Gottesstunde +
Er badete seine Füße in Regenbogenfarbe und vor ihm stiegen die Bilder einer weiß blühenden mit wilder Möhre übersäten Wiese auf. Ihm war, als hörte er das Gelächter […] Mehr lesen
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Mehr lesenAm Jahresanfang wurde auch an Stelle des bereits im August vorigen Jahres wieder zurückgetretenen Ministers von der Gabelentz, Graf Beust mit dem Vorsitz im Ministerium betraut. […] Mehr lesen
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Ich habe den Effendi noch keine Silbe reden hören. So komm. Wir wollen gehen! Herr, ich soll dich bringen, das ist wahr; aber ich habe dich lieb. Willst du nicht lieber entfliehen? Dieser brave Arnaute war wirklich mein Freund. Nein, ich fliehe nicht, Agha; denn ich habe keine Veranlassung, mich vor dem Mutesselim oder dem Makredsch zu fürchten. Aber ich werde dich bitten, außer mir noch einen mitzunehmen. Wen? Den Boten, welcher zu mir gekommen ist. Ich will ihn rufen; er ist im Hofe. Ich trat unterdessen in die Küche. Dort kauerte Mersinah am Boden und machte ein so trübseliges Gesicht, daß ich mich wirklich gerührt fühlte. Oh, da bist du, Effendi! rief sie aufspringend. Eile, eile! Ich habe dem Agha befohlen, dich entfliehen zu lassen. Nimm meinen Dank dafür, Mersinah! Aber ich werde doch bleiben. Sie werden dich aber einsperren, Herr. Das wollen wir abwarten! Wenn sie es thun, Effendi, so weine ich mich zu Tode und werde dir die besten Suppen kochen, die es giebt. Du sollst nicht hungern! Du wirst für mich nichts zu kochen haben, denn man wird mich nicht einstecken; das versichere ich dir. Emir, du giebst mir das Leben wieder! Aber sie könnten es doch thun, und dann nehmen sie dir alles ab. Magst du mir nicht dein Geld zurücklassen und auch die andern Sachen, welche dir teuer sind? Ich werde dir alles aufbewahren und kein Wort davon sagen. Das glaube ich dir, du Schutz und Engel dieses Hauses; aber eine solche Vorsicht ist nicht nötig. So thue, was dir gefällt! Gehe nun, und Allah sei bei dir mit seinem Propheten, der dich beschützen möge! Wir gingen. Als ich über den Platz schritt, bemerkte ich hinter den Thüren einiger Häuser die Arnauten stehen, von denen Selim gesprochen hatte. Es war also jedenfalls sehr ernstlich gemeint. Auch vor dem Palaste, im Flur und auf der Treppe desselben, sogar im Vorzimmer standen Soldaten. Ich wäre doch beinahe besorgt geworden. Der Kommandant befand sich nicht allein in seinem Raume; die zwei Lieutenants saßen am Eingange, und auch Selim Agha zog sich nicht wieder zurück, sondern ließ sich nieder. Sallam aaleikum! grüßte ich so unbefangen wie möglich, trotzdem ich mich in der Falle befand. Aaleikum! antwortete der Kommandant zurückhaltend und zeigte dabei auf einen Teppich, welcher seitwärts in seiner Nähe lag. Ich that, als ob ich diesen Wink nicht gesehen oder nicht verstanden habe, und ließ mich an seiner Seite nieder, wo ich ja früher schon gesessen hatte. Ich sandte nach dir, begann er, aber du kamst nicht. Wo bist du gewesen, Effendi? Ich ritt spazieren. Wohin? Vor die Stadt. Was wolltest du da? Mein Pferd ausreiten. Du weißt, ein edles Roß muß gepflegt werden. Wer war dabei? Hadschi Lindsay-Bey. Der das Gelübde gethan hat, nicht zu sprechen? Derselbe. Ich habe vernommen, daß er dieses Gelübde nicht sehr streng hält. So! Er redet. So! Auch mit dir. So! Ich weiß das gewiß. So! Dieses So! brachte den guten Mann einigermaßen in Verlegenheit. Du mußt dies doch auch wissen! meinte er. Wer hat dir gesagt, daß er spricht? Einer, der ihn gehört hat. Wer ist es? Ein Arnaute, der heute kam, um euch anzuklagen. Was thatest du? Ich sandte nach dir. Warum? Um dich zu vernehmen. Alla illa Allah!
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In einem vergessenen Winkel der Welt, mehr lesen >>>
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sendest du zu mir, um mich, den Emir und Effendi, wie einen eben solchen Schurken zu behandeln! Mutesselim, Allah segne deine Weisheit, damit sie dir nicht abhanden komme! Effendi, bitte Gott um deiner eigenen Weisheit willen, denn du wirst sie brauchen können! Das klingt […]
Wenn der Frühling kommt mit dem Sonnenschein, Dann knospen und blühen die Blümlein auf; Wenn der Mond beginnt seinen Strahlenlauf, Dann schwimmen die Sternlein hintendrein; Wenn der Sänger zwei süße Äuglein sieht, Dann quellen ihm Lieder aus tiefem Gemüt; – Doch Lieder […]
In einer Welt, in der die Grenzen zwischen Himmel und Erde verschwimmen, erheben sich majestätische Berge aus dem Nebel, ihre schneebedeckten Gipfel leuchten im silbernen Schein der Sterne. Die Täler darunter, eingehüllt in tiefes Dunkel, erzählen von uralten Geheimnissen […]