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Flut Aus Den Augen Wie Sonnenblick Und Wolkenschatten

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Durchs wilde Kurdistan - Viertes Kapitel CB

Nun bekomme ich keinen Para davon! Verwendet sie es für sich? Nein; aber sie ist geizig, Effendi. Was sie nicht für uns und für die Gefangenen braucht, das versteckt sie, daß ich es nicht finden kann. Sie ist sehr stolz darauf, daß ich einmal viel Geld haben werde, wenn sie stirbt. Aber das ist nicht gut, da ich jetzt darunter leiden muß. Ich rauche den schlechtesten Tabak, und wenn ich einmal zum Juden gehe, so darf ich von seinen Medizinen nur die billigsten trinken. Und die, die ist nicht gut! Betrübt ging der wackere Agha der Arnauten von dannen, und ich folgte ihm hinab in den Hof, wo die Pferde gesattelt wurden. Dann machte ich mit dem Engländer noch einen Gang in die Stadt, um einige Einkäufe zu besorgen. Als wir zurückkehrten, waren bereits alle vor dem Eingange des Hauses versammelt. Bei ihnen stand ein Mann, in dem ich schon von weitem den Vater meiner Patientin erkannte. Herr, ich höre, daß du abreisest, begann er, mir einige Schritte entgegentretend. Darum bin ich gekommen, um Abschied von dir zu nehmen. Meine Tochter wird bald ganz gesund sein. Sie, mein Weib und ich, wir werden zu Allah beten, daß er dich beschütze. Und damit du auch an uns denken mögest, habe ich ein kleines Jadikar *) mitgebracht, welches anzunehmen ich dich innigst bitte! Wenn es ein Ufak-Defek **) ist, werde ich es nehmen, sonst aber nicht. Es ist so klein und arm, daß ich mich scheue, es dir selbst zu geben. Erlaube, daß ich es deinem Diener einhändige! Welcher ist es? Dort bei dem Rappen steht er. Er nahm unter seinem weiten Oberkleide ein ledernes, mit Perlen gesticktes Futteral hervor und reichte es Halef hin. Dann sah ich, daß er außer diesem Gegenstande dem Diener noch etwas gab. Ich dankte ihm, und wir schieden. Jetzt kam das Schlimmste: der Abschied von Selim Agha und besonders von der Myrte. Der Agha ging von Pferd zu Pferd und nestelte an Riemen und Schnallen herum, welche ganz in Ordnung waren. Dabei rollte er die Augen so fürchterlich, wie ich es selbst bei ihm noch niemals gesehen hatte. Die Spitzen seines Schnurrbartes gingen auf und nieder wie Wagebalken, und hier und da fuhr er sich mit der Hand nach dem Halse, als ob es ihn *) Andenken. **) Kleinigkeit. dort würge. Endlich reichte er Halef die Hand zum Abschied. Er fing von unten an. Lebe wohl, Hadschi Halef Omar! Allah sei bei dir immerdar! Er hörte gar nicht auf das, was ihm der kleine Hadschi antwortete, sondern sprang zu dem Pferde Mohammeds, um eine Fliege tot zu schlagen, welche am Halse des Rosses saß. Dann fuhr er mit einem energischen Rucke herum und hielt dem Haddedihn die Hand entgegen: Allah sei mit dir und allen den Deinen! Kehre wieder bei uns ein, wenn dich dein Weg nach Amadijah führt! Da bemerkte er plötzlich, daß der Sattelgurt des Engländers um den zwanzigsten Teil eines Zolles zu weit nach hinten lag. Er eilte dort hin, kroch unter das Pferd und schob und zerrte, als habe er eine schwere Last zu bewältigen. Endlich war er fertig und streckte nun dem Reiter die Rechte hin: Sihdi, dein Weg sei Well! unterbrach ihn der Master. Hier! Ein Trinkgeld fiel in die Hand des Agha, und es war, wie ich Lindsay kannte, gewiß sehr reichlich. Diese Güte machte den gerührten Anführer der Arnauten noch verwirrter. Er begann also von neuem: Sihdi, dein Weg sei wie der Weg Well! nickte Lindsay, und eine zweite Auflage des Bakschisch gelangte zur Ausgabe. Der Geber hielt die zum Abschiede hingestreckte Hand für eine Forderung. Sihdi, begann der Agha mit erhöhter Stimme, dein Weg sei wie der Weg der Gerechten, und Well! ertönte es zum drittenmal. Aber der Agha zog nun seine Hand plötzlich zurück und nahm die Gelegenheit, daß ich eben zu Pferde steigen wollte, wahr, um mir den Steigbügel zu halten. Jetzt zog es über sein Gesicht, wie Sonnenblick und Wolkenschatten über ein wogendes Feld, dann öffnete er den Mund, aber da stürzte ihm plötzlich die so lange zurückgehaltene Flut aus den Augen.

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Reise News + Infos

Purpurdecke deines Zeltes auf einem andern Stern.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Seit gestern weilen wir auf diesem Stern, millionenmal millionen Meilen weit entrückt der Erde. Als ich von dir ging, stand über mir der blasse Erdenmond, und eines Wächters harte Stimme wies von deines stillen Gartens Gitter mich, vermutend den gesuchten Äpfeldieb. Seit gestern weilen wir auf diesem Stern, und eine Nacht, der selbst der Wettgesang von vielen hundert Nachtigallen nichts vom Zauber ihres tiefen Schweigens nahm, bracht uns Vergessen. Mißverständnis, Stolz und jede Kluft, die Menschennarrheit schuf, blieb hinter uns, und die Erinnerung starb. […]

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Mutter Erde.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Mitternächtges Dunkel spinnt um die Welt ein heimlich Träumen; leise singt der Frühlingswind in den knospenschweren Bäumen. […]

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Veranstaltungen Albrechtsburg Meissen 2005 - 2006.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Albrechts Burgfest, Großer Markt mit Kaufleuten, Possenreißern, Vaganten und Händlern, mittelalterliche Musik, Speise und Trank. Mauern-Mystik-Muße, Sonderführung durch die Kellergewölbe der Albrechtsburg mit einem Becher Wein am Kamin. Große Hofstube, Meißner Musikmarathon im Rahmen der Dresdner Musikfestspiele mit Peter Rösel und dem Gewandhaus Quartett. Frühlingslieder mit dem Winzerchor Spaargebirge e.V. Hochzeitsmesse, alles rund um den Hochzeitstag, mit Modenschau und Unterhaltungsprogramm. Zum Valentinstag Liebesallerlei romantische Schlossführung mit anschließendem Liebesmahl. Märchen und Sagen für Groß und Klein - Das Märchenfest auf der Albrechtsburg. Dieser einfache Mythos war offen für unterschiedliche Interpretationen. Doch Hades gibt Persephone zuvor zu essen, sodass das Mädchen einen Teil der Unterwelt in sich aufnimmt und dadurch selbst Teil des dunklen Reiches wird. Endlich erfährt sie, dass Hades ihr Kind in die Unterwelt entführte. Sprach er von der Entstehung des Getreides oder vom Werden und Vergehen menschlichen Lebens? Schenkte Demeter ihrem Eingeweihten das tägliche Brot oder die Unsterblichkeit? Abendsonne, Ich weiß nicht was soll es bedeuten, Daß ich so traurig bin; Ein Märchen aus alten Zeiten, Das kommt mir nicht aus dem Sinn. Seit der Römerzeit verwendet man den allgegenwärtigen Lehm um aus ihm Ziegel für Mauern und Dächer zu brennen. Sie haben, erwiderte der Gastfreund, wie es mir scheint, in diesen Worten sein Geheimnis wirklich ausgesprochen. Es ist nicht klar, wem all die Esel gehören, die sich frei über die ganze Stadt verteilen. Wolken, die zur Nacht am Teiche tranken, Sanken weinend sacht als Regen nieder. Wie ich dich hasste, als in der Glut des Sommers, Schmetterlinge starben, zerbrechliche Flügel, betäubt im Straßenstaub, einer für jeden meiner Träume. Kleine Federn wehen fort im Winde, Wie einst Silberfäden, feine, von den Seidenschleppen. Toulouse wird seit man denken kann "la ville rose" genannt. Ein Mann packt eines der kleinen Tiere an der Mähne. Salbei, Duft-Geranien und Lantanen, umschmeicheln dabei Ihre Nase. Vor dem Hause aber ging die Abendluft lind durch die Blumen unter ihnen. Und wie liebte ich dich, wenn Abendsonne das Leben färbte, ein graublaues Meer aus Zärtlichkeit und Gier nach Leben mich in den Armen wiegte, unbegreiflich still. […]

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TopReisebilder - Ausflugszielen - Urlaub - Reisen.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Bilder von Ausflugszielen, Urlaub und Reisen - Dresden - Sachsen - Deutschland - Europa. Aktuelle und detaillierte Reiseinformationen, Reiseangebote, Lastminutereisen, Pauschalreisen, Charterreisen, Businessreisen, Abenteuerreisen, Städtereisen, Spezialreisen, Kreuzfahrten, Mietwagen, Linienflüge, Reiseversicherungen. Wissenswertes und Tipps zu Ausflugszielen. […]

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Alter Mann.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Da kam ein alter Mann gegangen, Mit hohlen Augen und bleichen Wangen, Er schlich gebogen und schien so krank; Ich grüßt ihn schön, doch für den Dank Faßt' er mich tückisch schnell von hinten, Schlang um die Arme mir dreifache Binden, Und wie ich rang und um Hülfe rief, Geschwind noch ein andrer zum Alten lief, Und von allen Seiten kamen Menschen gelaufen, Ein dunkelverworrner, trübseliger Haufen. Die drängten mich gar tückisch in ihre Mitte, Führten durchs Land mich mit eiligem Schritte. Wie wandt ich sehnend mich oft zurücke! Die Heimat schickte mir Abschiedsblicke; Die Büsche langten nach mir mit grünen Armen, Es schrien alle Vöglein recht zum Erbarmen. […]

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Nymphenpärchen zum Blumenspiel.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Kore die Tochter Demeters, in weichen Schleier, erblickt ein Nymphenpärchen zum Blumenspiel: Ach, dies entsternt den weichen Kranz vom Blütenstiel, befragt sein Los zufrieden um Trauungsfeiern. Oft spiegeln einander die Anreizenden in Weihern, ein Weg durch Forst dorthin wird heitres Ziel; man scherzt zum Wasser, beugt gegenseitig im Umriss und denkt, erglüht: in Kürze herrsch ich unter Zuhilfenahme von sexuellen Dienstleistungen! *** Eisspezialitäten, Speise vom Heißen Schmuckstein. Speiseeis-Klassiker, Kunterbuntes Speiseeis mitsamt Rahm, Schwarz und Weiß, Banana Bowl, Puppiger Schlaferlebnis, Haselnuss-Eiskreme, Schwedeneisgral, Schokoladeeisbecher samt Eierlikör, Exotik Speiseeisbecher, Schwarzwälder Kirsch Eisbecher, Erdbeer Eisgral, Hüneneisgral Eisberg, Eistraum Amore Eisbecher, Eisgondel Eisgral, Trommel Eiscremekelch, Spagetti-Eisteller, Backofenmut, Heidelbeer-Eisgral, Rhabarber-Eiskremkelchglas, Cookies-Eiskremekelch und SpeiseeisBatzen nach eigener Auslese. […]

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Seerose, goldne Blätter, färbte der Herbst so rot ....

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Rote Rosen, stolz und prächtig, blühen in der Gärten Rund, eine weiße wiegt sich nächtig, wurzelnd in der Welle Grund. Ihre zarten bleichen Wangen färbte nie der Erde Lust, nur ein stilles Traumverlangen blieb das Sehnen ihrer Brust. Gerne spräch' sie mit den Sternen, aber wenn sie kaum erwacht, müssen jene sich entfernen, folgend ihrer Mutter Nacht. […]

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Pflanzenkind in stummer Wonne schaut empor wie ein klarer Quell.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Die Winterwolke flieht verdrossen, den Himmel schmückt ein sanftes Blau. Da lächeln goldig übergossen Gehügel, Garten, See und Au. Und kosend sich die junge Sonne an die entzückte Erde schmiegt. Das Pflanzenkind in stummer Wonne die zarten Glieder dehnt und biegt. Es schaut empor; sein Lächeln schmeichelt erquickend wie ein klarer Quell; und wie von Kinderhand gestreichelt wird meine düstre Stirne hell. […]

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