihre Webseiten in der Masse von Internetseiten nicht untergehen, damit Ihre Webseiten besser gefunden werden, bietet Ihnen NetYourBusiness systematische Verlinkungen von Internetmagazine und Portalseiten, sowie ständige Suchmaschinenoptimierung, so steigt die Anzahl der Zugriffe auf Ihre Webseiten! NetYourBusiness Ihr Partner für Internetwerbung, kommunikatives Design, Content Management, corporate Design, Benutzerfreundlichkeit, Effizienz und Suchmaschinenoptimierung. Die Sache ist ganz einfach: Statt Google muss man die Webseite ecosia. Dieser Frage ist eine Suchmaschine nachgegangen mit überraschendem Ergebnis. org nutzen. Seit dem Ende des 19. Jahrhunderts erfolgt die Buchung indes zunehmend, insbesondere bei Pauschalreisen, über Vermittlung eines Reisebüros oder wird unmittelbar durch einen Reiseveranstalter zusammengestellt. Seit dem Aufkommen des Internets ist insofern eine gewisse Umkehrung des Trends zu beobachten, als nun wieder verstärkt der Kunde selbst die Leistungen auf den Websites der Anbieter auswählt und online bucht. Das beginnt bei den immer wiederkehrenden Versuchen, Touristen zu übervorteilen. Es kann natürlich immer wieder einmal zu Übergriffen kommen. Mit Hilfe von etlichen Reisesuchmaschinen können Angebote abgefragt und Preisvergleiche angestellt werden. Wie in allen Ländern der Welt, gibt es natürlich auch in Ägypten Kriminalität. Im heutigen Zeitalter des Internets ist die Suche in Suchmaschinen nicht mehr wegzudenken. Diese ist jedoch weniger stark ausgeprägt als in Europa. Es hat sich hier das sogenannte Suchmaschinenmarketing (SEM) etabliert, welches sich grundsätzlich in die zwei Bereiche Suchmaschinenoptimierung (SEO) und Suchmaschinenwerbung (SEA) untergliedern lässt. SEA ist ein effektives Mittel, um einem Unternehmen in Suchmaschinen durch die Positionierung im Anzeigenbereich einen prominenten Auftritt zu verschaffen. SEA ist deshalb für Kampagnen geeignet, die kurzfristig eine hohe Reichweite erzielen sollen. Im Vordergrund steht dabei die ganzheitliche Betreuung und ein optimaler Support. Das hat zumindest eine Untersuchung der Reisesuchmaschine Swoodoo ergeben. SEO führt hingegen langfristig zu einer guten Platzierung in Suchmaschinen und hat im Gegensatz zu SEA den Vorteil, dass kein Geld für Werbeanzeigen ausgegeben werden muss. […]

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Ämter Weimar, Roßla und Ilmenau.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Mit dem Hause Schwarzburg hatten sich schon 1697 Streitigkeiten wegen der Landeshoheit über Arnstadt erhoben, welche erst 1731 ausgeglichen wurden, so daß Weimar die Lehnsherrlichkeit behielt. Ernst August baute Belvedere, unterstützte Kirchen und Schulen, kaufte Rittergüter und hatte eine große Leidenschaft für das Militär; dafür, daß er dem Kaiser 1 Regiment Infanterie und 1 Regiment Cavallerie nach Italien zu Hülfe schickte, wurde er kaiserlicher Feldmarschalllieutenant baute 1732 zwischen Belvedere und Weimar das Fort, die Falkenburg, und stiftete 1733 den Orden der Wachsamkeit od. vom Weißen Falken (s. Falkenorden 2). Er starb 1748 in Eisenach. Unter ihm war 1741 das Fürstenthum Sachsen-Eisenach ganz an Weimar zurückgefallen. Das einheitliche Ortsbild im Biedermeierstil und der malerische Marktplatz geleiten zur Pfarrkirche, ehedem einmal eine Wehrkirche. Der Weg aus dem Ort in die Natur ist kurz, und bald wandert man am Waldrand unterhalb des Eichenbühls entlang und blickt hinüber zu den hohen Bergen des Fichtelgebirges. Es ist ein milder Spätsommertag. Auf Waldlichtungen hat das Drüsige Springkraut seine roten Blüten entfaltet. Im dunklen Wald sprudelt die Weißensteinquelle. Außer dem beruhigenden Plätschern des Wassers ist kein Laut zu vernehmen. Nicht weit entfernt liegt der im Wald sprichwörtlich versteckte Singerweiher. Er ist von Schilf umgeben. Ein Spiegel für den Himmel und die Bäume ringsum. Auch hier könnte man lange verweilen und die Zeit einfach vergessen. Der Höhepunkt ist natürlich der Gipfel des Weißensteins. Der Blick von dem stets geöffneten Turm überrascht jeden Besucher. Zunächst die Sicht auf die von einem wahren Wäldermeer umgebenen Gipfel des Fichtelgebirges. In der Ferne sind sogar der Frankenwald und die Fränkische Alb auszumachen. Erinnerungen und Sehnsüchte vermischen sich zu einem glücklichen Ganzen. Mit diesem Gefühl steigt man ab und freut sich, daß sich in dieser Einsamkeit sogar ein Berggasthaus befindet. […]

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Der Ballon wird sich erst heben, wenn Du ihm etwas Ballast abgenommen hast.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Joe warf einen Blick der Verzweiflung auf Kennedy, aber dieser sah aus wie ein Mann, der nicht im Stande ist, gegen das Schicksal anzukämpfen. Mein armer Junge, sagte Fergusson nun, Dick, Du und ich, wir wiegen zusammen, wenn ich nicht irre, vierhundert Pfund; Du mußt also mindestens ebensoviel hinausspediren, da erst dies Gewicht dem unserigen gleichkommt. Der brave Bursche seufzte tief auf, aber er begann, den Ballon zu entlasten. Von Zeit zu Zeit hielt er zögernd inne. Wie Felsen im brandenden Meer standen die festgegründeten und wohlgefügten Pfeiler und Bogen. Mein Großvater Georg Fries hat die großen Wasser von 1824, 1833 und 1845 in seiner Bibel getreulich aufgezeichnet. 1824 schreibt er: Alle Sprach ist von den Leuten, seit der Sündflut habe es nicht mehr soviel Wasser auf der Welt gegeben. Haufenweis und ganze Kloster hoch kam es auf einmal hergeloffen, daß niemand sich retten konnte. Und 1833 heißt es: Das Wasser ging 6mal aus seinen Schranken über den ganzen Wiesengrund. Den 31. März 1845 kam ein ungeheuerlich großes Wasser und machte großen Schaden, riß auch viele Brücken weg. […]

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Lebens reiche Quelle.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Das Herz, des Lebens reiche Quelle, ein böses Wesen wohnte drinn; und wards in unserm Geiste helle, so war nur Unruh der Gewinn. Ein eisern Band hielt an der Erde die bebenden Gefangnen fest; Furcht vor des Todes Richterschwerdte verschlang der Hoffnung Ueberrest. Aber was die Gottlosen gerne wollten, ist verdorben und verloren. Das Gebet derer, die im freien Felde herumgejagt, in Sträuchern beschädigt u. ausgeplündert oder sonst in Ängsten waren, drang durch die Wolken zum himmlischen Vater. Gott erhörte das Seufzen u. Weinen derer, die in der Burgkapelle auf den Knieen lagen u. die Hände emporhoben. Er ließ wohlgeraten die Arbeit der munteren Weiber, die aus dem tiefen Brunnen (denn das Röhrwasser der künstlichen Wasserleitung hatten die Feinde zerstört und abgeschnitten) Wasser zum Löschen trugen, u. der Männer, die Wasser ins Feuer gossen. Ja, er selbst half löschen u. gab vom Himmel einen gnädigen Regen. Und so ward die Flamme gedämpft, das Herz des Schlosses erhalten, u. obwohl in der Stadt einige verwundet u. getötet, desgleichen vom Feuer ergriffen u. vom Rauche erstickt worden waren, so ist doch auf dem Schlosse keiner Person Leid widerfahren. Was war es aber für ein schrecklicher Anblick, da der Feind sich unsichtbar gemacht u. die verarmten Leute vom Schlosse u. von den Feldern auf den Brandstätten zusammenkamen! Nichts war jammernswerter, als der Anblick so vieler Leichen u. der Verlust an Eltern, Ehegatten u. allernächsten Freunden. Unzählige Thränen flossen aus den Augen aller, u. wer noch des andern Tages sich auf den Gassen umsehen wollte, konnte mit unbedeckten Füßen auf dem erhitzten Pflaster nicht fortkommen. Besonders der letztere war es, der durch seine bekannten Dichtungen ein liebliches Phantasiegemälde nach dem andern vor dem deutschen Lesepublikum erstehen ließ. Man sprach zu der Zeit von den Südseeinseln wie von einem wiedergefundenen Paradies. Ihre zum ersten Male geschaute Naturschönheit übte einen mächtigen Zauber auf die nordischen Besucher aus. Aber auch in der Beschreibung der Eingeborenen sparte man die Lobsprüche nicht. Das heitere, glückselige Leben jener Naturkinder wurde in Deutschland und England geradezu sprichwörtlich. […]

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War sehr interessant, als man Euch dem Gaul nachlaufen sah!.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Yes! Ich gönne Euch diese Freude, Sir. Doch vorwärts jetzt! Vorwärts? Ich denke, wir müssen ihnen vorher unsern Dank abstatten! Damit würden wir uns in neue Gefahr begeben, und übrigens ist es notwendig, Euch zu verbinden, und dies muß doch nicht hier in so unmittelbarer Nähe des Feindes geschehen! Well! So kommt! Der kleine Hadschi Halef Omar war damit nicht einverstanden. Sihdi, meinte er, wollen wir diesen Kurden nicht eine Lehre geben und es ihnen unmöglich machen, uns weiter zu verfolgen? Wie willst du dies thun? Wo glaubst du, daß sie ihre Pferde haben? Einige davon vielleicht in den Häusern, die anderen aber ganz sicher außerhalb des Dorfes in irgend einem Versteck. So laß uns diesen Versteck suchen und ihnen die Tiere wegnehmen! Schwer wird dies nicht sein; sie getrauen sich im offenen Felde sicher nicht an uns heran und haben wohl auch keine zahlreiche Bewachung bei den Pferden gelassen. Willst du ein Pferdedieb werden, Halef? Nein, Sihdi. […]

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Gute Geister Seele flieg.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Es jagt ein dunkler Erdengeist In ihren finstern Seelen; Sie fliegen, wo sein Finger weist, Dahin aus ihren Höhlen. Dort fliegen sie, je vier und vier - Wohin wohl heut beschieden? O mögen gute Geister mir Mein Heimathaus umfrieden! Quelle: Vermischte Gedichte Ausgewählte Gedichte - Hermann von Lingg - 1905 www.zeno.org Zenodot Verlagsgesellschaft mbH […]

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