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Geist Beurteilt Den Menschen Nicht Nach Seinem Stande

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Durchs wilde Kurdistan - Siebentes Kapitel AZ

Er bildete wohl stets die Ruhebank des Höhlengeistes. Wir ließen uns nebeneinander darauf nieder, während das Licht auf einer Steinkante stand. Dann sagte die Alte mit besorgter Miene: Deine Worte verkünden Unheil. Rede, Herr! Weißt du schon, daß der Melek von Lizan den Bey von Gumri überfallen und gefangen genommen hat? Heilige Mutter Gottes, ist das wahr? rief sie, sichtlich im höchsten Grade erschrocken. Ja. Ich selbst war dabei als Gast des Bey und wurde gefangen. Ich weiß nichts davon, kein Wort. Ich war während der letzten Tage drüben in Hajschad und Biridschai und bin erst heut über die Berge gekommen. Nun halten die Berwari-Kurden da unten vor Lizan, um morgen den Kampf zu beginnen. O ihr Thoren, die ihr den Haß liebt und die Liebe haßt! Soll sich das Wasser wieder vom Blute röten und das Land vom Scheine der Flammen? Erzähle, Herr, erzähle! Meine Macht ist größer, als du denkst; vielleicht ist es noch nicht zu spät. Ich folgte ihrem Gebote, und sie lauschte mit angehaltenem Atem meiner Darstellung. Es war, als hätte ich den Tod neben mir sitzen, und doch hing von diesem skelettartigen, geheimnisvollen Wesen vielleicht das Leben von Hunderten ab. Kein Glied ihres Körpers bewegte sich, und keine Falte ihres Mantels zitterte; aber sofort, als ich geendet hatte, fuhr sie vom Steine empor. Emir, noch ist es Zeit. Willst du mir helfen? Gern. Ich weiß, du mußt mir auch von dir erzählen, aber nicht jetzt, nicht jetzt, sondern morgen; jetzt giebt es Nötigeres zu thun. Der Geist der Höhle ist stumm gewesen; noch nie hat ihn jemand sprechen hören; heut aber wird er reden, heut muß er reden. Laß dich von Ingdscha führen, Herr, und eile hinab nach Lizan. Der Melek, der Bey von Gumri und der Rais von Schohrd sollen sogleich zum Ruh 'i kulyan kommen. Werden sie gehorchen? Sie gehorchen; sie müssen gehorchen, glaube es mir! Aber der Rais ist nicht zu finden! Emir, wenn ihn niemand findet, so wirst doch du ihn finden; ich kenne dich. Auch er muß kommen, ob gleichzeitig oder ob später als die beiden andern; wenn er nur bis zum Morgen erscheint. Ich werde warten. Sie werden mich fragen, von wem ich den Auftrag erhalten habe. Ich werde antworten: Vom Ruh 'i kulyan; weiter kein Wort. Ist es so recht? Ja. Sie brauchen nichts zu wissen, am allerwenigsten aber, wer der Geist der Höhle eigentlich ist. Soll ich wieder mitkommen? Du kannst sie begleiten, aber in die Höhle darfst du nicht mit eintreten. Was ich ihnen zu sagen habe, ist für keines andern Ohr. Sage ihnen, sie sollen sofort in die Höhle treten und darin gradaus fortschreiten, bis sie in einen Raum gelangen, der erleuchtet ist. Kannst du es bewirken, daß ich wieder erhalte, was man mir abgenommen hat? Ja; trage keine Sorge. Aber jetzt gehe; morgen sehen wir uns wieder, und dann kannst du mit Marah Durimeh sprechen, so lange es dir gefällt! Ich ging und traf Ingdscha noch an demselben Platze, an dem ich sie verlassen hatte. Du warst lange dort, Herr, sagte sie. Desto schneller müssen wir jetzt gehen. Du mußt doch warten, bis das Licht wieder brennt, sonst weißt du nicht, ob dir deine Bitte erfüllt wird. Sie wird erfüllt. Woher weißt du es? Der Geist sagte es! O Herr, hättest du seine Stimme gehört? Ja. Er hat sehr lange mit mir gesprochen. Das ist noch niemals geschehen; du mußt ein sehr großer Emir sein! Ein Geist beurteilt den Menschen nicht nach seinem Stande. Hast du ihn vielleicht gar auch gesehen? Von Angesicht zu Angesicht. Herr, du erschreckst mich! Wie sah er aus? Solche Dinge darf man nicht enthüllen. Komm, du sollst mich führen; ich muß schnell nach Lizan hinab. Was wird da aus Madana, die auf dich wartet? Du bringst mich zuerst auf den rechten Weg, und dann kehrst du zu ihr zurück, um ihr zu sagen, daß sie nicht mehr auf mich warten solle. Ich werde morgen nach Schohrd kommen. Was aber soll sie meinem Vater sagen, wenn er dich von ihr verlangt?

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Reise News + Infos

Funkelnd wie Sonne, Lichtes und Feuerquell, perlend aus purpur und kristallenhell.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Erfreuet alle Sinnen, in jede Brust, gießt ein balsamisch Hoffen und des Lebens neue Lust - Punschlied von Friedrich Schiller. Geschichte des Kurfürstentums Sachsen bis 1650 - Sachsen in der Zeit der Reformatio­n und des Dreißigjährigen Kriegs: Kurfürst Ernst (1486) sein älterer Sohn, Friedrich III., der Weise; Johann der Beständige (1525-32); Johann Friedrich der Großmütige (1532-47); Albrecht der Beherzte 1500 sein älterer Sohn, Georg der Bärtige, Heinrich der Fromme (seit 1539); Heinrichs Sohn Moritz (1541-53)... Das Geheime Kabinett wurde durch beständige Erweiterung seiner Befugnisse zur obersten Zentralbehörde gemacht und der Beamtenapparat unter einem Kammerpräsidenten mit loyalen Bürgerlichen besetzt. Ein Bergratskollegium, ein Geheimer Kriegsrat und ein Generalkriegsgericht wurden errichtet. Zu einem wirklichen Absolutismus kam es aber nie. Dies wurde noch 1717 im Streit des Kurfürsten einerseits und des sächsischen Adels sowie des aufstrebenden Bürgertums andererseits deutlich, wobei Anlass der Revolte der Übertritt des Kurprinzen zum Katholizismus war. Der 1724 erstmals in Leipzig gedruckte Codex Augusteus löste die Konstitutionen von 1572, das bis dahin umfangreichste sächsische Werk für Gesetze, Verordnungen, Mandate und Landtagsabschiede, ab und die neue Landtagsordnung von 1728 führte zu einer weiteren Einschränkung der Rechte der Stände. Die Herausgabe eines Staatshandbuches in Gestalt des Hof- und Staatskalenders erfolgte erstmals 1728. Für die Zeit seiner Abwesenheit von Sachsen ernannte August, ohne Bestätigung durch die Stände, 1697 bis 1706 den schwäbischen Reichsfürsten Anton Egon von Fürstenberg-Heiligenberg, seit 1698 auch Präsident des Generalrevisionskollegiums für die Abstellung von Missständen im Steuerwesen, zu seinem Statthalter ebenda. August der Starke war es auch, der den Juden erstmals seit ihrer Vertreibung 1430 wieder die Ansiedlung in Sachsen gestattete; eine große Rolle spielte hierbei auch sein Hofjude Lehmann, den er 1696 aus Halberstadt nach Dresden holte, wo in der Folge eine jüdische Gemeinde von einiger Bedeutung entstand. Projekt in Dresden, Werte unserer Heimat, Ein Wohn-Traum mit tollem Blick! […]

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Manches Volk, manche Stadt.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Der Weise sprach zu Alexandern: Dort, wo die lichten Welten wandern, ist manches Volk, ist manche Stadt. Was tut der Mann von tausend Siegen? Die Memme weint, daß, dort zu kriegen, der Himmel keine Brücken hat. Ists wahr, was ihn der Weise lehret, und finden, was zur Welt gehöret, daselbst auch Wein und Mädchen statt: So lasset, Brüder, Tränen fließen, daß, dort zu trinken und zu küssen, der Himmel keine Brücken hat. Bei einem allmählichen Aufgeben der Bergarbeiten würden auch die Bergmannsgerätschaften nicht in so großer Menge aufzufinden gewesen sein. Seit jener Zeit sind die alten Bergwerke daselbst wieder in Vergessenheit geraten. Er hatte die Heilquellen des heutigen Bades Augustusbad aufgefunden. Im Tannengrunde entstand nun ein Bad. Nicht weit von dem Platze, welchen ehemals die Schmelzhütte einnahm, fand man beim Graben einen unversehrten Wasserbehälter aus Eichenholz, der drei Meter lang war. Dieses Gold war sehr wichtig, der Knoten ist geplatzt, die kirchlichen Gewänder für das Hochamt, auf silbernem Grunde mit Gold gestickt, schätzt man auf viertausend Taler. In diesem Noviziate beim Kolleg beginnen auch die Priester nach vollendeten Studien das dritte Probejahr. Die Bibliothek des Kollegs ist klein, aber gewählt; die Kirche macht einen prächtigen Eindruck. Der Prokurator der Provinz bewohnt mit seinen Gehilfen ein eigenes Haus. Jenes andere Haus am Ende der Stadt bleibt für solche bestimmt, die acht Tage hindurch die geistlichen Übungen machen wollen. Diese Kirche gewinnt noch immer mehr an Schmuck; denn jeder Prokurator, der nach Rom reist und eine Mission nach Amerika abholt, will auch für dieses Gotteshaus etwas ausgezeichnet Schönes mitbringen. Jetzt aber ist das Noviziat mit dem Kolleg vereinigt. Der Tabernakel, zwei und eine halbe Elle hoch, wurde in Italien verfertigt und weist verschiedenfarbigen Kristall auf. Auch eine Apotheke ist dort eingerichtet. An hohen Festtagen strahlt Silberglanz von den mit karmesinrotem Damaste behangenen Wänden; unzählige Lichter vervielfältigen sich in kristallenen Hängeleuchtern. Der Altar ist mit Spiegeln und Kristall belegt; ein Antependium besteht aus geschlagenem Silber, ein anderes ist aus Spiegeln und Kristall zusammengesetzt und mit silbernen und vergoldeten Gewinden geziert. Früher war das Noviziat vom Kolleg abgesondert; es besaß ein eigenes Gebäude mit einer Kirche am Ende der Stadt. […]

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Was Teufel, hebt er nur immer auf?.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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murmelte der Seemann; ich kann aufpassen, so viel ich will, und finde doch Nichts, was sich der Mühe des Bückens lohnte! Nur stellenweise bedeckten Gebüsche und vereinzelte Bäume das Erdreich. Man überschritt einen gelblichen, calcinirten Boden, der sich etwa in der Ausdehnung einer Meile vor dem Waldessaume hin erstreckte Ungeheure Basaltblöcke, welche nach Bischof 350 Millionen Jahre gebraucht haben, um zu erkalten, lagen da und dort umher. Nirgends bemerkte man aber Spuren von Lava, welche immer nur an der Nordseite des Vulkans abgeflossen zu sein schien. Man geht davon aus, dass es weltweit mehr als 600 aktive Vulkane gibt. Lenz ging darauf nach Emmendingen, wo er von Cornelia und Johann Georg Schlosser aufgenommen wurde. Von dort unternahm er verschiedene Reisen ins Elsass und in die Schweiz, unter anderem im Mai 1777 zu Lavater nach Zürich. An Stellen, wo zwei Erdplatten auseinanderdriften, entsteht eine Lücke. Ob und wann aber ein Vulkan ausbricht, bestimmt er ganz alleine. Als er im Juni bei Lavater die Nachricht von Cornelia Schlossers Tod erfuhr, kehrte er nach Emmendingen zurück. Nach einem weiteren längeren Besuch bei Lavater kam es im November bei einem Aufenthalt in Winterthur bei Christoph Kaufmann zu einem Ausbruch seiner psychischen Krankheit, einer paranoiden Schizophrenie. Kaufmann schickte Lenz schließlich Mitte Januar 1778 zu dem Philanthropen, Sozialreformer und Pfarrer Johann Friedrich Oberlin im elsässischen Waldersbach, wo er sich vom 20. Januar bis 8. Viele Völker hielten die Vulkane für den Sitz ihrer Götter. Februar aufhielt. Trotz der Fürsorge von Oberlin und seiner Frau verschlimmerte sich Lenz' geistiger Zustand. Danach ging Lenz wieder zu Schlosser nach Emmendingen und wurde dort bei einem Schuhmacher und einem Förster untergebracht. Seine letzten Worte waren: Mein Gott und Vater, in deine Hände befehle ich meinen Geist! Endlich öffnete sich die Türe zur Schreckenskammer. Da halfen nun nicht mehr die Bitten und Tränen des unglücklichen Gefangenen. Caspar Dulichius wurde am 8. Juli 1655, nach einer anderen Angabe bereits am 3. Juni, auf dem Marktplatze in Kamenz öffentlich mit dem Schwerte hingerichtet. Die Feinde wollten ja über ihn triumphieren. Er wurde für einen Zauberer, Hexenmeister und Teufelsbündler erklärt, und man sprach über ihn das Todesurteil aus. Das waren die Zustände der so oft gepriesenen guten, alten Zeit. […]

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Schlafen im Walde, Auferweckung der Toten auf der Wacht, Expedition ins Innre der Insel.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Ich war mächtig faul und bequem und dachte gar nicht dran, aufzustehen und das Frühstück zu machen. Gerade schloß ich die Augen wieder, um noch einmal einzuduseln, als ich, freilich noch unbestimmt, ein tiefes, fernes "Bum - bum" auf dem Flusse zu hören meinte. Ich richte mich halb auf, stütze den Kopf in die Hand und horche. Da ist's wieder! Nun aber auf und ans Ufer und durchs Gebüsch hinaus gespäht! Und richtig, dort unterhalb der Fähre sehe ich's wie einen Ballen Rauch auf dem Wasser liegen. Da kommt auch die Fähre und ist voller Leute. Jetzt wußte ich, woran ich war! "Bum!" ein kleines Rauchwölkchen kommt aus der Seite des Schiffes hervor, ich kann's deutlich sehen. Weiß Gott! sie feuern die Kanone über dem Wasser ab, um meinen Leichnam an die Oberfläche zu treiben! Am Seeufer hing er in einem niedlichen Glockenhäuschen eine irdene Glocke auf, der er zuvor einen Bronzeanstrich hatte geben lassen. Er war nicht adlig, aber gelegentlich aristokratisch. Und siehe da, er hatte sich nicht verrechnet, und fand nach drei Tagen schon die Scherben. Von dem Augenblick an aber, wo die Dinge einen Charakter annahmen, daß er seine Person von dem Namen Zieten nicht mehr trennen konnte, wurde er auf kurz oder lang ein wirklicher Zieten. In diesem Dienste verstieg sich sein Herz bis zum Poetischen in Gefühl und Ausdruck, wofür nur ein Beispiel hier sprechen mag. Er wußte im voraus, daß die vorüberfahrenden Schiffer, in dem Glauben, es sei Glockengut, innerhalb acht Tagen den Versuch machen würden, die Glocke zu stehlen. Dies Aristokratische, wenn geglüht in leidenschaftlicher Erregung, konnte momentan zu wahrem Adel werden, aber solche Momente weist sein Leben in nur spärlicher Anzahl auf. Solche Überlistungen freuten ihn, und man kann zugeben, daß darin ein Äderchen von der Herzader seines Vaters sichtbar war. Jeder wird jetzt erraten, von welcher finstern Freude Carlos ergriffen wurde, als er von der Liebe des Barons von Nucingen erfuhr, denn er erkannte mit einem einzigen Blick, welchen Nutzen ein Mann seiner Art aus der armen Esther ziehen konnte. […]

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Schutzmann auf einer Bank wurde krank.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Ein Schutzmann wurde plötzlich krank und setzte sich auf eine Bank. Dort saß bereits ein Stachelschwein. Der Schutzmann setzte sich hinein. Da schrie er: Au! und schrie er: "Oh!" und kratzte sich an dem Polizeihelm. In den deutschen Ländern gab es im 19. Jahrhundert in der Regel die kommunalen Polizeien in großen Städten, die in Städte, Gemeinden und Landkreise abgeordneten Gendarmen, die bis 1919 als Militärangehörige galten und die staatliche Polizei. Schon im Jahr 1820 wurde in Berlin die Berufsbezeichnung Kriminalkommissar eingeführt, die organisatorische Trennung zwischen der Schutz- und Kriminalpolizei im Königreich Preußen erfolgte jedoch erst 1872, was später in anderen Teilen Deutschlands übernommen wurde. So wurde z.B. Als Begleiter Oberlins wird er zwar selbst zum Akteur, kann aber letztlich in dieses Leben nicht wirklich eintauchen. Lenz ging darauf nach Emmendingen, wo er von Cornelia und Johann Georg Schlosser aufgenommen wurde. Dazu erfassen wir erst, wie viel weisheitsbezogenes Wissen die Probanden haben. in München die dortige Gendarmeriekompanie 1898 zur Schutzmannschaft umgewandelt und als Zivilinstitut der staatlichen Polizeidirektion unterstellt. Seine Mitmenschen und deren Alltag erscheinen ihm wie ein Theaterspiel. Die Bezeichnung Schutzmannschaft wurde für die unteren Ränge der für die öffentliche Sicherheit zuständigen uniformierten Polizei in den Städten üblich. Sein Dienstbüro hat der neue Schutzmann vor Ort im Polizeiposten in Cölbe. Doch Lenz versucht sich einzuleben, erinnert sich an die Erlebnisse der Tage, schöpft Hoffnung. Hier ist er grundsätzlich erreichbar. Seine Telefonnummer. Darüber hinaus werden Bürgersprechzeiten in den Kommunen des nördlichen Kreisgebietes eingerichtet. Sie halten so Ungewissheiten besser aus, die in Krisen oft eine Rolle spielen. Anders verhielt es sich bei den ansteckenden Krankheiten, wie Ruhr, Pocken, Scharlach, Cholera oder Diphtherie. Dort kann man ihn dann in den Polizeiposten in Cölbe und Wetter, sowie in den Gemeindeverwaltungen Lahntal und Münchhausen kontaktieren. Die Veröffentlichung dieser Bürgersprechzeiten erfolgt in den örtlichen Gemeindeblättern. An meinem Fenster in kahler Nacht - Im dritten Regierungsjahr Friedrich Wilhelms I. wurde das Schloß vom Nachfolger Eosanders, dem Schlüter-Schüler Martin Heinrich Böhme vollendet. Der barocke Lustgarten wurde vom König in einen staubigen Exerzierplatz verwandelt. […]

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Meine Pflichten mächtig Gott.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Kannst du mir alles dies erklären? Sag, Freund! mir, wie der Schöpfer heißt! Dann lob ich deinen großen Geist Und will wie einen Gott dich ehren. Doch nicht allein will ich ihn kennen, Den unbegreifbar mächtgen Gott; Auch wissen will ich sein Gebot, Auch meine Pflichten mußt du nennen! Dieser bewohnte Räume im Eosanderbau auf der Lustgartenseite. Weil ihm die Fenster zu wenig Licht gaben, ließ er einige von ihnen ohne Rücksicht auf die Fensterwände verbreitern und nach oben versetzen. Im Inneren wurden unter jedem König bis zum Zusammenbruch des Kaiserreiches 1918 von den bedeutendsten Baumeistern und Künstlern Preußens immer wieder neue, prunkvolle Raumfluchten geschaffen oder vorherige umgestaltet. Die äußere Architektur blieb seidem jedoch unangetastet. Schinkel, der sonst viele Bauten in Berlin veränderte, äußerte seinen tiefen Respekt vor der Leistung Schlüters und erhielt so dessen einzigartige Fassaden und Raumfluchten. Auf dem Opernball hatte Rastignac den Vautrin des Hauses Vauquer erkannt, aber er wußte, daß ihm, wenn er plauderte, der Tod bevorstand; daher tauschte der Liebhaber der Frau von Nucingen mit Lucien Blicke, in denen sich auf beiden Seiten unter scheinbarer Freundschaft die Furcht verbarg. Im Augenblick der Gefahr hätte Rastignac offenbar mit größtem Vergnügen den Wagen geliefert, der zum Schafott führen sollte. Erst als der Klosterbruder Nathan zu verstehen gibt, dass er dessen über die langen Jahre wirkende väterliche Liebe zu Recha höher einschätze als christliche Orthodoxie, hat er Nathans Vertrauen gewonnen. Mit der Vermutung Daja könnte ihn beim Patriarchen angezeigt haben, sieht er Daja wieder auf sich zukommen. Die Übergabe Rechas sei für ihn eine Prüfung Gottes gewesen, die er dankbar auf sich genommen habe. Und um diese Fragen endgültig zu klären, bittet er den Klosterbruder, das in dessen Besitz befindliche Brevier Wolf von Filneks zu holen, in dem die Verwandtschaftsverhältnisse aufgezeichnet sind. Als der tief beeindruckte Klosterbruder ausruft, Nathan habe sich dadurch als wahrer Christ erwiesen, weist dieser darauf hin, dass sein Verhalten solcher religiöser Etikettierung und einseitiger Vereinnahmung nicht bedürfe. Was die Problematik um Rechas Herkunft anbelangt, ist Nathan aber durchaus bereit, seine formellen Vaterrechte möglichen Verwandten zu überlassen. […]

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Staatsbehörde ist das Gesammtministerium mit den Vorständen der einzelnen Ministerialdepartements.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Die Anstellung der Staatsdiener, mit Ausnahme der zu Richterstellen Berufenen, ist in der Regel während der ersten zwei Jahre widerruflich. Diejenigen Diener, deren Leistungen keine höhere wissenschaftliche Ausbildung in Anspruch nehmen, können auf Kündigung angestellt werden. Jeder Staatsdiener kann versetzt, seiner Dienstleistung, jedoch mit Belassung seines Ranges, Titels u. eines Wartegeldes, enthoben, wegen Dienstunfähigkeit in den Ruhestand versetzt, wegen Vergehungen gerichtlich entsetzt u. wegen Unwürdigkeit entlassen werden. Die mit Ehren entlassenen Staatsdiener erhalten Pension, deren Stufenfolge von den Dienstjahren abhängt u. 2000 Thlr. jährlich nicht übersteigen darf. Auch die Wittwen u. Waisen der Staatsdiener haben Anspruch auf eine Unterstützung aus Staatskassen. Wenn das Volk, gewohnt an den ehemaligen Naturdienst, auch nach der Bekehrung für gewisse Orte eine verjährte Ehrfurcht bewahrte, so suchte man solche Sympathie entweder für den neuen Glauben zu benutzen, oder als Antriebe des bösen Feindes zu verschreien. Die heiligen Eichen, die den frommen Arten widerstanden, wurden verleumdet; unter diesen Bäumen, hieß es jetzt, trieben die Teufel ihren nächtlichen Spuk und die Hexen ihre höllische Unzucht. Bei jenen Quellen, die das Heidenthum als göttlich verehrte, baute der christliche Priester sein kluges Kirchlein, und er selber segnete jetzt das Wasser und exploitierte dessen Wunderkraft. Es sind noch immer die alten lieben Brünnlein der Vorzeit, wohin das Volk wallfahrtet, und wo es gläubig seine Gesundheit schöpft, bis auf heutigen Tag. Die meisten Bekehrungen wurden durch christliche Prinzessinnen vollbracht, welche den heidnischen Anführer heiratheten, und es giebt Jahrhunderte, wo die ganze Kirchengeschichte nur eine Heirathschronik ist. Zu Trapani in Sicilia hat man viel Menschenzähn gefunden, deren die meisten fast drei Pfund gewogen. Goliath war ein Riese, 6 Ellen und eine Spann hoch, dergleichen ungeheure große Menschen Gott mehrmalen, seine Allmacht zu zeigen, der Welt gegeben. Es ist nit an der Größe gelegen, sonsten hätte der Goliath dem David den Rest gegeben, allwo doch das Widerspiel begegnet. In der Insel Senno ist ein todter Leib gefunden worden, dessen Hirnschal zwei Eimer Wasser gehalten. In Afrika, neben der Stadt Utica, am Gestad des Meeres, hat man einen Menschenzahn gefunden, welcher so groß, daß man unschwer daraus hat schließen können, daß dieser hundertmal seye größer gewest, als ein anderer Ordinari-Mensch. […]

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Waldeseinsamkeit.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Doch in Waldes grünen Hallen Rast ich dann noch manche Stund, Nur die fernen Nachtigallen Schlagen tief aus nächt'gem Grund. Und es rauscht die Nacht so leise Durch die Waldeseinsamkeit, Und ich sinn auf neue Weise, Die der Menschen Herz erfreut. Quelle: Joseph Freiherr von Eichendorff. Gedichte 1841 www.zeno.org Einsamkeit ist der Preis der modernen Gesellschaft als Antwort auf die ornamentale Fülle der Opera seria setzte Christoph Willibald Gluck bei seiner Opernreform auf eine Konzentration der Handlung. An den Theatern in Basel und Luzern sind Neuproduktionen von zentralen Werken beider Komponisten zu erleben. Eine Gemeinsamkeit: Den Instrumentalpart spielen jeweils Barockensembles auf historischen Instrumenten. Die 1727 in Venedig uraufgeführte Oper Orlando furioso von Antonio Vivaldi basiert auf dem gleichnamigen Epos des Dichters Ludovico Ariosto. Die Geschichte des Helden, der wahnsinnig wird, weil er nicht verwindet, dass die begehrte Angelica einen anderen liebt, gehört zu den Lieblingsstoffen der Barockoper. Seinen Ariost kann man in Basel aber getrost zu Hause lassen, denn der australische Regisseur Barrie Kosky erzählt die Geschichte von Liebe und Eifersucht aus heutiger Sicht. Vivaldis Oper ist für Kosky in erster Linie erotisch und obsessiv. Laszive Reize und viel Bewegung sind für ihn die theatralischen Mittel, um auf der Bühne ein Äquivalent zu jener Spannung zu erzeugen, die von Vivaldis Musik ausgeht. Musiziert wird in der Aufführung am Theater Basel, die in über drei Stunden eine Fülle von prachtvollen Arien ausbreitet, in Zusammenarbeit mit der Schola Cantorum Basiliensis auf historischen Instrumenten. Das Barockorchester La Cetra spielt unter der Leitung von Andrea Marcon farbenreich und ausdrucksstark. Es bildet gemeinsam mit den im Barockgesang erfahrenen Sängerinnen und Sängern das Kraftzentrum des Abends. u hier, o ewge Glorie des Vaterlands,Des deutschen Scepters herrlichster Fürst und Held,Du Schöpfer nie gewagter Thaten,Kämpfer des Lichts und der bessern Wahrheit,Der größer als der Sieger der Hydra einst,Der sichtbaren, mit schrecklicherm Feinde rang,Mit giftgerm Ungeheur, mit blutgerm;Ohne Gestalt und verwundbar WesenTrug es so viel der Häupter, der streitenden,Als Herzen athmen, flammende Nahrung sogsIm Osten, Schweif und DrachenflügelSchlug den zertretnen, zermalmten Abend. Des Rachens unersättlicher Schlund am StrandDes Tibers gähnt er, Throne zertrümmert er,Ein groß Jahrtausend war sein Leben,Rühmt er nicht selbst sich des Himmels Wächter, So dünkt mir, spricht weissagend der Geist; doch längstGrollt ihm der Priester, grollt ihm die Mutter selbst,Die allbarmherzge, nicht mehr; friedlichRuhet im Tempel des Kaisers Asche. Und fern vom goldnen Altar erschallt der ChorZu Friedrichs Einsamkeit und des Vaters Sarg,Als wollt er ihren Zorn, als wollt erReuig den rächenden Gott besänftgen. […]

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