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Warum Wolltest Du Mich Einschliessen Lassen

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Durchs wilde Kurdistan - Viertes Kapitel BT

Aber weißt du, welche Spuren die sichersten sind? Welche? Diejenigen, welche man in dem Angesichte eines Menschen findet. Und diese dabei klopfte ich ihm vertraulich auf die Achsel weiß ein Effendi aus Germanistan ganz sicher zu finden und zu lesen. Wie meinst du das? fragte er betroffen. Ich meine, daß ich dich wieder einmal für einen großen Diplomaten halte. Du verstehst deine Geheimnisse und Absichten ausgezeichnet geheim zu halten. Und darum werde ich dir auch deinen Willen thun und jetzt hinunterspringen. Was meinst du für Absichten? Deine Weisheit hat dich auf den ganz richtigen Gedanken geführt, daß ein Gefangener es am besten erraten könne, wie es einem andern Gefangenen möglich gewesen sei, zu entkommen. Allah sei Dank, daß er so kluge Männer geschaffen hat! Ich sprang hinunter in das Loch und bückte mich, um zu thun, als ob ich am Boden suche. Dabei jedoch sah ich unter dem Arm hinweg und bemerkte einen Wink, den der Mutesselim dem Agha gab. Beide bückten sich, um die schwere Thüre aufzunehmen und in die Angeln zu bringen. Ich drehte mich um. Mutesselim, laß die Thüre liegen! Sie soll dahin, wohin sie gehört. So gehe ich auch wieder dahin, wohin ich gehöre! Ich machte Anstalt, mich emporzuschwingen, was nicht sehr leicht zu bewerkstelligen war, weil das Loch eine bedeutende Tiefe hatte. Halt, du bleibst! gebot er mir und gab zugleich einen Wink, auf welchen mehrere bewaffnete Arnauten herbeitraten. Du bist mein Gefangener! Der gute Selim erschrak. Er starrte erst den Mutesselim und dann mich an. Dein Gefangener? fragte ich. Du scherzest! Es ist mein voller Ernst! So bist du über Nacht verrückt geworden! Wie kannst du glauben, daß du der Mann seist, der mich gefangen nehmen kann! Du bist ja schon gefangen und wirst nicht eher wieder frei kommen, als bis ich den Entflohenen entdeckt habe. Mutesselim, ich glaube nicht, daß du ihn entdecken wirst! Warum? Dazu gehört ein Mann, welcher Mut und Klugheit besitzt, und mit diesen beiden Eigenschaften hat dich Allah in seiner Weisheit verschont. Du willst mich verhöhnen? Siehe zu, wie weit du mit deiner eignen Klugheit kommst! Legt die Thüre an und schiebt die Riegel vor! Jetzt zog ich eine der Pistolen. Laßt die Thüre liegen, das rate ich euch! Die braven Arnauten blieben sehr verlegen stehen. Greift zu, ihr Hunde! gebot er drohend. Laßt euch nicht erschießen, ihr Leute! sagte ich, indem ich die Hähne spannte. Wage es, zu schießen! rief der Mutesselim. Wagen? O, Mutesselim, das ist ja gar kein Wagnis. Mit diesen Leuten werde ich ganz gut auskommen, und du bist der erste, den meine Kugel trifft! Die Wirkung war eigentümlich, denn der kühne Held von Amadijah verschwand sofort von der Thüröffnung. Aber seine Stimme ertönte: Schließt ihn ein, ihr Schurken! Thut es nicht, ihr Männer, denn ich werde den, der diese Thüre zu schließen wagt, ganz sicher in die Dschehennah schicken! So schießt ihr wieder! ertönte es von der Seite her. Mutesselim, vergiß nicht, wer ich bin! Eine Verletzung meiner Person würde dich deinen Kopf kosten. Wollt ihr gehorchen, ihr Buben! Oder soll ich es sein, der euch erschießt? Selim Agha, greif zu! Der Neffe des Schwagers von der Schwester des Enkelsohnes der Mutter von der Stiefschwester der Myrte war dem Beispiele seines Vorgesetzten gefolgt und hatte sich in der Entfernung an die Mauer gedrückt. Er befand sich jetzt gewiß in sehr großer Verlegenheit, aus der ich ihn erretten mußte. Tretet ein wenig zurück, ihr Männer, denn jetzt geht es los! Ich richtete die Mündung der Waffe auf sie und bekam die Oeffnung frei. Nach einer schnellen Kraftanstrengung stand ich oben vor dem Kommandanten, dem ich die Pistole unter die Nase hielt. Mutesselim, ich habe da unten keine Spur gefunden! Alla illa Allah! Emir, thue diese Waffe weg! Daß er selbst ein solches Schießding, mit dem er sich ja wehren konnte, im Gürtel trug, schien ihm gar nicht einzufallen. Sie kommt erst dann zurück an ihre Stelle, wenn diese Wächter zurückgekehrt sind nach oben. Selim Agha, schaffe sie fort! Diesem Befehle leistete der Agha augenblicklich Folge: Packt euch, und laßt euch nicht wieder sehen! Sie retirierten schleunigst die Treppe empor. So, jetzt stecke ich die Waffe ein. O, Mutesselim, in welche Schande hast du dich gebracht! Deine List ist nicht gelungen, deine Gewalt hat nichts genützt; und nun stehest du da wie ein Fakara günakiar *), der um Gnade bitten muß. Warum wolltest du mich einschließen lassen?

Hast ihn also für todt gehalten? .

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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fragte der Seemann den Neger. Später sollte sich ja dieses Dunkel lüften. Konnte Cyrus Smith wieder sprechen, so würde er schon erzählen, was mit ihm vorgegangen war. Für jetzt handelte es sich darum, ihn ins Leben zurück zu rufen, wozu man Frictionen der Haut für angezeigt hielt. Man führte diese mittels des groben Kittels des Seemanns aus. Ja wohl, für todt! antwortete Nab; und hätte Top Sie nicht gefunden und hierher geführt, so hätte ich meinen Herrn begraben und wäre neben ihm gestorben. Man sieht, an welch dünnem Fädchen Cyrus Smiths Leben gehangen hatte! […]

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Ich ging voran, das Ende der Schnur .

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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in der Hand haltend, und der Gefangene folgte ohne Zögern. Als die Thür geschlossen war, erhob sich draußen ein tosendes, hundertstimmiges Murmeln: die Menge suchte sich den für sie noch geheimnisvollen Vorgang zu erklären. Drinnen trat uns der Heimdall entgegen. Als er mich erblickte, stieß er einen Ruf der lebhaftesten Freude aus und streckte mir beide Hände entgegen. Emir, was sehe ich! Du bist wieder zurück? Heil und unverletzt? Und hier ah, Nedschir-Bey! Gefangen! Ja. Kommt herein, und laßt euch erklären! Wir traten in den größten Raum des Erdgeschosses, wo Platz für uns alle war. Hier ließen sie sich erwartungsvoll auf die Matten nieder, während der Rais stehen mußte; seine Leine hatte der Hund zwischen den Zähnen, der bei der geringsten Bewegung des Gefangenen ein drohendes Knurren ausstieß. Wie ich in die Hände des Rais von Schohrd geraten bin, und wie man mich behandelt hat, das hat euch wohl hier Halef ausführlich erzählt? fragte ich. Ja, erklang es im Kreise dann wird Artus von drei Priesterinnen der Andersweltinsel Avalon abgeholt. Diese für ihn glücklose Romanze mit Lotte und der Selbstmord seines Praktikantenkollegen Karl Wilhelm Jerusalem regten Goethe zu seinem weltberühmten Briefroman Die Leiden des jungen Werther an, mit dem er Wetzlar weltweit bekannt machte. Goethe kam im November 1772 noch einmal für einige Tage nach dem tragischen Tod seines Freundes Karl Wilhelm Jerusalem nach Wetzlar zurück, um Einzelheiten und Hintergründe über die Geschehnisse um Jerusalem aufzunehmen. Genreübergreifende Formen gebundener Rede sind beispielsweise Ballade, Romanze und Haibun. Ob er dort stirbt oder überlebt, wird in den meisten Sagen nicht näher erklärt. Seine Liebe zu Lotte, war bei dieser Gelegenheit wieder entflammt, was ihm seinen erneuten Abschied nicht leichter machte. Er sang noch einige Romanzen und erregte immer mehr Munterkeit in der Gesellschaft. Zu der Weißen Rose der englischen Geschichte bestehen keine Beziehungen. Das Lottehaus in der Lotte-Straße, sowie das Jerusalemhaus am Schillerplatz, erinnern an diese Schauplätze der Weltliteratur. […]

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Die Demut.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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O Herr! gib Demut denen, die da irren, Daß, wenn ihr' Künste all zuschanden werden, Sie töricht nicht den Gott in sich verfluchen! Begeisterung, was falsch ist, zu entwirren, Und Freudigkeit, wo's öde wird auf Erden, Verleihe denen, die dich redlich suchen! Quelle: Joseph Freiherr von Eichendorff. Gedichte 1841 www.zeno.org […]

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Amnestiedecret für politische Vergehen.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Das für Schleswig bestimmte Contingent rückte um dieselbe Zeit (10. Aug.) aus. Zur Umgestaltung des ganzen Staatsdienstes wurde vom Großherzog ein berathender Ausschuß unter Vorsitz des Ministers v. Watzdorf niedergesetzt. Am 29. Septbr. erhob ein Theil des Weimarischen Contingentes einen Protest gegen seine Verwendung außerhalb des Großherzogthums, unterstützt durch eine große Volksversammlung, welche zu einem heftigen, doch bald unterdrückten Tumulte überging, worauf durch Verfügung von Frankfurt aus im October die Besetzung des Landes durch Reichstruppen erfolgte, deren Eintreffen in Jena auch am 8. Octbr. die Sprengung der dahin berufenen bewaffneten Versammlung thüringischer Demokraten und die Verhaftung der demokratischen Führer bewirkte. […]

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Unsere Erfindung nachgemacht, gestohlen!.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Ungefähr fünfzehnhundert Fuß von der Erdoberfläche traf man auf die schattige Wolkenmasse und war hier von einem dichten Nebel umgeben, dem jedoch alle Feuchtigkeit zu fehlen schien. Auch war nicht der leiseste Windhauch zu verspüren. Der in diesen Dunst gehüllte Victoria kam ein wenig schneller von der Stelle, aber dies war auch der einzige Vortheil. Sollte die Sonne den Verstand des armen Burschen verwirrt haben? Noch ein anderer Ballon! noch andere Reisende als wir! […]

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Sag' ich zu mir selber.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Huck, du wirst's besser erklären können, wie's kam, daß ihr am Morgen trotz verschlossener Thür nicht im Zimmer waret, wenn du jetzt ein bißchen hinausgehst und drüber nachdenkst." Und das that ich denn auch. Weit weg aber wagte ich mich nicht, aus Furcht, sie könne nach mir schicken und dann erst recht ein Verhör anstellen. Gegen Abend gingen allmählich die fremden Leute weg und ich erzählte ihr, wie "Sid" und ich in der Nacht vom Lärm und Schießen aufgewacht seien und wir hätten sehen wollen, was es gebe, und da wir die Thüre verschlossen gefunden, am Blitzableiter hinuntergerutscht seien, wobei wir uns beide ein wenig wehgethan und geschworen, es nie wieder zu probieren. Und dann erzählte ich ihr alles, wie ich's Onkel Silas zuvor erzählt, und sie sagte, sie wolle uns verzeihen und es sei wohl natürlich bei solch wilden Bengeln wie wir beiden, und sie danke Gott, daß uns weiter nichts passiert, und wolle nun nicht länger nachdenken über das, was hier hätte kommen können, und klopfte mich auf den Kopf und versank in Nachsinnen. Mit einemmal springt sie auf und: […]

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Und nun erzählte sie. Es war eine Geschichte.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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die als Sujet einen Autor berühmt machen könnte, eine lange Geschichte aus jener Zeit, in der die drei Teufel Abdel-Summit-Bey, Beder-Khan-Bey und Nur-Ullah-Bey das Christentum im Thale des Zab ausrotteten, eine Geschichte, die mir die Haare sträuben machte. Es dauerte lange, ehe sie beendet war, und dann saß die Alte noch geraume Zeit in tiefem Schweigen neben mir. Nur ein leises Schluchzen unterbrach dann und wann die Stille, und die knöcherne Hand langte nach den Augen, um die immerfort rinnenden Thränen zu trocknen. Dann legte sie ermüdet und ganz von selbst ihr Haupt an meine Schulter und bat mit leiser Stimme: Gehe jetzt! Ich wollte hinab nach Lizan gehen; aber ich steige nochmals zurück, um zu warten, bis mein Herz wieder ruhig schlägt. Am Abend komme ich zu euch. Ich achtete diesen […]

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Ein Seil von Haaren.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Doch plötzlich springt sie auf vom Stuhl und schneidet Von ihrem Haupt die schönste aller Locken, Und gibt sie mir – vor Freud' bin ich erschrocken. Mephisto hat die Freude mir verleidet. Er spann ein festes Seil von jenen Haaren, Und schleift mich dran herum seit vielen Jahren. Quelle: Heinrich Heine Lieder Sonette Junge Leiden - 1817-1821 Buch der Lieder Hamburg 1827 www.zeno.org Auch die Badefreuden im Meer kommen nicht zu kurz. Bis Mitte Oktober bleibt die Wassertemperatur noch bei angenehmen 19 Grad, ansonsten steht ein großes Hallenbad zur Verfügung. Am Strand angekommen erwartet den Wanderer ein scheinbar endloser Weg durch feinsten Sand. Nach dem Besuch des einheimischen Wochenmarktes empfiehlt sich die Besichtigung der Festungsanlagen. Von dort ist es nicht mehr weit, die nach dem Zweiten Weltkrieg aus der Emigration nach Deutschland zurückgekehrt in einer Suchwanderung sich und die ihm fremde Stadtgesellschaft zu verstehen sucht und als Immobilienmakler im harten Konkurrenzkampf in die sozialen Spannungen und ideologischen Diskussionen verwickelt wird. Schon lange Zeit war jede Verbindung zwischen dem Kommandanten von Richmond und dem General Lee unterbrochen, trotzdem es im höchsten Interesse der Stadt lag, Jenem ihre Lage mitzuteilen, um den Anmarsch eines Ersatzheeres zu beschleunigen. Vermochten die föderierten Gefangenen die Stadt nicht zu verlassen, so konnten es die Konföderierten eben auch nicht, denn die Heere des Nordens schlossen diese in dichtem Ringe ein. Erwähnter Jonathan Forster kam deshalb auf den Einfall, die Linien der Belagerer mit Hilfe eines Ballons zu überschreiten und auf diese Weise nach dem Lager der Separatisten zu gelangen. Die Belagerung nahm ihren weiteren Verlauf, und wenn die Gefangenen Alles anwandten, um zu entwischen und die Heere Grant's zu gewinnen, so hatten auch nicht wenige Belagerte die eiligste Absicht, davon zu gehen, um die separatistische Armee zu erreichen, und unter diesen ein gewisser Jonathan Forster, ein couragierter Südstaatler. […]

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