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Oberlausitz

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 Palais an der der Stadtmauer

Die nächste Frage ist: wann traf der Kronprinz in Neu-Ruppin ein?

Preuß sagt: "bereits im April". Dies scheint nur in in gewissem Sinne richtig zu sein. Er war allerdings im April dort, aber wie wir wir annehmen müssen, nur auf einen oder auf wenige Tage, nur ausreichend, um eine passende Wohnung zu suchen. Der König in dem oben zitierten Reskript (vom 24. Mai) schreibt: "Die Wohnung, die der Cronprintz zu seinem Quartier choisiret, soll aptiret werden", woraus sich mit ziemlicher Gewißheit ergibt, daß er, der Kronprinz, vorher selber da war, um eben die Wahl zu treffen. Aber ebenso sicher scheint es, daß er erst Ende Juni zu wirklichem Aufenthalt in Ruppin eintraf, denn nicht nur, daß den Personen, die für die "Abtirung" der Oberst von Wreechschen Wohnung Sorge zu tragen hatten, ausdrücklich bis zum 20. Juni Zeit gelassen ward, es schreibt auch der Fähnrich von Buddenbrock am 22. Juni: "Die neue Garnison wird am 26. d. erwartet und der Cronprintz wird im Wreechschen Hause logiren." Also er war noch nicht da und traf erst, mutmaßlich am gleichen Tage mit seinem Bataillon, gegen Ende des Juni am neuen Wohnort ein.

Das Palais, das er bezog, lag in der Nähe der Stadtmauer, nur durch einen Garten von ihr getrennt, und war durch die Verbindung zweier Nachbarhäuser, der Wohnung des mehrgenannten Obersten von Wreech und des Oberstleutnants von Möllendorff, die bis dahin wahrscheinlich das Prinz Wilhelmsche Regiment geführt hatten, in aller Eile hergestellt worden. An Komfort mochte Mangel sein und dieser Umstand trug gewiß das Seine dazu bei, daß, zwei zwei Jahre später, das Rheinsberger Schloß gekauft und, nachdem es hergerichtet war, zum entschieden bevorzugten Aufenthaltsort gewählt wurde.

Suchen wir nun festzustellen, wie der Kronprinz seine Ruppiner Tage Tage zubrachte.

Was ihn nachweisbar zumeist in Anspruch nahm, war die Ausbildung seines Regiments und die Verschönerung der Stadt. Die ernstliche Beschäftigung mit dem "Dienst" fing an, ihm den Soldatenstand lieb zu machen. Er achtete achtete auf kleines und großes, nichts erschien seinem Interesse zu gering. Standen Revuen vor vor dem Könige bevor, so wurden beide Bataillone zusammengezogen, um dem Regiment durch gemeinschaftliche Manövres eine Haltung wie wie aus einem Guß zu geben. Der Kronprinz sah seine Anstrengungen belohnt. Sein Regiment bewährte sich gleich bei der ersten Revue so glänzend, daß es durch Erscheinung und Exerzitium allgemeine Bewunderung erregte. Die neue Uniform, in der es erschien, erschien, war der von des Königs Grenadierregiment ähnlich, aber mit silberner Stickerei und karmesinfarbenen Aufschlägen.14 Der strenge Vater war befriedigt.

Kaum minder als der der "Dienst" beschäftigte ihn die Verschönerung der Stadt. Daß Ruppin bis diesen Augenblick sich seines "Walls", eines prächtigen, mit schönen und zum Teil sehr alten Bäumen Bäumen bepflanzten Promenadenweges erfreut, ist des Kronprinzen Verdienst. Hier erwies er sich, von einem richtigen Gefühl geleitet, ausnahmsweise als Konservator, während er ja im allgemeinen den Geschmack seiner Zeit teilte, die sich eitel darin gefiel, an die Stelle des poetisch Mittelalterlichen, die Flachheit des Kasernenbaus oder die Schnörkelei des Rokoko zu setzen. Drei Wälle hatten in alter Zeit die Stadtmauer zu weiterem Schutz umgeben. Schon während der zwanziger Jahre des vorigen Jahrhunderts war mit Abtragung dieser Wälle begonnen und das dadurch gewonnene Land als Gartenland parzelliert worden. Kaum aber war der Kronprinz Kronprinz in Ruppin erschienen, so so erkannte er, welchen Schmuck man auf dem Punkte stand, der Stadt zu rauben. Dies erkennen und dagegen einschreiten war eins.

Die Miscellanea historica unseres Gewährsmannes, des Dr. Bernhard Feldmann, geb. 1704 in Berlin, gest. 1776 in Neu-Ruppin, enthalten darüber folgendes: "Schon 1732 inhibirte S. K. Hoheit die Abtragung und konservirte also die noch übrigen, land-oder nordwärts vom Rheinsbergischen bis zum Berliner Thore gelegenen Wälle, so noch stehen und mit alten Rüstern, Eichen, Buchen, Haseln usw. bewachsen sind; auch ließ sie der Kronprinz mit vielerlei Sorten Bäumen bepflanzen und an ihrem Ende (beim Berliner Thore) mit einem schönen Garten zieren, wodurch der ›Wall‹ zum angenehmsten, beschatteten Spaziergang voll Nachtigallen geworden ist."

Kronprinz Friedrich hatte vier volle Jahre, von 1732-1736, seinen festen Wohnsitz in Ruppin, aber nur während des ersten Jahres gehörte er dem Ruppiner Stilleben mit einer Art Ausschließlichkeit an. Vom Juni 1733 1733 an drängten sich die Ereignisse, die die ihn oft monatelang und länger von "Haus und Garten, die ihm lieb geworden waren" fernhielten. Seiner Vermählung im Juni 1733 folgte vier Monate später die Erwerbung Rheinsbergs und ehe noch der Umbau des Rheinsberger Schlosses zur Hälfte beendet war, führte die Wiedereröffnung der der Feindseligkeiten zwischen Frankreich und dem Kaiser (im Sommer 1734) unseren Kronprinzen an den Rhein. Am 7. Juli war er in Wiesenthal, wo der Generalleutnant von Röder mit den preußischen Truppen im Lager stand. Aber "im Kaiserlichen Heere war nur noch der Schatten des großen Eugen", der einundsiebenzigjährige Held hatte sich überlebt. Philippsburg ging verloren; das tatenlose Hin- und Herziehen ward unerträglich, und ausgangs Oktober erblicken wir den Prinzen wieder daheim in seiner "geliebten Garnison".

Zweierlei hatte ihm der lorbeerarme Kriegszug eingetragen; zunächst und allgemein einen Einblick in die Schwächen der Kaiserlichen Armee, daneben speziell und allerpersönlichst - einen Freund. Dieser Freund war Chazot.

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Reise News + Infos

Mitternacht.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Mein süßes Lieb, wenn du im Grab, Im dunkeln Grab wirst liegen, Dann will ich steigen zu dir hinab, Und will mich an dich schmiegen. Ich küsse, umschlinge und presse dich wild, Du Stille, du Kalte, du Bleiche! Ich jauchze, ich zittre, ich weine mild, Ich werde selber zur Leiche. Er faßte Liebe oder Zutrauen zu niemandem. Wenn Domitian als Zensor die Sittenpolizei in die Hand nahm, so tat der Sittenlose auch das nur, um damit das leichtlebige vornehme Publikum in Angst zu setzen. Der kaiserliche Fiskus, Reichskasse und Privatkasse zugleich, ist immer leer, und der Kaiser tötet, um zu rauben. Domitian veranstaltet auch eine große Stoikerhetze in Rom, eine Vorläuferin der späteren Christenverfolgungen. Daher ist ihm der Senat unleidlich; er zeigt ihm seine Mißachtung, ja, hält ihn in Schrecken, indem er seine eigenen Machtbefugnisse steigert (Domitian ließ sich u. a. selbst dominus et deus nennen) und gab so ein Vorspiel für das sultanische Kaisertum des späteren Diokletian und Konstantin. Kein Historiker wagt mehr den Griffel zu rühren. Alle freie Rede hört auf und damit zugleich alle Geschichtschreibung. Denn da war ein Hermogenes von Tarsus; den ließ Domitian wegen zu freier Äußerungen in seinem Geschichtswerk hinrichten, und nicht nur ihn, sondern auch alle Schreiber, die das Werk abgeschrieben und vervielfältigt hatten. Der Ausdruck Konfiskationen wird jetzt gang und gebe, d. h. die Aneignung von Privatvermögen durch den Fiskus. Eine Menge Tötungen aus geringfügigstem Anlaß nimmt er vor; die Majestätsbeleidigungsklagen erwachen wieder und das nicht zu sagen ist es, mit welcher Liebe ihn die Provinzen alle empfangen würden, die unter dieser Fremdlingsfluth gelitten haben, mit welchem Durst der Rache, mit welcher eisernen Treue, mit welcher Frömmigkeit, welchen Thränen. Jeden stinkt diese Barbarenherrschaft an. Im Garten der Liebe winkte er aber nur mit der Hand ab, aß, trank und plauderte und ließ nur hie und da eine Bemerkung fallen, als ob die vortreffliche Einrichtung von mächtigen Feinden bedroht wäre. […]

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Das Salz in der Elbe.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Das Motorfrachtschiff Albis kommt bei der Durchfahrt der Albertbrücke in Schräglage und legt sich quer vor die Brückenbögen. Dresden Seit einer Woche steht der havarierte Tschechen-Kahn Albis nun schon quer vor der Albertbrücke in Dresden. Das Heranführen von schwimmenden Fahrzeugen und Geräten, die flussabwärts von Dresden auf der Elbe im Einsatz sind, ist durch die versperrte Albertbrücke nicht möglich. Albis ist aber nicht der erste Kahn, der die Fahrrinne versperrt. Das betrifft sowohl Technik zum Entladen des Motorgüterschiffes als auch zum Freischleppen des quer vor der Albertbrücke liegenden Havaristen. Das haben Fachleute zusammen mit der Besatzung des Frachters und dem Reeder entschieden. Der Transport von Technik auf der Elbe kann dadurch nur aus der Tschechischen Republik beziehungsweise auf dem Landweg erfolgen. Details zu der Aktion wollen die Verantwortlichen am Sonntagmittag verkünden. In Höhe der Dresdner Albertbrücke blockiert ein Frachtschiff den Fluss. Die mit rund 800 Tonnen Salz beladene Albis liegt quer vor den Bögen der Albertbrücke und macht Berg- und Talfahrt unmöglich. Wir sind hier auf rund 300 Metern über dem Meeresspiegel, in Luftlinie trennen uns nur 20 Kilometer von der Küste. Alle Versuche, die Albis wegzuschleppen, scheiterten bisher, wie Wild sagte. Dresden dpa Ein querliegender Frachter blockiert in Dresden die Elbe. Wegen der Havarie eines Motorgüterschiffs bleibt die Passage weiter blockiert, wie Karsten Wild vom Wasser- und Schifffahrtsamt (WSA) Dresden am Dienstag sagte. Zur Zeit stützt die Biela, der Schlepper der WSV, den Bug gegen die Elbeströmung ab. Die Elbe ist seit Montagabend in Dresden für den Schiffsverkehr gesperrt. Am Mittwoch werde geklärt, ob und wie der Frachter entladen wird. Wir haben alle Varianten durchgerechnet, ich bin optimistisch, sagte Kautz. Laut der WSV transportiert sie 800 Tonnen Salz nach Tschechien. Das havarierte Frachtschiff Albis ist am Montagmittag, kurz nach 12:00 Uhr, innerhalb weniger Minuten freigeschleppt worden. Damit blockiert er die Elbe als Wasserstraße für unzählige Schiffe. In der vergangenen Woche waren mehrere Schleppversuche gescheitert. Die Albis kann die Fahrt nun aus eigener Kraft fortsetzen. Das knapp 80 Meter lange und quer liegende Schiff blockiert seitdem die Durchfahrt. In Höhe der Dresdner Albertbrücke blockiert ein Frachtschiff den Fluss. […]

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Der Hahn kräht auf dem Mist - Lyrik - positive und negative Aspekte.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Die Unterscheidung der Dreiheit LyrikEpikDramatik geht auf die griechische Antike zurück. Schon mit drei Jahren, so berichtete die Ingeborg Bachmann-Preisträgerin in Calw, habe sie zu dichten begonnen. Der Ordnungsbegriff Lyrik (in der Form lyrische Poesie) wird seit dem 18. Jahrhundert als Gattungsbezeichnung verwendet, seit dem 19. Das Zählen geschehe in der Sprache der Schulkindheit, Fluchen in der Sprache der Umgebung. Im Rahmen eines Stipendiums ihres Mannes Oleg Jurjew lebte Olga Martynova mit dem gemeinsamen Sohn ein Jahr lang auf Schloss Solitude. Jahrhundert wird er zudem oft synonym mit Poesie, Gedicht und (seltener) Dichtung gebraucht. Der Verfasser poetischer Texte formuliert Gefühle und Gedanken eines lyrischen Subjekts, das der Perspektive des Autors entsprechen kann, aber nicht muss. Beziehungen zwischen Subjekt und der es umgebenden Welt werden dabei oft in hohem Maße reflektiert und abstrahiert. Weil der Abgabetermin im Oktober naht, arbeite sie täglich viele Stunden an der Endfassung ihres vor drei Jahren begonnenen Romans, berichtete Hesse-Stipendiatin Olga Martynova bei ihrer Lesung im Haus Schüz. Die im nordwestlichen Sibirien als Tocher eines Journalisten geborene Russin lebt mit ihrem Mann seit 24 Jahren in Frankfurt. Lyrik ist häufig metaphernreich, rhetorisch stark strukturiert, rhythmisiert, manchmal gereimt und (seltener) mit Musik verbunden, was auf ihren Ursprung verweist: Im antiken Griechenland wurde der Vortrag von Dichtung in der Regel von einer Leier (Lyra oder Kithara) begleitet. Es kräht der Hahn auf seinem Mist. Als Kanzelredner wirkt der Christ. Auch äußert sich der Atheist. Der Prediger betet früh und spät. Der andre glaubt ihm nicht und schmäht. Der Hahn steht auf dem Mist und kräht. Der fromme Christ führt Gott im Mund, der Atheist den Schweinehund. Vom Mist der Hahn kräht Stund um Stund. Der Christ hat einen Fluch getan. Der Atheist denkt: Zahn um Zahn! Ich halt es mit dem Gockelhahn. […]

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Die Nacht verging ohne Unfall, .

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Am Nachmittag bedeckte sich der Himmel mit einem heißen Nebel, der aus dem Boden empordampfte. Der umdüsterte Himmel gestattete kaum, die Gegenstände auf der Erde zu unterscheiden, und so gab der Doctor, aus Furcht an eine Felsspitze zu stoßen, um fünf Uhr das Haltesignal. Man hatte bei der tiefen Dunkelheit seine Wachsamkeit verdoppeln müssen.- Ganz richtig! stimmte Kennedy bei. Er kam von da an sehr oft zu uns, er kannte die ganze neue Literatur seines und unsers Vaterlandes, war selbst Schriftsteller, und so gefällig, uns immer mit den neuesten Erscheinungen in beiden Literaturen zu versorgen und vorzüglich meinem Manne die bedeutendsten im politischen Fache zu verschaffen, an welchen mit des Grafen Erlaubnis auch unser bewährter Freund Regierungsrat Vierthaler Anteil nahm. Cramayel, bekannt geworden, der uns zuweilen, aber selten besuchte. So aber ward ihm möglich, sich mit demselben zu verständigen, und Graf De la Grange konnte bei näherer Bekanntschaft nur gewinnen. Ich lernte also diesen jungen Franzosen, einen sehr gebildeten, schönen und doch sehr bescheidenen Mann kennen, und es fand sich, daß er ebenfalls bei Schlegel bekannt und geachtet war. De la Grange sprach ziemlich fertig deutsch, und dieser Umstand näherte ihn Pichlern, der sonst an dem Fremden, dem Diplomaten, dem Kavalier kein großes Behagen würde gefunden haben. Schon im Jahre 1824, als meine Tochter noch in meinem Hause lebte, war ich mit einem Legationssekretär der französischen Gesandtschaft, Herrn v. So kam er nun von dieser Zeit an fleißig in unser Haus, in dem zwei ihm befreundete Familien lebten. Als er im nächsten Frühling von hier nach Hannover versetzt wurde, erbat er sich die Erlaubnis, mir seinen Nachfolger im Dienste, den Grafen De la Grange aufführen zu können, mit frische, Freude und Frühling in jedem Detail die Blumenhochzeit in Weiß und Grün. xx […]

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Geheime Wissenschaft vom Zauber der Geister.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Wie seid ihr mächtig Faustus! der Priester nun beginnt: Reich ist, wer Eure Freundschaft, wer Eure Gunst gewinnt. Nicht einen Zaubrer wüsst' ich, der so die Geister bannt, Und der gleich Euch begabt ist, erhabner Nekromant! Folgt mir nach Rom! Wir ehren geheime Wissenschaft, Dort winken schönre Ziele für Eure hohe Kraft! Der Ehre reichste Kränze blühn Euch, o Faustus, dort, Zum Stuhl des heilgen Vaters geleit' ich Euch sofort. Geheime Kriegstaktik Aufmarsch der Gummiarmee - Dabei ging es nicht nur um die Nachfolge in Polen. Frankreich befürchtete wegen der bevorstehenden Heirat Maria Theresias mit Franz Stephan von Lothringen eine weitere Stärkung der österreichischen Macht. Verbündet mit Spanien und Savoyen griff Frankreich Österreich in Italien an. Der Krieg verlief für die österreichische Seite schlecht. Inzwischen war Johann Christoph Freiherr von Bartenstein zum engsten politischen Berater des Kaisers aufgestiegen. Bartenstein vereinbarte 1735 mit Frankreich einen geheimen Präliminarfrieden, der später offiziell bestätigt wurde. Darin musste der Kaiser einige Gebiete in Oberitalien an Savoyen abtreten. Insgesamt konnte er die Stellung dort aber behaupten. Allerdings musste er Neapel und Sizilien abtreten und auf den Anspruch auf Lothringen verzichten. Letzteres fiel an Frankreich. Franz Stephan von Lothringen wurde mit dem Herzogtum Toskana abgefunden. Im Gegenzug erkannte Frankreich ebenfalls die Pragmatische Sanktion an. Er sprach etwa dem Prinzen Eugen sein Vertrauen aus und bestätigte die Mitglieder der Geheimen Konferenz. Diese und der einflussreiche Johann Wenzel Wratislaw von Mitrowitz rieten dazu, auf den spanischen Thron zu verzichten. Kurze Zeit später beauftragte er nach weiteren Niederlagen den Prinzen Eugen mit Verhandlungen, die 1714 zum Frieden von Rastatt führten. Im Frieden von Baden erhielt er die früheren spanischen Besitzungen in Italien Mailand, Mantua, Sardinien, Neapel ohne Sizilien und die ehemals spanischen, nun österreichischen Niederlande zugesprochen. Frankreich zog sich aus dem eroberten Breisgau zurück, behielt aber Landau. Die abgesetzten Kurfürsten von Köln und Bayern erhielten ihre Würden zurück. Offiziell gab er seinen Anspruch auf den spanischen Thron nicht auf, aber de facto erkannte er die Lage an. […]

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Aus dem Weltmeer ist dein Herz gerettet,.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Doch das Ufer ist kein Inselland, Wo die Rebe sich um Ulmen kettet, Nur Entsagung wächst an diesem Strand. Nur das Kreuz am Fels der Einsamkeit Ist dir Rettung, Heil und Sicherheit. Quelle: Vermischte Gedichte Ausgewählte Gedichte - Hermann von Lingg - 1905 www.zeno.org Zenodot Verlagsgesellschaft mbH Vor der Absendung der Exemplare über's Weltmeer wünschte noch einiges zu besprechen. Zu der heutigen Feyer alles Gute wünschend. Ersuche durch Gegenwärtiges um einige Exemplare des heute vorzutragenden Gedichtes; sodann aber um gefällige Abschrift des Gebetes, um, wenn schon entfernt, darin andächtig einzustimmen. Als correspondirendes Mitglied des Lyceums der Naturgeschichte zu Neu-York möchte ich namentlich dieser Anstalt ein Exemplar widmen. Der Ruhesuchende Urlauber kann sich aber auch vom Hotel aus auf eine ausgiebige Strandwanderung begeben. Als Zielpunkt bietet sich die typisch Kleinstadt mit dem historischen Rathaus, den kleinen Gassen und einem kleinen botanischen Garten mit herrlichem Blick über die Stadt an. Ich empfehle, mit der Fähre den Grenzfluss Rio Guadina zwischen Spanien und Portugal zu überqueren. Der Rückweg zum Hotel kann auch bequem mit dem Linienbus absolviert werden. Nach der Kinderdisco steht die professionelle Showbühne dem Animationsteam oder einheimischen Künstlern zur Verfügung. Erst nach etwa Kilometern endet der Ausflug abrupt durch den schon oben erwähnten Grenzfluss. Nach dem Besuch des einheimischen Wochenmarktes empfiehlt sich die Besichtigung der Festungsanlagen. An der Küstenstraße reihen sich die kleinen Orte der Sandalgarve wie Perlen auf einer Schnur aneinander. Was gibt es dann noch schöneres, als am letzten Abend der Flamenco-Schule von Huelva bei Ihren feurigen Tänzen zuzuschauen. Nach Osten hin lockt natürlich Sevilla mit seiner weltberühmten Kathedrale, der Plaza de Espana und dem maurischen Alcazar. Auch die Badefreuden im Meer kommen nicht zu kurz. Bis Mitte Oktober bleibt die Wassertemperatur noch bei angenehmen 19 Grad, ansonsten steht ein großes Hallenbad zur Verfügung. Die Vorgelagerte Dünenlandschaft (ca. 300 Meter breit) ist als Naturschutzgebiet ausgewiesen, da hier der einzige europäische Lebensraum des Chamäleons zu finden ist. Die Rückfahrt kann zügig über die Autobahn mit der Überquerung der imposanten Europabrücke erfolgen. […]

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