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Fleisch Der Tatze Vom Baeren In Kurdistan

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Durchs wilde Kurdistan - Zweites Kapitel AF

Ich bin noch nie in Kurdistan gewesen und erkenne dieses Fleisch doch bereits am Geruche; also muß ich es auch schon in andern Ländern gegessen haben. Was ist es für ein Tier? Es ist Bär. Habe ich recht? Ja wirklich, du kennst es! rief er erstaunt. Ich kenne es noch besser, als du meinst. Ich habe noch nicht in diese Schüssel geblickt und wette dennoch mit dir, daß das Fleisch die Tatze vom Bären ist! Du hast es erraten! Nimm und iß! Nun ging es an das Erzählen von Jagdgeschichten. Der Bär ist in Kurdistan allerdings sehr häufig anzutreffen, aber bei weitem nicht so gefährlich, wie der große graue Petz von Nordamerika. Zu den gedämpften Bärentatzen gab es ein dickes Mus von gedörrten Birnen und Pflaumen, dem ein gepanzertes Gericht folgte, nämlich gesottene Krebse, zu denen eine Zuspeise gereicht wurde, die mir sehr fremd und kompliziert erschien. Ich erlaubte mir, mich zu erkundigen, und die Frau des Vorstehers gab mir bereitwillig Auskunft: Nimm Kürbisse und koche sie zu Brei, meinte sie. Thue Zucker und Butter dazu, rühre klaren Käse und geschnittenen Knoblauch hinein und füge zerdrückte Maulbeeren und weichgequollene Kerne von Sonnenblumen hinzu. Dann hast du diese Speise, welcher keine andere gleichkommt! Ich kostete diese unvergleichliche Mischung von Kürbis und Sonnenblume, Käse und Zucker, Butter, Maulbeeren und Knoblauch und fand, daß der Geschmack derselben nicht so schlimm war, wie der Klang der Ingredienzien. Den Schluß des Mahles bildeten getrocknete Aepfel und Weintrauben, zu denen ein Schluck Racki getrunken wurde. Dann kamen die Tabakspfeifen zu ihrem Rechte. Während wir den starken, rauhen und nur wenig fermentierten Tabak von Kelekowa in Brand steckten, ließ sich unten ein lautes Gespräch vernehmen. Der Vorsteher ging hinaus, um nach der Veranlassung desselben zu sehen, und da er den Eingang offen ließ, konnten wir jedes Wort vernehmen. Wer ist da? fragte er. Was will er? hörte ich eine andere Stimme in englischer Sprache fragen. Er fragt, wer da ist, antwortete ein dritter, gleichfalls englisch. Was heißt türkisch: ich? Ben. Well! Ben!!! rief es dann zum Wirte herauf. Ben? fragte dieser. Wie ist dein Name? Was will er? fragte dieselbe klappernde Stimme, die mir so außerordentlich bekannt war, daß ich vor Verwunderung über die Anwesenheit dieses Mannes aufgesprungen war. Er fragt, wie sie heißen. Sir David Lindsay! rief er herauf. Im nächsten Augenblicke stand ich unten neben ihm im Flur. Ja, da lehnte er vor mir, beleuchtet vom Feuer des Herdes. Das war der hohe, graue Cylinderhut, der lange, dünne Kopf, der breite Mund, die Sierra-MorenaNase, der bloße, dürre Hals, der breite Hemdkragen, der graukarrierte Schlips, die graukarrierte Weste, der graukarrierte Rock, die graukarrierte Hose, die graukarrierten Gamaschen und die staubgrauen Stiefel. Und wahrhaftig, da in der Rechten trug er die berühmte Hacke, welche die edle Bestimmung hatte, Fowling-bulls und andere Altertümer zu insultieren! Master Lindsay! rief ich aus. Well! Ah, wer sein? Oh ah Ihr seid es?! Er riß die Augen auf und den Mund noch viel mehr und staunte mich mit den genannten Organen wie einen Menschen an, der vom Tode erstanden ist. Wie kommt Ihr nach Spandareh, Sir? fragte ich, beinahe ebenso erstaunt, wie er. Ich? Well! Geritten! Natürlich! Aber was sucht Ihr hier? Ich? Oh! Hm! Euch und Fowling-bulls! Mich? Yes! Werde erzählen. Vorher aber zanken! Mit wem? Mit Mayor, mit Bürgermeister von Dorf. Schauderhafter Kerl! Warum? Will nicht haben Englishman, will haben Araber! Miserabel! Wo ist Kerl, he?! Hier steht er, antwortete ich, auf den Aeltesten zeigend, der unterdessen herbeigetreten war. Ihm zanken, räsonnieren! gebot Lindsay dem Dolmetscher, welcher neben ihm stand. Mach Quarrel, mach Scold, sehr, laut, viel! Erlaubt, Sir, daß ich dies übernehme, meinte ich. Die beiden Araber, über welche Ihr Euch ärgert, werden Euch nicht im Wege sein. Sie sind Eure besten Freunde. Ah! Wo sind? Der eine bin ich, und der andere ist Mohammed Emin. Moh ah! Emin ah! Wo ist? Droben. Kommt mit herauf! Well! Ah, ganz außerordentlich, immense, unbegreiflich! Ich schob ihn ohne Umstände die schmale Stiege empor und wies sowohl den Dolmetscher als auch den Arnauten, die uns folgen wollten, zurück. Bei den kurdischen Damen erregte das Erscheinen der langen, graukarrierten Gestalt ein gelindes Entsetzen; sie zogen sich in die entfernteste Ecke zurück. Mohammed Emin aber, der sonst so ernsthafte Mann, lachte laut, als er den dunklen Krater erblickte, den der offene Mund des erstaunten Engländers bildete. Ah! Good day, Sir, Master Mohammed! How do you do wie befinden Sie sich? Maschallah! Wie kommt der Inglis hierher? fragte dieser. Wir werden es erfahren. Kennst du diesen Mann? fragte mich der Herr des Hauses. Ich kenne ihn. Er ist derselbe Fremdling, welcher seinen Khawaß vorhin sandte, um bei dir zu bleiben. Er ist mein Freund. Hast du eine Wohnung für ihn besorgt?

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Reise News + Infos

Abnehmende Tage, nach langen sonnighellen Wochen.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Wie hat es heut mich überrascht, ich sah das Sonnlicht wie gebrochen, schon von der Dämmrung Flug erhascht! Es lag ein hold und sanft Verglimmen, welch eine Stille auf der Welt! Im Wald die letzten Vogelstimmen, die Flur vom Abendrot erhellt. Noch war mit ihren Blumen allen die Wiese bunt geschmückt und reich, doch wie der Sense schon verfallen und wie von Ahnungsgrauen bleich! Es klang ein Echo ferner Laute, und ach, in diesem Abend lag ein Etwas, das mir still vertraute: Von heute nimmt nun ab der Tag! Vergleichen mußt' ich's mit den Jahren, wo erstes Alter uns beschleicht, wo staunend wir und ernst gewahren, daß uns ein kühler Hauch erreicht. Der Vollmond steht der Sonne gegenüber am Himmel, er befindet sich (von der Sonne aus gesehen) hinter der Erde. Die gesamte der Erde zugewandte Mondhälfte ist nun im Sonnenlicht. Bei Sonnenuntergang geht der Mond gleichzeitig auf und geht erst wieder bei Sonnenaufgang unter. Er geht deshalb nach der Sonne unter und die Mondsichel wird in der Abenddämmerung sichtbar. Es ist wissenschaftlich nachgewiesen, dass Menschen, die zu Depressionen neigen, in den Wintermonaten häufiger zu süßen, kohlenhydratreichen Lebensmitteln greifen. An den folgenden Tagen geht er vermehrt später als die Sonne unter und lässt sich immer länger in der Dämmerung oder Nacht beobachten. Experten schätzen, dass in Deutschland etwa 800.000 Menschen an einer saisonal abhängigen Depression leiden, kurz SAD oder auch Winterblues genannt. Sie empfängt von der Erde reflektiertes Sonnenlicht und wirft dieses wieder zurück. Steht der Mond besonders nahe an der Verbindungslinie Sonne-Erde, so kann er vom Schatten der Erde verfinstert werden: Es findet dann eine Mondfinsternis statt. Die Helligkeit dieses Lichtes ist allerdings so gering, dass sie mit bloßem Auge nicht wahrnehmbar ist. Die ist dann von allen Orten aus sichtbar, wo der Mond am Himmel steht, bzw. die Sonne untergegangen oder noch nicht aufgegangen ist. Weil die Mondbahnebene gegenüber der Erdbahnebene geneigt ist, findet nicht jeden Monat eine Mondfinsternis statt (Mehr zu Mondfinsternisse). […]

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Eine männliche Briefmarke.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Ein männlicher Briefmarke erlebte was Schönes, bevor er klebte. Er war von einer Prinzessin beleckt. Da war die Liebe in ihm erweckt. Er wollte sie wiederküssen, da hat er verreisen müssen. So liebte er sie vergebens. Das ist die Tragik des Lebens! Er hatte noch nicht die Zeit gehabt, sie vorzubereiten; sie war noch nicht so weit über der Erde wie er; ihr schwindelte noch vor dem Abgrund, sie war noch von der vermeintlichen Tragik des Todes umschattet. Thusnelde durchschaute ihn und gab sich keine Mühe, ihr Vergnügen über Pauls leidenschaftliche Aufmerksamkeiten zu verbergen, schon weil sie sah, daß es den Kandidaten ärgerte. Er hatte Stunden, da er sein eigenes Gefühl für Alexander Herzog unterdrückte, von der Furcht gequält, dieser könne ihn an Marie verraten. Diese Weise, die Zeitgenossen aufzufassen, erklärt auch solche Jugendwerke Ibsen's, in welchen seine dichterische Ursprünglichkeit noch unentwickelt ist. Nahezu alle Werke Zweigs enden in tragischer Resignation; der Protagonist wird durch sowohl äußere als auch innere Umstände am Erlangen seines Glücks, welches unmittelbar erreichbar scheint, gehindert, was damit um so tragischer wirkt. Es war dasselbe, wie wenn von zwei Bergsteigern, die an einer steilen Wand aneinandergeseilt sind, der untere stürzt und den oberen mit sich reißt. Da ist ein Obdachlosenpärchen, das sich einmal eine Nacht in einem Hotelzimmer gönnen will. Und ein ausgeraubter Altyuppie nimmt sich mehr oder weniger freiwillig eines Jungen aus Angola an. Ein Bauer aus der Provinz, der auf der Suche nach käuflicher Liebe ist, gerät an eine junge Drogensüchtige. Diese Novelle, wie auch alle anderen Novellen Zweigs, weist Goethes Unerhörte Begebenheit auf, ein (nach dem Meister) gattungsspezifisches Kennzeichen der Novelle. In den Sommernächten inmitten der exotischen Umgebung gerät Hans zunehmend in einen dämonischen Zauber, der ihn von Ina wegträgt. Drei Paare, die unterschiedlicher nicht sein können, verstricken sich auf der Suche nach ihrem persönlichen Glück in tragikomische Missgeschicke. […]

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Gartenfest, Rosen, Guitarren und Lachen.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Schatten geistern von ferne - ach wie bald, und der heiterste Tag schläft, und es wandeln die Sterne. Becher und atmende Brüste! Glück ist ein Augenblinken - einmal muß auch der zärtlichste Arm vom Nacken sich lösen und sinken. Trübsinn ist Sünde, seid fröhlich! Horch! wer trat in den Garten? Sieh in geöffneter Pforte den Tod, wortloses Winken und Warten. Fräulein, was brachte Euch Schrecken? Lachen verstummt und Geklimper - klirrendes Glas und entblätterter Kranz, Seufzer und sinkende Wimper. O, aber er war Künstler genug, um auch die Enttäuschung den Schmerz, das Einsambleiben mit allen ihren verborgensten Reizen zu genießen. Eine ihrer Töchter heißt Ida, damit das in die Silbersachen eingravierte Monogramm, ein I mit einem Adelskrönchen darüber, auch für die nächste Generation passt. Schlimm genug, daß es Alexander Herzog wußte; was war ihm eingefallen, sich einem Mann zu eröffnen, den eine so innige Freundschaft mit Marie verband. Es gab aber keine andere Vorbereitung als den schweigenden Aufstieg an der steilen Wand. Sie sind gedankenlos weitergesponnene Gewohnheiten, und der gefährlichste Verbündete der in ihnen befangenen Dichtung ist der Schauspieler selbst. Irren ist menschlich (Errare humanum est) geht zurück auf Hieronymus Feststellung errasse humanum est. Er hätte ihn eher tragen können, wäre nur das Weberschiffchen noch seinen alten Gang gelaufen; aber der Faden wurde dünn und dünner; der Vorrat ging zu Ende. Warum sollte dies schlechthin notwendig, warum sollte es nicht auch möglich sein, die Szene in die Zukunft zu setzen, wodurch die Fantasie mit einem Streich von allen historischen Rücksichten und Einschränkungen befreit würde? Nicht das Gebiet, aus welchem der Gegenstand genommen, sondern das Forum, vor welches da Dichter ihn bringt, macht denselben tragisch oder komisch. War er denn je von einem Weib verstanden und nach seinem Wert geschätzt worden? Aber die Mondnacht sprach deutlicher zu ihm, seitdem er etwas Alkohol im Blut hatte und aus dem Licht der Bogenlampe in den Schatten gerückt war. Aber freilich müßte ein Volk, das die beschämenden Gestalten einer würdigen Darstellung der bessern Zukunft ertragen sollte, mehr als eine republikanische Verfassung, es müßte eine liberale Gesinnung haben. Der größere Teil unserer tragischen Dramatik stellt nichts dar als eine Bemühung, die Dinge so umzustellen, daß der Tod ans Ende kommt. […]

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Altes Weib in junger Tracht.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Sieh Freund! sieh da! was geht doch immer dort für ein reizend Frauenzimmer? Der neuen Tracht Vollkommenheit, der engen Schritte Nettigkeit, die bei der kleinsten Hindrung stocken, der weiße Hals voll schwarzer Locken, der wohlgewachsne schlanke Leib, verrät ein junges art'ges Weib. Komm Freund! komm, laß uns schneller gehen, damit wir sie von vorne sehen. Es muß, triegt nicht der hintre Schein, die Venus oder Phyllis sein. Komm, eile doch! O welches Glücke! Jetzt sieht sie ungefähr zurücke. Was wars, das mich entzückt gemacht? Ein altes Weib in junger Tracht. Schließlich gesellten sich zu ihnen auch Leute, welche die Gabe hatten, die neuentdeckte Inselwelt in Europa populär zu machen, wie Kotzebue und Chamisso. Seine in englischer und französischer Sprache abgefassten Reisebeschreibungen machten ungeheures Aufsehen. Hinter ihnen kamen unternehmende Kaufleute in immer wachsender Zahl, dann Pflanzer; endlich in der Neuzeit auch die auf Kolonialerwerb ausgehenden Vertreter der Großmächte. Man behielt aber zunächst noch ganz verworrene Anschauungen von den in nebelhafter Ferne liegenden Inseln. Was er entdeckte, verkündigte er auch alsbald dem staunenden Europa. Man sprach zu der Zeit von den Südseeinseln wie von einem wiedergefundenen Paradies. Erst die drei Reisen des berühmten Kapitäns James Cook, deren erste ins Jahr 1769 fällt, brachten einen wirklichen Fortschritt. Aber auch in der Beschreibung der Eingeborenen sparte man die Lobsprüche nicht. Besonders der letztere war es, der durch seine bekannten Dichtungen ein liebliches Phantasiegemälde nach dem andern vor dem deutschen Lesepublikum erstehen ließ. Die Südsee-Schwärmerei war nun einmal Mode geworden, und immer neue Forscher und Abenteurer zogen aus, die so schnell berühmt gewordenen Inseln zu besehen. Ihre zum ersten Male geschaute Naturschönheit übte einen mächtigen Zauber auf die nordischen Besucher aus. In Deutschland wurden die Entdeckungen namentlich durch seinen Begleiter auf der zweiten Reise, unsers Landsmann Reinhold Forster, bekannt. Man ließ sich hierin auch nicht durch die Tatsache beirren, dass Cook auf seinen späteren Reisen schon heftige Zusammenstöße mit diesen vermeintlichen Paradiesbewohnern hatte; Enttäuschungen, die sich in der Folgezeit noch häuften. Das heitere, glückselige Leben jener Naturkinder wurde in Deutschland und England geradezu sprichwörtlich. […]

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Familiensinn und im besonderen die herzlichste Liebe.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Von 1861 ab stabilisierte sich sein Leben immer mehr. In eben diesem Jahre verheiratete er sich mit Fräulein Ida von Damitz, Tochter des Kreisbaumeisters von Damitz, aus welcher Ehe ihm in den zwei folgenden Jahren, 1862 und 1863, ein Sohn Ismael und eine Tochter Mirjam geboren wurden. Ismael, auf den sich das malerische Talent des Vaters vererbt hatte, zeigte schon früh eine hervorragende Begabung für das Charakteristische in der Kunst, und mehrere gute Porträts, darunter eine Serie bekannter Berliner Persönlichkeiten: Werner Siemens, Lothar Bucher, Minister Friedberg, Dubois-Reymond, Frau von Großheim, Fanny Lewald, Paul Meyerheim, Max Klinger, Amberg, Max Klein, Saltzmann, Geh. Rat von Bergmann, Geh. Rat Dr. Tobold, Bleibtreu, Albert Hertel, Gussow, Rangabé, Reichstagsmitglied von Benda, Prof. Vogel u.a.m. rühren von ihm her. Am 4. April trat ein Frauen- und Jungfrauen Verein in hiesiger Stadt zu dem Zwecke zusammen, arme tugendhafte Mädchen bei der ersten Feyer des Abend­mahls zu bekleiden oder mit Geschenken zu erfreuen. Am 9 April wurde an die Stelle des am 16ten Januar gestorbenen Essenkehrers Sturm der Essenkehrermeister Leonhardt in Pflicht genommen. Am 2 Juli wurde die neue Knaben Schule feierlich eingeweihet. Die beiden Lehrer welche in solcher Wohnung erhielten der Rector Ahner oben, der Cantor Golz unten waren schon mehrere Tage vorher eingezogen. Am 31 Mai wurde der Copist Schulze als Gemeinde Schulze in der Grünstraße verpflichtet. Im November wurde auf Anordnung der Regierung zu Merseburg ein herabgesetzter Pflaster Gleits Tarif in hiesiger Stadt eingeführt. Hochlöbl. August Der Senator Schmidt, dem, an des verstorbenen Ehrenberg Stelle, das Amt als Hospital Vorsteher mit einem Gehalt von 100 Thaler übertragen worden war, wurde im Monat August als solcher von Hoch­löblicher Regierung zu Merseburg bestätigt. Zur besseren Beaufsichtigung und Hebung des Communal Schulwesens wurde auf Anordnung der K. Im M September wurde der Chirurg Hoppe an die Stelle des verstorbenen Zimmermann als Stadt und Hospital Wundarzt angestellt. Auch wurde der Expedient Eduard Weidenhammer als Schulgeld Einnehmer angenommen. Desgleichen wurde am 2ten Juli das Schützen Jubiläum des 50 Jahre gedienten Schützen Peter Heinze gefeiert. Regierung zu Merseburg ein Schulvorstand gebildet, und am 19ten October außer einem Magistrats­deputierten und den beiden Diaconen 7 hiesige Bürger zu Mitgliedern desselben gewählt. […]

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Wehmut 2.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Sage mir mein Herz, was willst du? Unstet schweift dein bunter Will; Manches andre Herz wohl stillst du, Nur du selbst wirst niemals still. Eben, wenn ich munter singe, Um die Angst mir zu zerstreun, Ruh und Frieden manchen bringe, Daß sich viele still erfreun: Um Euch diese Neuigkeit sobald als möglich zukommen zu lassen, will ich mein Schreiben schließen mit dem herzlichsten Dank für Alles, seit langer Zeit bei und von Euch empfangene und genossene Liebe und Gute, mit den herzlichsten Grüßen von Louis und der gesammten Kellnerei, mit väterlichem Kusse an Dich und Hermine, und mit großväterlichem Kusse an meinen Schatz, Herminchen, der aber von den lieben Aeltern in meinem Auftrage und Namen alle Tage wenigstens Einmal zu wiederholen und zu appliciren ist, damit die kleine Herzensmaus ihren Opapa nicht vergessen möge, sondern täglich von Neuem an ihn erinnert werde, bis dieses äußere Erinnerungszeichen nicht mehr nöthig ist. Groos, jetzt stellvertretender Regimentsarzt im Braunschweigischen Husarenregiment Nr. 17. Mit eigener Lebensgefahr zeichnete er sich in verschiedenen Schlachten durch Eifer und Sorgfalt für die Verwundeten aus. Spamer am 5. die Ilseder brieflich mit den neuesten Erlebnissen aus Wetzlar bekannt. Mit dem Eisernen Kreuze wurde ebenfalls dekorirt der früher in unserer Stadt als Arzt thätige und beliebte Dr. E. Seine Mitteilungen schlossen mit folgenden Zeilen: In diesem Augenblick wurde Anna die Koblenzer Zeitung vom heutigen Tage, und zwar von Koblenz aus, übersandt, in welcher folgender Artikel zu lesen ist: Wetzlar, 4. Nov. Am 3. November mit Anna nach Wetzlar zurückgekehrt, machte einen Dampfkessel mit erhöhter Verdampfung. Diese wurde dadurch erzielt, daß in den Wasserraum des Kessels ein Schaufelrad eingebaut war, das in Drehung versetzt wurde und das Wasser gegen die beheizten Kesselwandungen schleuderte. Diese schlug er auch für die Entwässerung von Bergwerken vor. Hier begegnen wir also bereits einer Anregung, die Steuerung der Maschine durch diese selbst zu bewirken. Zu diesem Zweck schlug er einen mit einer Aussparung versehenen Hahn vor. Fall ging jedoch noch weiter, indem er die Wärme der Feuergase mehrfach ausnutzte. Den Antrieb der Schiffe bewirkte er mit Hilfe der Reaktionskraft von Wasser, das er am Heck austreten ließ. […]

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Da waren wir auch schon am Floß angelangt.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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jetzt bist du wieder ein freier Mann und ich wette, von nun an für immer und immer! Wir waren alle so froh und vergnügt, als wir nur sein konnten, und Tom war der Glückseligste von uns, denn er hatte eine Kugel, eine wirkliche und wahrhaftige Kugel, in den Schenkel gekriegt. Als Jim und ich das hörten, fühlten wir uns nicht halb mehr so wohl, als vorher. Es that ihm ziemlich weh und blutete und wir legten ihn unter das kleine Bretterhäuschen, das wir zum Schutz gegen Regen errichtet hatten. Ich riß mein Hemd herunter und in Streifen und schickte mich an, die Wunde zu verbinden. Er aber stößt mich weg. Wie viele male hat ihr Zauber seine Seele umgarnt! Der Reisende streckt sich auf den Boden des Nachens und der Schiffer benutzt den Moment, wo die Wellen zurückkehren, um den Kahn hineinzuzwingen. Georg Herwegh setzte bereits den einen Fuß in den Steigbügel. Im vergangenen Jahre mußten zwei Reisende auf diese Art einen vollen Tag in der von den Wellen geschlossenen Grotte zubringen. Der Eingang der Grotte selber ist bei ruhiger See etwa vier Fuß über dem Spiegel. Die günstigste Stunde des Besuchs ist die elfte des Vormittags, wo die Sonne dicht vor der Grotte auf das Meer leuchtet, und jenen magischen Reflex hervorbringt. Vom 3. -29. Mai hatte ich 14 mal gesungen. Die ganze Mühe ist auf Bestellen und auf Zahlen beschränkt. In dem Mädchen aber ging eine wundersame Wandlung vor. Dann verarmt er völlig, er muß sich als Lastträger ernähren. Nimmersatt haschen sich die Freuden und die ungedulden Sorgen. Es bedarf nämlich einer grossen Kunst, uns durchwegs in dem Glauben an das Symbol zu erhalten, so zwar, dass es nie blos als ein solches wirkt. Oder ihr schaut euch den Adventszauber in der Innenstadt an. Löscht die Unschuld und wendet uns zu Kampf und Gewissen. Er legt die Kleider ab und taucht in die Flut. ins 21. Jahrhundert. Nur wenige Schritte sind es dann vom 19. Ende Mai verabschiedete ich mich in langer Audienz beim König. Doch bleischwer legt sich bald die dämmrige, dichte Atmosphäre des Gemachs aufs Gemüt. Biondetta stößt einen Schrei aus und wir werfen um. […]

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