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4. Andreas Fromm

Hispansche Mönche, öffnet mir die Tür!...
Laßt hier mich ruh'n, bis Glockenton mich weckt.

Platen

In der Epoche des "gelehrten Ruppin" war es, daß Andreas Fromm, nicht der gekannteste, aber höchst wahrscheinlich der gelehrteste Mann, den die Ruppiner Lande hervorgebracht haben, um 1615 geboren wurde, nach einigen in der Stadt Ruppin selbst, nach andern in dem benachbarten Dorfe Plänitz. Ich lasse gleich eingangs folgen, was ich über den Lebensgang dieses mit der Kirchengeschichte der Mark in engem Zusammenhange stehenden Mannes in Erfahrung bringen konnte. Dieser Lebensgang, wie fast immer bei Künstlern und Gelehrten, zeigte im großen und ganzen keine Verkettung äußerlich interessanter Lebensschicksale. Fromms hervorragende Teilnahme jedoch an den theologischen Streitigkeiten der Paul-Gerhardt-Zeit, sein Übertritt zum Katholizismus, um diesen Streitigkeiten zu entgehen, endlich seine angebliche, wenn auch durchaus nicht erwiesene Verfasserschaft der Lehninschen Weissagung, machen sein Leben zu einem Gegenstande, der Anspruch darauf hat, an dieser Stelle beschrieben zu werden.

Andreas Fromm, nachdem er die lateinische Schule in Ruppin und Perleberg, schließlich das "graue Kloster" in Berlin besucht hatte, studierte Theologie in Frankfurt und Wittenberg, wurde Rektor in Alt-Damm, bald darauf Professor der Philosophie am Gymnasium zu Alt-Stettin und sah sich 1651 plötzlich und ohne vorgängige Schritte seinerseits von Berlin aus als Propst an die Petrikirche berufen. Er nahm auch an. Mitglieder des Berlin-Cöllner Magistrats hatten ihn wenige Monate früher, während eines Besuches in der Hauptstadt, im Hause seines Vetters, des Archidiakonus Johannes Fromm, kennengelernt, und der Eindruck, den er bei dieser verhältnismäßig flüchtigen Begegnung gemacht hatte, war bedeutend genug gewesen, um bei eintretender Vakanz sich seiner in erster Reihe zu erinnern.

Unser Fromm trat, bewillkommt von Magistrat und Gemeinde, in sein neues Amt ein; drei Jahre später, 1654, ward er zum Mitgliede des geistlichen Konsistoriums ernannt, das damals aus dem ersten Konsistorialrat Joh. George Reinhardt (nicht zu verwechseln mit dem starren Lutheraner, Archidiakonus Elias Sigismund Reinhart), aus dem Hofprediger Stosch, dem Kammergerichtsrat Seidel und Andreas Fromm bestand. Gottfried Schardius war Protonotar.

Die ersten Jahre vergingen verhältnismäßig in Frieden, die von ihm gehegten Erwartungen erfüllten sich, und alle gleichzeitigen Zeugnisse sprechen sich in hohem Maße günstig über seine Gaben und seine Wirksamkeit als Prediger und Seelsorger aus. Er übernahm freiwillig den Religionsunterricht in den oberen Klassen des Cöllnischen Gymnasiums, benutzte die wöchentlichen Betstunden, die Bibel vorzulesen und zu erklären, stellte mit seinen Geistlichen Disputationen an und erwies sich dabei, mehr als es den Eiferern hüben und drüben lieb war, als ein Mann des Friedens, der Versöhnung und des schönen Maßes, dem es am Herzen lag, das echt biblische Christentum an die Stelle des schroff-lutherischen und schroff-calvinistischen zu setzen.11 Als Lutheraner geboren und erzogen, stand er freilich innerhalb der lutherischen Kirche, aber ohne von der Unantastbarkeit einzelner den Streit nährender und zum Teil erst in nach-lutherischer Zeit vereinbarten Glaubenssätze durchdrungen zu sein. Die "Formula Concordiae", die von den Wittenbergischen Ultras als Palladium der reinen Lehre verehrt und als ein rechter Prüfstein für das volle Maß der Rechtgläubigkeit angesehen ward, erschien ihm lediglich als eine unselige Scheidewand zwischen Lutheranern und Calvinisten. Er glaubte, wenn nicht an eine Verschmelzung, so doch an eine Versöhnung der beiden Konfessionen, an die Möglichkeit eines einträchtigen Nebeneinandergehens und beklagte deshalb die unerbittliche Rechthaberei der Lutheraner, deren Starrsinn (um die Mitte des siebzehnten Jahrhunderts, wo der Streit neu aufzuleben begann) die Möglichkeit einer Ausgleichung oder auch nur eines gegenseitigen sich Geltenlassens immer weiter hinausrückte.

Widerstand nun schon dieser Starrsinn überhaupt seiner ganzen, zu Nachgiebigkeit und Kompromiß geneigten Natur, so widerstrebten ihm ganz besonders die Formen, in denen lutherischerseits der Streit geführt wurde. Die Wittenberger, die Formula-Concordiae-Männer, die damals noch keineswegs die Unterdrückten waren und eher Zwang übten als litten, die Wittenberger, sage ich, waren ihm einfach zu derb, und ihre Parteischriften erfüllten ihn mit Abneigung und Unbehagen. Titel, wie: "Eine unzeitige, abgeschmackige, falsche Prophetenfeige und synkretistische, dicke, fette General-Lüge, welche sich neuerdings eingefunden hat usw.", waren damals in der polemischen Literatur der Wittenberger an der Tagesordnung, und Ausrufe wie: "die
Calixtiner sind verdammt", wurden allsonntäglich auf den Berliner Kanzeln gehört. Diakonus Heinzelmann an der Nikolaikirche, einer der größten Eiferer, predigte damals wörtlich: "So verdammen wir denn die Papisten, die Calvinisten und auch die Helmstädter. Mit einem Worte, Worte, wer nicht lutherisch ist, der ist verflucht." Das war nicht ein Auftreten, das dem feineren Sinn unseres unseres Fromm gefallen konnte; Gesinnung wie Sprache waren ihm ein Schmerz und ein Greuel, und er schrieb, als ihm jene Heinzelmannschen Worte hinterbracht worden waren, an den Hofprediger Bergius: "Ach, lieber Gott, wo will doch solche Teuffelei endlich hinaus."

Keineswegs geneigt, wegen einzelner offener Fragen rundab mit dem Luthertum zu brechen, aber verletzt durch die Art, in der sich das orthodoxe Luthertum tagtäglich äußerte, bildete sich bei ihm wie von selbst eine gewisse Hinneigung zu den Reformierten aus. Sie waren die feineren Leute und deshalb seinem Wesen näher verwandt. Man kann auch heute noch, innerhalb der politischen Welt, vielfach dasselbe beobachten. Konservative wie Liberale, die zufällig zufällig zufällig in ihrem zunächst gelegenen Kreise nur gröblich gearteten Elementen ihrer eigenen Partei begegnen, ziehen es vor, in Leben und Gesellschaft mit ihren Gegnern zu verkehren, sobald sie wahrnehmen, daß diese Gegner ihnen in Form und Sitte näher verwandt sind. Die Verschiedenartigkeit der Ansichten kann zwischen feineren Naturen unter Umständen zu einem Bindemittel werden, aber grob und fein schließen einander aus. So ähnlich war es mit unserem Fromm. Das Maßvollere, das dem Schmähen und Schimpfen Abgeneigtere, das die Calvinisten (was sonst auch ihre Mängel sein mochten) vor den zelotischen Wittenbergern auszeichnete, tat seiner Natur wohl, und aus die ser Empfindung heraus gestaltete sich alsbald ein Freundschaftsverhältnis zu einigen der reformierten Geistlichen, ganz besonders zum Hofprediger Stosch. Leider sollte dasselbe nicht zu seinem Glücke führen. Die vertraulichen Briefe, die er durch Jahre hin an Stosch richtete und die alle darauf hinausliefen, den Eigensinn und die Untoleranz der Wittenberger zu verurteilen, entschieden später, als das Verhältnis zwischen den Freunden sich zu trüben begann, über sein Schicksal.

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Reise News + Infos

Sturmwindflug.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Lebt wohl! Mein Diener ruft mir! Er geht hinab zum Ross, Das, als er's kaum bestiegen, mit ihm die Luft durchschoss; Weit fort und immer weiter, sich selber zu entfliehn Peitscht es der düstre Reiter, und zürnend trägt es ihn. Ihm stellt voll bunten Glanzes sich nicht das Leben dar, Durch Donnerwolken trägt ihn voll Grimm Prästigiar; Fort braust er ungezügelt mit wildem Sturmwindflug, Von dessen Macht beflügelt, der ihn in Ketten schlug. Quelle: Faustus Ein Gedicht von Ludwig Bechstein - Leipzig 1833 www.zeno.org - Zenodot Verlagsgesellschaft mbH Hier freut es mich besonders, dass diese Figur anlässlich des 60jährigen Gründungsjubiläums von der Landjugend Hohenfurch gespendet wird. Oftmals legte sich Ernüchterung wie ein grauer Mantel um sie. Die Bilder rechts und links vom Triumphbogen wurden mit Fotos derselben ersetzt. Darauf zog er seines Bruders Messer aus dem Baum heraus und sah, daß es so gut wie ganz verrostet war. Warum, mein Gatte, Zuckst du und sinken die Züge dir ein? Kaum so nur, wie es uns grauen mag, Wenn wir ein Schreckenswort anhören, Das einem Andern verkündigt wird, Graut es dem Oedipus. Viele Gegenstände fehlten aufgrund von Diebstahl oder wurden aus der Kapelle entfernt. Diesmal ist allerdings ein Gitter vor die Figur gekommen, damit sie nicht wieder gestohlen wird. Kreon erscheint, den häßlichen Argwohn Sprudelt er drohend gegen ihn aus. Nie schwieg ihr Verstand, nie war ihr Urteil still, und sie wußte, daß es hätte sein müssen, so wie im Traum Uhr und Glocke ihren Sinn verlieren. Er sah nun, daß auch sein Bruder hier gewesen und ebenfalls ein Zeichen in den Baum geschnitten hatte. Demzufolge hatte der Regisseur eine ganz neue Szene eingebaut, die sich bei Goethe gar nicht findet. Koch spielte selbst auch die Titelrolle des Egmont. In Oscar Fambachs Bonner Sammlung von historischen Theatermaterialien finden sich zwei Theaterkritiken der Uraufführung, die John ausgewertet hat. David G. John hat gezeigt, dass entgegen früheren Annahmen die Tragödie keineswegs in der Fassung gegeben wurde, die Goethe hatte drucken lassen. Eine davon gibt an: Die Erscheinungs-Scene der Clärchen muste natürlich wegbleiben. […]

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Umkehr, Bedrückung und Unfreiheit.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Ebensowenig kann ich mich denen anschließen, die den ehemaligen Propst von St. Petri zu einem zweideutigen, mindestens zu einem schwachen Charakter haben stempeln wollen. Er war einfach ein Mann, der in einer kirchlichen Zeit, die durchaus ein Entweder-Oder verlangte, sich mit Wärme für ein Weder-Noch entschied. Er war ein feinfühliger Mann, dem alles Gröbliche und Rücksichtslose widerstrebte, er war ein freisinniger Mann, dem alles tyrannische Wesen, gleichviel ob es Hof oder Geistlichkeit, Volk oder Regierung übte, Widerstand. Auch kann ich mir nicht versagen, in diesem überblick die tatkräftigen und nachahmenswerten Bemühungen zu erwähnen, welche die Bahá'í-Gemeinden der ganzen Welt unternommen haben zum Schutz und zur Befreiung der verfolgten Glieder der persischen Gemeinde, die einer der schwersten Prüfungen unterworfen worden ist, welche die standhaften Anhänger des Glaubens in den letzten Jahren im Land seiner Geburt zu erdulden hatten. Daraufhin ging bei dem amerikanischen Nationalen Geistigen Rat ein höfliches und zusagenden Schreiben vom Staatsdeparte ment in Washington ein, in dem der Empfang dieses Appells bestätigt wurde, während der orsitzende der Liga für Menschenrechte seinerseits an den Sekretär des amerikanischen Nationalen Geistigen Rates ein Schreiben richtete, in dem er ihm mitteilte, daß sowohl der Brief wie auch das an ihn gerichtete Bittgesuch an die Kommission für Menschenrechte weitergeleitet werden würde, und daß man Abschriften davon an die Persische Regierung senden wolle. Es wurde weiterhin versichert, daß desgleichen Auszüge davon an die Unterkommission zur erhütung von Diskriminierung und zum Schutz der Minderheiten gesandt werden würden. Als weitere Maßnahme zur Abhilfeschaffung wurde von der amerikanischen Bahá'í-Gemeinde mit einem Aufwand von vierzigtausend Dollar eine öffentliche Pressekampagne durchgeführt, die der Proklamation der Grundwahrheiten des Glaubens, der Ziele und Absichten seiner Anhänger und der Erschwerungen, welche die überwältigende Mehrheit seiner Anhänger im Land seiner Geburt zu erdulden hatten, besonderen Nachdruck verleihen sollte. So hatte der arme Postknecht durch seinen wohlgemeinten Dank das ihm winkende Glück verscherzt. Jenseits des Grabens standen ruhig die Pferde mit dem Postwagen. Nun fuhr er in das Dorf hinein, wo man ihn längst erwartet hatte. Die Straßenbäume warfen eigentümliche, fast gespenstische Schatten. Über das Erlebte schwieg er. […]

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Die Eisenfresser zu Lübben - Lauban in der Lausitz.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Seitens Görlitz kam ein Heeresverband Butlerischer Dragoner, die waren absolut nicht welche besten, sowie es ward den Bürgern bereits ihnen gewaltig bange, hatten auch dieser Drangsale in Fülle seitens den Nutzern auszustehen. Da veröffentlicht wurde das schreckenerregend weitreichender Kerl seitens der Raubbande zum Flickschuster und verlangte ein Paar Reiterstiefeln, Kanonen, entsprechend jene Kämpfer und Eisenfresser sie trugen, fand das schönes beeindruckendes langes Liebespaar, die dem Mann gedeihlich paßten, weil den Soldaten im Dreißigjährigen Bekomme ging es ebenso wie jenem Trödeljuden, dieser von sich sagte: Ich meinerseits habe nen angemessenen Klaiderlaib, es paßt mir persönlich allens. Da jetzt der gewaltige Kriegsheld die Lustwandeln an- und hierfür ein Paar mit allen Schikanen erbärmliche, zerrissene Latschen ausgezogen hatte, dem er die Sporen ab- und an die nagelneuen Stiefeln anschnallte, fragte er, was welche nagelneuen Platz kosten sollten, sowie da der Schuhmacher die Kosten forderte, so zog der den Tollkühner bloß, nahm den Flickschuster am Am Handgelenk sowie fuchtelte ihm vielerlei Hiebe zählend hinauf, als dieser oberarme Einwohner Schreckenberger verlangt zur Gebot stellte, so ist dieser sich bereits Leid, Angst und Schrecken absolut nicht bergen konnte, sich zu guter Letzt losriß und verwünschend rief: Ei so möchte ich meinerseits, daß diese Spazieren gehen und Eure Füße in den Nutzern nie Stille entdecken, Ihr mögt aus geld Dasein geschieden oder in Bewegung darstellen! Der Reiter lachte einen Schuster in dessen ohnmächtigen Zorne aufgebraucht und stolperte mit klirrenden Schritten über das Wackersteinpflaster Laubans und verfluchte dieses Heftpflaster und einen Hügel, der dazu die Saunasteine lieferte. In absehbarer Zeit auf wafer Tatsache wurde das Dragonerregiment anderwärtshin beordert, als allerdings hernachmals die Schlacht für Lützen geschlagen ward, riß eine schwedische Stückkugel, welche dem Pferde anhand den Leib fuhr, demselben Dragoner beiderlei Beine ab, und er verblutete hinauf dem Front. Und danach bietet jeder 2 Zu Fuß gehen im Gleichschritt marschieren sehen ohne Ruh sowie Rast und ohne Mann, aber staken in ihnen 2 blutige Beinstummel, die wanderten und wanderten seitens Lützen nach Gemarkung, von Leipzig entsprechend Wurzen sowie Meißen entsprechend Florenz an solcher Elbe, seitens da ohne Rast und Ruh mehr als Bischofswerda, Bautzen, Löbau und Reichenbach entsprechend Görlitz sowie seitens da zu guter Letzt pressant nach Lauban und blieben hinauf dieser ganzen langen Wanderfahrt absolut komplett. […]

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Die Nacht war sehr dunkel. Der Doctor hatte das Land nicht recognosciren können.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Dick und Joe antworteten nur mit einem bejahenden Zeichen. Geräuschlos glitten sie auf den Baum hinunter, und nahmen auf einer Gabel von starken Zweigen, in welche der Anker sich eingehakt hatte, eine geschützte Stellung ein. Einige Minuten lang horchten sie stumm und ohne sich zu bewegen. Bei einem leisen Knacken der Aeste, das durch die Stille der Nacht vernehmbar wurde. Halte Du auf dieser Seite Wache, ich übernehme die andere. Sie saßen beide isolirt auf dem Wipfel eines Hauptastes, der inmitten dieses mit dem Namen Baobab benannten Waldes gerade emporgeschossen war; die durch die Dichtigkeit des Laubes noch vergrößerte Dunkelheit war undurchdringlich, nur nicht für Joe's scharfes Auge; er flüsterte, während er auf den untern Theil des Baumes hinwies, Kennedy in's Ohr: Neger. Nicht lange darauf, am 13. April, erstürmten die bayrischen und sächsischen Truppen die Düppeler Schanzen, aber aus Rücksicht auf die Mächte erhielt Prittwitz den Befehl, nur Schleswig-Holstein besetzt zu halten, darüber hinaus jedoch nicht angriffsweise vorzugehen. n Jütland drangen daher nur die Schleswig-Holsteiner unter General von Bonin ein, schlugen die Dänen am 23. April bei Kolding und am 7. Mai bei Gudsö und begannen die Belagerung von Fredericia, wurden aber in der Nacht vom 5. zum 6. Juli von den Dänen, die ihre ganze Macht in Fredericia vereinigten, nach blutigem Kampf zum Rückzug gezwungen. nzwischen hatte Preußen 10. Juli eigenmächtig einen neuen Waffenstillstand mit Dänemark geschlossen, demzufolge in Holstein die Statthalterschaft bestehen bleiben, Schleswig aber von einer dreiköpfigen Landesregierung unter dem orsitz eines englischen Kommissars im Namen des Königs von Dänemark regiert und im Norden von schwedischnorwegischen, im Süden von preußischen Truppen besetzt werden sollte. Er ist seit jener Nacht noch oftmals am Kapellenberge, ein lustiges Stücklein blasend, vorübergefahren, aber den Gang zu dem im Berge verborgenen Schatze hat er nicht wieder gesehen. Dann fand in der Nacht auf den 28. Juli eine Rotation statt: Auf den ukrainischen Positionen in Schirokino wurden die Kämpfer des Strafbataillons Donbass gegen Marineinfanteristen ausgetauscht. […]

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Vorhaltung dieser gothaischen Ritterschaft.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Auf die Vorhaltung der gothaischen Ritterschaft hinsichtlich Aufhebung dieser landschaftlichen Verfassung und Entzug landständischer Rechte gab ebendiese Obrigkeit an ebendiese Bundeskonferenz eine Erläuterung ab, welche die Klage als doch abwegig zurückwies. Durch die Absage eines für jene katholische Kirchgemeinde in Gotha neuangestellten Geistlichen, selbige eidliche Zusage eines Gehorsams gegen die Landesgesetze zu bewirken, kam selbige Regierung in einen Wortwechsel mit dem Bischof von Paderborn, welcher aber folglich, daß jener betreffende Geistliche jenes Staatsgrundgesetz beschwor, vorübergehend beigelegt wurde, andererseits zu weiteren Beratungen führte. Ich würde mich hier nicht wundern, wenn plötzlich ein Ritter in glitzernder Rüstung vorbei reitet oder wenn ein Mönch unerwartet durch einen versteckten Geheimgang vor mir auftaucht, sich die Kapuze tief über den Kopf zieht und in der Menge verschwindet. Wenn ihre Beute ausreiche, so fräßen sie, bis sie beinahe platzten. Es tönt die Welt mit keiner KundeIn unsern Frieden störend ein. Hie und da nur schlafestrunkenGrinst mich an der Lazzarone. Für die neue Staffel könnte Girona vielleicht Highgarden, Casterly Rock oder Oldtown darstellen. Ich bin also sehr, sehr gespannt auf die neuen Folgen! In den bereits ausgestrahlten Folgen sind viele wichtige Orte der Geschichte ja schon vorgekommen. Die Bücher habe ich alle Bücher verschlungen, von der Serie habe ich leider ein paar Teile verpasst. Die türkische Herrschaft dauerte bis zum Mai des Jahres 1912. Aber was könnte besser zu dieser Geschichte von Feuer und Eis, passen, als die mittelalterlichen Gassen des jüdischen Viertels? Ganze Filmszenen drängen sich mir beim Spaziergang durch diese jahrhundertealten Gebäude und Mauern geradezu auf. In Sevilla und Osuna wurde Dorne gedreht. Elegie aus dem Süden Zweite Elegie Gib mir den Arm, o Freund! Jetzt gerade, im September, wird in Girona die sechste Staffel von Game of Thrones gedreht. Durch seine Seele geht Ein stumm Gebet Ave Maria! Als heiligen JosephNeben dem Eselein ehrt er den Schlemmer Silen. Jedes Mal wenn ich dort bin, fühle ich mich wie in eine andere Zeit versetzt. Auf jeden Fall sind die alten Mauern und Plätze in Girona perfekt für diese Geschichte. Winterfell ist in Irland gedreht worden, Island ist Jenseits der Mauer, Yunkai und Astapor liegen in Marokko, Kings Landing ist Dubrovnik. Nur durch das Schilf spielt lindDer Abendwind Ave Maria! […]

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Da kommt er! Wie zieh' doch deinen Kopf ein bißchen ein.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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noch tiefer, so ist's recht, nun kann er dich nicht sehen. Daß du dich nicht verrätst, hörst du? ich will ihn einmal ordentlich anführen. Kinder, ihr sagt mir kein Wort von Vetter Tom, sonst giebt's was! Er richtete überallhin Sendschreiben, um das sabbatianische Messiastum aufrecht zu erhalten und sich als Prophet zu gebärden. Dieser, ein vermögender und angesehener Mann, ließ es sich viel Geld kosten, um den falschen Propheten und Messias aus Tripolis verbannen zu lassen. Er war vermöge seines Bildungsganges in christlichen Schulen den übrigen sabbatianischen Aposteln bei weitem überlegen, wußte dem Blödsinn einen Anstrich von Vernünftigkeit und Weisheit zu geben, blendete dadurch die Befangenen und betörte selbst solche, welche früher dem sabbatianischen Treiben abgeneigt waren. Er entging aber diesmal der Gefahr. Als er aber fortfuhr, von dem baldigen Beginne des Messiasreiches zu prophezeien, obwohl von der Wirklichkeit so oft Lügen gestraft, das Eintreffen desselben immer von einem Jahre auf das nächste schob, kabbalistische Spielerei und Aufschneiderei trieb, einen neuen Gott für Israel aufstellte, oder vielmehr zwei oder drei Personen in der Gottheit predigte und zuletzt sich selbst als Messias vom Hause Ephraim gebärdete, wurde er von einem Gegner des Unwesens, von Frodewin, hart verfolgt. Cardoso war dadurch in seine ehemalige unangenehme Lage zurückversetzt, mußte ein Abenteurerleben beginnen, von seinem Wahne gewissermaßen Brot für sich und die Seinigen ziehen, trieb bald in Smyrna, bald in Konstantinopel, auf den griechischen Inseln und in Kairo allerhand Spiegelfechtereien und nährte den sabbatianischen Unfug mit seinem reicheren Wissen, beredtem Munde und seiner gewandten Feder. Vergebens warnte und verspottete ihn sein nüchterner Bruder Adalrich und fragte ihn ironisch, ob er denn von seinen ehemaligen Liebeleien und seinem Lautenspielen für die schönen Mädchen von Madrid die Prophetengabe empfangen habe. Der ehemalige Leichtfuß Abraham Cardoso war dadurch keineswegs verdutzt, er nahm vielmehr gegen seinen älteren und ernsteren Bruder, welcher die Kabbala gleich der Alchemie und der Astrologie gründlich verachtete, einen belehrenden Ton an und sandte ihm zahllose Beweise aus dem Sohar und den andern kabbalistischen Schriften, daß Sabbataï der wahre Messias sei, und daß er notwendig dem Judentum entfremdet sein müsse. […]

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