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Eine Warnung Sollen Sie Allerdings Haben

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Durchs wilde Kurdistan - Fünftes Kapitel AP

Siehst du, wie sie zurücklaufen zu den andern? Sag' diesen doch, daß auch sie sich zu nahe herangewagt haben! Eine Warnung sollen sie allerdings haben. Sie hielten wieder beisammen, und einige Schritte vor ihnen befand sich der Nezanum, welcher eifrig mit ihnen sprach. Sie hatten wohl noch kein Gewehr gekannt, dessen Kugel eine solche Strecke, wie die zwischen uns liegende, zu durchfliegen vermochte, und hielten sich also für vollständig sicher. Sie sahen daher auch erstaunt nach mir, als ich hinter meinem Pferde hervortrat und die Büchse anlegte. Ein Knall und im nächsten Moment lag der Nezanum am Boden, und sein Pferd wälzte sich über ihm. Ich zielte etwas weiter nach rechts und traf auch das nächste Pferd. Die Kurden jagten nun mit einem lauten Geschrei weit zurück, und die pferdelosen Reiter sprangen unter Verwünschungen hinter ihnen drein. Diese Leute hatten von gestern her zu viel Respekt vor unsern Waffen, sonst wären wir doch verloren gewesen. Jetzt ließen sie uns Muße, eine Furt zu suchen, die wir auch bald fanden. Wir gingen über den Bach und eilten dann so schnell vorwärts, als das Pferd Amads laufen konnte. Das Thal von Berwari wird durch viele Flüßchen bewässert, welche von dem Gebirge herabströmen und sich mit einem Arme des Khabur vereinigen, der in den großen Zab mündet. Diese Wasserläufe sind mit Gebüsch umsäumt und die zwischen ihnen liegenden Ebenen von zahlreichen Eichen, Pappeln und anderen Laubbäumen bestanden. Bewohnt wird das Thal teils von Berwari-Kurden, teils von nestorianischen Christen; doch sind die Dörfer der letzteren meist verlassen. Wir hatten die Verfolger aus dem Gesicht verloren und kamen zu einigen Dörfern, die wir aber in einem möglichst weiten Bogen umritten, da wir nicht wissen konnten, wie man uns begegnen werde. Einige einzelne Männer, welche im Freien beschäftigt waren, bemerkten uns aber doch. Wir ritten rasch weiter. Leider kannten wir den Weg nicht genau, welchen wir einzuschlagen hatten. Ich wußte nur, daß Gumri im Norden liege; dies war die einzige Kenntnis, die uns als Führer dienen konnte. Die vielen Wasserläufe, welche wir passierten, hielten uns auf und nötigten uns zu manchem Umweg. Endlich gelangten wir an ein Dorf, welches nur aus einigen Häusern bestand. Es war nicht gut zu umreiten, weil es auf der einen Seite an das tiefe Bett eines Baches und auf der andern Seite an ein ziemlich dichtes Gehölz stieß. Das Dorf schien ganz verödet zu sein, und wir ritten völlig unbesorgt darauf los. Schon waren wir an dem ersten Hause vorbei, da krachten Schüsse. Sie kamen aus den Fensteröffnungen der Häuser. Zounds! rief der Engländer und griff sich an den linken Oberarm. Eine Kugel hatte ihn getroffen. Ich selbst lag am Boden, und mein Pferd rannte im Galopp davon. Ich stand auf, eilte ihm nach und kam glücklich zum Dorfe hinaus, obgleich auch aus den anderen Häusern mehrere Schüsse auf mich fielen. Eine Blutspur zeigte mir, daß mein Rappe verwundet worden sei. Da dachte ich nicht mehr an die Gefährten; ohne umzublicken, rannte ich vorwärts und fand das Pferd an dem Rande jenes Gehölzes, wo es stehen geblieben war. Die Kugel hatte es hart hinter dem Genick am oberen Hals gestreift und eine zwar nicht gefährliche, aber doch schmerzhafte Wunde gerissen. Ich war noch mit der Untersuchung derselben beschäftigt, als die Gefährten mich erreichten. Sie hatten einige unnütze Kugeln verschossen und waren mir dann gefolgt, ohne weiteren Schaden zu erleiden. Der Engländer blutete am Oberarm. Ist's gefährlich, Sir? fragte ich ihn. Nein. Ging nur ins Fleisch. Wißt Ihr, wer es war? Der Nezanum! Nicht möglich! Schoß vom Dache herab. Habe ihn deutlich gesehen! So haben sie uns den Weg abgeschnitten und uns in diesem verlassenen Dorf einen Hinterhalt gelegt. Ein Glück für uns, daß sie sich nicht alle auf die Dächer postierten! Wir wären verloren gewesen. Aus den Fensterspalten aber kann man auf Vorüberreitende keinen sichern Schuß haben. Seid schön heruntergeflogen, Master! neckte er mich.

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Reise News + Infos

Sachsen, preußische Provinz - Provinz Sachsen.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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grenzt im Norden an Hannover ebenso wie an Brandenburg, im Osten an Brandenburg ebenso wie an Schlesien, im Süden an die Monarchie Sachsen sowie die thüringischen Staaten und im Westen an Hessen-Nassau, Hannover sowie Braunschweig. Abgesondert von dem Landesteil sind die Kreise Schleusingen auf dem Thüringer Tann und Ziegenrück an der obern Saale, wiewohl binnen ihrer Grenzen Teile der thüringischen Staaten und von Braunschweig liegen und das Herzogtum Anhalt den Regierungsbezirk Magdeburg beinahe in Gänze von dem übrigen Teil der Provinz. Das Kriegsende in Sachsen bewegte, zu decken u. die Garnison von Antwerpen im Zaum zu halten, u. ließ zu diesem Zwecke die Sachsen eine Position zwischen Ath, Mons u. Am 15. Febr. wurde Tournay u. Courtray besetzt u. am 20. Febr. capitulirte Gorkum, u. nun marschirte die preußische Brigade Zielinski erst vor Mastricht, dann ihrem Corps nach. Der russische Oberst Geismar u. der preußische Major Hellwig machten zu dieser Zeit mehre Streifzüge, überfielen Depots u. machten Gefangene; der Letztere wurde aber am 22. Febr. von Ypern nach Courtray u. von da nach Oudenaarde zurückgetrieben, u. am 24. Febr. besetzte Maison Courtray wieder u. machte Miene nach Gent vorzudringen, da indessen die Anhaltthüringische Brigade (etwa 5000 Mann stark) unter Prinz Paul von Württemberg, welche am 26. Febr. in Brüssel angekommen war, nach Alost u. Termonde geschickt wurde, so kehrte Maison nach Courtray zurück. Am 1. März unternahm Hobe eine Recognoscirung von Tournay aus nach Courtray, rückte nach einem hitzigen Gefechte mit einer aus Lille kommenden Abtheilung Franzosen am 2. März bis vor Courtray, fand aber hier am 3. März ernsten Widerstand, indem Maison mit 4000 Mann u. 18 Kanonen Lille verlassen hatte, um die Verbündeten zu allarmiren. Hobe zog nun nach Oudenaarde, wurde hier von Maison am 5. März erfolglos angegriffen u. bestand am 7. März ein bedeutendes Gefecht bei Courtray, in Folge dessen Maison diese Stadt räumte u. sich nach Lille zurückzog. Mit den Bewegungen Maisons übereinstimmend, hatte die Garnison von Antwerpen einen Ausfall auf das linke Scheldeufer unternommen u. war bis Lokeren auf dem halben Weg nach Gent vorgedrungen, kehrte aber auf die Nachricht, daß Maison sich nach Lille zurückgezogen habe, wieder um. […]

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Blicke in das Meer von Gold getaucht.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Diese Besorgniß des Doctors drückte, im Verein mit den letzten Ereignissen der Reise, die Stimmung der drei Reisenden merklich herab; es wurde weniger als je gesprochen, und jeder war in seine eigenen Gedanken versunken. Der Anblick des Landes wurde hier übrigens beunruhigend; es nahm allmälig den Charakter der Wüste an. Weder ein Dorf noch die kleinste Vereinigung von Hütten war zu entdecken; die Vegetation verschwand mehr und mehr, kaum ließen sich noch, wie in den Heidedistricten Schottlands, einige verkrüppelte Zwergpflanzen entdecken; überall bezeichneten weißlicher Sand und Feuersteine den Anfang der Wüste. In dieser Unfruchtbarkeit erschien das rohe Gerippe der Erdoberfläche in scharfen, jäh abfallenden Felskämmen. Diese Anzeichen trostlosester Dürre riefen dem Doctor allerhand trübe Gedanken wach. In der letzten Minute noch ein Verzweiflungsangriff. Die ursprünglichen Parks der 1920er Jahre und die Forests sind in nahezu unbeeinflusstem Naturzustand und bedürfen keiner speziellen Naturschutz- oder Pflegemaßnahmen. In Einzelfällen regeln die Ranger des National Park Service den Strom der Besucher, um negative Einflüsse zu minimieren. Zum Tall-Tree-Grove, einem Waldabschnitt am Redwood Creek im Süden des Parkes, in dessen Umfeld mit Hyperion der höchste bekannte Baum der Erde wächst, dürfen täglich nur 50 PKW anfahren. Wer keine Genehmigung reserviert hat und auch lastminute kein Glück hatte, muss auf einen der nächsten Tage warten oder zu Fuß die knapp 30 km wandern. In anderen Teilen des Parks sind jedoch beinahe genauso eindrucksvolle Wälder besser erschlossen und auch für Tagesbesucher problemlos zu erreichen. * Mietwagen * Last Minute Urlaub * Pauschalreisen * Reiseziel Infos * Flug buchen […]

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Wunderdinge, wie Wasser und Gold mit der Wünschelrute finden, Behexungen besprechen und dergleichen mehr.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Nach dem Frühstück holte der König ein altes dreckiges Spiel Karten hervor, und er und der Herzog spielten "Sieben auf" zu fünf Cent das Spiel. Als sie dessen müde waren, steckte der Herzog seinen Arm in seinen Reisesack, holte daraus eine Anzahl kleiner gedruckter Anschlagzettel und las laut vor. Auf einem stand: "Der berühmte Dr. Armand de Montalban aus Paris wird einen Vortrag über Phrenologie halten in ... an ...." (Ort und Datum waren freigelassen) "Eintritt 10 Cents; Untersuchungen pro Person 25 Cents." Der Herzog sagte: Das bin ich selbst. In einem andern Zettel war er der weltberühmte Shakespeare-Tragöde, Garrick der Jüngere vom Drury-Lane-Theater, London. An den Theatern sind Neuproduktionen von zentralen Werken beider Komponisten zu erleben. Eine Gemeinsamkeit: Den Instrumentalpart spielen jeweils Barockensembles auf historischen Instrumenten. Die 1727 in Venedig uraufgeführte Oper «Orlando furioso» von Antonio Vivaldi basiert auf dem gleichnamigen Epos des Dichters Ludovico Ariosto. Die Geschichte des Helden, der wahnsinnig wird, weil er nicht verwindet, dass die begehrte Angelica einen anderen liebt, gehört zu den Lieblingsstoffen der Barockoper. Seinen Ariost kann man in Basel aber getrost zu Hause lassen, denn der australische Regisseur Barrie Kosky erzählt die Geschichte von Liebe und Eifersucht aus heutiger Sicht. Vivaldis Oper ist für Kosky in erster Linie erotisch und obsessiv. Laszive Reize und viel Bewegung sind für ihn die theatralischen Mittel, um auf der Bühne ein Äquivalent zu jener Spannung zu erzeugen, die von Vivaldis Musik ausgeht. Musiziert wird in der Aufführung am Theater Basel, die in über drei Stunden eine Fülle von prachtvollen Arien ausbreitet, in Zusammenarbeit mit der Schola Cantorum Basiliensis auf historischen Instrumenten. Das Barockorchester La Cetra spielt unter der Leitung von Andrea Marcon farbenreich und ausdrucksstark. Es bildet gemeinsam mit den im Barockgesang erfahrenen Sängerinnen und Sängern das Kraftzentrum des Abends. Theophilus kam und wurde von jenem nach langem Wandern an einen Ort gebracht, da scheußliche Gespenster sich drängten und in weißen Gewändern, mit Kerzen in der Hand Bewohner der Hölle umherstanden. […]

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Schiff, Segel und der Götter Wünsche.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Da weht sich Hermes auf die reichen Auen, trifft noch Triptólemos, zuletzt vergnügt, und winkt ihm, Schiff und Segelpracht zu bauen. Bevor der Herold den Verzückten rügt, erwolkt der Götter Wünschen weich im Blauen, wofür ein Schiff flink Fertigkeit sich fügt. Nur durch diesen zusätzlichen Ballast, welcher nach dem abrupten Absacken des Luftschiff über dem Bodensee bei Immenstaad abgeworfen wurde, konnte die Havarie verhindert werden. Nach rund zwei Stunden Flugzeit, gegen 16 Uhr und fünf Kilometer vor dem Friedrichshafener Flughafen, blieb das rechte Höhenruder abgesenkt stehen, da der Steuerungsmotor des Höhenruders versagte. Kurz vor der Landebahn des Flughafens versagte zudem die Hydraulik des rechten Propellers, sodass dieser in einer vertikalen Position stecken blieb. Der Testpilot bereitete daraufhin die Bodenmannschaft auf eine Notlandung vor. Der erfahrenere Luftschiffkapitän und Kopilot auf diesem Flug, Scott Danneker, übernahm daraufhin die Steuerung und schaffte es mit nur einem funktionsfähigen Propeller, dennoch am mobilen Luftschiffmast anzudocken, sodass das Luftschiff nicht havarierte und alle Insassen unverletzt den Vorfall überstanden. Die beiden Testpiloten analysierten später diesen Vorfall und waren äußerst dankbar, doch die fünf zusätzlichen Wasserkanister an Bord genommen zu haben, obgleich der Chefkonstrukteur Hagenlocher auf diese kurz vor Beginn des Fluges verzichten wollte. Eine Premiere, das US-Militär lässt Riesen-Luftschiff fliegen. Das Deutsches Luftschiff, der Koloss von Friedrichshafen. Dieser überließ es dem König von Dänemark, alle zur Bewältigung des Widerstandes in Schleswig-Holstein dienlichen Mittel zu gebrauchen und gestattete die Einführung einer alle Staaten der dänischen Monarchie umfassenden Erbfolgeordnung. Diesem Waffenstillstand folgte am 2. Juli 1850 der Friede zwischen Preußen und Dänemark, den Preußen zugleich im Namen des Deutschen Bundes unterzeichnete. Inzwischen hatte Preußen 10. Juli eigenmächtig einen neuen Waffenstillstand mit Dänemark geschlossen, demzufolge in Holstein die Statthalterschaft bestehen bleiben, Schleswig aber von einer dreiköpfigen Landesregierung unter dem Vorsitz eines englischen Kommissars im Namen des Königs von Dänemark regiert und im Norden von schwedischnorwegischen, im Süden von preußischen Truppen besetzt werden sollte. […]

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Der Flieder.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Ich denk' an dich! Der Flieder Vom Garten duftet her, Die Blüten dunkeln nieder, Von Wohlgerüchen schwer. Was war, ist weggeschwunden, Was trüb und düster war; Es blühn der Liebe Stunden Im Äther hell und klar. Quelle: Neue Liebe Ausgewählte Gedichte - Hermann von Lingg - 1905 www.zeno.org Zenodot Verlagsgesellschaft mbH Alsdann haben die jüngeren Brüder die Schenkung bestätigt im Schlosse Nellenburg in Gegenwart der Ritter Heinrich von Hindelwangen und Berthold von Gutmadingen. Ein Besucher, Walter, kommt und freundet sich mit ihm an. Schenke, spend uns nun des WeinesFlüssig Gold im Überflusse! An der Küste landenHeißt euch Visconti. Eure Sonnen schwanden. Die türkische Herrschaft dauerte bis zum Mai des Jahres 1912. Das Mädchen von Recco Dort stand die herrliche Gestalt am Strand. Vor und dehnt sich des Meeres Weite,Ein Sinnbild der Unendlichkeit. Sie singen hell und heller vom Sieg, der mit uns zieht. Er ging sogar soweit, eine Parallele zwischen der Hierarchie der Ritter und der Engel als Vermittler in der Gesellschaft aufzuzeichnen! Ein dunkles Kloster liegt zur Seite,Der Weg von Blüten überschneit. Doch innen war sie schwach schon; in EntzweiungDer Adel. Selbst auf Eichendorff, der zwar ein Romantiker war, aber ein heiteres Gemüt und ein enormes lyrisches Talent hatte, wirkten diese überheblichen Ergüsse des Herrn Fouqué abstoßend. Er betet leis und Tränen rieseln lindFür Weib und Kind Ave Maria! Die türkische Herrschaft dauerte bis zum Mai des Jahres 1912. Ob er sie wiedersehen wird, ob nicht,Die ferne Heimat? Neapel Den Vesuv, doch ohne Feuer,Seh ich, aber leider solo. Dort war es ihre Aufgabe, den Vogel und den Hund zu versorgen.  Neben dem 1976 erbauten Turm der Landradarkette Jade steht die Wohnbaracke hochwassersicher als Pfahlbau. Bis zu diesem Zeitpunkt gab es auch eine ständige Inselbesatzung: Jeweils zwei Buhnenwärter waren dort zum einsamen Schichtdienst mit Überwachungsaufgaben betraut. Unweit des Turms liegt an der Buhne C eine Anlegestelle. Zur Sicherung des Jadefahrwassers und für den Ausbau auf eine Tiefe von 20 Metern unter Seekartennull entstand in den 1970er Jahren durch Sandaufspülungen eine großfl ächige Düneninsel. Nach dem Zweiten Weltkrieg wollten die Siegermächte Wilhelmshaven als Marinebasis unbrauchbar machen und die Jademündung versanden zu lassen. […]

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Beschwoerung - Network Dresden - SuchMin.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Mehr aus des Wissens Schachten! Ja gebt mir mehr, nur mehr! Muss sonst mich selbst verachten, an Witz und Weisheit leer! Gebt mir des Adlers Schwingen! Leiht Flossen der Baläu', die Wolken zu durchdringen, den Meergrund zu durchspähn! O quölle mir von oben der Born der Wissenschaft! Der Segen der Erkenntniss, der Höhe Himmelskraft! O könnt' ich Dich erfassen, Macht, die das All belebt, und über todten Massen mit Schöpferodem webt! Aber da war guter Rat teuer. Auf dem Opernball hatte Rastignac den Vautrin des Hauses Vauquer erkannt, aber er wußte, daß ihm, wenn er plauderte, der Tod bevorstand; daher tauschte der Liebhaber der Frau von Nucingen mit Lucien Blicke, in denen sich auf beiden Seiten unter scheinbarer Freundschaft die Furcht verbarg. Im Augenblick der Gefahr hätte Rastignac offenbar mit größtem Vergnügen den Wagen geliefert, den Verurteilten zum Schafott führen sollte. Jeder wird jetzt erraten, von welcher finstern Freude Carlos ergriffen wurde, als er von der Liebe des Barons von Nucingen erfuhr, denn er erkannte mit einem einzigen Blick, welchen Nutzen ein Mann seiner Art aus der armen Esther ziehen konnte. Und ich schlug mit dem Stab zur Erde, da verschwanden die Paläste, da floh der wütende König, sich vergrößernd mit jedem Schritt! noch scholl der Tumult des Wahnsinns unter dem tanzenden Volk, Sterbliche vermischten sich mit Unsterblichen, die Freude verlassen von der Schwester Weisheit schwang den Becher und betäubte die Rasenden, da verfinsterte sich der Himmel, furchtbare Wolken stiegen aus dem empörten Meere, Nacht erschien, und man gewahrte nichts mehr als die ungeheure Flammengestalt des Königs, der im Schmerz des Verlusts, in der Wut der Täuschung, im Sturme der Leidenschaft, im Zorn des ungestillten Verlangens mit den Elementen haderte, Berge erschütterte und Felsen zerschlug, das Meer aus dem Grund aufrüttelte, und endlich mit entsetzlichem Geräusche in seinem Berg verschwand. […]

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Zaubermantel im fremden Land.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Da ist mir, als erwacht' ich aus langem schweren Traum: Ich bin ja euer Bruder, Sturm, Regen, Fels und Baum. Weh, daß ich mich verirrte von euch in fremdes Land, wo mich ein Fluch in banges Gemäuer hält gebannt! Nun steh' ich hier und breite die Arme sehnlich aus, in Weh verloren lauschend dem lockenden Gebraus. O könnt ich Zaubern lernen! Ich spräch ein kräftig Wort, entrollte stolz den Mantel und flög' im Sturme fort. Die Geschichte vom Blumengarten der Zauberin. Es lag eine terminologische Debatte in einigen magischen Schriften wie der Kairoer Geniza über die genaue Identifizierung von Zauberern vor. Die Geniza nimmt an, dass sowohl der Zauberer als auch der "Augentäuscher" mit magischen Kräften Wirkungen erzielten. Der Zauberer unterscheide sich vom Augentäuscher einzig darin, dass er verbotene Handlungen ausführe, während der Augentäuscher erlaubte Handlungen benutze. Die Geniza nimmt an, dass auch bei unerlaubten Zaubereien der göttliche Name Wirkung zeige, da der Name wirkmächtig sei, auch bei unreinem Zustand. Magie und Volkskunde des Judentums wurden angestoßen von orthodoxen Kreisen neu erfasst und erforscht. Hier ist vorzüglich jene Nachtseite der menschlichen Natur in Betrachtung zu ziehen, welche bis heute zum Theil noch nicht erhellt wurde, die Manie, gewisse Mitmenschen des Umganges mit dem Erzfeind dem Teufel zu beschuldigen, eine Sucht, welche ein neues Verbrechen feststellte: die Zauberei. Unerklärlich in sehr vielen Fällen ist die Selbstanklage jener unglücklichen Verdächtigen, die, der Hand des Scharfrichters überliefert, in quälende Instrumente gepreßt, die übertriebensten Aussagen machten, um nur auf Augenblicke von der Pein erlöst zu werden, welche die Hand des Folterers ihnen durch Anlegung grausiger, mit teuflischem Scharfsinne zusammengesetzter Maschinen verursachte. Friert aber in den mühsam gespeisten Weihflammen dieses Kultes und möchte ihm, möchte sich selbst gern entlaufen. Wenn er sich ins Rollen der Begebenheit stürzt, dem Körper, dem Kopf die letzte Leistung abverlangt, die der Kraft eines Menschen erreichbar ist, wird der Bann vielleicht gebrochen; lindert sich wenigstens wohl der Zwang und ermöglicht ein helleres Leben im sicheren Gehege der Norm. Solche Hoffnung treibt ihn in den Burenkrieg wo er emsig nach dem Ruhm tollkühner Todesverachtung trachtet und in die blutige Wirrniß des Makedonenaufstandes. Doch die Hoffnung trügt. […]

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