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Tragödien der römischen

Aus der Kaiserzeit, in der dramatisches Dichten überhaupt bald erlosch, besitzen wir in den Stücken des Seneca die einzigen vollständigen Tragödien […] Mehr lesen

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Liebe in der Fremde 4

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Berges Spitze, mondhelle

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Internet-Magazin Schweden Stockholm Tiergarten Dampfschiff Preis ...

Stockholm, 6. August 1874

In Schweden blühen die Linden spät und spärlich. Ich schicke Dir ein Specimen, wie es eben hier vorkommt, im Stockholmer Tiergarten Tiergarten gepflückt, von wo ich soeben zurückkomme.

Man fährt hier viel auf Dampfschiffen, die, omnibusartig, fortwährend herüber und hinüber fahren, und zwar für einen sehr geringen Preis. Das Wetter ist heute weniger schlecht, obgleich ich den ganzen Spaziergang mit aufgespanntem Regenschirm gemacht habe. Da ich mit Hilfe eines von mir aufgetriebenen Kommissionärs mehr habe habe sehen können, bin ich heute auch zufriedener gewesen als gestern. Ich war im Schloß, wo sich vorzügliche Gobelins befinden; eine bessere Dekoration als selbst Bilder, wenn sie von solcher Schönheit sind wie hier. Natürlich alle französisch. Danach die Synagoge gesehen; maurisch, sehr originell. Alle hier befindliche Statuen, die Gustav Wasas, Gustav Adolfs, Karls XII. usw. (einige davon von Molin und Byström) sind gut. Das skandinavische Museum genau betrachtet. Ein Konservator führte verschiedene Kongreßmitglieder, denen ich mich anschloß; das Waffenmuseum, die Kostüme der schwedischen Könige und Königinnen, das Antikenkabinett, - in allen sehr interessante Sachen. Im "Tiergarten" das Schloß Rosendal gesehen.

Sehr alt ist ist hier nichts, jedoch finden sich immer Einzelheiten, an denen man lernen kann. Die Vergnügungslokale sind teilweise im Alhambrastil; dasselbe gilt vom Tivoli in Kopenhagen, in dem sich sogar ein sehr schönes chinesisches Theater befindet. Den Vorhang desselben bildet ein chinesischer Pfau, mit ausgebreitetem Schweif. Das Thorwaldsen-Museum, außen bemalt, hat Anklänge ans Altägyptische; der gemalte Fries aber befindet sich unten, parterre, auf schwarzem Grunde. Drinnen auch viel schwarze Farbe. Drei Indianer fuhren auf dem Schiff von Kopenhagen nach Malmö mit uns; sie wurden viel angestaunt. Virchow und Kuhn getroffen. Virchow hatte für mich ein Zimmer im Kung Karl bestellt, was ich leider nicht wußte. Tut mir jetzt leid, ihn nicht vorher in Berlin aufgesucht zu haben. Zur feierlichen, auf morgen angesetzten Eröffnung des Kongresses weiße Krawatte gekauft, die ich ohnehin nötig hatte, weil uns die Stadt Stockholm morgen abend ein Bankett gibt. Meine Einladung trägt die Nummer achthundertneunundachtzig. Übersicht über Stockholm heute morgen vom höchsten Punkt aus genossen. Zum Seebaden hier keine Gelegenheit. Die Bäder befinden sich im Mälarsee. Ich hoffe, es geht Euch wohl.

Wie immer Dein W. W. G.

Quellenangaben:
Theodor Fontane
Gustav Kühn
Wanderungen durch die Mark Brandenburg
Die Grafschaft Ruppin 1859 bis 1861
Wohlfeile Ausgabe von 1892

 

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Tragödien der römischen Literatur von Seneca

Aus der Kaiserzeit, in der dramatisches Dichten überhaupt bald erlosch, besitzen wir in den Stücken des Seneca die einzigen vollständigen Tragödien der römischen Literatur. - Auch die Komödie bewegte sich anfangs in der von Livius eingeschlagenen Bahn mehr oder minder freier Nachahmung griechischer Stücke der neuern Komödie. Ihren Höhepunkt erreichte die sogen. Comoedia palliata durch T. Maccius Plautus (gestorben 184) und P. Terentius (gestorben 159), von denen wir die einzigen vollständigen Komödien der römischen Literatur besitzen. Allerdings ist er nicht frei von Hnochmut; zum vollkommenen Herrscher fehlt ihm die Mäßigung, die er aber in seiner letzten Lebensphase doch noch erlangt, womit er das Ideal restlos verwirklicht. Im Basler Alexander dominiert ein anderes, in der mittelalterlichen Alexander-Rezeption ebenfalls zentrales Element, die Freude am Wunderbaren, Seltsamen und Exotischen. Andererseits verfügt er aber über Umsicht, die ihn seine Neigung zu jähzorniger Unbeherrschtheit überwinden lässt, womit er ein Beispiel gibt und sich von dem sehr negativ gezeichneten Dareios abhebt. Im Vorauer Alexander wird deutliche Kritik am König geübt. Die deutschsprachige Alexandersage und Alexanderdichtung setzte um die Mitte des 12. Jahrhunderts mit dem Alexanderlied des Pfaffen Lamprecht ein, der sich eng an Alberichs Versroman hielt. Die drei erhaltenen, später bearbeiteten Fassungen von Lamprechts Gedicht, der Vorauer Alexander, der Straßburger Alexander und der Basler Alexander, setzten jedoch in der Bewertung Alexanders unterschiedliche Akzente. Alexander handelt zwar nach dem Willen Gottes, wird aber als hochmütig und herrschsüchtig dargestellt; die Zerstörung von Tyros wird als schweres Unrecht verurteilt, da die Tyrer als treue Untertanen des Perserkönigs nur ihre Pflicht erfüllten. Diese Behandlung des Stoffs zielt auf das Unterhaltungsbedürfnis eines breiten, nicht mehr primär an ritterlichen Idealen orientierten spätmittelalterlichen Publikums. Alexander wird bewusst als zwiespältige Persönlichkeit gezeichnet. Überdies erscheint er als mitleidlos, da er nicht über den Tod der vielen Gefallenen trauert. Die nördlichen Außenposten des Glaubens auf der westlichen Halbkugel sind bis zu der Arktischen Franklin-Bucht am 73. Breitengrad und in Europa bis zu den Lofoten vorgetrieben worden. […] Mehr lesen >>>


Liebe in der Fremde 4

Jetzt wandr ich erst gern! Am Fenster nun lauschen Die Mädchen, es rauschen Die Brunnen von fern. Aus schimmernden Büschen Ihr Plaudern, so lieb, Erkenn ich dazwischen, Ich höre mein Lieb! Als es Sommer wurde, fing er an. Jetzt sah ich mich vergebens um nach den beiden. Der Vordergrund wird durch ein Beet roten Mohns gebildet, das die ganze Breite des Feldes besäumt. Der Vorwurf war folgender: ein reifes Kornfeld; ein glutblauer Himmel wie an einem Tag nach Gewittern; hinter dem in der Fülle schwankenden Getreide zieht sich das weiße Band einer niedrigen Mauer, und hinter der Mauer schreitet straff eine junge Magd mit einem Wasserkrug auf dem Haupt. Der Eindruck, den die zunehmende Reife des Korns hervorrief, übertraf alle Erwartung und ließ frühere Entwürfe immer wieder verblassen. Kaum genesen und nicht gewarnt durch den Zusammenbruch, stürzte er sich neuerdings in fieberhafte Tätigkeit. Wichtig war, den rasch abblühenden Mohn festzuhalten, der sich nur in einem genau fixierten Frühlicht so sammetartig glänzend darbot, wie ihn das Bild verlangte. Es waren Gegensätze von überraschender Verwegenheit, ein Fünfklang von Blau, Gold, Weiß, Braun und Purpur, der von allen unreinen Zwischentönen befreit war. Als es Abend wurde, wandte er sich plötzlich an mich. Von der ungeheuern Anstrengung des Körpers und Geistes erschöpft, wurde Willenius Ende September krank und mußte für dritthalb Monate jeder Arbeit entsagen. Wochen und Wochen hindurch stand Willenius täglich von sechs Uhr morgens bis zwei Uhr nachmittags draußen und entwarf über dreißig Skizzen. Er fühlte sie alle und ahnte jede ihrer Bewegungen. Über große Flächen ist er kaum einen Meter tief. Ein Langhaus ist schon fertig, ein weiteres in Arbeit. Der Sommer bringt den Mandelbaum und die Edelkastanie zum Blühen, und bis zu der Stelle, wo das Schlandernauntal mündet, schlingt sich die Weinrebe um die schwärzlichen Moränen. Es war nicht mehr geheuer in der guten, stillen Stadt. Die Abende sanken spät und golden über das Land. Aber der Winter ist selbst im untern Tal hart; es heißt, daß die krankhafte Langeweile vom Oktober bis zum April fast alle Regierungsbeamten zu Morphinisten macht. […] Mehr lesen >>>


Berges Spitze, mondhelle Frühlingsnacht

Ich steh auf des Berges Spitze, Und werde sentimental. Wenn ich ein Vöglein wäre! Seufz ich vieltausendmal. Wenn ich eine Schwalbe wäre, So flög ich zu dir, mein Kind, Und baute mir mein Nestchen, Wo deine Fenster sind. In manchen Nächten ist der Eingang zu diesem unterirdischen Gewölbe am Berge deutlich sichtbar. Vor Jahren, als noch die Postwagen zwischen Dresden und Bautzen verkehrten und die hellen Klänge des Posthornes in Schmiedefeld gehört wurden, geschah es in einer mondhellen Frühlingsnacht, daß einem Postknechte, der eben am Kapellenberge vorüberfuhr und ein lustiges Stücklein geblasen hatte, vom Berge her ein graubärtiges Männlein winkte. Der Postknecht hält die Pferde an, und da gerade niemand im Postwagen sitzt, steigt er vom Bocke herunter und geht beherzt auf die ihm winkende Gestalt zu. Ein kleiner Mann in brauner Mönchskutte fordert ihn auf, ihm zu folgen, aber auf dem Wege hin und zurück kein Wort zu sprechen. Es werde sein Glück sein. Das Männlein geht voran, furchtlos folgt der Postknecht. Da öffnet sich plötzlich der Berg. Ein weiter und hellerleuchteter Gang liegt vor ihnen. Beide treten ein. Von den Wänden und der Decke des Ganges flimmert und glitzert es in wundervollem Glanze. Der Gang endet in einem hohen und weiten Gewölbe. Hier sind Goldstücke und Edelsteine in riesengroßen Braupfannen aufbewahrt. Der staunende Postknecht erhält nun die Weisung, nur zuzugreifen. Das tut dieser auch und füllet mit Goldstücken und Edelsteinen seine Taschen. Dann springt er aber vor freudiger Erregung auf das graubärtige Männlein zu, erfaßt dessen eiskalte Hand und ruft überglücklich aus: Ich danke Euch! Doch, o weh! Da geschieht plötzlich ein donnerähnlicher Krach. Der Mönch verschwindet und stößt Klagerufe aus. Das Gewölbe bebt. Die Erde zittert. Der leichtfertige Postknecht aber wird von unsichtbaren Händen erfaßt und fortgeschleudert, so daß er besinnungslos am Boden liegen bleibt. Als der Unvorsichtige aus seiner Ohnmacht erwachte, lag er draußen am Berge auf einem Feldrande. Jenseits des Grabens standen ruhig die Pferde mit dem Postwagen. Die Straßenbäume warfen eigentümliche, fast gespenstische Schatten. Der Postknecht raffte sich auf, in seinen Gliedern fühlte er furchtbaren Schmerz. […] Mehr lesen >>>


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Und zauberhafter zeigt sich das Gartens bunte Pracht, und höher wächst das Staunen ob Faustus Wundermacht. Jetzt lockt sogar vom Kirschbaum die Feige, saftig weich; und Datteln trägt der Birnbaum, […]

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das muß ich sagen!" meinte einer. Gut, was sollten Sie vor allem wissen? Nur wenige Jahre nach Luthers Thesenanschlag in Wittenberg 1517 breitete sich das reformatorische Gedankengut auch in die […]