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Durchs wilde Kurdistan - Viertes Kapitel AB

Eben weil ich sehr schwach bin, darfst du nicht viele Dinge zusammenmischen. Willst du mir eine einfache Stärkung senden? Gut; du sollst sie haben! Wie viel? Eine Arzneiflasche voll. Emir, das ist viel zu wenig! Ich bin Kommandant und ein sehr langer Mann; der Trank wird alle sein, ehe er durch den ganzen Körper gekommen ist. Siehst du dies ein? Ich sehe es ein, darum werde ich dir eine große Flasche senden. Eine? Nimmt ein Kranker nur einmal Arznei? Nun wohl, du sollst zwei haben! Laß mich täglich einmal nehmen, und zwar eine Woche lang! Mutesselim, ich denke, du wirst dann zu stark werden! O, Emir, das hast du nicht zu befürchten. So wollen wir es denn mit einer Woche versuchen? Aber eine Bitte erfüllst du mir dabei. Welche? Ein Mutesselim darf seinen Untergebenen nie wissen lassen, daß er ein krankes System der Nerven und der Verdauung hat. Das ist richtig! Also wirst du diese Arznei so gut einpacken, daß niemand sieht, daß sie in Flaschen enthalten ist. Ich werde dir diesen Wunsch erfüllen. Hast du auch kranke Nerven, Emir? Nein. Warum sollte ich welche haben? Weil du dir dieses Mittel kaufen ließest. Es war nicht für mich. Für wen sonst? Für den stummen Hadschi LinsayBey? Du sagtest vorhin, daß ein Mutesselim nicht wissen lassen dürfe, daß er ein krankes System habe. Es giebt auch andere Männer, welche dies nicht wissen lassen dürfen. Oder war es für den dritten Mann, der sich gar nicht sehen läßt? Er muß sehr krank sein, weil er nicht aus seiner Stube kommt! Das klang wie ein Verhör. Er wollte sich nach Mohammed Emin erkundigen. Ja, er ist krank, antwortete ich. Welche Krankheit hat er? Eine Krankheit des Herzens. Kannst du ihn heilen? Ich hoffe es. Ich bedaure, daß du ihn wegen seiner Krankheit nicht mitbringen konntest. Es ist ein Freund von dir? Ein sehr guter Freund. Wie lautet sein Name? Er hat mich gebeten, ihn dir heute noch nicht zu nennen. Du kennst ihn sehr gut, und er will dir eine Ueberraschung bereiten. Ah! meinte er neugierig. Eine Ueberraschung? Wann? Sobald seine Krankheit geheilt ist. Wie lange dauert dies noch? Nur einige Tage. Soll ich ihn nicht lieber besuchen, da er nicht zu mir kommen kann? Dieser Besuch würde ihn zu sehr aufregen. Herzkrankheiten sind lebensgefährlich; das wirst du wohl auch wissen? So muß ich warten. Wieder versank er in Schweigen; dann begann er von neuem: Weißt du, daß du mir ein Rätsel bist? Du mir auch. Warum? Weil du mich rätselhaft findest. Sage mir, ob es bereits jemand gewagt hat, so klar und offen, so aufrichtig und ohne Furcht wie ich, mit dir zu reden! Das ist wahr, Effendi! Ich wollte es auch keinem andern raten! Du aber bist ein Emir, stehst unter dem Schatten des Großherrn und bist mir sehr gut von dem Mutessariff empfohlen; da dulde ich es. Und bei all dieser Furchtlosigkeit bin ich dir ein Rätsel? Ja. Ich will dir helfen, es zu lösen. Frage mich! Ich möchte vor allen Dingen wissen, wie du in den Schutz des Großherrn gekommen bist, wie der Großherr über mich denkt und was er für Pläne hat mit dir und mir. Aber dazu ist heute keine Zeit. Wir werden davon morgen reden, wenn wir allein sind. Das war mir lieb. Auch hörte jetzt die Unterhaltung auf, da ein Medah *) eingelassen wurde, welchen der Kommandant zur Unterhaltung seiner Gäste engagiert hatte. Die Pfeifen wurden von neuem gestopft und angebrannt, die Tassen wieder gefüllt, und dann lauschte man andächtig den Worten des Erzählers. Er stellte sich in die Mitte des Raumes und erzählte mit singender, lamentierender Stimme die tausendmal gehörten Geschichten von Abu-Szaber, dem schiefmäuligen Schulmeister, dem Liebessklaven Ganem, von Nureddin Ali und Bedreddin Hassan.

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Reise News + Infos

Angriff als Brandstifter .

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Sei du selber, antwortete er, Schiedsrichterin und Leiterin des Kampfes; bohre du selbst mit eigenen Händen diesen Wurfspiess, so tief es geht, in diese reizende Zielscheibe, die Amor selbst und Venus für ihn aufgestellt haben. Mit diesem Keil, fuhr er fort, werde ich deine so enge, so schmale und so fest versperrte Pforte sprengen. Er aber war hocherfreut über mein Geständnis, dass ich in Feuer geriete. Nun, in mich drang er nachher auch tiefer hinein und aus dieser Wunde strömte die Menge Blut. Denn da brennt Rom, sechs Tage lang; nein, schließlich neun Tage. Und doch sind sie nicht von übertriebener Grösse: Wie sind sie fest! wie köstlich ist der Zwischenraum, der sie scheidet! Zu riskieren war nichts dabei, aber das Juchhe und Hoho der Masse berauschte ihn, und vor allem das Hetzen und Tiereschinden schien ihm köstlich. Aber natürlich hielten die Kutscher, mit denen er da um die Wette fuhr, ihre Tiere weislich zurück, um ihm den Sieg zu lassen. Nun folgte allerdings ein Neubau der Stadt, mit breiteren Straßen, weitläuftigeren Mietskasernen und Geschäftshäusern, alles ansehnlicher und großstädtischer. In den Niederlanden weist Bogo in einer Rubrik unter dem Titel Hologom immer wieder darauf hin, wenn der Besuch irgendeines ausländischen Hasspredigers, es gibt Dutzende solcher Brandstifter, die in Europa permanent unterwegs sind, ansteht. Zum erstenmal tritt uns hier die christliche Gemeinde in Rom im Jahre 64 entgegen. Bitte sehr. Zugleich betastete er sie mit der Hand, dann küsste er die Spitzen, nahm sie in den Mund, knabberte leise mit den Zähnen und sog mit den Lippen daran. Er bittet mich, ich möchte den Speer nicht aus meinen Händen entschlüpfen lassen; ich gehorche seinem Befehl. Dann sagte er: Ich will des Todes sein, liebe Tullia, wenn ich dich nicht mehr liebe als meine Augen, mehr als mein Leben! Dann liess er auch seine eine Hand zwischen meinen Schenkeln herabgleiten und spielte mit den Fingern in dem Flaumhaar des Venusberges; bald auch drückte er die Schamlippen mit den Fingern zusammen und zog sie dann wieder auseinander und entzündete mein ganzes Wesen zur höchsten Glut der Sinnenlust. Bald geriet Callias in immer wildere Aufregung und nun drehte er mit solcher Gewalt den Speer in mich hinein, dass er zwei Zoll tief in meine Scheide eindrang. […]

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Tante Qualle und der Elefant.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Die Tante Qualle schwamm zum Strand. Es liebte sie ein Elefant, mit Namen Hildebrand genannt. Der wartete am Meeresstrand mit einem Sträußchen in der Hand. Das übergab er ihr galant und bat um Tante Quallens Hand. Da knüpften sie ein Eheband. Der Doktor Storch, der abseits stand, der dachte: Armer Hildebrand! Worauf er weiterging und lachte. Warum der Storch wohl so was dachte? Das einzige Merkmal aber, daß ihre Körper dort ruhen, sind noch jetzt drei Flämmchen, die am Abend an jener Stelle des Felsens herumhüpfen. Auf Grund ihrer charakteristischen Form, Zahl und Anordnung können Schlundzähne vielfach zur Bestimmung und Unterscheidung verschiedener Fischarten genutzt werden. Um 18 Uhr ereilte mich ein Anruf aus Wilburgstetten. Wohl aber ist anzunehmen, dass Sulla den Senat auf ungefaehr 00 bis 600 Koepfe zu bringen bedacht war; und diese Zahl ergibt sich, wenn jaehrlich 20 neue Mitglieder von durchschnittlich 30 Jahren eintraten und man die durchschnittliche Dauer der senatorischen Wuerde auf 2 bis 30 Jahre ansetzt. In einer stark besuchten Senatssitzung der ciceronischen Zeit waren 417 Mitglieder anwesend. Daraufhin ging bei dem amerikanischen Nationalen Geistigen Rat ein höfliches und zusagenden Schreiben vom Staatsdeparte ment in Washington ein, in dem der Empfang dieses Appells bestätigt wurde, während der Vorsitzende der Liga für Menschenrechte seinerseits an den Sekretär des amerikanischen Nationalen Geistigen Rates ein Schreiben richtete, in dem er ihm mitteilte, daß sowohl der Brief wie auch das an ihn gerichtete Bittgesuch an die Kommission für Menschenrechte weitergeleitet werden würde, und daß man Abschriften davon an die Persische Regierung senden wolle. Er wollte furchtbar gern als ein Edelmann oder wenigstens als ein Mensch adliger Abstammung erscheinen. Ein ungewöhnlich ernster, galliger Ausdruck verlieh seiner Entrüstung etwas Komisches. Er machte mir offenbar deshalb den Hof, weil er mich im Besitze von Geld vermutete. Aber Tschekunow besorgte mir die ganze Sache. Schließlich hielt er es nicht mehr aus. […]

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Der Triumph der Liebe - Erster Gesang A2.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Schon dreißig Jahre hab ich nun gelitten, Den schweren Kampf mit dem Geschick gestritten, Doch nun lohnt meinen Leiden Götterlust. Empfangt denn meinen Leib, ihr schwarzen Wogen, Ich fühle mich zu euch hinabgezogen, Denn keiner Schandtat bin ich mir bewußt! Innerhalb der Einfassung stand unmittelbar neben dem Denkmal eine mächtige Robinie. Gegen Ende des Zweiten Weltkrieges wurde es 1945 stark beschädigt und später abgetragen. Die letzten Reste verschwanden im Zusammenhang mit dem vierspurigen Ausbau der Radeburger Straße zum Autobahnzubringer in den 1970er Jahren. Lediglich der eigentliche Gedenkstein wurde auf der anderen Straßenseite, in der Nähe der Einmündung Hellerhofstraße, wieder aufgestellt. Gegenwärtig (Stand: 2014) ist das Hauptmann-Hirsch-Denkmal zugewachsen und befindet sich in schlechtem Zustand. Er sagte ihnen, ihre Tochter sei von jenem böhmischen Beschwörer in sein Schloß geraubt worden, derselbe habe sie aber durchaus nicht zu jemanden belehren vermocht, die Seinige zu sein, im Gegentheil habe sie sich laut zum zum Christenthum allgemein bekannt, und sei schon seit einem Jahre selig dahingeschieden, wenn sie sie aber erneut sehen wollten, wollen sie nur am nächsten Vollmondabend auf den Kottmarberg gehen, wo sie sie wiederfinden würden. Als nun die betrübten Eltern zur bestimmten Zeit auf dem Berge herausgebracht worden, da sahen sie, wie sich im Felsen ein weites Felsentor öffnete, das zu einem mit tausend Led - Leuchten erleuchteten Gewölbe führte, mittig in dem aktuellen stand ein krystallner Sarg, in dem aktuellen lag ihre Tochter, rosig und holdselig, wie sie im Leben ausgesehen hatte. Sie knieten an ihrem Sarge nieder, und von nun an war es bis an ihren erst nach langwierigen Altersjahren erfolgten Tod ihre einzige Begeisterung, jeden Abend sich an jenem Felsentor einzufinden, das sich auch jedes Mal vor ihnen öffnete, und an der letzten Heimstatt ihrer Wiarda zu beten. Nach ihrem Willen wurden sie in demselben Gewölbe beerdigt, das sich aber ihren Särgen zum letzten Male öffnete, und sich dann jedem menschlichen Auge dauerhaft schloß. […]

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Niederlage des österreichisch-sächsischen Heeres bei Hohenfriedberg 4. Juni 1745.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Nach der Niederlage des österreichisch-sächsischen Heeres bei Hohenfriedberg 4. Juni 1745 rückten die Preußen in Sachsen ein und besiegten das sächsische Heer 15. Dec. 1745 bei Kesselsdorf, worauf am 25. Dec. 1745 der Friede zu Dresden zwischen Sachsen, Preußen und Österreich geschlossen wurde. Während dieses kurzen Krieges hatte Sachsen beträchtlich durch die Preußen gelitten und mußte im Frieden noch 1 Mill. Thlr. Kriegssteuer an Preußen zahlen. August II., welcher sich bis dahin in Polen aufgehalten hatte, kehrte nun nach Sachsen zurück, berief sogleich einen Landtag und bildete, um das Schuldenwesen des Staates zu ordnen, eine Restaurationscommission, bei welcher bes. die geheimen Räthe von Fritsch, von Gutschmidt und Wurmb sich verdient machten. August II. st. am 5. Oct. 1763. Er war der letzte König von Polen aus dem Hause Sachsen. Inzwischen hatte Preußen 10. Juli eigenmächtig einen neuen Waffenstillstand mit Dänemark geschlossen, demzufolge in Holstein die Statthalterschaft bestehen bleiben, Schleswig aber von einer dreiköpfigen Landesregierung unter dem Vorsitz eines englischen Kommissars im Namen des Königs von Dänemark regiert und im Norden von schwedischnorwegischen, im Süden von preußischen Truppen besetzt werden sollte. Diesem Waffenstillstand folgte am 2. Juli 1850 der Friede zwischen Preußen und Dänemark, den Preußen zugleich im Namen des Deutschen Bundes unterzeichnete. Dieser überließ es dem König von Dänemark, alle zur Bewältigung des Widerstandes in Schleswig-Holstein dienlichen Mittel zu gebrauchen und gestattete die Einführung einer alle Staaten der dänischen Monarchie umfassenden Erbfolgeordnung. 1806-1827: Napoleonische Kriege, Sachsen wird Königreich, König Friedrich August I. Da starb am 15. November 1863 König Friedrich VII. und mit ihm erlosch die königliche Linie des Hauses Oldenburg. Die dänische Regierung ließ Holstein durch ihre Truppen räumen und am 23. Dezember rückten 12.000 Sachsen und Hannoveraner unter dem sächsischen General Hake in Holstein ein. Herzog Friedrich wurde überall als Landesherr ausgerufen und von einer großen Volksversammlung in Elmshorn am 27. Dezember zum Erscheinen in Schleswig-Holstein eingeladen, während eine Versammlung von 491 Abgeordneten deutscher Ständeversammlungen in Frankfurt a. M. am 21. Dezember sich einstimmig für das Recht des Augustenburgers erklärte und den "Sechsunddreißiger-Ausschuß" einsetzte, um dasselbe zur Anerkennung zu bringen. […]

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Capri, von Kaktus und Wein umlaubte Mauerkronen tragendes, sonnverbranntes Felsenhaupt.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Der Schiffer wußt' uns viel zu erzählen vom finstern Cäsar Tiberius, wie er dort oben in prunkenden Sälen gehaust voll Angst und Überdruß; und wie er um die hohlen Schläfe beim Blitzgezuck am Meeresstrand, befürchtend, daß der Gott ihn träfe, den Lorbeer schlang mit feiger Hand. Und weißt du, fragt' ich, nichts zu sagen von jenen andern Trümmern dort? Lebt auch von ihres Herrschers Tagen noch ein Gedächtnis der Menschen fort? Capri was ist das? Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten von Anacapri können bei wenig Zeit an einem Tag abgeklappert werden. Als erstes Ziel empfiehlt sich der Monte Solaro. Das Licht über dem Golf von Neapel ist dabei am frühen Vormittag (und natürlich bei Sonnenaufgang) am schönsten. Weiter geht es nach Norden zur Villa San Michele, von der aus über die 800 Stufen der Phönizischen Treppe ein Abstecher in den Hafen von Capri unternommen werden kann. Auf dem Rückweg empfiehlt sich am Nachmittag ein Abstecher zur Blauen Grotte an der Nordwestküste von Capri, wenn das Sonnenlicht direkt in die Grotte scheint und den Sonnenuntergang auf Capri erlebt man am besten am Faro di Punta Carena, einem romantischen Leuchtturm an der Südwestspitze der Insel. Anacapri kann als kleine, ruhige Schwester von Capri bezeichnet werden. Anacapri hat nicht den internationalen Ruf des klassischen Ferienortes und ist daher auch nicht so touristisch. Anacapri liegt etwa 150 m höher als Capri und daher nicht direkt am Meer, bietet aber dafür von nahezu überall eine spektakuläre Aussicht über die Insel und den Golf von Neapel. Vielleicht liegt es am zahmeren Tourismus, aber in Anacapri sind die Menschen noch etwas offener und freundlicher als im von Touristen belagerten Capri. Es geht familiärer zu, man muss niemandem beweisen, wer man ist und was man hat. Das Leben in Anacapri ist noch immer gelassen, gemütlich und entspannt und weniger hektisch als in der Hafenstadt Capri. […]

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Wolkenmasse + Freiheit + Prunkpalast.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Vorüberziehn, in seltsam scheuer Hast, sie an der Arbeitsherren Prunkpalast: den Tisch, der dort vor Ueberfülle bricht, sie deckten ihn; doch ihnen blüht er nicht. Zwei Männer nur, den Hammer in der Hand, hemmen den Blick und starren unverwandt in all den Glast, der Freude goldenen Sitz; aus ihren Augen zuckt des Hasses Blitz. Vom Himmel dichtgedrängt die schwarze Wolkenmasse niederhängt, indes am freien Horizont verloht sturmdunklen Blicks ein blutig Abendrot. Feuer an verschiedenen Orten der Stadt angelegt. Binnen einer Viertelstunde stand alles in voller Glut. Wo Feuer ist, da ist auch Wind; der erhub sich sehr stark u. trieb von der Kirche übers Schloß. Da fing auch der Siebenspitzige Turm mit an, u. das Feuer drang aus demselben in den Lederboden, wo Holz und brennende Materie genug war. In drei Stunden war alles getan. Von allen kurfürstlichen Gebäuden unter der Schösserei u. im Hahnewalde, die nach Beschaffenheit derselben Zeit schön waren, wurden Aschehaufen. Von der Stadt aber, in- u. außerhalb der Ringmauer, blieb nichts übrig, als das Crucifix auf dem Kirchhofe, so Gott auch diesmal erhalten, ferner des Wildpretwärters Haus am Kurfürstlichen Tiergarten, die kleine Begräbniskirche u. dazu noch eine niedrige Hütte am Altstädter Wege. Der Feind, welcher gute Beute gemacht u. unter anderem 186 Stück Pferde u. Vieh mitgenommen, sahe von ferne zu u. dachte, das ganze Schloß würde daraufgehen u. die Leute in demselben entweder verderben oder herausfallen müssen. Aber was die Gottlosen gerne wollten, ist verdorben und verloren. Das Gebet derer, die im freien Felde herumgejagt, in Sträuchern beschädigt u. ausgeplündert oder sonst in Ängsten waren, drang durch die Wolken zum himmlischen Vater. Gott erhörte das Seufzen u. Weinen derer, die in der Burgkapelle auf den Knieen lagen u. die Hände emporhoben. Er ließ wohlgeraten die Arbeit der munteren Weiber, die aus dem tiefen Brunnen (denn das Röhrwasser der künstlichen Wasserleitung hatten die Feinde zerstört und abgeschnitten) Wasser zum Löschen trugen, u. der Männer, die Wasser ins Feuer gossen. […]

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Das Morgenrot.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Tritt erst die Lieb auf seine blüh'nden Hügel, Fühlt er die reichen Kränze in den Haaren, Mit Morgenrot muß sich die Erde schmücken; Süßschauernd dehnt der Geist die großen Flügel, Es glänzt das Meer – die mut'gen Schiffe fahren, Da ist nichts mehr, was ihm nicht sollte glücken! Quelle: Joseph Freiherr von Eichendorff. Gedichte 1841 www.zeno.org Es hat die Ritterfamilie einen ehrenwerten und bekannten Namen. Der berühmteste aus dieser edlen Familie ist Ernst Albert. Derselbe war zur Zeit des 30jährigen Krieges Besitzer von Helfenberg und liegt ebenfalls in der erwähnten Gruft der Schönfelder Kirche begraben. Über ihn weiß die Chronik jener Zeit nur Gutes zu berichten. Von ihm wird erzählt, daß er sich um den Obst- und Weinbau in der ganzen Umgegend von Pirna bis Meißen sehr verdient gemacht habe. Er munterte die Leute dazu auf, Wein- und Obstbau zu treiben und gab ihnen selbst auch Anleitung zur Anpflanzung des Obstbaumes und der Weinrebe. Ernst Albert war auch schriftstellerisch rege tätig auf diesem Gebiete. Im Jahre 1629 gab er ein Buch heraus über den Wein- und Obstbau. Dieses Werk war das erste Buch, das über den Wein- und Obstbau Sachsens geschrieben ward. Es fand eine begeisterte Aufnahme und hat viel Segen gestiftet. Damals war der Weinbau noch sehr einträglich, da die Zufuhr aus anderen Ländern schwierig und selten war. Darum legten die Bauern jener Tage fleißig Weinberge an und verwandelten nicht selten das meiste Ackerland in Weinland. Es kam sogar soweit, daß deshalb über die Bauern des Elbtales und weit darüber hinaus auf manchem Landtage Beschwerden laut wurden. Mancher Weinberg des Elbtales und der angrenzenden Gegend ist in jener Zeit entstanden und verdankt seine Entstehung der erwähnten Schrift des edlen Herrn Ernst Albert von auf Helfenberg bei Schönfeld, der noch heute in der Schönfelder Kirche ruht. […]

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Referenzen und Kooperation unserer Sprachschule mit Unternehmen, Unternehmen und Institutionen.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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vielfältigen Produktangebot an Sprachkursen für Privatpersonen in nahezu saemtlichen bedeutenden Fremdsprachen vorbereitet unsre Sprachschule seit 1999 Firmensprachkurse für Betrieb, Institutionen und Ordnungshüter in saemtlichen Branchen und Bereichen der Ökonomie, Technik, Ausbildung, Wissenschaft und Verwaltung in Form von Gruppenunterricht, Kursen, Workshops wie auch Einzeltraining für Mitarbeiter und Führungskräfte mit besonderen Wünschen. Unsere Sprachschule mit Standorten in Der Hauptstadt und Dresden ist bzw. war außerdem für folgende Betrieb, Institutionen und Ordnungshüter tätig, besonders in der Kategorie des berufsbezogenen und fachspezifischen bzw. branchenspezifischen Fremdsprachenunterrichts: TLG Immobilien GmbH, Der Hauptstadt, Siemens AG Dresden, Der Hauptstadt, Nürnberg, Dekra Akademie GmbH, TÜV SÜD Management Dienstleistung GmbH, Technische Universität Elbflorenz, Infineon Technologies AG, Gerhard D. Wempe KG, Berlin, Landespolizeidirektion Wesentliche Services Thüringen, Krankenhaus Dresden Gemeinde, Dresdner Factoring AG, Maschinenfabrik Stolpen GmbH, Jokey Kunststoff Sohland GmbH, Parfümerie Douglas BRD GmbH, Sächsische Staatsoper Elbflorenz, Studentenwerk Florenz an der Elbe, Zug Cash & Carry Bundesrepublik Deutschland GmbH, Stadtentwicklungsgesellschaft Florenz an der Elbe / Thüringen mbH, Dornier MedTech Europe GmbH, MPI für empirische Ästhetik, Berlin, Devbliss GmbH, Der Hauptstadt, Veolia Umweltservice Ost GmbH & Co. KG, METABOLO Baukünstler, Berlin, Sotec GmbH, Berlin, Schweißtechnische Lehr- und Versuchsanstalt Badmintonhalle GmbH, PAUL HARTMANN AG, Heidenheim, Miranda Vermögensverwaltung GmbH, Alphabetisches Zeichen Wissenschaft GmbH, Freital, Land Petrol GmbH, Continental Alten privaten Bundesrepublik Deutschland GmbH, Institut für Werkzeugmaschinen und Fabrikbetrieb Berlin, Kronoflooring GmbH, Deutschsprachige Nicht öffentliche Finanzakademie GmbH & Co. KG Thüringen, PTG gesellschaft mit beschränkter Haftung Augsburg, Flughafen Berlin-Schönefeld, Atmel Holding GmbH, Micro Fucus GmbH Ismaning, Deutsche Gleis- und Tiefbau GmbH, Nordbayerische Bahn GmbH, Funkwerk Information Technologies Karlsfeld GmbH, Die Schneiderin Electric Energy GmbH, GAGFAH Group Triumphieren, Alpenland Ingenieurwesen GmbH, Makita Thermotechnik GmbH Leipzig, Tetra Pak GmbH Wien, Schöpfungsgeschichte GmbH Dresden, Arcade Engineering GmbH, System Plast GmbH Dohna, TRAIN Übertragung und Eingliederung GmbH, Swiss Post Solutions GmbH, CONMA-Pharma Engineering GmbH, HERMOS Programms GmbH Elbflorenz, KMS Rechner GmbH, Richard Bergner Elektroarmaturen GmbH & Co. KG Radebeul, Staatliche Türschlösser, Burgen und Sachsen, VVW GmbH Thüringen, Übertragung GmbH & Co. KG, Montagetechnik Plauen GmbH, Plastic Logic GmbH Elbflorenz, Recon Musikrichtung GmbH Elbflorenz […]

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2. Arme Leute.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Bei düstern Haidekiefern Stehn spärlich magre Ähren, An dürrem Sande saugend, Verzweifelnd, sich zu nähren. Da kauert ein lehmig Häuschen Mit Düngerhaufen und Karren; Kläglich meckert die Ziege, Und struppige Hühnchen scharren. Aus der Thüre humpelt ein krummer Kleinbauer, emporzuspähen Zur bleiern schleichenden Wolke, Zu hungrig krächzenden Krähen. Jenseits des Grabens standen ruhig die Pferde mit dem Postwagen. Die Straßenbäume warfen eigentümliche, fast gespenstische Schatten. Der Postknecht raffte sich auf, in seinen Gliedern fühlte er furchtbaren Schmerz. Nur mit Müh und Not erkletterte er wieder seinen Kutschbock. Nun fuhr er in das Dorf hinein, wo man ihn längst erwartet hatte. Über das Erlebte schwieg er. Am andern Morgen findet er in seinen Taschen anstatt der Edelsteine und Goldstücke Lehmklumpen und kleine Feldsteine. So hatte der arme Postknecht durch seinen wohlgemeinten Dank das ihm winkende Glück verscherzt. Er ist seit jener Nacht noch oftmals am Kapellenberge, ein lustiges Stücklein blasend, vorübergefahren, aber den Gang zu dem im Berge verborgenen Schatze hat er nicht wieder gesehen. Am 4. April kam die Nachricht von der Einnahme von Paris in Brüssel an, u. am 9. April wurde eine Übereinkunft zwischen beiden Theilen getroffen, welcher am 12. April ein Waffenstillstand folgte. Der Kronprinz von Schweden hatte während der Zeit unthätig Anfangs bei Köln u. dann bei Lüttich gelegen. Keine verfestigte Armut in Deutschland? Dagegen verdienen Josephs Schöpfungen für das Wohl der Armen und Leidenden: Kranken- und Irrenhäuser, Gebär- und Findelanstalten, Waiseninstitute, Besserungsanstalten, Institute zur Heranbildung von Militärärzten, uneingeschränktes Lob. Es kam auch sämtliches Vieh um, 2 Ziegen, 4 Schweine, eine Anzahl Hühner. Hierorts betrug diese Sammlung 1935,51 Mark. In ganz Deutschland entstanden Sammlungen für die Heimgesuchten. Am 2. Juli beging der hiesige Männer-Turnverein sein 25jähriges Bestehen unter Teilnahme von 14 auswärtigen Turnvereinen, die schon am Tag vorher zum Gauturnfest hier eingetroffen waren. Am 30. April wurde der neue Superintendent Hahn aus Salsitz durch General Superintendent D. Am 12. Oktober erhängte sich in einem Erlenbusch am Sorauer Bahnhof der hiesige Schuhmachermeister. […]

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