Reisen und Erholung - TopReiseBilder aus Sachsen - Deutschland - Europa

Top-Reisen-Erholung-Bilder

Lausitzer Gebirge

Ausflugsziele - Reisen - Erholung - Top-Reise-Bilder aus Sachsen - Deutschland - Europa

Neu-Ruppin B

Klosterkirche und Dominikanerkloster

Mehr als dies Denkmal nimmt unsere Aufmerksamkeit die alte Klosterkirche in Anspruch, die sich an der Ostseite der Stadt in unmittelbarer Nähe des Sees erhebt und das einzige Gebäude von Bedeutung ist, das bei dem mehr erwähnten großen Brande verschont blieb. Diese Klosterkirche ist ein alter, in gotischem Stile aufgeführter Backsteinbau aus der Zeit um 1250 und gehörte dem unmittelbar daneben gelegenen Dominikanerkloster zu, von dem seit Restaurierung der Kirche auch die letzten Spuren verschwunden sind. Über diese Restaurierung selbst gibt eine die halbe Wand des Kirchenschiffs bedeckende Inschrift folgende Auskunft: "Dieses Gotteshaus wurde seit dem Jahre 1806 wiederholt durch feindliche Truppen entweiht und verfiel während des des Krieges dergestalt, daß es über 30 Jahre nicht für den öffentlichen Gottesdienst benutzt werden konnte. Durch Königliche Gnadenwohlthat Gnadenwohlthat wurde dieses erhabene Denkmal ächt Deutscher Kunst und Frömmigkeit seiner eigentlichen Bestimmung zurückgegeben, indem es auf Befehl Sr. Majestät Friedrich Wilhelm's III. wiederhergestellt und in Gegenwart seines Nachfolgers, Sr. Majestät Friedrich Wilhelm's IV., feierlich eingeweiht wurde am 16. Mai 1841."

Über dieser Inschrift befindet sich eine andere aus der zweiten Hälfte des sechzehnten Jahrhunderts, worin die Überweisung dieser Kirche seitens des Kurfürsten Joachims II. an an die Stadt Ruppin ausgesprochen wird. Ähnliche Notizen im Lapidarstil gesellen sich hinzu und mindern in etwas den Eindruck äußerster Kahlheit und Öde, woran die sonst schöne Kirche bedenklich leidet. Dies Verfahren, durch Inschriften zu beleben und anzuregen, sollte überhaupt überall da nachgeahmt werden, wo man zur Restaurierung alter Baudenkmäler schreitet. Selbst Leuten von Fach sind solche Notizen gemeinhin willkommen, dem Laien aber geht erst aus ihnen die ganze Bedeutung auf. Und zu diesen Laien gehört vor allem die Gemeinde selbst. Ohne solche Hinweise Hinweise weiß sie selten, welche Schätze sie besitzt. Ja, das Maß der der Unkenntnis und Indifferenz ist so groß, daßes denen zu denken geben sollte, die nicht müde werden, von dem Wissen und der Erleuchtetheit unserer Zeit zu sprechen. Auffallen muß namentlich, wie absolut nichts unser Volk von der vorlutherischen Periode seiner Geschichte weiß. Man kennt weder die Dinge, noch die Worte dafür, und unter zwanzig Leuten auf dem Lande wird nicht einer wissen, was der "Krummstab" sei. In der Ruppiner Klosterkirche fragte ich die Küsterfrau, welche Mönche hier wohl gelebt hätten?, worauf ich die Antwort erhielt: "Ich jlobe, et sind kattolsche gewesen."

Die Ruppiner Klosterkirche wird in der oben zitierten Inschrift ein "erhabenes Denkmal ächt Deutscher Kunst" genannt, was richtig und nicht richtig ist, je nachdem. Die Mittelmark, im Gegensatze zur Altmark und dem Magdeburgischen, ist im ganzen genommen so wenig hervorragend an Baudenkmälern aus der gotischen Zeit, daß keine besondere Schönheit nötig war, um mit unter den schönsten zu sein.

Das Innere der Kirche, trotz seiner Inschriften, ist immer noch gerade kahl genug geblieben, um sich der "Maus und Ratte" zu freuen, die der den Deckenanstrich ausführende Maler in gewissenhaftem Anschluß an eine halb legendare Tradition an das Gewölbe gemalt hat. Die Tradition selbst aber ist folgende. Wenige Tage, nachdem die Kirche, 1564, dem lutherischen Gottesdienst übergeben worden war, schritten zwei befreundete Geistliche, von denen einer noch zum Kloster hielt, durch das Mittelschiff und disputierten über die Frage des Tages. "Eher wird eine Maus eine Ratte hier über die Wölbung jagen", rief der Dominikaner, "als daß diese Kirche lutherisch bleibt." Dem Lutheraner wurde jede Antwort hierauf erspart; er zeigte nur an die Decke, wo sich das Wunder eben vollzog.

Unser Sandboden hat nicht allzuviel von solchen Legenden gezeitigt, und so müssen wir das Wenige wert halten, was überhaupt da ist.

Die Klosterkirche ist eine Schöpfung Gebhards von Arnstein, Grafen zu Lindow und Ruppin. Dies mag uns, im nächsten Kapitel, zu einer kurzen Besprechung dieses berühmten Geschlechtes führen.

Quellenangaben:
Theodor Fontane
Wanderungen durch die Mark Brandenburg
Neu-Ruppin - Ein Gang durch die Stadt.
Die Grafschaft Ruppin 1859 bis 1861
Wohlfeile Ausgabe von 1892


Reise News + Infos

Schatten der Nacht sind bleich und lang.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
Filed under Uncategorized | Comments (12)

Hinter den Häusern heult ein Hund. Denn die Schatten der Nacht sind bleich und lang; und des Meeres Herz ist vom Weinen wund und der Mond wühlt lüstern im Tang. Durch Morgennebel streicht hastig ein Boot, die Segel schwarz, wie vom Tod geküßt. Die Flut faucht salzig näher und droht. Bang knarrt der Seele morsches Gerüst. Beim Denken passiere der Wechsel so schnell, dass ich es nicht merke. Edgar Allan Poe, Walt Whitman und Emily Dickinson im 19. Für die Veranstaltungsserie wurden hauptsächlich heitere und satirische Gedichte aus den Büchern des Verlages ausgewählt. Jahrhundert, Wallace Stevens, in der Reihe Jazz und Lyrik wirkten gelegentlich Gäste als Sänger oder Rezitatoren mit. Eine wichtige Rolle spielte die Lyrik auch in der Popkultur seit den 1960er Jahren, etwa bei John Lennon, Cat Stevens, Bob Dylan, Leonard Cohen und anderen Songwritern. Jeder Autor ist herzlich eingeladen und kann seine Lyrik, Gedichte, Aphorismen oder Geschichten in die Lyrikecke einreichen. Der Prophet grenzt sich zwar von ihnen ab, bescheinigt aber in den letzten beiden später offenbarten bzw. hinzugefügten Versen zumindest einigen unter ihnen Rechtgläubigkeit. Das Kreuzfahrtschiff Queen Elizabet wurde wenig später von einer freak wave getroffen und beschädigt. Die Seeleute hatte also ihre Geschichten zumindest nicht frei erfunden. Soll das übernommene Land als Weideland genutzt werden, muss ebenfalls die Bodenqualität geprüft werden, da als Weideflächen genutzte Böden besonderen Ansprüchen gerecht werden müssen. Auch eignet sich nicht jeder Untergrund für die Aufstellung einer Windkraftanlage. Ein Ackerland in zu großer Entfernung zum heimatlichen Hof ist insofern unter Umständen nicht rentabel, weil die weiten Anfahrtswege Zeit und Energie kosten. Sollen Weideflächen gepachtet werden, um einen Reiterhof zu eröffnen, kann ein guter Makler dabei helfen, die Wirtschaftlichkeit eines solchen Unternehmens zu berechnen. Um das Ackerland bewirtschaften zu können, benötigt der Landwirt Maschinen und Kenntnisse rund um die Landwirtschaft. […]

Read more…

Burg Stolpen und Gräfin Cosel.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
Filed under Uncategorized | Comments (12)

Die Burg Stolpen ist mit ihren markanten Türmen erhebt sich weithin sichtbar über das sächsische Land.Verbunden mit der Geschichte der Burg Stolpen ist das tragischen Schicksal von Gräfin Cosel, der berühmten Mätresse von August dem Starken. Gräfin Cosel lebte 49 Jahre als Gefangene auf Burg Stolpen. Die Grabstelle von Gräfin Cosel findet der Besucher in der Burgkapelle. Im Johannisturm/Coselturm erinnert eine Ausstellung an das abenteuerliches und schicksalhaftes Leben von Gräfin Cosel. In ihrem weiteren Laufe von Altstadt aus bis zur Einmündung in die Elbe bei Pratzschwitz, hier und dort Nebenflüßchen aufnehmend, spendet die Wesenitz noch gegen 25 Fabriken und Mühlen ihre treibende Kraft und stellt sich bereitwilligst in deren Dienste. In wildromantischer Schönheit liegt hier das Wesenitztal vor uns und erinnert lebhaft an die Edmundsklamm bei Herrnskretzschen. Romantischer wird das Wesenitztal bis zur Elbersdorfer Mühle, am Fuße der Schönen Höhe. Unterhalb Liebethals und Jessens tritt die Wesenitz mehr in die Ebene ein und wird dann bei dem idyllischen Dörfchen Pratzschwitz mit offenen Armen von der Elbe aufgenommen. Unterhalb der großen Pappfabrik in Porschendorf tritt die Wesenitz in das Felsgebiet ein, das sie erst unterhalb Liebethals wieder verläßt. * Schmiedefelder Tal-Riedelgebiet, Helmsdorfer Wesenitz-Tal, Dürröhrsdorfer Plateau, Rennersdorfer Sandlöß-Plateau, Wilschdorf-Dittersbacher Plateau. er Commandierende versprach goldene Berge, wenn man ihn mit seiner Mannschaft in die Burg einlassen wollte und drohte im widrigen Falle, keiner Seele Verschonung zu geben. In drei Stunden war alles getan. Von allen kurfürstlichen Gebäuden unter der Schösserei u. im Hahnewalde, die nach Beschaffenheit derselben Zeit schön waren, wurden Aschehaufen. Von der Stadt aber, in- u. außerhalb der Ringmauer, blieb nichts übrig, als das Crucifix auf dem Kirchhofe, so Gott auch diesmal erhalten, ferner des Wildpretwärters Haus am Kurfürstlichen Tiergarten, die kleine Begräbniskirche u. dazu noch eine niedrige Hütte am Altstädter Wege. Der Feind, welcher gute Beute gemacht u. unter anderem 186 Stück Pferde u. Vieh mitgenommen, sahe von ferne zu u. dachte, das ganze Schloß würde daraufgehen u. die Leute in demselben entweder verderben oder herausfallen müssen. Aber was die Gottlosen gerne wollten, ist verdorben und verloren. Das Gebet derer, die im freien Felde herumgejagt, in Sträuchern beschädigt u. ausgeplündert oder sonst in Ängsten waren, drang durch die Wolken zum himmlischen Vater. Gott erhörte das Seufzen u. Weinen derer, die in der Burgkapelle auf den Knieen lagen u. die Hände emporhoben. Er ließ wohlgeraten die Arbeit der munteren Weiber, die aus dem tiefen Brunnen (denn das Röhrwasser der künstlichen Wasserleitung hatten die Feinde zerstört und abgeschnitten) Wasser zum Löschen trugen, u. der Männer, die Wasser ins Feuer gossen. Ja, er selbst half löschen u. gab vom Himmel einen gnädigen Regen. Und so ward die Flamme gedämpft, das Herz des Schlosses erhalten, u. obwohl in der Stadt einige verwundet u. getötet, desgleichen vom Feuer ergriffen u. vom Rauche erstickt worden waren, so ist doch auf dem Schlosse keiner Person Leid widerfahren. […]

Read more…

Dieser leicht erkennbare Geruch hatte dem .

Posted by Admin on Mai 12, 2008
Filed under Uncategorized | Comments (12)

Ingenieur schon hingereicht die Natur dieses Dampfes, der sie nicht ohne Grund beunruhigt hatte, zu erkennen. Mit ängstlicher Spannung harrten die Colonisten des Resultates dieser Untersuchung, als sie Cyrus Smith schon herbeirief. Sofort eilten sie Jenem nach, fühlten sich aber durch einen höchst widerlichen Geruch, der die ganze Atmosphäre erfüllte, sehr unangenehm berührt. Die Colonisten näherten sich der Stelle, von welcher der Rauch aufstieg und fanden einen alkalischen Schwefelquell, der ziemlich wasserreich zwischen dem Gestein dahinfloß und einen durchdringenden Geruch nach Schwefelwasserstoff ausströmte. So kam es, daß seine ursprünglich robuste Natur vor der Zeit zu wanken begann, weshalb er sich auch von 1832 an fast alljährlich genötigt sah, statt zu Reisen für Auge und Herz, zu Badekuren seine Zuflucht zu nehmen. Er nahm noch teil an allem, indes die Mattigkeit wuchs. Auch ein Ausflug im nächsten Sommer versagte den Dienst, und schwer krank kehrte er am 7. September (1840) nach Berlin zurück. Eine allgemeine Apathie kam über ihn, der Puls zeigte kaum noch fünfzig Schläge in der Minute, und eine Verdunkelung des einen Auges gab zur Befürchtung des Schlimmsten Veranlassung. Ein Aderlaß wurde angeordnet, aber schon nach wenigen Minuten sank er in eine tiefe Ohnmacht, um nie wieder zum vollen Bewußtsein zurückzukehren. Und doch lebte er noch länger als ein Jahr. Wenn ich vorliegende Arbeit der Öffentlichkeit übergebe, so komme ich einem Wunsche derer nach, die noch Sinn für Gottes schöne Natur und für die Vergangenheit der Heimat haben. Ich habe die Freude gehabt zu erfahren, daß diese Skizzen wiederholt den Unterhaltungsstoff in Familien bildeten. Mit Eifer wurden jene heimatkundlichen Aufsätze gelesen. In manchem Orte der westlichen Lausitz habe ich Vorträge über heimatkundliche Themen gehalten und dabei die Erfahrung gemacht, daß in allen Schichten der Bevölkerung auch noch Sinn für die Geschichte der Heimat vorhanden ist, man muß es nur verstehen, denselben zu wecken. Oftmals bin ich aufgefordert worden, jene Skizzen zu sammeln und in Form eines Büchleins jedermann zugänglich zu machen. So mache ich denn mit vorliegendem Werke den Anfang. Möge das Buch, das mir von der Liebe zur Heimat diktiert worden ist, eine freundliche Aufnahme finden! Bescheiden klopft es an und bittet um Einlaß in Schule und Haus, für die es bestimmt ist. […]

Read more…

Frühlingslust mein Sonnenschein ein Herz.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
Filed under Uncategorized | Comments (12)

Und doch - der Mai steht vor der Tür: - Ich klopfe lang; wer öffnet mir? Wer öffnet meiner Frühlingslust die ganze volle Menschenbrust? Wer öffnet meinem Sonnenschein ein Herz, von Trug und Torheit rein? Wer öffnet meiner Herrlichkeit ein Auge, daß sich dran erfreut?! Sonnenschein - wenn unser Glaube rein, einfältig und stark ist, werden wir den Herrn beim Wort nehmen. Der Wetterbericht war unser stetiger Begleiter und diktierte die Trips. Wie vergäß ich dich je, o parthenopäischer Molo,Morgens hab ich dich oft, Abends mit Wonne begrüßt.Schwärme geschäftigen, müßigen Volks umgeben mich lärmend,Dutzende bieten den Arm, bieten die Barke mir an.Schreiend preist der Verkäufer die Südfrucht, preist mir die Waar an,Die er im ärmlichen Korb Tausenden rednerisch zeigt.Wiehernd Gelächter, es lockt mich: der Pulcinella begeistertEinen Haufen, der dort gaffend die Puppen umsteht.Hier im lauschenden Kreis des zerlumpten Pöbels erhebt sichEine zerlumpte Gestalt, und Ariostos GedichtTrägt er wütend den Hörenden vor, und ein Blinder, sich stützendAuf die Krücke, beginnt eben sein wunderlich Lied. Der Sonnenschein und der weisse Sandstrand machten sie wieder wett. Abwechselnd begleitete uns der Geruch der Apfelblüten und stinkenden Seetangs. Hoch in den Lüften hängt im Labyrinthe der TaueDort der Seemann, und hier plätschert die Barke vorbei.Und ich tret ans Gemäuer, es schäumt die tosende WelleGrünlich wie Lavageblöck wachsend und schwindend empor.Rötlich glüht der Vesuv, der schöne, gefährliche Nachbar,Mit dem dampfenden Haupt über des Meeres Azur;Heitere Städte, dem mächtigen Berg zu Füßen gelagert,Lächeln im Sonnenschein dort am Gestade mich an.Weiter schweifet der Blick, und es wächst mit der Ferne die Sehnsucht,Ihr lustseliges Blau öffnet dem Auge die Bucht!Taub schon bin ich der Menge, die mich umrauschet; hinüberUeber die lachende Flut gaukelt die Seele sich hin,Bis wo in goldenen Lüften, dem Wirklichen täuschend entnommen,Deine Insel, Tiber, duftenden Fernen entsteigt:So aus dem zauberlosen Gewirr alltäglichen LebensFlüchtet ins Fabelreich gerne der schwärmende Geist. […]

Read more…

Durchführung der Reichsverfassung.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
Filed under Uncategorized | Comments (12)

Unterdessen hatte aber im Lande die von den liberalen Vereinen aufgenommene Bewegung für die Durchführung der Reichsverfassung eine bedeutende Ausdehnung gewonnen und Petitionen von Leipzig, Dresden und anderen Städten verlangten von König und Regierung Nachgiebigkeit in Sachen der Reichsverfassung. Als nun dagegen die Regierung kurz nach Mittag die in Leipzig und Chemnitz stehenden Truppen schleunig st nach Dresden beorderte und das Gerücht sich verbreitete, daß Preußen in Anmarsch seien, begann Nachmittags 3 Uhr die Menge, ohne Widerstand der Communalgarde, Barrikaden zu bauen und drängte nach dem Zeughause, um Waffen zu holen. Hier begann der erste Kampf. Aus all diesen Daten stellte Ludwig Salvator umfangreiche Manuskripte zusammen, die er auf eigene Kosten beim Prager Verleger Mercy, in Form aufwendigst gestalteter Bücher, drucken ließ. Auf diese Art entstand eine Fülle von meisterhaften Zeichnungen, die seine Beschreibungen vortrefflich ergänzten. Seinem engen Freund Jules Verne diente er als Vorbild für den Helden des Romans Matthias Sandorf. Salvators wissenschaftliche Werke fanden rasch internationale Anerkennung. Durch den bekannten Berliner Reiseverleger Leo Woerl gelangten einige seiner Arbeiten auch in den Buchhandel. Er wurde mit Diplomen und Ehrenmitgliedschaften diverser Akademien und Institutionen förmlich überhäuft. Meist nur in einer Auflage von 500 Stück gefertigt, verschenkte der Erzherzog diese bibliophilen Raritäten an Freunde, Mitarbeiter und sonstige, an seiner Arbeit interessierte, Personen und Institutionen. Aus den vormals vier eigenen Städten Altstadt, Hradschin, Kleinseite sowie Neue Stadt wurde 1784 die imposante Stadt Prag gegründet. Anschließend lohnt eine Rundfahrt im Straßenbahnnetz, bei der man einige fesselnde Ecken Prags aufgezeigt bekommt und einige Male unter monumental wirkenden Stadtbögen hindurch fährt nicht ohne Grund wurde das Zentrum 1992 zum Weltkulturerbe ernannt. Leider ist der Zugang für Behinderte nur erschwert möglich, da sich das Restaurant im Keller des Gebäudes befindet. Nichts desto trotz sind in diesem Restaurant Reservierungen erwünscht. Krawatte ist hier übrigens eine modische Pflicht für den Mann. Das Restaurant kann mit der Metro (Haltestelle Karlovo námêstí) oder mit der Straßenbahnlinie 3, 6, 14, 18, 22 und 24 erreicht werden. […]

Read more…

Kein Weg heitres Glück!.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
Filed under Uncategorized | Comments (12)

Als an Lenz und Morgenröte Noch das Herz sich erlabete, O du stilles, heitres Glück! Wie ich nun auch heiß mich sehne, Ach, aus dieser Sandebene Führt kein Weg dahin zurück. Du bist mein Glück, von den aufgehäuften Schätzen kann er dann nehmen, soviel er nur will, nur darf der Glückliche kein Wort sprechen, sonst geht ihm das winkende Glück wieder verloren. Es werde sein Glück sein. Ein weiter und hellerleuchteter Gang liegt vor ihnen. Beide treten ein. Von den Wänden und der Decke des Ganges flimmert und glitzert es in wundervollem Glanze. Der Gang endet in einem hohen und weiten Gewölbe. Hier sind Goldstücke und Edelsteine in riesengroßen Braupfannen aufbewahrt. Der staunende Postknecht erhält nun die Weisung, nur zuzugreifen. Das tut dieser auch und füllet mit Goldstücken und Edelsteinen seine Taschen. Dann springt er aber vor freudiger Erregung auf das graubärtige Männlein zu, erfaßt dessen eiskalte Hand und ruft überglücklich aus: Ich danke Euch! Doch, o weh! Da geschieht plötzlich ein donnerähnlicher Krach. Der Mönch verschwindet und stößt Klagerufe aus. Das Gewölbe bebt. Die Erde zittert. Der leichtfertige Postknecht aber wird von unsichtbaren Händen erfaßt und fortgeschleudert, so daß er besinnungslos am Boden liegen bleibt. Als der Unvorsichtige aus seiner Ohnmacht erwachte, lag er draußen am Berge auf einem Feldrande. Jenseits des Grabens standen ruhig die Pferde mit dem Postwagen. Die Straßenbäume warfen eigentümliche, fast gespenstische Schatten. Der Postknecht raffte sich auf, in seinen Gliedern fühlte er furchtbaren Schmerz. Nur mit Müh und Not erkletterte er wieder seinen Kutschbock. Nun fuhr er in das Dorf hinein, wo man ihn längst erwartet hatte. Über das Erlebte schwieg er. Am andern Morgen findet er in seinen Taschen anstatt der Edelsteine und Goldstücke Lehmklumpen und kleine Feldsteine. So hatte der arme Postknecht durch seinen wohlgemeinten Dank das ihm winkende Glück verscherzt. Er ist seit jener Nacht noch oftmals am Kapellenberge, ein lustiges Stücklein blasend, vorübergefahren, aber den Gang zu dem im Berge verborgenen Schatze hat er nicht wieder gesehen. […]

Read more…

Dann aber kommst du wieder zu mir, .

Posted by Admin on Mai 12, 2008
Filed under Uncategorized | Comments (12)

damit ich dir meine Botschaft an den Bey sagen kann! Ich schrieb auf ein Blatt meines Notizbuches folgende Worte in türkischer Sprache: Erlaube mir, dir das Anliegen dieses Kurden an das Herz zu legen, und vermeide es, den Mutessarif zu erzürnen! Nachdem ich meinen Namen hinzugefügt hatte, übergab ich Dohub diese Zeilen, mit denen er sich eilig entfernte. Ich hatte die Kühnheit, mich als einflußreiche Persönlichkeit zu fühlen; ich handelte abenteuerlich, das ist wahr; aber der Zufall hatte mich nun einmal, sozusagen, an eine Kletterstange gestellt und mich bis über die Hälfte derselben emporgeschoben; sollte ich wieder herabrutschen und den Preis aufgeben, da es doch nur einer Motion bedurfte, um vollends empor zu kommen? Da kam Halef zurück und brachte eine solche Ladung kalter Speisen und Früchte, als habe er uns für eine Woche zu verproviantieren. Sehr reichlich, Hadschi Halef Omar! sagte ich. Allah akbar; Allah ist groß, Sihdi, aber mein Hunger ist noch größer. Weißt du, daß ich und der kleine Ifra? 1886 wurden persische Kadetten nach Wien zur weiteren Ausbildung entsandt und 1887 wandte sich Naser al-Din Schah über den österreichischen Botschafter an Kaiser Franz Josef mit der Bitte um weitere Unterstützung bei der Heeresreform. Ein österreichischer General sollte nach Persien reisen, die Truppe inspizieren, eine weitere österreichische Militärmission leiten und dafür den Status des persischen Verteidigungsministers erhalten. Franz-Josef lehnte ab, da er Probleme mit Russland befürchtete. Er entsandte aber General v. Thömmel als Botschafter nach Teheran, der nach kurzer Inspektion die weitere militärische Unterstützung Persiens für wenig lohnend erachtete und Persien aus militärstrategischer Sicht für bedeutungslos hielt. Damit war das offizielle militärische Engagement der Österreicher in Persien zunächst beendet. Mesopotamische und Persische Kultur - Die Sowjetisierung erzwang in allen kulturellen Bereichen eine Umorientierung, Uniformisierung und Entfernung von den bisherigen Traditionen, einzig in der Musik durfte sich neben der aus dem Westen importierten Klassik die plurale, von persischen und zentralasiatischen Wurzeln herrührende tadschikische Volkstradition weiterhin entfalten. Religiöse Kunstäußerungen wie Islamische Kalligrafie und Architektur wurden hingegen unterdrückt. Die bis in Kleinstädte und Dörfer eingerichteten Kulturhäuser, in denen Versammlungen jeglicher Art und auch Konzerte stattfanden, dienten der Vermittlung der sowjetischen Kulturpolitik. […]

Read more…

Lausitzer Gebirge - Reise Magazin - Webdesign und Suchmaschinenoptimierung.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
Filed under Uncategorized | Comments (12)

Innerhalb des Lausitzer Gebirges liegt die zur Heidenzeit berühmt gewesene Berglandschaft zwischen Bischofswerda und Löbau, woselbst auf der südlichen Bergreihe der Falkenberg (606 m), auf der nördlichen der Tschernaberg (558 m) sich erhebt. Auch das Königshainer Gebirge auf der Grenze der Kreise Görlitz und Rothenburg in Schlesien besitzt Erinnerungen an die Heidenzeit (Totenstein). Noch sind erwähnenswert der Kottmar (583 m) mit einer Spreequelle, der Löbauer Berg (446 m), der aus Nephelinfels, und die Landskrone (429 m) bei Görlitz, die aus Basalt besteht. Der äußerste Punkt gegen N. ist der aus Grauwacke gebildete Koschenberg (182 m) bei Senftenberg. Gebirgsvereine zu Zittau und Eibau sind in jüngster Zeit thätig, die Schönheiten des Gebirges dem Touristenverkehr zu öffnen. Während das Drama sich einerseits bemühte, das historische Kolorit treu zu wahren, während Victor Hugo im Zeitalter Franz I. den geeigneten Boden für die Verwirklichung seines Kunstideals von der Vermischung des Sublimen und Grotesken erblickte, so fand andererseits der Messias der Romantik, Shakespeare, in Alfred de Musset seinen Apostel, der in seinen Märchendramen die Zeitlosigkeit und sonnenstrahlenhafte Zartheit der Märchengebilde am besten traf, und der in seiner »Barberine« nicht ohne Grund dasselbe Zymbelinemärchen verwertete wie sein großes Vorbild in der Geschichte von Imogen. Auf dem Gebiete der Novelle wäre vor allem Nodier zu nennen, der 1842 gemeinsam mit Leroux de Lincy die »Bibliothèque bleue« wieder aufleben ließ. Die Romantik bezeichnet den Eintritt der abendländischen Welt ins Greisenalter; und wie sich das Alter gern mit einer gewissen sehnsüchtigen Wehmut vergangener Zeiten erinnert, so lebte jetzt die Anteilnahme an den Schöpfungen des Volksgeistes neu auf. Frankreich, das sich von den Anstrengungen der Revolution und der napoleonischen Kriege erholen mußte, erblickte in der Romantik eine willkommene Reaktion gegen die Überspannung der Jahrhundertwende und nahm die von Deutschland hereindringende Strömung willig auf. Dieser Held durchzieht dritthalbhundert Jahre vor seiner Geburt viele Länder und erfährt mancherlei, was schon aus den bisher erörterten Sprüchen und Liedern bekannt ist: die Hasenjagd der drei verkehrten Gesellen, den Wald ohne Baum und den Bach ohne Wasser, die drei mangelhaften Schiffe, Häuser mit Fleisch gedeckt und Zäune von Bratwürsten, nebst andrem, was um jene Zeit von Lügenmärchen gangbar sein mochte, alles gesteigert und erweitert, in acht Tagreisen eingeteilt und mit der Geburt des Helden schließend. […]

Read more…

O laßt uns noch den Glauben an die Herzen.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
Filed under Uncategorized | Comments (12)

Noch tagt es nicht, noch strahlt das Licht Des schönsten Traumes durch die Dämmerungen, Noch hat vom blühenden Granatbaum nicht Die Nachtigall ihr letztes Lied gesungen, Noch ist die Liebe Himmelshöh'n entstammt, Und heilig ist im Wohllaut süßer Schmerzen Von reiner Glut des Dichters Brust entflammt - O laßt uns noch den Glauben an die Herzen! Noch hat das Mißtraun, die Verleumdung nicht Uns tödlich bis ins tiefste Mark getroffen; Wir glauben noch das Recht der Menschenpflicht, Wir schau'n in jeden Blick noch frei und offen, Noch lebt kein Feind, der tückisch uns umschleicht, Um hinterrücks uns schändlich anzuschwärzen, Und unser Freund ist, wer die Hand uns reicht aus der Kinderstube eine Sammlung weltweit bekannten und beliebten Märchen und Erzählungen und Schriften. Die eigentümlichste Fabel dieses Büchleins ist auch ein Spielmannsstück, das großartigste von allen: ein Lautenschläger spielt jeden Sonntag neun Dörfern auf einmal zum Tanze, mit großer Arbeit richtet er die Laute zu, der Finkenritter, der ihm helfen will, fällt durch den Lautenstern eine Viertelstunde weit hinunter und steigt auf einer Leiter von sechsundvierzig Sprossen wieder heraus; nachdem die Laute aufgezogen ist, läuft der Ton über das Feld zu den neun Dörfern und die lustige Tanzweise klingt dann in jedem besonders, der Lautenschläger selbst geht allgemach in alle neun und tanzt mit oder sieht zu, daß es recht dabei hergehe, am Abend vergeht der Ton von selbst und zieht wieder allmählich heim in seine Laute. In der letztein Hälfte des Jahrhunderts erschien zu Straßburg ein kleiner Lügenroman, der in die Reihe der noch jetzt marktfähigen Volksbücher eingetreten ist, der Finkenritter. Sein Anzug machte ihn älter als er war. Sitzend sah er mit dieser frischen, prächtigen Physiognomie und dieser gewaltigen Stirn wie ein noch junger und kräftiger Mann aus. Der altmodische Rock, den er trug, bewies, wie gleichgültig ihm seine äussere Erscheinung geworden. Als ich ihn später auf der Strasse begleitete, bemerkte ich jedoch, dass sein Gang trotz seiner Schnelligkeit etwas hinkend war und dass das Alter trotz des schlanken Wuchses Spuren in seiner Haltung hinterlassen hatte. […]

Read more…

Web News Marketing News