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Neu-Ruppin B

Klosterkirche und Dominikanerkloster

Mehr als dies Denkmal nimmt unsere Aufmerksamkeit die alte Klosterkirche in Anspruch, die sich an der Ostseite der Stadt in unmittelbarer Nähe des Sees erhebt und das einzige Gebäude von Bedeutung ist, das bei dem mehr erwähnten großen Brande verschont blieb. Diese Klosterkirche ist ein alter, in gotischem Stile aufgeführter Backsteinbau aus der Zeit um 1250 und gehörte dem unmittelbar daneben gelegenen Dominikanerkloster zu, von dem seit Restaurierung der Kirche auch die letzten Spuren verschwunden sind. Über diese Restaurierung selbst gibt eine die halbe Wand des Kirchenschiffs bedeckende Inschrift folgende Auskunft: "Dieses Gotteshaus wurde seit dem Jahre 1806 wiederholt durch feindliche Truppen entweiht und verfiel während des des Krieges dergestalt, daß es über 30 Jahre nicht für den öffentlichen Gottesdienst benutzt werden konnte. Durch Königliche Gnadenwohlthat Gnadenwohlthat wurde dieses erhabene Denkmal ächt Deutscher Kunst und Frömmigkeit seiner eigentlichen Bestimmung zurückgegeben, indem es auf Befehl Sr. Majestät Friedrich Wilhelm's III. wiederhergestellt und in Gegenwart seines Nachfolgers, Sr. Majestät Friedrich Wilhelm's IV., feierlich eingeweiht wurde am 16. Mai 1841."

Über dieser Inschrift befindet sich eine andere aus der zweiten Hälfte des sechzehnten Jahrhunderts, worin die Überweisung dieser Kirche seitens des Kurfürsten Joachims II. an an die Stadt Ruppin ausgesprochen wird. Ähnliche Notizen im Lapidarstil gesellen sich hinzu und mindern in etwas den Eindruck äußerster Kahlheit und Öde, woran die sonst schöne Kirche bedenklich leidet. Dies Verfahren, durch Inschriften zu beleben und anzuregen, sollte überhaupt überall da nachgeahmt werden, wo man zur Restaurierung alter Baudenkmäler schreitet. Selbst Leuten von Fach sind solche Notizen gemeinhin willkommen, dem Laien aber geht erst aus ihnen die ganze Bedeutung auf. Und zu diesen Laien gehört vor allem die Gemeinde selbst. Ohne solche Hinweise Hinweise weiß sie selten, welche Schätze sie besitzt. Ja, das Maß der der Unkenntnis und Indifferenz ist so groß, daßes denen zu denken geben sollte, die nicht müde werden, von dem Wissen und der Erleuchtetheit unserer Zeit zu sprechen. Auffallen muß namentlich, wie absolut nichts unser Volk von der vorlutherischen Periode seiner Geschichte weiß. Man kennt weder die Dinge, noch die Worte dafür, und unter zwanzig Leuten auf dem Lande wird nicht einer wissen, was der "Krummstab" sei. In der Ruppiner Klosterkirche fragte ich die Küsterfrau, welche Mönche hier wohl gelebt hätten?, worauf ich die Antwort erhielt: "Ich jlobe, et sind kattolsche gewesen."

Die Ruppiner Klosterkirche wird in der oben zitierten Inschrift ein "erhabenes Denkmal ächt Deutscher Kunst" genannt, was richtig und nicht richtig ist, je nachdem. Die Mittelmark, im Gegensatze zur Altmark und dem Magdeburgischen, ist im ganzen genommen so wenig hervorragend an Baudenkmälern aus der gotischen Zeit, daß keine besondere Schönheit nötig war, um mit unter den schönsten zu sein.

Das Innere der Kirche, trotz seiner Inschriften, ist immer noch gerade kahl genug geblieben, um sich der "Maus und Ratte" zu freuen, die der den Deckenanstrich ausführende Maler in gewissenhaftem Anschluß an eine halb legendare Tradition an das Gewölbe gemalt hat. Die Tradition selbst aber ist folgende. Wenige Tage, nachdem die Kirche, 1564, dem lutherischen Gottesdienst übergeben worden war, schritten zwei befreundete Geistliche, von denen einer noch zum Kloster hielt, durch das Mittelschiff und disputierten über die Frage des Tages. "Eher wird eine Maus eine Ratte hier über die Wölbung jagen", rief der Dominikaner, "als daß diese Kirche lutherisch bleibt." Dem Lutheraner wurde jede Antwort hierauf erspart; er zeigte nur an die Decke, wo sich das Wunder eben vollzog.

Unser Sandboden hat nicht allzuviel von solchen Legenden gezeitigt, und so müssen wir das Wenige wert halten, was überhaupt da ist.

Die Klosterkirche ist eine Schöpfung Gebhards von Arnstein, Grafen zu Lindow und Ruppin. Dies mag uns, im nächsten Kapitel, zu einer kurzen Besprechung dieses berühmten Geschlechtes führen.

Quellenangaben:
Theodor Fontane
Wanderungen durch die Mark Brandenburg
Neu-Ruppin - Ein Gang durch die Stadt.
Die Grafschaft Ruppin 1859 bis 1861
Wohlfeile Ausgabe von 1892


Reise News + Infos

Kometenvieh beglotzt den Erdenmückentanz.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Auf grünem Wiesenplane faßt jeder Mann ein Weib und dreht zu zirpenden Weisen des Liebchens zierlichen Leib. Und wenn ein Pärchen müde, so rastet es am Tisch und schlückert leckre Tränklein und kehrt zum Tanze frisch. Nur ein Figürchen sondert sich ab vom frohen Schwarm und wandelt durch die Felder in bitterbösem Harm. Es rollt die Äuglein giftig und grollt der ganzen Welt. Warum? - Der Liliput ist verliebt und hat kein Geld. Und heißer zirpen die Fideln, und trunkner wirbelt der Reihn, und trunkner wirbelt die Erde im wärmenden Sonnenschein. Die Tauf, und alle Hundert und aber hundert, und über hundert dergleichen Begebenheiten konnten beigebracht werden, woraus nur sattsam erhellet, daß des bösen Feinds sein Gedanken nur ist, dich zu foppen. Pfuy Teufel! anstatt Reichthum, gibt er Irrthum, anstatt Batzen, gibt er Botzen, anstatt Seiden, gibt er Kotzen, anstatt Geld, gibt er Blätter, ist das nit ein armer Fretter? Nachdem nun der elende Tropf alle diese verruchten Ding eingangen, und mit dem Teufel bei unterschiedlichen Hexen-Tänzen erschienen, hat er einest gar inständig von dem Satan verlangt, er wolle ihm doch mit Geld-Mittlen verhilflich seyn, worauf der Teufel ihm eine ganze Truhe voll mit Reichs-Thaler und Silber-Kronen vorgestellt, daraus nach Belieben zu nehmen, er aber habe die beeden Säck also gestrotzt angefüllt, daß ihm unterwegs der Hosen-Nestl zerrissen, und also den Hexen und altem Geflügelwerk, welche stracks nach seiner geflogen, ein großes Gelächter verursacht; nachdem er aber nach Haus kommen, hab er nichts anders gefunden, als Blätter und zerbrockte Dannzapfen. Er tractirt wenig mit kälbernem Brätl, wie Abraham die Fremdling, wenig mit gebratenem Kitzl, wie Rebecca den Isaak, wenig mit gutem Koch, wie der Habacuk den Daniel, wenig mit feisten Wachtlen, wie Gott die Israeliten, wenig mit Linsen-Koch, wie Jakob den Esau, wenig mit Milch, wie Jahel den Sisaras, wenig mit Bratfisch, wie Christus die Apostel, sondern anstatt Feder-Wildprät, gibt er Mistsinken, anstatt Speck, gibt er Schwamm, anstatt Rebhünnl, gibt er Rabenhünnl, anstatt Confect, gibt er Kuhfect, anstatt Lerchen-Fleisch, gibt er Mörchen-Fleisch, anstatt Allobatritta, gibt er Ollam putridam, anstatt Auer-Hahn, gibt er Mauer-Hahn, anstatt Wein von hieraus, gibt er Wein von Brunddus. […]

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Herzchen und Zuckerpüppchen.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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War der aber glücklich, uns zu sehen! Er nannte uns Herzchen und Zuckerpüppchen und gab uns alle Schmeichelnamen, die sich nur erdenken ließen, und bat uns, sofort eine alte Feile zu holen und seine Kette abzufeilen und dann ohne viel Zeitverlust auf und davon zu gehen. Das war nun ganz und gar nicht Toms Absicht und der zeigte ihm denn auch bald, wie ganz gegen alle Regeln das wäre und setzte ihm unsern Plan auseinander und wie wir denselben jeden Moment ändern könnten, wenn wirklich Gefahr im Verzug wäre und er brauche sich kein bißchen zu fürchten, denn wir würden dafür sorgen, daß er sicher frei würde. Jim sagte denn auch schließlich, ihm sei alles recht, und wir saßen und plauderten von alten Zeiten; Tom stellte eine Menge Fragen und als Jim erzählte, Onkel Silas käme jeden Tag, um mit ihm zu beten, und Tante Sally, um nachzusehen, ob er genug zu essen habe, und beide seien so gut und freundlich glücklich - positiv und negativ - Allein man kehrte sich weder an sein Schmeicheln noch Pochen, man konnte und wollte nicht wegschenken, was man nicht als Eigentum hatte, u. hielt es für tunlicher, lieber unglücklich als untreu zu werden. Er ließ wohlgeraten die Arbeit der munteren Weiber, die aus dem tiefen Brunnen (denn das Röhrwasser der künstlichen Wasserleitung hatten die Feinde zerstört und abgeschnitten) Wasser zum Löschen trugen, u. der Männer, die Wasser ins Feuer gossen. Ja, er selbst half löschen u. gab vom Himmel einen gnädigen Regen. Und so ward die Flamme gedämpft, das Herz des Schlosses erhalten, u. obwohl in der Stadt einige verwundet u. getötet, desgleichen vom Feuer ergriffen u. vom Rauche erstickt worden waren, so ist doch auf dem Schlosse keiner Person Leid widerfahren. Was war es aber für ein schrecklicher Anblick, da der Feind sich unsichtbar gemacht u. die verarmten Leute vom Schlosse u. von den Feldern auf den Brandstätten zusammenkamen! Nichts war jammernswerter, als der Anblick so vieler Leichen u. der Verlust an Eltern, Ehegatten u. allernächsten Freunden. Unzählige Thränen flossen aus den Augen aller, u. wer noch des andern Tages sich auf den Gassen umsehen wollte, konnte mit unbedeckten Füßen auf dem erhitzten Pflaster nicht fortkommen. […]

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Man könnte sie abrichten, .

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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schlug Joe vor; anstatt mit einem Gebiß würde man sie mit Scheuklappen versehen, welche ihnen das Gesicht beschränken. Einäugig, würden sie nach rechts oder links abweichen, und blind, überhaupt nicht von der Stelle zu bringen sein. Man hat dies Mittel im Ernste vorgeschlagen, entgegnete Fergusson, aber ich halte es für wenig zweckentsprechend, da diese Vögel ihrer Natur nach so störrig sind. Es war zwölf Uhr. Der Victoria hatte seit einiger Zeit seine Schnelligkeit gemäßigt; das Land ging nur noch im Schritt unter ihm her, es war nicht mehr auf der Flucht. Plötzlich vernahmen die Reisenden ein lautes Schreien und Pfeifen, sie sahen hernieder und bemerkten in einer offenen Ebene ein Schauspiel, von dem sie auf's Tiefste ergriffen wurden. Die Natur entdecken - Der Berliner als Norddeutscher ist seiner Natur nach Realist. Und auch heute noch steht Reinhold Begas an der Spitze der deutschen Plastik. Der gesunde Realismus in den zeichnenden Künsten, der mit Chodowiecki anhub, kam durch A. Menzel zu weiterer Blüte. Sein Genie ward bei seinem Auftreten nur von wenigen erkannt. Man hielt ihn wohl für einen talentvollen und reichen, aber doch zugleich auch für einen bizarren Künstler. Der ältere Begas, Wach, von Klöber erkannten seine Größe nicht und ahnten noch weniger, daß er berufen sein würde, später gewaltig über ihnen zu thronen, und gerade diese waren es doch, die damals den Ton angaben. Karl hatte bei Gros in Paris eine gute Schule genossen, Wach und Klöber nur eine mäßige in Italien. Vielleicht war von Klöber der begabteste von ihnen, aber durch sein fragmentarisches Können zum Lehrer wenig geeignet. Im Laufe der Zeit wurden vielschichtige Theorien und Vermutungen zu deren Natur aufgestellt. Einem Beobachter, der sich im Abstand von wenigen hundert Metern von einem langen Blitzeinschlag entfernt befindet, kann ein magnetisches Phosphen in Form eines hellen Lichtflecks fur einige Sekunden erscheinen. Auch andere Sinneseindrucke wie Geräusche oder Geruche könnten dabei auftreten. Da die Bezeichnung Kugelblitz aus den Medien bekannt sei, wurden Beteiligte wohl auch runde Blitz-Phosphene so bezeichnen. Laut Alexander Kendl spricht fur die Deutung, dass viele Beobachtungen von Kugelblitzen eigentlich solche Phosphene sind, auch deren Einfachheit: Im Gegensatz zu anderen Theorien, die schwebende Feuerkugeln beschreiben, sind keine neuen und weiteren Annahmen nötig. […]

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Kurzreisen in die neuen Bundesländer - TraumBazar für Urlaub, Reisen und Ausflugsziele.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Der TraumBazar für die schönsten Ausflugsziele in Sachsen, Deutschland, Europa, Frauenkirche Dresden Dresdner Zwinger Hofkirche und Kreuzkirche Brühlsche Terasse Deutsche Hygiene-Museum Geschichte Informationen Sächsische Staatsoper Spielplan. Das Internet als Marktplatz für Kunden die rund um die Uhr informiert werden wollen, denn ohne Paß wäre es mir unmöglich gewesen, eine solche Reise, wie ich nun vornahm, durch Deutschland anzustellen, wo man wohl zehnmal des Tages von einem rauhen Soldaten diese Worte: wer da? zurück! wohin? hören muß. Aber es war alles vergebens, und ich mußte mich mit Gewalt in Verhaft nehmen lassen. Mein Feldherr aber hat weder einen großen noch kleinen Triumph wegen dieses Sieges gehalten. Ich ward also als ein andrer Jugurtha von einem neuen Marius im Triumph durch einen Reuter aufgeführt, welcher den Feldherrn begleitete, und mußte mich ganz unschuldigerweise nach einem Wirtshause zurückbringen lassen, welches auf der Hälfte des Weges nach Helsingör lag. Hier ward ich aufs schärfste befragt, mein Degen ward mir abgenommen, man verurteilte mich, endlich aber ward ich losgesprochen und mit einer höflichen Entschuldigung wieder in die Freiheit gesetzt. Er legte sich also nahe des Tores versteckt in einem Busch auf die Lauer und wartete. Der Mönch antwortet mit 8 und wird eingelassen. Der Wächter verstellt ihm den Weg und sagt: 12, was ist deine Antwort? Ich sage 6, antwortet der Ritter und will weiterlaufen, aber bevor er auch nur einen Schritt machen kann, zieht der Wächter sein Schwert und tötet ihn. Die Magd antwortet mit 4 und wird eingelassen. Der Ritter hatte die falsche Zahl genannt! Der Wächter sagt: 28, was ist deine Antwort? Kurz darauf kommt ein Händler auf einem Karren und verlangt Einlass. Dazu musste er aber den Wachen am Burgtor die richtige Parole nennen, die er leider noch nicht wusste. Ein Ritter sollte im Auftrag seines Königs in eine fremde Burg eindringen. Dann kommt eine junge Magd und nun sagt der Wächter: 8, was ist deine Antwort? Der Händler antwortet mit 14 und wird eingelassen. Später steht ein Mönch vor den Stadttoren und der Wächter sagt: 16, was ist deine Antwort? Der spionierende Ritter glaubt nun alles zu wissen und stolziert mit einem breiten Lächeln vor das Burgtor. […]

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Es richteten sich mehrere Gewehre gegen uns.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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aber wir achteten nicht darauf. Dojan, geri! Der Hund sprang auf. Ich nahm die Büchse in die Hand, wirbelte sie um den Kopf; Lindsay that dasselbe, und unsere Pferde schnellten durch den Kreis hindurch. Zwei einzelne Schüsse fielen hinter uns: sie schadeten uns nicht. Aber sämtliche Nestorah stiegen unter lautem Geschrei zu Pferde, um uns zu verfolgen. Das Abenteuer hatte seit dem Augenblick unserer Gefangennehmung einen beinahe komischen Verlauf genommen; es bildete einen sehr überzeugenden Beleg dazu, daß die Tyrannei im stande ist, ein Volk zu entnerven. Was wären wir zwei gegen diese Uebermacht gewesen, wenn die Nestorianer noch einiges Mark besessen hätten! Wir achteten gar nicht weiter auf sie und ritten so schnell wie möglich den Weg zurück, auf welchem wir gekommen waren. Als wir die Höhe erreicht hatten, waren die Verfolger weit hinter uns geblieben. Vor diesen sind wir sicher! meinte Lindsay. Aber vor den andern nicht. Warum nicht? Sie können uns begegnen. So weichen wir ihnen aus! Das ist nicht alles, so wurden verschiedene Techniken entwickelt, um mit Scharnieren, Aufhängungen und Gelenken die aus Stahlblech geformten Rüstungsteile miteinander zu verbinden. Sie durften nach Möglichkeit keine Spalten oder Lücken lassen, durch die gegnerische Waffen eindringen konnten. Zur Gewichtsersparnis hatten die Rüstungsteile unterschiedliche Materialstärken. Der Helm war zur Vorderseite am stärksten, ebenso wie die Bruststücke. Geringere Materialstärken konnten aber durch Falzungen, Profilierungen oder Kannelierungen erheblich versteift werden. Dadurch ergab sich verschiedene Verzierungsmöglichkeiten, wonach heute u. a. die Rüstungsstile unterschieden werden. Die Brustplatte wurde bei größerer Materialstärke gewölbter und mußte immer mehr den Beschuß aus Feuerwaffen standhalten. Der Helm als wichtigster Schutz unterlag ebenfalls verschiedenen Formideen und Rüstungsstilen. Es sind anwendungsbezogene Unterschiede in der Helmform feststellbar: Der Reiter, der sich dem Kampfgetümmel zu Pferd stellen mußte, schützte seinen Kopf z. B. durch einen geschlossenen Visierhelm, gegen direkt geführte Stöße von Schwert und Lanze. Der Fußsoldat benötigte Helme mit besserem Gesichtsfeld, da er meist in dichten Formationen kämpfte. […]

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Trug und Täuschung.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Wen falscher Schimmer blendet, dem wird des Truglichts Strahl Zur Qual die nimmer endet, bis mit der letzten Qual. Die Gluth, um die die Mücke mit lautem Flügel spielt, Sie wird zum Dolch, der brennend sich in ihr Leben wühlt! Wer kann den Himmel fassen? Wer über Wolken gehn? Mitternacht was ist das? Dort, wo nur reine Geister des Vaters Klarheit sehn? - Der Du mit Trug und Täuschung der Menge Sinn verkehrst, Dir wäre besser, wenn Du nie, nie geboren wärst! Als er aber fortfuhr, von dem baldigen Beginne des Messiasreiches zu prophezeien, obwohl von der Wirklichkeit so oft Lügen gestraft, das Eintreffen desselben immer von einem Jahre auf das nächste schob, kabbalistische Spielerei und Aufschneiderei trieb, einen neuen Gott für srael aufstellte, oder vielmehr zwei oder drei Personen in der Gottheit predigte und zuletzt sich selbst als Messias vom Hause Ephraim gebärdete, wurde er von einem Gegner des Unwesens, von saak, hart verfolgt. Der ehemalige Leichtfuß Abraham Cardoso war dadurch keineswegs verdutzt, er nahm vielmehr gegen seinen älteren und ernsteren Bruder, welcher die Kabbala gleich der Alchemie und der Astrologie gründlich verachtete, einen belehrenden Ton an und sandte ihm zahllose Beweise aus dem Sohar und den andern kabbalistischen Schriften, daß Sabbataï der wahre Messias sei, und daß er notwendig dem Judentum entfremdet sein müsse. Ein Ungläubiger, Abraham Nuñes in Tripolis, klagte den phantastischen Propheten öffentlich vor Juden, Türken und Christen gewisser ergehungen an, wodurch Cardoso beinahe in Ungnade beim Bey gefallen wäre und sein Leben verwirkt hätte. Durch seinen Eifer gewann er für den sabbatianischen Schwindel viele Anhänger in Afrika; er zog sich aber auch Gegner und Gefahren auf den Hals. Cardoso war dadurch in seine ehemalige unangenehme Lage zurückversetzt, mußte ein Abenteurerleben beginnen, von seinem Wahne gewissermaßen Brot für sich und die Seinigen ziehen, trieb bald in Smyrna, bald in Konstantinopel, auf den griechischen Inseln und in Kairo allerhand Spiegelfechtereien und nährte den sabbatianischen Unfug mit seinem reicheren Wissen, beredtem Munde und seiner gewandten Feder. […]

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Der Höhenzug von Pillnitz bis Dresden.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Von Pillnitz bis Dresden fließt die Elbe am Fuße der Schlösser und Villen der königlichen Familie in Pillnitz, Hosterwitz und Wachwitz. Die Abhänge sind mit Rebenpflanzungen und Obstgärten bekleidet und vom Hochlande her öffnen sich mehrere tiefeingeschnittene, malerische und romantische Täler gegen die nahe Elbe. Es bieten sich Spaziergänge zu zahlreichen Tälern und Restaurants wie Friedrichsgrund bei Pillnitz, der Keppgrund mit der malerischen Keppmühle bei Hosterwitz, der Helfenberger Grund bei Niederpoyritz, der Wachwitzgrund und endlich der Loschwitzgrund der durch zahlreiche Neubauten von seiner sonst so gerühmten landschaftlichen Schönheit verloren hat, so dass er nicht mehr, wie vor 50 Jahren, den Jüngern der Landschaftsmalerei unter Leitung Ludwig Richters zahlreiche idyllische Vorwürfe für ihre Studien zu bieten vermag. Wie Karl Maria von Weber an seinen unsterblichen Opern Freischütz und Oberon während seinem Landaufenthaltes in Hosterwitz schuf, wie Schiller auf dem Landsitze seinem Freundes Körner in dem Weinbergraupen in Loschwitz in den Sommern 1786 und 1787 als Gast lebte und an seinem Don Carlos arbeitete, so hat auch Ludwig Richter jahrelang hochgelegene, bescheidene ländliche Wohnungen in Loschwitz als stillen Ruhesitz für sein künstlerisches Schaffen geliebt. Es war im Jahre 1829. Da erfuhr die Kirche zu Schönfeld bei Pillnitz einen größeren Umbau. Es hat die Ritterfamilie Dehn-Rothfelser einen ehrenwerten und bekannten Namen. Der berühmteste aus dieser edlen Familie ist Ernst Albert von Dehn-Rothfelser. Derselbe war zur Zeit des 30jährigen Krieges Besitzer von Helfenberg und liegt ebenfalls in der erwähnten Gruft der Schönfelder Kirche begraben. Über ihn weiß die Chronik jener Zeit nur Gutes zu berichten. Von ihm wird erzählt, daß er sich um den Obst- und Weinbau in der ganzen Umgegend von Pirna bis Meißen sehr verdient gemacht habe. Er munterte die Leute dazu auf, Wein- und Obstbau zu treiben und gab ihnen selbst auch Anleitung zur Anpflanzung des Obstbaumes und der Weinrebe. Ernst Albert von Dehn-Rothfelser war auch schriftstellerisch rege tätig auf diesem Gebiete. […]

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Menschheit sei gegrüßt, geweihte Nacht.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Aller Menschheit, ruhelos, schmerzbefangen, wahnverloren, ward der Friede heut geboren aus der ew'gen Liebe Schoß! - Die der Welt das Heil gebracht, sei gegrüßt, geweihte Nacht! Quelle: Alte Lieder Gedichte von Clara Müller-Jahnke Berlin 1910 www.zeno.org - Zenodot Verlagsgesellschaft mbH Die Zukunft der Menschheit wird fantastisch, denn der Teufel ist ein eigenständiges Geistwesen, d. h. es steht mit seinem freien Willen nicht unter der direkten Herrschaft und der direkten Befehlsgewalt Gottes. Der Teufel ist ein aus dem Himmel gefallener Engel, der gegen Gott rebellierte und seitdem die Welt heimsucht. Im Christentum hat sich die Vorstellung entwickelt, dass der Teufel die Schlange im Garten in Eden war, deren Lügen zur Erbsünde der Menschheit geführt hätten und der nötigen, einzig möglichen Heilung davon durch das blutige Menschenopfer des Jesus von Nazareth für Gott. In der Tradition des Christentums wird der Teufel als Verfasser der Lügen und die Ursache des Bösen in der Welt beschrieben, der auf der Erde herumgeistert und auf Menschen und die Welt einwirkt, etwa, indem er Menschen Lügen sagen lässt oder Unheil für Menschen verursacht. Viele fundamental gläubige Christen und besonders auch freikirchliche Christen nehmen an, dass ein ungläubiger Mensch vom Teufel besessen sein kann oder als Teufel wirken kann. Viele liberale Christen sehen die Bedeutung des Teufels jedoch nur noch in übertragener Weise. Die Antwort auf die Frage Warum gibt es das Böse in der Welt? wird so in liberalen christlichen Kreisen, in übertragener Weise mit dem Teufel beantwortet, obwohl die Existenz eines personifizierten Geistwesens, das auf der Welt herumgeistert, abgelehnt wird. Raphael entspricht am meisten dem unmittelbar zur leidenden Menschheit herabgestiegenen Erlöser; Gabriel sodann dem heiligen Geist, dessen ewiges Friedensreich uns erst verheissen ist. Die sinnigen Hymnen des Rhabanus Maurus in Fortlages Gesängen christl. Vorzeit und alle drei Erzengel vereint tragen das segnende Christkind in einer Aureole. Didron, Raphael malte die drei Erzengel, zum Christkind emporblickend, und zwar Gabriel verkündigend, Michael auf den Drachen tretend und Raphael mit einem Kinde, das er fürbittend dem kleinen Heiland empfiehlt. Die Zornengel, die in Hagel, Schnee, Dampf und Sturmwind des Herrn Wort ausrichten, sind dem Michael, die Schutzengel, Daniel dem Raphael zu unterstellen. […]

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Auf den Mond?.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Nach dem Monde kann Jeder reisen! Uebrigens giebt es dort kein Wasser, und man ist genöthigt, ungeheure Vorräthe davon mitzunehmen ... ebenso auch einige Fläschchen Atmosphäre, so wenig man auch zum Athmen braucht. Nach dem Saturn? ja, natürlich! und dann statten wir dem Jupiter einen Besuch ab; das ist ein komisches Land, in welchem die Tage nur neun und eine halbe Stunde lang sind - ganz bequem für die Faullenzer; wo ein Jahr z.B. zwölf Jahre dauert, was sehr vortheilhaft für die Leute ist, die nur noch ein halbes Jahr zu leben haben. Es verlängert das etwas ihre Existenz! Gevatterin: Kann wohl sein, daß ich dir das erzählt habe; aber jetzt will ich dir zum Schluß von den Zaubereien erzählen. Er verbrachte mehrere Monate in Venedig, wo er die Herzoginmutter auf ihrer Rückreise von einer zweijährigen Italienreise erwartete. Hier sind Goldstücke und Edelsteine in riesengroßen Braupfannen aufbewahrt. Jenseits des Grabens standen ruhig die Pferde mit dem Postwagen. Schon manchem nächtlichen Wanderer ist dieses gespenstische Männchen an jener Stelle erschienen. So bezeichnete Platen ihn in einem 1829 veröffentlichten Lustspiel als Petrark des Lauberhüttenfestes und des sterblichen Geschlechts der Menschen Allerunverschämtester. Er begleitete sie zurück nach Weimar, mit Aufenthalten in Padua, Vicenza, Verona und Mantua. Und die Glieder matt und trägeSchlepp ich fort am Wanderstab,Bis mein müdes Haupt ich legeFerne in ein kühles Grab. Sie hatten weder Diener noch Reitknechte, sondern besorgten sich selbst und ihr Pferd. All ihren Geschmack, all ihre Träume und Gedanken über die Schönheit, Harmonie und Behaglichkeit einer Familienwohnung verwirklichte sie hier. Er mußte auch drei Tage in der Tiefe des Flusses verharren, wo er zugleich vom Teufel besessen war. Ende der 1990er Jahre versuchte sich der Meister an einer filmischen Umsetzung. Aber was die Gottlosen gerne wollten, ist verdorben und verloren. Das Gebet derer, die im freien Felde herumgejagt, in Sträuchern beschädigt u. ausgeplündert oder sonst in Ängsten waren, drang durch die Wolken zum himmlischen Vater. […]

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