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Wasser Reicht Bis An Die Brust An Das Pferd Gefesselt

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Durchs wilde Kurdistan - Siebentes Kapitel AJ

Nun zogen sie mich unter dem Pferde hervor, so daß ich mich auf die Füße erheben konnte. Es war nicht das erste Mal, daß ich mich in Fesseln befand, aber auf eine so niederträchtige Weise war ich doch noch nicht gebunden worden. Man hatte mir nämlich Riemen an die Handgelenke geschlungen und mittels derselben den rechten Arm über die Brust hinweg auf die linke Achsel, den linken Arm aber auf die rechte Achsel gezogen und dann im Nacken die Riemen so fest geknotet, daß mir die Brust fast bis zur Atmungsunfähigkeit zusammengepreßt ward. Außerdem wurden die Kniee so miteinander verbunden, daß ich keine weiten Schritte zu gehen vermochte; und um das Maß voll zu machen, ward ich mit dem einen Ellbogen an den Steigbügel eines der Buschklepper geschnallt, sie waren zu Pferde, hatten aber ihre Tiere vor dem Ueberfalle hinter die Büsche versteckt. Von dem Aufblitzen der Schüsse an bis zu dem Augenblick, wo ich an dem Pferde befestigt war, waren kaum drei Minuten vergangen. Ich hoffte, Mohammed Emin werde zurückkehren, wollte aber nicht um Hilfe rufen, um mir diesen Menschen gegenüber keine Blöße zu geben. Reden aber mußte ich nun doch einmal: Was wollt ihr von mir? fragte ich. Nur dich wollen wir, antwortete der mutmaßliche Anführer. Auch dein Pferd wollten wir, aber du hattest es nicht bei dir. Wer seid ihr? Bist du ein Weib, daß du so neugierig bist? Pah! Ihr seid Hunde im Dienste NedschirBeys. Er hat sich nicht an mich gewagt; drum sendet er seine Meute, damit ihm ja die Haut nicht geritzt werde! Schweig! Weshalb wir dich gefangen nehmen, das wirst du bald erfahren. Doch verhalte dich still und schweigsam, sonst bekommst du einen Knebel in den Mund! Die Männer setzten sich langsam in Bewegung. Wir kamen an den Fluß, ritten natürlich außer mir, da ich gehen mußte eine Strecke an demselben hinab und hatten dann wohl eine Furt erreicht, denn wir gingen in das Wasser. Am jenseitigen Ufer stand eine Schar Bewaffneter, die sich aber bei unserm Anblick sofort unsichtbar machte. Jedenfalls war es Nedschir-Bey, welcher das Gelingen seines Streiches dort abgewartet hatte und sich nun befriedigt zurückzog. Das Bett des Flusses war hier mit scharfkantigen, schlüpfrigen Steinen besäet; das Wasser reichte mir stellenweise bis an die Brust, und da ich zu eng an das Pferd gefesselt war, so hatte ich mehr als genug auszustehen, ehe wir das andere Ufer erreichten. Dort blieben sechs von den Reitern zurück, während mich die übrigen zwei weiter schleppten. Es ging am Flusse abwärts bis an ein wildes Bergwasser, welches sich hier von der linken Seite her in den Zab ergießt. Nun ritten die beiden längs dieses Wassers aufwärts. Es war für mich ein beschwerlicher Weg, zumal die Eskorte nicht die mindeste Rücksicht auf mich nahm. Kein Mensch begegnete uns. Nachher ging es seitwärts hin über wildes Gerölle, durch wirres Dorngestrüpp, und ich merkte, daß man auf diese Weise das Dorf Schohrd vermeiden wolle, dessen ärmliche Hütten und Häusertrümmer ich bald unter uns erblickte. Später bogen wir wieder nach rechts und gelangten in eine wilde Schlucht, welche in das Thal von Raola hinabzuführen schien. Hier kletterten wir eine Strecke weiter, bogen um einige Felsen und gelangten endlich an ein Bauwerk, das einem vier bis fünf Ellen hohen, kubischen Steinhaufen glich und nur eine einzige niedrige Oeffnung zeigte, welche zugleich als Thür und als Fenster zu dienen schien. Vor diesem Steinwürfel stiegen sie ab. Madana! rief der eine. Sogleich ließ sich in dem Innern der Hütte ein heiseres Grunzen vernehmen, und einige Augenblicke später trat ein altes Weib aus dem Loch hervor.

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Reise News + Infos

Tod in öden Mauern.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Ich ging fürbaß, und wie ich ging, da sah ich vor mir liegen auf freiem Platz ein großes Schloß, die Giebel hoch aufstiegen. Verschlossene Fenster, überall. Ein Schweigen und ein Trauern; es schien, als wohne der stille Tod in diesen öden Mauern. Dort vor dem Tor lag eine Sphinx, ein Zwitter von Schrecken und Lüsten, der Leib und die Tatzen wie ein Löw', ein Weib an Haupt und Brüsten. […]

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Frühlingsbotschaft.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Sinnst du noch den alten Schmerz? - Sieh, schon aus der Erde Gründen dringen Knospen himmelwärts, blühend Leben zu verkünden; aus dem dunklen Bann der Nacht, aus des Winters starren Banden ist in lichter Morgenpracht sonnenfroh der Lenz entstanden! - […]

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Panther Ritt Reigen Schritt.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Ein Knabe hüpft verkleidet in den Reigen der schlanken Mädchen und vergnügt sich mit: Er zeigt verjüngter Sitte Sich-Verneigen, der Jonierinnen leichten Spitzen-Schritt: Der Tanz ist anders. Seine Anmut eigen. Er singt dazu von Wein und Pantherritt. Privater Bauherr und intelligentes Bausystem, ein komplettes Außen- und Innenwandsystem für die Errichtung von Planstein-Mauerwerk mit Dünnbettvermörtelung. Das System ist nach Raster aufgebaut, als Maßkette und wird aus Ton hergestellt. Das intelligente Bausystem entspricht bauaufsichtlich und baurechtlich DIN 18152 und DIN 1053 sowie der Zulassungsnummer. […]

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Sturm der Nacht Geist der Schöpfung.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Steigt vor ihrem Geist die Schöpfung Als ein Tönemeteor auf, Schmerzlich ringen sie nach Bildern, Ihr Entzücken Auszudrücken, Ewiges im Wort zu schildern. Wie ein Sturm der Nacht durchatmet's Ihre Brust in wilder Andacht, Drängt ihr Herz, ein Wonnetoben Auszuweinen Vor dem Einen, Den auch Sterne tönend loben. Quelle: Vermischte Gedichte Ausgewählte Gedichte - Hermann von Lingg - 1905 www.zeno.org Zenodot Verlagsgesellschaft mbH Das Wetter mit Orkan, Sturm und Unwetter in Deutschland, da jagen Kutschen und Landauer vorüber, Lastwagen schleichen träge dahin, Radfahrer und Automobilisten fliegen vorbei, Wanderer ziehen daher, und zum Abend finden sich auch einige Stammgäste aus den nächsten Dörfern auf dem Fuchse ein, um hier nach getanem Tagewerke sich zu erholen, besonders ist das an Sonn- und Festtagen der Fall. Da nimmt man vielfach den Fuchs als Wanderziel. Aber auch im Winter hat der Fuchs bei Schmiedefeld seine Gäste. Selbst beim unfreundlichsten Wetter tritt noch ein Jäger mit seinem Hunde über die gastliche Schwelle, kehrt noch ein Last- oder Holzfuhrmann hier ein. Hat man dann seinen Platz neben dem dunklen Kachelofen, mit dem Blicke hinaus auf die Landstraße und hinüber nach dem Waldessaume, dann läßt es sich gemütlich hier sitzen und plaudern oder einsam seinen Gedanken nachhängen. Haben an einem Winterabend so verschiedene Gäste sich hier zusammengefunden, dann kommt es ab und zu auch vor, daß ein Alter im weißen Haare, der die früheren Zeiten noch kennengelernt hat, aus jenen vergangenen Tagen erzählt, während der Wintersturm durchs Geäst der alten Fuchslinde braust. Das klingt dann wie ein Märchen aus früheren Jahrhunderten. 416 v. Chr. erschien Sokrates als Ehrengast auf dem berühmten Symposion, das anlässlich des Tragödiensieges des jungen Agathon stattfand und an dem in der platonischen Überlieferung auch Aristophanes und Alkibiades in wichtiger Rolle teilnahmen. Das nächste biographisch datierbare Ereignis fand zehn Jahre später statt und betraf Sokrates Verwicklung in die Reaktion der Athener auf die Seeschlacht bei den Arginusen, wo die Bergung Schiffbrüchiger unter Sturm fehlgeschlagen war. Als Gerichtshof in dem Prozess gegen die Strategen, die die Militäroperation geleitet hatten, fungierte die Volksversammlung. Zu dem geschäftsführenden Ausschuss des Rates der 500, den 50 Prytanen, gehörte zu diesem Zeitpunkt auch Sokrates. Zunächst schien es, als könnten die Strategen ihre Unschuld nachweisen und freigesprochen werden. Am zweiten Verhandlungstag aber änderte sich die Stimmung, und es kam zu der Forderung, die Strategen gemeinsam schuldig zu sprechen. Die Prytanen wollten den Antrag für ungesetzlich erklären, denn nur Einzelverfahren waren zulässig. Da sich nun aber das Volk im Vollgefühl seiner Souveränität gar nichts untersagen lassen wollte und den Prytanen die Mitverurteilung angedroht wurde, gaben alle bis auf Sokrates nach. […]

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Baruther Urstromtal, Lausitz, Spreewald - Ausflugsziele und Reisen.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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In der Zeit des frühen Weichselhochglazials war während des Brandenburger Stadiums vor ca. 19.600 – 19.000 Jahren nur die nördliche Niederlausitz vergletschert. Die Reste der stark verwitterten und teilweise völlig abgetragenen Endmoränenzüge dieses Stadiums und die dazugehörigen Sanderflächen befinden sich nördlich des Spreewaldes. Zu dieser jüngeren glazialen Serie gehört als Abflußrinne das Baruther Urstromtal, deren Bett in der Niederlausitz von der Spree genutzt wird, die sich hier zum Spreewald verzweigt. Die Oberfläche der Niederlausitz wurde grundlegend im ausgehenden Mittelpleistozän vor ca. 150.000 Jahren geschaffen und in den folgenden Epochen des Jungpleistozäns und des Holozäns glaziär, vor allem aber periglaziär durch Verwitterung, Abtragung, Ausspülung und Verwehung sowie durch äolische und fluviatile Sedimentation geformt. […]

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Militäretat und Militärgerichtsbarkeit in Sachsen.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Die Artillerie, deren Zeughaus u. Laboratorium sich in Dresden befindet, führt für die schweren Batterien zwölfpfündige, für die leichten Batterien sechspfündige Kanonen u. achtpfündige Haubitzen (neuestens sind gezogene Kanonen nach preußischem Muster eingeführt worden). Das Lederzeug ist schwarz, weiß nur bei der Cavallerie, deren Offiziere gleich denen der reitenden Artillerie u. des Trains goldenes Riemzeug tragen. Die Bezahlung der Armee ist ungefähr so wie die preußische, u. auf Pension hat der Offizier u. Soldat nach wirklicher Dienstunfähigkeit od. 40 Jahren Dienstzeit Anspruch; sie richtet sich nach den Dienstjahren u. beträgt bei mehr als 10 Jahren, 8/24 des Gehaltes, bei mehr als 50 Jahren den ganzen Gehalt u. so weiter im Verhältniß, so daß jedoch eine Pension nie 3000 Thlr. übersteigen darf. […]

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Dragoner zu Lauban - Lübben in Fauze.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Von Görlitz veröffentlicht wurde das Heeresverband Butlerischer Dragoner, die absolut nicht welche bequemsten, und es ward den Bewohnern bereits ihnen gewaltig ängstlich, hatten ebenfalls der Drangsale in Menge seitens ihnen auszustehen. Da veröffentlicht wurde das erschreckend weitreichender Kerl von dieser Raubbande zum Schuhmacher sowie verlangte einige Reiterstiefeln, Kanonen, wie diese Hansdampf und Eisenfresser sie trugen, fand das interessenten großes langes Liebespaar, welche dem Mann gedeihlich paßten, weil den Soldaten im Dreißigjährigen Bekomme ging es ebenso wie jenem Trödeljuden, dieser von sich berichtet: Ich meinerseits habe nen guten Klaiderlaib, es paßt mir persönlich allens. Da jetzt der gewaltige Kriegsheld die Zu Fuß gehen an- sowie hierfür ein Paar die Gesamtheit erbärmliche, zerrissene Schlendern ausgezogen hatte, dem er die Sporen ab- und an welche nagelneuen Platz anschnallte, fragte er, was welche nagelneuen Platz ausgabe sollten, und da dieser Schuhmacher die Kosten forderte, so zog der den Haudegen bloß, nahm den Schuster am Arm sowie fuchtelte ihm so viele Züchtigung zählend hinauf, wie dieser oberarme Bürger Schreckenberger gefordert zur Gebot stellte, so daß der sich bereits Schmerz, Furcht sowie Schreck absolut nicht bergen konnte, einem endlich losriß und verwünschend rief: Ei so wollte ich meinerseits, daß jene Gehen und Eure Füße in den Nutzern nie Stille finden, Ihr mögt tot beziehungsweise lebhaft darstellen! Dieser Reiter lachte einen Flickschuster in dessen ohnmächtigen Zorne aufgebraucht sowie stolperte durch klirrenden Schritten über dies Wackersteinpflaster Laubans sowie verfluchte dieses Heftpflaster und einen Hügel, der dazu die Saunasteine machte. Bald darauf ist dies Dragonerregiment anderwärtshin beordert, als allerdings hernachmals die Schlacht für Lützen geschlagen ward, riß eine schwedische Stückkugel, welche dem Pferde durch den Körper fuhr, demselben Dragoner beiderlei Füße ab, sowie er verblutete hinauf dem Feld. Sowie danach hat man 2 Latschen in Reih und Glied gehen erblicken ohne Ruh und Rast sowie frei Mann, doch staken in den Nutzern zwei blutige Beinstummel, welche wanderten und wanderten seitens Lützen nach Leipzig, von Gemeinde entsprechend Wurzen sowie Meißen nach Elbflorenz, seitens da frei Rast sowie Ruh mehr als Bischofswerda, Bautzen, Löbau und Reichenbach nach Görlitz und von da endlich eilig nach Lauban und blieben hinauf der gesamten langen Wanderfahrt völlig komplett. […]

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