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Pferde Haben Platz Wo Futter Ist

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Durchs wilde Kurdistan - Fünftes Kapitel AD

Wir überlassen euch ein Haus, in welchem ihr gemeinsam schlafen könnt. Haben auch unsere Pferde Platz? Ja; es ist ein Hof an dem Hause, wo sie stehen können. Werden wir es allein bewohnen? Es soll niemand darin bleiben dürfen. Siehe, da reitet schon einer fort, um diesen Befehl zu überbringen. Wollt ihr die Speisen geschenkt erhalten, oder werdet ihr sie bezahlen? Wir wünschen, eure Gäste zu sein. Versprichst du mir das? Ich verspreche es. Du bist wohl der Nezanum *) dieses Dorfes? Ja, ich bin es. So reiche mir deine beiden Hände und sage, daß ich dein Hemscher **) bin! Er that es, aber doch mit einigem Widerstreben. Jetzt fühlte ich mich sicher und winkte den Gefährten, *) Vorsteher. **) Freund, Genosse. heranzukommen. Wir wurden von den Kurden in die Mitte genommen und dann galoppierten wir in das Dorf hinein, wo vor einem verhältnismäßig ansehnlichen Hause Halt gemacht ward. Das ist euer Haus für diese Nacht, erklärte der Nezanum. Tretet ein! Ich besah mir das Gebäude, ehe ich abstieg, von außen. Es hatte nur das Erdgeschoß und auf dem platten Dache eine Art von kleinem Schuppen, in welchem Heu aufbewahrt zu werden schien. Der an das Gebäude stoßende Hofraum wurde von einer breiten Mauer umgeben, welche ungefähr drei Ellen hoch war und von einem schmalen Buschwerk überragt ward, das sich an der hinteren Seite der Mauer hinzog. In diesen Hof konnte man nur durch das Haus gelangen. Wir sind zufrieden mit dieser Wohnung. Woher nehmen wir das Futter für unsere Pferde? fragte ich nun. Ich werde es euch senden, lautete die Antwort. Da oben liegt aber ja Futter, sagte ich und wies auf den Schuppen. Er sah sichtlich verlegen empor und antwortete dann: Das ist nicht gut; es würde euren Tieren schaden. Und wer besorgt uns die Speisen? Ich selbst werde sie bringen nebst Licht. Wenn ihr etwas wünscht, so sagt es mir. Ich wohne in jenem Hause. Er zeigte auf ein Gebäude, welches ziemlich in der Nähe stand. Wir stiegen ab und führten unsere Pferde in den Hof. Dann besahen wir uns das Innere des Hauses. Es bestand nur aus einem einzigen Gemache, welches aber durch ein dünnes Flechtwerk von Weiden in zwei ungleiche Hälften geteilt war. Jede derselben hatte zwei Löcher, die als Fenster dienten und mit einer Matte verhängt werden konnten. Diese Löcher waren ziemlich hoch, aber so schmal, daß man kaum den Kopf hindurchstecken konnte. Die Diele bestand aus gestampftem Lehm und war an der hintern Seite eines jeden Gemaches mit einem Binsenteppich belegt. Eine weitere Ausstattung gab es nicht. Die Thüren konnten beide mit einem starken Balken fest verschlossen werden; hier wenigstens also war uns Sicherheit geboten. Im Hofe lag einiges alte Holzwerk nebst etlichen Gerätschaften, deren Zweck ich nicht erraten konnte. Wir befanden uns allein, denn auch der Nezanum war draußen geblieben, und nun hielten wir großen Rat. Glaubst du, daß wir sicher sind? fragte mich der Scheik. Ich bin im Zweifel darüber. Der Nezanum hat mir alles versprochen und wird es auch halten. Wir sind seine Gäste und die Gäste des ganzen Dorfes. Aber es waren viele da, die nicht zu dem Dorfe gehörten. Diese können uns nichts thun, erwiderte er. Wenn sie einen von uns töteten, wären sie der Blutrache des ganzen Dorfes verfallen, dessen Gäste wir sind. Und wenn sie uns nicht töten, sondern nur bestehlen wollen? Was können sie uns nehmen? Die Pferde, vielleicht die Waffen, vielleicht noch mehr. Der ernste Scheik Mohammed Emin streichelte jetzt lächelnd seinen Bart und sagte: Wir würden uns wehren. Und dabei der Blutrache verfallen, ergänzte ich. Warten wir es ab! meinte er. Da trat auch der Engländer ein, welcher draußen im Hofe umhergestöbert hatte. Seine Nase lag auf der rechten und sein Mund auf der linken Seite des Gesichtes, ein ganz sicheres Zeichen, daß ihm etwas Merkwürdiges passiert sei. Hm! räusperte er sich. Habe etwas gesehen! Interessant! Yes! Wo? So erzählt doch nur! Pst! Nicht in die Höhe sehen! War im Hofe. Schmutziger Platz das! Sah die Büsche an der Mauer und stieg hinauf. Schöner Ueberfall von draußen herein! Würde prächtig gehen. Blicke auch hinauf zum Dache und sehe ein Bein. Well! Eines Mannes Bein. Es guckte einen Augenblick lang aus der Hütte heraus, wo Futter ist. Habt Ihr auch recht gesehen, Sir? Sehr recht! Yes!

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making of www.7sky.de.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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making of www.7sky.de - Virtuelle Arbeit - principle of virtual work - Virtuelle Realität - virtual world - Hat aber dieser Gebrauch sechs Jahrhunderte nach Reinmar fortgedauert, so darf man auch viere über diesen hinaufgehn und an die Winelieder und Lieder von der Blässe (de pallore) gemahnen, die den Klosterfrauen im Jahre 789 verboten wurden. Die seltsame Versetzung der Farbe auf eine Eiche und so weiter scheint der Vorstellung entnommen zu sein, wonach nicht bloß Personen, sondern auch was ihnen anhängt, das Fieber, das Unglück, in den Wald oder auf eine wilde Aue, in oder auf Bäume, verwünscht werden können. Dagegen ist die allen dreien gemeinsame, den ganzen Inhalt bestimmende Frage so eigentümlich und doch dabei so gleichmäßig und formelhaft, die Übereinstimmung des ersten mit dem zweiten in der Anlage und in Einzelheiten so augenscheinlich, daß man einen geschichtlichen Zusammenhang nicht füglich ablehnen kann. In der naheliegenden Schlußwendung weicht dieses letzte Lied von dem Sinne der beiden älteren ab. Das älteste, Reinmars Kunstlied, für das Vorbild der beiden andern anzunehmen, dasselbe nach Zwischenräumen von je drei Jahrhunderten einfacher in der Form und volksmäßiger im Stile, wiederauftauchen zu lassen, ist weit nicht so natürlich, als die Annahme eines schon dem Minnesänger vorgelegenen Gebrauches, Lieder von der bleichen Frauenfarbe zu singen. Die einzige Hoffnung war ein energisches Eingreifen Napoleons. Aber noch Jahre nachher sagte Bismarck, Napoleon habe einen schweren Fehler begangen, als er während des böhmischen Krieges versäumte, Belgien als Pfand zu besetzen. An eine Einwilligung zur Annexion deutscher Gebiete war natürlich für Preußen nicht zu denken: es hätte dadurch alles Vertrauen in Deutschland eingebüßt. Das preußische Heer hingegen war mobil und ergänzte sich täglich durch neue bedeutende Aushebungen. Moltke hatte denn auch dezidiert erklärt, daß er sich einem Dreifrontenkrieg gewachsen fühle. Es konnte, durch das mexikanische Abenteuer geschwächt, am Rhein nicht einmal eine ebenso starke Armee aufstellen wie 1859 in Italien, und selbst dies hätte Wochen in Anspruch genommen. Zudem trug Bismarck kein Bedenken, durch General Klapka aus ungarischen Kriegsgefangenen eine Legion bilden zu lassen, die zur Insurgierung Ungarns bestimmt war. […]

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Das Mädchen mochte neunzehn Jahre zählen, war .

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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hoch gebaut und von so kräftigen Körperformen, daß sie ohne Bedenken die Frau eines Flügelmannes aus der alten, preußischen Riesengarde hätte werden können. Dennoch war das Gesicht ein mädchenhaft weiches und hatte jetzt, dem Fremden gegenüber, sogar einen sehr bemerkbaren Anflug von Schüchternheit. Sallam, Emir! grüßte sie mit fast leiser Stimme. Sallam! antwortete ich. Du bist Ingdscha, die Tochter des Rais von Schohrd? Ja, Herr. Verzeihe, daß ich mich nicht erhebe, um dich zu begrüßen. Ich bin an diesen Pfahl gebunden. Ich denke, Madana hat dich einstweilen frei gemacht? Nur die Hände. Warum nicht auch das übrige? Sie bog sich sofort zu mir nieder, um mir die Stricke zu lösen, ich aber wehrte ab: Ich danke dir, du Gute! Aber ich bitte dich dennoch, es nicht zu thun, da wir zu lange Zeit brauchen, um mich wieder zu binden, wenn jemand kommt. Madana hat mir alles erzählt, erwiderte sie. Herr, ich werde nicht leiden, daß […]

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Wiegenlied.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Die Erde deckt dich zu, ich weiß nicht wo . . . Auf deinem Grabe blühen keine Blumen, kein Vogel singt ein Wiegenlied für dich; und dennoch schlummerst du so tief und süß, so tief und süß, wie selbst in Mutterhut kein Kindesauge sich zum nächtigen Frieden schließt. Ein Mensch, der durch und durch nur historisch empfinden wollte, wäre dem ähnlich, der sich des Schlafens zu enthalten gezwungen würde, oder dem Tiere, das nur vom Wiederkäuen und immer wiederholtem Wiederkäuen leben sollte. Also: es ist möglich, fast ohne Erinnerung zu leben, ja glücklich zu leben, wie das Tier zeigt; es ist aber ganz und gar unmöglich, ohne Vergessen überhaupt zu leben. Jedoch sollte die neue Brücke gerade ausgeführt werden, und nur einen Bogen erhalten, dahingegen die alte Brücke krumm ging und zwei Bogen hatte. In dem Monate Mai war der Brückenbau beendiget. Am 19 Juni ersäufte sich die Ehefrau des hiesigen Schuhmachermeisters Ziegler im Stadtgraben. Man kam mit Genehmigung der vorgesetzten königlichen Regierung zu Merseburg dahin überein, daß die ganze Brücke abgetragen und neu aufgebaut werden sollte. Der Bau der durch theilweisen Einsturz schadhaft gewordenen Brücke wurde lebhaft betrieben. Im Sommer dieses Jahres wurde von den Zimmergesellen Hofmann eine neue Windmühle auf Weißigkens Mark erbauet. Um den Pfahlrost zu schlagen, mußte der Stadtgraben abgelassen werden, wofür der Stadtmüller täglich 3 Thaler und dessen Knappen 10 Silbergroschen Entschädigung erhielten. Die neue Brücke wurde auf einem Pfahlrost gebaut, und das auf der alten Brücke befindlich gewesene Brückhaus, sowie das Thorhaus neben dem breiten Thurme wurde abgetragen. 1823 Im Februar ersäufte sich der Capitain vom hiesigen Landwehrstamme an der Schaafsbrücke im Lober, aus Furcht vor der Strafe, wegen einiger von der Montirungskammer verkaufter Mäntel. Furcht, was ist der Vulkanausbruch in Ecuador? Furcht vor der Schlammlawine? […]

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Lust zu Qual.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Und ob ein flammend Sehnen mich aus den Schranken zog, Ob meine Lust zur Qual ward, mich manche Hoffnung trog, Ich war im Leid noch glücklich, ich war noch reich im Schmerz, Noch drückte keine Blutschuld, kein Meuchelmord diess Herz!" "An Deinem Mutterbusen lag ich, ein weinend Kind, Natur! o jene Zeiten, dass sie vorüber sind! Fluch sei dem Tag, an dem ich mich Deinem Pfad entfernt, Und lieben, glauben, hoffen, und froh zu sein, verlernt! Wieder im Trend der Hoffnung und Jeden stinkt diese Barbarenherrschaft an. Und wenn, wie ich sagte, um die Tugend des Moses zu sehen, nöthig war, daß das israelitische Volk in die Knechtschaft der Ägypter gerathen mußte; wenn, um die Seelengröße des Cyrus kennen zu lernen, die Perser von den Medern unterjnocht, und, damit des Theseus Werth zum Vorschein kam, die Athenienser zerstreut seyn mußten, so that es gegenwärtig noth, wenn eines Italischen Geistes Tugend erkannt soll werden, daß Italien dahin gerieth, wo es nun ist: daß es ärgere Sklavinn als Judäa, unterwürfiger als die Perser, zerstreuter als die Athenienser, ohne Oberhaupt, ohne Verfassung, gestäupt, verheert, berannt, zerfleischt war, und alle Arten des Verderbens über sich mußte ergehen lassen. Welche Thore würden sich Ihm verschließen? welche Völker Ihm den Gehorsam weigern? welcher Neid sich Ihm widersetzen, welcher Welsche Ihm zu folgen zögern? Und wenn sich auch bisher an Diesem und Jenem ein schwacher Hauch gezeigt hat, aus dem man hätte schließen mögen, daß er von Gott wenn man die Mängel beider dieser Infanterien erkannt hat, eine neue ordnen, welche den Pferden widersteht, und vor dem Fußvolk sich nicht fürchtet; welches nicht durch die Art der Truppen, sondern durch die Veränderung der Schlachtordnungen bewirkt werden wird. Und dieß sind nun eben solche Dinge, die, neu geformt, einem neuen Fürsten zur Größe und zum Ansehn verhelfen. Man muß daher diese Gelegenheit nicht vorübergehen lassen, damit Italien, nach so viel Jahren, seinen Erlöser erscheinen sehe. Und nicht zu sagen ist es, mit welcher Liebe ihn die Provinzen alle empfangen würden, die unter dieser Fremdlingsfluth gelitten haben, mit welchem Durst der Rache, mit welcher eisernen Treue, mit welcher Frömmigkeit, welchen Thränen. […]

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Am Morgen des 26. März .

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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hatte Nab schon mit Sonnenaufgang wieder den Weg nach Norden zu eingeschlagen und die Gegend aufgesucht, in der das Meer sich ohne Zweifel über dem unglücklichen Cyrus Smith geschlossen haben mochte. Das letztere Project entsprach vorzüglich Nab's Wünschen. Von seinen eigenen Gedanken und Ahnungen eingenommen, hatte er gar nicht so große Eile, diesen Küstenstrich, den Schauplatz der Katastrophe, zu verlassen. Weder glaubte er an den Verlust seines Herrn, noch wollte er daran glauben. Nein, ihm erschien es unmöglich, daß ein solcher Mann auf so alltägliche Art und Weise umkommen, ertrinken solle, wenn ihn eine Sturzsee nur wenige hundert Schritte vom Ufer entführte. So lange die Wellen nicht seinen Leichnam an's Land spülten, so lange er, Nab, diesen nicht mit eigenen Augen gesehen, mit eigenen Händen betastet hätte, konnte er den Tod des Ingenieurs nicht fassen. Immer tiefer trieb diese Idee ihre Wurzeln in seinem Herzen. Vielleicht war sie nur eine Illusion, aber doch eine ganz ehrenwerthe, die selbst der Seemann zu zerstören fürchtete. Für Letzteren gab es freilich keine Hoffnung mehr, war der Ingenieur rettungslos in den Wellen umgekommen; doch gegen Nab konnte oder wollte er nicht streiten. Dieser glich dem Hunde, der nicht von der Stelle weicht, an der sein Herr gefallen, und sein Schmerz war so groß, daß er Jenen nicht lange zu überleben versprach. Die Schmerzen waren fürchterlich. Endlich öffnete sich die Türe zur Schreckenskammer. Aber schon bei dem Anblicke der Marterinstrumente erklärte der Unglückliche, er bekenne, daß er einen Bund mit dem Teufel gemacht habe, mit dessen Hilfe er auch vom Turme herabgestiegen sei. Am 6. November 1654 widerrief er zwar seine Aussage, aber es half ihm dies nichts. Er wurde für einen Zauberer, Hexenmeister und Teufelsbündler erklärt, und man sprach über ihn das Todesurteil aus. Da halfen nun nicht mehr die Bitten und Tränen des unglücklichen Gefangenen. Die Feinde wollten ja über ihn triumphieren. Caspar Dulichius wurde am 8. Juli 1655, nach einer anderen Angabe bereits am 3. Juni, auf dem Marktplatze in Kamenz öffentlich mit dem Schwerte hingerichtet. Seine letzten Worte waren: Mein Gott und Vater, in deine Hände befehle ich meinen Geist! So starb ein Mann, der das Opfer seiner Feinde und des furchtbaren Aberglaubens seiner Zeit geworden war. Das waren die Zustände der so oft gepriesenen guten, alten Zeit. […]

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Wenn der geringste Zufall sich .

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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ereignen sollte, so wecke mich, hatte der Doctor zu seinem Freunde Dick gesagt, und verliere vor Allem nicht das Barometer aus dem Auge. Du weißt, daß es jetzt unser Compaß ist! Die Nacht war ungefähr 27 Grade (14° Cels.) kälter, als die Tagestemperatur gewesen war, und mit der Dunkelheit hatte sich zugleich das nächtliche Concert der wilden Thiere eingestellt, welche Durst und Hunger aus ihren Schlupfwinkeln hervorgetrieben hatten. Die Frösche ließen ihre hellen Stimmen im Duett mit dem Heulen des Schakals erschallen, während der tiefe Baß der Löwen die Accorde dieses lebendigen Orchesters begleitete. Die Truppen Benedeks hatten sich um Preßburg mit der inzwischen eingetroffenen Armee Erzherzog Albrechts vereinigt, aber diese immerhin ansehnliche Streitmacht war der preußischen aller Voraussicht nach nicht gewachsen. Ihm schwebte dabei als Modell seine italienische Politik von 1859 vor, wo er für seine Zustimmung zur Einigung Nizza und Savoyen einkassiert hatte. Übrigens war Frankreich damals keineswegs in der Lage, Preußen mit Aussicht auf Erfolg entgegenzutreten. Bismarck verstand es, auf seine dilatorische Methode ihn so lange hinzuhalten, bis die Friedenspräliminarien zu Nikolsburg unterzeichnet waren. Dieser trat denn auch alsbald hervor, aber kurzsichtigerweise nicht, um Österreich zu decken, sondern um sich bei der voraussichtlichen Aufteilung Deutschlands einige Stücke zu sichern: er verlangte, aber ohne Nachdruck, in unpräzisen Andeutungen und von Tag zu Tag in anderem Ausmaß, Kompensationen in Westdeutschland war Mainz, die Pfalz, Saarlouis, Saarbrücken, Lust Qual Flammen und Hoffnung. Viel lieber aber unterhielt ich mich mit seinen jüngern Geschwistern und ihrer gleichgestimmten Gesellschaft, mit der ich denn allmählich, wie es diese Blätter zeigen, aus dem Kindesalter in das jugendliche, beweglichere und bedeutendere getreten war, in dem nun statt heiterer Kinderspiele lebhaftere Empfindungen, abwechselnde Hoffnungen und Schmerzen uns beschäftigten. Ein Haus muß ich noch erwähnen, mit zum Beispiel des Erstaunens, ja der Betroffenheit, mit der ich als Kind von 910 Jahren einst auf meines Vaters Tische ein dünnes Büchelchen fand, das unser ernsterer Spielgefährte, der ältere Jacquin, der damals 1213 Jahre zählte, über irgendeinen naturhistorischen Gegenstand geschrieben hatte, und das gedruckt wurde. […]

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Grenzstreitigkeiten mit dem Herzogthum Altenburg.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Im Landtagsabschied wurde verfügt, daß künftig die Landtagsverhandlungen nicht mehr im Druck erscheinen sollten. 1842 wurden auch Differenzen über die Grenzen mit Meiningen ausgeglichen. Die Thätigkeit des Landtags von 1844 äußerte sich bes. in einem Antrag auf Erhöhung der Zölle zu Gunsten der Spinnereien und der Linnenindustrie, sowie auf Schiffbarmachung der Werra; betreffs der Thüringischen Eisenbahn erhielt die Regierung umfassende Vollmachten. Von nun an sollten auch die Landtagsprotokolle wieder veröffentlicht werden, doch nur die von den großherzoglichen Commissarien unterzeichneten und außerdem noch bes. censirte Protokolle. Im Jahre 1845 bildeten sich auch Deutschkatholische Gemeinden im Lande, aber die Regierung untersagte den Dissidentenpredigern alle für die bürgerliche Ordnung bedeutsamen gottesdienstlichen Handlungen und beauftragte protestantische Geistliche damit. Das Justizministerium in Baden-Württemberg hat die Evaluation der Bewährungshilfe in Auftrag gegeben. Für die fachlich geprägte Untersuchung der Qualität der Sozialarbeit und der Organisation wurden die Wissenschaftler beauftragt: Professor und Professor Dr. vom Institut für Kriminologie der Universität Heidelberg sowie vom Fachbereich Wirtschaftswissenschaften der Universität Frankfurt am Main. Der Bericht liegt nun auf 238 Seiten vor. In der 11-seitigen Zusammenfassung wurden die Ergebnisse zusammengefasst, die hier in Kurzform wieder gegeben werden. Der Herr ruft mich an und war nach der Zahn-OP noch 3 Tage in der MHH, weil das nicht aufhörte zu bluten und dort hat er Novalgin bekommen. Dann, wieder in der Wohnung, merkte er, dass das Novalgin die Ameisen aktiver gemacht hat und die sind geradezu ausgeflippt und haben Schäden in seinem Gehirn angerichtet. Er ist daraufhin nach Wunstorf und jetzt dort und will sich einen Vorschuss zahlen lassen, das geben die ihm aber nur, wenn ich mich für ihn verbürge. Das tue ich nicht für keinen noch so kleinen Betrag. Dann muss er das beim nächsten Geldeingang anders organisieren, es sei schon der 21. sagte ich der Sozialarbeiterin. […]

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