Reisen und Erholung - TopReiseBilder aus Sachsen - Deutschland - Europa

Top-Reisen-Erholung-Bilder

Speise Und Trank Ausreichen Fuer Zwei Und Hund

Ausflugsziele - Reisen - Erholung - Top-Reise-Bilder aus Sachsen - Deutschland - Europa

Durchs wilde Kurdistan - Siebentes Kapitel AU

Bedarfst du noch des Ruh 'i kulyan? Ja. Willst du mich noch zu ihm führen? Gern, Emir. Hier habe ich dir Speise und Trank gebracht. Nun aber wird es nicht ausreichen für zwei und den Hund. Sie trug einen großen Binsenkorb, der voll bepackt war. Es hätten fünf Männer sich satt essen können. Sorge dich nicht, du Gute, antwortete ich; es reicht für mehr als für uns. Du und Madana, ihr beide sollt auch mit zulangen. Herr, wir sind Frauen! In meinem Vaterlande werden die Frauen nicht verachtet. Bei uns sind sie die Zierde und der Stolz des Hauses und nehmen beim Mahle den Ehrenplatz ein. O, Emir, wie glücklich sind eure Frauen! Aber sie müssen mit Schaufeln essen! fiel die Petersilie in sehr mitleidigem Tone ein. Das sind keine Schaufeln, sondern kleine, zierliche Werkzeuge von schönem Metall, mit denen es sich ganz vortrefflich und noch viel appetitlicher essen läßt, als mit den nackten Fingern. Wer bei uns sich während des Essens die Hände mit Speise besudelt, der gilt für einen unreinlichen und ungeschickten Menschen. Ich will euch einmal zeigen, wie ein solcher Kaschyk *) aussieht. Während Ingdscha ein mitgebrachtes Tuch auf den Boden breitete, um die Speisen darauf zu legen, nahm ich Halefs Dolchmesser und schnitt mit demselben einen tüchtigen Span aus dem Pfahle, um daraus einen Löffel zu schnitzen. Er war bald fertig und erregte, als ich ihnen den Gebrauch desselben an dem Wassernapfe zeigte, die Bewunderung der beiden einfachen Frauen. Nun sage selbst, o Madana, kann man dieses kleine Ding ein Kürek *) nennen? Nein, Herr, antwortete sie. Ihr braucht doch keine so großen Mäuler zu haben, als ich erst dachte. Herr, was wirst du mit diesem Kaschyk thun? fragte Ingdscha. Wegwerfen. O nein, Emir! Magst du mir ihn nicht schenken? Für dich ist er nicht schön genug. Für die Perle von Schohrd müßte er von Silber sein. Herr, meinte sie errötend, er ist schön genug! Er ist schöner, als wenn er von Altyn und Gümisch ***) gemacht worden wäre; denn du hast ihn gefertigt. Ich bitte dich, schenke ihn mir, damit ich eine Erinnerung habe, wenn du uns verlassen hast! So behalte ihn! Aber du sollst mich morgen mit Madana in Lizan besuchen und da werde ich euch noch etwas Besseres geben. Wann willst du fort von hier? *) Löffel. *) Schaufel. ***) Gold und Silber. Das wird der Ruh 'i kulyan bestimmen. Jetzt aber setzt euch herzu. Wir wollen unser Mahl beginnen. Ich mußte diese Bitte noch einige Male wiederholen, ehe sie erfüllt wurde. Halef hatte bisher gar nicht gesprochen, sondern nur immer das schöne Mädchen beobachtet. Jetzt stieß mein kleiner Diener einen Seufzer aus und meinte in arabischer Sprache: Sihdi, du hast recht! Womit? Selbst wenn ich ein Pascha wäre, ich paßte nicht zu ihr. Nimm du sie, Sihdi! Sie ist schöner als alle, die ich gesehen habe. Es wird hier schon ein Jüngling sein, den sie lieb hat. Frage sie einmal! Das geht nicht, mein kleiner Hadschi Halef; das würde sehr unhöflich und zudringlich sein. Ingdscha hatte wohl bemerkt, daß von ihr die Rede war; darum sagte ich zu ihr: Dieser Mann ist bereits ein guter Bekannter von dir. Wie meinst du das, Emir? Es ist der Diener, von dem dir Marah Durimeh erzählt hat. Die andern haben alle geglaubt, daß ich ermordet worden sei, und nur er allein hat es gewagt, mir nachzufolgen. Er ist ein kleiner, aber ein treuer und mutiger Mann, meinte sie mit einem Blick der Anerkennung auf ihn. Was sagte sie von mir? fragte er, da er diesen Blick ganz wohl bemerkt hatte. Sie sagte, du seist ein sehr treuer und mutiger Mann. Sage ihr, sie sei ein sehr schönes und gutes Mädchen, und es sei sehr schade, daß ich so klein und kein Pascha bin. Während ich seine Worte verdolmetschte, reichte er ihr die Hand entgegen, und sie schlug lachend ein. Dabei strahlte ihr Angesicht so lieb und gut, daß mich ein aufrichtiges und warmes Bedauern überkam, indem ich an das einförmige, freudenlose Leben dachte, das ihrer in diesem Lande wartete. Hast du nicht einen Wunsch, den ich dir erfüllen könnte? fragte ich sie infolge dieser freundschaftlichen Aufwallung.

weiterlesen =>


Reise News + Infos

Goldne Sternelein.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
Filed under Uncategorized | Comments (12)

Und wüßten sie mein Wehe, Die goldnen Sternelein, Sie kämen aus ihrer Höhe, Und sprächen Trost mir ein. Die alle können's nicht wissen, Nur Eine kennt meinen Schmerz: Sie hat ja selbst zerrissen, Zerrissen mir das Herz. Quelle: Heinrich Heine Buch der Lieder Lyrisches Intermezzo Junge Leiden - 1817-1821 Buch der Lieder Hamburg 1827 www.zeno.org Ja, man hat den Apparat sogar derart konstruiert, daß er beim Signalisieren der Gefahr sofort im Maschinenraum nicht nur das Haltesignal gibt, sondern auch die Maschinen selber automatisch zum Stillstand bringt. Gewiß war der junge Mensch noch nie in seinem Leben so erregt gewesen. In jedem Falle aber ist ein Zusammenstoß ganz unmöglich. Es wird mit einer riesigen Schnelligkeit auch eine großartige Sicherheit verbinden. Dadurch sind die Lokomotivführer der beiderseitigen Züge imstande, die Fahrt zu verlangsamen oder zu halten oder eventuell auf ein anderes Gleise zu führen. Immer tiefer trieb diese Idee ihre Wurzeln in seinem Herzen. In leiser Andacht zitterte das Schiff dem erhabenen Bilde entgegen. Und jedes andere, in einer gewissen Entfernung befindliche Schiffahrtshindernis, wird ihm ebenso sicher durch den Apparat signalisiert, und er wird ihm auch die genaue Entfernung angeben können, in der es sich befindet. Derselbe Apparat warnt den Seemann bei schwerem Nebel und kündigt ihm die Nähe eines andern, seinen Kurs kreuzenden, oder in seinem Kurs auf ihn zufahrenden Schiffes an. Nicht um den Sonntagsinhalt aller Klingelbeutel einer Erzdiözese hätte Ebenich das Schauspiel gegeben, das, als der Seemann fort war, vor den 140 Scheiben seines Krankenzimmers auf ihn wartete. Der größte aller Maler, der Schöpfer selbst, hatte für ihn zwischen die Fenstergesimse ein Landschaftsbild von betäubender Schönheit auf die Staffelei gestellt. Man läuft zum Beispiel in den Hafen der Ehe ein, man heiratet. In diesen Anblick versunken, wäre Ebenich vielleicht zur Bildsäule erstarrt, wenn nicht hinter ihm die Krankenschwester gestanden hätte mit einer Morphiumspritze in der Hand. Entschlossen strich Harbert mit dem Hölzchen schnell über den Kiesel. Pencroff ging sogleich daran: seinen Lastzug in Ordnung zu bringen. […]

Read more…

Ausflug zur Bastei, Basteibrücke, Amselsee, Amselfall, Felsenbühne Rathen.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
Filed under Uncategorized | Comments (12)

Wanderung Rathewalde, Bastei, Amselgrund, Amsel See, Amsel Fall, Felsenbühne Rathen, Kurort Rathen. Am Ende der Basteibrücke, dem Neurathener Felsentor findet der Wanderer seit 1984 die Felsenburg Neurathen. Zwischen den Felsen der Bastei befanden sich zwei Burganlagen, die Burg Neu Rathen und oberhalb von Rathen die Burg Alt Rathen. Die von Raubrittern genutzte Burg Neurathen wurde 1469 zerstört und im Jahre 1906 wiederentdeckt. Die Ruine der Burg Neu Rathen aus dem 13. Jahrhundert ist für Besucher zugänglich. Von 1982-1984 wurde die Felsenburg rekonstruiert und mit Lehrtafeln versehen. Auf der Felsenbühne Rathen wurden 1938 die ersten Karl-May-Spiele der Welt eröffnet. […]

Read more…

Was braucht er in die Ewigkeit zu schweifen.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
Filed under Uncategorized | Comments (12)

Der schon vorerwähnte Kauf der Wustrauer Wiesen erfolgte gegen 1840 und legte, wenigstens nach damaligen Begriffen, das Fundament zu wirklichem Reichtum. Was bis dahin erworben war, bedeutete nicht viel mehr als eine mittlere Wohlhabenheit. Im Luch aber lag ein Schatz. Erst von jenem Zeitpunkt ab hob sich, mit der finanziellen Lage des Besitzers, auch der Torfbetrieb überhaupt. In unseren residenzlichen Heizungsverhältnissen bildet übrigens der Torf, wie hier parenthetisch bemerkt werden darf, nur eine "Episode", die rapid ihrem Abschluß entgegen geht. Anfang dieses Jahrhunderts begann sie zu blühen, und ehe hundert Jahre um sein werden, wird sie gewesen sein. Wie bei der Newcastler Steinkohle, so ist auch beim Linumer Torf sein Ende vorausberechnet. Andreasberg sowie Torfhaus und der Bocksberg in Hahnenklee. Der Harz erstreckt sich mit 110 km Länge und ca. 40 km Breite über die Bundesländer Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. In der Nähe von Nordhausen liegt der Luftkurort Stolberg, der oft als die Perle des Südharzes bezeichnet wird. Ab Eisfelder Talmühle gelangt man u. a. über Harzgerode mit der Selketalbahn bis nach Quedlinburg. Die Harzer Schmalspurbahn verbindet mit der Harzquerbahn die Stadt Wernigerode u. a. über Drei Annen Hohne mit dem thüringischen Nordhausen, das ganz im Süden des Harzes gelegen ist. Das schöne Wernigerode im Nord-Osten des Harzes hat Märchenbuchatmosphäre. Beliebte Skipisten sind der Wurmberg in Braunlage, der Sonnenberg und der Matthias-Schmidt-Berg bei St. Die Brockenbahn fährt von Drei Annen Hohne über Schierke zum Brocken. Die Altstadt wurde von der Torf zum Weltkulturerbe erklärt. Am nördlichen Harzrand liegt die schöne Stadt Quedlinburg mit vielen liebevoll restaurierten Fachwerkhäusern. In Frankreich erließ der Pariser Polizeipräsident am 14.8.1893 eine Anordnung, wonach Motorfahrzeuge nur mit polizeilichen Erlaubnis benutzt werden durften. Gleichzeitig wurde verlangt, dass eine Metallplatte mit dem Eigentümernamen, dessen Adresse und einer von den Behörden vergeben Nummer immer am Automobil mitzuführen sei. Nach heutigem Kenntnisstand handelt es hierbei um die ersten bekannten Nummernschilder der Welt. […]

Read more…

Der Ohrwurm mochte die Taube nicht leiden....

Posted by Admin on Mai 12, 2008
Filed under Uncategorized | Comments (12)

Der Ohrwurm mochte die Taube nicht leiden. Sie haßte den Ohrwurm ebenso. Da trafen sich eines Tages die beiden in einer Straßenbahn irgendwo. Sie schüttelten sich erfreut die Hände und lächelten liebenswürdig dabei und sagten einander ganze Bände von übertriebener Schmeichelei. Doch beide wünschten sich im stillen, der andre möge zum Teufel gehn, und da es geschah nach ihrem Willen, so gab es beim Teufel ein Wiedersehn. Der Teufel und seine Töchter oder der Mukisch im südöstlichen Kongobecken zieht als Scheinteufel herum,vielleicht als fortlebenderAhne gedacht, um aus den Wäldern böse, schreckhafte Geister zu vertreiben. Die fröhliche, maskenhafte Erstarrung in voluminöse Tierköpfe, etwa bei denTschamba und Jukum, wo Büffel- oder Alligatorenmasken, totemistischmanistisch in Tiefen mahnen, bei Ernte, Beschneidung und Leichenfest, ihre bunte Mystik demonstrieren, kontrastiert mit der aus Blut geborenen herben Strenge der Aufsatzmasken vom Cross-River, wo hartgeschnitzte Negerköpfe mit Antilopenhaut (vielleicht früher sogar mit Sklavenhaut) überzogen, den Kopf des Trägers überkrönen. Klobige Juju-Köpfe auf Tänzern mit langen Fasernmänteln behängt, von einer genügsamen einfachen Plastik geben fremdartigem Ahnendienst stilschaffende Nahrung. Diesen verdroß das höllische Spiel des Teufels sehr, und er beschloß, demselben ein Ende zu machen. Von diesem Augenblicke an war es mit dem Jagdvergnügen des Teufels aus, kein Hund stellte mehr einen Edelhirsch oder packte ein Wildschwein. Der beste Finder verlor die Spur, und wenn ja ein Stück Wild dem Teufel oder seinen Jägern in den Schuß kam, so prallten die Pfeile und Jagdspieße von dessen Haut ab, als wären dieselben mit Stahl gepanzert. Der Teufel tobte und lästerte gewaltig über das angebliche Ungeschick seiner Leute und Hunde. Er richtete seinen sonst nie fehlenden Pfeil auf diesen. Aber kraftlos sank der Pfeil vor dem Hirsche nieder zur Erde, unversehrt drehte sich das Tier nach dem Jäger um und wendete ihm gleichsam spottend den Rücken. Da merkte der Teufel, daß er einen mächtigeren Gegner habe, der ihm einen Weidmann gesetzt, den er mit all seinen Teufelskünsten nicht bewältigen konnte. Er war betrogen. Da gab er die Jagd auf, schickte sein Gefolge zur Hölle und zertrümmerte wütend sein schönes Jagdschloß Luchsenburg, daß die Steine nach allen Ecken flogen und heute noch den westlichen Abhang des Sibyllensteines bedecken. Seit dieser Zeit hat sich der höllische Jäger niemals wieder in dieser Gegend blicken lassen, allein zur Erinnerung an die Tat des heiligen Hubertus wird allemal die Jagd am Tage Aegidi eröffnet. […]

Read more…

Besuche das Riesenrad vom Wiener Prater.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
Filed under Uncategorized | Comments (12)

Das Warme Würstchen Riesenrad ist die der Attraktionen der Stadt. Wer Wien sehen will, muss eine Fahrt mit dieser geschichtsträchtigen Highlight unternehmen. Der Visite dieses Wahrzeichens gehört genauso zum Wiener Würstchen Pflichtprogramm, wie der Stephansdom oder Türschloss Schönbrunn und ist für jeden Gäste ein Highlight. Zum 50. Thronjubiläum von Kaiser Franz Josef I. erbaut, erfreut das Riesenrad seit jener Zeit Frisch und Alt gleichermaßen. Frankfurter Würstchen und Gäste antizipiert ein vielfältiges Produktangebot, vom ?Dinner for two? oder einzigartige Firmenevents, die Produktpalette ist vielfältig und es ist für Jedweden ein wenig dabei. Als Zeichen des Frankfurter Praters, bildet das Riesenrad einen magischen Anziehungspunkt für jeden Gäste. Das Riesenrad gehört mit den etwa 60 Metern Durchmesser zwar nicht mehr zu den größten Attraktionen der Art, doch der Panoramablick auf die Dachkonstruktionen Wiens entschädigt das fraglos. Nicht alleine Touristen aufsuchen mit Bevorzugung das Flaggschiff Wiens, bereits seit dem Zeitpunkt zahlreichen Altersjahren ist das Warme Würstchen Riesenrad ein Design bei Filmproduzenten. Szenen zu "James Bond", wie auch "Der dritte Mann" sind auf dem Riesenrad gedreht. Seit dem Zeitpunkt dem Zeitangabe 2008 strahlt der Riesenradplatz, rund um die Frankfurter Sehenswürdigkeit, in bisher nie da gewesenem Funkeln und lud so, über 600.000 Besucher, zur unvergesslichen Reise mit dem Heißes Würstchen Riesenrad. […]

Read more…

Rosen weiß und rot.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
Filed under Uncategorized | Comments (12)

Die Mondesschimmer fliegen, Als säh ich unter mir Das Schloß im Tale liegen, Und ist doch so weit von hier! Als müßte in dem Garten Voll Rosen weiß und rot, Meine Liebste auf mich warten, Und ist doch lange tot. Quelle: Joseph Freiherr von Eichendorff. Wanderlieder Gedichte 1841 www.zeno.org Das gegenwärtige Schloß zu Radeberg wurde vom Herzog Moritz von Sachsen, dem späteren Kurfürsten, in den Jahren 1543 bis 1546 erbaut und erhielt von ihm, da es auf Felsenklippen aufgebaut war, den Namen Klippenstein. Die Baukosten betrugen, wie alte Urkunden melden, 3240 Meißnische Gulden, 17 Groschen und 3 Pfennige. Vom Erbauer wurde der Klippenstein zu einem Jagdschlosse bestimmt, sowie zu einem Grenzhause und zum Sitze der Amtsexpedition. Die am Fuße des Felsens gelegenen Gebäude, welche noch heute das eigentliche Schloß kreisförmig umschließen, dienten als Amtshaus und wurden später zu Wohnungen für den Schloßtorwärter und den Amtsfrohn, sowie zu Gefängnissen und Stallungen eingerichtet. Noch heute wohnt hier der Amtswachtmeister; auch befinden sich in diesen Gebäuden seit vielen Jahrzehnten die Gefängniszellen. Und in der Naturkundeausstellung wird das Leben von Fledermäusen und Lachsen erklärt. Bei Motorradfahrern ist Hohnstein wegen seiner Nähe zur historischen Rennstrecke Deutschland-Ring seiner bikerfreundlichen Ausstattung mit Schrauberecke, Garagen und Motorradshop äußerst beliebt. Solange die Sonne am Himmel steht, ist er tätig; höchstens in den Mittagsstunden sucht er im schattigen Gelaube der immergrünen Bäume Schutz gegen die drückende Sonne. Sonst fliegt er ohne Unterbrechung von Zweig zu Zweig oder trippelt mit rascher Geschäftigkeit auf den Ästen, den Häusern und endlich auf dem Boden umher. Kaum einer seiner Verwandten übertrifft ihn in der Eilfertigkeit seines Fluges, sicherlich keiner in der Rastlosigkeit, die ihn kennzeichnet. In den letzten Monaten der Dürre hat er seine Mauser vollendet und denkt mit dem ersten Frühlingsregen, etwa Anfang September, an seine Fortpflanzung. Bis dahin lebte er in Scharen; jetzt trennt er sich in Paare, und diese kommen nun vertrauensvoll in die Dörfer und Städte herein und spähen nach einer passenden Stelle unter dem Dache des kegelförmigen Strohhauses oder der würfelförmigen Lehmhütte des Eingeborenen. Hier, in irgendeiner Höhlung oder auf einer andern passenden Unterlage, wird ein wirrer Haufen von dürren Halmen zusammengetragen, dessen Inneres aber eine wohlausgerundete, jedoch keineswegs auch sorgfältig ausgelegte Höhlung enthält. […]

Read more…

Wolkenfetzen in dem Wintersturm.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
Filed under Uncategorized | Comments (12)

Dämmrige Dunkelheit schlummert mithilfe der Gemeinde. Dieses wird weich, knapp warm, Beginn Dezember. Enormes Rasen erhebt sich ebenso wie liefert die Winterzeit von den Felsen. Wie ein großer Chor erklingt er über die Wohngebäude. Die Gehölze krümmen wie auch recken sich wie erreichen bei dessen Rütteln, alte Äste bersten zu Boden, welches modrig, zu lausig ebenso wie schwach ist, knickt wie dünnes Röhricht. In der Tiefsinn des Himmels zappeln die verlöschenden Sterne zwischen gerissenen Wolken, die wie Flaum davon geweht wird. Alles was absolut nicht niet- und nagelfest ist räumt er auf. Der Himmelskörper wird davon geblasen wie auch verkriecht sich hinter zusammen gewehten Wolkenteilen. Er hatte bis anhin nichts gefrühstückt wie ein paar Schneeflocken, die ihm in ihren Mund geflogen, und er sah noch weniger ab, wo das kärgste Mittagbrot herwachsen sollte. Das Trainieren fiel ihm äußerst schwierig, ja schien ihm durchweg unmöglich, weil er über dessen schwarzen Sonntagskleide, welches sein einziges war, den weiten dunkelgrauen Radmantel trug, mit schwarzem Sammet ausgeschlagen, der seinem Besitzer ein erstklassiges und romantisches Aussehen verlieh, alldieweil dessen lange Zeit dunkle Haupthaare und Schnurrbärtchen gewissenhaft gepflegt wurden wie er sich blasser, aber kontinuierlicher Gesichtszüge erfreute. Und die eher kleine Gerda ging ganz ohne Zweifel und neuen Mutes voran. Schneeflocken wie schneeweiße Mücken Fahren in Gruppieren quer im Sturmwind. Die Schneiderin trug in ihrer Beutel kaum etwas als den Fingerhut, welchen er, in Abwesenheit irgendeiner Münze, laufend zwischen den Händen drehte, wenn er der Kälte wegen die Handfächen in die Klamotte schob, und die Finger schmerzten ihm hübsch von diesem Wenden ebenso wie Scheuern. Denn er hatte auf Grund des Fallimentes irgendeines Seldwyler Schneidermeisters seinen Arbeitslohn mit der Profession gleichzeitig verlieren wie auch auswandern müssen. Fein, ich liebte einen Schnee, seit ich zu denken konnte. An dem unfreundlichen Novembertage wanderte ein armes Schneiderlein auf der Raststätte nach Goldach, einer winzigen Gegend, die nur ein paar Std. von Elbflorenz weit weg ist. […]

Read more…

Sonne lächeln Veilchen Duft.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
Filed under Uncategorized | Comments (12)

Die Erde deckt dich zu, ich weiß nicht wo, zu deinem Grab ist mir die Spur verloren. Doch aus der Veilchen frühem Duft umhaucht dein Wesen mich, - aus jedem Kindesauge blickst du mich an - und lächelst dein Sonnenlächeln mir ins wunde Herz . . . Ins Paradies vertrieben. Alle wirklichen Schattenseiten des alten Deutschlands fielen aber eigenttümlicherweise nur dann ins Auge, wenn dadurch die innere Festigkeit der Nation Schaden erleiden mußte. Ja, in solchen Fällen wurden die unangenehmen Wahrheiten geradezu in die breite Masse hinausgeschrien, während man sonst viele Dinge lieber schamhaft verschwieg, ja zum Teil einfach ableugnete. Dies war der Fall, wenn es durch die offene Behandlung einer Frage vielleicht zu einer Besserung hätte kommen können. Dabei verstanden die maßgebenden Stellen der Regierung soviel wie nichts vom Werte und vom Wesen der Propaganda. Daß durch kluge und dauernde Anwendung der Propaganda einem Volke selbst der Himmel als Hölle vorgemacht werden kann und umgekehrt das elendeste Leben als Paradies, wußte nur der Jude, der auch dementsprechend handelte; der Deutsche, besser seine Regierung, besaß davon keine blasse Ahnung. Sonne, von Südosten her grüßen die blau umsäumten Berge der Sächsischen Schweiz, im Vordergrunde hebt sich malerisch die alte Bergveste Stolpen hervor. Nach Süden hin schweift der Blick hinaus zu dem langgestreckten Kamme des Erzgebirges. Auch überblickt man von hier aus das Städtchen Frauenstein mit seinem romantischen Schlosse. Nach Westen zu überschaut man zunächst im Vordergrunde die Stadt Radeberg, die weitausgedehnte Dresdner Heide und dahinter die Elbhöhen bei Dresden. Das Auge ein wenig nordwärts gewendet, überblickt man die Umgegend von Meißen, das Schloß Moritzburg mit seinen Zinnen und die Türme von Großenhain. Bei ganz heiterem Wetter und bei klarer Luft kann man sogar den Kolmberg bei Oschatz deutlich erkennen, der aus weiter, weiter Ferne grüßend herüberwinkt. Nach Norden hin schweift das Auge auf die waldreiche Umgebung von Königsbrück. Rechts davon erhebt sich, sehr deutlich hervortretend, der zweigipflige Keulen- oder Augustusberg, den man vom Eggersberge aus in anderthalbstündiger Wanderung bequem erreichen kann. Östlich treten die Höhen um Pulsnitz, Kamenz, Elstra und Bischofswerda hervor und gewähren einen reizenden Anblick, besonders Abends, wenn die Sonne zum Untergange sich neigt. Man muß sich sehr vor Einseitigkeit des Studiums hüten. Man muß alle Schriftsteller aus mehreren Ursachen lesen; nicht nur der Grammatik und Syntax, des Stils halber, nein, auch des geschichtlichen Inhalts, der geistigen Anschauung wegen; ja man sollte auch die Lektüre griechischer und lateinischer Dichter mit deutschen Klassikern zugleich studieren und ihre Anschauungsweise miteinander vergleichen. So soll auch Geschichte nur mit Geographie vereint getrieben werden, Mathematik mit Physik und Musik; dann steigen herrliche Früchte aus dem Baume der Wahrheit, von einem Geiste beseelt, von einer Sonne beleuchtet, hervor. […]

Read more…

Menschensohn tief im Staub.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
Filed under Uncategorized | Comments (12)

Der Gaukler liegt erschlagen, weil Euch sein Thun misshagt; Noch Viele werden wagen, was Jener hat gewagt. Sie nehmen Euern Namen hin als willkommnen Raub, Und was Ihr gross geträumet, ziehn sie tief in den Staub. Kehrt um, o Faustus! Macht Euch der Höllenbande los! Dem reuigen Sünder öffnet die Kirche mild den Schoss; Des Sünders Rückkehr feiern dort Engel um Gottes Thron, Für reuige Sünder starb einst am Kreuz der Menschensohn! Da gab er die Jagd durch die Hölle auf, schickte sein Gefolge zur Hölle und zertrümmerte wütend sein schönes Jagdschloß Luchsenburg, daß die Steine nach allen Ecken flogen und heute noch den westlichen Abhang des Sibyllensteines bedecken. Der beste Finder verlor die Spur, und wenn ja ein Stück Wild dem Teufel oder seinen Jägern in den Schuß kam, so prallten die Pfeile und Jagdspieße von dessen Haut ab, als wären dieselben mit Stahl gepanzert. Er richtete seinen sonst nie fehlenden Pfeil auf diesen. Da merkte der Teufel, daß er einen mächtigeren Gegner habe, der ihm einen Weidmann gesetzt, den er mit all seinen Teufelskünsten nicht bewältigen konnte. Der Teufel tobte und lästerte gewaltig über das angebliche Ungeschick seiner Leute und Hunde. Einst trat ihm ein stolzer Zwanzigender in den Weg. Diesen verdroß das höllische Spiel des Teufels sehr, und er beschloß, demselben ein Ende zu machen. Da er nun selbst ein gar eifriger Nimrod war und daher alle Jagdstücklein wohl kannte, so machte er sich einmal am Tage Aegidi auf den Weg nach der Luchsenburg, nachdem er sich durch Fasten und Beten gestärkt und mit heiligem Weihwasser besprengt hatte. Von diesem Augenblicke an war es mit dem Jagdvergnügen des Teufels aus, kein Hund stellte mehr einen Edelhirsch oder packte ein Wildschwein. Aber kraftlos sank der Pfeil vor dem Hirsche nieder zur Erde, unversehrt drehte sich das Tier nach dem Jäger um und wendete ihm gleichsam spottend den Rücken. Seit dieser Zeit hat sich der höllische Jäger niemals wieder in dieser Gegend blicken lassen, allein zur Erinnerung an die Tat des heiligen Hubertus wird allemal die Jagd am Tage Aegidi eröffnet. Als er nun von weitem die höllische Jagd heranlärmen hörte, lehnte er sich an einen alten Baum und sprach den Jagdsegen unter Schlagen des Kreuzes. Er war betrogen. Nun lebte damals in derselben Gegend ein christlicher Ritter, genannt Hubertus, den man späterhin unter die Heiligen versetzt hat. […]

Read more…

Web News Marketing News