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Neu-Ruppin B

Klosterkirche und Dominikanerkloster

Mehr als dies Denkmal nimmt unsere Aufmerksamkeit die alte Klosterkirche in Anspruch, die sich an der Ostseite der Stadt in unmittelbarer Nähe des Sees erhebt und das einzige Gebäude von Bedeutung ist, das bei dem mehr erwähnten großen Brande verschont blieb. Diese Klosterkirche ist ein alter, in gotischem Stile aufgeführter Backsteinbau aus der Zeit um 1250 und gehörte dem unmittelbar daneben gelegenen Dominikanerkloster zu, von dem seit Restaurierung der Kirche auch die letzten Spuren verschwunden sind. Über diese Restaurierung selbst gibt eine die halbe Wand des Kirchenschiffs bedeckende Inschrift folgende Auskunft: "Dieses Gotteshaus wurde seit dem Jahre 1806 wiederholt durch feindliche Truppen entweiht und verfiel während des des Krieges dergestalt, daß es über 30 Jahre nicht für den öffentlichen Gottesdienst benutzt werden konnte. Durch Königliche Gnadenwohlthat Gnadenwohlthat wurde dieses erhabene Denkmal ächt Deutscher Kunst und Frömmigkeit seiner eigentlichen Bestimmung zurückgegeben, indem es auf Befehl Sr. Majestät Friedrich Wilhelm's III. wiederhergestellt und in Gegenwart seines Nachfolgers, Sr. Majestät Friedrich Wilhelm's IV., feierlich eingeweiht wurde am 16. Mai 1841."

Über dieser Inschrift befindet sich eine andere aus der zweiten Hälfte des sechzehnten Jahrhunderts, worin die Überweisung dieser Kirche seitens des Kurfürsten Joachims II. an an die Stadt Ruppin ausgesprochen wird. Ähnliche Notizen im Lapidarstil gesellen sich hinzu und mindern in etwas den Eindruck äußerster Kahlheit und Öde, woran die sonst schöne Kirche bedenklich leidet. Dies Verfahren, durch Inschriften zu beleben und anzuregen, sollte überhaupt überall da nachgeahmt werden, wo man zur Restaurierung alter Baudenkmäler schreitet. Selbst Leuten von Fach sind solche Notizen gemeinhin willkommen, dem Laien aber geht erst aus ihnen die ganze Bedeutung auf. Und zu diesen Laien gehört vor allem die Gemeinde selbst. Ohne solche Hinweise Hinweise weiß sie selten, welche Schätze sie besitzt. Ja, das Maß der der Unkenntnis und Indifferenz ist so groß, daßes denen zu denken geben sollte, die nicht müde werden, von dem Wissen und der Erleuchtetheit unserer Zeit zu sprechen. Auffallen muß namentlich, wie absolut nichts unser Volk von der vorlutherischen Periode seiner Geschichte weiß. Man kennt weder die Dinge, noch die Worte dafür, und unter zwanzig Leuten auf dem Lande wird nicht einer wissen, was der "Krummstab" sei. In der Ruppiner Klosterkirche fragte ich die Küsterfrau, welche Mönche hier wohl gelebt hätten?, worauf ich die Antwort erhielt: "Ich jlobe, et sind kattolsche gewesen."

Die Ruppiner Klosterkirche wird in der oben zitierten Inschrift ein "erhabenes Denkmal ächt Deutscher Kunst" genannt, was richtig und nicht richtig ist, je nachdem. Die Mittelmark, im Gegensatze zur Altmark und dem Magdeburgischen, ist im ganzen genommen so wenig hervorragend an Baudenkmälern aus der gotischen Zeit, daß keine besondere Schönheit nötig war, um mit unter den schönsten zu sein.

Das Innere der Kirche, trotz seiner Inschriften, ist immer noch gerade kahl genug geblieben, um sich der "Maus und Ratte" zu freuen, die der den Deckenanstrich ausführende Maler in gewissenhaftem Anschluß an eine halb legendare Tradition an das Gewölbe gemalt hat. Die Tradition selbst aber ist folgende. Wenige Tage, nachdem die Kirche, 1564, dem lutherischen Gottesdienst übergeben worden war, schritten zwei befreundete Geistliche, von denen einer noch zum Kloster hielt, durch das Mittelschiff und disputierten über die Frage des Tages. "Eher wird eine Maus eine Ratte hier über die Wölbung jagen", rief der Dominikaner, "als daß diese Kirche lutherisch bleibt." Dem Lutheraner wurde jede Antwort hierauf erspart; er zeigte nur an die Decke, wo sich das Wunder eben vollzog.

Unser Sandboden hat nicht allzuviel von solchen Legenden gezeitigt, und so müssen wir das Wenige wert halten, was überhaupt da ist.

Die Klosterkirche ist eine Schöpfung Gebhards von Arnstein, Grafen zu Lindow und Ruppin. Dies mag uns, im nächsten Kapitel, zu einer kurzen Besprechung dieses berühmten Geschlechtes führen.

Quellenangaben:
Theodor Fontane
Wanderungen durch die Mark Brandenburg
Neu-Ruppin - Ein Gang durch die Stadt.
Die Grafschaft Ruppin 1859 bis 1861
Wohlfeile Ausgabe von 1892


Reise News + Infos

Versunkenheit vom Himmel gnädiger Regen.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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O Faustus, nicht so finster rollt Euer Aug' nach mir! Denkt, Eures Vaters Schatten der stände trauernd hier. Denkt, Eurer Mutter Stimme sie töne niederwärts Vom Himmel, und sie schmeichle sich zärtlich Euch ins Herz! Denkt, Tiefgesunkner, Armer, ach, so beklagenswerth, Es wäre der Erbarmer beim Sünder eingekehrt, Und woll' Euch liebend heben aus der Versunkenheit, Und woll' Euch Gnade geben, sofern Ihr nur bereut! Von der Stadt aber, in- u. außerhalb der Ringmauer, blieb nichts übrig, als das Crucifix auf dem Kirchhofe, so Gott auch diesmal erhalten, ferner des Wildpretwärters Haus am Kurfürstlichen Tiergarten, die kleine Begräbniskirche u. dazu noch eine niedrige Hütte am Altstädter Wege. Der Feind, welcher gute Beute gemacht u. unter anderem 186 Stück Pferde u. Vieh mitgenommen, sahe von ferne zu u. dachte, das ganze Schloß würde daraufgehen u. die Leute in demselben entweder verderben oder herausfallen müssen. Aber was die Gottlosen gerne wollten, ist verdorben und verloren. Das Gebet derer, die im freien Felde herumgejagt, in Sträuchern beschädigt u. ausgeplündert oder sonst in Ängsten waren, drang durch die Wolken zum himmlischen Vater. Gott erhörte das Seufzen u. Weinen derer, die in der Burgkapelle auf den Knieen lagen u. die Hände emporhoben. Er ließ wohlgeraten die Arbeit der munteren Weiber, die aus dem tiefen Brunnen (denn das Röhrwasser der künstlichen Wasserleitung hatten die Feinde zerstört und abgeschnitten) Wasser zum Löschen trugen, u. der Männer, die Wasser ins Feuer gossen. Ja, er selbst half löschen u. gab vom Himmel einen gnädigen Regen. Und so ward die Flamme gedämpft, das Herz des Schlosses erhalten, u. obwohl in der Stadt einige verwundet u. getötet, desgleichen vom Feuer ergriffen u. vom Rauche erstickt worden waren, so ist doch auf dem Schlosse keiner Person Leid widerfahren. Was war es aber für ein schrecklicher Anblick, da der Feind sich unsichtbar gemacht u. die verarmten Leute vom Schlosse u. von den Feldern auf den Brandstätten zusammenkamen! Nichts war jammernswerter, als der Anblick so vieler Leichen u. der Verlust an Eltern, Ehegatten u. allernächsten Freunden. Unzählige Thränen flossen aus den Augen aller, u. wer noch des andern Tages sich auf den Gassen umsehen wollte, konnte mit unbedeckten Füßen auf dem erhitzten Pflaster nicht fortkommen. […]

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Lutherstadt Eisenach.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Lutherstadt Eisenach im Westen Thüringens, an der Hörsel am Nordrand des Thüringer Waldes gelegen. Die Wartburg war im Mittelalter Sitz der Landgrafen von Thüringen und gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe. Das Wartburgfest fand 1817 in Eisenach statt. In Eisenach übersetzte Martin Luther das Neue Testament aus dem Griechischen in die deutsche Sprache. 1685 wurde der Komponist Johann Sebastian Bach in Eisenach geboren. […]

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Wohlhabend.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Athenern brachte Demeter den Frieden: Sie tritt zum Herde, wo die Ehe glückt, ihr Weiheheim bleibt gabenreich geschmückt, denn Wohlstand ward den Auen mitbeschieden. Sie weilt auch gerne bei zufriednen Schmieden, hat ihren Hang zum Harnisch rasch entrückt, für jüngste Pflüge Hämmernde entzückt: Bescheidne Geister kreisen nun hienieden. Sie tritt bei Töpfern in die warmen Stuben. Verschleiert oft - am Ernste drum erkannt. Sie bringt den Ton aus ungenannten Gruben, erfindet ein Gefäß mit leichter Hand. Der frohe Mann blickt fromm, verstummt die Buben: Die fremde Frau beschattet keine Wand! […]

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Einzelunterricht, individuelle, effiziente Sprachkurse in Berlin.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Sprachkurse im Einzeltraining und Gruppenunterricht in fast allen Fremdsprachen, berufsbezogener fachspezifischer Einzelunterricht in den Sprachen Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch, Russisch, Arabisch für die Branchen, Fachgebiete Informatik, IT (Sprachkurse für Computerexperten), Betriebswirtschaft und Verwaltung, Sprachtraining für Manager und Führungskräfte, Forschung und Entwicklung, Naturwissenschaften, Geisteswissenschaften, Justiz und Rechtswissenschaften, Sprachkurse für Juristen, Anlagentechnik, Maschinenbau, Metallindustrie, Chemieindustrie, Automobilindustrie, Fahrzeugtechnik, Elektrotechnik, Elektronik, Fremdsprachenausbildung für Ingenieure und Techniker, Telekommunikation und Nachrichtentechnik, Ökologie, Umweltschutz, Umwelttechnik, Medizin, Medizintechnik, Pharma, Sprachunterricht für Ärzte, Krankenschwestern, MTA, Medizinstudenten, Nahrungsmittelindustrie, Dienstleistungsbranche, Sprachtraining für Kosmetiker, Friseure, Mitarbeiter von Sport- und Freizeiteinrichtungen, Import und Export, Außenhandel, Einzelhandel, Großhandel, Sprachkurse für Verkäufer, Einkäufer und Händler, Transport, Logistik und Verkehr, Sprachtraining für Piloten, Flugbegleiter, Zugbegleiter, Bankwesen, Finanzen, Steuerberatung und Wirtschaftsprüfung, Fremdsprachenunterricht für Bankangestellte, Finanzberater, Steuerberater und Wirtschaftsprüfer, Gastronomie und Hotelgewerbe, Sprachtraining für Hotelangestellte und Restaurantfachleute, Bauwesen und Architektur, Sprachkurse für Bauingenieure, Projektleiter und Architekten, Landwirtschaft, Forstwirtschaft, Wasserwirtschaft, Fremdenverkehr und Tourismus, Sprachunterricht für Reiseleiter und Reisekaufleute, Immobilien, Immobilienverwaltung, Immobilienwirtschaft, Sprachtraining für Immobilienmakler und Immobilienverwalter, Kunst - Kultur, Sport, Eventmanagement, Organisation von Sport- und Kulturveranstaltungen, Bildung, Erziehung und Sozialwesen, Fremdsprachentraining für Lehrer, Erzieher, Pädagogen, Sozialpädagogen, Personalwesen und Personalmanagement usw. […]

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Wasserlandschaften, Garten- und Terrassenteiche.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Bei sachgerechter Anlegung eines funktionellen Teiches, entsteht ein großes Forum für zahlreiche Lebewesen am und im Wasser. So findet sich schnell Leben ein und der ganzjährige Wandel lädt immer wieder zum Staunen und Weilen am Teich ein. Mit einem kalkulierbarem Pflegeaufwand, einer derartige Wasseranlage, ist ganzjährig für eine Belebung ihres Gartens gesorgt. […]

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Dunkle Tiefe.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Was in dunklen Tiefen schlief, ruft ans Licht ein neues Werde - und die Kniee beug ich tief zur gebenedeiten Erde. - […]

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Lybiens Wüsten.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Wie wenn in Lybiens grausen Wüsten, Im glühend heißen Sand, Sich gattend ein Paar Schlangen nisten, Verderbend Flur und Land. Wenn dann in fröhlichem Getümmel Sich Schlang an Schlange schmiegt, Und nun in scheußlichem Gewimmel Die Brut im Neste liegt. […]

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Infoportal für Handwerk, Gewerbe und Dienstleister - Konjunktur-Druck auf die Betriebe nimmt zu.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Infoportal für Handwerk, Gewerbe und Dienstleister, Klavierbau, Kaufmannsladen und Onlineshop, Orgelwerkstatt, Heimtextilien, Fahrschule, Fremdsprachenunterricht und Weiterbildung, Kutschfahrten, Betreuungsservice, Gewerbeverein, Metallbau, Präzisionsteilefertigung und Komplettfertigung im Stahlbau, Sanitär, Heizung, Klima, Autoglasmontage, Fahrzeugvermittlung gebrauchter Fahrzeuge, Biker-Club, Folienbeschichtung, Triker-Club, Glaserei, Bautischlerei, Tischlerei, Möbelbau, Kunstgewerbe, Zimmerei, Bauwerkstrockenlegung, Vertikalsperrung, Trockenbau, Beräumung, Fußbodenverlegung, Tiefbau, Entrümplung, Werbeagentur, Abbruch und Schüttguttransport, Schrotthandel, Containerdienst, Buntmetallankauf, Kläranlagen und Werbeanlagen. Im weitgehend bäuerlich geprägten Frühmittelalter spielten die sich später spezialisierenden Handwerkstätigkeiten wie die Verarbeitung von Nahrungsmitteln, die Herstellung von Textilien oder das Fertigen von Geräten und Bauten aus Holz noch eine verschwindend geringe Rolle gegenüber der häuslichen Eigenproduktion. Spezielle Arbeitstechniken, wie Bronzeguss, Malerei und Bildhauerei waren an Klöster gebunden. Erst im Hochmittelalter und mit der Städtebildung erhielten urbane Zentren ihre antike Bedeutung zurück. Die hergestellten Waren werden auf Märkten feilgeboten oder in Werkstätten und Läden ausgestellt und verkauft. Eine Ausnahmerolle spielen Baumeister und Steinhauer, die, von einer (Kirchen-)Bauhütte zur nächsten ziehend, über territoriale Grenzen hinweg Fertigkeiten, Innovationen und Stilentwicklungen verbreiten. […]

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Ruhe ist viel wert.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Ruhe ist viel wert sagte das Nilpferd und setzte sich in was Weiches. Der Elefant tat ein Gleiches. Quelle: Die Schnupftabaksdose von Joachim Ringelnatz […]

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