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Lust und Wein, Liebe

Töne, frohe Leier, töne Lust und Wein! Töne, sanfte Leier, töne Liebe drein! Wilde Krieger singen, Haß und Rach' und Blut in die Laute singen, ist […] Mehr lesen

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Was du nur willst!

Dieweil du reimen kannst und in beliebtem Hopsassa erzählst was dir zu Leids geschah, schmähst du auf jeden braven Wanst, der reimlos seine Wege geht […] Mehr lesen

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Es ist der Nil!

die Erzählungen der Araber waren genau! Sie sprachen von einem Flusse, in welchen der Ukerewe-See sich nach Norden zu ergösse: dieser Fluß existirt, […] Mehr lesen

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Durchs wilde Kurdistan - Sechstes Kapitel AU

Nun aber war uns geholfen Gott sei Dank! Wir legten den gefährlichen Pfad schnell zurück, dann jedoch sah ich mich gezwungen, halten zu bleiben. In geringer Entfernung von mir stand der Melek mit vielleicht zwanzig seiner Leute. Alle hatten die Gewehre angelegt. Halt! gebot er mir. Sobald du eine Waffe ergreifst, werde ich schießen! Hier wäre Widerstand ein Frevel gewesen. Was willst du? fragte ich. Steige ab! lautete seine Antwort. Ich that es. Lege deine Waffen ab! gebot er weiter. Das thue ich nicht. So schießen wir dich nieder! Schießt! Sie thaten es doch nicht, sondern besprachen sich leise. Dann sagte der Melek: Emir, du hast mein Leben geschont, ich möchte dich auch nicht töten. Willst du uns freiwillig folgen? Wohin? Nach Lizan. Ja, aber nur dann, wenn du mir läßt, was ich besitze. Du sollst alles behalten. Du schwörst es mir? Ich schwöre! Ich ritt nun auf sie zu, nahm aber den Revolver in die Hand, um auf eine etwaige Hinterlist gefaßt zu sein. Aber der Melek reichte mir seine Hand entgegen und sagte: Emir, war das nicht entsetzlich? Ja, in der That. Und du hast den Mut nicht verloren? Dann wäre auch ich verloren gewesen. Gott hat mich beschützt! Ich bin dein Freund! Und ich der deinige. Aber dennoch mußt du mein Gefangener sein, denn du hast als Feind an mir gehandelt. Aber doch hoffentlich mit Offenheit! Was wirst du in Lizan mit mir thun? Mich einsperren? Ja. Aber wenn du mir versprichst, nicht zu fliehen, so kannst du als mein Gast bei mir wohnen. Ich kann jetzt noch nichts versprechen. Erlaube, daß ich es mir noch überlege! Du hast Zeit dazu! Wo sind deine andern Krieger? Er lächelte überlegen und erwiderte: Chodih, die Gedanken deines Kopfes waren klug, aber ich habe sie dennoch erraten. Welche Gedanken? Glaubst du, daß ich denken kann, der Bey von Gumri werde zu Pferde in diese Berge fliehen, die er ebenso gut kennt, wie ich? Er weiß, daß er hier nicht entkommen könnte. Was hat dies mit mir zu thun? Du wolltest mich irre leiten. Ich folgte dir, weil ich des Bey sicher bin und auch dich zugleich wieder haben wollte. Diese wenigen Männer kamen mit mir; die andern aber haben sich geteilt und werden die Flüchtlinge sehr bald in ihre Gewalt bekommen. Sie werden sich wehren! warf ich ein. Sie haben keine Waffen. Sie werden zu Fuße durch den Wald entkommen! Der Bey ist zu stolz, ein Pferd zu verlassen, welches noch laufen kann! Du hast umsonst dich in Gefahr begeben und umsonst unsere Tiere getötet und verwundet. Komm! Wir machten denselben Weg wieder zurück, den wir gekommen waren. Da, wo ich aus dem Hauptteile in die Seitenschlucht eingelenkt hatte, hielten einige Reiter. Wie ging es? fragte sie der Melek. Wir haben nicht alle wieder. Wen habt ihr? Den Bey, den Haddedihn, den Diener dieses Chodih und noch zwei Kurden. Das ist genug. Haben sie sich gewehrt? Nein. Es hätte ihnen nichts geholfen, denn sie wurden umzingelt; aber einige der Kurden entschlüpften in die Büsche. Wir haben den Anführer, und das ist genug! Nun kehrten wir nach dem Orte zurück, an welchem ich die Gefangenen zuerst getroffen hatte. Wunderbar war es mir, daß man den Engländer nicht erwischt hatte. Wie war er entkommen, und wohin hatte er sich gewendet? Er verstand kein Kurdisch. Was mußte da aus ihm werden! Als wir den Lagerplatz erreichten, saßen die Gefangenen bereits wieder an ihrem vorigen Platze, waren aber jetzt gebunden. Willst du zu ihnen oder zu mir? fragte mich der Melek. Zunächst zu ihnen. So werde ich dich ersuchen, deine Waffen vorher abzulegen!

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Das wird mir großen Schaden

Denkst du nicht, daß ich schreiben könnte, er sei gestorben? Das ist deine Sache! Würdest du mich verraten? Ich habe keinen Grund dazu, solange du mein Freund bist. Ich werde es thun! mehr lesen >>>

Winternacht wie Träume

So selig zu plaudern, daß Stunden Wie Träume vergehn, Wie rasch dann die Zeit entschwunden, Am Dunkeln der Kerze nur sehn, Das ist's, was so traulich uns macht Die sausende, mehr lesen >>>


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Lust und Wein, Liebe drein, lobt die Fröhlichkeit

Töne, frohe Leier, töne Lust und Wein! Töne, sanfte Leier, töne Liebe drein! Wilde Krieger singen, Haß und Rach' und Blut in die Laute singen, ist nicht Lust, ist Wut. Zwar der Heldensänger sammelt Lorbeern ein; ihn verehrt man länger. Lebt er länger? Nein. Er vergräbt im Leben sich in Tiefsinn ein: Um erst dann zu leben, wann er Staub wird sein. Lobt sein göttlich Feuer, Zeit und Afterzeit! Und an meiner Leier lobt die Fröhlichkeit. Dafselbe gelangte unter ihm zu hoher Blüthe. Die durch das sächsische Schulgesetz von 1873 bedingte Neuordnung, besonders die Einrichtung der durch dieses Gesetz geforderten Fortbildungsschulen ging unter seiner kräftigen Mitwirkung rasch und befriedigend von statten. Auch entwarf er eine neue, im wesentlichen noch heute gültige Localschulordnung für die evangelischen Volks- und Fortbildungsschulen der Stadt. Ebenso verdanken ihm das städtische Kirchenwesen und die Turnvereine der ganzen Gegend vielfache Anregung und Förderung. Im Sommer 1887 wurde er in Anbetracht seines hohen Alters auf seinen Antrag in den Ruhestand versetzt. Die letzten Jahre seines Lebens verbrachte er in körperlicher und geistiger Frische in seinem Landhause in Blasewitz bei Dresden, wo er, nachdem er 1892 im Kreise der Seinen den 80. Geburtstag und das goldene Ehejubiläum gefeiert hatte, am 1. April 1893 starb. Sein Grab befindet sich auf dem alten Annenfriedhofe in Dresden. Auch wenn man z. B. nur 2 Stationen mitfährt, zahlt man den vollen Preis, als wolle man bis zur Endstation fahren. Alle paar Stationen wird der Preis dann billiger, da die Reststrecke kürzer wird. Deshalb sollte man an den Säulen die Strecke ablesen um zu sehen, wo man sich befindet und wo man hin will. Man sucht sich dann den Bus, der die kürzere Reststrecke hat. Da die Preise grundsätzlich sehr günstig sind, spart man jedoch nicht sehr viel. Man sollte nur nicht einen Bus erwischen, der durch einen der Tunnel fährt, wenn man beabsichtigt vorher auszusteigen. Da die Tunnel gebührenpflichtig sind, sind diese Busse deutlich teurer. Diese letzte Blüte des Neuplatonismus dauerte bis ins frühe 6. Jahrhundert. Daneben war auch Alexandria, wo Plotin studiert hatte, ein bedeutendes Zentrum des spätantiken Neuplatonismus. […] Mehr lesen >>>


Was du nur willst!

Dieweil du reimen kannst und in beliebtem Hopsassa erzählst was dir zu Leids geschah, schmähst du auf jeden braven Wanst, der reimlos seine Wege geht und von der Narrheit nichts versteht, die dich, indes er ißt und trinkt, in schmerzliche Ekstase bringt und dich ekstatisch hungern läßt. Er soll dir deine Narrenqualen etwa mit seinem Gelde zahlen? Dir ist dein Narrsein ja ein Fest! So zahle deine Feste selber und neide nicht voll Prahlerei und widriger Phantasterei ihm seine wohlgeratnen Kälber, du elendiger Hopsassa und Tschingterassa Bum! Ich habe mich seitdem bemüht, die entstandenen Lakunen notdürftig zu füllen, doch ich fürchte, postume Pflichten oder ein selbstquälerischer Überdruß zwingen mich, meine Memoiren vor meinem Tode einem neuen Autodafe zu überliefern, und was alsdann die Flammen verschonen, wird vielleicht niemals das Tageslicht der Öffentlichkeit erblicken. Ich nehme mich wohl in acht, die Freunde zu nennen, die ich mit der Hut meines Manuskriptes und der Vollstreckung meines Letzten Willens in bezug auf dasselbe betraue; ich will sie nicht nach meinem Ableben der Zudringlichkeit eines müßigen Publikums und dadurch einer Untreue an ihrem Mandat bloßstellen. An die Schlachten denkt der Held im Geiste, Die er schlug, an sein erprobtes Heer; Doch um ihn und seine Träume kreiste, Einer Riesenschlange Gleich, das Meer. Den des Südens Steppen nicht bezwangen, Den der Frost des Nordens kaum besiegt, Fühlt sich nun im engen Raum gefangen, Auf dem Schaum sich hin und her gewiegt. Als er hadernd solchem Truggeschicke Gottes Ratschluß fodert vor Gericht, Sieh, da zeigt sich seinem nassen Blicke Eines Helden Schattenbild und spricht: […] Mehr lesen >>>


Es ist der Nil!

die Erzählungen der Araber waren genau! Sie sprachen von einem Flusse, in welchen der Ukerewe-See sich nach Norden zu ergösse: dieser Fluß existirt, wir fahren ihn hinunter, er fließt mit einer Geschwindigkeit, die sich mit unserer eigenen Schnelligkeit vergleichen läßt; und dieser Wassertropfen, welcher zu unsern Füßen verrinnt, wird sich aller Wahrscheinlichkeit nach mit den Fluthen des Mittelmeers vereinigen! Es ist der Nil! Walpurgisnacht ging der Hexenbesenpreis an Catrin, ein Weihnachtsbild mit Familie. Es werde sein Glück sein. Das Männlein geht voran, furchtlos folgt der Postknecht. Da öffnet sich plötzlich der Berg. Ein weiter und hellerleuchteter Gang liegt vor ihnen. Beide treten ein. Von den Wänden und der Decke des Ganges flimmert und glitzert es in wundervollem Glanze. Der Gang endet in einem hohen und weiten Gewölbe. Hier sind Goldstücke und Edelsteine in riesengroßen Braupfannen aufbewahrt. Der staunende Postknecht erhält nun die Weisung, nur zuzugreifen. Das tut dieser auch und füllet mit Goldstücken und Edelsteinen seine Taschen. Dann springt er aber vor freudiger Erregung auf das graubärtige Männlein zu, erfaßt dessen eiskalte Hand und ruft überglücklich aus: Ich danke Euch! Doch, o weh! Da geschieht plötzlich ein donnerähnlicher Krach. Der Mönch verschwindet und stößt Klagerufe aus. Das Gewölbe bebt. Die Erde zittert. Der leichtfertige Postknecht aber wird von unsichtbaren Händen erfaßt und fortgeschleudert, so daß er besinnungslos am Boden liegen bleibt. Als der Unvorsichtige aus seiner Ohnmacht erwachte, lag er draußen am Berge auf einem Feldrande. Jenseits des Grabens standen ruhig die Pferde mit dem Postwagen. Die Straßenbäume warfen eigentümliche, fast gespenstische Schatten. Der Postknecht raffte sich auf, in seinen Gliedern fühlte er furchtbaren Schmerz. Nur mit Müh und Not erkletterte er wieder seinen Kutschbock. Nun fuhr er in das Dorf hinein, wo man ihn längst erwartet hatte. Über das Erlebte schwieg er. Am andern Morgen findet er in seinen Taschen anstatt der Edelsteine und Goldstücke Lehmklumpen und kleine Feldsteine. So hatte der arme Postknecht durch seinen wohlgemeinten Dank das ihm winkende Glück verscherzt. Er ist seit jener Nacht noch oftmals am Kapellenberge, ein lustiges Stücklein blasend, vorübergefahren, aber den Gang zu dem im Berge verborgenen Schatze hat er nicht wieder gesehen. […] Mehr lesen >>>


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Konnten wir diese in Nicht zuletzt hätten wir uns diese Kurden aufgrund dessen vom Leibe gehalten, so wäre jedoch erheblich Blut geflossen; das unserige vermutlich auch mit. Im Übrigen folglich die Vendetta! Wo denkt Ihr hin! Da bemerkten […]
International am Peters Dom Der Lenztag blaute über Rom und blaute auf uns viere, wir saßen vor St. Peters Dom bei echtem Münchner Biere. Wir sahn die Menge stauend stehn auf breiten Marmortreppen und sahn die Kardinäle gehn in lila […]
Fürstenthums Querfurt - Seit 1688 wurde Weißenfels wegen des neugebildeten Fürstenthums Querfurt Reichsstand, doch ohne Sitz und Stimme auf dem Reichstage. Auch sein Bruder und Nachfolger Christian war sehr verschwenderisch; seiner großen […]
Bei diesem plötzlichen seiner Krieger Staunen und Entsetzen; der Muth ihrer Widersacher wurde von Neuem angefacht, und in wenigen Secunden war das Schlachtfeld von der Hälfte der Kämpfenden verlassen. Das traf auf Hessen-Kassel den […]
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