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Wenig Ist Besser Als Gar Nichts

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Durchs wilde Kurdistan - Viertes Kapitel AA

Aus der Festung.
Als ich zu dem Kommandanten kam, waren alle seine Beamten und auch die Offiziere der Besatzung bereits um ihn versammelt. Es gab also große Soiree. Ich erhielt den Ehrenplatz an seiner Seite. Wir befanden uns in einem größeren Zimmer, welches einem kleinen Saale glich; es wäre Raum genug zur freien Bewegung gewesen, aber ein jeder saß still an seinem Platze, rauchte seine Pfeife, trank den herumgereichten Kaffee und flüsterte leise mit seinem Nachbar. Wenn aber der Mutesselim ein lautes Wort sagte, so neigten sie lauschend die Häupter, wie vor einem mächtigen Herrscher. Auch meine Unterredung mit ihm wurde leise geführt. Nach einigen Weitschweifigkeiten sagte er: Ich habe schon gehört, daß du heute ein Mädchen heiltest, welches vom Teufel besessen war. Mein Hekim hat ihn hineinfahren sehen; er verlangte, daß ich dich fortschicken soll, weil du ein Zauberer bist. Dein Hekim ist ein Thor, Mutesselim! Das Mädchen hatte eine giftige Frucht gegessen, und ich gab ihr ein Mittel, durch welches das Gift unwirksam gemacht wurde. Von dem Teufel oder von einem Geiste war keine Rede. So bist du ein Hekim? Nein. Du weißt ja, wer und was ich bin! Aber im Westen von hier, weit über Stambul hinaus, da, wo ich geboren bin, hat jedermann mehr Kenntnisse über die Krankheiten als dein Hekim, der den Teufel durch eine tote Fliege vertreiben wollte. Das war rücksichtslos und wohl auch ein wenig mutig gesprochen; aber es konnte diesen Leuten gar nicht schaden, wenn einmal einer kam, der es wagte, an ihrer Selbstherrlichkeit zu rütteln. Der Mutesselim that, als hätte er meine scharfe Antwort nicht gehört, und erkundigte sich weiter: So kennst du alle Krankheiten? Alle! antwortete ich sehr entschieden. Und kannst auch alle Tränke machen? Alle. Giebt es auch Tränke, die ein guter Moslem nicht trinken darf? Ja. Welche sind es? Die Paksitz *), welche aus solchen Dingen bereitet werden, deren Genuß der Prophet verboten hat, zum Beispiel Schweinefett und Wein. Wein ist aber auch eine Medizin? Ja, eine sehr wichtige. Wann wird sie getrunken? Bei gewissen Krankheiten des Blutund Nervensystems, sowie auch der Verdauung als Stärkungsoder Erregungsmittel. Wieder stockte die Unterhaltung. Die Anwesenden begannen wieder leise untereinander zu flüstern, und nach einer Weile wandte sich der Mutesselim auch ebenso leise an mich: Effendi, ich bin krank, sehr krank! *) Unreinen. Ah, ist es möglich! Allah gebe dir deine Gesundheit zurück! Er wird es vielleicht thun, denn ich bin ein guter Moslem und ein treuer, frommer Anhänger des Propheten. An welcher Krankheit leidest du? Ich habe bereits sehr viele Aerzte gefragt; sie sagen alle, daß ich leide an gewissen Krankheiten des Blutund Nervensystemes, sowie auch der Verdauung. Ich konnte mich kaum beherrschen, ihm nicht geradezu in das Gesicht zu lachen. Darum also diese eigentümliche Einleitung, die sich um den Rand herum bewegt hatte, wie die Katze um den heißen Brei. Jedenfalls lief die Sache auf eine kleine Bettelei hinaus. Haben dir deine Aerzte Mittel gegeben? Ja, aber diese Mittel haben nicht geholfen. Diese Männer waren nicht so klug und unterrichtet wie du. Meinst du nicht, daß ich der Anregung und der Stärkung bedarf? Ich bin davon überzeugt. Würdest du mir ein solches Mittel geben? Ich darf nicht. Warum nicht? Der Prophet verbietet es mir. Der Prophet hat nicht gewollt, daß die wahren Gläubigen an dem Systeme des Blutes und der Nerven untergehen und sterben sollen. Hast du den Kuran aufmerksam gelesen? Sehr aufmerksam. So sage mir, ob du eine einzige Arznei gefunden hast, die darin verboten wird! Keine! Siehst du! Also willst du mir eine Anregung geben? Ich habe die Sachen nicht, welche ich zur Bereitung derselben brauche. Du scherzest wieder, denn du hast sie! Woher wolltest du dies wissen? Dein Diener hat heute solche Dinge bei einem Juden gekauft. Ah, der Mutesselim ließ uns also beobachten! Er wußte bereits, daß der kleine Hadschi für den Engländer Wein geholt hatte. Wir mußten also vorsichtig sein, wenn unser Vorhaben nicht verraten werden sollte. Es gehört mehr dazu, als das ist, was mein Diener kaufte, antwortete ich. Das Wenige ist besser als gar nichts.

Weg bis zum Dampfboot, in großes Orleans-Boot, Cincinnati-Boot oder ein St. Louis-Boot.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Während des Nachmittags kamen zwei kleine Dampfer, aber sie waren nicht weit her; endlich kam ein großes Dampfboot, und wir riefen es an. Ein Kahn wurde uns zugeschickt, und wir gingen an Bord. Das Dampfboot kam von Cincinnati. Als der Kapitän hörte, daß wir nur vier bis fünf Meilen mitreisen wollten, wurde er sehr ärgerlich, fluchte und sagte, er würde uns dort nicht ans Land setzen. Der König blieb ruhig und sagte: Wenn Herren im stande sind, einen Dollar per Meile à Person zu bezahlen, um in einem Kahn geholt und abgesetzt zu werden, so ist wohl auch ein Dampfboot im stande, sie mitzunehmen, nicht wahr? Tatsächlich erschien 1838 im Hamburger Pappe-Verlag eine Ausgabe, in der ein Nachdruck des Danziger Dampfboots vom 14. April 1838 enthalten war. Dieser Nachdruck enthielt auch die Geschichte Der gespenstige Reiter. Ein Reiseabenteuer. Der Handlungsort dieser Geschichte, die auffällige Parallelen aufweist, liegt jedoch nicht an der Nordsee, sondern an der Weichsel. Dies würde erklären, warum Storm seine Novelle Der Schimmelreiter nicht in seiner Sammlung Neue Gespenstergeschichten aufnehmen wollte. So baute sie 1819 die erste größere Dampfmaschine mit einer Leistung von 12 Pferdestärken, 1830 das erste in eigener Werft produzierte Passagierdampfboot, die Stadt Mainz und 1840 die erste Lokomotive, die Ruhr. Unter ihren Auspicien hat sich der Lieutenant, jetzt Kapitän Speke, mit dem Hauptmann im indischen Heere, Herrn Grant, vereinigt; sie haben sich an die Spitze einer zahlreichen, trefflich ausgerüsteten Expedition gestellt und sollen jetzt den Auftrag ausführen, über den See zu setzen und dann nach Gondokoro zurückkehren; man hat ihnen Subsidien im Betrage von über fünftausend Pfund gewährt, und der Gouverneur des Caplandes stellt ihnen hottentottische Soldaten zur Verfügung. Die oft der Novelle zugeschriebene Legende, dass der Schimmelreiter immer dann, wenn am Deich Gefahr drohe, auf einem Schimmel zu sehen sei, findet sich nicht bei Storm, sondern nur in der Geschichte von 1838. […]

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Das Leben währt nicht lange.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Und wo mit hellen Zinnen aufragt die Residenz, grüsst man die reichen Fremden mit tiefer Reverenz. Sie schreiten, wie geladen, durch das Gewühl voll Pracht, sie scheinen selber Fürsten, so reich ist ihre Tracht. Sie sehn den Glanz der Feste, sie sehn das hohe Paar, sie sehn der edlen Gäste glanzvoll geschmückte Schaar. Die reichen Prachtgeschenke, den hellen Fackeltanz; den Himmel hier voll Schönheit, und dort ein Meer voll Glanz. Das Leben währt nicht lange; geniesse, weil Du lebst! Die Lust ersteht nicht wieder, die Du im Gram begräbst! Aber auch in der Beschreibung der Eingeborenen sparte man die Lobsprüche nicht. Besonders der letztere war es, der durch seine bekannten Dichtungen ein liebliches Phantasiegemälde nach dem andern vor dem deutschen Lesepublikum erstehen ließ. Ihre zum ersten Male geschaute Naturschönheit übte einen mächtigen Zauber auf die nordischen Besucher aus. Das heitere, glückselige Leben jener Naturkinder wurde in Deutschland und England geradezu sprichwörtlich. Der größte Gefrierschrank der Welt schmilzt und Kolumbus wagte sich als Erster über die mythische Grenze der bewohnten Welt hinaus und machte dabei die umwälzende Entdeckung der noch unbekannten Welt, die «unsere» Welt in eine radikal neue Perspektive brachte. Wo Feuer ist, da ist auch Wind; der erhub sich sehr stark u. trieb von der Kirche übers Schloß. Binnen einer Viertelstunde stand alles in voller Glut. Sobald das Dampfschiff in Sichtweite der Stadt kam, etwa eine Viertel französische Meile stromabwärts, eröffnete die Festung Ehrenbreistein das Feuer aus allen Rohren. Architektur und Sehenswürdigkeiten der Festung zum Meer hin ist ein kleiner Berg, auf dessen Spitze sich die Ruine einer Festung befindet. Das Betreten der Festung ist nicht gestattet, da an mehreren Stellen Einsturz- und Absturzgefahr besteht. Von den Wänden und der Decke des Ganges flimmert und glitzert es in wundervollem Glanze. Wer ihn sieht, dem ist der Weg zum Glücke geöffnet. Der staunende Postknecht erhält nun die Weisung, nur zuzugreifen. […]

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Brief von Kapitän Gulliver an seinen Vetter Sympson.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Du oder Dein Textfälscher hätten bedenken sollen, daß, da es nicht meiner Neigung entsprach, es auch nicht schicklich war, irgendein Lebewesen unserer Art über meinen Meister Hauyhnhnm hinaus zu loben; und zudem war der Sachverhalt gänzlich falsch; denn meines Wissens - ich war während eines Teils der Regierung Ihrer Majestät in England - regierte sie wirklich durch einen Hauptminister, ja sogar durch zwei aufeinanderfolgende, von denen der erste Lord Godolphin und der zweite Lord Oxford war; so daß Du mich also hast etwas sagen lassen, was gar nicht zutrifft. Meist nur in einer Auflage von 500 Stück gefertigt, verschenkte der Erzherzog diese bibliophilen Raritäten an Freunde, Mitarbeiter und sonstige, an seiner Arbeit interessierte, Personen und Institutionen. In Deutschland ist diese Nebelform vor allem im Spätfrühling an der Ostsee anzutreffen und durch Advektion warmer Luft aus dem südeuropäischen Raum bedingt. Der eigentlich über dem Wasser lagernde Nebel wird dann an die Küsten advehiert und kann mehrere Kilometer ins Landesinnere reichen. Ein solcher Küstennebeleinbruch ist von einem erheblichen Wechsel von Sicht- und Temperaturbedingungen geprägt und tritt zudem überaus plötzlich auf, kann also zu erheblichen Gefahren vor allem im Straßenverkehr führen. Zudem ist durch die vergleichsweise kleinen Tröpfchengrößen des Küstennebels eine erhebliche Helligkeitsreduktion zu erwarten. Die vor allem im Herbst anzutreffende Situation noch recht warmer Wassertemperaturen und vergleichsweiser kalter Luft führt zum Warmwassernebel, bei dem im Regelfall Mischungsprozesse dominieren, weshalb er auch hier eher den Mischungsnebeln zugeordnet wird. Denke immer wieder nach, ob über Ungarn, Rumänien, Bulgarien oder über die Ostsee. Alles ist ein Spiel mit dem Leben. Die Chancen stehen 1:100; bin sehr am Überlegen, was der beste Weg sein könnte. Im Sommer ist es warm, doch die Nächte wieder kurz; im Winter kalt, die Nächte länger. Die Wochen vergehen. Das harte Training beim Jodo und Boxen, die Belastungen während der ganzen Woche, vier, manchmal fünf Mal Training nimmt man auf sich. Der Körper hat sich daran gewöhnt und man kommt nicht zum Grübeln. Für was eigentlich das alles? Man kann den Urlaub nicht dort verbringen, wo man gerne möchte. Das, was man braucht, gibt es nicht zu kaufen; nur durch Beziehungen kann man Glück haben. Hungern braucht man natürlich nicht, aber was nützt das. Das Einzige, was mir noch Spaß macht, ist der Sport, wodurch ich auch viel Freude habe. […]

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Festungstor.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Zur Linken ein steinernes Festungstor; aus moosiger Mauern Kranze blickt das Gesicht der alten Zeit - das ist die Heydenschanze. Zur Rechten das weite, blauende Meer, darüber die Möwen kreisen, drauf spielt der trotzige Harfner Sturm uralte Freiheitsweisen. Da die Stadt rein ausgeplündert war, wollten die Croaten sich auch zum Meister der Festung machen, drangen deshalb durch die niederen drei Tore, bemächtigten sich in der Eile des Kornbodens, unter welchem die Kurfürstlichen Ställe u. Gott erhörte das Seufzen u. Was war es aber für ein schrecklicher Anblick, da der Feind sich unsichtbar gemacht u. die verarmten Leute vom Schlosse u. von den Feldern auf den Brandstätten zusammenkamen! Und so ward die Flamme gedämpft, das Herz des Schlosses erhalten, u. obwohl in der Stadt einige verwundet u. getötet, desgleichen vom Feuer ergriffen u. vom Rauche erstickt worden waren, so ist doch auf dem Schlosse keiner Person Leid widerfahren. Aber was die Gottlosen gerne wollten, ist verdorben und verloren. Das Gebet derer, die im freien Felde herumgejagt, in Sträuchern beschädigt u. ausgeplündert oder sonst in Ängsten waren, drang durch die Wolken zum himmlischen Vater. Er ließ wohlgeraten die Arbeit der munteren Weiber, die aus dem tiefen Brunnen (denn das Röhrwasser der künstlichen Wasserleitung hatten die Feinde zerstört und abgeschnitten) Wasser zum Löschen trugen, u. der Männer, die Wasser ins Feuer gossen. Ja, er selbst half löschen u. gab vom Himmel einen gnädigen Regen. Unzählige Thränen flossen aus den Augen aller, u. wer noch des andern Tages sich auf den Gassen umsehen wollte, konnte mit unbedeckten Füßen auf dem erhitzten Pflaster nicht fortkommen. Weinen derer, die in der Burgkapelle auf den Knieen lagen u. die Hände emporhoben. Der Feind, welcher gute Beute gemacht u. unter anderem 186 Stück Pferde u. Vieh mitgenommen, sahe von ferne zu u. dachte, das ganze Schloß würde daraufgehen u. die Leute in demselben entweder verderben oder herausfallen müssen. Nichts war jammernswerter, als der Anblick so vieler Leichen u. der Verlust an Eltern, Ehegatten u. allernächsten Freunden. […]

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Traum geschaut, Liebchen ging zum Feste.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Im nächt'gen Traum hab ich mich selbst geschaut, in schwarzem Galafrack und seidner Weste, Manschetten an der Hand, als ging's zum Feste, und vor mir stand mein Liebchen, süß und traut. Ich beugte mich und sagte: Sind Sie Braut? Ei! ei! so gratulier ich, meine Beste! Doch fast die Kehle mir zusammenpreßte der langgezogne, vornehm kalte Laut. Und bittre Tränen plötzlich sich ergossen aus Liebchens Augen, und in Tränenwogen ist mir das holde Bildnis fast zerflossen. Süße Augen, fromme Liebessterne, obschon ihr mir im Wachen oft gelogen, und auch im Traum, glaub ich euch dennoch gerne! Dann springt er aber vor freudiger Erregung auf das graubärtige Männlein zu, erfaßt dessen eiskalte Hand und ruft überglücklich aus: Ich danke Euch! Hier sind Goldstücke und Edelsteine in riesengroßen Braupfannen aufbewahrt. Der Postknecht raffte sich auf, in seinen Gliedern fühlte er furchtbaren Schmerz. Nur mit Müh und Not erkletterte er wieder seinen Kutschbock. Das tut dieser auch und füllet mit Goldstücken und Edelsteinen seine Taschen. Da öffnet sich plötzlich der Berg. Es werde sein Glück sein. So hatte der arme Postknecht durch seinen wohlgemeinten Dank das ihm winkende Glück verscherzt. Doch, o weh! Beide treten ein. Nun fuhr er in das Dorf hinein, wo man ihn längst erwartet hatte. Jenseits des Grabens standen ruhig die Pferde mit dem Postwagen. Gespenst was ist des Todes grausige und furchtbare Umarmung hat schon seit jeher bei allen Völkern ein unbezwingliches Grauen erweckt und das Herz unserer Ahnen mit allerlei Kombinationen erfüllt, von denen uns in der Sage, im besonderen der Gespenstersage, noch vieles erhalten ist. Etwas versteckt ist dann auch noch irgend ein Erkennungszeichen, das Bockshorn, der Bocks- oder Pferdefuß angebracht, der große Hut ist mit einer Hahnenfeder geziert u. a. Schon manchem nächtlichen Wanderer ist dieses gespenstische Männchen an jener Stelle erschienen. Man nennt es allgemein das graue Männchen. Hier wird der Wanderer, der etwa nachts die einsame Landstraße dahinzieht, vielfach geängstet und erschreckt. Oftmals sieht er auch über die Landstraße vor sich her ein graubärtiges Männchen schweben, das aus der südlichen Waldseite tritt, quer die Landstraße kreuzt und auf der nördlichen Waldseite spurlos verschwindet. […]

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Sehnsucht nach Liebe.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Alles liebet, alles scherzet In der fröhlichen Natur; Alles küsset, alles herzet Auf den Höhn, in Wald und Flur! Läßt der holde Lenz sich nieder, Sanft umschwärmt vom lauen West, Senkt der Vogel sein Gefieder, Bauet liebend sich ein Nest. Der Wind in den Weiden der Massenei, kann man Gespenster sehen, Schätze finden und es geschehen noch Wunder. Jetzt ist die Kreuzung am kleinen Stern der Ausgangspunkt des Sagenwanderweges. Die Landesherren gingen in der Massenei zur Jagd. In Kriegszeiten dienten die Massenei den Einwohnern der Umgebung als Zufluchtsort. Die Massenei ist des Rest des vom römischen Geschichtsschreiber Tacitus beschriebenen Herocynischen Waldes der sich 60 Tagesreisen weit nach Norden erstreckte. Am 11. August 1929 wurde die Waldidylle westlich der Bornematzenbrücke eingeweiht. Der Name Massenei kann von dem oberwendischen Wort mjezown für Grenze oder der Waldmast für Schweine (Masterei) abgeleitet sein. Eine Urkunde aus dem Jahre 1241 berichtet von der Grenze zwischen dem Markgrafentum Meißen und der böhmischen Oboe aus Sitz beziehungsweise dem Bischofsamt Stolpen. Am 04.07.1929 vernichtete eine Naturkatastrophe etwa 21.000 Festmeter Holz. Am 23.07.1935 wurde das Masseneibad eingeweiht. Von 1961 bis 1991 befanden sich am Kreuzungsbereich Kleiner Stern eine Fla Raketenstellung der NVA in einem 360 Hektar Sperrgebiet. Damals trieb man wahrscheinlich Schweine zur Mast in den Wald. Bis 1892 wurde die Massenei vom König für die Jagd genutzt. Der Masseneiwald mit den angrenzenden landwirtschaftlichen Flächen ist Landschaftsschutzgebiet. Bis 1892 war dieser Wald noch sächsischkurfürstliches Jagdgebiet. Selbst solchen Personen ist es wiederholt begegnet, die nicht gerade zu den Furchtsamen und Abergläubigen gehören. Aus dem Walde heraus vernimmt er lautes Hundegekläff, Pferdegetrappel, lautes Hussaschreien, das allmählich in der Ferne verstummt; auch Schellengeläute hört er hinter sich, es klingt, als wenn ihm ein Schlitten nachgejagt komme. Forstleute, Waldarbeiter und Fuhrleute sind im Schmetterholze manchmal geäfft worden. Das graue Männchen scheint aber harmloser Natur zu sein, man hat noch nicht gehört, daß dasselbe jemandem ein Leid zugefügt habe. […]

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Grenzland, Gebirge und Meerflut.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Auch am Himmel bleibt ihr vereinigt; liebend steigt ihr selbst zum Orkus hinab und teilet dort Unsterblichkeit und zugleich die dunkeln Lose des Todes. Längst in Erzguß ragend am Meer sah staunend euch die Nachwelt; aber es kamen einstmals feindlich her, hochsegelnd im Kriegschiff, siegsstolz trotzige Römer. Und zu Schiff mit, Walzen und Tau' nachschleppend, trug das kriegslustschnaubende Volk posaunend im Triumph euch Herrliche zu des Cäsars hohem Palasttor. * Geschichte des Mittelmeerraumes * Mittelmeer * Atlantropa * Vor zirka 5.000 Jahren erreichte der Meeresspiegel sein heutiges Niveau und der Dornbusch und zwei weitere Inselkerne wurden zu Inseln. Die Ostsee süßt seitdem langsam aus. Durch die Küstenerosion (Landabtragung, Verdriftung und Ablagerung) erlangten die damaligen Inseln im Laufe der Zeit ihre heutige Gestalt. So wurden die ehemaligen drei Inselkerne durch Anschwemmungen miteinander verbunden. Dieser Prozess trägt im Norden am Dornbusch immer noch Sand ab. Im Jahr 2000 brachen an der Nordspitze Hiddensees im Bereich des Toten Kerls zweimal 60.000 m³ Geschiebemergel ab und rutschten ins Meer. Im Durchschnitt verliert die Kliffkante des Dornbusch etwa 30 cm jährlich. Mitte März 2004 rutschten dann nochmals rund 10.000 m³ ins Meer. Geologisch gesehen ist Hiddensee ein sich in stetem Wandel befindendes Gebiet. Die an der Nordspitze abgetragenen Landmassen werden an der Südspitze und an der Ostseite zum Schaproder Bodden wieder angespült. So entstanden an der Südspitze der Gellen und auf der Ostseite die beiden geologisch sehr jungen Sandhaken (Landzungen) Alter Bessin und Neuer Bessin. Der Alte Bessin begann sich vor etwa 300 bis 400 Jahren herauszubilden und war schon Mitte des 19. Jahrhunderts über drei Kilometer lang. Seit damals ist er kaum noch gewachsen. Dagegen wächst der um 1900 entstandene benachbarte Neue Bessin jährlich um 30 bis 60 Meter und erreicht auch schon eine Länge von drei Kilometern. Inzwischen ist ein dritter Bessin im Entstehen. Auch die Südspitze wächst als sogenanntes Windwatt weiter in den Bodden. Kinder treiben Stehpaddelkurs aufs offene Meer hinaus. […]

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Wittenberger Capitulation.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Sein Land wurde 1553 durch den Anfall der Besitzungen des Herzogs Johann Ernst von Koburg und durch den Naumburger Vertrag mit dem Kurfürsten von Sachsen vom 24. Febr. 1554 unter dänischer Vermittelung mit dem Amte und der Stadt Altenburg nebst Lucka und Schmölln, den Ämtern Sachsenburg, Herbesleben mit Ausnahme der Stadt Tennstädt, Eisenberg und dem Einlösungsrechte der Ämter Königsberg und Allstädt vermehrt. Dagegen entsagte Johann Friedrich in demselben Vertrage allen Ansprüchen an die Kur und st. am 3. März 1554 in Weimar. In Sachsen drängte August den Einfluss des alteingesessenen Adels zurück und regierte mittels des 1706 geschaffenen Geheimen Kabinetts als zentraler Schaltstelle exekutiver Befugnisse, dessen bedeutendste Minister und Offiziere v. Die Herausgabe eines Staatshandbuches in Gestalt des Hof- und Staatskalenders erfolgte erstmals 1728. Für die Zeit seiner Abwesenheit von Sachsen ernannte August, ohne Bestätigung durch die Stände, 1697 bis 1706 den schwäbischen Reichsfürsten Anton Egon von Fürstenberg-Heiligenberg, seit 1698 auch Präsident des Generalrevisionskollegiums für die Abstellung von Missständen im Steuerwesen, zu seinem Statthalter ebenda. August der Starke war es auch, der den Juden erstmals seit ihrer Vertreibung 1430 wieder die Ansiedlung in Sachsen gestattete; eine große Rolle spielte hierbei auch sein Hofjude Lehmann, den er 1696 aus Halberstadt nach Dresden holte, wo in der Folge eine jüdische Gemeinde von einiger Bedeutung entstand. Der Ausbruch der Sudetenkrise führte zu Beginn des Jahres 1937 zu Einschränkungen im freien Grenzverkehr nach Sachsen. Die Grenzübergänge nach Sachsen wurden geschlossen, und nach dem Ausbruch des Kalten Krieges wurde die Grenze zum sozialistischen Bruderland DDR sogar zeitweilig mit Stacheldraht verhauen. Hier traf er am 31. mit Thielmann zusammen, welcher sich mit ihm in ein Gefecht einließ, welches er erst am Abend abbrechen konnte u. worin er 600 Mann verlor. Maison suchte nun Tournay zu nehmen, welches von dem weimarischen Oberst Egloffstein mit drei Bataillonen vertheidigt wurde, mußte sich aber nach mehren Stürmen nach Lille zurückziehen. Am 4. April kam die Nachricht von der Einnahme von Paris in Brüssel an, u. am 9. April wurde eine Übereinkunft zwischen beiden Theilen getroffen, welcher am 12. April ein Waffenstillstand folgte. Der Kronprinz von Schweden hatte während der Zeit unthätig Anfangs bei Köln u. dann bei Lüttich gelegen. […]

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