Reisen und Erholung - TopReiseBilder aus Sachsen - Deutschland - Europa

Top-Reisen-Erholung-Bilder

Liebessklave Muss Warten Morgen Reden Wir

Ausflugsziele - Reisen - Erholung - Top-Reise-Bilder aus Sachsen - Deutschland - Europa

Durchs wilde Kurdistan - Viertes Kapitel AB

Eben weil ich sehr schwach bin, darfst du nicht viele Dinge zusammenmischen. Willst du mir eine einfache Stärkung senden? Gut; du sollst sie haben! Wie viel? Eine Arzneiflasche voll. Emir, das ist viel zu wenig! Ich bin Kommandant und ein sehr langer Mann; der Trank wird alle sein, ehe er durch den ganzen Körper gekommen ist. Siehst du dies ein? Ich sehe es ein, darum werde ich dir eine große Flasche senden. Eine? Nimmt ein Kranker nur einmal Arznei? Nun wohl, du sollst zwei haben! Laß mich täglich einmal nehmen, und zwar eine Woche lang! Mutesselim, ich denke, du wirst dann zu stark werden! O, Emir, das hast du nicht zu befürchten. So wollen wir es denn mit einer Woche versuchen? Aber eine Bitte erfüllst du mir dabei. Welche? Ein Mutesselim darf seinen Untergebenen nie wissen lassen, daß er ein krankes System der Nerven und der Verdauung hat. Das ist richtig! Also wirst du diese Arznei so gut einpacken, daß niemand sieht, daß sie in Flaschen enthalten ist. Ich werde dir diesen Wunsch erfüllen. Hast du auch kranke Nerven, Emir? Nein. Warum sollte ich welche haben? Weil du dir dieses Mittel kaufen ließest. Es war nicht für mich. Für wen sonst? Für den stummen Hadschi LinsayBey? Du sagtest vorhin, daß ein Mutesselim nicht wissen lassen dürfe, daß er ein krankes System habe. Es giebt auch andere Männer, welche dies nicht wissen lassen dürfen. Oder war es für den dritten Mann, der sich gar nicht sehen läßt? Er muß sehr krank sein, weil er nicht aus seiner Stube kommt! Das klang wie ein Verhör. Er wollte sich nach Mohammed Emin erkundigen. Ja, er ist krank, antwortete ich. Welche Krankheit hat er? Eine Krankheit des Herzens. Kannst du ihn heilen? Ich hoffe es. Ich bedaure, daß du ihn wegen seiner Krankheit nicht mitbringen konntest. Es ist ein Freund von dir? Ein sehr guter Freund. Wie lautet sein Name? Er hat mich gebeten, ihn dir heute noch nicht zu nennen. Du kennst ihn sehr gut, und er will dir eine Ueberraschung bereiten. Ah! meinte er neugierig. Eine Ueberraschung? Wann? Sobald seine Krankheit geheilt ist. Wie lange dauert dies noch? Nur einige Tage. Soll ich ihn nicht lieber besuchen, da er nicht zu mir kommen kann? Dieser Besuch würde ihn zu sehr aufregen. Herzkrankheiten sind lebensgefährlich; das wirst du wohl auch wissen? So muß ich warten. Wieder versank er in Schweigen; dann begann er von neuem: Weißt du, daß du mir ein Rätsel bist? Du mir auch. Warum? Weil du mich rätselhaft findest. Sage mir, ob es bereits jemand gewagt hat, so klar und offen, so aufrichtig und ohne Furcht wie ich, mit dir zu reden! Das ist wahr, Effendi! Ich wollte es auch keinem andern raten! Du aber bist ein Emir, stehst unter dem Schatten des Großherrn und bist mir sehr gut von dem Mutessariff empfohlen; da dulde ich es. Und bei all dieser Furchtlosigkeit bin ich dir ein Rätsel? Ja. Ich will dir helfen, es zu lösen. Frage mich! Ich möchte vor allen Dingen wissen, wie du in den Schutz des Großherrn gekommen bist, wie der Großherr über mich denkt und was er für Pläne hat mit dir und mir. Aber dazu ist heute keine Zeit. Wir werden davon morgen reden, wenn wir allein sind. Das war mir lieb. Auch hörte jetzt die Unterhaltung auf, da ein Medah *) eingelassen wurde, welchen der Kommandant zur Unterhaltung seiner Gäste engagiert hatte. Die Pfeifen wurden von neuem gestopft und angebrannt, die Tassen wieder gefüllt, und dann lauschte man andächtig den Worten des Erzählers. Er stellte sich in die Mitte des Raumes und erzählte mit singender, lamentierender Stimme die tausendmal gehörten Geschichten von Abu-Szaber, dem schiefmäuligen Schulmeister, dem Liebessklaven Ganem, von Nureddin Ali und Bedreddin Hassan.

weiterlesen =>


Reise News + Infos

Fürstencongreß in Baden.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
Filed under Uncategorized | Comments (12)

Auch in diesem Jahre waren die Landtage versammelt, die Berathungen betrafen im Allgemeinen nur Gegenstände von untergeordnetem Interesse; ein Gesetzentwurf über Aufhebung der Beschränkung des vertragsmäßigen Zinsfußes wurde angenommen. Dem Sonderlandtag in Koburg lagen hauptsächlich Vorlagen über Anfertigung eines neuen Papiergeldes, Bonitirung des Grundbesitzes und die allgemeine Grundsteuer, den Beitritt zu dem Süddeutschen Münzverein, die Verwilligung eines Zuschusses zur Verzinsung der Werrabahnactien vor; dem zu Gotha Entwürfe über Bestrafung von Forstvergehen, Anlegung von Mündelgeldern, Neuausgabe von Kassenscheinen, Einführung von freien Gerichtstagen. […]

Read more…

Auf diesem ersten Kegel ruhte noch .

Posted by Admin on Mai 12, 2008
Filed under Uncategorized | Comments (12)

ein an seiner Spitze leicht abgerundeter zweiter, der etwa einem runden, mehr auf ein Ohr gedrückten Hute glich. Letzterer bestand aus nacktem, da und dort von röthlichen Felsen durchbrochenem Erdreich. Beim Austritt aus dem Walde konnte man die orographische Anordnung des Landes erkennen. Der Berg setzte sich aus zwei Gipfeln zusammen. Der erste erschien etwa in der Höhe von 2500 Fuß abgeplattet und wurde von sonderbar gestalteten Vorbergen gehalten, die in ihren Verzweigungen einer fest in den Erdboden eingeschlagenen riesigen Kralle nicht unähnlich waren. Zwischen diesen verliefen enge Thäler mit zahlreichen Bäumen, deren letzte Gruppen sich bis zu der abgestuften Oberfläche des unteren Kegels erhoben. Jedenfalls erschien die Vegetation an der den Nordostwinden ausgesetzten Bergseite minder entwickelt, dafür bemerkte man an derselben viele Streifen, welche offenbar Lava-Rinnen vorstellten. Er lag dort unten wie eine Landkarte, und obgleich er mir noch immer sehr weit entfernt schien, so zeigten sich die Unebenheiten seiner Oberfläche doch überraschend und geradezu unerklärlich deutlich. Das gänzliche Fehlen von Meeren, Seen, ja sogar Flüssen oder sonstigen Wasserstrecken fiel mir sogleich als der eigenartigste Zug seiner geologischen Beschaffenheit auf. Dennoch bemerkte ich sonderbarerweise riesige Flächen von entschieden alluvialem Charakter; der weitaus größte Teil der sichtbaren Hemisphäre war jedoch mit zahllosen vulkanischen Bergen von konischer Form bedeckt, die mehr künstlich aufgerichteten als natürlichen Erhebungen glichen. Der bedeutendste von ihnen erreichte nicht mehr als dreidreiviertel Meilen senkrechter Höhe; übrigens würde eine Karte des vulkanischen Gebietes der Campi Phlegräi Euren Exzellenzen eine bessere Vorstellung des allgemeinen Mondbildes geben als mein Versuch, eine Beschreibung davon zu liefern. Die meisten Berge befanden sich offenbar im Zustand der Eruption, und einen grausigen Begriff ihres Wütens und ihrer Gewalt gab mir das wiederholte Vorüberdonnern emporgeschleuderter Meteorsteine, die jetzt in immer unheimlicherer Häufigkeit an meinem Ballon vorüberschossen. Neu im Trend - Ballon - Erst geraume Zeit später erholte ich mich so weit, um dem Ballon die gebotene Sorgfalt zuwenden zu können. Meine Instrumente waren alle in bester Ordnung, und glücklicherweise hatte ich weder Ballast noch Proviant verloren. Es war ja auch alles so sorgsam von mir befestigt gewesen, daß Verluste kaum möglich werden konnten. Ich sah nach der Uhr und stellte fest, daß es sechs Uhr war. Ich stieg noch immer mit großer Schnelligkeit, und das Barometer verzeichnete nun eine Höhe von drei und dreiviertel Meilen. Genau unter mir auf dem Ozean lag ein kleiner, dunkler Gegenstand von ziemlich länglicher Form und von der Größe eines Dominosteines und einem solchen überhaupt sehr ähnlich. Ich richtete das Teleskop darauf und erkannte nun deutlich, daß es ein britisches, sorgsam aufgeholtes Kriegsschiff war, das in westsüdwestlicher Richtung mächtig die Wogen stampfte. Außer diesem Schiff sah ich nichts als Meer und Himmel und die Sonne, die schon lange aufgegangen war. * Ballondatenbank * Koordinaten Leser * Ballon eintragen * Wettkampf Software * […]

Read more…

Alles nur eine Mystification.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
Filed under Uncategorized | Comments (12)

Unsinn! ich werde doch meinen Mann kennen? Das sieht ihm ähnlich, ganz ähnlich! Durch die Lüfte reisen! Jetzt wird er gar eifersüchtig auf die Vögel! Nein, daraus soll nichts werden! ich werde es zu verhindern wissen! Ja, wenn man ihn gewähren ließe; wer könnte Einem dafür gut sagen, daß er sich nicht eines schönen Tages nach dem Monde aufmachte! Noch am Abend desselben Tages setzte sich Kenndy voll großer Unruhe und Erbitterung in ein Coupé der Eisenbahn nach der General Railway Station und langte am folgenden Morgen in London an. Drei Viertelstunden später setzte ihn eine Droschke vor dem kleinen Hause des Doctors, Soho square, Greek street, ab. Er schritt über den Vorplatz und kündigte sich durch fünf nachdrückliche Schläge gegen die Thür an, worauf Fergusson öffnete. […]

Read more…

In Wind und Wetter.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
Filed under Uncategorized | Comments (12)

Ich weiß es wohl, die Eiche muß erliegen, Derweil das Rohr am Bach, durch schwankes Biegen, In Wind und Wetter stehnbleibt, nach wie vor. Doch sprich, wie weit bringt's wohl am End' solch Rohr? Welch Glück! als ein Spazierstock dient's dem Stutzer, Als Kleiderklopfer dient's dem Stiefelputzer. Quelle: Heinrich Heine Lieder Sonette Junge Leiden - 1817-1821 Buch der Lieder Hamburg 1827 www.zeno.org Da kam des einen Morgens frühzeitig, da ich noch im tiefsten Schlafe lag, der Schreiber vom Schlosse zu mir und rief mich schleunigst zum Herrn Amtmann. Kann Er schreiben, lesen und rechnen? Da ich das bejahte, versetzte er: Na, die gnädige Herrschaft hat Ihm, in Betrachtung Seiner guten Aufführung und besondern Meriten, die ledige Einnehmer-Stelle zugedacht. Ich überdachte in der Geschwindigkeit für mich meine bisherige Aufführung und Manieren, und ich mußte gestehen, ich fand am Ende selber, daß der Amtmann Recht hatte. Und so war ich denn wirklich Zolleinnehmer, ehe ich michs versah. Morgens überall, wo sichtbarer Rauch aus dem Schornstein quillt und es nach Rauch riecht, werden feuerungstechnische Fehler gemacht und hohe Feinstaubemissionen gehen damit einher. Dieses Phänomen lässt sich insbesondere morgens beim Anfeuern millionenfach in Deutschland zur Winterzeit sehen und riechen. Dass Kaminöfen besonders sauber heizen ist übrigens eine Mär, die Insider gerne verbreiten. Es gibt massive Emissionen beim üblichen Anheizen und jeweils Emissionsspitzen beim Nachlegen von Holz. Auch die Qualität des Holzes spielt eine wichtige Rolle, etwa die Feuchtigkeit, die Dicke der Scheite, teilweise auch die Baumart. Der Verweis auf Daten, die bei optimaler Verbrennung erhoben werden, blendet einen gewichtigen Teil der Realität aus. Wie vergäß ich dich je, o parthenopäischer Molo,Morgens hab ich dich oft, Abends mit Wonne begrüßt. Weiter schweifet der Blick, und es wächst mit der Ferne die Sehnsucht,Ihr lustseliges Blau öffnet dem Auge die Bucht! Taub schon bin ich der Menge, die mich umrauschet; hinüberUeber die lachende Flut gaukelt die Seele sich hin,Bis wo in goldenen Lüften, dem Wirklichen täuschend entnommen,Deine Insel, Tiber, duftenden Fernen entsteigt:So aus dem zauberlosen Gewirr alltäglichen LebensFlüchtet ins Fabelreich gerne der schwärmende Geist. […]

Read more…

Lieblingskatze meiner Herrin sprang ihr auf den Schoß .

Posted by Admin on Mai 12, 2008
Filed under Uncategorized | Comments (12)

Ich hörte hinter mir ein solches Schnurren, wie es bei uns einige Dutzend Strumpfwirker zu erregen pflegen, und bemerkte bald, daß dieses vom Spinnen jenes Tieres entstand, das dreimal größer als ein Ochse zu sein schien, wie ich nach dem Aussehen seines Kopfes und seiner Pfote berechnete, während die Herrin es fütterte und streichelte. Die Wildheit, die im Gesicht der Katze lag, brachte mich außer Fassung, obgleich ich am anderen Ende des Tisches, fünfzig Fuß von ihr entfernt, stand, und obgleich meine Herrin sie in Besorgnis festhielt, das Tier könnte plötzlich vorspringen und mich mit seinen Pfoten erschlagen. Es muß sehr viel Betrieb zwischen unseren Zelten gewesen sein, Hippo- und andere Getierfährten waren deutlich zu erkennen. Zum Frühstück in der Lodge beehrten uns dann einige Meerkatzen und waren scharf auf den Zucker. Die Show stahl uns ein dickhalsiger Ochsenfrosch mit seinem lauten Gequake! Hier befindet sich auch der höchst gelegene Bahnhof Südafrikas und wir konnten endlich Makadamia-Nüssen kaufen. Das ernstliche Nachdenken über die Sache machte mich geradezu und zuweilen für geraume Zeit melancholisch. Auf dem Weg zum Ausgang des Reservates schien es so, als wollten sich die Tiere von uns verabschieden: Elefant, Büffel und Zebras. Die letzte Nacht verbrachten wir im Misty Hills Country Hotel, nahe Muldersdrift. In der hübschen Farmerstadt kehrten wir im Rose Cottage ein und pausierten bei Kaffee und kleinem Imbiss. Dazu wurden die passenden Dips und afrikanische Beilagen serviert. Sie waren, wie ich nicht bezweifelte, seitdem mich die Furcht behutsamer gemacht, wiederholt auf der Insel gewesen. Danach verabschiedeten wir uns herzlich von Vivienne und ihren Mitarbeitern und begannen unsere längere Fahrt nach Johannesburg. Den Tag ließen wir in geselliger Runde im Gartenpavillon auf Teich ausklingen. Am Abend erlebten wir die afrikanische Gastfreundlichkeit im bekannten Restaurant "Carnivore" der Hotelanlage. Mittelpunkt des Restaurants ist der offene Grill, auf dem sich riesige Fleischspieße drehen. […]

Read more…

Glanz der Sonne.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
Filed under Uncategorized | Comments (12)

Ich hab mich dir so ganz ergeben und bin mit Leib und Seele dein, du meines Lebens wahres Leben, du meines Daseins tiefstes Sein! Wie sich der Mond sein mild Gefunkel vom goldnen Glanz der Sonne leiht, so fällt in meiner Seele Dunkel der Schimmer deiner Herrlichkeit! Denn was dereinst mit süßem Beben durch meines Busens Tiefen drang, vermocht ich Worte nicht zu geben da sah ich dich, und sieh! - ich sang! Was in geheimnisvoller Stille in meines Herzens Garten sproß, verborgen lag's in duft'ger Hülle, bis es sich deinem Licht erschloß! […]

Read more…

Kannibale aus Halle an der Saale.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
Filed under Uncategorized | Comments (12)

Es war einmal ein Kannibale, der war aus Halle an der Saale. Man sah ihn oft am Bodensee für zwanzig Pfennige Entree. Quelle: Die Schnupftabaksdose Joachim Ringelnatz - München 1912 […]

Read more…

Feuerflammenkranz im Schattenland .

Posted by Admin on Mai 12, 2008
Filed under Uncategorized | Comments (12)

Gegrüsst, ihr leisen Boten aus düstrem Schattenland! Seid Ihr als Glückverkünder mir endlich hergesandt? So hat mich nicht betrogen der Sternenstand zur Nacht, und freundlich mir gewogen zeigt sich die dunkle Macht? Und soll ich noch erjagen, was ich so heiss erfleht? Und soll mir endlich tagen, was nie mein Blick erspäht? O Zauberbaum, wie neigst Du der glühenden Blüthen Zier! O goldner Traum, wie zeigst Du so reiche Kränze mir! Ursprünglich berief man ihn als Übergangslösung auf diesen Posten. Man ging davon aus, dass er, wie seine Vorgänger, nicht lange im Amt bleiben würde. Mord galt damals bei den Zauberern als höchst legitimes Mittel einen Beförderungsstau aufzulösen. Zum allgemeinen Erstaunen und Erschrecken entwickelte der Bauernsohn Ridcully jedoch erhebliches Geschick sämtliche Mordanschläge zu vereiteln und den Mordplanern selbst eine gehörige Lektion zu verpassen. Innerhalb der Universitätshierarchie führte das zur Stagnation, die letztlich für den gegenwärtigen Zustand friedlicher Trägheit verantwortlich ist. Die obersten Zauberer des Landes verwandelten sich in einen Haufen fett gefressener älterer Herren, die entdeckten, dass Debatten über Geschäftsordnungsanträge genauso tödlich wirken können wie ein vergiftetes Dessert. Der Postknecht raffte sich auf, in seinen Gliedern fühlte er furchtbaren Schmerz. Nur mit Müh und Not erkletterte er wieder seinen Kutschbock. Nun fuhr er in das Dorf hinein, wo man ihn längst erwartet hatte. Über das Erlebte schwieg er. Am andern Morgen findet er in seinen Taschen anstatt der Edelsteine und Goldstücke Lehmklumpen und kleine Feldsteine. So hatte der arme Postknecht durch seinen wohlgemeinten Dank das ihm winkende Glück verscherzt. Er ist seit jener Nacht noch oftmals am Kapellenberge, ein lustiges Stücklein blasend, vorübergefahren, aber den Gang zu dem im Berge verborgenen Schatze hat er nicht wieder gesehen. […]

Read more…

Wolken ziehn wie schwere Träume.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
Filed under Uncategorized | Comments (12)

Zwielicht - Dämmrung will die Flügel spreiten, schaurig rühren sich die Bäume, Wolken ziehn wie schwere Träume, was will dieses Graun bedeuten? Hast ein Reh du, lieb vor andern, laß es nicht alleine grasen, Jäger ziehn im Wald und blasen, Stimmen hin und wieder wandern. Hast du einen Freund hienieden, trau ihm nicht zu dieser Stunde, freundlich wohl mit Aug und Munde, sinnt er Krieg im tück'schen Frieden. Was heut müde gehet unter, hebt sich morgen neugeboren. Manches bleibt in Nacht verloren, hüte dich, bleib wach und munter! […]

Read more…

Web News Marketing News