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Komet mit Schweif und

Der Lichtbüschel. - Der Missionar. - Entführung in einem Lichtstrahl. - Der Lazaristen-Priester. - Wenig Hoffnung..- Des Doctors Sorge. - Ein Leben […] Mehr lesen

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Kindlein

In dunkler Straße das niedre Haus - vorüberflutet der Welt Gebraus. Voll Stroh die Lade, nicht Bett noch Schrein, und drüber des leuchtenden Sternes […] Mehr lesen

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Tränenflut lang und

Ich hab im Traum geweinet, Mir träumte, du lägest im Grab. Ich wachte auf, und die Träne Floß noch von der Wange herab. Ich hab im Traum geweinet, […] Mehr lesen

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Wie das Jahre 1734 einen längeren Aufenthalt am Rhein

gebracht hatte, so brachte das folgende Jahr eine mehrmonatliche Reise nach Ostpreußen.

Uns aber beschäftigen diese Ausflüge nicht, wir halten uns vielmehr innerhalb der Bannmeile von Ruppin und versuchen ein Bild dieser späteren Ruppiner Tage.

Das Rheinsberger Schloß schmückt und erweitert sich mehr und mehr, der Tag der Übersiedelung jedoch ist noch fern und die bescheidenen Ruppiner Räume müssen zunächst noch genügen. Die Stadtwohnung läßt viel zu wünschen übrig, aber es bedrückt nicht, denn wenigstens die Sommermonate gehören dem "Garten am Wall". Hier lebt er heitere, mußevolle Stunden, die Vorläufer jener berühmt gewordenen Tage von Rheinsberg und Sanssouci. Allabendlich, nach der Schwere des Dienstes, zieht es ihn nach seinem "Amalthea"15 hinaus. Der Weg durch die häßlichen Straßen der alten Stadt ist ihm unbequem, so hat er denn für ein Mauerpförtchen Sorge getragen, das ihn unmittelbar aus dem Hofe seines "Palais" auf den Wall und nach kurzem Spaziergang unter den alten Eichen in die lachenden Anlagen seines Gartens führt. Da blüht es und duftet es; Levkojen und Melonen werden gezogen, und auf leise ansteigender Erhöhung erhebt sich der "Tempel", der Vereinigungspunkt des Freundeskreises, den der Kronprinz hier allabendlich um sich versammelt. Das Souterrain enthält eine Küche, der "Tempel" selbst aber ist einer jener oft abgebildeten Pavillons, die auf sechs korinthischen Säulen ein flachgewölbtes Dach tragen und sich in den Parks und Gärten jener Epoche einer besonderen Gunst als Eßzimmer erfreuten. Der Mond steht am Himmel, in dem dichten Gebüsch des benachbarten Walls schlagen die Nachtigallen, die Flamme der Ampel, die von der Decke herabhängt, brennt unbeweglich, denn kein Lüftchen regt sich, und keine frostig abwehrende Prinzlichkeit stört die Heiterkeit der Freunde. Noch ist kein Voltaire da, der seine Pikanterien mit graziöser Handbewegung präsentiert, noch fehlen die Algarotti, d'Argens und Lamettrie, all die berühmten Namen einer späteren Zeit, und Offiziere seines Regiments sind es zunächst noch, die hier der Kronprinz um sich versammelt: von Kleist, von Rathenow, von Knobelsdorff,16 von Schenkendorff, von Gröben, von Buddenbrock, von Wylich, vor allem - Chazot.17

Das Leben, das er mit diesen Offizieren führte, war frei von allen Fesseln der Etikette, ja ein Übermut griff Platz, der unseren heutigen Vorstellungen von Anstand und guter Sitte kaum noch entsprechen dürfte. Fenstereinwerfen, Liebeshändel und Schwärmer abbrennen zur Ängstigung von Frauen und Landpastoren, zählte zu den beliebtesten Unterhaltungsmitteln. Man war noch so unphilosophisch wie möglich.

So kam der August 1736, um welche Zeit der Umbau des Rheinsberger Schlosses beendet war. Von da an beginnen die glänzenden und vielgefeierten Rheinsberger Tage. Aber diese Rheinsberger Tage, die das Ruppiner Leben verdunkelt haben, waren doch nicht so völlig das Ende desselben wie gewöhnlich geglaubt wird. Vielmehr fand jetzt ein Austausch, eine Art Rückzahlung statt, und wenn von 1733 an die Rheinsberger Ausflüge Ruppin um die andauernde Anwesenheit des Kronprinzen gebracht hatten, so war von jetzt an Ruppin der Gegenstand und das Ziel beständiger, wenn auch zum Teil durch den "Dienst" gebotener Besuche. Viele seiner Briefe geben Auskunft darüber, wie teuer ihm die Stadt, in der er vier glückliche Jahre verlebt hatte, geworden war. Entweder tragen jene Briefe das Datum Ruppin und führen dadurch den Beweis längeren oder kürzeren Aufenthalts daselbst, oder flüchtige, von Potsdam, Berlin und anderen Punkten aus geschriebene Zeilen, sprechen eine Sehnsucht aus nach seiner "geliebten Garnison". So schreibt er im Juni 1737 an Suhm: "Den 25. geh' ich wieder nach ›Amalthea‹, meinem Garten in Ruppin. Ich brenne vor Ungeduld, meinen Wein, meine Kirschen und meine Melonen wieder zu sehen", und 1739 noch (am 16. Juni) heißt es in einem vom Ruppiner Garten aus datierten Briefe: "Ich werde morgen nach Rheinsberg gehen, um allda nach meiner kleinen Wirtschaft zu sehen; hier wollen keine Melonen reif werden, so gerne wie ich auch gewollt, daß ich meinem gnädigsten Vater die Erstlinge des Jahres hätte schicken können."

Diese beiden Briefe sind insoweit wichtig, als sie keinen Zweifel darüber lassen, daß Kronprinz Friedrich seinem "Amalthea" zu Ruppin keineswegs den Rücken kehrte, vielmehr vom August 1736 an eine Art Doppelwirtschaft führte und an die Gärten und Treibhäuser beider Plätze die gleichen Ansprüche erhob. Sonntags las er in Ruppin seine Predigt, während Des Champs vor der Kronprinzessin und dem Hofe in Rheinsberg predigte.

Selbst noch unmittelbar nach der Thronbesteigung (im Sommer 1740) sah die Stadt Ruppin den nunmehrigen König Friedrich II. mehrfach in ihren Mauern, und bis zum Spätherbst desselben Jahres blieb es zweifelhaft, ob Ruppin oder Potsdam oder Rheinsberg der erklärte Lieblingsaufenthalt des neuen Königs werden würde. Großartige Gartenanlagen, wie sie damals entworfen wurden, schienen für Ruppin zu sprechen, aber die weite Entfernung von der Hauptstadt führte schließlich zu anderen Entschlüssen. Die Terrassen von Sanssouci wuchsen empor und - Ruppin war vergessen. Es ist zweifelhaft, ob der große König in seiner sechsundvierzigjährigen Regierung es jemals wiedergesehen hat.

Die Frage bleibt uns zum Schlusse, was wurde aus diesen Schöpfungen, großen und kleinen, die die Anwesenheit des Kronprinzen ins Dasein rief? Was haben einhundertundfünfzig Jahre zerstört, was ist geblieben?

Zunächst das Stadt-Palais. 1744 schenkte es der König an seinen jüngsten Bruder, den Prinzen Ferdinand, der zum Chef des in Ruppin garnisonierenden Regiments ernannt worden war. In dieser seiner Eigenschaft als Chef des nunmehrigen Regiments Prinz Ferdinand, scheint genannter Prinz bis 1787, wo das große Feuer die Stadt zerstörte, wenigstens zeitweilig in Ruppin residiert und das vormalig kronprinzliche Palais bewohnt zu haben.18 Dies ergibt sich mit einiger Gewißheit aus der Existenz zweier etwa aus dem Jahre 1780 herstammender Bildnisse, die - bei Gelegenheit des Brandes von 1787 gerettet - einem anderen Gebäude wie dem Prinz Ferdinandschen Palais nicht wohl angehört haben können. Es sind dies die Bildnisse der Kaiserin Katharina von Rußland und der Königin Maria Antoinette, Porträts, die hier schwerlich anzutreffen gewesen wären, wenn nicht der Prinz auch noch in der Zeit nach dem Siebenjährigen Kriege wenigstens vorübergehend an dieser Stelle geweilt hätte. Was die Porträts selber angeht, so macht das der schönen Habsburgerin einen sehr gefälligen Eindruck, während das der Kaiserin Katharina mit dem Andreaskreuz auf der Brust nicht bloß durch Umwandlung aus einem ursprünglichen Kniestück in ein Bruststück, sondern weit mehr noch durch einen plump aufgetragenen Firnis an Wert und Ansehen verloren hat. Die Transponierung in ein Bruststück erfolgte, wie mir der gegenwärtige Besitzer vertraulich mitteilte, lediglich unter Anwendung einer großen Zuschneideschere, und war nötig, weil die ganze untere Partie der Kaiserin schwer gelitten hatte. Der Erzähler selbst ahnte dabei nichts von dem Bedeutungsvollen seiner Tat, am wenigsten aber von der historischen Gerechtigkeit, die die große Zuschneideschere geübt hatte.

Das "Palais" selbst ist niedergebrannt, und ein apart aussehendes Haus (das sogenannte Molliussche Haus) ist auf dem Grund und Boden aufgeführt worden, auf dem 1732 die nachbarlichen Häuser des Obersten von Wreech und des Oberstleutnants von Möllendorff zu einer Art von prinzlichem Palais verbunden worden waren. Die Straße, die zu diesem Hause führt, führt wie billig den Namen der Prinzenstraße, und ein prächtiger alter Lindenbaum, der seine Zweige vor dem poetisch dreinschauenden grauweißen Hause ausbreitet, schafft ein Bild, wie's dieser Stelle paßt und kleidet.

Zwischen dem Hause und der Stadtmauer liegt ein Gärtchen. Wir passieren es und stehen vor der auf den "Wall" hinausführenden Mauerpforte, die der Kronprinz allabendlich benutzte, wenn er nach dem Dienst und der Arbeit des Tages sich erhob, um im "Tempel" den obenbenannten Freundes- und Offizierskreis um sich her zu versammeln.

Die Tür existiert nicht mehr, und es bedarf eines Umwegs, um die Außenseite der Mauer und dadurch zugleich den "Wall" zu gewinnen.

Seine schattigen Gänge führen uns jetzt nach "Amalthea".

Hier im Garten ist noch manches, wie's ehedem war. Allerhand Neubauten entstanden, aber die Einfassung blieb, und die hohen Platanen im Hintergrunde, die über die Mauer hinweg mit den draußen stehenden Bäumen Zwiesprach halten, sind noch lebendige Zeugen aus den friderizianischen Tagen her.19 Vor allem existiert noch der "Tempel" selbst. Aber freilich, es sind keine Säulen mehr, die das Kuppeldach tragen, sondern ein solides Mauerwerk mit Tür und Fenstern ist an ihre Stelle getreten und bildet ein mäßig großes Rundzimmer, das eben ausreicht zu einem Souper zu sechs.

Wir sind die glücklich Geladenen. Der Wein lacht in den Gläsern, die Girandolen brennen und vom Garten her durch die offenstehende Tür treffen Mondlicht und Abendkühle den froh versammelten Kreis. Es ist, als wäre die alte Zeit wieder da, und ungesucht wird unser Beisammensein zu einer Darstellung aus: "Kronprinz Friedrich in Ruppin." Unsere Kostüme freilich lassen viel vermissen (denn an was erinnerten unsere Reiseröcke weniger als an die silbergestickten Uniformen der Offiziere des kronprinzlichen Regiments), aber was den Kostümen fehlt, wird aufgewogen durch die künstlerische Treue der Kulissen und Requisiten. Die Spiegel mit ihren Rahmen in Barock, die Tische mit ihren ausgeschweiften Füßen, die Atlasgardinen, endlich das die "Geburt der Venus" darstellende Deckenbild - alles erinnert an jenes aus prosaischen und poetischen Elementen so reizvoll und so wunderlich gemischte Stück Zeit, das sein Kleid in den Schlössern der Ludwige, seinen historischen Gehalt aber in den Schlössern der Friedriche empfing. Und dort ist er selbst, der seinem Jahrhundert den Namen gab. Aus der Nische hervor leuchtet sein Auge, um ihn her aber, an den Wandpfeilern entlang, schließt sich ein bunter Kreis von Zeitgenossen: Prinz Heinrich und Voltaire, Zieten und Lessing, Gluck und Kant.

Unsere Gläser klingen zusammen.

"Es lebe die alte Zeit."

Aber draußen schlugen die Nachtigallen, und ihr Schlagen klang wie ein Protest gegen die "alte Zeit" und wie ein Loblied auf Leben und Liebe.

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Quellenangaben:
Theodor Fontane
Wanderungen durch die Mark Brandenburg
Die Grafschaft Ruppin 1859 bis 1861
Wohlfeile Ausgabe von 1892

 

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Komet mit Schweif und glänzend Licht

Der Lichtbüschel. - Der Missionar. - Entführung in einem Lichtstrahl. - Der Lazaristen-Priester. - Wenig Hoffnung..- Des Doctors Sorge. - Ein Leben der Entsagung. - Ueberschreiten eines Vulkans. Der Baobab, über welchem der Victoria fast unbeweglich schwebte, stand im Mittelpunkt einer Lichtung, inmitten von Sesam- und Zuckerrohrfeldern. Man unterschied etwa fünfzig niedrige, kegelförmige Hütten, um welche zahlreiche schwarze Individuen hin und her wogten. Hundert Fuß unter dem Ballon war ein Pfahl aufgerichtet, an dessen Fuß ein menschliches Wesen lag; es war ein noch junger Mann von höchstens dreißig Jahren mit langem, schwarzem Haar, halb entkleidet, abgezehrt, blutüberströmt, mit Wunden bedeckt und das Haupt auf die Brust geneigt wie Christus am Kreuze. Ich erhielt etwa 25 Kopien, durch den zunehmenden Einfluss der italienischen und französischen Dichtung und den erneuten Rückgriff auf die lateinische Lyrik von Horaz begann in der deutschen Barockzeit eine neue Tradition vielfältiger und formstrenger Gesellschaftslyrik. In der Barockzeit bestand die Trennung zwischen geistlicher und weltlicher Lyrik weiter fort. Das war aber nur der erste Akt für mich. Hauptthema der Dichtung vor bzw. bis Schiller war die Suche des liebenden und deshalb umherirrenden Dichters nach der verlorenen Geliebten. Etwa eine Woche lang war ich traurig. Aber dann überlegte ich mir, dass ich eben die Bedeutung dieser Geschehnisse in meinem Leben und in der Literatur einordnen wollte. Der Ordnungsbegriff Lyrik in Form lyrischer Poesie wird seit dem 18. Jahrhundert als Gattungsbezeichnung verwendet, seit dem 19. Jahrhundert wird er zudem oft synonym mit Poesie, Gedicht und seltener Dichtung gebraucht. Ich wollte über Tiatanen schreiben, auch, wenn ich darüber auf sehr poetische Art und Weise schrieb. Der Verfasser poetischer Texte formuliert Gefühle und Gedanken eines lyrischen Subjekts, das der Perspektive des Autors entsprechen kann, aber nicht muss. Im späten 18. Jahrhundert überwanden Goethe die Auswirkungen der Restauration, deren Dichtung sich hauptsächlich auf die Übersetzung lateinischer Klassiker beschränkte, und besonders der spätere Nationaldichter ebnete den Weg zur deutschen Romantik. […] Mehr lesen >>>


Kindlein

In dunkler Straße das niedre Haus - vorüberflutet der Welt Gebraus. Voll Stroh die Lade, nicht Bett noch Schrein, und drüber des leuchtenden Sternes Schein! Und drinnen das reichste Glück der Welt: die Mutter, welche ihr Kindlein hält. Bei einem Kosmopoliten können sie, auf einem festen Grunde von Moralität, wohl noch etwas Gutes wirken. Daß ein Student den Tag vorher, ehe er durchgeht, seine Schulden bezahlt, schien ein starker Beweis des Wahnsinns. Ich überlasse den Philanthropen die Betrachtung über diesen Schluß, der eine sehr schlimme Meinung von der Sittlichkeit unserer Jugend verrät. Der Sturm wird bei mir nie so hoch, daß er mich von der Base, auf welcher ich als vernünftiger, rechtlicher Mann stehen muß, herunterwürfe. Meine meisten Schicksale lagen in den Verhältnissen meines Lebens; und der letzte Gang nach Sizilien war vielleicht der erste ganz freie Entschluß von einiger Bedeutung. Was sollte ein Dorfpfarrer mit diesen Gärungen? Der Deich war aufgeweicht und bildete eine große Pfütze. Wann das schwarze und trübe Gewölk den Himmel überzieht bei nächtlicher Weil, wann Sturmwind und Ungewitter die Wolken unter einander treiben, wann Blitze und Donner sich häufig sehen und hören lassen, da wird man wenig Stern am Himmel abnehmen. Am Ufer brüllen die Affen in einem schaurigen Chor. Eine Wand aus kaltem Glas trennte sie von ihrem Mann. Also, wann in einem Haus nichts als Fluchen, Schwören, Gotteslästern, ja stetes Donnern und Hageln zu allen Worten gesetzt wird, so wird man wenig Glück und Stern erfahren. Von nun an war der Schoß Deborahs trocken und fruchtlos. Weder Fried, weder Glück, noch Segen, weder Nutzen noch Fortgang, weder Heil noch Wohlfahrt, weder etwas anders Gutes, was Namen es immer haben kann, wird bei demjenigen seyn, der das Fluchen und Gotteslästern zuläßt; dessentwegen seyen gewarnet alle diejenigen, welche allerlei unnütze Bursch, absonderlich die Spieler in ihren Gärten aufhalten, bei denen das Gotteslästern fast niemalen ausbleibt. Aber Mort läßt jetzt seinen Herrn von der Schulter herunter. […] Mehr lesen >>>


Tränenflut lang und bitterlich

Ich hab im Traum geweinet, Mir träumte, du lägest im Grab. Ich wachte auf, und die Träne Floß noch von der Wange herab. Ich hab im Traum geweinet, Mir träumt', du verließest mich. Ich wachte auf, und ich weinte Noch lange bitterlich. Ich hab im Traum geweinet, Mir träumte, du bliebest mir gut. Ich wachte auf, und noch immer Strömt meine Tränenflut. Quelle: Heinrich Heine Buch der Lieder Lyrisches Intermezzo Junge Leiden - 1817-1821 Buch der Lieder - Grab ists was Endlich tönte. Mit dumpfem Heulen stürzt der fessellose BannThalwärts, und auf fahlem Rosse führt der Tod die Scharen an. Kaum enteilet, schon zur Stelle ihre Flügel trägt der Sturm. Flammenpfeil auf Flammenpfeile zucken nach dem stolzen Turm:Wo die Größe Rache heischet, Hoheit als Verbrechen gilt,Schirmen vor der bösen Geister Wüten weder Kreuz noch Bild. Wie vorm blanken Henkersschwerte Sünder auf dem Hochgericht,So erbleichen Marmorsäulen bei der Blitze falbem Licht. Sprühnde Feuerschlangen züngeln mordbegierig durch die Nacht,Und die grauen Mauern wanken vorm Gebrüll der Geisterschlacht. Von der Zinne des Palastes stürzt der Blitz den Heidengott,Schleudert dann den Kirchenheilgen hinterdrein mit wildem Spott,Schmilzt das Schwert des ehrnen Engels, der das Kaisergrab bewacht Die Girandola der Hölle lodert auf in dieser Nacht. Der für Hinterbliebene des Verstorbenen entstehende Pflegeaufwand ist unterschiedlich und mit dem Anlegen des Grabs fixiert. Ein individuelles Erd- oder Urnengrab muss nach den meisten Friedhofsstatuten bepflanzt werden. Angehörige können diese Aufgabe selbst übernehmen oder einem Gärtner oder sonstiger Dienstleistungsinstitution übertragen. Jedoch gibt es Grabarten mit geringen oder sogar ohne Pflegeaufwand entsteht, Gemeinschaftsgräber sind ein Beispiel dafür. Kosten dafür entstehen in der Regel mit dem Erwerb der Grabstelle. Ruhezeiten und die Möglichkeit die Laufzeit der Grabstelle zu verlängern unterscheiden sich je nach Vorgabe der jeweiligen örtlichen Rechtsvorschriften. […] Mehr lesen >>>


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