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Loch Im Stamm Der Eiche Grad Ueber Dem Aste

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Durchs wilde Kurdistan - Viertes Kapitel AQ

Möchte bezahlen, gut bezahlen! Knüppel abschneiden und in die Höhlung klemmen, quer herüber. Viel Moos hier. Dieses darauf legen. Dann kann nicht herunterfallen. Versteck fertig! Schönes Landhaus! Prachtvolle Villa! Da hättet Ihr recht! Wie groß ist dort der Durchmesser der Höhlung? Vier Fuß ungefähr. Weiter nach unten noch mehr. Könnt Ihr klettern? Ja. Ich werde mir diese Gelegenheit einmal ansehen. Nicht ledig hinauf. Gleich Knüppel mitnehmen! Das ist allerdings praktischer. Hier stehen genug eichene Stangen. Aber wie hinaufbringen? Klettern und auch tragen? Geht nicht! Ich habe meinen Lasso mit. Der hat mich auf allen meinen Reisen begleitet, denn so ein Riemen ist eine der nützlichsten Sachen. Well; so schneiden wir! Aber immer vorsichtig sein, Master! Zunächst wollen wir uns überzeugen, ob wir allein sind. Unsere englische Unterhaltung kann hier kein Mensch verstehen; sie hätte also unser Vorhaben nicht verraten. Aber ehe wir handeln, müssen wir uns sicher stellen. So sucht! Werde einstweilen Stangen machen. Ich ging den Umkreis ab und überzeugte mich, daß wir unbeachtet waren; dann half ich dem Engländer, der ganz erpicht war, da oben eine Villa zu bauen. Wir schnitten ein Dutzend etwas mehr als vier Fuß langer Stämmchen aus den Büschen, aber so, daß wir dabei jede Spur vermieden, und dann wand ich den Gürtelshwal von der Hüfte, unter welchem ich den Lasso um den Leib geschlungen trug. Bis zum ersten Ast der Pinie reichte er. Während der Engländer die Stämmchen zusammenlegte und mit dem einen Ende des achtfach zusammengeflochtenen, unzerreißbaren Riemens umwand, nahm ich das andere zwischen die Zähne und kletterte empor. Die hindernden Kleidungsstücke hatte ich natürlich abgelegt. Auf dem ersten Aste angekommen, zog ich das Bündel in die Höhe. Lindsay kam nachgeklettert, und so brachten wir die Knüppel bis vor die Oeffnung, wo sie angebunden wurden. Ich untersuchte die Höhlung. Sie hatte die angegebene Weite, wurde nach unten immer größer und reichte bis zur Erde hinab. Nun begannen wir die Stämmchen einzuklemmen, um aus ihnen einen Fußboden zu bilden. Das mußte sehr sorgfältig geschehen, damit er ja nicht hinunterbrechen konnte. Mit Hilfe der Messer brachten wir es nach einiger Anstrengung fertig. Der Boden war fest und sicher. Nun Moos, Streu und Laub mit dem Lasso herauf! Wir kletterten nun wieder hinab und hatten bald so viel gesammelt, wie wir brauchten. Es wurde in meinen Haik und das Ueberkleid Lindsays geschlungen, und nach zweimaligem Aufund Niederklettern war die Höhlung in ein Versteck umgewandelt, in welchem es sich ganz weich und sicher liegen ließ. Wacker gearbeitet, meinte der Engländer, indem er sich den Schweiß von der Stirn wischte. Amad wird gut wohnen. Nun noch Essen und Trinken, Pfeife und Tabak, so ist der Diwan fertig! Wir kehrten jetzt zu Halef zurück, der bereits Sorge um uns hegte, weil wir so lange Zeit fortgeblieben waren. Master Lindsay, jetzt bleibt Ihr bei den Pferden zurück, denn ich muß nun zuvor auch unserem Hadschi Halef Omar das Versteck zeigen! sagte ich. Well! Doch bald wiederkommen! Yes! Kannst du klettern? fragte ich Halef, als wir bei den Eichen angekommen waren. Ja, Sihdi. Ich habe ja von mancher Palme die Datteln herabgeholt. Warum? Das ist ein ganz anderes Klettern. Hier giebt es einen glatten Stamm, der keine Stütze bietet, und auch kein Klettertuch, wie man es beim Ernten der Datteln in Anwendung bringt. Siehst du das Loch an dem Stamme der Eiche, dort grad über dem Aste? Ja, Sihdi. Klettere einmal hinauf und siehe dir es an! Du mußt hier an der Pinie empor und dann den Eichenast entlang.

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Reise News + Infos

Ungläubigen die Stücke ohne Salz und Pfeffer zu essen geben!.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Gut gegeben! meinte Joe; wenn sich der Schotte an dem rohen Beefsteak ein wenig den Magen verdorben hat, so ist ihm nur Recht geschehen. Wenn man bei unserer Rückkehr nach England unsere Reise gleichfalls in Zweifel ziehen sollte. Und Jeder lachte über Joe's Auskunftsmittel. Der Tag verging so unter angenehmen Gesprächen; mit der Kraft kehrte die Hoffnung, und mit der Hoffnung die Kühnheit wieder. Die Vergangenheit vermischte sich fast unmerklich mit der Zukunft. Joe hätte am Liebsten dies entzückende Asyl nie wieder verlassen; es war das Ideal seiner Träume; er fühlte sich hier wie zu Hause, und sein Herr mußte ihm die genaue Aufnahme der Oertlichkeit angeben, die er mit großem Ernst in seine Reisenotizen eintrug: 15°43' L. und 8°32' Br. Kennedy bedauerte nur eins, nämlich daß er in diesem Miniaturwalde nicht jagen konnte; seiner Ansicht nach fehlten zur Annehmlichkeit der Situation noch wilde Thiere. Er träumte, er schwämme mit einem jungen Eisbären. Der Bär schwamm aber viel schneller als er, denn, wie jeder weiß, sind Eisbären ausgezeichnete Langstreckenschwimmer. Also musste sich in seinem Traumrennen geschlagen geben. Der Traum war so real, dass er immer noch das Gefühl hat, ein nasses Gesicht zu haben. Aber in was für einem Traum ist er denn jetzt? Er öffnet die Augen erneut und lässt seinen Kopf in ein weiches Kopfkissen sinken. Er sieht einen Fernseher an der Wand, einen Kühlschrank, einen Schreibtisch, einen Stuhl, einen Spiegel, einen Kleiderschrank und direkt neben seinem Bett eine Tür, die in ein Badezimmer führt. All das sieht er so klar und deutlich vor sich, dass es kein Traum sein kann. Er setzt sich verwirrt im Bett auf. Dann erkennt er plötzlich seinen orangen Koffer auf dem Teppich mitten im Zimmer. Seine Familie in Grönland hatte ihm den nagelneuen Koffer vor seiner Abreise geschenkt. Nun wird ihm klar, dass er nicht träumt, sondern tatsächlich irgendwo in Deutschland angekommen ist. Er muss also gestern nach seiner langen, komplizierten Reise doch hier gelandet sein. Er erinnert sich dunkel an den Reisebus und das winzige Regionalflugzeug, in den man ihn gesteckt hat, und dann an den großen, internationalen Flughafen und das riesengroße Flugzeug, wo ihm die Stewardess mit strahlendem Gesicht gratis Wein und anderen Alkohol angeboten hat. Ab da lässt sein Gedächtnis aber nach und er kann sich an nichts weiter erinnern. […]

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Millionen Teufel und Luzifer.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Zu seinen Füßen lag ein Heer von Millionen Teufeln, ach, dacht ich, das ist Luzifer. Man kann nicht länger zweifeln! Gott nimm dich meiner Seele an, sonst ist es jetzt um mich getan, erbarme dich doch meiner! Ihr Freunde lachet nicht, fürwahr, mein Irrtum war verzeihlich, umrungen von der Teufeln Schar erschien er ganz abscheulich. Auch war er überdies bewehrt, wie ich gesagt, mit einem Schwert, da muß man sich wohl scheuen! Auch sah er so verteufelt aus, als wäre er besessen, und macht ein schreckliches Gebraus, als wollte er mich fressen. Daher sah ich den guten Mann für jenen großen Teufel an, verzeih mir Gott die Sünde! Zum Teufel - positive und negative Aspekte Auch wollten die Leute erfahren haben, daß er mit dem leibhaftigen Teufel in Verbindung stehe; denn am 7. Oktober 1652 war der Gefangene bei verschlossenen Türen vom Turme gestiegen und hatte mit mehreren Personen auf der Gasse gesprochen und am anderen Morgen sich doch wieder in seinem Gefängnis befunden. Daher schritt man zur Inquisition und verschickte die Akten an den Leipziger Schöppenstuhl, welcher auf die Tortur erkannte, um ihm das Geständnis seines Bundes mit dem Teufel abzupressen. Endlich öffnete sich die Türe zur Schreckenskammer. Aber schon bei dem Anblicke der Marterinstrumente erklärte der Unglückliche, er bekenne, daß er einen Bund mit dem Teufel gemacht habe, mit dessen Hilfe er auch vom Turme herabgestiegen sei. Am 6. November 1654 widerrief er zwar seine Aussage, aber es half ihm dies nichts. Er wurde für einen Zauberer, Hexenmeister und Teufelsbündler erklärt, und man sprach über ihn das Todesurteil aus. Da halfen nun nicht mehr die Bitten und Tränen des unglücklichen Gefangenen. Die Feinde wollten ja über ihn triumphieren. Caspar Dulichius wurde am 8. Juli 1655, nach einer anderen Angabe bereits am 3. Juni, auf dem Marktplatze in Kamenz öffentlich mit dem Schwerte hingerichtet. Seine letzten Worte waren: Mein Gott und Vater, in deine Hände befehle ich meinen Geist! So starb ein Mann, der das Opfer seiner Feinde und des furchtbaren Aberglaubens seiner Zeit geworden war. Das waren die Zustände der so oft gepriesenen guten, alten Zeit. Diesen verdroß das höllische Spiel des Teufels sehr, und er beschloß, demselben ein Ende zu machen. Von diesem Augenblicke an war es mit dem Jagdvergnügen des Teufels aus, kein Hund stellte mehr einen Edelhirsch oder packte ein Wildschwein. Der beste Finder verlor die Spur, und wenn ja ein Stück Wild dem Teufel oder seinen Jägern in den Schuß kam, so prallten die Pfeile und Jagdspieße von dessen Haut ab, als wären dieselben mit Stahl gepanzert. Der Teufel tobte und lästerte gewaltig über das angebliche Ungeschick seiner Leute und Hunde. Da merkte der Teufel, daß er einen mächtigeren Gegner habe, der ihm einen Weidmann gesetzt, den er mit all seinen Teufelskünsten nicht bewältigen konnte. […]

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Stube, Kleider und Brod.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Die Schergen, die Richter, die Henker, den Galgen, Ich kenne sie insgesammt, Kenne die Welt, die mich verdammt Zum Galgen Zeit des Lebens. Wie heißt der Galgen? Mangel, Not, Sorge um Stube, Kleider und Brod, Knechtung, Schmähung reinsten Strebens! Verfluchte Welt, die mich umfängt, Tagtäglich an den Galgen hängt, Verfluchte Welt! ... Auf! Hinaus! Ich halt es nicht aus Auf dem Lager in dumpfiger Kammer, In traumdurchdünsteter Folterkammer. Hinaus in die nächtliche Landschaft! Es ist auch im plattdeutschen ein sehr gutes ähnliches Märchen unter dem Volk, das uns aber nicht vollständig konnte erzählt werden. In der Abendzeitung 1819 Nr. 171 steht eine gereimte Erzählung nach einer andern dürftigeren Uberlieferung. Ein hungriger Köhler hört daß dem König ein Schatz gestohlen ist und erbietet sich den Dieb zu entdecken. Der Köhler soll drei Tage lang gespeist werden, hat er es aber dann nicht heraus, so soll er an den Galgen. Wie nun der erste Tag herum ist und der letzte Trunk ihm gebracht wird, spricht er das wäre der eine! und so weiter am zweiten und dritten Tag. Die Diener welche die Diebe sind, glauben sich gemeint und entdecken die That. Eine abermals verschiedene Erzählung in der Zeitschrift der Casseler Bote 1822 Nr. 51, wo der Allwissende Felix Gritte heißt. In der Wetterauer Mundart von Weigand aufgefaßt in Mannhardts Zeitschrift für deutsche Mythologie 3, 3646 mit einigen Erweiterungen und Zusätzen: ein Fuhrmann, als Mönch verkleidet, bringt einen gestohlenen Ring zum Vorschein. Verwandt ist ein italienisches Märchen bei Straparola (13, 6) und ein persisches in Kisseh-Khun S. 44. Achmed der Schuhflicker macht sich zum Astronomen und entdeckt wer den Rubin aus des Königs Krone gestolen hat. Bislang habe sich die Polizei nicht bei seinem Mandanten gemeldet, erklärte Anwalt Kohlmann. Er hält die Vorwürfe für unbegründet, da scharfe Kritik in der politischen Auseinandersetzung erlaubt sei. Pro Chemnitz bezeichnet den Galgenbauer als mutigen Bürger. Kohlmann ist als Verteidiger für Mandanten aus der rechtsextremen Szene bekannt. […]

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Herbstwind.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Durch fahlbelaubte Bäume mit müdem Ton der Herbstwind singt; die sehnsuchtsbange Weise klingt des Nachts in meine Träume. Sonnenschein eine Übersicht, kraftvoll, wie der Wind der Dinge, ohne Wenn und Aber sein. Auf Hiddensee herrscht makroklimatisch Ostseeküstenklima mit häufigem Wechsel zwischen maritimen und kontinentalen Einflüssen. Charakteristisch sind dabei häufige, lebhafte und wechselnde Winde und eine lange Sonnenscheindauer. Diese beträgt im Durchschnitt 1850 Stunden pro Jahr. Rudolf war auch 1955 ihr Partner in Die Sennerin von St. Pünktlich vor dem Nationalpark riss jedoch die Wolkendecke auf. Damit nimmt Hiddensee eine Spitzenstellung in Deutschland ein. Eine Besonderheit ist bei schwachen, ablandigen Windverhältnissen die so genannte transperiodische Windzirkulation, die durch die unterschiedlichen Temperaturen über dem Meer und dem Land entsteht. Dabei setzt ein Seewind am späten Vormittag ein, der am Nachmittag oder Abend wieder nachlässt. In Jütland drangen daher nur die Schleswig-Holsteiner unter General von Bonin ein, schlugen die Dänen am 23. April bei Kolding und am 7. Mai bei Gudsö und begannen die Belagerung von Fredericia, wurden aber in der Nacht vom 5. zum 6. Juli von den Dänen, die ihre ganze Macht in Fredericia vereinigten, nach blutigem Kampf zum Rückzug gezwungen. Dieser überließ es dem König von Dänemark, alle zur Bewältigung des Widerstandes in Schleswig-Holstein dienlichen Mittel zu gebrauchen und gestattete die Einführung einer alle Staaten der dänischen Monarchie umfassenden Erbfolgeordnung. Ich habe selbst das größte, das damals noch gegraben worden war, a. 1733 auf den Alpen betrachtet. Es war 695 Pfund schwer. Seit diesem Stück hat man oben im Wallis ein noch größeres und bis auf zwölf Zentner wiegendes Stück Kristall gefunden. Die keine Zeit versehrt und nie der Winter raubt. Im nie erhellten Grund von unterirdschen Grüften Wölbt sich der feuchte Ton mit funkelndem Kristall, Der schimmernde Kristall sproßt aus der Felsen Klüften, Blitzt durch die düstre Luft und strahlet überall. O Reichtum der Natur! verkriecht euch, welsche Zwerge:Siehe die Beschreibung einer Kristall-Grube in des Herrn Sulzers Alpen-Reise. Ich vergleiche diese vortrefflichen Stücke mit den 40- und 50pfündigen, die zu den Zeiten des Augustus gefunden, als eine ungemeine Seltenheit angesehen und deswegen von diesem klugen Kaiser in die Tempel der Götter geschenkt worden sind. Europens Diamant blüht hier und wächst zum Berge! Kristall-Blüte heißt man allerlei Anschüsse, die um die Kristall-Gruben gemein sind. […]

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Liebe in der Fremde 3.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Über die beglänzten Gipfel Fernher kommt es wie ein Grüßen, Flüsternd neigen sich die Wipfel Als ob sie sich wollten küssen. Ist er doch so schön und milde! Stimmen gehen durch die Nacht, Singen heimlich von dem Bilde – Ach, ich bin so froh verwacht! Von der Burg aus dem 14. Jahrhundert ist nichts mehr übrig geblieben. Hinauf auf die Aussichtskanzel. Drunten wallen dichte Nebel, die vom Wind getrieben werden. Man wird an das berühmte Bild von C. D. Friedrich "Wanderer über dem Nebelmeer" erinnert. Der Gipfel des Schneeberges, der höchste Berg in Franken, wird von Nebel umhüllt. Die Dunkelheit, die umherliegenden Steine und Wetterfichten erinnern an eine nordische Gebirgslandschaft. Geheimnisvoll und entrückt. Bei einer Jahresdurchschnittstemperatur von 3,8 Grad haben sich hier arktische Pflanzen, die im Eiszeitalter eingewandert sind, behaupten können. Rast unterhalb des Gipfels. Die moderne Ausrüstung macht es möglich. Auf dem Rückweg locken die schön gestaltete Egerquelle und die Weißenhaider Mühle. Einzug in Weißenstadt voller Zufriedenheit und Ausgeglichenheit. Das Wanderglück ist ganz bestimmt nicht vom Wetter abhängig! Gipfel und Rettung im Schatten des Terrors. Auf Waldlichtungen hat das Drüsige Springkraut seine roten Blüten entfaltet. Im dunklen Wald sprudelt die Weißensteinquelle. Außer dem beruhigenden Plätschern des Wassers ist kein Laut zu vernehmen. Nicht weit entfernt liegt der im Wald sprichwörtlich versteckte Singerweiher. Er ist von Schilf umgeben. Ein Spiegel für den Himmel und die Bäume ringsum. Auch hier könnte man lange verweilen und die Zeit einfach vergessen. Der Höhepunkt ist natürlich der Gipfel des Weißensteins. Der Blick von dem stets geöffneten Turm überrascht jeden Besucher. Zunächst die Sicht auf die von einem wahren Wäldermeer umgebenen Gipfel des Fichtelgebirges. In der Ferne sind sogar der Frankenwald und die Fränkische Alb auszumachen. Erinnerungen und Sehnsüchte vermischen sich zu einem glücklichen Ganzen. Mit diesem Gefühl steigt man ab und freut sich, daß sich in dieser Einsamkeit sogar ein Berggasthaus befindet. […]

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Rotkehlchen.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Schwalben waren schon lang Fort und auf der Reise, Nur ein Rotkehlchen sang Lieblich und leise Unter dem Dach Eines Hauses, das, halb zerstört, Allmählich zusammenbrach. Es wurde von niemand gehört, Und dennoch sang es. Das Moos Wuchs auf der Schwelle, Die Steine bröckelten los, Des Abendlichtes Helle Schlief in den Zimmern allein, Die Stürme gingen aus und ein In dem großen verödeten Gang, Aber das Rotkehlchen sang. Lust und Freude war entflohn, Alles war aus, Es wußte nichts davon; Es sang im öden, verfallenden Haus Mit einem eignen lieblichen Ton. Quelle: Vermischte Gedichte Ausgewählte Gedichte - Hermann von Lingg - 1905 www.zeno.org Zenodot Verlagsgesellschaft mbH Erst die drei Reisen des berühmten Kapitäns James Cook, deren erste ins Jahr 1769 fällt, brachten einen wirklichen Fortschritt. Seine in englischer und französischer Sprache abgefassten Reisebeschreibungen machten ungeheures Aufsehen. In Deutschland wurden die Entdeckungen namentlich durch seinen Begleiter auf der zweiten Reise, unsers Landsmann Reinhold Forster, bekannt. Ihre zum ersten Male geschaute Naturschönheit übte einen mächtigen Zauber auf die nordischen Besucher aus. Aber auch in der Beschreibung der Eingeborenen sparte man die Lobsprüche nicht. Das heitere, glückselige Leben jener Naturkinder wurde in Deutschland und England geradezu sprichwörtlich. Man ließ sich hierin auch nicht durch die Tatsache beirren, dass Cook auf seinen späteren Reisen schon heftige Zusammenstöße mit diesen vermeintlichen Paradiesbewohnern hatte; Enttäuschungen, die sich in der Folgezeit noch häuften. Die Südsee-Schwärmerei war nun einmal Mode geworden, und immer neue Forscher und Abenteurer zogen aus, die so schnell berühmt gewordenen Inseln zu besehen. Hinter ihnen kamen unternehmende Kaufleute in immer wachsender Zahl, dann Pflanzer; endlich in der Neuzeit auch die auf Kolonialerwerb ausgehenden Vertreter der Großmächte. Verständlicherweise erregte die bunt zusammengewürfelte Reisegesellschaft des Erzherzogs stets großes Aufsehen in den Häfen. Durch den bekannten Berliner Reiseverleger Leo Woerl gelangten einige seiner Arbeiten auch in den Buchhandel. Salvators wissenschaftliche Werke fanden rasch internationale Anerkennung. Er wurde mit Diplomen und Ehrenmitgliedschaften diverser Akademien und Institutionen förmlich überhäuft. Seinem engen Freund Jules Verne diente er als Vorbild für den Helden des Romans […]

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Steig auf des Berges Höh.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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In meiner Brust, da sitzt ein Weh, Das will die Brust zersprengen; Und wo ich steh, und wo ich geh, Will's mich von hinnen drängen. Es treibt mich nach der Liebsten Näh', Als könnt's die Grete heilen; Doch wenn ich der ins Auge seh, Muß ich von hinnen eilen. Ich steig hinauf des Berges Höh', Dort ist man doch alleine; Und wenn ich still dort oben steh, Dann steh ich still und weine. Quelle: Der arme Peter, Heinrich Heine Lieder Romanzen Junge Leiden - 1817-1821 Buch der Lieder Hamburg 1827 www.zeno.org Berge für die besten Aussichten ins Gebirge. In manchen Nächten ist der Eingang zu diesem unterirdischen Gewölbe am Berge deutlich sichtbar. Vor Jahren, als noch die Postwagen zwischen Dresden und Bautzen verkehrten und die hellen Klänge des Posthornes in Schmiedefeld gehört wurden, geschah es in einer mondhellen Frühlingsnacht, daß einem Postknechte, der eben am Kapellenberge vorüberfuhr und ein lustiges Stücklein geblasen hatte, vom Berge her ein graubärtiges Männlein winkte. Der Gang endet in einem hohen und weiten Gewölbe. Hier sind Goldstücke und Edelsteine in riesengroßen Braupfannen aufbewahrt. Der staunende Postknecht erhält nun die Weisung, nur zuzugreifen. Das tut dieser auch und füllet mit Goldstücken und Edelsteinen seine Taschen. Dann springt er aber vor freudiger Erregung auf das graubärtige Männlein zu, erfaßt dessen eiskalte Hand und ruft überglücklich aus: Ich danke Euch! Doch, o weh! Da geschieht plötzlich ein donnerähnlicher Krach. Der Mönch verschwindet und stößt Klagerufe aus. Das Gewölbe bebt. Die Erde zittert. Der leichtfertige Postknecht aber wird von unsichtbaren Händen erfaßt und fortgeschleudert, so daß er besinnungslos am Boden liegen bleibt. Als der Unvorsichtige aus seiner Ohnmacht erwachte, lag er draußen am Berge auf einem Feldrande. Jenseits des Grabens standen ruhig die Pferde mit dem Postwagen. Die Straßenbäume warfen eigentümliche, fast gespenstische Schatten. Der Postknecht raffte sich auf, in seinen Gliedern fühlte er furchtbaren Schmerz. Nur mit Müh und Not erkletterte er wieder seinen Kutschbock. Nun fuhr er in das Dorf hinein, wo man ihn längst erwartet hatte. Über das Erlebte schwieg er. Am andern Morgen findet er in seinen Taschen anstatt der Edelsteine und Goldstücke Lehmklumpen und kleine Feldsteine. So hatte der arme Postknecht durch seinen wohlgemeinten Dank das ihm winkende Glück verscherzt. Er ist seit jener Nacht noch oftmals am Kapellenberge, ein lustiges Stücklein blasend, vorübergefahren, aber den Gang zu dem im Berge verborgenen Schatze hat er nicht wieder gesehen. […]

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Deine Wangen dein Auge.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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»Sprich, was bleichet deine Wangen? Warum wird dein Aug' so dunkel? –« »Und Ramiro? – –« stottert Clara, Und Entsetzen lähmt die Zunge. Doch mit tiefen, ernsten Falten Furcht sich jetzt des Bräut'gams Stirne: »Herrin, forsch nicht blut'ge Kunde – Heute mittag starb Ramiro.« Quelle: Heinrich Heine Lieder Romanzen Junge Leiden - 1817-1821 Buch der Lieder Hamburg 1827 www.zeno.org Die wiederholten Beweise unbedingter Ergebenheit, die der Saids für Mohammed glich, vollendeten das grauenhafte Werk der Eroberung Luciens durch einen Jakob Collin. In diesem Augenblick hatten nicht nur Esther und Lucien all die Summen aufgezehrt, die man der Ehrlichkeit des Bankiers der Galeeren anvertraut hatte, der sich um ihretwillen furchtbaren Abrechnungen aussetzte, sondern der Dandy, der Fälscher und die Kurtisane hatten auch noch Schulden. In dem Augenblick, als Luciens Erfolg winkte, konnte also der kleinste Stein unter dem Fuß eines dieser drei Wesen den Zusammenbruch des phantastischen Baues einer so verwegen errichteten Glücksstellung herbeiführen. Auf dem Opernball hatte Rastignac den Vautrin des Hauses Vauquer erkannt, aber er wußte, daß ihm, wenn er plauderte, der Tod bevorstand; daher tauschte der Liebhaber der Frau von Nucingen mit Lucien Blicke, in denen sich auf beiden Seiten unter scheinbarer Freundschaft die Furcht verbarg. Im Augenblick der Gefahr hätte Rastignac offenbar mit größtem Vergnügen den Wagen geliefert, der Betrüger und Todeskandidaten zum Schafott führen sollte. Jeder wird jetzt erraten, von welcher finstern Freude Carlos ergriffen wurde, als er von der Liebe des Barons von Nucingen erfuhr, denn er erkannte mit einem einzigen Blick, welchen Nutzen ein Mann seiner Art aus der armen Esther ziehen konnte. Diese Geister sind unzweifelhaft Symbole für das ausgeprägte Verständnis und Urteilsvermögen, mit dem das Lamm während des tausendjährigen Reiches über die Erde herrschen und regieren wird. Um die neunte Tagesstunde waren die Senatoren zusammen gekommen, Furcht und Argwohn im Herzen; der Stadtpräfekt erhielt von ihnen Weisung, jedes Stadtviertel aufzusuchen und eine allgemeine Festbeleuchtung zur Feier der Wiedergenesung des Kaisers anzuordnen. […]

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