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Ersuchen Deine Waffen Vorher Abzulegen

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Durchs wilde Kurdistan - Sechstes Kapitel AU

Nun aber war uns geholfen Gott sei Dank! Wir legten den gefährlichen Pfad schnell zurück, dann jedoch sah ich mich gezwungen, halten zu bleiben. In geringer Entfernung von mir stand der Melek mit vielleicht zwanzig seiner Leute. Alle hatten die Gewehre angelegt. Halt! gebot er mir. Sobald du eine Waffe ergreifst, werde ich schießen! Hier wäre Widerstand ein Frevel gewesen. Was willst du? fragte ich. Steige ab! lautete seine Antwort. Ich that es. Lege deine Waffen ab! gebot er weiter. Das thue ich nicht. So schießen wir dich nieder! Schießt! Sie thaten es doch nicht, sondern besprachen sich leise. Dann sagte der Melek: Emir, du hast mein Leben geschont, ich möchte dich auch nicht töten. Willst du uns freiwillig folgen? Wohin? Nach Lizan. Ja, aber nur dann, wenn du mir läßt, was ich besitze. Du sollst alles behalten. Du schwörst es mir? Ich schwöre! Ich ritt nun auf sie zu, nahm aber den Revolver in die Hand, um auf eine etwaige Hinterlist gefaßt zu sein. Aber der Melek reichte mir seine Hand entgegen und sagte: Emir, war das nicht entsetzlich? Ja, in der That. Und du hast den Mut nicht verloren? Dann wäre auch ich verloren gewesen. Gott hat mich beschützt! Ich bin dein Freund! Und ich der deinige. Aber dennoch mußt du mein Gefangener sein, denn du hast als Feind an mir gehandelt. Aber doch hoffentlich mit Offenheit! Was wirst du in Lizan mit mir thun? Mich einsperren? Ja. Aber wenn du mir versprichst, nicht zu fliehen, so kannst du als mein Gast bei mir wohnen. Ich kann jetzt noch nichts versprechen. Erlaube, daß ich es mir noch überlege! Du hast Zeit dazu! Wo sind deine andern Krieger? Er lächelte überlegen und erwiderte: Chodih, die Gedanken deines Kopfes waren klug, aber ich habe sie dennoch erraten. Welche Gedanken? Glaubst du, daß ich denken kann, der Bey von Gumri werde zu Pferde in diese Berge fliehen, die er ebenso gut kennt, wie ich? Er weiß, daß er hier nicht entkommen könnte. Was hat dies mit mir zu thun? Du wolltest mich irre leiten. Ich folgte dir, weil ich des Bey sicher bin und auch dich zugleich wieder haben wollte. Diese wenigen Männer kamen mit mir; die andern aber haben sich geteilt und werden die Flüchtlinge sehr bald in ihre Gewalt bekommen. Sie werden sich wehren! warf ich ein. Sie haben keine Waffen. Sie werden zu Fuße durch den Wald entkommen! Der Bey ist zu stolz, ein Pferd zu verlassen, welches noch laufen kann! Du hast umsonst dich in Gefahr begeben und umsonst unsere Tiere getötet und verwundet. Komm! Wir machten denselben Weg wieder zurück, den wir gekommen waren. Da, wo ich aus dem Hauptteile in die Seitenschlucht eingelenkt hatte, hielten einige Reiter. Wie ging es? fragte sie der Melek. Wir haben nicht alle wieder. Wen habt ihr? Den Bey, den Haddedihn, den Diener dieses Chodih und noch zwei Kurden. Das ist genug. Haben sie sich gewehrt? Nein. Es hätte ihnen nichts geholfen, denn sie wurden umzingelt; aber einige der Kurden entschlüpften in die Büsche. Wir haben den Anführer, und das ist genug! Nun kehrten wir nach dem Orte zurück, an welchem ich die Gefangenen zuerst getroffen hatte. Wunderbar war es mir, daß man den Engländer nicht erwischt hatte. Wie war er entkommen, und wohin hatte er sich gewendet? Er verstand kein Kurdisch. Was mußte da aus ihm werden! Als wir den Lagerplatz erreichten, saßen die Gefangenen bereits wieder an ihrem vorigen Platze, waren aber jetzt gebunden. Willst du zu ihnen oder zu mir? fragte mich der Melek. Zunächst zu ihnen. So werde ich dich ersuchen, deine Waffen vorher abzulegen!

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Seht doch, rief Joe.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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sich mit einer der Flinten bewaffnend, ich muß Ihnen helfen, Herr Dick, oder das nimmt kein Ende. Der Elephant blieb stehen, richtete seinen Rüssel empor und nahm in aller Schnelligkeit seinen Lauf nach dem Walde wieder auf; er schüttelte seinen ungeheuren Kopf, und das Blut begann in Strömen aus seinen Wunden zu fließen. Der Elephant stieß einen furchtbaren Schrei aus und schritt noch schneller vorwärts. Der Elephant blieb stehen, richtete seinen Rüssel empor und nahm in aller Schnelligkeit seinen Lauf nach dem Walde wieder auf; er schüttelte seinen ungeheuren Kopf, und das Blut begann in Strömen aus seinen Wunden zu fließen. Die freie Reichsstadt Pfullendorf wurde 1805 Baden zugeschlagen und gehört deshalb heute zur Evangelischen Landeskirche in Baden. Die Evangelische Landeskirche in Hohenzollern schloss sich 1950 der Evangelischen Landeskirche in Württemberg an. Die Struktur neuer evangelische Kirchengemeinden in Oberschwaben in den 1950er-Jahren wie in Ostrach folgte dem Muster. Bedingt durch die Flüchtlinge aus dem Osten wurde die Zahl der evangelischen Christen in kleinen Gemeinden groß genug, um eigene Kirchengemeinden zu bilden. Ostrach und Wald, historisch zu Hohenzollern gehörend, kamen deshalb als eine Kirchengemeinde zusammen. In Wald gibt es kein eigenes evangelisches Kirchengebäude. Gottesdienst wird im Kapitelsaal der katholischen Klosterkirche St. Bernhard gefeiert. Neu - Elephant - in freier Wildbahn kommt es, insbesondere durch die zunehmende Einengung der Lebensräume des Elefanten, immer wieder zu Konflikten zwischen Elefant und Mensch, die durch die Human-Elephant Conflict-Statistik (HEC) erfasst werden. Elefanten leben in freier Wildbahn in 37 afrikanischen und 12 asiatischen Staaten. Er sorgte rege für das Ansiedelungswesen und insbes. für die Niederlassung von Deutschen in den slawischen und magyarischen Ländern, um das deutsche Element in diesen Gebieten zu stärken. Dagegen verdienen Josephs Schöpfungen für das Wohl der Armen und Leidenden: Kranken- und Irrenhäuser, Gebär- und Findelanstalten, Waiseninstitute, Besserungsanstalten, Institute zur Heranbildung von Militärärzten, uneingeschränktes Lob. 1781. In bezug auf Josephs Reformen im Justizwesen zeigte sich der unruhige Geist und der stets wachsende Widerspruch der Verordnungen besonders nachteilig. […]

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Blöde wird freier und freier.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Da kommt seine Liebste geschlichen herein Im rauschenden Wellenschaumkleide, Sie blüht und glüht wie ein Röselein, Ihr Schleier ist eitel Geschmeide. Goldlocken umspielen die schlanke Gestalt, Die Äuglein grüßen mit süßer Gewalt – In die Arme sinken sich beide. Der Ritter umschlingt sie mit Liebesmacht, Der Hölzerne steht jetzt in Feuer, Der Blasse errötet, der Träumer erwacht, Der Blöde wird freier und freier. Sie aber, sie hat ihn gar schalkhaft geneckt, Sie hat ihm ganz leise den Kopf bedeckt Mit dem weißen, demantenen Schleier. Tee und Zauber und unsere liebsten Teesorten und ihre Wirkung. Im Besucherzentrum finden Interessierte zahlreiche Informationen zu der Geschichte und Instandsetzung. Sie hatte die größte Selbstbeherrschung nöthig, um sich nicht von seinem Humor anstecken zu lassen. Wir haben dort unglaublich lecker gegessen, zum Beispiel ein Sandwich mit Haifleisch. Er mußte mit Ernst und Kälte für immer in die Schranken zurückgewiesen werden. An alle verlobten Männer dort draußen: in der Regel organisiert der Bräutigam den Brautstrauß und genau dies wollte auch ich machen an meinem Hochzeitstag. Und was war bisher das liebste Reiseziel des Weltreisenden? Aufgrund des Schneetreibens waren die Straßenbedingungen schlechter als sonst, daher habe ich mich schon eine Stunde früher zum Floristen meines Vertrauens begeben. Als ich dort endlich angelangt bin, musste ich feststellen, dass kein Brautstrauß da war! Lilli war das Kind ihrer liebsten Jugendfreundin, die sich nach Berlin verheirathet hatte. Hier sind das letzte Stadttor und die älteste Steinbrücke Dresdens zu sehen. Welch ein Schreck! Nach einer Weile hat man herausgefunden, dass meine zukünftige Braut den Strauß zustellen hat lassen. Denn die Dresdner Altstadt hat noch weitere Sehenswürdigkeiten zu bieten. Unter anderem stellt die Gemäldegalerie berühmte Kunstwerke wie die Sixtinische Madonna von Raffael aus. Über den Neumarkt geht es zu der Dresdner Semperoper, dem bekanntesten Opernhaus in Deutschland. Werdet bitte aus meiner Erfahrung schlau und besprecht mit Eurer Liebsten, wie der Strauß zugestellt wird. […]

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Seine ganze Schar hatte einen weiten Kreis um uns geschlossen.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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und es war jedes Wort zu hören, welches von uns beiden gesprochen wurde. Bei seinem letzten Befehle griff er nach meiner Büchse. Ich warf Sir Lindsay einige englische und den andern einige arabische Worte zu, und dann fuhr ich gegen den Melek fort: So betrachtest du uns von jetzt an als Gefangene? Als er bejahte, erwiderte ich: Du Unvorsichtiger! Glaubst du wirklich, daß wir euch fürchten müssen? Wer die Hand gegen einen Emir aus Germanistan erhebt, der erhebt sie doch nur gegen sich selbst. Wisse, nicht ich bin dein Gefangener, sondern du bist der meinige! Bei diesen Worten faßte ich ihn mit der Linken beim Genick und drückte ihm den Hals so fest zusammen, daß ihm sofort die Arme schlaff herniederhingen, und zugleich bildeten die Gefährten mit nach auswärts gerichteten schußfertigen Waffen einen Kreis um mich. Dies geschah so schnell und unerwartet, daß die Nestorianer ganz sprach *) So nennen sich die Nestorianer Kurdistans am liebsten. los auf uns starrten. Ich benutzte diese jedenfalls nur kurze Pause Auf dem Wege dahin versuchte der Unglückliche, so oft er konnte, sich anzuklammern; denn er wußte nun wohl, was ihm bevorstand. Doch man kannte mit dem Unglücklichen, dem ehemaligen Lehrer und Prediger der Stadt, kein Erbarmen. Das Sträuben des Aermsten reizte einen Kamenzer Bürger so sehr, daß dieser dem Geängsteten eine Ladung Schrot in die Hände schoß, damit Dulichius sich nicht mehr anklammern könne. Die Schmerzen waren fürchterlich. Endlich öffnete sich die Türe zur Schreckenskammer. Aber schon bei dem Anblicke der Marterinstrumente erklärte der Unglückliche, er bekenne, daß er einen Bund mit dem Teufel gemacht habe, mit dessen Hilfe er auch vom Turme herabgestiegen sei. Am 6. November 1654 widerrief er zwar seine Aussage, aber es half ihm dies nichts. Er wurde für einen Zauberer, Hexenmeister und Teufelsbündler erklärt, und man sprach über ihn das Todesurteil aus. Da halfen nun nicht mehr die Bitten und Tränen des unglücklichen Gefangenen. Die Feinde wollten ja über ihn triumphieren. Caspar Dulichius wurde am 8. Juli 1655, nach einer anderen Angabe bereits am 3. Juni, auf dem Marktplatze in Kamenz öffentlich mit dem Schwerte hingerichtet. […]

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Schmalkaldischer Bund, Religionsfrieden in Nürnberg.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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1531 half er den Schmalkaldischen Bund stiften, zu dessen Haupt er nebst dem Landgrafen Philipp von Hessen ernannt wurde. Die Stiftung dieses Bundes veranlaßte 1532 den ersten Religionsfrieden in Nürnberg, durch welchen den protestantischen Ständen die freie Ausübung der Religion nach Luthers Verbesserung bis zur Haltung eines allgemeinen Concils gestattet wurde. Johann starb 16. Aug. 1532 u. hatte seinen ältesten Sohn, Johann Friedrich den Großmüthigen, zum Nachfolgerin der Kurwürde. Dieser regierte die Kurlande allein u. fand seinen jüngern Bruder Johann Ernst, nachdem er nach dem väterlichen Testament seit dessen Volljährigkeit 1539 die Regierung mit ihm gemeinschaftlich geführt hatte. Nach langen Friedensjahren naht das Ende. Ein Abgesandter Roms erscheint und verlangt von Arthur Tributzahlungen. Der König weigert sich. Er ernennt seinen Neffen Mordred zum Verwalter des Reiches und Beschützer der Königin und zieht mit seinem Heer gegen Rom. In Gallien erhält er die Nachricht vom Verrat Mordreds, der die zurückgebliebenen Vasallenkönige gegen Arthur aufgewiegelt und die Königin gefangen genommen hat. Arthur kehrt zurück. In der Schlacht von Camlann, in der die besten und berühmtesten seiner Ritter fallen, entscheidet sich auch Arthurs Schicksal. Es gelingt ihm zwar, Mordred im Zweikampf zu töten, er selbst aber wird schwer verwundet auf die geheimnisvolle Insel Avalon entrückt. Von dort, so weiß die Sage zu berichten, kehrt er eines Tages zurück, denn er ist nicht gestorben. In einer anderen Version enthüllt Mordred dem König den Ehebruch Guineveres mit Lancelot. Die Liebenden fliehen und Arthur sieht sich gezwungen, Krieg gegen den ehemaligen Freund zu führen. Was war es aber für ein schrecklicher Anblick, da der Feind sich unsichtbar gemacht u. die verarmten Leute vom Schlosse u. von den Feldern auf den Brandstätten zusammenkamen! Nichts war jammernswerter, als der Anblick so vieler Leichen u. der Verlust an Eltern, Ehegatten u. allernächsten Freunden. Unzählige Thränen flossen aus den Augen aller, u. wer noch des andern Tages sich auf den Gassen umsehen wollte, konnte mit unbedeckten Füßen auf dem erhitzten Pflaster nicht fortkommen. […]

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Freude sei dir Pflicht.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Nicht nur nützen; auch das Freuen Weigert dir die Gottheit nicht: Deine Kraft den Musen leihen, Und dich ihrem Dienste weihen, Sei dir Freude, sei dir Pflicht! Absolut freuen ist aber nicht nur versteckter Schmerz, sondern auch die ursprüngliche Sensitivität, Freude und Dankbarkeit des Herzens und das tiefe Vertrauen in das Leben und die Liebe wollen wieder entdeckt werden. Wo ich geh und wo ich steh; Ich immerzu nur Dein Gesicht seh. Dies aber ist dein Wort, welches auch der Anfang ist, weil es auch zu uns redet. Wer uns aber nicht unterweist, wenn er redet, der redet nicht zu uns. Gibst Du mir die Liebe die ich brauch; So sag ich JA! Menschen töten in großer Zahl, das soll man beklagen mit Tränen des Mitleids. Schon die Natur und die alltäglichen wunderbaren Kleinigkeiten wahrzunehmen und sich an den kleinen Dingen des Lebens zu erfreuen, kann hier einen kleinen Reinigungsprozess in Gang setzen. Der im Kampfe gesiegt, der soll wie bei einer Trauerfeier weilen. Sollte doch vielmehr dieses bekehrt werden und dir folgen. Denn sie lieben sie auch selbst, weil sie nicht betrogen werden wollen. Wer sich des Menschenmordes freuen wollte, kann nicht sein Ziel erreichen in der Welt. Oder wo ist die Stätte, da du sie nicht findest? Und siehe, da ist alles schön um sie, und sie allein sind häßlich. Die Unterstützung durch Energiearbeit, Chakra-Meditation, Steine, Aromen, Räuchern sowie eine bestimmte Ernährung ist ebenfalls ein Bestandteil der Heilarbeit. Das heißt, er nimmt seinen Platz ein nach dem Brauch der Trauerfeiern. Denn das selige Leben ist die Freude an der Wahrheit. Denn die Seele nährt sich mit dem, worüber sie sich freuet. Wie hätten jene Bücher vermocht, sie mich zu lehren! Daher hassen sie deshalb die Wahrheit, was sie als Wahrheit lieben. Wer lehrt uns nun aber, wenn nicht die unvergängliche Weisheit? Sie werden auf jede der einzelnen Fragen antworten: Gewiß ist es etwas Gutes! Nur wenn es nicht anders kann, gebraucht er sie. Nirgends hin entfernst du dich, und dennoch kehren wir kaum zur dir zurück. Jahrelang hatte das Referat des Bonner Wirtschaftsministeriums, zuständig für Bergwirtschaft und Bergtechnik, sich rechter Ruhe erfreuen dürfen, nur Routinearbeit fiel an. Darum will der, der den rechten Kraft Musen Dienste Pflicht hat, nichts von ihnen wissen. Ich war beruflich in Dresden und benötigte eine Unterkunft in der Nähe des Flughafens. In den letzten Wochen freilich rückten die Beamten zu beliebten Briefpartnern auf: Fast täglich gehen im Ministerium einige Dutzend Bitt- und Drohbriefe ein, die der Bundesregierung das Bekenntnis zum wahrhaft deutschen Energieträger, der Steinkohle, abverlangen. […]

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Goldpokale voll Wein und Glück.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Noch schäumt der Wein im Goldpokale, noch duftet frisch der Blütenstrauß, die Jugend gießt die volle Schale des Glücks ob unsern Häupten aus; - mit allen seinen Glutgedanken zu eigen nimm mein tiefstes Sein . . . und mag der Erdball morgen wanken: Für heut, Geliebter, bist du mein! Von ihm wird erzählt, daß er sich um den Obst- und Weinbau in der ganzen Umgegend von Pirna bis Meißen sehr verdient gemacht habe. Er munterte die Leute dazu auf, Wein- und Obstbau zu treiben und gab ihnen selbst auch Anleitung zur Anpflanzung des Obstbaumes und der Weinrebe. Im Jahre 1629 gab er ein Buch heraus über den Wein- und Obstbau. Dieses Werk war das erste Buch, das über den Wein- und Obstbau Sachsens geschrieben ward. Damals war der Weinbau noch sehr einträglich, da die Zufuhr aus anderen Ländern schwierig und selten war. Darum legten die Bauern jener Tage fleißig Weinberge an und verwandelten nicht selten das meiste Ackerland in Weinland. Mancher Weinberg des Elbtales und der angrenzenden Gegend ist in jener Zeit entstanden und verdankt seine Entstehung der erwähnten Schrift des edlen Herrn Ernst Albert von Dehn-Rothfelser auf Helfenberg bei Schönfeld, der noch heute in der Schönfelder Kirche ruht. Mit der Zeit ging ein Weinberg nach dem andern wieder ein, und nur der Name Weinberg, den verschiedene Hügel hie und da führen, erinnert an das Vergangene. Auch der Weinberg bei Wilschdorf ist eine Erinnerung an verflossene Zeiten, in denen Ernst Albert von Dehn-Rothfelser auf Helfenberg durch sein vortreffliches Buch die Leute für den Obst- und Weinbau mit großem Erfolge förmlich begeisterte. Der Feind, welcher gute Beute gemacht u. unter anderem 186 Stück Pferde u. Vieh mitgenommen, sahe von ferne zu u. dachte, das ganze Schloß würde daraufgehen u. die Leute in demselben entweder verderben oder herausfallen müssen. Aber was die Gottlosen gerne wollten, ist verdorben und verloren. Das Gebet derer, die im freien Felde herumgejagt, in Sträuchern beschädigt u. ausgeplündert oder sonst in Ängsten waren, drang durch die Wolken zum himmlischen Vater. Gott erhörte das Seufzen u. Weinen derer, die in der Burgkapelle auf den Knieen lagen u. die Hände emporhoben. Er ließ wohlgeraten die Arbeit der munteren Weiber, die aus dem tiefen Brunnen (denn das Röhrwasser der künstlichen Wasserleitung hatten die Feinde zerstört und abgeschnitten) Wasser zum Löschen trugen, u. der Männer, die Wasser ins Feuer gossen. Ja, er selbst half löschen u. gab vom Himmel einen gnädigen Regen. Und so ward die Flamme gedämpft, das Herz des Schlosses erhalten, u. obwohl in der Stadt einige verwundet u. getötet, desgleichen vom Feuer ergriffen u. vom Rauche erstickt worden waren, so ist doch auf dem Schlosse keiner Person Leid widerfahren. […]

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zehrt Mark und Sünde fressend Feuer.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Ein jeder ist verschuldet jeder That, Und jeder trägt auf seiner Seele ungeheuer, Was jeder je an Schuld und Frevel that. Ihr stoßt den Einen tief hinab in Nacht, Den Andern hebet ihr empor zum Licht, - Lehrt ihr die Blinden, was sie sehend macht? Und trocknet ihr der Weinenden Gesicht? Quelle: Einsiedler und Genosse von Bruno Wille Berlin 1894 www.zeno.org Zenodot Verlagsgesellschaft mbH Die Sünde der Welt gilt dem Jainisten als ungeschaffen und von ewiger Dauer. Wesentlich dabei ist, dass es weder einen Schöpfergott noch ein institutionelles Totengericht oder gar ein Weltuntergangsszenario gibt, dass sich vielmehr der Zyklus von Geburt und Wiedergeburt unendlich fortsetzt. Jainas glauben allerdings, wie auch Hindus und Buddhisten, an die Karma-Lehre, Wiedergeburt und eine geistige Erlösung aus diesem Kreislauf durch Eingehen in das Nirwana. Das Karma baut sich danach auch nicht wie im Buddhismus aus verschiedenen Teilen auf, die auch auf verschiedene Menschen übergehen können, sondern es treibt die hinduistische Vorstellung ins Extrem und klebt förmlich an der Seele. Der Jainismus ist vielleicht die Religion, die ethische Grundsätze am striktesten fordert und das Gesamtheil der Seele ausschließlich davon abhängig macht, ohne ein Totengericht, göttliche Gnade, Prädestination, Erbsünde oder ähnliche Straf- und Exkulpationsmechanismen zu bemühen: Jeder ist für sein Heil ausschließlich selbst verantwortlich, und jeder Verstoß gegen ethische Prinzipien wirft die Seele auf ihrem Weg zur Erlösung zurück. Der Ablasshandel war für ihn nur der Anlass, um der allgemeinen Forderung einer grundlegenden Reform der ganzen Kirche an Haupt und Gliedern Ausdruck zu verleihen. Dabei griff er den Papst noch nicht direkt an, sondern wähnte ihn zumindest rhethorisch noch auf seiner Seite. Allerdings sah er die Funktion des Petrusnachfolgers beim Nachlass der Sündenstrafen nur in der Fürbitte für die Gläubigen und sprach ihm damit die verbindliche Schlüsselgewalt ab, die den Gläubigen nach der schultheologischen Ablasslehre letzte Gewissheit über die Aufhebung jenseitiger Sündenstrafen verschaffen sollte. Verständlich waren die Ablassthesen nur dem gelehrten Fachpublikum, das die Feinheiten der theologischen Debatten um die Wirkweise des Ablasses kannte. Für die breitere Bevölkerung verfasste Luther 1518 den in einfacher und verständlicher Weise abgefassten Sermon von dem Ablass und Gnade. Daß ichs nur gleich gestehe: er ließ kein gutes Haar an Wolfgangs Römischen Sünden. Wie der Donner dem Blitz, so folge in der Seele des correkt organisirten Menschen die Entrüstung dem moralischen Verstoße ganz unabhängig von den Schwankungen einer äußerlichen Mode. Dieses angeborene Sittlichkeitsgefühl könne zwar momentan getrübt, aber nie wesentlich modificirt werden. Johannes Wolfgang von Goethe sei also trotz seiner großen dichterischen Begabung ein unmoralischer Autor und verdiene von wohlgesinnten deutschen Familienvätern fürderhin nicht mehr gelesen zu werden. […]

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Herz zum Wandern.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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ist schad nur ums Pelzlein, du kriegst mich nit! Mein Schatz muß sein wie die andern: Braun und ein Stutzbart auf ung'rischen Schnitt Und ein fröhliches Herze zum Wandern. Quelle: Joseph Freiherr von Eichendorff. Gedichte 1841 www.zeno.org Der Schatz zu Laßfelde. Vgl. J. Grimm Mythologie 1100 zu der Brücke. Der Schneidermeister, und die Ziegenböcke die sich bei Schatzgräbereien auf den Teufel beziehen, stehen offenbar in Zusammenhang. Vielleicht ist der Schneider für den Teufel eingetreten, was auch wol in der in Norddeutschland sehr gewöhnlichen Antwort auf das Anklopfen Herein, wenn's kein Schneider ist! der Fall ist, deren Entstehen sich durch den mit den Schneidern getriebenen Spott allein nicht ganz erklärt. Nach einem Aberglauben, der aus der Gegend von Harburg stammen soll, bedeutet es Geldgewinn, wenn man vom Teufel träumt. Der Ingenieur überhörte absichtlich den in den letzten Sätzen liegenden Spott und erwiderte sehr ruhig: Nun, ich denke über diese Sache anders, und wenn Elsa nichts dagegen hat, so hoffe ich mir in kurzer Zeit Gewißheit zu verschaffen, ob dieser Brief nur ein verspäteter Aprilscherz gewesen ist. Dich, Hans, möchte ich aber bitten, über das alte Buch und seinen Inhalt vorläufig gegen jedermann Stillschweigen zu bewahren. Es dürfte doch auch noch andere Leute außer mir geben, die dem Winke dieser Koransure folgen und einen kleinen Abstecher nach Griechenland selbst auf die Gefahr eines Mißerfolges hin wagen würden. So hatte der arme Postknecht durch seinen wohlgemeinten Dank das ihm winkende Glück verscherzt. Da geschieht plötzlich ein donnerähnlicher Krach. Doch, o weh! Das tut dieser auch und füllet mit Goldstücken und Edelsteinen seine Taschen. Die Erde zittert. Die Straßenbäume warfen eigentümliche, fast gespenstische Schatten. Dann springt er aber vor freudiger Erregung auf das graubärtige Männlein zu, erfaßt dessen eiskalte Hand und ruft überglücklich aus: Ich danke Euch! Der staunende Postknecht erhält nun die Weisung, nur zuzugreifen. Der Postknecht raffte sich auf, in seinen Gliedern fühlte er furchtbaren Schmerz. Nur mit Müh und Not erkletterte er wieder seinen Kutschbock. Der Mönch verschwindet und stößt Klagerufe aus. Nun fuhr er in das Dorf hinein, wo man ihn längst erwartet hatte. Jenseits des Grabens standen ruhig die Pferde mit dem Postwagen. […]

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