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Fleisch Der Tatze Vom Baeren In Kurdistan

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Durchs wilde Kurdistan - Zweites Kapitel AF

Ich bin noch nie in Kurdistan gewesen und erkenne dieses Fleisch doch bereits am Geruche; also muß ich es auch schon in andern Ländern gegessen haben. Was ist es für ein Tier? Es ist Bär. Habe ich recht? Ja wirklich, du kennst es! rief er erstaunt. Ich kenne es noch besser, als du meinst. Ich habe noch nicht in diese Schüssel geblickt und wette dennoch mit dir, daß das Fleisch die Tatze vom Bären ist! Du hast es erraten! Nimm und iß! Nun ging es an das Erzählen von Jagdgeschichten. Der Bär ist in Kurdistan allerdings sehr häufig anzutreffen, aber bei weitem nicht so gefährlich, wie der große graue Petz von Nordamerika. Zu den gedämpften Bärentatzen gab es ein dickes Mus von gedörrten Birnen und Pflaumen, dem ein gepanzertes Gericht folgte, nämlich gesottene Krebse, zu denen eine Zuspeise gereicht wurde, die mir sehr fremd und kompliziert erschien. Ich erlaubte mir, mich zu erkundigen, und die Frau des Vorstehers gab mir bereitwillig Auskunft: Nimm Kürbisse und koche sie zu Brei, meinte sie. Thue Zucker und Butter dazu, rühre klaren Käse und geschnittenen Knoblauch hinein und füge zerdrückte Maulbeeren und weichgequollene Kerne von Sonnenblumen hinzu. Dann hast du diese Speise, welcher keine andere gleichkommt! Ich kostete diese unvergleichliche Mischung von Kürbis und Sonnenblume, Käse und Zucker, Butter, Maulbeeren und Knoblauch und fand, daß der Geschmack derselben nicht so schlimm war, wie der Klang der Ingredienzien. Den Schluß des Mahles bildeten getrocknete Aepfel und Weintrauben, zu denen ein Schluck Racki getrunken wurde. Dann kamen die Tabakspfeifen zu ihrem Rechte. Während wir den starken, rauhen und nur wenig fermentierten Tabak von Kelekowa in Brand steckten, ließ sich unten ein lautes Gespräch vernehmen. Der Vorsteher ging hinaus, um nach der Veranlassung desselben zu sehen, und da er den Eingang offen ließ, konnten wir jedes Wort vernehmen. Wer ist da? fragte er. Was will er? hörte ich eine andere Stimme in englischer Sprache fragen. Er fragt, wer da ist, antwortete ein dritter, gleichfalls englisch. Was heißt türkisch: ich? Ben. Well! Ben!!! rief es dann zum Wirte herauf. Ben? fragte dieser. Wie ist dein Name? Was will er? fragte dieselbe klappernde Stimme, die mir so außerordentlich bekannt war, daß ich vor Verwunderung über die Anwesenheit dieses Mannes aufgesprungen war. Er fragt, wie sie heißen. Sir David Lindsay! rief er herauf. Im nächsten Augenblicke stand ich unten neben ihm im Flur. Ja, da lehnte er vor mir, beleuchtet vom Feuer des Herdes. Das war der hohe, graue Cylinderhut, der lange, dünne Kopf, der breite Mund, die Sierra-MorenaNase, der bloße, dürre Hals, der breite Hemdkragen, der graukarrierte Schlips, die graukarrierte Weste, der graukarrierte Rock, die graukarrierte Hose, die graukarrierten Gamaschen und die staubgrauen Stiefel. Und wahrhaftig, da in der Rechten trug er die berühmte Hacke, welche die edle Bestimmung hatte, Fowling-bulls und andere Altertümer zu insultieren! Master Lindsay! rief ich aus. Well! Ah, wer sein? Oh ah Ihr seid es?! Er riß die Augen auf und den Mund noch viel mehr und staunte mich mit den genannten Organen wie einen Menschen an, der vom Tode erstanden ist. Wie kommt Ihr nach Spandareh, Sir? fragte ich, beinahe ebenso erstaunt, wie er. Ich? Well! Geritten! Natürlich! Aber was sucht Ihr hier? Ich? Oh! Hm! Euch und Fowling-bulls! Mich? Yes! Werde erzählen. Vorher aber zanken! Mit wem? Mit Mayor, mit Bürgermeister von Dorf. Schauderhafter Kerl! Warum? Will nicht haben Englishman, will haben Araber! Miserabel! Wo ist Kerl, he?! Hier steht er, antwortete ich, auf den Aeltesten zeigend, der unterdessen herbeigetreten war. Ihm zanken, räsonnieren! gebot Lindsay dem Dolmetscher, welcher neben ihm stand. Mach Quarrel, mach Scold, sehr, laut, viel! Erlaubt, Sir, daß ich dies übernehme, meinte ich. Die beiden Araber, über welche Ihr Euch ärgert, werden Euch nicht im Wege sein. Sie sind Eure besten Freunde. Ah! Wo sind? Der eine bin ich, und der andere ist Mohammed Emin. Moh ah! Emin ah! Wo ist? Droben. Kommt mit herauf! Well! Ah, ganz außerordentlich, immense, unbegreiflich! Ich schob ihn ohne Umstände die schmale Stiege empor und wies sowohl den Dolmetscher als auch den Arnauten, die uns folgen wollten, zurück. Bei den kurdischen Damen erregte das Erscheinen der langen, graukarrierten Gestalt ein gelindes Entsetzen; sie zogen sich in die entfernteste Ecke zurück. Mohammed Emin aber, der sonst so ernsthafte Mann, lachte laut, als er den dunklen Krater erblickte, den der offene Mund des erstaunten Engländers bildete. Ah! Good day, Sir, Master Mohammed! How do you do wie befinden Sie sich? Maschallah! Wie kommt der Inglis hierher? fragte dieser. Wir werden es erfahren. Kennst du diesen Mann? fragte mich der Herr des Hauses. Ich kenne ihn. Er ist derselbe Fremdling, welcher seinen Khawaß vorhin sandte, um bei dir zu bleiben. Er ist mein Freund. Hast du eine Wohnung für ihn besorgt?

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Reise News + Infos

Der Mönch auf dem St. Bernhard.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Die Klosterglock' tönt, der Mönch erwacht: Mein Bruder, dich trifft die Reihe heut' Nacht! Und der Bernhard-Mönch im weißen Gewand, er lockt seinen Hund, nimmt die Leuchte zur Hand. So eilt er hinaus in die tosende Höh' und wandelt allein durch Sturm und Schnee, an der Stätte vorbei, wo das Totengebein der Erfrornen schläft in geschichteten Reihn, die niemand kennt und ihr Grab bekränzt, als der eisige Mond, der die Schädel beglänzt. Zwar achtete er nicht weiter auf dieses Schreckbild, vielmehr war er fest entschlossen, die Königstnochter aus den Banden der Verzauberung zu erlösen, und wenn er selber darüber zu Grunde gehen sollte aber dennoch wurde ihm das Herz immer schwerer, je näher die Sonne dem Horizonte kam. Mit einem Schrei sprang er auf, weil ein Traum ihm vorgespiegelt hatte, daß die weiße Schlange sich um seine Brust schlang und ihn erstickte. Der Graf schaute hinein, fuhr aber gleich wieder zurück. Pärtel war nach Hause gekommen und hatte sich vor Tages Anbruch schlafen gelegt, aber wunderbar bunte Träume, theils freundliche, theils häßliche, scheuchten die Ruhe von seinem Lager. Zur festgesetzten Zeit stand er am Steine unter der Linde, und blickte seufzend zum Himmel empor, den er um Muth und Kraft anflehte, damit er nicht vor Schwäche zittere, wenn sich die Schlange um seinen Leib winden und ihn küssen werde. Hie und da nur schlafestrunkenGrinst mich an der Lazzarone. Durch seine Seele geht Ein stumm Gebet Ave Maria! Es tönt die Welt mit keiner KundeIn unsern Frieden störend ein. Da fiel ihm plötzlich das Glücksei ein; er zog das Schächtelchen aus der Tasche, wickelte es los, und nahm das kleine Ei, das nicht größer war, als das Ei einer Grasmücke, zwischen die Finger. Teiwaz starb nicht, er blieb am Leben, ein mächtiger Krüppel. Die ersten Tage im April bringen nicht viel Abwechslung. Man hat gegen diesen Kanon verstoßen, aber es gab ihn. Mein Segel ist wie ein Spinnweb im Wind, aber es reißt nicht. […]

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Der Triumph der Liebe der fessellosen Winde.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Die tolle Schar der fessellosen Winde Durchheulten laut, mit ungewohnter Wut, Des waldbedeckten Tales stille Gründe, In denen Lykoon, der arme, ruht. Immer weiter eilten die kleinen Pferdchen vor dem Wägelchen. Tiefer in den Wald ließ ich mich in halbem Traume führen. Da lag eine lachend im Arme eines besoffenen Matrosen, dort lag eine heulend in der Stubenecke, hier eine trunken zwischen Melonenschalen und zertretenen Bananen vor der Haustür auf dem Pflaster. Von nun an war der Schoß Deborahs trocken und fruchtlos. Wie aller Menschen Leben, so mündet auch das der Maria im Tod. Eine Wand aus kaltem Glas trennte sie von ihrem Mann. Mein kleines Licht ist fur euch ein deutliches Zeichen. Da schlüpften jugendliche, halbnackte Gestalten mit lüsternen Blicken hinter teppichschwere Portieren, dort lagen Veteranen der Gemeinheit, die Zigarre im Mund, zentnerschwer auf schaukelnden Liegestühlen. Doch mit hintergründigem, typisch Kellerschem Humor münzte er darin ein Gleichnis auf den Antagonismus von Autor und Verleger: Wie der ausgehungerte Kater dem Hexenmeister sein Leben, so verkauft der bettelarme Autor dem Verleger seine Lebensgeschichte. Es ist gar nicht so einfach eine Maus zu fangen. Ich zog mir einen Bademantel über und rannte in Panik runter. Der Schalksnarr Till schlug seinen Mitbürgern Schnippchen, indem er ihre Redensarten wörtlich nahm, Eulen und Meerkatzen buk; der Dichter Gottfried spielte seinem Verleger einen Streich, indem er eine Geschichte ausheckte, vorgeblich nur, um die Herkunft einer Redensart zu erklären. Es kennt ihn besser als er sich selbst und erzählt ihm die Geschichte vom großen Unglück, das seine Herrin durch Geiz mit ihrer Person und ihrem Reichtum angeblich angerichtet hat. Doch wie erwartet erblickt der Geizige in dem vorgehaltenen Sittenspiegel nicht sein Ebenbild, sondern allein das Gold und die Jungfrau und will beides unverzüglich besitzen. Die Erwachsenen kümmern sich unterdessen um die Verrichtungen des täglichen Bedarfs. Ein Besuch im Wurstelprater zaubert kleinen und großen Kindern ein Lächeln ins Gesicht. Er ist nämlich der Meinung, daß ich generell alle Türen laut zuschlage. Spiegel, das Kätzchen (Untertitel: Ein Märchen) ist eine Novelle des Schweizer Dichters Gottfried Keller. […]

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Haushaltung und Kaffeehaus.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Zankst du schon wieder? sprach Hans Lau zu seiner lieben Ehefrau. Versoffner, unverschämter Mann, Geduld, mein Kind, ich zieh' mich an, wo nun schon wieder hin? Zu Weine. Zank' du alleine. Du gehst? Verdammtes Kaffeehaus! Ja! blieb' er nur die Nacht nicht aus. Gott! ich soll so verlassen sein? Wer pocht? Herr Nachbar? nur herein! Mein böser Teufel ist zu Weine: Wir sind alleine. Kaffee erhöht das Risiko für Herzkrankheiten - Kaffee - was ist das eigentlich? Die klassische Zeit für Kaffee und Kuchen ist der Sonntag. Ein Foto von einem Gugelhupf stelle ich Euch auf slowgerman. An unserem großen Frühstücksbuffet finden Sie: Fair Trade-Kaffee von Darboven, der berühmte Andechser-Joghurt, Milch und Müsli, Butter und Käse. Dünne Bäumchen stehen auf der einen Seite des Wegs. Neu die große Brotauswahl; Roggen- und Vollkornbrot, vier verschiedene Brötchen von Laugen- bis Kaisersemmel. Dazu Obstsalat, Eier, Nutella, vier verschiedene Wurstsorten und weil man weiß, dass der Motel One-Gast ein Süßer ist, zum Abschluss: Guglhupf und Plunderteilchen. Er erhob sich beim Eintritte, blieb aber der Sitte gemäß vor seinem Sitze stehen. Mein Gatte blieb derweil auf der Terrasse und hat gelesen. Aber dafür gibt es ja Kaffee und Kuchen am Sonntag. Aber die Tradition von Kaffee und Kuchen gibt es weiterhin. Da ich nicht die dort gewöhnliche Fußbekleidung trug, so konnte ich mich ihrer auch nicht entledigen, sondern schritt, unbekümmert um meine Lederstiefel, über die kostbaren Teppiche und ließ mich an seiner Seite nieder. Die Diener brachten den unvermeidlichen Kaffee und die noch nothwendigeren Pfeifen, und nun konnte das Weitere folgen. Der Fremde in meinem Haus war vermöge seines Bildungsganges in christlichen Schulen den übrigen sabbatianischen Aposteln bei weitem überlegen, wußte dem Blödsinn einen Anstrich von Vernünftigkeit und Weisheit zu geben, blendete dadurch die Befangenen und betörte selbst solche, welche früher dem sabbatianischen Treiben abgeneigt waren. Dieser, ein vermögender und angesehener Mann, ließ es sich viel Geld kosten, um den falschen Propheten und Messias aus Tripolis verbannen zu lassen. […]

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Giebt es viele solche Unglückliche in dem Hause?.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Noch nicht zwanzig. Die sind alle aus Amadijah? O nein. Es sind mehrere arnautische Soldaten, die sich vergangen haben, einige Chaldäer, ein Kurde, ein paar Einwohner von Amadijah und auch ein Araber. Ein Araber? Araber giebt es hier ja gar nicht! Er wurde von Mossul gebracht. Was bekommen sie zu essen? Brotfladen, die ich backe, und dann des Mittags oder des Nachmittags, ganz wie es mir paßt und gefällt, dieses warme Essen. Worin besteht es? Mehl in Wasser gequirlt. Wer bringt es ihnen? Ich selbst. Der Sergeant öffnet mir die Löcher. Hast du schon einmal ein Gefängnis gesehen, Emir? Nein. Wenn du es sehen willst, so darfst du es mir nur sagen; ich nehme dich mit. Der Sergeant würde es mir nicht erlauben! Er erlaubt es dir, denn ich bin seine Herrin. Du? Ja. Bin ich nicht die Herrin seines Agha? Das ist wahr! Ich werde mir einmal überlegen, ob es sich für die Würde - Der heutige Nordirak war Teil des Osmanischen Reiches. Nach dessen Niederlage im Ersten Weltkrieg übertrug der Völkerbund Großbritannien das Mandat Mesopotamien, wobei das Gebiet der heutigen Region Kurdistan sich auf dem vormals osmanischen Vilâyet Mossul befand. Im Vertrag von Sèvres und dem 14-Punkte-Programm von Woodrow Wilson war das Selbstbestimmungsrecht aller Kurden im Osmanischen Reich festgeschrieben worden. 1921 wurde aus dem Gebiet von Mossul sowie aus den ehemaligen Vilâyets Bagdad und Basra das Königreich Irak gegründet, das aber zunächst unter britischer Kontrolle stand. Mahmud Berzanci, der kurdische Gouverneur von Sulaimaniyya, rief 1922 das Königreich Kurdistan mit Mustafa Yamolki als Bildungsminister aus, welches international nicht anerkannt wurde. Zwei Jahre später wurde Berzanci von den Briten militärisch besiegt. Die politische Zugehörigkeit des Mossul-Gebietes blieb umstritten, da die Türkei Ansprüche darauf erhob. Diese Mossul-Frage wurde erst 1926 durch den Völkerbund entschieden, der das Gebiet beim Irak beließ. Seit den späten 1920ern setzten sich die Barzani-Familie für die Unabhängigkeit der Kurden im Nordirak ein, zunächst unter Ahmed Barzani. Dieser führte mehrere Aufstände gegen die irakische Herrschaft an, die aber keinen dauerhaften Erfolg hatten. […]

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Dieser See, sagte der .

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Doctor, ist augenscheinlich durch seine erhabene Lage das natürliche Flußbecken der Ströme des östlichen Theiles von Afrika. Der Himmel giebt ihm an Regen wieder, was er ihm anderweitig entzieht. Es scheint mir nunmehr gewiß, daß der Nil dort seine Quelle hat.Doctor Fergusson schlug vor Freude in die Hände. Insgesamt leben in der Sahara etwa 2,5 Millionen Menschen, zum größeren Teil Oasenbewohner. Es gibt in Uganda mehr als wilde Tiere; z. B. Anschliessend wandern Sie hinauf zum Muchison Wasserfall und können die fantastische Umgebung geniessen. Aktuell wird seit den 1990er-Jahren ein Anstieg der Niederschläge beobachtet. den Victoriasee, den zweitgrößten Süßwassersee der Erde oder den Nil. Mit seinen über 1.000 Vogelarten, von denen ein erheblicher Prozentsatz endemisch ist, ist das Land ein wahrhaftiges Paradies für Vogelbeobachter. Immerhin erhebt sich das höfliche japanische Publikum dazu aus seinen Sitzen, um trotzdem wie angewurzelt vor den ihnen zugewiesenen Plätzen zu verharren. Man sollte Popmusikkonzerte einfach nicht bestuhlen. Wie es scheint, ist er nicht unbedingt auf die weltweite Erwärmung zurückzuführen, die sich aus dem Treibhauseffekt ergibt. Auch nicht in Japan. Allen Animierungsversuchen von Nile Rodgers zum Trotz mag im Saal einfach keine wirkliche Tanzatmosphäre aufkommen. Schade eigentlich bei einem Disco-Funk-Konzert, das genau darauf hin angelegt ist. Seit dieser Zeit hatte er fortwährend Träume und Gesichte, welche mit dem öffentlichen Auftreten Sabbataïs in Smyrna und Konstantinopel immer mehr zunahmen. Vergebens warnte und verspottete ihn sein nüchterner Bruder und fragte ihn ironisch, ob er denn von seinen ehemaligen Liebeleien und seinem Lautenspielen für die schönen Mädchen von Madrid die Prophetengabe empfangen habe. Das jesaianische Kapitel vom Messiasvolke und seiner Auferstehung von den Toten, welches die Christen auf Jesus anzuwenden pflegten, deutete Cardoso ebenso verkehrt auf Sabbataï Zewi. Er richtete überallhin Sendschreiben, um das sabbatianische Messiastum aufrecht zu erhalten und sich als Prophet zu gebärden. Als er aber fortfuhr, von dem baldigen Beginne des Messiasreiches zu prophezeien, obwohl von der Wirklichkeit so oft Lügen gestraft, das Eintreffen desselben immer von einem Jahre auf das nächste schob, kabbalistische Spielerei und Aufschneiderei trieb, einen neuen Gott für Israel aufstellte, oder vielmehr zwei oder drei Personen in der Gottheit predigte und zuletzt sich selbst als Messias vom Hause Ephraim gebärdete, wurde er von einem Gegner des Unwesens, von Isaak, hart verfolgt. […]

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Toter Kater am Gymnasium.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Warum schleicht der Bube Peter mit gesenktem Kopf herum? Warum feixt er? Warum geht er nicht in das Gymnasium? Was geschah mit ihm? Was tat er? Seht, von einer Wäscheleine schlenkert ein gewesener Kater, senkrecht ausgestreckt die Beine. Schlenkert schon seit sieben Tagen; Peters Blicke aber schleichen, wo die Tat sich zugetragen, wo es stinkt nach alten Leichen. Was der Bube sich wohl dachte, als er dieses scheu vollbrachte? Wollt er nur die Luft verstänkern? Oder freut er sich am Schlenkern? Halb verhungert lässt der Kater sich mit Menschen ein, um die er sonst einen Bogen gemacht hätte, so mit dem Stadthexenmeister. Spiegel unterschreibt mit seiner Klaue, nachdem er noch eine kleine Lebensfrist über den Zustand der Wohlbeleibtheit hinaus bis zum nächsten Vollmond ausgehandelt hat. So sind damals viele der Kamikaze-Leichen unberührt wieder zurück ins Meer befördert worden. Im Grunde genommen handelt es sich um Kommunen mit kommunistischem Wirtschaften. Darin galt die ganze Natur, alle Tiere, alle weltlichen Gelüste als des Teufels Reich. Ei, Herr Pineiß! sagte Spiegel, weil es mir wohler ist auf diese Weise! Wie! rief Pineiß, du sollst so leben, daß du dick und rund wirst, und nicht dich abjagen! Eine Tasse Branntwein kostet fünf- und sechsmal so viel als in der Schenke. Oded allerdings bevorzugt die Freiheiten des Einzelnen und würde nie in einen Kibbuz zurückkehren. Herr Pineiß war ein Kann-Alles, welcher hundert Ämtchen versah, Leute kurierte, Wanzen vertilgte, Zähne auszog und Geld auf Zinsen lieh; er verrichtete zehntausend rechtliche Dinge am hellen Tag um mäßigen Lohn und einige unrechtliche nur in der Finsternis und aus Privatleidenschaft. Zwei Jahre später dreht sich das Riesenrad und wird neben dem Stephansdom zum zweiten Wahrzeichen Wiens. Die Tai Ji-Stunde am Abend empfand ich als sehr kraftvoll. Auch auf die Knochkunst versteht er sich, und Spiegel wässert der Mund, als Pineiß ihm die leckeren Speisen beschreibt, die er bei ihm genießen wird, sobald ein regelrechter Kaufvertrag geschlossen ist. Denn der Schmer muss Pineiß vertragsmäßig und freiwillig von den werten Herren Katzen abgetreten werden, sonst ist er unwirksam. Schließlich erwischte ich sie und trug sie hinunter ins Freie. Heute verschiebt sich der Schwerpunkt zunehmend hin zum industriellen Wirtschaften. […]

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Seele am Meer.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Ich stehe am Meer - und wie das Meer schweigt auch mein Herz, es flutet darin keine Woge mehr in Lust, in Schmerz. Mit der sinkenden Sonne schlossen sich die Blüten der Hoffnung zu und über der Seele Dämmerung liegt Todesruh'. Quelle: Alte Lieder Gedichte von Clara Müller-Jahnke Berlin 1910 www.zeno.org - Zenodot Verlagsgesellschaft mbH So gelingt die wahre Liebe: Ein Herz und zwei Seelen. Die Enstehungsmechanismen müssen also weiter erforscht werden. Indes sei in den letzten Jahren damit begonnen worden, versuchsweise Warnungen vor Freak Waves herauszugeben, berichtet Rosenthal. Siehe dazu Vulcan auf wikipedia und die Website der Stadt. Wie soll ich sie hinheben über dich zu andern Dingen? Zum Beispiel produziert das Europäische Zentrum für Mittelfristige Wettervorhersage im englischen Reading globale Vorhersagen des Wellengangs, in denen die Wahrscheinlichkeit von Freak Waves berechnet wird. Fortschritte gibt es auch bei der Beobachtung der Riesenwellen. Liebe ist so köstlich, wie der schönste Wein, geniesse Ihn. Wer unter den Guten lebt, den lehrt Mitleid lügen. Radarsatelliten wie der TerraSAR-X vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt vermögen den Seegang mit einer Auflösung von 1 bis 6 Metern zu scannen. Doch für eine Detektion, die zu brauchbaren Warnungen ausreichen würde, müssten solche Satelliten ein größeres Gebiet abdecken und häufiger die gleiche Gegend überfliegen, als es derzeit der Fall ist. Er ist in der Liebe ebenso blind wie du bedenke das stets! So bleibt Seeleuten bisher nichts anderes übrig, als Gegenden mit besonders hohem Wellengang, in denen Freak Waves auftauchen könnten, vorsichtshalber zu meiden. Also der Kritiker meiner vergilbten Zeitschrift fußte auf jenem Axiom und wandte es praktisch auf den conkreten Fall an. Obgleich für Plastik wohl dasselbe gilt wie für die Seele. Daß ichs nur gleich gestehe: er ließ kein gutes Haar an Wolfgangs Römischen Sünden. Seine catonische Moral fand die Offenheit, mit welcher der Dichter sein Verhältniß zu Faustina behandelt, cynisch, da es klar schroffurtheilende Kunstrichter als unzulänglich, sintemalen die ewigen Sittengesetze zu allen Zeiten die gleichen seien. Als auch das nicht mehr satt machte, zogen sie das Los. Wie der Donner dem Blitz, so folge in der Seele des correkt organisirten Menschen die Entrüstung dem moralischen Verstoße ganz unabhängig von den Schwankungen einer äußerlichen Mode. Dieses angeborene Sittlichkeitsgefühl könne zwar momentan getrübt, aber nie wesentlich modificirt werden. Wer sähe dein Lächeln und schmelze nicht vor Thränen? Wo wäre Zukunft und Vergangnes näher beisammen als bei dir? Johannes Wolfgang von Goethe sei also trotz seiner großen dichterischen Begabung ein unmoralischer Autor und verdiene von wohlgesinnten deutschen Familienvätern fürderhin nicht mehr gelesen zu werden. […]

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