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Karwe Id

Das war im Frühjahr 1813.

Andere Zeiten kamen, der sechsundvierzigjährige Oberst von dem Knesebeck war ein Siebziger geworden, und statt der Karte von Rußland und vorausberechneter Schlachten und Märsche, lagen jetzt die Memoiren derer auf dem Tisch, die damals mit ihm und gegen ihn die Schlachten jener Zeit geschlagen hatten. Nach einer Epoche reichen und tatkräftigen Lebens war auch für ihn die Zeit philosophischer Betrachtung gekommen. Die Leutnantstage von Halberstadt wurden ihm wieder teuer, das Bild des alten Gleim trat wieder freundlich vor ihn hin, und der Mann, der zeitlebens wie ein Poet gedacht und gefühlt hatte, fing als Greis an, auch jenem letzten zuzustreben, das den Dichter macht - der Form. Ähnlich wie Wilhelm von Humboldt in Tegel, saß der alte Knesebeck auf seinem väterlichen Karwe und beschloß ein bedeutendes und ereignisreiches Leben mit dem Konzipieren und Niederschreiben von Sinn- und Lehrgedichten, von Episteln und Epigrammen.

Sprecht mir doch nur immer nicht:
"Für die Nachwelt mußt du schreiben!"
Nein, das lass ich weislich bleiben,
Denn es lohnt der Mühe nicht!
Was die alte Klatsche spricht,
Die ihr tituliert Geschichte,
Bleibt, beseh'n beim rechten Lichte,
Doch nur Fabel und Gedicht,
Höchstens ein Parteigericht.

Das klingt hart, aber wenn irgendwer kompetent war, so war er es. Es nimmt der Wahrheit seines Ausspruches nichts, daß eine leise Bitterkeit seine Sentenzen gelegentlich färbte:

Wie du gelebt, so geh zu Grabe,
Still, prunklos, wenig nur gekannt.
Was du für Welt, für Vaterland,
Für andere hier getan, sei stumme Gabe -
Des Gebers Name werde nie genannt.

So schrieb er am Abend seines Lebens.
Bis tief in die Nacht hinein saß er an seinem Pult. Die schwarze Frau kam und ging, aber das Knistern ihrer Seide störte ihn nicht; er, der dem großen Gespenst des Jahrhunderts mit siegreichen Gedanken entgegengetreten war, war schußfest gegen die Geister.

Ein Jahr vor seinem Tode ward er Feldmarschall. Drei Jahre früher war ihm ein erster Enkel geboren worden, zu dessen Taufe der König versprochen hatte, nach Karwe zu kommen. Er kam nicht, aber statt seiner traf ein Entschuldigungsbrief ein, dessen Namenszug mit Hilfe eines angehängten Schnörkels in ein Wickelkind auslief. auslief. Vor diesem Wickelkind, das natürlich den kleinen Knesebeck repräsentieren sollte, stand der König selbst (ein wohlgelungenes Porträt von königlicher Hand) und machte dem Täufling seine Verbeugung. Darunter die Worte: "Vivat et crescat gens Knesebeckiana in aeternum."

Wir verließen das Empfangszimmer und traten wieder in den Park. An einer der schönsten Stellen desselben hatte uns die Gärtnersfrau ein Nachmittagsmahl serviert: saure Milch mit einer überaus einladenden, chamoisfarbenen Sahnenschicht. Um uns her standen einundzwanzig Edeltannen und neigten sich gravitätisch in dem Winde, der ging. Diese einundzwanzig Tannen pflanzte der alte Feldmarschall im Sommer 1821, als die Nachricht nach Karwe kam, daß Napoleon am 5. Mai auf St. Helena gestorben sei. Auch dies Datum schuf noch eine letzte Berührung zwischen den alten Gegnern; der 5. Mai war der Geburtstag Knesebecks, wie er der Todestag Napoleons war.

Unter den Papieren des Feldmarschalls aber fanden sich bei seinem im Januar 1848 erfolgten Hinscheiden nachstehende Zeilen, die der Ausdruck seines Lebens und vielleicht ein treffendes Motto märkischen Adels sind:

Mit dem Schwerte sei dem Feind gewehrt,
Mit dem Pflug der Erde Frucht gemehrt;
Frei im Walde grüne seine Lust,
Schlichte Ehre wohn' in treuer Brust.
Das Geschwätz der Städte soll er flieh'n,
Ohne Not von seinem Herd nicht zieh'n,
So gedeiht sein wachsendes Geschlecht,
Das ist Adels Sitt' und altes Recht.

Quellenangaben:
Theodor Fontane
Wanderungen durch die Mark Brandenburg
Karwe I
Die Grafschaft Ruppin 1859 bis 1861
Wohlfeile Ausgabe von 1892

 

 

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Ungehobenen Schätze der Schlucht

Des Doctors Geist war von einer schweren Sorge erfüllt; er würde gern all' dies Gold hingegeben haben, wenn er nur ein wenig Wasser hätte finden können. Die Wasserkiste, welche er, um aus dem Bereich der Neger zu kommen, fortgeworfen hatte, war noch nicht ersetzt worden und auf diesem dürren, unfruchtbaren Boden durfte er nicht an die Möglichkeit hiezu denken. Da er unaufhörlich das Knallgasgebläse mit Wasser zu speisen hatte, mußte er jetzt schon mit dem Trinkwasser kargen, und er nahm sich fest vor, so viel wie möglich nach einer Gelegenheit zur Erneuerung seines Vorraths auszuspähen. Du wirst wohl so gut sein müssen, eine gewisse Menge von diesem Erz wieder auf den Erdboden zu werfen. Sollen wir denn ewig in dieser Wüste bleiben? Mit fliegenden Pulsen irrt der Verschachtende auf der Suche nach Wasser den ganzen Tag umher; kein Flußlauf, kein Steppenbrunnen bietet ihm die ersehnte Erquickung. Die Kehle ist wie ausgedörrt, die Zunge klebt ihm am Gaumen, vor seinen entzündeten Augen tanzen rote Funken, und der brennende Durst quält ihn unbarmherzig in den Eingeweiden. Taumelnd setzt er Fuß vor Fuß, der Kopf schmerzt ihn, immer häufiger bleibt er schwer und tief atmend stehen, bis er endlich zu Tode matt zusammenbricht. Vielleicht jagt ihn die nimmer schlummernde Liebe zum Leben nach wenigen Minuten wieder auf; denn jeder Schritt kann ihn einer Ansiedlung näherbringen. Dann schleppt er sich wieder mühsam durch die glühende Ebene vorwärts. Wenn sich dann plötzlich in der Ferne eine Riesenhand gen Himmel reckt, eine Fächerbanane, dann ist er gerettet. Dort ist die Rettung vor dem Verschmachten für den, der diesen Baum kennt. Der "Baum der Reisenden" kann dem verdurstenden stets noch Wasser in Hülle und Fülle bieten, da sich in den Blattscheiden dieser Bananenart das Wasser ansammelt. Allerdings schwimmen oft kleine Landfrösche, tote Ameisen und Regenwürmer darin herum, doch vor der drohenden Gefahr des Verdurstens ist man nicht mehr wählerisch. […] Mehr lesen >>>


Ostseestrand Salzweg Strand Vogel Boje Meer

Stets liebt er das stürmen der Wellen zur Küste außerordentliche, mag es Tollkühnheit, Abenteuerlichkeit, Ausschweifung, Ungeheures von Plänen und Wagnissen spiegelt den Abendschein; wie ein Meteor durch die Welt zu fahren, leuchtend und allbewundert Strand Meer und Abendlicht, oder an Bord seines Schiffes ins Weite schauend im fliegenden Sturm das Meer zu durchjagen zum Strand Vogel Stein und Meer, das ist seine Lust; nur Ruhe ist ihm unerträglich, im Genuß stachelt ihn neues Verlangen, und die überschwengliche Kraft seines Körpers und Geistes fordert stets neue Arbeit, neues Wagnis, neue Gefahr, in der alles auf dem Spiele steht auch die Fahne der Boje. Was er erkämpft, gründet, ins Leben ruft, ist das gleichsam Zufällige, er in seiner Persönlichkeit Mittelpunkt und Zweck; er ist ein biographischer, Dort hätte er ebenso hartnäckig, wie der Klabautermann drüben, sich verschanzend stehen bleiben und ihn mit wiederholten Streifzügen am Südufer den Salzweg hinauf endlich zu irgendeiner offensiven Bewegung zwingen können, die demselben verhängnisvoll werden mußte; dort hätte er, während seine Flotte, die das Meer beherrschte, Vorräte nachführte, den Frühling und den seichteren Stand des Flusses abwarten, von den verschiedenen festen Punkten aus, in denen er sich bis dahin festgesetzt, und mit den neuen Truppen, die nachgesandt worden wären, den Krieg von neuem und mit besserem Erfolg beginnen können. Es kostete ihn nicht bloß seine besten Hoffnungen; er hatte den Feind zum Kampf herausgefordert, er hatte ihm die Übermacht der öffentlichen Meinung in die Hand gegeben, er hatte die Ehre des eigenen Namens und den bisher überragenden Ruhm seiner Waffen verloren. Ich empfehle, mit der Fähre den Grenzfluss Rio Guadina zwischen Spanien und Portugal zu überqueren. Was gibt es dann noch schöneres, als am letzten Abend der Flamenco-Schule von Huelva bei Ihren feurigen Tänzen zuzuschauen. Aber auch der kulturbegeisterte Urlauber kommt nicht zu kurz. Ob mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder mit einem Mietwagen, die andalusische Kleinstadt Ayamonte ist in wenigen Minuten zu erreichen. […] Mehr lesen >>>


Wehmut und Liebeshauch

Und es wird mir im Herzen viel Ahnung laut: Der Liebe Geist einst über sie taut; Einst kommt dies Buch in deine Hand, Du süßes Lieb im fernen Land. Dann löst sich des Liedes Zauberbann, Die blassen Buchstaben schaun dich an, Sie schauen dir flehend ins schöne Aug', Und flüstern mit Wehmut und Liebeshauch. Quelle: Heinrich Heine Lieder Junge Leiden - 1817-1821 Buch der Lieder Hamburg 1827 www.zeno.org Die Sterne dunkelten schon und der Mond versank schwächlich im Himmel, wie in einem bewegten Gewässer. Nun hätte ich mich gleich auf das Moos zum Schlaf werfen können, aber da ich die Ameisen fürchte, kroch ich mit um den Stamm gewundenen Beinen auf einen Baum, der auch schon baumelte ohne Wind, legte mich auf einen Ast, den Kopf an den Stamm gelegt und schlief hastig ein, indeß ein Eichhörnchen meiner Laune mit steilem Schwanz auf dem bebenden Ende des Astes saß und sich wiegte. Ich wurde als der erste Engel geschaffen. Denn als Gott die Himmel schuf, nahm er eine Hand voll Feuer und bildete zuerst mich, an zweiter Stelle den Michael, den Anführer der oberen Heerscharen, als dritten den Gabriel, als vierten den Uriel, den Raphael an fünfter Stelle und an sechster den Nathanael und weitere 6000 Engel, deren Namen ich nicht nennen kann. Es gibt Rutenträger (Liktoren) Gottes, und diese peitschen mich siebenmal am Tage und siebenmal in der Nacht und lassen mich in nichts gewähren und zerfetzen meine ganze Macht. Das sind die Racheengel, die neben dem Throne Gottes stehen. Diese alle gehören zu den ersterschaffenen Engeln. Und nach ihnen wurde die ganze Fülle der Engel geschaffen: 100 Myriaden für den ersten Himmel und ebensoviele für den zweiten, dritten, vierten, fünften und siebten Himmel. Außerhalb der sieben Himmel zieht sich die erste Sphäre, das Firmament, hin; und dort weilen die Engel mächte, die auf die Menschen einwirken. […] Mehr lesen >>>


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Augusttag die Luft ist Die Straßenbäume warfen eigentümliche, fast gespenstische Schatten. In manchen Nächten ist der Eingang zu diesem unterirdischen Gewölbe am Berge deutlich sichtbar. Als der Unvorsichtige aus seiner Ohnmacht erwachte, […]
Das Unwetter war jetzt vollkommen ausgebrochen. Ueber die Küste strich der Südostwind mit einer Gewalt ohne Gleichen. Dazu hörte man das Meer, selbst jetzt bei der Ebbe, gegen die Felsenreihen nahe dem Ufer stürmen. Der durch den […]
Licht am Haus Die Wolken ziehn hernieder, Das Vöglein senkt sich gleich, Gedanken gehn und Lieder Fort bis ins Himmelreich. Der staunende Postknecht erhält nun die Weisung, nur zuzugreifen bei Wolken hinterm Haus. Der Mönch […]

Informatik, systematische Darstellung, Speicherung, Verarbeitung und Trennung ist ein unendlich Meer

Trennung ist ein

Die Lieb' ist frey gegeben, und keine Trennung mehr. Es wogt das volle Leben wie ein unendlich Meer. Nur Eine Nacht der Wonne, ein ewiges Gedicht und unser aller Sonne ist Gottes Angesicht. Wenn der […]

Informatik, systematische Darstellung, Speicherung, Verarbeitung und Halt, was mir da

Halt, was mir da

einfällt! Wir haben ja hier Holzwände und das ist ganz und gar nicht das Richtige. Fels muß es sein, richtiger, harter Fels, aus dem die Kerkermauern gemacht sind! Da müssen wir sehen, wie wir uns […]

Informatik, systematische Darstellung, Speicherung, Verarbeitung und Wir traten leise auf den Flur und stiegen auf das Dach

Wir traten leise

Ein menschlicher Körper lag auf demselben. Ich untersuchte ihn; er war tot; der Hund hatte ihm das Genick zermalmt. Wo dieser sich jetzt befand, verriet mir ein leiser, leiser Ton, mit dem er mich […]