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Petersilie Kam Hereingekrochen Wo Ist Das Futter

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Durchs wilde Kurdistan - Siebentes Kapitel AK

Madana heißt auf deutsch: Petersilie. Wie die Alte zu diesem würzigen Namen gekommen war, weiß ich nicht; aber als sie jetzt ganz nahe vor mir stand, duftete sie nicht nur nach Petersilie, sondern es entströmte ihr eine Atmosphäre, welche aus den Gerüchen von Knoblauch, faulen Fischen, toten Ratten, Seifenwasser und verbranntem Hering zusammengesetzt zu sein schien. Hätte mich die Fessel nicht an dem Pferde festgehalten, so wäre ich einige Schritte zurückgewichen. Gekleidet war diese schöne Bewohnerin des Zabthales in einen kurzen Rock, den man bei uns wohl kaum als Scheuerlappen hätte benutzen mögen; der Rand desselben reichte nur wenig bis über die Kniee herab und ließ ein Paar gespenstische Gehwerkzeuge sehen, deren Aussehen vermuten ließ, daß sie bereits seit langen Jahren nicht mehr gewaschen worden seien. Ist alles bereit? erkundigte sich der Mann und stellte eine lange Reihe von kurzen Fragen, die alle mit Ja beantwortet wurden. Jetzt wurde ich losgebunden und mit weit niedergebogenem Haupte in die Hütte geschoben. Es gab doch einige Ritzen in der Mauer, durch welche ein Lichtstrahl einzudringen vermochte, und so konnte ich das Innere des Bauwerkes ziemlich genau erkennen. Dasselbe bildete einen kahlen, viereckigen, roh aufgemauerten Raum, in dessen hinterster Ecke man einen starken Pfahl tief und fest in die Erde gerammt hatte. Neben demselben lag ein mäßiger Haufen von Streu und Blätterwerk, und in der Nähe erblickte ich neben einem gefüllten Wassernapfe einen großen Scherben, der früher wohl einmal zu einem Krug gehört hatte, jetzt aber als Schüssel benützt wurde und eine Masse enthielt, welche halb aus Tischlerleim und halb aus Regenwürmern oder Blutegeln zu bestehen schien. Zwar hätte ich mich trotz meiner Fesseln doch immerhin einigermaßen zu sträuben vermocht, aber ich ließ es ruhig geschehen, daß ich mit einem starken Strick an den Pfahl gebunden wurde. Dies geschah in der Weise, daß ich auf die Streu zu liegen kam. Meine Arme blieben nach wie vor auf den Achseln befestigt. Das Weib war draußen vor dem Eingang stehen geblieben. Der eine meiner Begleiter verließ schweigsam die Hütte, der andere jedoch hielt es für notwendig, mir einige Verhaltungsmaßregeln zu erteilen. Du bist gefangen, bemerkte er ebenso treffend wie geistreich. Ich antwortete nicht. Du kannst nicht entfliehen, belehrte er mich in sehr überflüssiger Weise. Ich antwortete wieder nicht. Wir gehen jetzt, fuhr er fort; aber dieses Weib wird dich sehr streng bewachen. So sage ihr wenigstens, daß sie draußen bleiben soll! bemerkte ich endlich doch. Sie muß in der Hütte bleiben, erwiderte er; sie darf dich nicht aus den Augen lassen und soll dich auch füttern, wenn du Hunger hast; denn du kannst deine Hände nicht gebrauchen. Wo ist das Futter? Hier! Er deutete auf den wackern Scherben, dessen Inhalt mir so verführerisch entgegenlachte. Was ist es? erkundigte ich mich. Ich weiß es nicht, aber Madana kann kochen, wie keine zweite im Dorfe. Warum schleppt ihr mich hierher? Das habe ich dir nicht zu sagen; du wirst es von einem andern erfahren. Mache keinen Versuch, dich zu befreien, sonst giebt Madana ein Zeichen, und es kommen einige Männer, um dich noch schlimmer zu fesseln. Jetzt ging auch er fort. Ich hörte die sich entfernenden Schritte der beiden Männer; dann kam die holde Petersilie hereingekrochen und kauerte sich neben dem offenen Eingang in der Weise nieder, daß ich grad vor ihrem Blicke lag.

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Gegen zwei Uhr schwebte der Victoria .

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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bei einem köstlichen Wetter unter einem glühenden Sonnenschein, welcher den geringsten Luftzug absorbirte, über der 350 Meilen von der Küste gelegenen Stadt Kaseh. Er befand sich noch hundert Meilen von Kaseh, einer bedeutenden Niederlassung im Innern Afrikas, entfernt, wohin die Reisenden, von einer südöstlichen Luftströmung begünstigt, zu gelangen hofften; sie flogen mit einer Schnelligkeit von vierzehn Meilen (die Stunde) dahin; die Führung des Luftschiffes wurde hiebei ziemlich schwierig, man konnte sich nicht zu hoch erheben, ohne das Gas bedeutend auszudehnen; denn das Land hatte an und für sich schon eine mittlere Höhe von 3000 Fuß. Wenn sich dagegen über mir, unter mir, neben mir ein müßiger, geist- und talentloser Tagedieb einfallen läßt, von Morgens bis Abends durch Bearbeitung seiner Geige, seines Pianos, seiner Trompete unausgesetzt Tonwellen in mein Zimmer zu senden, die mir die Nerven zerrütteln, jede geistige Sammlung unmöglich machen, ja durch die Gleichzeitigkeit mit anderen Tonwellen eine Disharmonie erzeugen, die an das wütendste Heulen nächtlicher Kater erinnert, so giebt mir die conventionelle Rücksichtslosigkeit unserer Gesetzgebung absolut kein Mittel zur Hand, dieser brutalen Eingriffe in mein allerpersönlichstes Recht mich zu erwehren. Seine Exzellenz bückte sich, um den Brief aufzuheben. Der Luftschiffer aber, der sich noch immer höchst unbehaglich fühlte und offenbar weiter nichts in Rotterdam zu verrichten hatte, begann im gleichen Augenblick Vorbereitungen zu seiner Abreise zu treffen; und da er, um den Aufstieg zu ermöglichen, genötigt war, Ballast auszuwerfen, fiel jeder einzelne von dem halben Dutzend Säcke, die er, ohne ihren Inhalt zu entleeren, einen nach dem andern herunterwarf, unglücklicherweise auf den Rücken des Herrn Bürgermeisters, der infolgedessen nicht weniger als ein halbes dutzendmal angesichts sämtlicher Leute von Rotterdam Purzelbaum schlug. Es ist jedoch nicht anzunehmen, daß der große Underduk diese Unverschämtheit von seiten des alten Männchens ungestraft hinzunehmen gesonnen war. Es heißt im Gegenteil, daß er bei jeder der sechs Umdrehungen einen betonten und wütenden Zug aus der Pfeife tat, die er die ganze Zeit krampfhaft festhielt und (so Gott will) bis zum Tag seines Hinscheidens festzuhalten beabsichtigt. […]

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Frühlingsbild, Maiensonne, Wolkensaum....

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Um die Maiensonne stets dunkelt noch ein Wolkensaum, über die Narzisse weht's schneeig her vom Apfelbaum. Wie so bleich das Sonnenlicht, und wie kühl ist noch die Luft! Nur dem Blumenkelch entbricht schon ein heißer Sommerduft. Denn wie allmählich der Frühling herannahte, alles Leben in der Natur erwachte, alles neu zu erstehen und Kraft zu gewinnen anfing, nahm nur meines teuren Vaters Kraft und Leben täglich mehr und mehr ab, und doch war, wie schon gesagt, keine eigentliche Krankheit bei ihm vorhanden, welche ein so schnelles und gänzliches Hinwelken hätte begreiflich machen können. Ja sein Geist war ganz heiter, und eine seiner liebsten Unterhaltungen war es nun, wenn ich ihm vorlas; denn auch die Musik, ehemals seine Lieblingsleidenschaft, war ihm gleichgültig geworden, und wenn es ihm auch nicht zuwider war, wenn ich neben seinem Zimmer wie sonst spielte oder sang, zog er es doch vor, lesen zu hören. Er fuhr selbst noch oft aus, und wenn er auch sein Bureau nicht mehr so fleißig besuchte, so zeigte er sich doch bisweilen dort oder arbeitete zu Hause mit seinem Personal und machte hier oder dort einen Besuch. Was ihm früher und noch bis vor wenigen Wochen sehr angenehm, ja sein liebster Wunsch und sein Streben war nämlich stets viele Leute um sich zu sehen, wurde ihm jetzt lästig, ohne daß er doch über ein bestimmtes körperliches Leiden zu klagen gehabt hätte, ja ohne weder das Bette noch das Zimmer hüten zu müssen. Ebenso fing der Kaffee, sonst sein Lieblingsgetränk, von dem er täglich eine, vielleicht für seine Gesundheit zu große Portion zu sich nahm, an, ihm zu widern, und diese auffallende Umstimmung war es, welche uns alle beunruhigte und, wie der Erfolg zeigte, leider mit Recht. Auf eine wunderbare, aber uns alle sehr beunruhigende Weise fing meines Vaters Geschmack und Sinnesart an, sich in dieser Periode ganz zu verändern. Für ein Auslandssemester ist das Wohnen im Wohnheim meist die beliebteste Möglichkeit. Oft ist es daher besser, eine vorübergehende Lösung zu suchen und dann vor Ort nach einer WG zu schauen. Wer sich eine Wohnung mit anderen teilt, kann die Mietkosten etwas senken. Je nachdem in welcher Region Spaniens man sich befindet können die Kosten gerade für Miete stark variieren. […]

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Herz ist von Diamant bleib frei und munter.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Mein Herz ist recht von Diamant, ein' Blum von Edelsteinen, die funkelt lustig übers Land in tausend schönen Scheinen. Vom Schlosse in die weite Welt schaut eine Jungfrau 'runter, der Liebste sie im Arme hält, die sehn nach mir herunter. Wie bist du schön! Hinaus, im Wald gehn Wasser auf und unter, im grünen Wald sing, daß es schallt, mein Herz, bleib frei und munter! So gelingt die wahre Liebe: Das Gebet derer, die im freien Felde herumgejagt, in Sträuchern beschädigt u. ausgeplündert oder sonst in Ängsten waren, drang durch die Wolken zum himmlischen Vater. Gott erhörte das Seufzen u. Weinen derer, die in der Burgkapelle auf den Knieen lagen u. die Hände emporhoben. Er ließ wohlgeraten die Arbeit der munteren Weiber, die aus dem tiefen Brunnen (denn das Röhrwasser der künstlichen Wasserleitung hatten die Feinde zerstört und abgeschnitten) Wasser zum Löschen trugen, u. der Männer, die Wasser ins Feuer gossen. Ja, er selbst half löschen u. gab vom Himmel einen gnädigen Regen. Und so ward die Flamme gedämpft, das Herz des Schlosses erhalten, u. obwohl in der Stadt einige verwundet u. getötet, desgleichen vom Feuer ergriffen u. vom Rauche erstickt worden waren, so ist doch auf dem Schlosse keiner Person Leid widerfahren. Was war es aber für ein schrecklicher Anblick, da der Feind sich unsichtbar gemacht u. die verarmten Leute vom Schlosse u. von den Feldern auf den Brandstätten zusammenkamen! Nichts war jammernswerter, als der Anblick so vieler Leichen u. der Verlust an Eltern, Ehegatten u. allernächsten Freunden. Unzählige Thränen flossen aus den Augen aller, u. wer noch des andern Tages sich auf den Gassen umsehen wollte, konnte mit unbedeckten Füßen auf dem erhitzten Pflaster nicht fortkommen. Hier sind Goldstücke und Edelsteine in riesengroßen Braupfannen aufbewahrt. Der staunende Postknecht erhält nun die Weisung, nur zuzugreifen. Das tut dieser auch und füllet mit Goldstücken und Edelsteinen seine Taschen. Dann springt er aber vor freudiger Erregung auf das graubärtige Männlein zu, erfaßt dessen eiskalte Hand und ruft überglücklich aus: Ich danke Euch! Doch, o weh! Da geschieht plötzlich ein donnerähnlicher Krach. Der Mönch verschwindet und stößt Klagerufe aus. Das Gewölbe bebt. Die Erde zittert. Der leichtfertige Postknecht aber wird von unsichtbaren Händen erfaßt und fortgeschleudert, so daß er besinnungslos am Boden liegen bleibt. Als der Unvorsichtige aus seiner Ohnmacht erwachte, lag er draußen am Berge auf einem Feldrande. Jenseits des Grabens standen ruhig die Pferde mit dem Postwagen. Die Straßenbäume warfen eigentümliche, fast gespenstische Schatten. Der Postknecht raffte sich auf, in seinen Gliedern fühlte er furchtbaren Schmerz. Nur mit Müh und Not erkletterte er wieder seinen Kutschbock. Nun fuhr er in das Dorf hinein, wo man ihn längst erwartet hatte. Über das Erlebte schwieg er. Am andern Morgen findet er in seinen Taschen anstatt der Edelsteine und Goldstücke Lehmklumpen und kleine Feldsteine. So hatte der arme Postknecht durch seinen wohlgemeinten Dank das ihm winkende Glück verscherzt. Er ist seit jener Nacht noch oftmals am Kapellenberge, ein lustiges Stücklein blasend, vorübergefahren, aber den Gang zu dem im Berge verborgenen Schatze hat er nicht wieder gesehen. […]

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Eins hätt ich fast vergessen.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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zu erwähnen, nämlich, daß wir bei all den Vorbereitungen nicht versäumt hatten, uns die Mittel zur Flucht auf dem Fluß zu verschaffen. Nach und nach hatten wir angetriebenes Holz, Stämme aus der Sägemühle, Bretter und was uns sonst zu Händen kam, gesammelt und damit nach und nach ein ganz stattliches Floß gebaut. So fest und schön wie unser altes war's freilich nicht geworden, konnte sich aber trotzdem sehen lassen und wir dachten, es solle wohl einen Stoß vertragen können. Dies Floß hatten wir an einer kleinen Insel im Fluß draußen im Binsendickicht in Sicherheit gebracht und da lag's zur Flucht bereit. Heute galt's, noch die letzte Hand anzulegen, und so ruderten wir auf Onkels Boot, das immer am Ufer lag, hinaus. Tante hatte uns ein Frühstück mitgegeben, und nachdem wir unser Werk vollendet, vertrieben wir uns die Zeit mit Fischen. Als wir spät am Abend nach Hause kamen, fanden wir alles in der größten Aufregung. Niemand schien mehr zu wissen, wo ihm der Kopf stand. Wir mußten denn auch sofort nach dem Essen hinauf in unser Zimmer und zu Bett, aber niemand sagte auch nur ein Wörtchen von dem neuen Brief, oder von der Ursache des Wirrwars überhaupt. Es war auch nicht nötig, denn wir wußten alles so gut wie nur Einer. Gesammelte Werke in Lyrik, Prosa, Schauspiele, Das Shooting auf der Elbinsel sorgte für Gänsehaut. Doch das Frieren hat sich gelohnt. Die Haute Couture von Seele auf Seele wurde echt heiß inszeniert. Wofür? Seid gespannt * Liebessprüche * englische Liebessprüche * Das Liebesschloss * Liebeskummer * Liebeserklärung * Ebenfalls von religiösen Motiven durchdrungen ist die Lyrik von Friedrich Spee * Andreas Altmann, Arnfrid Astel, Nicolas Born, Nora Bossong, Theo Breuer, Helwig Brunner Heinz Czechowski, Carlfriedrich Claus, Anne Dorn, Hugo Dittberner, Tanja Dückers, Oswald Egger, Hans Magnus Enzensberger, Elke Erb, Gerhard Falkner, Ludwig Fels, Mara Genschel, Robert Gernhardt, Nora-Eugenie Gomringer, Durs Grünbein, Peter Hamm, Kerstin Hensel, Wolfgang Hilbig, Norbert Hummelt, Jayne-Ann Igel, Ernst Jandl, Mathias Jeschke, Adrian Kasnitz, Wulf Kirsten, Thomas Kling, Michael Krüger, Björn Kuhligk, Günter Kunert, Axel Kutsch, Kito Lorenc, Friederike Mayröcker, Christoph Meckel, Franz Mon, Herta Müller, Jürgen Nendza, Helga M. Novak, Brigitte Oleschinski, Hellmuth Opitz, Oskar Pastior, Richard Pietraß, Marion Poschmann, Monika Rinck, Jan Volker Röhnert, Andre Rudolph, Gerhard Rühm, Peter Rühmkorf, Ulrike Almut Sandig, Joachim Sartorius, Walle Sayer, Sabine Schiffner, Jan Skudlarek, Lutz Seiler, Jürgen Theobaldy, Hans-Ulrich Treichel, Christian Uetz, Florian Voß, Achim Wagner, Jan Wagner, Peter Waterhouse, Christoph Wenzel, Ron Winkler, Christa Wißkirchen, Henning Ziebritzki. […]

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Auf der Höhe des eigentlichen Plateaus .

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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wuchs kein einziger Baum. Jenes bildete eine glatte Fläche, ähnlich dem Tafelberge hinter der Capstadt am Vorgebirge der Guten Hoffnung, nur in verkleinertem Maßstabe. So wenigstens gestaltete sich der Anblick von dem Eilande aus. Uebrigens fehlte es rechts, hinter der erwähnten lothrechten Wand, nicht an Pflanzenreichthum, und leicht erkannte man große Strecken grüner Bäume, die sich bis über Sehweite hinaus fortsetzten. Dieses Bild erquickte das Auge, das von den langen Granitreihen ermüdet war zurück lohnt die Anreise auch von weither. Ein ansprechendes Rahmenprogramm im Zielbereich macht die Tour auch für mitreisende Begleiter zu einem lohnenden Ausflugsziel. Als der Märzsturm des Jahres 1848 aufstob, zählte der junge Rechtspraktikant zu jenen  Idealisten, die der Hoffnung lebten, die kreisende Zeit werde ein großes, in Einigkeit zusammengeschlossenes Vaterland gebären. Im Kreise fröhlicher und trinkfreudiger Kommilitonen entstanden damals viele jener Studentenlieder, die Scheffels Name zwar volkstümlich gemacht aber über den Kern seines Wesens, der tiefgründigerer Art war, zugleich hinweggetäuscht haben. Als kleine Entschädigung für die versagte Künstlerlaufbahn gestattete der Major seinem Sohn zwei Semester in der unter König Ludwig I. aufblühenden Kunststadt München. Die politische Hochspannung, die die nahen Revolutionsjahre von 1848/49 ankündigte, bebte auch ihm durchs Blut. Als Sekretär des badischen Bundestagsmitglieds und Historikers Welcker war es ihm vergönnt, in Frankfurt die Sitzungen des Vorparlaments und der Nationalversammlung als Augen- und Ohrenzeuge zu verfolgen, aber aus einer wachsenden Enttäuschung wurde schließlich völlige Hoffnungslosigkeit. In Heidelberg, Berlin und abermals Heidelberg, wo das Staatsexamen abgelegt wurde, warf sich Scheffel in die Wogen der burschenschaftlichen Bewegung. […]

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Stillstand des Krieges.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Der auf sechs Monate geschlossene Stillstand wurde später bis zu Ende des Kriegs erneuert und die Steuer bis auf 8000 Thlr. vermindert. Erst zwei Jahre nach dem Westfälischen Frieden, als das Reich den Schweden die ausbedungene Baarzahlung von 5 Mill. Thlrn., wozu Kursachsen 267,000 beitragen mußte, geleistet hatte, verließen 1650 die Schweden Leipzig. Kursachsen hatte durch den Krieg 1 Mill. Menschen eingebüßt und durch Kriegssteuern, Plünderungen und Verwüstungen einen Schaden von beinahe 100 Millionen Thalern erlitten; in dem Westfälischen Frieden erhielt es den Besitz der Lausitzen, der Bisthümer Meißen, Merseburg und Naumburg bestätigt und Magdeburg auf Lebenszeit des Administrators August. Da die Friedensverhandlungen mit Dänemark, die Bunsen als Reichsgesandter leitete, kein Ergebnis hatten, wurde der Krieg nach Ablauf des Waffenstillstandes am 1. April 1849 wieder aufgenommen. Inzwischen hatte Preußen 10. Juli eigenmächtig einen neuen Waffenstillstand mit Dänemark geschlossen, demzufolge in Holstein die Statthalterschaft bestehen bleiben, Schleswig aber von einer dreiköpfigen Landesregierung unter dem Vorsitz eines englischen Kommissars im Namen des Königs von Dänemark regiert und im Norden von schwedischnorwegischen, im Süden von preußischen Truppen besetzt werden sollte. Diesem Waffenstillstand folgte am 2. Juli 1850 der Friede zwischen Preußen und Dänemark, den Preußen zugleich im Namen des Deutschen Bundes unterzeichnete. Dieser überließ es dem König von Dänemark, alle zur Bewältigung des Widerstandes in Schleswig-Holstein dienlichen Mittel zu gebrauchen und gestattete die Einführung einer alle Staaten der dänischen Monarchie umfassenden Erbfolgeordnung. xx […]

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Zauberlehrling - verschwiegen, redlich, furchtlos und bis zum Tod getreu!.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Da rollt ein dumpfer Donner durchs Haus, die Wand erbebt, und still in grauer Kutte der Mönch durchs Zimmer schwebt, und schwindet durch die Mauer - der Jüngling aber stand und blickte ruhig seitwärts, hin, wo der Geist verschwand. Des Winters Stürme tosen wild durch die todte Flur; Meister und Schüler kosen von Kräften der Natur. Ein Armer war gekommen hülflos an diesen Ort; ein Zauberlehrling lauscht schon auf seines Meisters Wort. Der harmlos wirkende Mann aus der Nachbarschaft hatte mindestens 30 Frauen vergewaltigt und ermordet. Mittlerweile hat er mehr als 2000 Verbrechergehirne durchleuchtet: Drogensüchtige und Vergewaltiger, Mörder und Betrüger, Jugendliche, Frauen und Männer. Er ließ einen Wohnwagen zu einem mobilen Labor umbauen. Wo normalerweise Klappbetten, Küchenecke und Bänke wären, finden in dieser Version ein speziell angefertigter fMRT-Scanner und ein Extra-Raum für die Techniker Platz. Statt die Gefangenen in ein Krankenhaus oder eine Forschungsinstitution zu bringen ein Alptraum in Sachen Sicherheitsvorkehrungen und Bürokratie stellt er seit 2007 seinen Wohnwagen in den Innenhöfen der Gefängnisse ab. So kommt er schneller voran: Konnte er zuvor 250 Probanden in 15 Jahren scannen, schafft er nun ca. 500 pro Jahr. Was er so findet, bestätigt nicht nur die Validität des von Hare entwickelten Psychopathen-Tests. Kiehl hat auch eine Theorie, was im Gehirn von Psychopathen schief läuft. xx […]

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Ferienwohnung in Dresden Altlockwitz, Richtung Sächsische Schweiz.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Ferienwohnung in Dresden - Elbflorenz, Ausstattung und Preise: 46 m² große Gästewohnung mit Schlafzimmer mit zwei Betten, Dusche und WC, gemütliches Wohnzimmer mit zwei weiteren Schlafmöglichkeiten, gemütliche Sesselecke mit Radio und TV, separate Essecke, gut ausgestattete Küche, schöner Garten, separater Eingang und kostenloser Parkplätze für PKW und Motorräder im Grundstück. Dieser Stadtteil ist von vielen Musikern, Künstlern und Studenten geprägt und verströmt ein ganz intimes, behagliches Flair. Unter anderem stellt die Gemäldegalerie berühmte Kunstwerke wie die Sixtinische Madonna von Raffael aus. Zahlreiche Angebote von privaten Vermietern sorgen dafür, dass der Erkundung Dresdens nichts mehr im Weg steht. Im Besucherzentrum finden Interessierte zahlreiche Informationen zu der Geschichte und Instandsetzung. Die etwas entfernte Lage ist kein Hindernis, Weixdorf ist an das ausgezeichnete Nahverkehrssystem Dresdens angeschlossen. Ferienwohnung Dresden: Die Hauptstadt Sachsens entdecken Willkommen in Sachsen! Die herrliche Anlage in Dresden begeistert mit 10.000 Pflanzenarten und macht Lust auf lange Spaziergänge. Über den Neumarkt geht es zu der Dresdner Semperoper, dem bekanntesten Opernhaus in Deutschland. Bei jeglichen Problemen wird von der Familie geholfen und sie sind jederzeit ansprechbar. Auf Anfrage erhalten Touristen die Dresden Card im touristischen Informationszentrum oder auch bei einigen Vermietern. Hier sind das letzte Stadttor und die älteste Steinbrücke Dresdens zu sehen. Willkommen in unserer gepflegten Ferienwohnung in ruhiger und zentraler Lage mit Blick auf die Radebeuler Weinberge. Wir bieten dir eine Vielzahl an Unterkünften, ganz nach deinem Geschmack. Dabei ist die Ferienwohnung in Dresden jederzeit schnell wieder erreichbar. Ein weiteres Highlight ist ein Besuch des Schlosses Moritzburg. Zu den wohl bekanntesten Sehenswürdigkeiten gehört die Dresdner Frauenkirche. Mit dieser Karte genießen Urlauber viele Vergünstigungen und Anregungen für ihren Aufenthalt in Dresden. Und so wird der Wochenendtrip bestimmt zu einem vollen Erfolg. Radebeul gehört zu den bekanntesten Weinanbauorten an der Sächsischen Weinstraße. Im Stil der Neorenaissance gehalten, begeistert insbesondere der wundervolle Blick vom Hausmannsturm. Im Radeberger Stadtteil Ullersdorf befindet sich einer der beliebtesten Golfplätze bei Dresden. Große und kleine Ferienwohnungen für mehrere Personen am Dresdner Neumarkt sind schnell gefunden. Die Innenstadt weist eine barocke Gestaltung mit zahlreichen traditionellen Gebäuden auf. Die ganze Wohnung ist liebevoll eingerichtet, sauber und es mangelte an nichts. Die liebevoll sanierte Ferienwohnung im Wohnhaus eines an die 300 Jahre alten und unter Denkmalschutz stehenden Bauernhofes liegt in Borsberg direkt oberhalb von Dresden-Pillnitz. […]

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