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Kurden Sind Gefallen Beim Wort Des Propheten

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Durchs wilde Kurdistan - Siebentes Kapitel AF

Weil durch die Kurden so viele Chaldani gefallen sind. Diese Behauptung brachte unter meinen Zuhörern eine ganz bedeutende Aufregung hervor. Ich ließ sie einige Zeit gewähren und bat sie dann, mich ruhig anzuhören: Ich bin der Abgesandte des Bey; aber ich bin zu gleicher Zeit auch der Bote des Melek; ich liebe den Bey, und auch der Melek hat mich gebeten, sein Freund zu sein. Darf ich einen von ihnen betrügen? Nein, antwortete der Alte. Du hast recht gesprochen! Ich bin fremd in diesem Lande; ich habe weder mit euch noch mit einem Nasarah eine Rache und darum muß ich das Wort des Propheten befolgen: Dein Wort sei der Schutz deines Freundes! Ich werde zu euch so sprechen, als ob der Bey und der Melek hier ständen und mit euch redeten. Und Allah wird eure Herzen erleuchten, daß kein ungerechter Gedanke eure Seele verdunkelt. Wieder nahm der Alte das Wort. Rede getrost, Herr; rede auch für den Melek, denn auch er hat dich gesandt. Du wirst nur die Wahrheit sagen, und wir glauben, daß du uns nicht beleidigen und erzürnen willst! So hört, meine Brüder! Es ist noch nicht viele Jahre her, da gab es ein großes Geschrei auf den Bergen und ein großes Wehklagen in den Thälern; die Menschen weinten auf den Höhen, und die Kinder der Menschen heulten in den Tiefen; das Schwert wütete wie die erste Stunde des jüngsten Tages, und das Messer lag in der Hand des tausendfältigen Todes. Saget mir, wer führte dieses Schwert und dieses Messer? Wir! erscholl es triumphierend rundum im Kreise. Und wer waren jene, welche untergingen? Dieses Mal kam der Anführer allen zuvor: Die Nasarah, die Allah verderben möge! Was hatten sie euch gethan? Uns? fragte er verwundert. Sind sie nicht Giaurs? Glauben sie nicht an drei Götter? Beten sie nicht Menschen an, welche längst gestorben sind? Predigen nicht die Ulemas *) die ewige Vernichtung gegen sie? Es wäre hier die größte Unvorsichtigkeit gewesen, theologische Streitfragen aufzugreifen; darum antwortete ich einfach: Also ihr habt sie wegen ihres Glaubens getötet! Ihr gebt zu, daß ihr sie getötet habt, Hunderte und Tausende? Viele Tausende! sagte er stolz. Nun wohl, ihr kennt die Thar, die Blutrache. Dürft ihr euch wundern, daß die Verwandten der Gemordeten sich jetzt erheben und euer Blut fordern? Herr, sie dürfen das nicht; sie sind Giaurs! Du irrst, denn Menschenblut bleibt Menschenblut. Das Blut Abels war nicht das Blut eines Moslem, und dennoch sprach Gott zu Kain: Das Blut deines Bruders schreit mir von der Erde empor. Ich war in vielen Ländern und bei vielen Völkern, deren Namen ihr nicht einmal kennt; sie waren keine Moslemim, aber die Blutrache hatten sie doch, und sie wundern sich nicht darüber, daß auch ihr den Tod der Eurigen rächt. Ich stehe hier als ein unparteiischer Bote; ich darf nicht sagen, daß nur ihr allein das Recht zur Blutrache habt, denn auch eure Gegner haben ihr Leben von Gott erhalten, und wenn sie es nicht gegen euch verteidigen sollen, so seid ihr feige *) Muhammedanische Priester. Mörder. Ihr gebt zu, daß ihr Tausende von ihnen getötet habt; nun dürft ihr euch nicht wundern, wenn sie das Leben eures Bey von euch fordern, der in ihre Hände gefallen ist. Eigentlich hätten sie das Recht, grad so viele Leben von euch zu fordern, als ihr ihnen genommen habt. Die Giaurs mögen kommen! murrte der Agha. Sie werden auch kommen, wenn ihr ihnen nicht die Hand der Versöhnung reicht. Der Versöhnung? Bist du toll? Ich bin bei Sinnen. Was wollt ihr ihnen thun? Der Zab liegt zwischen ihnen und euch, und es würde euch sehr viele Leben kosten, um die Brücke oder eine Furt zu erstürmen. Und bis euch dies gelänge, hätten sie so viele Helfer aus Aschihtha, Serspitho, Zawitha, Minijanisch, Murghi und aus andern Orten erhalten, daß sie euch erdrücken würden.

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Reise News + Infos

Reise und Erholung in Deutschland .

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Reise und Erholung in Deutschland, Ausflugsziele und Sehenswürdigkeiten und sich in einer Entfernung von nur zwei englischen Meilen befindet. Auch das Reisen wird im drahtlosen Jahrhundert eine fabelhafte Umgestaltung erfahren. Dadurch sind die Lokomotivführer der beiderseitigen Züge imstande, die Fahrt zu verlangsamen oder zu halten oder eventuell auf ein anderes Gleise zu führen. Ja, man hat den Apparat sogar derart konstruiert, daß er beim Signalisieren der Gefahr sofort im Maschinenraum nicht nur das Haltesignal gibt, sondern auch die Maschinen selber automatisch zum Stillstand bringt. In jedem Falle aber ist ein Zusammenstoß ganz unmöglich. Natürlich gibt der Apparat auch die Richtung an, in der dieser Zug sich bewegt. Es ist jedenfalls ein Herr, ein vollkommener Junker! Aus dem Meiringer Wirtshauss wo wir zu Mittag assen sieht man zwei kleine Wasserfälle angenehm den Berg herabkommen. Gottschall zeichnet in mächtigen Umrissen und kühnen Strichen, unterstützt in der Ausführung durch eine wahrhaft hinreißende Gewalt der Sprache. Der Tintenfisch lässt sich das nur ungern gefallen. Allerdings herrscht starker Seegang, und keiner der Schüsse erreicht sein Ziel. Als die Männer dem halbtoten Rest des Tieres nachsetzen wollen, wird das vom Kommandanten strengstens untersagt, denn es jagt Boyer ihm immer noch ausreichenden Respekt ein. Er versucht immer wieder, mit seinem aufgerissenen Papageienschnabel seine Peiniger zu erhaschen und sich von der Leine der Harpunen zu lösen, wobei jedes Mal mehr Stücke aus seinem gallertartigen Fleisch gerissen werden. Die Frontlinie riss angesichts der starken Verluste durch den Dauerbeschuss ohne Deckung beim Angriff der immer stärker werdenden französischen Infanterie auseinander, woraufhin Hohenlohe den Rückzug befehlen musste, der aber, als die Kavallerie unter Murat angriff, zu einer panischen Flucht führte. Damit dürfen jedoch die Dünste und der Rauch nicht verwechselt werden, indem die erstern dann aus den Dämpfen entstehen, wenn dieselben bereits anfangen, aus ihrem luftförmigen oder elastischflüssigen Zustande in den tropfbarflüssigen zurückzugehen, wie zum Beispiel Wasserdämpfe, welche an die kalte Luft treten und darin als weißer Nebel sichtbar werden, während Dämpfe stets durchsichtig und von farblosen Flüssigkeiten auch farblos sind. […]

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Der Triumph der Liebe, martervolles Leben.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Doch solch ein Schicksal war mir nicht beschieden, Sogar das Grab verschließt mir seinen Schoß, Der hagre Tod verhöhnt den Lebensmüden Und martervolles Leben ist mein Los. Die letztern werden wieder in solche abgetheilt, welche weder durch Druck noch durch Einwirkung von Kälte vermnocht werden können, ihre luftförmige Gestalt zu verändern und die beständige Gase, auch wol blos Gase genannt werden, während diejenigen, welche durch Druck oder Veränderung der Temperatur in festen oder tropfbarflüssigen Zustand versetzt werden können, wie zum Beispiel der Wasserdampf, die Namen unbeständige Gase und Dämpfe erhalten. Der Rauch endlich besteht aus kleinen Theilchen fester Körper, welche ein heißer Luftstrom blos mechanisch mit fortreißt. Da jedoch in Folge neuerer Entdeckungen die meisten der für beständig gehaltenen Gase nicht mehr dazu gezählt werden können, hat dieser Unterschied viel von seiner Bedeutung verloren und man versteht unter Dampf meist den vollkommen luftförmigen Zustand eines Körpers. Fest steht das der Striezelmarkt auf Grund der enorm großen Auswahl für jeden etwas passendes bereit hält und ein Besuch daher nicht ausgelassen werden sollte. Hierzu kann jeder Besucher im Laufe des Striezelmarkts die für ihn schönste Bude bestimmen und die Bude die am Ende die meisten Stimmen bekommen hat gewinnt den Preis für die am schönsten geschmückte Bude die Lehrkonferenz von Panama in Panama; das jährliche Studientreffen von Brasilien in Rezende; die Lehrkonferenz von Britisch-Kamerun in Mutengere, sowie eine große Anzahl ähnlicher Lehrkonferenzen und Lehrtreffen überall in den Vereinigten Staaten von Amerika. […]

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Stettin - Szczecin.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Stettin das werde ich nie vergessen, heute hab ich zum Abendbrot das Würstchen von deiner Mutter gegessen. Der Gedächtniskünstler schuldet mir noch aus Mailand 200 Lire; aber das hat er vergessen. Ich sende dir ein Postpaket Ich wollte, ich wäre bei dir und könnte kuscheln. Ne, ne, lieber nicht Abendbrot essen, obwohl er vor Müdigkeit am liebsten sich auf die offene Dorfstraße geworfen hätte. Nein, irgend jemand dasjenige anvertrauen, was er erlebt. Die Töchter aber fragten uns sehr teilnehmend: ob wir denn wirklich Leib und Seele aufs Spiel setzen wollten? Er ließ eines Tages um die Abendbrotszeit zwei gefangene Türken töten und im Lager bei mittlerer Flamme am Spieß goldbraun rösten. Er sei weit herum gekommen und habe viel erlebt. Wenn er das nur könnte! Am Morgen solle sie Antwort auf alle ihre Fragen erhalten. und gingen nicht im Mindesten darauf ein, als ich die Sache ins Scherzhafte zu ziehen suchte. Die christlichen Fürsten wussten kein Mittel, wie man der Spionenplage Herr werden sollte, bis sich der Normanne Bohemund erbot, das Übel durch ein probates Mittel zu beseitigen. Er ging sogleich ins Bett und legte sich nieder, vorher zog er aber sein blankes, scharfes Schwert aus der Scheide und legte es in die Mitte des Bettes. Darauf kehrte er sich um und that als ob er vor Ermattung und Müdigkeit sofort in einen tiefen Schlaf fiele. Das Abendbrot war aufgetragen, der Notar schleppte eine riesige Phiole des köstlichsten Weines heran, und, da ihm die Trauer in den Gesichtern seiner Töchter mißfiel, gebot er ihnen zur Ruhe zu gehn. Da hatte er so viel erfahren, als er zu wissen brauchte. Ich lernte das dort engagierte Tanzpaar van Hall kennen und den Kurdirektor Exner und den Pressechef und andere. Aber der Besitzer oder Geschäftsführer und die Kellner erkannten mich und ermangelten nicht, das ausführlich festzustellen. […]

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Marseille und Kairo erfaßt vom Zauber des Orients.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Am 2. November endlich bestieg er eine Dahabîye, ein großes Nilboot, um auf ihm die bekannte Nilfahrt bis zum zweiten Katarakt und dem nahe gelegenen Wadi Halfa zu machen. Alle Vorbereitungen waren getroffen und in der Abreisestunde schrieb er seinen Eltern: "Das Mieten eines Schiffes macht so viele Schwierigkeiten, wie wenn man bei uns daheim ein Rittergut kauft. Zwei volle Tage habe ich zur Verfertigung des Kontraktes nötig gehabt. Mit den Schiffsleuten ist nicht mehr aufzustellen als mit dem brutalsten Vieh, und danach behandelt man sie auch. Auch erzählt man, daß einst auf dem Keulenberge ein großer Kriegsschatz vergraben worden sei. Man vermutet, daß die früheren Besitzer des Rittergutes und Schlosses in Oberlichtenau zur Kriegszeit hier oben ihre Schätze vor den die Dörfer und Städte plündernden Feinden durch Vergraben in Sicherheit gebracht haben. Ob diese Schätze wieder gehoben worden sind, ist nicht bekannt. Allgemein ist in der dortigen Gegend aber der Glaube verbreitet, daß jene Schätze noch auf den glücklichen Finder warten. Als vor Jahren oben auf dem großen Keulenberge neben dem im Jahre 1862 erbauten Restaurant eine Kegelbahn angelegt wurde, fand man eine Anzahl Münzen von seltsamer Form. Die meisten derselben waren Engelsgroschen, Silbermünzen, die unter den sächsischen Fürsten in der Zeit geprägt wurden. Doch wuchs der Druck auf Preußen von Seiten Russlands und Frankreichs beständig an. Beide versuchten, Preußen auf ihre Seite zu ziehen und drohten, die preußische Neutralität nicht länger zu respektieren. Nach der Niederlage Österreichs und Russlands in der Dreikaiserschlacht bei Austerlitz am 2. Dezember 1805 geriet Preußen als einzige nennenswerte Macht in Europa ins Visier der napoléonischen Eroberungspolitik. Dabei wurden die Schwächen der preußischen Armee schonungslos offengelegt. Kriegsführung und Generalität waren hoffnungslos veraltet und konnten trotz ihrer zeitweiligen zahlenmäßigen Überlegenheit den von NAPOLÉON und DAVOUT befehligten Truppen nicht standhalten. Preußen hatte es in der Phase der Neutralität versäumt, die notwendigen Reformen in Gesellschaft und Militär einzuleiten. So konnte NAPOLÉON in einem Brief an seine Frau am 15. […]

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Schule - lernen - Bildung - 7sky Design.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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7sky Design + SEO Ihr Partner für Webdesign, Hompageerstellung, Webhosting und Domainregistrierung realisiert Ihren Internet-Auftritt mit ansprechendem Design, nach Ihren Vorstellungen und Vorlagen, passend zu Ihrem Unternehmen. *** Am andern Morgen findet er in seinen Taschen anstatt der Edelsteine und Goldstücke Lehmklumpen und kleine Feldsteine. Der Gang endet in einem hohen und weiten Gewölbe. Doch, o weh! Hier sind Goldstücke und Edelsteine in riesengroßen Braupfannen aufbewahrt. Das tut dieser auch und füllet mit Goldstücken und Edelsteinen seine Taschen. Als der Unvorsichtige aus seiner Ohnmacht erwachte, lag er draußen am Berge auf einem Feldrande. Das Gewölbe bebt. Durch die offenen Fenster kam von Zeit zu Zeit das ferne Dröhnen unbekannter Züge, die kurzen, regelmäßigen Donner einer meilenweiten, geschäftigen Welt und der trübe Dunst aus nachbarlichen Häusern, Misthaufen und offenen Kanälen. Man mußte ein Schiff besteigen, noch einmal ein Schiff, noch einmal zwanzig Tage und Nächte fahren. Dann war er zu Hause bei Teiwaz. Dazwischen lag der Ozean, dachte Mendel. Die war, angeblich einer Johannisfeier wegen, kitschigsächsisch düster illuminiert, und die Pärchen in den Nischen flüsterten laut gebrülltes Sächsisch. Alle waren sehr nett zu mir, und die meisten von ihnen hatten wieder Beziehungen zu meiner Vergangenheit. Einen reichlich selbstbewußten ehemaligen Farmer aus Liberia beunruhigte ich etwas dadurch, daß ich zufällig mancherlei über diese Negerrepublik wußte. Sein Bruder wäre frisch und gesund und er selbst sei froh, sie ebenso zu finden. Auch fürchtete Line in letzter Zeit das Alleinsein. Sie nöthigte ihn, doch etwas als Abendbrot zu sich zu nehmen und führte ihn dann in das königliche Schlafgemach. Von dort aus ging ich nach dem vornehmen Kurhausrestaurant, wo mich die Kapelle und die Kellner mit verständnisvollem Augenzwinkern begrüßten. Damit ging er hinaus, und die Frau, gewohnt sich in seinen Willen zu fügen, seufzte vor sich hin, und tat, wie er befohlen. Alle drei sahen sich noch einmal nach uns um, so bange, als wenn sie uns für verlorne Menschen hielten. […]

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Purpurblut - Marketing.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Doch Faustus, in der Rechten das Buch erhoben, spricht: Ich rief nach meinen Knechten, Dein Gaukeln schreckt mich nicht! Sprich mir, was Du verlangest, dass mir Dein Dienst gehört: Dass Du den Pakt empfangest, den Dir mein Mund beschwört! Und furchtbar rollt die Stimme, wie Donner, durchs Gemach: Mich Deinen Knecht zu nennen, bist, Faustus, Du zu schwach. Soll ich den Knecht Dir senden aus meiner Diener Schaar, so höre mein Bedingniss und nimm es treulich wahr. Da geschieht plötzlich ein donnerähnlicher Krach. Jenseits des Grabens standen ruhig die Pferde mit dem Postwagen. Die Erde zittert. Der leichtfertige Postknecht aber wird von unsichtbaren Händen erfaßt und fortgeschleudert, so daß er besinnungslos am Boden liegen bleibt. Er ist seit jener Nacht noch oftmals am Kapellenberge, ein lustiges Stücklein blasend, vorübergefahren, aber den Gang zu dem im Berge verborgenen Schatze hat er nicht wieder gesehen. Die Straßenbäume warfen eigentümliche, fast gespenstische Schatten. Über das Erlebte schwieg er. Nun fuhr er in das Dorf hinein, wo man ihn längst erwartet hatte. So hatte der arme Postknecht durch seinen wohlgemeinten Dank das ihm winkende Glück verscherzt. Dann springt er aber vor freudiger Erregung auf das graubärtige Männlein zu, erfaßt dessen eiskalte Hand und ruft überglücklich aus: Ich danke Euch! In manchen Nächten ist der Eingang zu diesem unterirdischen Gewölbe am Berge deutlich sichtbar. Der staunende Postknecht erhält nun die Weisung, nur zuzugreifen. Vor Jahren, als noch die Postwagen zwischen Dresden und Bautzen verkehrten und die hellen Klänge des Posthornes in Schmiedefeld gehört wurden, geschah es in einer mondhellen Frühlingsnacht, daß einem Postknechte, der eben am Kapellenberge vorüberfuhr und ein lustiges Stücklein geblasen hatte, vom Berge her ein graubärtiges Männlein winkte. Der Mönch verschwindet und stößt Klagerufe aus. Der Postknecht raffte sich auf, in seinen Gliedern fühlte er furchtbaren Schmerz. Nur mit Müh und Not erkletterte er wieder seinen Kutschbock. […]

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Das Wort Geister.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Unser Sam aber brachte vor Schrecken nur das Wort "Geister" heraus und fiel so lang er war auf den Boden, zwischen die Hunde, und wälzte sich und schlug um sich, als habe er Krämpfe. Tom riß geschwind die Thüre auf, ergriff einen Fetzen Fleisch von Jims Schüssel, warf ihn hinaus und die Hunde sausten hinterher wie die tolle Jagd, er selbst mit und eh' ich noch Amen sagen konnte, war er leise wieder da: ich wußte, er hatte flink die Schuppenthüre besorgt, zog die Thür hinter sich zu und kauerte sich auf den Boden zu dem noch immer stöhnenden Sam. Er streichelte und schmeichelte an ihm herum, fragte, ob er denn wieder etwas gesehen habe, und ob ihm die Geister noch immer keine Ruhe ließen. Sam kam wieder etwas zu sich, richtete sich auf und blinzelte scheu in alle Ecken. Bis vor den Pagensand kamen sie mit dem Ebbstrom: dort aber wogte und schäumte ihnen die Flut unwiderstehlich entgegen und zwang sie, zu Anker zu gehen. Er sagte nur, daß er todtmüde sei und der Ruhe bedürfe. Nicht ungern sahen Marius und Saturninus den besten Feldherrn und den tuechtigsten Mann unter der Gegenpartei durch Selbstverbannung aus dem Staate scheiden. Der Skandal war arg; als es indes zur Frage kam, ob der Senat der Klausel des Gesetzes genuegen werde, dass binnen fuenf Tagen nach dessen Durchbringung jeder vom Rat bei Verlust seiner Ratsherrnstelle auf getreuliche Befolgung des Gesetzes einen Eid abzulegen habe, leisteten diesen Eid die saemtlichen Senatoren mit einziger Ausnahme des Quintus Metellus, der es vorzog, die Heimat zu verlassen. Man zeigte den die Abstimmung leitenden Beamten an, dass ein Donnerschlag vernommen worden sei, durch welches Zeichen nach altem Glauben die Goetter befahlen, die Volksversammlung zu entlassen; Saturninus bemerkte den Abgesandten, der Senat werde wohl tun, sich ruhig zu verhalten, sonst koenne gar leicht nach dem Donner der Hagel folgen. […]

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Das alte Lied.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Da klingt im Wind das alte Lied voll Seufzer und voll Tränen - durch meine müde Seele zieht ein namenloses Sehnen; es ist, als ging ich ganz allein auf schneeverwehter Halde und träumt vom goldnen Sonnenschein, dem ersten Grün im Walde. Dieser stund in immerwährender Furcht, daß ihm ein endlich so stark getrieben, daß er frühe Morgens, so bald der Tag anbrach, beschlossen, seinem liebsten Schatz eine Visita zu geben, so auch geschehen; wie nun dieser geizige Baumhäckl hinauf geklept, und leider! gefunden, daß seine Dukaten Federn bekommen, auweh! ach! das Gesicht erbleicht, das Herz fallt in die Strümpf, die Seufzer brechen, die Augen schwimmen; nun ist es aus, sagte er, trösten kann mich niemand, ist mein Geld hin, soll das Leben auch hin seyn, ist mir nur leid, daß ich nicht gleich einen Strick bei Handen hab, die Verzweiflung wollt ich mit einem Knopf auflösen; wie er also ganz entrüstet umgeschaut, da nimmt er wahr, daß gleich neben seiner ein Strick hange, den unlängst zuvor der glückselige Schatzfinder hinterlassen, diesen erwischt ganz gierig der verzweifelte Geld-Narr, und bindt also den Hals zu, der als ein Geizhals lebte. O Narr! Der gelehrte Jesuit Stengelius erzählt eine wunderliche und beinebens lächerliche Geschichte von einem solchen Geld Narrn, welche vom Geiz mehr, als Tobias vom Schwalben-Koth verblendt worden. Ich stiess daher einen Seufzer aus und von meinem Stöhnen erwachte Callias aus dem Schlaf. Die Kerzen brannten noch; da kam es mir in den Sinn, die Fenster zu öffnen, die auf den Garten hinausgingen. Nackt wie ich war, stand ich auf und öffnete sie, ohne dass Callias erwachte. Er sah mich, rührte sich aber nicht und blickte mich nur mit scharfem Auge an, sodass ich nicht bemerkte, dass er erwacht war. Ich löschte die Lichter aus, und da ich das Bedürfnis verspürte, mein. […]

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