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Freiheit Wiedergeben Weniger Sorgen Peinigende Gedanken

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Durchs wilde Kurdistan - Siebentes Kapitel AL

Es war zwar keine angenehme Lage, in welcher ich mich befand, sie machte mir doch weniger Sorgen als der peinigende Gedanke an die Gefährten in Lizan. Der Melek lauerte mit Schmerzen auf mich, und die Kurden erwarteten wohl längst schon meine Wiederkehr. Und hier lag ich angebunden, wie eine Dogge in der Hundehütte! Was mußte daraus entstehen! Einen Trost hatte ich doch. War Mohammed Emin nach Lizan gekommen, so hatte man sicher sofort den Platz aufgesucht, an welchem ich überfallen worden war. Man fand das tote Pferd und die Spuren des Kampfes, und im übrigen mußte ich dann auf den Scharfsinn und die Verwegenheit meines treuen Halef bauen. So lag ich längere Zeit in Gedanken versunken und zermarterte mir vergebens den Kopf, um eine Art und Weise, wie die Flucht gelingen könne, zu ersinnen. Da störte mich die Stimme der holden Madana auf. Sie war ein Weib; warum sollte sie so lange schweigen! Willst du essen? fragte sie mich. Nein. Trinken? Nein. Das Gespräch war zu Ende, aber die duftende Petersilie kam herbeigekrochen, ließ sich in der unmittelbaren Nähe meiner armen Nase häuslich nieder und nahm dann den von mir verschmähten Scherben auf ihren Schoß. Ich sah, daß sie mit allen fünf Fingern der rechten Hand in das geheimnisvolle Amalgam langte und dann den zahnlosen Mund wie eine schwarzlederne Reisetasche auseinanderklappte ich schloß die Augen. Eine Zeitlang hörte ich ein mächtiges Geknatsch; sodann vernahm ich jenes sanfte, zärtliche Streichen, welches entsteht, wenn die Zunge als Wischtuch gebraucht wird, und endlich erklang ein langes, zufriedenes Grunzen, welches ganz hörbar aus einer wonnetrunkenen Menschenseele kam. O Petersilie, du Würze des Lebens, warum duftest du nicht draußen im Freien! Nach langer Zeit erst öffnete ich die Augen wieder. Mein Schirm und Schutz saß noch immer vor mir und hielt die Augen forschend auf mich gerichtet. In diesen Augen schimmerte ein wenig Mitleid und viel Neugierde. Wer bist du? fragte sie mich. Weißt du es nicht? antwortete ich. Nein. Du bist ein Moslem? Ich bin ein Christ. Ein Christ und gefangen? Du bist kein BerwariKurde? Ich bin ein Christ aus dem fernen Abendlande. Aus dem Abendlande! rief sie erstaunt. Wo die Männer mit den Frauen tanzen? Und wo man mit Schaufeln ißt? Also der Ruhm unserer abendländischen Kultur war bereits bis zu den Ohren der Petersilie gedrungen: sie hatte von unserer Polka und von unsern Löffeln gehört. Ja, nickte ich. Aber was willst du hier in diesem Lande? Ich will sehen, ob hier die Frauen schön sind, wie die unserigen. Und was hast du gefunden? Sie sind sehr schön. Ja, sie sind schön, stimmte sie bei, schöner als in einem andern Lande. Hast du ein Weib? Nein. Ich bedaure dich! Dein Leben gleicht einer Schüssel, in der weder Sarmysak noch Saljanghosch ist! Sarmysak und Saljanghosch, Schnecken in Knoblauch? Sollte dies das fürchterliche Gericht sein, welches vorhin in der Reisetasche verschwand! Und das hatte die Petersilie ohne Schaufeln bewältigt! Willst du dir kein Weib nehmen? erkundigte sie sich weiter. Ich möchte vielleicht wohl, aber ich kann nicht. Warum nicht? Kann man es thun, wenn man so gefesselt ist? Du wirst warten, bis du wieder frei geworden bist. Wird man mir die Freiheit wiedergeben? Wir sind Chaldani; wir töten keinen Gefangenen.

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Ausdehnung der Grundsteuer auf bisher Steuerfreie.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Am Jahresanfang wurde auch an Stelle des bereits im August vorigen Jahres wieder zurückgetretenen Ministers von der Gabelentz, Graf Beust mit dem Vorsitz im Ministerium betraut. Hinsichtlich der deutschen Frage hielt die Regierung an dem preußischen Bündnisse fest und der Herzog nahm persönlich an dem Berliner Fürstencongreß Theil. Das Erfurter Parlament wurde durch zwei Abgeordnete beschickt und die Anerkennung des Interims erklärt. Der in drei Perioden versammelte Landtag berieth u.a. ein Jagdpolizeigesetz, ein Gesetz wegen Abänderungen einzelner Bestimmungen des Schwurgerichtsgesetzes und namentlich auch ein neues Wahlgesetz, wonach der künftige Landtag aus 30, in unmittelbaren, an verschiedene Bedingungen geknüpften Wahlen gewählten Abgeordneten (9 von den Städten, 12 von den Landgemeinden, 9 von den Höchstbesteuerten) bestehen sollte; die bisher zweijährige Finanzperiode wurde zugleich in eine dreijährige umgewandelt. Daraufhin ging bei dem amerikanischen Nationalen Geistigen Rat ein höfliches und zusagenden Schreiben vom Staatsdeparte ment in Washington ein, in dem der Empfang dieses Appells bestätigt wurde, während der Vorsitzende der Liga für Menschenrechte seinerseits an den Sekretär des amerikanischen Nationalen Geistigen Rates ein Schreiben richtete, in dem er ihm mitteilte, daß sowohl der Brief wie auch das an ihn gerichtete Bittgesuch an die Kommission für Menschenrechte weitergeleitet werden würde, und daß man Abschriften davon an die Persische Regierung senden wolle. Als weitere Maßnahme zur Abhilfeschaffung wurde von der amerikanischen Bahá'í-Gemeinde mit einem Aufwand von vierzigtausend Dollar eine öffentliche Pressekampagne durchgeführt, die der Proklamation der Grundwahrheiten des Glaubens, der Ziele und Absichten seiner Anhänger und der Erschwerungen, welche die überwältigende Mehrheit seiner Anhänger im Land seiner Geburt zu erdulden hatten, Uebelkeit nach dem Essen besonderen Nachdruck verleihen sollte. Es wurde weiterhin versichert, daß desgleichen Auszüge davon an die Unterkommission zur Verhütung von Diskriminierung und zum Schutz der Minderheiten gesandt werden würden. Wie indes auch die Zahl der Oberbeamten dieser Zeit betraechtlich geringer als die ihrer Kompetenzen gewesen und hier stets durch Fristerstreckung und andere Aushilfen Rat geschafft worden ist, ueberhaupt die Tendenz der roemischen Regierung darauf ging, die Zahl der Beamten moeglichst zu beschraenken, so mag es auch mehr quaestorische Kompetenzen gegeben haben als Quaestoren, und es kann selbst sein, dass in kleine Provinzen, wie zum Beispiel Kilikien, in dieser Zeit gar kein Quaestor ging. […]

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Der Triumph der Liebe - Erster Gesang B1.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Ihr stutzet, Freund, wie nur ein Mann, der Wochen mit der ganzen Erde grollte und grimmen Tod im Meere suchen wollte, nach Irdischem so eifrig fragen kann! Quelle: Gedichte Franz Grillparzers 1872 www.zeno.org - Contumax GmbH Co.KG Freund Naphta was ist ein brillanter, rhetorisch begabter und sophistischer Logik verpflichteter Intellektueller, von dessen Einflüssen Settembrini seinen jungen Freund Castorp vergeblich fernzuhalten versucht. In anarchokommunistischer Tradition strebt Naphta nach der Wiederherstellung des anfänglichen paradiesisch justizlosen und gottesunmittelbaren Zustands der Staat- und Gewaltlosigkeit, wo es weder Herrschaft noch Dienst gab, nicht Gesetz noch Strafe, kein Unrecht, keine fleischliche Verbindung, keine Klassenunterschiede, keine Arbeit, kein Eigentum, sondern Gleichheit, Brüderlichkeit, sittliche Vollkommenheit. Nach Abschaffung der Greuel des modernen Händler- und Spekulantentums und der Satansherrschaft des Geldes, des Geschäfts sei ein totalitärer, auf Terrorismus gestützter Gottesstaat zu errichten; das Prinzip der Freiheit sei ein überlebter Anachronismus. Zwischen Settembrini und Naphta kommt es in der Folge immer wieder zu heftigen Disputen über philosophische und politische Fragen, bei denen sich der Zuhörer Castorp beeindruckt davon zeigt, wie Naphta seinem bisherigen Lehrmeister Paroli bietet. Der sich selbst allein schädliche Mann ward, weil er in adligen Gesellschaften unerfreuliche Dinge hinplauderte, dem edlen Bernstorff als ein gefährlicher angezeigt. B. ermahnte den Sohn seines Freundes, warnte, drohte; umsonst, Cr. trotzte, seiner Unschuld sich bewußt; und es geschah, was bei gelassener Behandlung zu vermeiden war. Bald nachher, da Bernstorff noch Cramers Reue und Herstellung wünschte, trafen sich Cr. und Fritz St. in Preez, Freunde von der Kindheit her und Duzbrüder. Der Unglückliche, der seinem Fritz nichts zuleide getan, der nur dem Adel Bürgertugenden gewünscht hatte, ward wie fremd übersehn, wie verpestet gescheut; er ging in des Wirts Garten und weinte sich aus. Ein trauliches Wort, Stolberg, ein herzlicher Zuspruch, hätte den guten, talentvollen, nur unbesonnenen Freund gerettet. Vor allen Dingen erklärte er mir natürlich, daß er ein Hauptmannssohn sei. […]

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Der Krystallsarg im Kottmarberg.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Im Kottmarwald bei Kottmarsdorf nahe Löbau entdeckt sich gegen Morgen im Gestein eine Nische, die ehemals eine Tür war, die in ein im Felsen befindliches Gewölbe führte, und sich nach der Sage auch jetzt noch zuweilen öffne. Es soll bekanntlich einst, im 10ten Säkulum in der Gegend ein Graf ein Schloß besessen haben, dem der Herr nur ein einziges, aber wunderschönes Töchterlein geschenkt hatte. Bedauerlicherweise waren aber ihre Erziehungsberechtigte noch wie die Böhmen überhaupt dem blinden Heidentum stellen, nur jene Alte war einst eines durchziehenden Pilger im Christenglauben gelehrt worden, und der milde Richtstrahl des berichtigen Lichtes hatte ihr Herz so erwärmt, daß sie selbst ihren Erziehungsberechtigte erklärte, sie werde sich nie trauen, stattdessen nach ihrem einstigen Absterben gen Rom pilgern, sich dort taufen können, und ihr Leben dem Himmel weihen. Ihren Erziehungsberechtigte blieb nichts übrig, als sich dem Willen ihrer geschätzten Angehöriger zu fügen, sie wiesen daher alle, die um deren Hand anhielten, von sich, nur Einer, ein vornehmer böhmischer Herr, der aber ein arger Beschwörer war, sann auf Rache, wie er das Mägdlein in seine Hände bekommen möge. Nun hatte aber Wiarda, so war ihr Name, von jenem Pilgrim ein silbernes Kreuz erhalten, und war ihr von demselben gesagt worden, so lange sie das bei sich trage, könne sie allen Anfechtungen böser Zauberer lächerlich machen. Da begab es sich über kurz oder lang, daß die Jungfrau vorm Schlosse lustwandelte und zufällig das Kreuz daheim abgelegt hatte, gleich rauschte ein von zwei Fassen gezogener Wagen aus der Luft herab, in was für einem jener Beschwörer saß, er sprang heraus, ergriff die langersehnte Beute, und eilte mit ihr mit den Lüfte davon. Ihre armen Eltern weinten und jammerten manches Jahr um ihr verlornes Töchterlein und hatten schon alle Hoffnung abgebrochen, sie je abermals zu sehen, da sprach einmal ein fremder Pilger in ihrem Schlosse ein, und gab sich als den frommen Familienangehöriger wiederzuerkennen, der ihre Angehöriger einst im Christenglauben unterwiesen habe. […]

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Frage und Antwort von Faustus an Mephisto.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Im grünen Walde wandeln zwei Männer, kühl umrauscht, da wird von hohen Dingen manch ernstes Wort getauscht. Der Eine für sein Wissen sucht reichlichen Gewinn, dem reicht des Trugs Narzissen der zweite listig hin. Belehrung ist ein Saatkorn, das Früchte trügt mit Lust; Täuschung ist eine Giftsaat, geworfen in die Brust. Belehrung ist die Tochter der Wahrheit und des Lichts, der Lüge Kind ist Täuschung, ein buntbemaltes Nichts. Eine Teekanne hatte mir aber schon Micki aus dem Zuchthause durch einen der Arrestanten, die im Hospital zu arbeiten hatten, zu schicken versprochen. Er sprach mich als erster an, fragte mich neugierig aus und erzählte mir recht ausführlich von den äußeren Einrichtungen des Hospitals. Dieser Kranke, ein Schwindsüchtiger namens Ustjanzew, lag mir gegenüber; er gehörte zu den im Anklagezustande befindlichen Soldaten und war derselbe, der aus Angst vor der Strafe eine Schale mit Branntwein, den er stark mit Tabak angesetzt, ausgetrunken und sich dadurch die Schwindsucht zugezogen hatte; ihn habe ich schon früher einmal erwähnt. Er hieß Tschekunow. Er hatte damit sein Ziel erreicht: er entging dem Zuchthause und der Körperstrafe und wurde nach einem Jahr nach T-k geschickt, um dort in einem Krankenhause untergebracht zu werden. Gleich nach ihm ging auf mich ein Kranker aus der Korrektionskompagnie zu und begann, mir zu versichern, daß er viele von den früher verbannten Adligen gekannt habe, die er mit Vor- und Vatersnamen nannte. Bisher hatte er schweigend und schwer atmend dagelegen, mich mit ernster Miene gemustert und das Benehmen Tschekunows mit Entrüstung verfolgt. Als er bei mir ein Paket mit Tee und Zucker bemerkte, bot er mir gleich seine Dienste an: er wollte mir eine Teekanne holen und den Tee aufbrühen. Er verschaffte irgendeinen kleinen Kessel und sogar eine Tasse, knochte Wasser und brühte den Tee auf, diente mir mit einem Worte mit ungewöhnlichem Eifer, womit er einen der Kranken zu einigen giftigen Bemerkungen über mich verleitete. Er war ein kräftiger, stämmiger Bursche von etwa achtundzwanzig Jahren, ein großer Schwindler und Kenner der gesetzlichen Vorschriften, gar nicht dumm, außerordentlich ungeniert, seiner selbst sicher und von einem krankhaften Ehrgeiz; er hatte sich selbst ernsthaft eingeredet, daß er der ehrlichste und rechtschaffenste Mensch in der Welt und dabei völlig unschuldig sei, und behielt diese Überzeugung für immer. […]

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Im Städtchen angelangt, sah ich.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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daß niemand im Freien war, darum flog ich auch geradenwegs durch die Hauptstraße. Als ich unserem Hause nahte, zielte ich mit meinem Auge darauf hin, kein Licht da - alles dunkel - das betrübte mich sehr; ich weiß selbst nicht warum. Kleines Meer in atemberaubender Landschaft so ist das Wattenmeer ist ein schützenswertes Welterbe. Besonders der letztere war es, der durch seine bekannten Dichtungen ein liebliches Phantasiegemälde nach dem andern vor dem deutschen Lesepublikum erstehen ließ. Man sprach zu der Zeit von den Südseeinseln wie von einem wiedergefundenen Paradies. Ihre zum ersten Male geschaute Naturschönheit übte einen mächtigen Zauber auf die nordischen Besucher aus. Aber auch in der Beschreibung der Eingeborenen sparte man die Lobsprüche nicht. Das heitere, glückselige Leben jener Naturkinder wurde in Deutschland und England geradezu sprichwörtlich. Man ließ sich hierin auch nicht durch die Tatsache beirren, dass Cook auf seinen späteren Reisen schon heftige Zusammenstöße mit diesen vermeintlichen Paradiesbewohnern hatte; Enttäuschungen, die sich in der Folgezeit noch häuften. Die Südsee-Schwärmerei war nun einmal Mode geworden, und immer neue Forscher und Abenteurer zogen aus, die so schnell berühmt gewordenen Inseln zu besehen. Hinter ihnen kamen unternehmende Kaufleute in immer wachsender Zahl, dann Pflanzer; endlich in der Neuzeit auch die auf Kolonialerwerb ausgehenden Vertreter der Großmächte. Am 9 April wurde an die Stelle des am 16ten Januar gestorbenen Essenkehrers Sturm der Essenkehrermeister Leonhardt in Pflicht genommen. Im November wurde auf Anordnung der Regierung zu Merseburg ein herabgesetzter Pflaster Gleits Tarif in hiesiger Stadt eingeführt. Desgleichen wurde am 2ten Juli das Schützen Jubiläum des 50 Jahre gedienten Schützen Peter Heinze gefeiert. Auch wurde der Expedient Eduard Weidenhammer als Schulgeld Einnehmer angenommen. Zur besseren Beaufsichtigung und Hebung des Communal Schulwesens wurde auf Anordnung der K. Am 2 Juli wurde die neue Knaben Schule feierlich eingeweihet. Der Verein zählt bei seinem Entstehen 70 Mitglieder, und sein erstes Wirken zu Ostern 1827 war die Bekleidung von zwei armen Mädchen, und die Niederlegung eines Kapitals von 50 Thalern. Im M September wurde der Chirurg Hoppe an die Stelle des verstorbenen Zimmermann als Stadt und Hospital Wundarzt angestellt. Hochlöbl. Die beiden Lehrer welche in solcher Wohnung erhielten der Rector Ahner oben, der Cantor Golz unten waren schon mehrere Tage vorher eingezogen. […]

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Land und Sterne grüßen.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Wir grüßen Land und Sterne Mit wunderbarem Klang Und wer uns spürt von ferne, Dem wird so wohl und bang. Wir haben wohl hienieden Kein Haus an keinem Ort, Es reisen die Gedanken Zur Heimat ewig fort. Regierung zu Merseburg ein Schulvorstand gebildet, und am 19ten October außer einem Magistrats­deputierten und den beiden Diaconen 7 hiesige Bürger zu Mitgliedern desselben gewählt. Am 31 Mai wurde der Copist Schulze als Gemeinde Schulze in der Grünstraße verpflichtet. August Der Senator Schmidt, dem, an des verstorbenen Ehrenberg Stelle, das Amt als Hospital Vorsteher mit einem Gehalt von 100 Thaler übertragen worden war, wurde im Monat August als solcher von Hoch­löblicher Regierung zu Merseburg bestätigt. Macht doch mal das Licht aus für den Verlust der Finsternis. Weitere wichtige Elemente des Bezuges zur Magie sind die Kritik an magischen Handlungen, die einer rationalistischen Exegese entspringen und aus den rabbinischen Kreisen stammt, die die Magie des Götzendienstes verdächtigten, und eine enge Verbindung von Literatur der Mystik mit der Literatur der Magie. Die Geniza nimmt an, dass sowohl der Zauberer als auch der Geisterbeschwörer mit magischen Kräften Wirkungen erzielten. Die Geniza nimmt an, dass auch bei unerlaubten Zaubereien der göttliche Name Wirkung zeige, da der Name wirkmächtig sei, auch bei unreinem Zustand. Theologisch ist darin die Überzeugung enthalten, dass ausschließlich Gott als Macht existiert, so dass auch die Macht der Magie ihm gehöre. Magie und Volkskunde des Judentums wurden angestoßen von orthodoxen Kreisen neu erfasst und zum Beispiel von Gershom Sholem und Max Grundwald erforscht. In der Moderne haben sich das Reformjudentum und auch rational bestimmte Juden vom orthodoxen Judentum distanziert, da dieses an Magie und Mystik festhalte. Es lag eine terminologische Debatte in einigen magischen Schriften wie der Kairoer Geniza über die genaue Identifizierung von Zauberern vor. Hinter beiden stehe jedoch die göttliche Macht. Mystik und Magie des Judentums zeigen einen engen Bezug, da beide theoretisch auf platonische Prämissen zurückzuführen sind, im Sinne des Neuplatonismus, und auch im praktischen Sinne, dass magische Handlungen als Bedingung und Ziel der Mystik erscheinen. Der Zauberer unterscheide sich vom Geisterbeschwörer einzig darin, dass er verbotene Handlungen ausführe, während der Geisterbeschwörer erlaubte Handlungen benutze. […]

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Nach einer Pause fragte ich: Haltet ihr auch die Fasten?.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Sehr streng, antwortete er. Wir dürfen während hundertzweiundfünfzig Tagen keine Nahrung aus dem Tierreiche, auch keinen Fisch essen, und der Patriarch genießt überhaupt nur Nahrung aus dem Pflanzenreiche. Wie viele Sakramente habt ihr? Er wollte mir eben antworten; aber unsere für mich so interessante Unterhaltung wurde von zwei Reitern unterbrochen, die im Galopp auf uns zugesprengt kamen. Was giebt es? fragte er sie. Die Kurden kommen, ertönte die Antwort. Wo sind sie? Sie haben bereits die Berge überschritten und kommen in das Thal hernieder. Wie viel sind ihrer? Viele Hunderte. Dann ritten sie weiter. Der Karuhja blieb halten. Chodih, laß uns umkehren! Warum? Ich habe es dem Melek versprochen, falls die Berwari kommen sollten. Du wirst nicht wollen, daß ich mein Wort breche! Du mußt es halten. Komm. Als wir den Platz vor dem Hause des Melek erreichten, herrschte dort eine außerordentliche Aufregung; aber ein planvolles Handeln gab es nicht. Der Melek stand mit einigen Unteranführern beisammen, der Riemen war mir vielemal um Leib und Glieder geschlungen und ließ nur dem Kopf und dem linken Arm so viel Bewegungsfreiheit, daß ich mich mit vieler Anstrengung aus einer irdenen Schüssel am Boden mit Nahrung versehen konnte. So überschleicht bei Tag und Nacht Mich Einsamen die Pein. Doch erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Ich sah zu meinem Entsetzen, daß man den Krug fortgenommen hatte; ich sage: zu meinem Entsetzen, denn ich war von unerträglichem Durst geplagt. Auch hierüber kann einen jeden seine eigene Erfahrung belehren. Man hat keine Vorräte mehr, von denen man zehren kann. Da ich im Marketing arbeite, weiss ich auch wie die Werbung tickt. Ich lag auf dem Rücken und war mit einem langen Riemen, der einem Sattelgurt glich, an das Holz festgebunden. Es schleicht ein Liebender lauschend sacht, Ob seine Freundin allein? Wer dieses Abenteuer übersteht, ist danach ein anderer Mensch. Ich lag jetzt lang ausgestreckt auf einer Art niedrigem Holzrahmen. Scheint uralte Erinnerung zu sein an die Zeitalter und den Weltbaum. Sie werden deshalb alle zehn Kilometer mit Wasser versorgt. […]

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Pfingsten, Himmelfahrt, Glockenklang, Menschenstrom.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Freue sich, wer Gutes tat, wer dafür gestritten, wer gestreut der Zukunft Saat, und auch wer gelitten! Ja, ich weiß, es wird geschehn, was wir jetzt noch hoffen, daß zum Glück die Tore stehn allen einst noch offen. Daß man nicht mehr sieht verirrt Scharen Lebensmüder; keine Herde und kein Hirt, Freie nur, nur Brüder! Wenn kein Druck den Geist mehr dämpft, wenn ein zweites Eden, aber schöner, weil erkämpft, folgt auf unsre Fehden. Eines Himmels Erdenfahrt und ein andres Pfingsten, wo der Geist sich offenbart, groß auch im Geringsten. Im Laufe der Zeit wurden vielschichtige Theorien und Vermutungen zu deren Natur aufgestellt. In Labors haben Forscher mancherorts leuchtende Feuerbälle erzeugt, die den Erscheinungen nicht ganz unähnlich, aber meistens zu kurzlebig waren. Wann aber kann ein Gewitterblitz die Vision eines kugelförmigen Phosphens erzeugen? Blitze mit wiederholten Entladungen, die uber mehrere Sekunden die stimulierenden Magnetfelder erzeugen, sind eher selten und treten nur in etwa einem von hundert Fällen auf, rechnet der Physiker Kendl. Einem Beobachter, der sich im Abstand von wenigen hundert Metern von einem langen Blitzeinschlag entfernt befindet, kann ein magnetisches Phosphen in Form eines hellen Lichtflecks fur einige Sekunden erscheinen. Auch andere Sinneseindrucke wie Geräusche oder Geruche könnten dabei auftreten. Da die Bezeichnung Kugelblitz aus den Medien bekannt sei, wurden Beteiligte wohl auch runde Blitz-Phosphene so bezeichnen. Laut Alexander Kendl spricht fur die Deutung, dass viele Beobachtungen von Kugelblitzen eigentlich solche Phosphene sind, auch deren Einfachheit: Im Gegensatz zu anderen Theorien, die schwebende Feuerkugeln beschreiben, sind keine neuen und weiteren Annahmen nötig. Dadurch wurde das Schiff von 196,5 m auf 226,5 m verlängert, der Gasraum von 55.000 auf 68.500 m³ vergrößert und somit ein Nutzlastgewinn von 40.000 auf 52.100 kg erzielt. L 57 wurde so leicht wie irgend möglich ausgerüstet, völlig entwaffnet und schließlich mit einer außerordentlich sorgfältig ausgewählten, wertvollen Ladung befrachtet. Die Transportnutzlast betrug 15.000 kg. Bei der ersten Probefahrt kam L 57 in einen Gewittersturm, landete noch glatt vor der Halle bei Jüterbog, konnte aber von den Mannschaften nicht mehr gehalten werden. […]

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