Wortduell gegen andere
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Die Anreise zum bezaubernden Kölpinsee gestaltet sich ab der Saison 1911 noch bequemer. Dank der neuen Bahnstrecke von Swinemünde zur Wolgaster Fähre ist der Ort nun direkt mit der Eisenbahn erreichbar. Alternativ konnte man zuvor über Ducherow-Swinemünde oder mit dem Dampfschiff über Swinemünde nach Heringsdorf reisen. Von dort aus war man in nur einer guten Stunde mit dem Wagen in Kölpinsee (14,5 km) oder konnte in der Hochsaison sogar den Omnibus nutzen.
Die Hotels in Kölpinsee versprechen einen unvergesslichen Aufenthalt. Sie befinden sich malerisch auf einem Hügelhang, nur 5 Minuten von der Chaussee und 5 Minuten von der Ostsee und dem Kölpinsee entfernt. Eine wahre Oase der Erholung. Für diejenigen, die es etwas ruhiger mögen, bietet die Dependance Villa Viktoria nur 4 Minuten vom Meer entfernt Zimmer mit Pension für 4 Mark. Doch auch Familienwohnungen mit Küchen sind in der Villa Viktoria zu moderaten Preisen erhältlich. Hier fühlt man sich sofort wie zuhause.
Kurtaxe wird in Kölpinsee nicht erhoben, was den Aufenthalt umso angenehmer macht. Ärzte sind im nahegelegenen Koserow zu finden, falls einmal medizinische Hilfe benötigt wird. Für die Badevergnügen gelten faire Preise: Einzelbäder kosten 30 Pfennig, während ein Dutzend Bäder für 3 Mark erhältlich ist. Kinder unter 14 Jahren zahlen lediglich 20 Pfennig für ein Einzelbad und 2 Mark für ein Dutzend. Auch Dienstboten können sich das Badevergnügen leisten und zahlen die gleichen Preise wie Kinder. Strandkörbe und Strandhütten stehen für nur 2 Mark wöchentlich zur Verfügung. Post, Telegraph und Telefon befinden sich in Koserow, sodass die Kommunikation jederzeit gewährleistet ist. Für Informationen und einen Fuhrwerkservice kann man sich an Karl Prutz und Wilhelm Jäger beim Bahnhof Heringsdorf wenden.
Kölpinsee, ein noch junger Badeort, erstreckt sich teilweise an der West- und Ostseite des gleichnamigen Binnensees. Dieser ist nur durch eine schmale Sanddüne von der Ostsee getrennt und bietet eine idyllische Lage. Mit einer Größe von 35 Hektar ist der Kölpinsee nicht nur fischreich, sondern auch ein wahrer Genuss für Ruder- und Angelbegeisterte. Der Pächter des Sees und Besitzer der Restauration Seerose, Wilhelm Jäger, erteilt gerne die Erlaubnis dazu. Das Ostseegestade mit seinem feinsandigen und steinfreien Badestrand verspricht Badespaß und Wellenschlag in vollen Zügen. Der Buchenwald erstreckt sich bis nach Koserow, nur 20 Minuten entfernt, und der majestätische Streckelberg bietet eine atemberaubende Aussicht auf die Umgebung. Die Gegend um Kölpinsee hat das Potenzial, sich zu einem charmanten Badeort zu entwickeln. Aktuell zieht der Ort bereits 150 Badegäste an, aber auch Ausflügler aus Zinnowitz, Bansin und Heringsdorf besuchen regelmäßig Kölpinsee. Das Badeleben ist entspannt, ungezwungen und preiswert. Ausflüge in die umliegenden Orte und Naturgebiete bieten weitere Abenteuer und Entdeckungen.
auch die Reise nach Ueckeritz ist ab der Saison 1911 bequemer geworden. Dank der Bahnlinie von Swinemünde zur Wolgaster Fähre ist Ueckeritz nun eine Bahnstation. Zuvor konnte man entweder über Ducherow-Swinemünde-Heringsdorf oder mit dem Dampfschiff von Stettin nach Heringsdorf reisen. Von Heringsdorf aus führt eine Kutschenfahrt nach Ueckeritz (12 km) für 5 Mark. Alternativ steht während der Hochsaison ein Omnibus zur Verfügung, der abends um 18 Uhr in Koserow (Haltestelle in Schmidts Hotel) abfährt und nur 1 Mark kostet.
Unterkünfte in Ueckeritz sind an der Chaussee und im Wald zu finden. Es gibt gute bürgerliche Gasthöfe, die einen köstlichen Mittagstisch für 1 1/4 Mark anbieten, sowie Pensionen mit Zimmern für 3 1/2 Mark. In den neuerbauten Villen am Waldrand sind auch private Wohnungen verfügbar. Eine Familienwohnung mit 2-3 Zimmern, Veranda, Küche und Mädchenkammer kostet für die Saison zwischen 80 und 150 Mark. In den älteren und entfernteren Häusern sind die Preise noch günstiger. Die Kurtaxe beträgt 1 1/2 Mark pro Person und steigt entsprechend der Anzahl der Personen an. Aufenthalt bis zu 3 Tagen ist kostenfrei. Der Badearzt Dr. J. Kauffmann aus Berlin steht den Gästen zur Verfügung.
Die Bäderpreise in Ueckeritz sind ebenso erschwinglich. Ein kaltes Seebad kostet 20 Pfennig, während ein Dutzend Bäder für 2 Mark erhältlich ist. Kinder unter 14 Jahren zahlen lediglich 10 Pfennig für ein Einzelbad und 1 Mark für ein Dutzend. Auch hier gelten für Dienstboten die gleichen Preise wie für Kinder. Die Post befindet sich direkt im Ort, und Depeschen können telefonisch im Telegraphenamt in Heringsdorf abgegeben werden. Eingehende Telegramme werden von dort aus telefonisch nach Ueckeritz weitergeleitet. Wohnungsverzeichnisse sind bei Gemeindevorsteher Stüben in Ueckeritz bei Seebad Bansin auf Usedom erhältlich, und Prospekte stehen kostenlos zur Verfügung.
Ueckeritz, ein bescheidenes Fischerdorf mit 478 Einwohnern, begeistert durch seine ausgedehnten Laub- und Nadelwälder. Die Wohnungen liegen etwa 20-30 Minuten vom Meer entfernt, doch eine malerische Promenade führt durch den Wald zu den Bädern. Der Badegrund ist erstklassig, mit kräftigem Wellenschlag. Jährlich kommen etwa 800 Gäste nach Ueckeritz, um die Ruhe, Gelassenheit und die erschwingliche Badekultur zu genießen. Ausflüge in die umliegenden Orte wie Langenberg, Bansin, Heringsdorf im Osten und Kölpinsee, Strekelberg, Koserow, Zempin und Zinnowitz im Westen bieten zusätzliche Abwechslung und lassen das Herz jedes Wanderers höherschlagen.
Usedom, ebenfalls bekannt als Uznam oder Uznjom, ist eine Insel im Stettiner Haff und gehört zum Landkreis Ostvorpommern in Mecklenburg-Vorpommern. Der östliche Teil der Insel ist seit dem Ende des 2. Weltkrieges polnisches Staatsgebiet und gehört zur Woiwodschaft Westpommern. Usedom beheimatet 76.500 Einwohner, darunter 31.500 Deutsche und 45.000 Polen. Die Insel wird im Westen vom Peenestrom, im Osten von der Swine und im Norden von der Pommerschen Bucht begrenzt. Die vorgelagerten Inseln Ruden und Greifswalder Oie sind wahre Perlen der Küste. Mit 1917 Sonnenstunden im Jahr gehört Usedom zu den sonnenreichsten Regionen Deutschlands.
Die Ostseebäder Heringsdorf und Ahlbeck bieten zahlreiche Freizeiteinrichtungen, Meerwasser- und Bernsteinbäder sowie malerische Promenaden. Die Kaiserbäder locken mit ihrer einzigartigen Atmosphäre und den Binnen-Süßwasserseen wie dem Schmollensee, Gothensee und Wolgastsee. Im Hinterland von Usedom findet man die reizvolle Kleinstadt Usedom sowie schmucke Dörfer, das Schloss Mellenthin, Schloss Stolpe, die alte Hubbrücke Karnin sowie die Halbinseln Lieper Winkel und Gnitz am Achterwasser.
Der Badebetrieb auf Usedom begann bereits in den Jahren 1824 und 1825 in Swinemünde und Heringsdorf. In der Mitte des 19. Jahrhunderts entwickelten sich auch Koserow, Zinnowitz und Ahlbeck zu beliebten Badeorten. Seit der Reichsgründung ist Usedom weit über die Grenzen hinaus bekannt. Der Bau der Kaiserfahrt trennte einen Teil der Insel Usedom mit dem Dorf Kaseburg und machte es zu einer Insel zwischen dem Kanal und der Swine.
Von meiner gemütlichen Pension in Kloster auf Hiddensee aus, pilgere ich voller Vorfreude den Weg zum Hafen von Kloster. Ein beschwingter Spaziergang führte mich zum Hafen, und bei leichtem Seewind war ich bester Laune.
Mit dem Fährschiff setzte ich frohen Mutes nach Schaprode auf Rügen über. Es war ein kleines Abenteuer mit leichten Seegang, das mir bereits einen Vorgeschmack auf die kommenden Erlebnisse gab. Vom Parkplatz in Schaprode aus setzte ich meine Reise mit dem PKW fort. Ich fuhr durch idyllische Orte wie Granskevitz und Zubzow, und schließlich erreichte ich Trent. Dort konnte ich bereits die salzige Seeluft der Ostsee in meiner Nase spüren und die aufregende Atmosphäre der Insel Usedom erahnen.
Meine Reise führte mich weiter, vorbei an malerischen Orten wie Gingst und Samtens, bis ich die Insel Dänholm erreichte. Ein kurzer Stopp ließ mich die maritime Stimmung genießen, während ich die beeindruckende Landschaft auf mich wirken ließ. Überwältigt von den Eindrücken, setzte ich meine Fahrt fort, vorbei am faszinierenden Meeresmuseum in Stralsund.
Die Route führte mich weiter durch charmante Orte wie Brandshagen, Reinberg und Mesekenhagen. Schließlich erreichte ich das bezaubernde Greifswald, das mit seinem historischen Flair und seinem maritimen Charme mein Herz im Sturm eroberte. Doch meine Reise war noch nicht zu Ende.
Ich setzte meine Fahrt fort und überquerte die imposante Wolgastbrücke, um auf die begehrte Insel Usedom zu gelangen. Ein Gefühl von Freiheit und Abenteuer erfüllte mich, als ich die idyllischen Orte Bannemin, Zinnowitz und Koserow durchquerte. Doch mein Ziel Kölpinsee war nur noch ein kleines Stückchen entfernt.
In Kölpinsee angekommen, wurde ich von der lebendigen Atmosphäre und dem fröhlichen Treiben der Menschen empfangen. Die prachtvollen Strände und das azurblaue Meer luden zum Verweilen und Genießen ein. Die charmanten Pensionen und gemütlichen Unterkünfte sorgten für einen erholsamen Aufenthalt. Es war wie ein Paradies zum Entspannen und Abschalten.
Doch meine Reise war noch nicht vorbei. Ich setzte meine Erkundungstour fort und fuhr weiter nach Ueckeritz. Dieses idyllische Fischerdorf verzauberte mich mit seinen ausgedehnten Wäldern und der malerischen Lage. Die herrliche Promenade führte mich durch den Wald zu den paradiesischen Badestränden, wo ich das erfrischende Wasser der Ostsee auf meiner Haut spürte.
Die Natur um Ueckeritz war einfach atemberaubend. Es gab so viel zu entdecken und zu erkunden. Ich unternahm Ausflüge in die umliegenden Orte wie Langenberg, Bansin und Heringsdorf, die mit ihrer einmaligen Schönheit und ihrem Charme begeisterten. Jeder Moment war ein kleines Abenteuer, bei dem ich neue Eindrücke sammeln und die Schönheit der Ostseeküste in vollen Zügen genießen konnte.
der Ausflug nach Kölpinsee und Ueckeritz auf der Insel Usedom im Jahr 2002 wird für immer in meiner Erinnerung bleiben. Es war eine Reise voller einmaliger Momente, die mich zum Lachen und Staunen brachte. Die Erlebnisse und Schiffsreisen lassen mich heute noch schmunzeln. Es war eine Reise, die mich mit ihrer lebendigen Atmosphäre, der unbeschwerten Stimmung und den bezaubernden Landschaften begeistert hat.
Mit herzlichem Dank und den besten Grüßen aus den Tiefen der Zeit,
Ihr Abenteurer der Vergangenheit und Geschichtenerzähler aus Leidenschaft.
*Der geneigte Leser möge entschuldigen, dass wir nicht erwähnen, welche Orte, Ortsnamen und Sehenswürdigkeiten im Verlaufe der vergangenen mehr als 100 Jahre, durch den ersten und zweiten Weltkrieg, viele Jahre entwickelte Sozialistische Gesellschaft und mehrerer Rechtschreibreformen verloren gingen oder geändert wurden.
Quellenangaben:
Griebens Reiseführer - Die Ostsee Bäder - Band 55
14. Auflage 1910-1911 - 2 Mark - Verlag von Albert Goldschmidt, Berlin W 35
Meyers Konversations-Lexikon 3. Auflage 1874 - 1884
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als die mit Stöcken bewaffneten Wanderer aus den Kaminen aufbrachen. Pencroff rieth, den schon einmal im Walde betretenen Weg einzuschlagen, wenn man etwa auch auf einem anderen zurückkehrte; jener bildete scheinbar auch den directesten Weg nach dem Berge. Man ging demnach um […]