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Das Tier Zitterte Am Ganzen Leib

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Durchs wilde Kurdistan - Sechstes Kapitel AT

Ich ritt vorwärts und sah den Melek mir vorsichtig folgen. Die Terrainverhältnisse wurden immer schwieriger. Zu meiner Rechten stieg der Fels steil in die Höhe, und zu meiner Linken fiel er beinahe lotrecht zur Tiefe hinab, und dabei wurde der Pfad immer schmaler. Mein Pferd war von den Schammarbergen her wohl solche Tiefen gewöhnt; es scheute nicht und schritt vorsichtig und langsam weiter, obgleich der Pfad eine Breite von nicht über zwei Fuß mehr hatte. Stellenweise allerdings war er breiter, und ich hoffte, als ich eine Krümmung des Berges vor mir sah, daß sich der Fels hinter derselben wieder gangbar zeigen werde. Dort angelangt, blieb das Pferd stehen, ohne daß ich es anzuhalten brauchte. Wir blickten, Roß und Reiter, in eine Tiefe von mehreren hundert Fuß hinab. Ich befand mich in einer geradezu schauderhaften Lage. Vorwärts konnte ich nicht, umwenden auch nicht, und da hinten sah ich den Melek an der Felsenkante lehnen. Vielleicht hatte er diese Gegend gekannt, denn er war abgestiegen und mir zu Fuße gefolgt. Hinter ihm sah ich mehrere seiner Leute ankommen. Ich konnte allerdings hinter meinem Pferde herabrutschen und zurückkehren; aber dann war mein herrlicher Rappe verloren. Darum beschloß ich, alles zu wagen. Ich redete ihm freundlich zu und ließ ihn rückwärts gehen. Er gehorchte und tastete sich mit ungeheurer Vorsicht, aber schnaubend und zitternd zurück. Wenn ihn nur ein kleiner Schwindel überfiel, so waren wir verloren. Aber der beruhigende und ermutigende Ton meiner Stimme schien ihm doppelten Scharfsinn zu verleihen. Wenn es auch langsam ging, so gelangten wir doch Schritt um Schritt weiter und endlich an eine Stelle, wo der Platz mehr als doppelt so breit war, als bisher. Hier ließ ich das Pferd ausruhen. Der Melek erhob sein Gewehr. Bleib dort, sonst schieße ich! rief er mir zu. Sollte ich es zum Schusse kommen lassen? Wenn mein Pferd erschrak, konnte es mit mir in die Tiefe springen. Oder es konnte sich eine Partie des Gesteines ablösen und uns zerschmettern. Aber bleiben konnte ich nicht. Daher beschloß ich, selbst zu schießen; denn wenn der Rappe die Vorbereitung dazu bemerkte, so erschrak er wahrscheinlich nicht. Uebrigens war die Entfernung zwischen mir und dem Melek immerhin so bedeutend, daß ich seine Kugel nicht zu fürchten brauchte. Erreichte sie uns aber dennoch, so brauchte sie nur das Pferd zu ritzen, um es scheu zu machen. Ich drehte mich also im Sattel um, legte die Büchse an und rief: Geh fort, sonst bin ich es, welcher schießt! Er lachte und erwiderte: Du machst wohl auch nur Spaß. So weit her trifft niemand. Ich werde dir ein Loch in den Turban machen! Ich schwenkte die Büchse noch einmal weit in die Luft und ließ den Hahn laut knacken, damit der Rappe vorbereitet sei. Dann zielte ich, drückte ab und wandte mich sofort wieder um. Diese letztere Vorsicht war unnötig, denn das Pferd stand still. Hinter mir aber erscholl ein Ruf, und als ich mich wieder umdrehte, war der Melek verschwunden. Schon fürchtete ich, ihn erschossen zu haben; aber ich bemerkte bald, daß er sich nur in sichere Entfernung zurückgezogen hatte. Ich lud den abgeschossenen Lauf wieder und ließ dann das Pferd abermals rückwärts gehen. Der Hund verhielt sich während dieser Zeit außerordentlich still. Er blieb stets in ziemlicher Entfernung von dem Pferde; es war, als ob er wisse, daß er dasselbe durch keinen Laut und keine Bewegung stören dürfe. Jetzt dauerte es sehr lange, ehe wir wieder eine Ruhestelle erreichten. Sie war vielleicht fünf Ellen lang und vier Fuß breit. Sollte ich es wagen? Es war wohl besser, alles auf einen Augenblick zu setzen, als uns noch stundenlang zu quälen. Ich drängte den Rappen hart an den Felsen hinan, damit er rückwärts die Platte überblicken könne. Dann gnädiger Gott, hilf! gab ich dem Tiere die Schenkel, zog es empor und riß es herum. Einen Augenblick lang schwebten seine Vorderhufe über der Tiefe, dann faßten sie festen Fuß; die gefährliche Wendung war geglückt. Aber das Tier zitterte am ganzen Leib, und es dauerte einige Zeit, ehe ich es ohne Besorgnis weitergehen lassen konnte.

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Reise News + Infos

Vorschriften über Heimathsrecht und Armenwesen.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Die Gesetzsammlung vom Jahre 1857 veröffentlichte die mit der Ende 1856 versammelt gewesenen Landschaft verabschiedeten Gesetze; durch dieselben wurde die Stellvertretung beim Militär wieder eingeführt (Gesetz vom 22. Jan. 1857), das Heirathen der männlichen Landesunterthanen vor dem 24. Lebensjahre untersagt, die Vorschriften über Heimathsrecht und Armenwesen ergänzt und erläutert, der Anschluß an den Deutsch-österreichischen Münzvertrag vom 24 Jan. 1857 publicirt, ferner eine Verordnung wegen Regelung der Rechtsverhältnisse der Kirchenpatrone nach Einziehung der vasallitischen Patrimonialgerichtsbarkeit betreffend vom 12. März 1857, das Gesetz über Zusammenlegung von Grundstücken vom 20. April 1857 und das Gesetz vom 1. Mai 1857, die Revision des Grundgesetzes, insonderheit die landschaftlichen Wahlen betreffend, wornach die jetzt geltende Zusammensetzung der Landesvertretung bestimmt wurde. Es kam zur Gründung der "Herberge zur Heimat". Nach Darlegung der Sachlage gründet man eine Aktiengesellschaft "Delitzscher Schlächterei" und nahm die Schlachtung in eigene Hand. Schon am 15. Juni schloß auch er die Augen, und sein Sohn Wilhelm bestieg als Wilhelm II. den Thron seiner Väter. In ganz Deutschland entstanden Sammlungen für die Heimgesuchten. Am 26. September hielt der neue Stadtmusikdirektor sein Antrittskonzert. Der inmitten des Schäfergrabens als letzter Rest des Vorstadtgrabens noch schwach rieselnde Wasserlauf (seit 1816 schon fortgesetzt verkleinert) wird endlich ganz beseitigt. Die Festveranstaltung fand im Bürgergarten statt. Hierorts betrug diese Sammlung 1935,51 Mark. Am 30. April wurde der neue Superintendent Hahn aus Salsitz durch General Superintendent D. Am 12. Oktober erhängte sich in einem Erlenbusch am Sorauer Bahnhof der hiesige Schuhmachermeister Bültemann. Als Protest gegen die hiesige Fleischerinnung, welche die Fleischpreise pro Pfund um 10 Pfg. erhöhte, fanden sich am 1. September im Weißen Roß viele Bewohner der Stadt zusammen. Am 2. Juli beging der hiesige Männer-Turnverein sein 25jähriges Bestehen unter Teilnahme von 14 auswärtigen Turnvereinen, die schon am Tag vorher zum Gauturnfest hier eingetroffen waren. […]

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Es schneit Flocken weich und dicht.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Der erste Schnee, weich und dicht, die ersten wirbelnden Flocken. Die Kinder drängen ihr Gesicht ans Fenster und frohlocken. Da wird nun das letzte bischen Grün leise, leise begraben. Aber die jungen Wangen glühn, sie wollen den Winter haben. Schlittenfahrt und Schellenklang und Schneebälle um die Ohren! Kinderglück, wo bist du? Lang, lang verschneit und erfroren. Das Gedicht soll für Ihr Herzblatt sein? Dann schauen Sie unter romantische Gedichte, unter Gedichte der Romantik oder unter Gedichte Sehnsucht nach. Außerdem könnten Sie unter dem Punkt Valentinstag Gedichte stöbern. Wenn zwei Menschen 50 Jahre miteinander verheiratet sind, geht es um Gedichte zur goldenen Hochzeit. Verse für Mama, Papa, Kind entdecken Sie in den Rubriken Muttertagsgedichte, Vatertagsgedichte und Kindergedichte. So hat auch Goethe selbst im Alter beim Neubau des Weimarer Schlosses die Unterhaltung mit italienischen Kunsthandwerkern gesucht, um im italienischen Gespräch die Atmosphäre des Landes seiner Sehnsucht aufleben zu lassen. Auch pflegte der Vater gar oft im Familienkreise von seinen Reiseerlebnissen zu plaudern. An diesem Reisebericht hat der Herr Geheimrat, wie Goethe in Dichtung und Wahrheit erzählt, noch Jahre nach der Heimkehr gearbeitet und gefeilt. Schudt in seinem schönen Buche über Italienreisen im 17. und 18. Jahrhundert. Als Viaggio in Italiawurde das Manuskript erst im Goethejahr 1932 mit italienischer Förderung publiziert. Man nimmt die italienische Sprache des Manuskripts gewöhnlich als Marotte, so kürzlich noch L. Aber sollte nicht der Wunsch maßgebend gewesen sein, durch die musikalische Sprache des Reiselandes unmittelbarer in dessen Welt zu versetzen, als dies mit deutscher Zunge möglich war? Nun das Merkwürdige: Goethes Vater schrieb seinen Reisebericht in italienischer Sprache. Das Entstehen von einer immer größeren Zahl sozial Schwächeren wurde billigend in Kauf genommen. Die Entscheidungsträger scheinen nicht in Städten zu leben, fahren keine U-Bahn, tragen keine Konflikte auf der Straße aus. Genau dann schwappt die braune Leiche wieder an die Oberfläche, die man so schamvoll versucht hat abzubüßen. […]

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Großmut als Araber, Erbschaft, Erkundigungen vom Pastor, neue Pläne, Familien-Trauer.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Eine Dampfschifffahrt zu machen, das ließ ich mir nicht zweimal sagen. Ich gewann das Ufer eine halbe Meile oberhalb des Städtchens und dann ging's leicht hinauf, dicht am Ufer im strömungslosen Wasser. Bald kamen wir zu einem netten, harmlos und sehr ländlich aussehenden jungen Burschen, der auf einem Sägeblock saß und sich den Schweiß von der Stirne wischte, denn es war arg warmes Wetter und er hatte ein paar große Reisesäcke bei sich. ie hatte ich geahnt, wie Kleider einen Menschen verändern können. Vorher hatte er wie ein ganz gewöhnlicher Kerl ausgesehen; aber nun, wenn er seinen neuen weißen Filzhut lüftete und sich mit einem Lächeln verbeugte, sah er so erhaben und gut und fromm aus, daß man hätte glauben können, er sei eben aus der Arche gestiegen. Dampfschifffahrt ist das Besondere daran, mit der zunehmenden Entwicklung und Durchsetzung des internationalen Seerechts durch die Marinen der Überseehandel treibenden Nationen und mit der Erfindung und Verbreitung der Dampfschifffahrt wurde die klassische Piraterie im Einflussbereich der westlichen Industrienationen im Laufe des 19. und 20. Jahrhunderts immer mehr zurückgedrängt. Dennoch stellt die Piraterie in einigen Regionen heute wieder eine ernsthafte Gefahr dar und nimmt, bedingt durch Globalisierung und politische Umwälzungen, sogar wieder zu. Und es muss davon ausgegangen werden, dass die Dunkelziffer recht hoch ist. Häufig geben die Reedereien (tatsächlich begangene oder nur versuchte) Übergriffe nicht an, weil sonst die Versicherungsprämien steigen würden oder auch das Ansehen Schaden nehmen könnte. Beinahe wäre die Weser 1707 Ort der weltweit ersten Dampfschifffahrt geworden, hätte nicht die Mündener Schiffergilde nur wenige Meter vor dem Zusammenfluss von Werra und Fulda die Erfindung des Denis Papin, ein durch einen Dampfzylinder angetriebenes Schiff, im Fluss versenkt. So wurde erst 1817 mit dem in Vegesack gebauten ersten von Deutschen konstruierten Dampfschiff Die Weser wieder ein Kapitel in der Geschichte der Dampfschifffahrt aufgeschlagen. Die Weser verkehrte bis 1833 auf der Unterweser zwischen Bremen, Vegesack, Elsfleth und Brake und transportierte Passagiere und Post. […]

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Alle zwei Kurden haben sich letztens in Amadijah Blei und Pulver gekauft.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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unter anderem verlangte man ihnen am Tore eine Abgabe hierfür ab. Das war bis dato keineswegs vorgekommen; sie hatten nie im Leben gebührend Zaster zur Vergütung der Steuer, welche bislang höher war, als der Aufwand der so gegenwärtig teuren Artikel, darüber hinaus so wurden sie in die Justizvollzugsanstalt gesteckt. Der Bey forderte ihre Freiheit und gab zu, daß man das Pulver und Blei sicherstellen solle; indessen der Mutesselim ging durchaus nicht darauf ein. Er forderte die konfiszierte Ware, den Zoll, eine Strafsumme und späterhin auch noch Kostenerstattung der Untersuchungsund Zuchthauskosten, so daß aus zwanzig Piastern hundertundvierzig geworden sind. Ehe diese im Leben nicht bezahlt werden, gibt er die Menschen keineswegs los und rechnet ihnen zehn Piaster für den Tag als Verpflegungsgelder an. In welcher Thema wolltest du mit ihm sprechen? Ja. Solltest du die Summe zurückgeben? Pustekuchen. Nur unterhandeln? Das würde zu nichts führen. Ich soll ihm darlegen, daß wir jeden Kerl aus Amadijah, der unser Areal betritt, gefangen nehmen und zurückhalten werden, bis die beiden Männer wieder bei uns sind. Er wollte gewiß ordentlich und fromm werden, recht fromm, und zur Messe gehen und Stiftungen machen und alles nur noch heute, zum letztenmal, sollten List oder Gewalt ihm irgendwie durchhelfen. Vielleicht gelang es ihm noch, wenigstens den Tabak und das Schießpulver auf die Seite zu bringen und die ungestempelten Kalender und den Kaffee und die Tuchballen und alles. Die Lichter da drunten sah er nur noch in den Tränen schwimmen, die seinen Augen entquollen. Jetzt gleich wollte er es zeigen, und mochte daraus entstehen, was wollte, er konnte schon zahlen. Das bisherige Leben war nur ein beständiger Krieg gewesen, nun aber mußte Frieden werden für die letzten Tage. Schließlich kehrte Karlam Ende des Jahres in seine Heimat nach Braunschweig zurück. Der Gast genießt in der BRD ein eigenartiges Gastrecht in einer Form von (Narren)-Freiheit, die er garantiert aus seinem Heimatland so nicht kennt. […]

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7sky Design.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Herbstabend, Rotglut säumt der Himmel der taucht Mond empor.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Der Nebelabend kühlt und feuchtet; die Ferne stirbt in Dämmerduft; mit mattem Blinzeln nur durchleuchtet ein Stern die wolkigtrübe Luft. Gedämpfte Glockenlaute beben weich summend über Stoppelfeld; aus Wiesenniederungen heben sich dunkle Massen in die Welt. Ein alter Pflüger mit dem Pferde zieht müde heim; die Pfeife glimmt; vom Schäferhund umtummelt, schwimmt mit Blöken dorfwärts eine Herde. Mit qualmigmatter Rotglut säumt der Himmel sich; großleuchtend taucht der Mond empor ... Die Landschaft träumt vom Tage - schlummerüberhaucht. Unsere Gesellschaft pflegt seit vielen Jahrzehnten eine Doppelmoral von Scheinfrieden, die uns gerade alle einholt. Ein perfekter Nährboden für jede Form von Gewalt und Übergriffen. Es ist nur eine Frage der Zeit, wann die Lage ins Unkontrollierbare abdriftet. Er glaubt, daß der Beginn des Herbstzuges verursacht werde durch die Vorstöße der barometrischen Maxima von Norden gegen Mittel- und Südeuropa, während umgekehrt Vorstöße des subtropischen Barometermaximums gegen Norden den Beginn des Frühlingszuges auslösen. Längere Zeit anhaltender hoher Luftdruck, der der Sonnenbestrahlung genügend Zeit zur Erwärmung der Erdoberfläche läßt, hat frühzeitige oder doch wenigstens normale Ankunftsdaten im Gefolge. Auch Depressionen im nordwestlichen Teile Europas mit gleichzeitigem Hochdruck im Südosten sind von ähnlicher Wirkung, während Depressionen im Südosten mit gleichzeitigem Hochdruck im Nordwesten Verzögerungen des Frühlingszuges hervorrufen. Gutes Wetter und steigende Temperatur beschleunigen seiner Auffassung nach im Frühjahr den Vogelzug, während fallende Temperatur und schlechtes Wetter ihn verlangsamen, was ja mit den praktischen Erfahrungen der Jäger und Vogelfänger durchaus im Einklang steht. Auch der Ungar Hegyfoky, dem die gewaltige Datenfülle der Ungarischen Ornithologischen Zentrale zur Verfügung stand, nimmt eine starke Beeinflussung des Vogelzuges durch die Witterung und namentlich durch den Luftdruck an, ist aber in den Einzelheiten vielfach zu abweichenden Ergebnissen gelangt. Im ganzen ist Hegyfoky sehr geneigt, die Wärme als den eigentlichen entscheidenden Witterungsfaktor beim Vogelzug anzusehen, und hier begegnet er sich wieder mit den schon 1855 ausgesprochenen Anschauungen des großen russischen Forschers v. Der Herbstzug gliedere sich in mehrere Abschnitte, was von den Vorstößen der barometrischen Maxima abhängt. […]

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König Wenzel zieht ein in Budissin,.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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und reitet mit dem Rosse schnell vor das Rathaus hin, und redet zu den Rittern: Kam ich sonst mal hieher, da kam man, mich zu mit Ja antworten, nun sind die Gassen leer! Er verschickt ein Fähnlein Knechte, daß es die Thore sperrt, und wächst herab vom Scharfes Schwert, und zieht sein langes Schwert, und läßt direkt vor sich verlangen die Innungen der Stadt mit ihren Freiheitsbriefen sowie den bestehenden Rath. Vorn stehn die zwei Schergen, aufs breite Beil gestemmt, und fordern streng die Rollen von Allen, der da kommt. Bedenken gelangen die Rebellen und zitternd vor's Strafgericht, verwandter Rath naht grüßend mit freud'gem Angesicht. Der Einzelwesen steht: Wohl kenn' ich die Revolte der Stadt! Ihr legtet vor zwei Altersjahren Hand an den alten Rath, Ihr, Bürgemeister Schefer, der ihr es Dem Lizenz entsprechend seyd, eu'r Wort war stets in Verehren, sagt an und gebt Mitteilung! Drauf besitzen sie den Landvogt, den Pflug von Rottenstein, auf Ortenburg belagert bis in den Herbstzeit hinein. Sie besitzen viel des Schlimmen und Unfugs ausgeübt; mag's Gott der Gegend erteillt, sie hat uns tief frustriert! Der Einzelwesen spricht: So ist es! Klar ist mir die Aufstand, und nur die Fleischerinnung blieb von dem Sakrileg frei. Die andern sollen's sühnen, was sie am Rath gethan! Ihr knurrt? Ich will euch zeigen, was Charakter Wenzel kann! Die Wuth zwängt die Gesangssolist, er pulsiert mit versierter Faust so verbissen auf die Schreibtafel, daß selber den Rittern graust. Sein Auge rollt und blitzt, sein Angesicht wird so bleich, die Mundwerk schäumt, die Bewohner, sie beuteln allzugleich. Der Bürgemeister wählet die Funfzig jammernd aus, die andern Funfzig zur Reihenfolge haben die Schergen schlichtweg hinaus. Darauf steht der Einzelwesen warnend: Ihr Bewohner dieser Ortschaft, spürt euch, wie Charakter Wenzel jetzt hier fixiert hat! Vati Rath war bieder, drum bleibt ihm untergeben, daß ich mit Lust und Spannung stets zu euch gelangen kann. […]

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