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Wald Von Zwergeichen Pappeln Grimmige Blicke

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Durchs wilde Kurdistan - Zweites Kapitel AD

Er führte uns zunächst längs der Höhe hin durch einen Wald von Zwergeichen und stieg dann in das Thal hinab, in welchem Cheloki liegt. In diesem Orte machten wir einen kurzen Halt, und ich nahm den Baschi-Bozuk vor: Buluk Emini, höre, was ich dir sage! Ich höre es, Emir! Der Mutessarif von Mossul hat dir den Befehl gegeben, für alles zu sorgen, was ich brauchen werde. Du hast mir bisher noch keinen Nutzen gebracht; von heute an aber wirst du deines Amtes warten. Was soll ich thun, Effendi? Wir werden diese Nacht in Spandareh bleiben. Du reitest voraus und trägst Sorge, daß bei meiner Ankunft alles für mich bereitet ist. Hast du mich verstanden? Sehr gut, Emir! antwortete er mit amtlicher Würde. Ich werde eilen, und wenn du kommst, wird dich das ganze Dorf mit Jubel empfangen. Er stieß seinem Esel die Fersen in die Seiten und trollte von dannen. Von Cheloki bis hinüber nach Spandareh ist nicht weit, aber doch brach die Nacht bereits herein, als wir dieses große Kurdendorf erreichten. Es hat seinen Namen von der großen Anzahl von Pappeln, die dort vorkommen; denn Spidar, Spindar und auch Spandar heißt im Kurmangdschi die Weißpappel. Wir fragten nach der Wohnung des Kiajah, erhielten aber statt einer Antwort nur grimmige Blicke. Ich hatte meine Frage türkisch ausgesprochen; jetzt wiederholte ich sie kurdisch, indem ich nach dem Malkoegund, welches Dorfältester bedeutet, fragte. Dies machte die Leute augenblicklich willfähriger. Wir wurden vor ein größeres Haus geführt, wo wir abstiegen und eintraten. In einem der Räume wurde ein sehr lautes Gespräch geführt, das wir sehr deutlich hören konnten. Ich blieb stehen und horchte. Wer bist du, du Hund, du Feigling? rief eine zornige Stimme. Ein Baschi-Bozuk bist du, der auf einem Esel reitet. Das ist für dich eine Ehre, für den Esel aber eine Schande; denn er trägt einen Kerl, der dümmer ist, als er. Und du kommst herbei, mich hier zu vertreiben! Wer bist denn du, he? antwortete die Stimme meines tapfern Ifra. Du bist ein Arnaute, ein Gurgelabschneider, ein Spitzbube! Dein Maul sieht aus wie das Maul eines Frosches, deine Augen sind Krötenaugen; deine Nase gleicht einer Gurke, und deine Stimme klingt wie das Schreien einer Wachtel! Ich bin ein Buluk Emini des Großherrn; was aber bist denn du? Ein Khawaß, ein einfacher Khawaß, weiter nichts. Mensch, ich drehe dir das Gesicht auf den Rücken, wenn du nicht schweigest! Was geht dich meine Nase an? Du hast gar keine! Du sagst, dein Gebieter sei ein sehr großer Effendi, ein Emir, ein Scheik des Abendlandes? Man darf nur dich betrachten, dann weiß man, wer er ist! Und du kommst, mich hier fortzujagen? Und wer ist denn dein Gebieter? Auch ein großer Effendi aus dem Abendlande, sagst du? Ich aber sage dir, daß es im ganzen Abendlande nur einen einzigen großen Effendi giebt, und das ist mein Herr. Merke dir das! Hört, begann eine dritte Stimme sehr ernst und ruhig; ihr habt mir zwei Effendi angemeldet. Der eine hat eine Schrift vom Onsul *) der Franken, die vom Mutessarif unterzeichnet worden ist; das gilt. Der andere aber ist im Giölgeda padischahnün; er hat Schriften vom Onsul, vom Großherrn, vom Mutessarif und hat auch das Recht auf den Disch-parassi; das gilt noch mehr. Dieser letztere wird hier bei mir wohnen; für den andern aber werde ich eine Schlafstätte in einem andern Hause bereiten lassen. Der eine wird alles umsonst erhalten; der andere aber wird alles bezahlen. Das leide ich nicht! klang die Stimme des Arnauten. Was dem einen geschieht, das wird dem andern auch geschehen! Höre, ich bin hier Nezanum **) und Gebieter; was *) Konsul. **) Vorsteher. ich sage, das gilt, und kein Fremder hat mir Vorschriften zu machen. Söjle-dim ich habe gesprochen! Jetzt öffnete ich die Thür und trat mit Mohammed Emin ein. Ivari 'l kher guten Abend! grüßte ich. Du bist der Herr von Spandareh? Ich bin es, antwortete der Dorfälteste. Ich deutete auf den Buluk Emini. Dieser Mann ist mein Diener. Ich habe ihn zu dir gesandt, um mir deine Gastfreundschaft zu erbitten. Was hast du beschlossen? Du bist der, welcher unter dem Schutze des Großherrn steht und das Anrecht auf den Disch-parassi hat? Ich bin es. Und dieser Mann ist dein Begleiter? Mein Freund und Gefährte. Habt ihr viele Leute bei euch? Diesen Buluk Emini und noch einen Diener. Ser sere men at Ihr seid mir willkommen! Er erhob sich von seinem Sitze und reichte uns die Hand entgegen. Setzt euch nieder an mein Feuer, und laßt es euch in meinem Hause gefallen! Ihr sollt ein Zimmer bekommen, wie es euer würdig ist. Wie hoch schätzest du deinen Disch-parassi? Für uns beide und den Diener sei er dir geschenkt, aber diesem Baschi-Bozuk wirst du fünf Piaster *) geben. Er ist der Beauftragte des Mutessarif, und ich habe nicht das Recht, ihm das Seinige zu entziehen. Herr, du bist nachsichtig und gütig; ich danke dir! Es soll dir nichts mangeln an dem, was zu deinem Wohle gehört. Doch erlaube, daß ich mich eine kleine Weile mit diesem Khawassen entferne!
*) Eine Mark.
Er meinte den Arnauten.

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Das Gas des Ballons war sein Blut, sein Leben!.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Die Qualen des Durstes begannen sich grausam fühlbar zu machen; der Branntwein, weit entfernt, dies gebieterische Bedürfniß zu befriedigen, machte im Gegentheil den Durst noch brennender, und verdiente mit Recht den ihm von den Eingebornen zugelegten Namen der Tigermilch. Es waren kaum noch zwei Pinten einer erhitzten Flüssigkeit vorhanden und Jeder verschlang mit den Blicken diese wenigen, so kostbaren Tropfen, ohne es doch zu wagen, seine Lippen damit zu netzen. Zwei Pinten Wasser inmitten der Wüste! Es konnte ihm völlig gleichgiltig sein, ob er sich gegenwärtig hier oder sechzig Meilen zurück unter derselben Breite befände, wenn ihm hier das Wasser ausging. Erhob sich endlich der Wind, so würde er ebenso wohl dort unten wehen wie auch hier, ja hier vielleicht noch weniger schnell, wenn er von Osten herkam; aber die Hoffnung hatte den Doctor immer weiter getrieben. Wenn man jetzt die beiden vergeblich angewandten Gallonen Wasser gehabt hätte, so wäre ein neuntägiger Aufenthalt hier in der Wüste möglich gewesen. - Vielleicht auch hätte Fergusson weiser gehandelt, wenn er das Wasser nicht angriff, und den Ballon durch Ballast-Auswerfen und nachherigen Gasverlust steigen und fallen ließ. Qualen, das ist doch nicht immer der Berge melancholscher Wälderschauer, der Felsschlucht altes Dunkel, Wo des Räubers Auge dem Wandrer lauert, Und der fliegende Dolch so manchen Busen Von den Qualen des Lebens schon befreiet, Doch nicht immer des Bergstroms ödes Brausen und des Sturmes Gespielen, jene Wipfel Uralt rauschender Bäum und jene Pfade, Die nur selten das Maulthier keuchend wandelt, Wären meine Gesellschaft. Viertes Lied Eine Stunde des Tages aber weiht ich Dir, o Loggia! Unser Büchlein deutet es dem Vernünftigen als Zeichen dieser Wahrheit. Wen erfreut ich nicht, mit Feuer Ihr begeisternd Lob beginnend? Menschen suchen Gerne Menschen. Nein! die moderne Welt kommt hier zu Esel herauf. Alles müssen wir erlernen, Nun, so lernen wir uns freuen! Ein halb Dutzend nun hat sich Wochenlang von Bier und von Dogmatik erzählt. Erst wenn er sich entfernt, Wagt sich Momus aus dem Hause. Erhabne Geister freilich, Die zum Menschen uns lockt, zum ersten Anschaun All vollendet, geistg, ewger Schönheit, Die in Gott ist, die reine Seele wendend. Du wußtest was ich litt, sonst keiner der Menschen. Roms gepriesne schöne Frauen, Wer vernahm nicht oft von ihnen? Wünsch ich, Grazien, eure Huld, Eure Schönheit, holde Veilchen? Einen traurigen Gedanken, Siehe da, das Kind des Nordens! Die Armen will ich bedrängen, die Notleidenden unterdrücken, die Verlassenen verfolgen. Ich will Zwietracht säen, Kriegsflammen entzünden, Völker gegen Völker hetzen, Hochmütige und Freche hervorbringen, die das Gesetz der Sünde überall ausbreiten. Alle die mir folgen, will ich im ewigen Feuer vergraben. Jene die sich mir am engsten anschließen, will ich in den Ort der größten Qualen versenken. Rennt mit Hörnern, Pferdefuß, in schwarz und rot Lucifer nicht im Gedränge? Gib die Hand mir, Kind der Liebe, Sind wir endlich doch alleine! Steh nur, steh! wälze die teuflischen Augen ingrimmend im Kopf herum! Daraus wird mein Reich sein, das ist der Lohn, den ich meinen Knechten gebe. […]

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Unheils Saaten Himmel Teufel Seele Gott.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Nun will ich nicht den Himmel, der machtlos mich verliess! Nun glaub' ich keinen Gott mehr, seit er mich von sich stiess! Er will, dass wer ihn glaube, dem auch geholfen wird, Ich glaubt' ihn, glaubt' ihn hülfreich, wie hab' ich mich geirrt! Nun will ich Teufel werben, und stehen meinen Mann! Will Seelen nun verderben, so viel ich immer kann! Das Gute frech vernichten, des Unheils Saaten sä'n, Gott und dem Himmel fluchend frohlockend untergehn! Indem die menschliche Antwort auf Gottes Wort radikalisiert, wird ihm Gottes Gerechtigkeit selbst zum Problem. Sei ein Schatz dem Armen, ein Mahner dem Reichen, eine Antwort auf den Schrei des Bedürftigen, und halte dein Versprechen heilig. Keine passende Antwort gefunden? Unheil was zum Teufel ist ein eigenständiges Geistwesen, d. h. es steht mit seinem freien Willen nicht unter der direkten Herrschaft und der direkten Befehlsgewalt Gottes. Der Teufel ist ein aus dem Himmel gefallener Engel, der gegen Gott rebellierte und seitdem die Welt heimsucht. Im Christentum hat sich die Vorstellung entwickelt, dass der Teufel die Schlange im Garten in Eden war, deren Lügen zur Erbsünde der Menschheit geführt hätten und der nötigen, einzig möglichen Heilung davon durch das blutige Menschenopfer des Jesus von Nazareth für Gott. In der Tradition des Christentums wird der Teufel als Verfasser der Lügen und die Ursache des Bösen in der Welt beschrieben, der auf der Erde herumgeistert und auf Menschen und die Welt einwirkt, etwa, indem er Menschen Lügen sagen lässt oder Unheil für Menschen verursacht. Viele fundamental gläubige Christen und besonders auch freikirchliche Christen nehmen an, dass ein ungläubiger Mensch vom Teufel besessen sein kann oder als Teufel wirken kann. Viele liberale Christen sehen die Bedeutung des Teufels jedoch nur noch in übertragener Weise. Die Antwort auf die Frage Warum gibt es das Böse in der Welt? wird so in liberalen christlichen Kreisen, in übertragener Weise mit dem Teufel beantwortet, obwohl die Existenz eines personifizierten Geistwesens, das auf der Welt herumgeistert, abgelehnt wird. er ist ein brillanter, rhetorisch begabter und sophistischer Logik verpflichteter Intellektueller, von dessen Einflüssen Settembrini seinen jungen Freund Castorp vergeblich fernzuhalten versucht. In anarchokommunistischer Tradition strebt er nach der Wiederherstellung des anfänglichen paradiesisch justizlosen und gottesunmittelbaren Zustands der Staat- und Gewaltlosigkeit, wo es weder Herrschaft noch Dienst gab, nicht Gesetz noch Strafe, kein Unrecht, keine fleischliche Verbindung, keine Klassenunterschiede, keine Arbeit, kein Eigentum, sondern Gleichheit, Brüderlichkeit, sittliche Vollkommenheit. Nach Abschaffung der Greuel des modernen Händler- und Spekulantentums und der Satansherrschaft des Geldes, des Geschäfts sei ein totalitärer, auf Terrorismus gestützter Gottesstaat zu errichten; das Prinzip der Freiheit sei ein überlebter Anachronismus. Zwischen Settembrini und er kommt es in der Folge immer wieder zu heftigen Disputen über philosophische und politische Fragen, bei denen sich der Zuhörer Castorp beeindruckt davon zeigt, wie er seinem bisherigen Lehrmeister Paroli bietet. […]

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Sonne + Wellness + Erholung + Reisen.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Sonnenandacht taucht empor aus Tau und Tag, wandelt über Hain und Hag, du liebe, leuchtende Sonne! Du gibst dem Mai den Blütenschein und schenkst dem Herbst den Feuerwein und allem Leben Wonne. Du bist das große reine Licht, das sich in schillernden Sümpfen bricht und Lilien lockt aus Tiefen, du bist die Schleierhebende, die Zeugende, Belebende, nach der die Keime riefen. Reisen was ist der Zauber, unterscheide sich vom Augentäuscher einzig darin, dass er verbotene Handlungen ausführe, während der Augentäuscher erlaubte Handlungen benutze. Hinter beiden stehe jedoch die göttliche Macht. Die Geniza nimmt an, dass auch bei unerlaubten Zaubereien der göttliche Name Wirkung zeige, da der Name wirkmächtig sei, auch bei unreinem Zustand. Theologisch ist darin die Überzeugung enthalten, dass ausschließlich Gott als Macht existiert, so dass auch die Macht der Magie ihm gehöre. Weitere wichtige Elemente des jüdischen Bezuges zur Magie sind die Kritik an magischen Handlungen, die einer rationalistischen Exegese entspringen (bspw. Maimonides) und aus den rabbinischen Kreisen stammt, die die Magie des Götzendienstes verdächtigten, und eine enge Verbindung von Literatur der Mystik mit der Literatur der Magie. Mystik und Magie des Judentums zeigen einen engen Bezug, da beide theoretisch auf platonische Prämissen zurückzuführen sind, im Sinne des Neuplatonismus, und auch im praktischen Sinne, dass magische Handlungen als Bedingung und Ziel der Mystik erscheinen. In der Moderne haben sich das Reformjudentum und auch rational bestimmte Juden vom orthodoxen Judentum distanziert, da dieses an Magie und Mystik festhalte. Magie und Volkskunde des Judentums wurden angestoßen von orthodoxen Kreisen neu erfasst und z. B. von Gershom Sholem und Max Grundwald erforscht. Auf den Flughäfen in Kairo, Hurghada und Sharm el Shaikh werden erhöhte Sicherheitsmassnahmen ergriffen. Passagiere und Gepäck werden dort verstärkt kontrolliert. Hierdurch kann es zu längeren Wartezeiten bei der Abfertigung und somit auch zu Verschiebungen der Flugzeiten kommen. Ähnliche, wenn auch nicht ganz so strenge Sicherheitskontrollen durchläuft man im Übrigen auch in fast allen grossen Hotels. Wer eines der grossen Häuser oder beispielsweise auch die AUC (American University of Cairo) betreten möchte, muss damit rechnen, dass die Tasche durchleuchtet und durchsucht wird und man selbst durch ein Check-Gerät laufen muss. Wie in allen Ländern der Welt, gibt es natürlich auch in Ägypten Kriminalität. Diese ist jedoch weniger stark ausgeprägt als in Europa. Es kann natürlich immer wieder einmal zu Übergriffen kommen. Da sich der durchschnittliche Reisende jedoch kaum in diesen Vierteln aufhält, wird er selten bis gar nicht in ?brenzlige? Situationen kommen. Doch auch ausserhalb dieser ?Brennpunkte? können grössere und kleinere Gaunereien vorkommen. Das beginnt bei den immer wiederkehrenden Versuchen, Touristen zu übervorteilen. Taxifahrer, die einen überhöhten Preis fordern, Ladenbesitzer die neue Stücke als antik verkaufen etc. […]

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Eine ganze Schar zum helfen.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Ja, das übersteigt denn doch, Bruder Marples, sagt ihr? Ja, das will ich meinen! Ich wollt' nur, ihr wärt' in dem Unglückshaus gewesen und hättet die letzten Wochen miterlebt. Die Kerls haben gestohlen, was ihnen nur unter die Finger kam - und wir immer hinter allem her und trotzdem! Sie haben das Hemd unter meiner Nase von der Waschleine weggenommen und das Leintuch, aus dem sie die Leiter gemacht haben, - ich weiß gar nicht, wie oft sie das gekrippst haben! Und Mehl und Kerzen und Leuchter und Löffel und die alte Pfanne und tausend Dinge, auf die ich mich jetzt nicht besinnen kann, und mein neues Kattunkleid, und dabei waren ich und Silas und mein Tom und Sid immer dahinter her Tag und Nacht, wie ich schon gesagt habe, und keiner von uns konnte auch nur ein Haar von ihnen entdecken. Und jetzt zu guterletzt führen die Kerle nicht nur uns an, sondern noch dazu die Räuberbande vom Indianerterritorium, und kriegen wahrhaftig den Neger weg mit heiler Haut trotz den sechzehn Mann und zweiundzwanzig Hunden, die ihnen auf den Fersen sind. Da mach' sich einer einen Vers drauf! Ei, Geister hätten's nicht besser besorgen, nicht flinker und gewichster sein können! Und ich glaub' wahrhaftig, es müssen Geister gewesen sein, denn - nehmt nur einmal unsre Hunde an - ihr kennt sie alle, bessre giebt's gar nicht - und hat auch nur einer von ihnen die leiseste Spur von den Kerlen entdeckt - he? Das erklär' mir einer - wenn er kann! He? Einige indianische Häuptlinge wiesen die Weißen auf diesen Umstand ausdrücklich hin. Grundsätzlich muss darauf hingewiesen werden, dass alle Indianerstämme, unbesehen sonstiger Unterschiede, Grund und Boden als unveräußerlichen Gemeinbesitz betrachteten. Erde ist Schöpfung, dem Menschen überantwortet von einem höheren Wesen, um darauf zu leben, aber auch mit dem Auftrag, dafür Sorge zu tragen, daß die Erde nicht geplündert und räuberisch ausgebeutet werde. Bei dieser, wenn man so will, noch »unentfremdeten« Einstellung war ein Verkauf oder eine Übereignung von Grund und Boden gegen Geld oder ein Tausch gegen andere Güter ausgeschlossen. Wer sich als Indianer darauf einließ, entfernte sich entweder von einem Grundsatz indianischer Lebensauffassung, oder er mußte durch Täuschung von den Weißen zu einem solchen Handel verleitet worden sein. An die askanischen Markgrafen und den Magdeburger Erzbischof ab. Es ist nicht bekannt, wie sich diese beiden Parteien um diesen Besitz einigten, man weiß nur, daß der Besitz an die Markgrafen überging. […]

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Liebe zum Leben erweckte mich.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Ich faßte schon Hoffnung, dieses Abenteuer werde mich auf die eine oder andere Weise aus meiner verzweifelten Lage retten. Der Leser wird sich jedoch schwerlich mein Erstaunen denken können, als ich eine von Menschen bewohnte Insel erblickte. Auf der untersten Terrasse sah ich, wie Leute mit großen Angelruten fischten und andere zusahen. Die Volksmasse vermehrte sich, und nach einer halben Stunde erhielt die Insel eine solche Richtung, daß die niedrigste Terrasse ungefähr nur noch hundert Ellen von dem Ort, wo ich stand, entfernt war. Da nahm ich die Stellung eines Flehenden an und sprach in demütigem Tone, erhielt jedoch keine Antwort. Sie gaben mir durch Zeichen zu verstehen, ich möge den Fels hinabkommen und dem Ufer zugehen, was ich natürlich tat. Dann wurde die fliegende Insel in eine passende Höhe gebracht, so daß ihr Rand gerade über meinem Haupte stand. Eine Kette, woran ein Stuhl befestigt war, wurde von der untersten Galerie herabgelassen; ich setzte mich darauf und wurde durch Winden emporgehoben. Eigentlich war auch das bisherige lustige Leben unsrer drei Abenteurer durch die Erweiterung der Gesellschaft auf mehr als eine Weise gestört; denn Melina fing im Wirtshause (er hatte in ebendemselben, in welchem Philine wohnte, Platz gefunden) gleich zu markten und zu quengeln an. Er wollte f?r weniges Geld besseres Quartier, reichlichere Mahlzeit und promptere Bedienung haben. In kurzer Zeit machten Wirt und Kellner verdrie?liche Gesichter, und wenn die andern, um froh zu leben, sich alles gefallen lie?en und nur geschwind bezahlten, um nicht l?nger an das zu denken, was schon verzehrt war, so mu?te die Mahlzeit, die Melina regelm??ig sogleich berichtigte, jederzeit von vorn wieder durchgenommen werden, so da? Philine ihn ohne Umst?nde ein wiederk?uendes Tier nannte. […]

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Die Legende war Verklungen.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Das war ein laut verworrnes Schallen, Das mich aus meinen Träumen rief. Verklungen war jetzt die Legende, Die Leute schlugen in die Hände, Und riefen Bravo! ohne Ende; Die Sängerin verneigt sich tief. Quelle: Heinrich Heine Lieder Romanzen Junge Leiden - 1817-1821 Buch der Lieder Hamburg 1827 www.zeno.org Romanze ein Überblick uber das prosaische Leben, attackiert uns ja alle permanent mit privaten und politischen Konflikten: der verlorene Friede im Irak, der ewige Bruderkrieg in Palästina, Chinas blühender KZ-Kapitalismus, Russlands tolerierter Völkermord in Tschetschenien, die galoppierende Schwindsucht der EU-Erweiterung, die Not-Heirat zwischen Merkel und Müntefering, das kesse Comeback der gestürzten DDR-Kader, die hysterischen Ölpreise, die Reichskristallnacht-Orgien der falschen Muslime im totalitär organisierten Volkszorn gegen die richtigen Mohammed-Karikaturen. Wenn das heillose Hin und Her der Maulschlachten mich gelegentlich irre macht, dann lese ich gern in Heines ?Hebräischen Melodien? den versifizierten Bericht über einen mittelalterlichen Religionsdisput. Oma Wetterwachs hält ihn deshalb für einen sentimentalen Dummkopf (siehe: Lords und Ladies). Außerdem spielen Michael Mendl, Nirut Sirichanya und Sherry Phungprasert. Zeitgenössische Mischformen finden sich u. a. im Spoken Word. Außer traditioneller Folklore wurden die städtischen Romanzen ins Repertoire aufgenommen. Doch niemand hat seine Zeit so geprägt wie Sissi, die junge Kaiserin Elisabeth. Eine Romanze entsteht, und der Zar lässt sie mit einer prunkvollen Kutsche abholen. Da berichtet der Dichter in Form einer Romanze vom giftgeifernden Glaubensstreit eines spanischen Rabbiners mit einem katholischen Kirchenmann. Und der Poet liefert uns als Pointe das Beispiel für eine zynische Äquidistanz zu diesen und jenen streitenden Parteien. Heine läßt nämlich die hübsche junge Königin in der Zuschauerloge am Ende zu ihrem gelangweilten Gemahl sagen. Heines geistige Schaffenskraft ließ in den qualvollen Jahren des Krankenlagers nicht nach. Da er kaum noch selbst schreiben konnte, diktierte er seine Verse und Schriften meist einem Sekretär oder überließ diesem seine eigenhändigen Entwürfe zur Reinschrift. Österreich war in der Vergangenheit Heimat vieler großer Persönlichkeiten. Es handelte sich um bearbeitete Kunstlieder, die man für echte Volkslieder hielt. Ihr Leben glich gleichzeitig einem Märchen, einer Romanze und einer Tragödie. Das Korrekturlesen von Druckvorlagen, das er bis zuletzt nicht aus der Hand gab, war für den nahezu erblindeten Heine eine zusätzliche Belastung. George Amade nahm dies zum Anlass und schuf eines der mitreißendsten Musicals unserer Zeit. Das Gedicht Die zwei Gesellen wurde im Jahr 1818 von Joseph von Eichendorff verfasst. Trotz dieser schwierigen Bedingungen veröffentlichte er noch eine Reihe wesentlicher Werke, darunter 1851 den Gedichtband Romanzero sowie Der Doktor Faust. Ein Tanzpoem und 1854 drei Bände Vermischte Schriften, die unter anderem sein politisches Vermächtnis Lutetia und die Gedichte. 1853 und 1854 enthielten. […]

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Schiffbrüchige des Luftmeers.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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In Europa, Asien und Amerika richtete der verheerende Nordoststurm in einem 1800 Meilen breiten, den Aequator schief durchschneidenden Striche ungeheure Verwüstungen an. Zerstörte Städte, aus dem Boden gerissene Wälder, durch darüber gestürzte Wogenberge verheerte Ufer, gescheiterte Schiffe, welche das Bureau Veritas nach Hunderten zählte, ganze, durch Wasserhosen nivellirte Landstrecken, Tausende von Menschen, die auf dem Lande umkamen, oder vom Meere verschlungen wurden, das waren die traurigen Spuren, welche dieser wüthende Orkan auf seinem Wege hinterließ. An Zahl der Unfälle übertraf er noch jene, die über Habana und Guadeloupe hereinbrachen. Ehemals von Schwerin, in Halberstadt, welches bis 1806 den Namen des Herzog führte, nahm Erbprinz Karl Wilhelm Ferdinand 1778/79 am Bayerischen Erbfolgekrieg gegen Österreich teil. Bei Karl Wilhelm Ferdinand war schon während des Siebenjährigen Krieges (1756-1763) besonders im Jahr 1758 erkennbar, daß er vor umfassenden Operationen zurück schrak. Er erwies sich als unentschlossen, zauderte, scheute immer wieder die eigene Verantwortung bei großen, selbständigen Aufgaben. Obgleich Friedrich der Große mit der Führung des Erbprinzen von Braunschweig in diesem Feldzug nicht einverstanden war, setzte er weiter auf ihn unbedingtes Vertrauen. Die vielen Briefe, die zwischen Karl Wilhelm Ferdinand und seinem berühmten Onkel dem Alten Fritz bis zu dessen Tode gewechselt wurden, zeugen von der großen Wertschätzung des großen preußischen Königs, der Karl Wilhelm Ferdinand erst Mitte Dezember 1782 zum Generalinspekteur der westfälischen Infanterie-Inspektion und nach dem Tod Salderns, am 4. April 1785 die Inspektion über die magdeburgische Infanterie übertrug. Als Ausbilder der Truppe im Frieden und als Organisator von großem Willen und Können, hatte der Herzog als Soldat sehr viel geleistet. Dabei benutzte ihn Friedrich der Große auch häufig zu diplomatischen Diensten. Diesem, seinem großen Onkel, unbedingt treu ergeben, schloß sich der Herzog dem Fürstenbund an. Nach Friedrichs des Großen Tod betrachtete man Herzog Karl Wilhelm Ferdinand allgemein als den ersten Feldherren seiner Zeit, ein Urteil, dem die Entwicklung der Dinge allerdings nicht Recht gegeben hat. […]

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