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Unserer Verlassene Wohnung Wir Den Pferden Die Sporen Und Jagten

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Durchs wilde Kurdistan - Fünftes Kapitel AO

Wir kamen zwischen unserer verlassenen Wohnung und den beiden Häusern, aus denen man auf uns geschossen hatte, hindurch, und meine Voraussetzung traf wirklich ein: es fiel kein einziger Schuß auf uns. Aber wir waren noch gar nicht weit gekommen, so erhoben sich hinter uns laute Rufe. Jetzt gaben wir den Pferden die Sporen und jagten zum Dorfe hinaus. Hier sahen wir, daß die sämtlichen Pferde des Dorfes sich auf der Weide befanden. Sie graseten in ziemlicher Entfernung von dem Dorfe, so daß wir hoffentlich einen guten Vorsprung gewannen, ehe sie von ihren Reitern bestiegen werden konnten. Der Weg ging durch ebenes, aber wohl bewässertes Land, welches uns Gelegenheit gab, die Schnelligkeit unserer Pferde vollständig zur Entfaltung zu bringen; nur nicht in Beziehung auf meinen Rappen, der verlangend in die Zügel knirschte und doch gezügelt wurde, weil sonst die andern weit zurückgeblieben wären. Endlich bemerkten wir hinter uns eine breite Linie von Reitern, welche uns verfolgten. Mohammed Emin warf jetzt einen besorgten Blick auf das Pferd, welches sein Sohn ritt, und sagte: Wenn wir dieses Pferd nicht hätten, so würden sie uns wohl nicht erreichen. Er hatte recht. Es war das beste Pferd, welches in Amadijah überhaupt zu bekommen gewesen, und dennoch hatte es einen harten Gang und eine so mühsame Atmung, daß es bei einem langen Schnellritt sicherlich sehr bald zusammengebrochen wäre. Sihdi, fragte Halef, du willst keinen Kurden töten! So lange es zu vermeiden ist, nein. Aber auf ihre Pferde können wir doch wohl schießen? Es wird uns nichts anderes übrig bleiben. Er nahm seine lange, arabische Flinte von der Schulter und sah nach dem Schlosse. Auf fünfhundert Schritt Entfernung hatte er mit diesem Gewehre sein Ziel noch nie verfehlt, und meine Büchse trug noch weiter. Die Verfolger kamen uns immer näher. Ihr lautes Geschrei klang ganz anders als dasjenige, welches man bei einer Phantasia, einem Dscheridwerfen, einem Scheingefechte zu hören bekommt: sie machten Ernst. Einer ritt allen andern voran. Sie näherten sich auf vielleicht fünfhundertfünfzig Schritt; er aber jagte näher, hielt sein Roß an, zielte und schoß. Dieser Mann besaß eine gute Flinte. Wir sahen ganz in unserer Nähe von einem Steine, welchen die Kugel getroffen hatte, einige Splitter abfliegen. Es war ein noch junger Kurde, vielleicht der Bluträcher. Well! meinte der Engländer, indem er seine Büchse nahm und das Pferd herumwandte; geh herunter, Boy! Er legte an und drückte ab. Das Pferd des Kurden that einen Satz, taumelte und brach zusammen. Kann nach Hause gehen! Yes! Diesem kaltblütigen, sicheren Schusse folgte ein lautes Schreien der Kurden. Sie hielten an und sprachen miteinander, folgten uns aber alsbald wieder nach. In kurzer Zeit erreichten wir einen breiten Bach, über den es keine Brücke gab. Er war reißend und tief, so daß wir eine Stelle suchen mußten, an welcher der Uebergang sich am besten bewerkstelligen ließ. Dies gab uns natürlich Blößen. Die Kurden hielten. Einige von ihnen aber ritten etwas vor, saßen ab und stellten sich hinter ihre Pferde. Wir sahen, daß sie die Läufe ihrer Flinten über die Rücken ihrer Pferde legten. Schnell waren wir auch von unseren Tieren und thaten dasselbe. Einen Augenblick nach ihren Schüssen nur ich schoß noch nicht krachten auch die unserigen, welche zeigten, daß wir die besseren Schießeisen besaßen. Von unseren vier Schüssen erreichten drei ihr Ziel, während nur eine einzige Kurdenkugel das Pferd des Engländers am Schwanz gestreift hatte. Lindsay schüttelte den Kopf. Haben schlechte Begriffe! meinte er. Miserable Begriffe! Wollen ein Pferd von hinten erschießen! Kann nur Kurden passieren! Sucht eine Furt! riet ich nun. Halef und ich werden die Kerle in Respekt halten! Die Besitzer der getroffenen Pferde waren eilig zu den Ihrigen zurückgekehrt. Zwei aber hielten noch stand. Ich sah, daß sie wieder luden. Sihdi, schieße nicht, bat Halef. Laß mir allein die Ehre! Gut so! Er lud seinen abgeschossenen Flintenlauf wieder und legte an. Gleichzeitig mit ihren Schüssen ließ er auch zweimal hintereinander krachen. Der kleine Hadschi hatte ganz gut getroffen. Eines der Pferde brach an Ort und Stelle zusammen er hatte es wohl durch den Kopf geschossen und das andere sprang wiehernd in langen Sätzen über die Ebene dahin. Von den Kugeln der beiden Kurden aber hatten wir nichts gespürt. Wenn dies so fortgeht, Sihdi, lachte Halef, so haben sie sehr bald keine Pferde mehr und tragen das Sattelzeug selbst nach Hause.

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Reise News + Infos

Kleines Glück.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Sie geht in aller Frühe, Noch eh die Dämmrung schwand, Den Weg zur Tagesmühe Im ärmlichen Gewand. Die dunklen Nebel feuchten Noch in der Straße dicht, Sonst sähe man beleuchten Ein Lächeln ihr Gesicht. Die Götter mögen wissen, Warum sie heimlich lacht - Es weiß es nur das Kissen, Was ihr geträumt heut Nacht. Quelle: Vermischte Gedichte Ausgewählte Gedichte - Hermann von Lingg - 1905 www.zeno.org Zenodot Verlagsgesellschaft mbH Sie stand nicht auf, sondern wälzte sich in dieser Stellung näher zu ihm hin. Einer himmlischen Religion zu folgen, ist die Ursache, die ewige Glückseligkeit und den Frieden zu erlangen und sich vom ewigen Unglück zu retten. Gibst Du mir die Liebe die ich brauch; So sag ich JA! Einer Religion zu folgen, Bezweckt nicht, dass man auf die elterliche Religion stolz ist. Der Prophet ist ein Mensch, der die erforderlichen Eigenschaften und Fähigkeiten für das Prophetentum besitzt und die Gebote sowie die Verbote ALLAHs, des Erhabenen, SEINEN Dienern mitteilt. Es ist erforderlich, einem solchen Propheten zu folgen, und in die Religion, die er offenbarte, einzutreten. Welches Schicksal Sie mir auflegen wollen, ich unterwerfe mich. Ich aber, der ich hier das wahre Elend verabscheute, suchte dort falsche Glückseligkeit. Diejenigen, die die Wesenî genannten Götzenbilder und Statuen verehren und anbeten, und die Dechri genannten Atheisten [wie Freimaurer und Kommunisten] sind Unmenschlich. Die Gründe, dafür, dass das Christentum und das Judentum ihre Geltung verloren haben, sind folgendermaßen: Wo ich geh und wo ich steh; Ich immerzu nur Dein Gesicht seh. Nunmehr zeigt Xenophon Euthydemos als wissbegierigen Schüler, der von Sokrates dazu angehalten wird, die Selbsterforschung damit aufzunehmen, dass er sich um die Bestimmung des Guten in Abgrenzung vom Schlechten kümmert. Gibst Du mir zurück all Vertrauen; So sag ich JA! Stehst Du zu mir für alle Zeit und trennst Dich von Deiner Vergangenheit; So sag ich JA! Ja es sei Dir verziehen; Denn neue Hoffnung und Glückseligkeit ist mein Ziel. Darin sieht Euthydemos zunächst keine Schwierigkeit und führt nacheinander Gesundheit, Weisheit und Glückseligkeit als Merkmale des Guten an, muss aber jedes Mal die Relativierung durch Sokrates hinnehmen: So ist wohl, lieber Sokrates, das Glück das am wenigsten angefochtene Gut. […]

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Stürme der Märzbewegung 1848.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Für eine zeitgemäße Umgestaltung des altlandständischen gothaischen Landtages, welcher sich 1846 hauptsächlich mit Hypothekenwesen, Zusammenlegung der Felder, Zuschüssen zu Staatsanstalten, Straßen- und Eisenbahnbau und dem Steuerwesen beschäftigte, sprach sich 1847 eine Petition an den Herzog aus, womit sich der Herzog übrigens selbst bereits seit längerer Zeit beschäftigt hatte. Die Stürme der Märzbewegung 1848 gingen an dem Herzogthum vergleichungsweise leichter vorüber, doch fanden auch hier die allgemeinen politischen Wünsche den lebhaftesten Anklang, und bald gesellten sich auch noch materielle Verlangen zu ihnen, namentlich Verminderung des Wildstandes, sowie der Salz- und Holzpreise. Als am 7. März der Herzog aus England zurückkehrte, erklärte er, daß die politischen Wünsche der Petenten völlig mit seinen eigenen Wünschen und politischen Ansichten übereinstimmten, und gestand neben den allgemeinen deutschen Wünschen auch eine Änderung im Ministerium, Vereinigung des Kammervermögens mit der Obersteuerkasse, ein zeitgemäßes Innungsgesetz und für Gotha bes. eine neue Verfassung zu. Kurz darauf erließ das Ministerium den Grundgesetzentwurf über die landständische Verfassung. Das namenlose Menschenschicksal eines Namenlosen hatte sich erfüllt. Ebenich stand während des Abendessens unter dem lähmenden Eindrucke des Geschauten, ohne den Mut zu finden, das Ereignis irgendeinem mitzuteilen. Ebenich glaubte im Zittern des Dampfers den Stoß zu fühlen. Die Flügel der Schiffsschraube mußten den toten Körper erfassen, mit scharfen Schnitten die Glieder abschneiden, den Bauch zerreißen und die Gase freigeben. Was läufst du so, Schildknecht? ruft er ihm zu. Ebenich hatte sich auf die vordere Back begeben und blickte, von süßen Träumen umgaukelt, dem wechselnden Spiele der Lichter zu, als ihm unerwartet ein Bild vors Auge trat, das er nicht gesucht hatte und das mit scharfer Schere die lyrische Stimmung zerschnitt, die seine Seele wie ein heiliges Gewand umhüllte. 9 Am Grunde des Meeres kehrte zur Erde zurück, was aus der Erde Schoß geboren war. Er setzte sich auf und ritt voller Trübsinn fort. Die Arme steif von sich gestreckt, die Beine in gespreizter Stellung kam, wie ein Holzklotz, schwerfällig von den Wogen geschaukelt eine Leiche angeschwommen und stieß wider die Schiffswand. […]

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Effektiver Englischunterricht bei spezialisierten Englisch-Muttersprachlern.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Englischunterricht zur Übermittlung von Umgangssprache bzw. Umgangssprache - Englischunterricht zur Vermittlung von Fachchinesisch bzw. Berufssprache (fachspezifischer Englischunterricht für Technik, IT, Naturwissenschaften, Gesundheitslehre, Pharma etc.) - Englischunterricht mit Fokus Business-English (Wirtschaftsenglisch / Engl. für den Beruf) - Verhandlungssprache - Geschäftskorrespondenz und allgemeiner Kommunikation - Firmenpräsentationen - Englischunterricht für Menschen als individueller Lernförderung - Förderunterricht - Begabtenförderung - Englischunterricht zur Übermittlung von Touristen-Englisch - Englischunterricht als Englisch-Grundkurse - Englischunterricht für Private Personen: Weiterbildungsangebote und Erstattung unserer Sprachschule in Berlin-Charlottenburg und Berlin-Mitte für Ausgewachsene, Jugendliche, Nachwuchs - Englisch-Sprachkurse auf saemtlichen Kompetenzstufen - allgemeine Englisch-Sprachkurse für Ausgewachsene, Teenager und Kinder auf saemtlichen Niveaustufen, berufsbezogene bzw. fachspezifische Englischkurse für Ausgewachsene zur Vermittlung fachsprachlicher Englischkenntnisse für Job, Geschäftskontakte, Studium und Lehre, spezielle Englischkurse zur sprachlichen Aufbereitung auf konkrete Vorhaben und Erlebnisse, z.B. englischsprachige Präsentationen, Messen, Seminare, Verhandlunge, Vermittlung von verhandlungssicherem Engl., Tagungen, Publikationen wie auch Bewerbungssituationen im In- und Ausland, individuelles Englisch-Sprachtraining fit von Englisch-Einzelunterricht auf saemtlichen Niveaustufen mit flexibler inhaltlicher und organisatorischer Design, d.h. Themenauswahl und Schwerpunktsetzung angemessen den Wünschen und Lernzielen des Teilnehmers und Möglichkeit der flexiblen, eigenen Terminvereinbarung im Lektion. Englisch-Individualkurse für Kleinstgruppen (in der Norm maximal 4 Leute pro Gruppe) für Personen, die sich gemeinsam mit der englischen Ausdrucksform befassen wollen, z.B. Fans, Bekannte, Ehepaare oder Freunde. Englisch-Intensivkurse bzw. Englisch-Crashkurse im Kontext von Englisch-Einzelunterricht und Individualkursen zum Erlangen geschwinder und deutlicher Lernfortschritte, vornehmlich mit immerhin 10 Std. Schulunterricht pro Woche über einen flexibel zu vereinbarenden Zeitraum. Effizientes Englisch-Einzeltraining zur eigenen Aufbereitung auf landesweit und weltweit anerkannte Englisch-Sprachprüfungen bzw. Englisch-Sprachtests, z.B. Cambridge Certificate (alle Stufen), IELTS, TOEIC, TOEFL, GMAT. Individueller Englisch-Nachhilfeunterricht gesund von Einzelnachhilfe für Personen sämtlicher Klassenstufen und Schularten, Berufsschüler, Umschüler und Studierende, einschließlich Englisch-Einzelnachhilfe zur Vorbereitung auf die Englisch-Abschlussprüfungen, Abiturprüfungen und Fachabiturprüfungen wie auch Englisch-Nachprüfungen und Wiederholungsprüfungen, wenn eine Englisch-Prüfung absolut nicht bestanden wurde und abolviert sein soll. Englisch-Einzelunterricht und Individualkurse für Kleinkinder ab 3 Jahre und Vorschulkinder mit kindgerechten, spielerischen Unterrichtsmethoden zur vorzeitigen Heranführung an die englische Ausdrucksform und an die Zweisprachigkeit bzw. Mehrsprachigkeit. […]

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Deine Wangen dein Auge.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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»Sprich, was bleichet deine Wangen? Warum wird dein Aug' so dunkel? –« »Und Ramiro? – –« stottert Clara, Und Entsetzen lähmt die Zunge. Doch mit tiefen, ernsten Falten Furcht sich jetzt des Bräut'gams Stirne: »Herrin, forsch nicht blut'ge Kunde – Heute mittag starb Ramiro.« Quelle: Heinrich Heine Lieder Romanzen Junge Leiden - 1817-1821 Buch der Lieder Hamburg 1827 www.zeno.org Die wiederholten Beweise unbedingter Ergebenheit, die der Saids für Mohammed glich, vollendeten das grauenhafte Werk der Eroberung Luciens durch einen Jakob Collin. In diesem Augenblick hatten nicht nur Esther und Lucien all die Summen aufgezehrt, die man der Ehrlichkeit des Bankiers der Galeeren anvertraut hatte, der sich um ihretwillen furchtbaren Abrechnungen aussetzte, sondern der Dandy, der Fälscher und die Kurtisane hatten auch noch Schulden. In dem Augenblick, als Luciens Erfolg winkte, konnte also der kleinste Stein unter dem Fuß eines dieser drei Wesen den Zusammenbruch des phantastischen Baues einer so verwegen errichteten Glücksstellung herbeiführen. Auf dem Opernball hatte Rastignac den Vautrin des Hauses Vauquer erkannt, aber er wußte, daß ihm, wenn er plauderte, der Tod bevorstand; daher tauschte der Liebhaber der Frau von Nucingen mit Lucien Blicke, in denen sich auf beiden Seiten unter scheinbarer Freundschaft die Furcht verbarg. Im Augenblick der Gefahr hätte Rastignac offenbar mit größtem Vergnügen den Wagen geliefert, der Betrüger und Todeskandidaten zum Schafott führen sollte. Jeder wird jetzt erraten, von welcher finstern Freude Carlos ergriffen wurde, als er von der Liebe des Barons von Nucingen erfuhr, denn er erkannte mit einem einzigen Blick, welchen Nutzen ein Mann seiner Art aus der armen Esther ziehen konnte. Diese Geister sind unzweifelhaft Symbole für das ausgeprägte Verständnis und Urteilsvermögen, mit dem das Lamm während des tausendjährigen Reiches über die Erde herrschen und regieren wird. Um die neunte Tagesstunde waren die Senatoren zusammen gekommen, Furcht und Argwohn im Herzen; der Stadtpräfekt erhielt von ihnen Weisung, jedes Stadtviertel aufzusuchen und eine allgemeine Festbeleuchtung zur Feier der Wiedergenesung des Kaisers anzuordnen. […]

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Der Herzog schwieg einen Augenblick, .

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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dann sagte er: Wenn du es je wieder leugnest, ersäuf' ich dich. Ja, sitz' nur hin und plärre wie ein Kind, das paßt ganz zu einem Kerl, der so handelt wie du. Nie habe ich einen solch alten Gauner gesehen, wenn's darauf ankommt, alles zu verschlingen, während ich mich auf dich verließ, als sei'st du mein eigener Vater. Du solltest dich schämen, dabei zu stehen und es auf die armen Neger kommen zu lassen, ohne ein Wort zu ihren Gunsten zu sagen. Es ärgert mich noch, daß ich so dumm war, es zu glauben. Verdammt, jetzt verstehe ich, warum du das Defizit gut machen wolltest - du wolltest das Geld, das beim Non plus ultra verdient war, und alles andere auch mit einstecken. Alle waren leidenschaftliche Musiker und Debattierer. Einstein wurde in diesem Salon gern gesehen und nahm an den literarischen Diskussionen und an den Musikveranstaltungen teil. Sehr gerne verweilte Einstein bei der Familie Winternitz in der Prager Altstadt. Professor Moriz Winternitz (1863-1937) war Indologe und Ethnologe und beschäftigte sich mit Sprache, Religion und Ethik. Unterschiedliche Vorlieben der beiden Wissenschaftler waren kein Hindernis für den Meinungsaustausch und für die Roundtable-Debatten. Einstein kam gerne mit seiner Geige hierher zu Besuch, weil eine Schwägerin von Professor Winternitz, Ottilie Nagel, Klavierlehrerin war. Neben diesen gesellschaftlichen Beziehungen war Einstein von den tiefen Erkenntnissen über die physikalische Natur von Raum, Zeit, Masse und Gravitation voll absorbiert. Nach etwa drei Tagen starb er im Krankenhause. Man erzählte mir mit allen Einzelheiten, wie man einmal unsern Major hat erschlagen wollen. Es war aufgefallen, daß er fast nie mit jemand sprach. Eines Tages ging er zum Unteroffizier und erklärte ihm, daß er nicht zur Arbeit gehen wolle. Vor dem Tode sagte er, daß er niemand etwas Böses gewünscht und nur leiden gewollt habe, übrigens gehörte er keiner Sekte an. Man packte ihn, stellte ihn vors Gericht und unterzog ihn einer Körperstrafe. Man gedachte seiner im Zuchthause mit Achtung. Dies alles spielte sich sehr schnell ab. […]

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Hat der Melek nicht soeben euch seine Gefangenen .

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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genannt? Eben darum wollte ich dir sagen, daß er dir die Wahrheit nicht vollständig mitgeteilt hat. Frage ihn, ob wir seine Gäste oder seine Gefangenen sind. Seid, was ihr wollt; gefangen hat er euch dennoch. Aber stecke dein Messer in den Gürtel, sonst schlage ich dich vom Pferde! Nedschir-Bey, du bist ein sehr spaßhafter Mann; ich aber bin sehr ernst gestimmt. Sei in Zukunft höflich gegen uns, sonst wird es sich zeigen, wer den andern vom Pferde schlägt! Hund und abermals Hund! Da hast du es! Bei diesen Worten erhob er die Faust und versuchte, sein Pferd an das meinige zu drängen; aber der Melek hielt ihn bei dem Arme fest und rief: Beim heiligen Jesujabos, halte ein, sonst bist du verloren! Ich? rief der Riese ganz verdutzt. Ja, du! Warum? Dieser fremde Krieger ist kein Kurde, sondern ein Emir aus dem Abendlande. Er hat die Kraft des Bären in der Faust und er trägt Waffen bei sich auch wenn er bis dahin ruhete, sagen sie, und weiter nichts tat, warum war er so nicht immer und in der Folge, worin er auch vorher verblieben war. Wenn in Gott irgendeine neue Bewegung entstand und ein neuer Wille, um einem Geschöpfe das Dasein zu geben, das er zuvor noch nicht geschaffen hatte, ist denn das eine wahre Ewigkeit, in der ein Wille entsteht, der vorher noch nicht vorhanden war? Denn der Wille Gottes ist ja nicht ein Geschöpf, sondern er ist vor aller Kreatur, weil nichts geschaffen werden konnte, wenn nicht der Wille des Schöpfers vorhanden wäre; der Wille Gottes gehört also zum Wesen Gottes selbst. Wenn also etwas in Gottes Wesen entstand, was vorher nicht war, so könnte man jenes Wesen nicht mit Wahrheit ewig nennen, wenn aber der Wille Gottes, daß es eine Kreatur gebe, ewig war, warum soll denn nicht auch die Kreatur ewig sein? […]

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Habdichlieb - Denkedein.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Und sinnend siehts, närrischer Traum, es schon vorweg im Himmelsraum; gar lieblich gehts mit seinem Kranz und überstrahlt der Engel Glanz. Im Schürzlein hat es, weiße Pracht, ein Häuflein Rosen mitgebracht. Als unversehns vor Gott es steht, ein Schreck ihm durch die Glieder geht. Die Rosen fallen ihm aus dem Schoß, sogleich geschieht ein Wunder groß: Was eben weiße Blüte war, wird eine lichte Bubenschar: Ein Morgengruß. Ein Nachtgebet. Wieder im Traum, der Traum, aus dem er gerade erwacht ist, passt nicht in diesen Raum. Also musste sich Tekk in seinem Traumrennen geschlagen geben. Der Traum war so real, dass er immer noch das Gefühl hat, ein nasses Gesicht zu haben. Aber in was für einem Traum ist er denn jetzt? Tekk öffnet die Augen erneut und lässt seinen Kopf in ein weiches Kopfkissen sinken. Er sieht einen Fernseher an der Wand, einen Kühlschrank, einen Schreibtisch, einen Stuhl, einen Spiegel, einen Kleiderschrank und direkt neben seinem Bett eine Tür, die in ein Badezimmer führt. All das sieht er so klar und deutlich vor sich, dass es kein Traum sein kann. Tekk setzt sich verwirrt im Bett auf. Dann erkennt er plötzlich seinen orangen Koffer auf dem Teppich mitten im Zimmer. Seine Familie in Grönland hatte ihm den nagelneuen Koffer vor seiner Abreise geschenkt. Nun wird ihm klar, dass er nicht träumt, sondern tatsächlich irgendwo in Deutschland angekommen ist. Er muss also gestern nach seiner langen, komplizierten Reise doch hier gelandet sein. Er erinnert sich dunkel an den Reisebus und das winzige Regionalflugzeug, in den man ihn gesteckt hat, und dann an den großen, internationalen Flughafen und das riesengroße Flugzeug, wo ihm die Stewardess mit strahlendem Gesicht gratis Wein und anderen Alkohol angeboten hat. Ab da lässt sein Gedächtnis aber nach und er kann sich an nichts weiter erinnern. Nur wie ein leichter Schleier senkte sich mir zuweilen der Schlummer auf die Augen; abenteuerliche Träume durchzuckten mein Hirn, und wenn ich die Lider aufschlug, dann war das Bild, das vor mir stand, seltsamer als mein Traum. Und rings das Zwielicht des monderhellten Waldes, das Schimmern über dem Gestein, das Glimmern im morschen Holzwerk, dazu das leise Weben und Flüstern der Nacht; zuweilen, von ferne her, ein dumpfer Hall, vielleicht der Sturz eines morschen Baums, oder der gellende Ruf des Nachtvogels aus dem Geklüft. […]

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Sturm mit drohendem Gebraus.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Draußen an der Mauer rüttelt Der Sturm mit drohendem Gebraus; An morschen Gliedern Zittert das Haus, - Wie ein zagender Greis. Ein Bangen kommt geschlichen Und flüstert in mein Ohr; Und zur Decke huscht Scheu mein Blick empor: Wenn die Decke birst, gefror'ne Tränen tropfen, die wie bäche sind, die Brücken sind vernebelt, die Herzen sind wie blumen und blüten sind wie tränen. Da verwandelt sich Verdandis Lachen in Weinen, sie schluchzt, und die Tränen fließen aus den alten, halb verhüllten Augen in den wild wuchernden Bart, verlieren sich im wüsten Gestrüpp, andere bleiben lange und rund und voll wie gläserne Tropfen in den Haaren hängen. Mir ist so weh, daß ich es kaum beschreiben mag. Unmittelbar darauf bricht ein Lachen aus Donars Brust. Es klingt nicht wie eine Antwort, es klingt wie ein Ruf. Mendel sitzt zurückgelehnt auf dem Sessel, schüttelt sich und lacht. Kein Wurm ihn benagte Und keine Krähe ihn hackte. Der heiße Atem der Beter lebte noch im Zimmer. Mendels langer Bart bewegt sich heftig, flattert beinahe wie eine weiße Fahne und scheint ebenfalls zu lachen. Sein Rücken ist so gebeugt, daß er die Lehne nicht ganz berühren kann. Alle erschrecken und sehen starr auf den Alten. Seht nur meine Hand wie sie schwarz geworden ist! Alle erschrecken, Slavko erhebt sich etwas schwerfällig aus den schwellenden Kissen und behindert durch den langen, weißen Kittel, geht um den ganzen Tisch, tritt zu Mendel, beugt sich zu ihm und nimmt mit beiden Händen Mendels beide Hände. Zwischen der Lehne und Mendels altem Nacken (weiße Härchen kräuseln sich über dem schäbigen Kragen des Rocks) ist ein weiter Abstand. Mit einem Wort: wie steht's und wie geht's? Nun kannst du ihr den Segen gebenFür die Nacht. Aus Mendels Brust dröhnt und kichert es abwechselnd. Ich sah sie an, aber sie neigte das Haupt. Kein Fest ist so anrührend für Eltern wie dieses. Durch seine Seele geht Ein stumm Gebet Ave Maria! Da stehen sie alle auf dem Perron und winken. […]

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