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Vergiftung Ihr Mund Ist Rot Auch Ihr Gesicht

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Durchs wilde Kurdistan - Drittes Kapitel AU

Er ist ihr in den Mund gefahren, denn sie klagte, daß er ihr den Hals zerkratze; dann machte er ihr die Augen größer, damit er herausgucken könne. Ihr Mund ist rot und auch ihr Gesicht, und nun liegt sie da und redet von den Schönheiten des Himmels, in den sie blicken kann. Hier war schleunige Hilfe nötig, denn es lag jedenfalls eine Vergiftung vor. Ich will sehen, ob ich dir helfen kann. Wohnest du weit von hier? Nein. Giebt es außer dem alten Hekim noch einen Arzt? Nein. So komm schnell! Wir eilten fort. Er führte mich durch drei Gassen und dann in ein Haus, dessen Aeußeres eine gewisse Stattlichkeit zeigte. Der Besitzer desselben konnte nicht zu den ärmeren Leuten gehören. Wir passierten zwei Zimmer und traten dann in ein drittes. Auf einem niedrigen Polster lag ein Mädchen lang ausgestreckt auf dem Rücken. An ihrer Seite knieten einige weinende Frauen, und in der Nähe hockte ein alter Mann, der seinen Turban abgenommen hatte und, gegen die Kranke gerichtet, laute Gebete murmelte. Bist du der Hekim? fragte ich ihn. Ja. Was fehlt dieser Kranken? Der Teufel ist in sie gefahren, Herr! Albernheit! Wenn der Teufel in ihr steckte, würde sie nicht von dem Himmel sprechen. Herr, das verstehst du nicht! Er hat ihr das Essen und Trinken verboten und sie schwindelig gemacht. Laßt mich sie sehen! Ich schob die Weiber beiseite und kniete neben ihr nieder. Es war ein sehr schönes Mädchen. Herr, rette meine Tochter vom Tode, jammerte eine der Frauen, und wir werden dir alles geben, was wir besitzen. Ja, bestätigte der Mann, welcher mich geholt hatte. Alles, alles sollst du haben, denn sie ist unser einziges Kind, unser Leben. Rette sie, ertönte eine Stimme aus dem Hintergrunde des Raumes; so sollst du Reichtum besitzen und Gottes Liebling sein! Ich schaute nach dieser Gegend hin und erblickte eine alte Frau, deren Aeußeres mich schaudern machte. Sie schien ihre hundert Jahre zu zählen; ihre Gestalt war tief gebeugt und bestand wohl nur aus Haut und Knochen; ihr fürchterlich hageres Gesicht machte geradezu den Eindruck eines Totenkopfes, aber von ihrem Haupte hingen schwere weiße Haarzöpfe fast bis auf den Boden herab. Ja, rette sie, rette mein Urenkelkind! wiederholte sie, indem sie bittend die gefalteten, ausgedorrten Hände erhob, von denen ein Rosenkranz hernieder hing. Ich werde niederknieen und zur schmerzensreichen Mutter Gottes bitten, daß es dir gelingen möge. Eine Katholikin! Hier unter den Kurden und Türken! Bete, antwortete ich ergriffen; ich werde versuchen, ob hier ein Mensch noch helfen kann! Die Kranke lag da mit offenen, heiteren Augen; aber ihre Pupillen waren sehr erweitert. Ihr Angesicht war stark gerötet, Atem und Puls gingen schnell, und ihr Hals bewegte sich unter einem krampfhaften Würgen. Ich frug gar nicht, wann die Krankheit ausgebrochen sei; ich war Laie, aber ich hatte die Ueberzeugung, daß die Kranke Belladonna oder Stramonium genossen habe. Hat deine Tochter gebrochen? fragte ich den Mann. Nein. Hast du einen Spiegel? Einen kleinen hier. Gieb ihn her! Der alte Hekim lachte heiser: Der böse Geist soll sich im Glase besehen! Ich antwortete ihm gar nicht und ließ das durch die Fensteröffnung eindringende Licht der bereits niedersteigenden Sonne so auf den Spiegel fallen, daß es auf das Gesicht der Kranken gebrochen wurde. Der blendende Strahl übte keine Wirkung auf die Iris der Kranken aus. Wann hat deine Tochter zum letztenmal gegessen? fragte ich. Das weiß ich nicht, antwortete der Vater. Sie war allein. Wo? Hier. Es ist kein böser Geist in sie gefahren, sondern sie hat ein Gift gegessen oder getrunken! Allah il Allah! Ist das wahr, Herr? Ja. Glaubt es nicht! mahnte der Hekim. Der Teufel ist in ihr. Schweig, alter Narr! Habt ihr Citronen hier? Nein. Kaffee? Ja.

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Nachdem er einmal schnell umhergeblickt hatte.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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setzte sich der Ingenieur auf einen Felsblock. Harbert bot ihm eine Handvoll Miesmuscheln und Seetang an. Dieser fand die Sache gar nicht so einfach, widersprach aber nicht. Alle gingen hinaus, da das Wetter recht freundlich geworden war. Hell glänzte die Sonne über dem Meere und vergoldete die Vorsprünge der Felsenmauer mit blitzenden Lichtern. Mit Vergnügen verzehrte er diese magere Nahrung, die er mit etwas frischem, in einer großen Muschel aus dem Flusse geschöpftem Wasser benetzte. Schweigend umstanden ihn seine Gefährten. Nachdem sich Cyrus Smith, so gut es eben anging, gestärkt hatte, kreuzte er die Arme und sagte: Meine lieben Freunde, Ihr wißt also noch nicht, ob das Schicksal uns nach einer Insel oder einem Festlande geworfen hat? Das wird uns gelingen wie einem Hunde, der in die Stacheln beißt. Nun wähle und schätze ab, ob du lieber Krieg oder lieber einen Tyrannen hättest. Es stand abseits, eine halbe Werst von der Festung entfernt. Was ist nun ein Tyrann und Wüterich anderes als ein gefährlicher Krieg, wo es manchen guten, rechtschaffenen, unschuldigen Menschen kostet? Nach meiner Meinung wäre es für dieses adelige junge Weib eine hinreichende Strafe gewesen, wenn sie gewusst hätte, dass sie den Tod verdient, dass ihr Gatte die Macht hatte, das Urteil an ihr zu vollziehen. Zum neuen Leben ist der Todte hier erstanden, Das weiß und glaub ich festiglich. So wurde auch ich ins Buch eingetragen und begab mich gegen zwei Uhr, als alle Unsrigen aus dem Zuchthause zur Nachmittagsarbeit gegangen waren, ins Hospital. Zwei Trabanten und ein Henker von einem Arzt leisteten dem Schurken Beistand. Der dortige Arzt untersuchte zunächst alle Kranken aus sämtlichen in der Festung untergebrachten Militärkommandos und schickte diejenigen, die er für wirklich krank hielt, ins Hospital. Ich betrat das Hospital nicht ohne eine gewisse Neugier auf diese neue, mir noch unbekannte Variation unseres Arrestantendaseins. Was wolltest du tun, wenn deine Obrigkeit Krieg führt, in dem nicht nur dein Besitz, deine Frau und dein Kind, sondern auch du selber zugrunde gehen müssen, gefangen, verbrannt und getötet werden um deines Herren willen? Sie waren immer außerordentlich überfüllt, besonders aber im Sommer, so daß man oft die Betten Zusammenrücken mußte. […]

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Triumph der Liebe von Tränen schwer.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Er lag in einer Höhle dunkeln Schatten Dahingestreckt auf weiche Binsenmatten. Der Sturm weckt' ihn aus seinem süßem Schlafe. Er hebt den nassen Blick von Tränen schwer, denn verdient hast du wohl beides und bist es vor Gott schuldig. Ja, ein schlimmer Tyrann ist noch erträglicher als ein schlimmer Krieg, was du zugeben musst, wenn du deine eigene Vernunft und Erfahrung befragst. Es gab ihrer viele, aber nur zwei von ihnen waren für die Sträflinge bestimmt. Da verwandelt sich Mendels Lachen in Weinen, er schluchzt, und die Tränen fließen aus den alten, halb verhüllten Augen in den wild wuchernden Bart, verlieren sich im wüsten Gestrüpp, andere bleiben lange und rund und voll wie gläserne Tropfen in den Haaren hängen. Zwischen der Lehne und Mendels altem Nacken (weiße Härchen kräuseln sich über dem schäbigen Kragen des Rocks) ist ein weiter Abstand. Mendels langer Bart bewegt sich heftig, flattert beinahe wie eine weiße Fahne und scheint ebenfalls zu lachen. Denn man trifft daselbst mehrere Städte als Dörfer an. Durch seine Seele geht Ein stumm Gebet Ave Maria! Unmittelbar darauf bricht ein Lachen aus Donars Brust. Es wird mir ganz unmöglich sein nach Hause zu gehen. Alle erschrecken, Slavko erhebt sich etwas schwerfällig aus den schwellenden Kissen und behindert durch den langen, weißen Kittel, geht um den ganzen Tisch, tritt zu Mendel, beugt sich zu ihm und nimmt mit beiden Händen Mendels beide Hände. Von Lyon ging ich mit einer Schoyte nach Avignon. Monsieur Origet brach auf, ohne daß ich's bemerkte. Aus Mendels Brust dröhnt und kichert es abwechselnd. Bald, rief er, werden wir den Kampf wieder aufnehmen. Jede Nacht mehr als eine Träne in meinem Auge. Mendel sitzt zurückgelehnt auf dem Sessel, schüttelt sich und lacht. Für mich war es das Schönste auf der Welt. Sein Rücken ist so gebeugt, daß er die Lehne nicht ganz berühren kann. So kam die Zeit heran, wo Hnochzeit sein sollte. Er dachte nur an das junge Mädchen, dem er gefolgt war. Du schlägst so stark, dass ich's nicht aushalten kann. Zu tragen eine Last und doch einsam zu sein. Ich habe in den letzten Tagen häufig Olympia geschaut. Es klingt nicht wie eine Antwort, es klingt wie ein Ruf. Ob er sie wiedersehen wird, ob nicht,Die ferne Heimat? Doch innen war sie schwach schon; in Entzweiung Der Adel. […]

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Knospen sprangen.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Im wunderschönen Monat Mai, Als alle Knospen sprangen, Da ist in meinem Herzen Die Liebe aufgegangen. Im wunderschönen Monat Mai, Als alle Vögel sangen, Da hab ich ihr gestanden Mein Sehnen und Verlangen. Quelle: Heinrich Heine Buch der Lieder Lyrisches Intermezzo Junge Leiden - 1817-1821 Buch der Lieder Hamburg 1827 www.zeno.org Vergebens warnte und verspottete ihn sein nüchterner Bruder Adalrich und fragte ihn ironisch, ob er denn von seinen ehemaligen Liebeleien und seinem Lautenspielen für die schönen Mädchen von Madrid die Prophetengabe empfangen habe. Als er aber fortfuhr, von dem baldigen Beginne des Messiasreiches zu prophezeien, obwohl von der Wirklichkeit so oft Lügen gestraft, das Eintreffen desselben immer von einem Jahre auf das nächste schob, kabbalistische Spielerei und Aufschneiderei trieb, einen neuen Gott für Israel aufstellte, oder vielmehr zwei oder drei Personen in der Gottheit predigte und zuletzt sich selbst als Messias vom Hause Ephraim gebärdete, wurde er von einem Gegner des Unwesens, von Frodewin, hart verfolgt. Er steckte damit seine Weiber und Hausgenossen an, die ebenfalls allerhand Erscheinungen gesehen haben wollten. Dieser, ein vermögender und angesehener Mann, ließ es sich viel Geld kosten, um den falschen Propheten und Messias aus Tripolis verbannen zu lassen. Ein Ungläubiger, Abraham Nuñes in Tripolis, klagte den phantastischen Propheten öffentlich vor Juden, Türken und Christen gewisser Vergehungen an, wodurch Cardoso beinahe in Ungnade beim Bey gefallen wäre und sein Leben verwirkt hätte. Das jesaianische Kapitel vom Messiasvolke und seiner Auferstehung von den Toten, welches die Christen auf Jesus anzuwenden pflegten, deutete Cardoso ebenso verkehrt auf Sabbataï Zewi. Er richtete überallhin Sendschreiben, um das sabbatianische Messiastum aufrecht zu erhalten und sich als Prophet zu gebärden. 192) in die Kabbala und in den sabbatianischen Schwindel eingeweiht worden zu sein Seit dieser Zeit hatte er fortwährend Träume und Gesichte, welche mit dem öffentlichen Auftreten Sabbataïs in Smyrna und Konstantinopel immer mehr zunahmen. Der Abfall des falschen Messias vom Judentum brachte ihn von seinem Wahne nicht ab; er blieb ein eifriger Parteigänger desselben, rechtfertigte noch dazu dessen Verrat, als sei es notwendig gewesen, daß der Messias zu den Sündern gezählt werde, damit er die Sünde des Götzendienstes für Israel abbüße und tilge. […]

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Deine Kinder.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Lebwohl, lebwohl! Deine Kinder behalten dich lieb. Sieh, drüben das Häuschen, Das oft du belächelt, Grüßt dich wehmütig Mit glühender Fensterscheibe Der ehemalige Leichtfuß Abraham Cardoso war dadurch keineswegs verdutzt, er nahm vielmehr gegen seinen älteren und ernsteren Bruder, welcher die Kabbala gleich der Alchemie und der Astrologie gründlich verachtete, einen belehrenden Ton an und sandte ihm zahllose Beweise aus dem Sohar und den andern kabbalistischen Schriften, daß Sabbataï der wahre Messias sei, und daß er notwendig dem Judentum entfremdet sein müsse. Er war vermöge seines Bildungsganges in christlichen Schulen den übrigen sabbatianischen Aposteln bei weitem überlegen, wußte dem Blödsinn einen Anstrich von Vernünftigkeit und Weisheit zu geben, blendete dadurch die Befangenen und betörte selbst solche, welche früher dem sabbatianischen Treiben abgeneigt waren. Er entging aber diesmal der Gefahr. Cardoso war dadurch in seine ehemalige unangenehme Lage zurückversetzt, mußte ein Abenteurerleben beginnen, von seinem Wahne gewissermaßen Brot für sich und die Seinigen ziehen, trieb bald in Smyrna, bald in Konstantinopel, auf den griechischen Inseln und in Kairo allerhand Spiegelfechtereien und nährte den sabbatianischen Unfug mit seinem reicheren Wissen, beredtem Munde und seiner gewandten Feder. Durch seinen Eifer gewann er für den sabbatianischen Schwindel viele Anhänger in Afrika; er zog sich aber auch Gegner und Gefahren auf den Hals. Und nicht zu sagen ist es, mit welcher Liebe ihn die Provinzen alle empfangen würden, die unter dieser Fremdlingsfluth gelitten haben, mit welchem Durst der Rache, mit welcher eisernen Treue, mit welcher Frömmigkeit, welchen Thränen. Jeden stinkt diese Barbarenherrschaft an. Welche Thore würden sich Ihm verschließen? welche Völker Ihm den Gehorsam weigern? welcher Neid sich Ihm widersetzen, welcher Welsche Ihm zu folgen zögern? Eine große Auswahl liebevoller Wünsche zur Kommunion zum Gratulieren und für Glückwunschkarten formen im Justizwesen zeigte sich der unruhige Geist und der stets wachsende Widerspruch der Verordnungen besonders nachteilig. […]

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Wolken ziehen weiter.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Find ich's wieder jetzt voll Bangen: Werd ich wunderbar gerührt, Denn so lang ist das vergangen, Was mich zu dem Lied verführt. Diese Wolken ziehen weiter, Alle Vögel sind erweckt, Und die Gegend glänzet heiter, Weit und fröhlich aufgedeckt. Alle erschrecken und sehen starr auf den Alten. Ich war vier Jahre, als die Großmutter nach Potsdam kam. Nun waren nur noch siebzehn Meile durch Provence übrig. Von dem Vater der Geliebten aber mußte er sich eine zweimalige Ablehnung gefallen lassen; erst als er zum drittenmal wieder kam und die Tränen Ilsens sich mit seinen Bitten vereinigten, während ihre Mutter alle Gründe der Liebe und der Vernunft zu seinen Gunsten zur Geltung brachte, hieß er ihn das mit aller Reserviertheit des Bezwungenen, nicht des Überzeugten als Schwiegersohn willkommen. Nun kam für Hanna und mich eine glückliche Periode. So gehorche denn, mein Kind! Mit einem Wort: wie steht's und wie geht's? Wie habt ihr denn euren Vertrag besiegelt? fragte sie. sprach wieder meine Mutter. Sie ist verloren und wir finden sie nicht wieder. Ein instinktives Verständnis für die weibliche Natur lehrte ihn, daß Mädchen, wie die schöne Ilse, durch die Bewunderung, die man ihnen abnötigt, am sichersten zu gewinnen sind. Von Lyon ging ich mit einer Schoyte nach Avignon. Man hat gegen diesen Kanon verstoßen, aber es gab ihn. Er nahm sie dem Gatten und schenkte sie dem Entführer. Nun waren nur noch siebzehn Meile durch Provence übrig. Um ihretwillen vertauschte er seine Studierstube mit dem Ballsaal; er entwickelte gesellige Talente, die bisher niemand in ihm vermutet hatte, er wurde das belebende Element aller großen und kleinen Feste. Denn man trifft daselbst mehrere Städte als Dörfer an. Ich gab niemals auf an dich zu denken und zu lieben. Darein mischte sich die Gräfin, und es entstand Streit. Ich sah sie an, aber sie neigte das Haupt. Der heiße Atem der Beter lebte noch im Zimmer. Was läufst du so, Schildknecht? ruft er ihm zu. Nur durch das Schilf spielt lindDer Abendwind Ave Maria! Auf dem Wege zwischen Königsberg und Pirgallen ritt er sein Pferd fast zu Schanden, das er sich endlich als Regimentsadjutant halten konnte, und auf den Schnitzeljagden stellte er durch seine Reiterkunst sämtliche Kürassierleutnants in den Schatten. Durch seine Seele geht Ein stumm Gebet Ave Maria! […]

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Glanz und Geflitter.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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In einen kristallenen Wasserpalast Ist plötzlich gezaubert der Ritter. Er staunt, und die Augen erblinden ihm fast Vor alle dem Glanz und Geflitter. Doch hält ihn die Nixe umarmet gar traut, Der Ritter ist Bräut'gam, die Nixe ist Braut, Ihre Jungfraun spielen die Zither. Sie spielen und singen, und singen so schön, Und heben zum Tanze die Füße; Dem Ritter, dem wollen die Sinne vergehn, Und fester umschließt er die Süße – Da löschen auf einmal die Lichter aus, Der Ritter sitzt wieder ganz einsam zu Haus, In dem düstern Poetenstübchen. Quelle: Heinrich Heine Buch der Lieder Lyrisches Intermezzo Junge Leiden - 1817-1821 Buch der Lieder Hamburg 1827 www.zeno.org Dabei strömten wie Bäche ihr die Tränen aus den Augen. Was erwartet die Teilnehmer des Gobi March im Jahr 201? Ich bin zu alt, um nur zu spielen, Zu jung, um ohne Wunsch zu sein. Doch als ich daran dachte kam eine Träne mehr. Kein Fest ist so anrührend für Eltern wie dieses. Kein Wurm ihn benagte Und keine Krähe ihn hackte. In jedem Kleide werd ich wohl die Pein Des engen Erdelebens fühlen. Mein Weg zuerst sichtbar, war nun nicht mehr da. Unten im Dorf finden wir sie dann doch noch wieder. Ob er sie wiedersehen wird, ob nicht,Die ferne Heimat? Es war noch warm von den Körpern der Beter. Was kann die Welt mir wohl gewähren? In den schwarzen Fliesen scheint der übrige Saal wider. sollst entbehren! Die Ricke weinte nicht vor Wut, sondern aus Mitleid. Entbehren sollst du! Sie tat, als ob sie nach mir suchte, und rief. Tränen des Grauens fallen wie Regen aus Caspars Augen. Auch muß ich, wenn die Nacht sich niedersenkt, Mich ängstlich auf das Lager strecken; Auch da wird keine Rast geschenkt, Mich werden wilde Träume schrecken. Der Gott, der mir im Busen wohnt, Kann tief mein Innerstes erregen; Der über allen meinen Kräften thront, Er kann nach außen nichts bewegen; Und so ist mir das Dasein eine Last, Der Tod erwünscht, das Leben mir verhaßt. Das ist der ewige Gesang, Der jedem an die Ohren klingt, Den, unser ganzes Leben lang, Uns heiser jede Stunde singt. Er bat mich, ich möchte sie anfassen; ich weigerte mich. Ich war in wehmütig weicher Stimmung, als Syburg kam. Nur durch das Schilf spielt lind Der Abendwind Ave Maria! […]

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Dem Wassermangel erlegen, vor Hunger sterben.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Trotzdem finde ich das eigentlich sehr natürlich! Wenn Wilde denselben Geschmack wie gesittete Europäer hätten - wo bliebe der Unterschied? Es mag hier ganz honette Leute geben, die sich nicht bitten lassen würden, das rohe Beefsteak des Schotten und ihn selber noch obendrein zu verzehren. Nach dieser sehr verständigen Betrachtung errichtete Joe seine Scheiterhaufen für die Nacht, machte sie jedoch so klein wie möglich. Diese Vorsichtsmaßregeln erwiesen sich jedoch glücklicher Weise als unnöthig, und die drei Reisenden schliefen abwechselnd in tiefster Ruhe. Am folgenden Morgen zeigte sich noch keine Aenderung des Wetters; es blieb hartnäckig klar und schön. Der Ballon verhielt sich vollständig ruhig, und nicht die geringste Schwankung seines beweglichen Körpers verrieth einen Windhauch. So stand sie, verklärt, auf dem Scheiterhaufen der Heiligen und der Märtyrer. Diese Scenerie ist weit schöner als jene der Sage; aber sie ist weniger eigenthümlich als theatralisch. Aber welch' ein köstliches Stück Prosa in ethnographischer und malerischer Hinsicht! Eine glänzende Laufbahn eröffnete sich dem Aufopferungsdrang, der jedes junge Herz erfüllt und der bei mir so lange eine brachliegende Kraft gewesen war. Die Waldenser vermehrten sich in dieser Schonzeit, bis die Reihe der Verfolgungen an sie kam. Niemand, heißt's, starb so großartig wie er; denn Otho räumte sich selbst nur deshalb hinweg, damit nicht andere stürben. Die Einwendungen, die gegen die geschichtliche Zuverlässigkeit dieser Darstellung erhoben werden können, sind mir nicht unbekannt. Auf der Folter gaben sie noch einige Namen von Genossen an, die dann dem weltlichen Arm ausgeliefert wurden. Eberhard von Nellenburg war es auch, der über Hyronimus von Prag den Freund und Schüler von Johann Hus, das Todesurteil sprach, der dann am 13. Gewiß erhielt sich so ein Teil der freier denkenden Elemente, während die offenen Rebellen vernichtet wurden und die schweigend im Lande bleibenden vielfach verkümmerten. Um das Jahr 131 zählten die Waldenser in Österreich 80000 Mitglieder. Als sich die Gefechte bei Cremona für ihn ungünstig anließen, gab er sich, bevor es zum entscheidenden Kampf kam, zum Staunen der Welt selbst den Tod. Während des Konzils fand 141 die Belehnung des Burggrafen von Nürnberg Friedrich von Hohenzollern mit der Mark Brandenburg statt. […]

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Der Triumph der Liebe - Erster Gesang H.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Doch halt, o Muse, die auf leichtem Flügel Sich kühn ins Land der Phantasien schwang, Ergreif den tollen Pegasus beim Zügel, Beginne den melodischen Gesang! Die Sterne, sagen gewisse kühne Welterklärer, teilen sich so Bewegung und Licht mit. soll der zum Tod auf dem Scheiterhaufen verurteilte Reformator Jan Hus 1415 ausgerufen haben, als er sah, wie eine übereifrige Frau weiteres Holz brachte. Da sie die Aufforderung unbeachtet ließen, sandte der Papst drei Äbte nach Metz, denen es gelang, der ketzerischen Schriften habhaft zu werden und sie zu verbrennen. O sancta simplicitas! Tegnér aber erschien diese Scenerie nur roh und hässlich, unbrauchbar für die Dichtkunst. Die Bewegung hatte hier im letzten Viertel des dreizehnten Jahrhunderts viel von der Inquisition zu leiden. Ich fand mich wieder im Himmel meiner früheren Träume und maß die Leiden meiner Jugend an dem unendlichen Glück, worin ich trieb. Alle edeln Gefühle waren erwacht und tönten in sanft verschwommener Musik. Die Statue Balder's ragt auf einem Fussgestell mit Frithiof's Ring am Arm empor, und der König mit seiner Krone auf dem Haupte ist am Altar beschäftigt. Und sogleich hieß es: Aufbruch nach Rom, in die Kaiserstadt! Dem Priester gleich, der mit einem Schritt in ein neues Leben eintritt, war ich geweiht und durch ein Gelübde verbunden. Einer der Inquisitoren, der Dominikaner Arnold, wurde im Jahre 1318 in Krems auf der Kanzel erschlagen. Dann hören wir ein Jahrhundert lang nichts mehr von den Waldensern, da die Kirche damit beschäftigt war, die Beguinen und Begharden auszurotten. In Steyr wurden 1397 etwa tausend Waldenser verhaftet, wovon hundert auf dem Scheiterhaufen umkamen. Ihre Mitglieder gehörten fast ausschließlich dem Bauern- und Handwerkerstande an. Er war der Spieler, der alles auf eine Karte gesetzt hatte. Um das Jahr 1390 wurden in Mainz mehrere Waldenser ins bischöfliche Gefängnis geworfen. Gleichzeitig entdeckte man Waldenser in Österreich, Böhmen, Mähren, Polen, Ungarn, Bayern, Schwaben, Steiermark, Sachsen und Pommern. Die standhaften Ketzer wurden verbrannt, die abschwörenden erhielten Kirchenstrafen und kamen mit dem Leben davon. […]

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Ein heilig Becher.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Er trug viel gülden Gerät auf dem Haupt; Das war aus dem Tempel Jehovas geraubt. Und der König ergriff mit frevler Hand Einen heiligen Becher, gefüllt bis am Rand. Und er leert ihn hastig bis auf den Grund, Und rufet laut mit schäumendem Mund: Otho aber überhastete alles; er hatte spanischgallische Truppen, dazu neu in Italien ausgehobene Rekruten. eine Aufforderung an die Waldenser von Metz, ihre in der Volkssprache verfaßten Schriften auszuliefern. Im Jahre 1248 hören wir von einer ketzerischsozialen Demonstration in der Höhe von Schwäbisch-Hall, die jedoch unbehelligt blieb. Der scharfe Contrast zwischen barbarischer und hellenischer Poesie existirte nicht für ihn; er versuchte seine barbarischen Stoffe so gut es ging, zu hellenisiren. Wie sieht man durch die Erzählung die ganze naivburleske Scene vor sich! xx […]

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