Inselwege Rügen Dino
Schienenstrang geh still, noch ein Dino geht still durchs Leben hin! Geräusch wohnt nur im Hohlen der Tankstelle, leerem Graffiti, und nie wird edler Mannessinn zum […] Mehr lesen
Mehr lesenInternet-Magazin
Schienenstrang geh still, noch ein Dino geht still durchs Leben hin! Geräusch wohnt nur im Hohlen der Tankstelle, leerem Graffiti, und nie wird edler Mannessinn zum […] Mehr lesen
Mehr lesenDer Nebel kam nicht, er entschied sich. Er sickerte über das Meer wie eine vergessene Geschichte, die sich langsam zurück ins Bewusstsein der Welt schreibt. Die Luft war feucht […] Mehr lesen
Mehr lesenViel wilde Rosen erblühn und glühn und glühn und verwelken am Hage - und der Wald ist duftig, der Wald ist grün am leuchtenden Julitage . . . . . Vom Meer herauf die Sonne […] Mehr lesen
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Du selbst hast ja die Feindseligkeiten begonnen! Melek, du nennst mich einen Lügner und sagst doch soeben selbst eine Lüge. Ihr selbst habt uns und die Kurden von Gumri überfallen. Und als wir im Frieden hier am Feuer lagen, hat dein Bruder auf uns geschossen. Wer also hat die Feindseligkeit begonnen, wir oder ihr? Es galt nur deinem Hund! Deine Gedanken sind ganz kurz, Melek! Mein Hund sollte getötet werden, damit er nicht mehr im stande sei, uns zu schützen. Er hat für mich einen größeren Wert, als das Leben von hundert Chaldani. Wer ihm ein Haar krümmt, oder wer nur einen Zipfel unseres Gewandes beschädigt, der wird von uns behandelt, wie der Vorsichtige einen tollen Hund behandelt, den man, um sich zu retten, töten muß. Das Leben deines Bruders stand in meiner Hand; ich habe ihm nur eine Kugel in den Arm gegeben, damit er sein Gewehr nicht wieder meuchlings erheben kann. Auch das deinige gehörte mir, und ich habe es dir gelassen. Was wirst du über uns beschließen? Nichts anderes, als was ich dir bereits sagte. Oder weißt du nicht, was die Blutrache bedeutet? Habe ich deinen Bruder getötet? Sein Blut ist geflossen! Er selbst trägt die Schuld daran! Was überhaupt geht denn dich seine Rache an? Ich bin sein Bruder und Erbe! Jetzt lebt er noch und kann sich selbst rächen. Oder ist er ein Kind, daß du schon vor seinem Tode für ihn handeln mußt? Du nennst dich einen Christen und sprichst von Blutrache! Von wem hast du dieses Christentum erhalten? Ihr habt einen Katolihka *), einen Mutran **), einen Khalfa ***); ihr habt Arkidjakoni * ), Keschihschi * * ), Schammaschi * * * ), Huhpodjakoni * *) und viele Karuhji * **). Ist denn unter diesen vielen nicht ein einziger gewesen, der euch gesagt hat, was der Sohn der Mutter Gottes lehrte? Es giebt keine Mutter Gottes. Marrya war nur die Mutter des Menschen Aissa! Ich will nicht mit dir streiten, denn ich bin weder ein Priester noch ein Missionär. Aber du glaubst doch, daß dieser Mensch Aissa * ***) zugleich wahrer Gott gewesen ist? Das glaube ich. So wisse, daß er uns und euch geboten hat: Liebet eure Feinde; segnet die, welche euch fluchen; thut wohl denen, die euch hassen, und bittet für die, welche euch beleidigen und verfolgen; dann seid ihr Kinder eures Vaters im Himmel! Ich weiß, daß er diese Worte gesagt hat. Warum aber gehorchst du ihnen nicht? Warum redest du von Blutrache? Soll ich, wenn ich in mein Land zurückkehre, erzählen, daß ihr keine Christen, sondern Heiden seid? Du wirst nicht zurückkehren! Ich werde zurückkehren, und du am allerwenigsten wirst mich halten können. Siehe dieses Holz, welches ich in das Feuer werfe! Ehe es verbrannt ist, bist du eine Leiche, oder du hast mir versprochen, uns als deine Gastfreunde zu behandeln, deren Mißachtung die größte Schande deines Hauses und deines Stammes sein würde. *) Patriarch. **) Erzbischof. ***) Bischof. * ) Archidiakonen. * * ) Priester. * * * ) Diakonen. * *) Subdiakonen. * **) Vorleser. * ***) Jesus. Du würdest mich töten? Ich würde sofort aufbrechen und dich als Geisel mit mir nehmen; ich müßte dich aber töten, wenn man mich am Weggehen hinderte.
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und darum hat sie den Befehl erhalten, dich zu bewachen. Wo sind die Männer eures Dorfes? Sie werden sich in der Gegend von Lizan befinden. Was thun sie dort? Ich weiß es nicht. Kannst du es nicht erfahren? Vielleicht. Doch sage, Herr, ob du essen willst! Ich […]
Wir schreiten über den Dünenweg, als gält' es das Glück zu packen - die Zweige schlagen uns ins Gesicht, der Sturm sitzt uns im Nacken. Vorüber geht es am grünen Grund, am riedbewachsenen Hange, vorüber am Siebenbirkenplatz . . . . Die Wellen murmeln so bange. Ich bin […]