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Mein Herz

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Internet-Magazin Krieger Und Effendi Aber Kein Schulmeister ...

Durchs wilde Kurdistan - Drittes Kapitel AN

Er trat mit einer zustimmenden Kopfbewegung zurück, denn der Diener öffnete die Thüre, um mich und Lindsay eintreten zu lassen. Das Zimmer, in welches wir gelangten, war mit einer alten, verschossenen Papiertapete bekleidet und hatte an seiner hintern Wand eine kaum fußhohe Erhöhung, die mit einem Teppiche belegt war. Dort saß der Kommandant. Er war ein langer, hagerer Mann mit einem scharfen, wohl frühzeitig gealterten Angesichte. Sein Blick war verschleiert und nicht Vertrauen erweckend. Er erhob sich bei unserem Eintritte und bedeutete uns durch eine Bewegung seiner Hände, zu beiden Seiten von ihm Platz zu nehmen. Mir fiel dies nicht schwer; Master Lindsay aber hatte einige Mühe, sich mit gebogenen Beinen in jene Stellung zu bringen, welche die Türken Ruhen der Glieder nennen. Wer sie nicht gewöhnt ist, dem schlafen die untern Extremitäten sehr bald ein, so daß man dann gezwungen ist, sich wieder zu erheben. Ich mußte also aus Rücksicht auf den Engländer dafür sorgen, daß die Unterhaltung nicht gar zu lange dauere. Chosch geldin demek; ömriniz tschok ola seid mir willkommen; euer Leben möge lang sein! empfing uns der Kommandant. Grad so, wie das deinige, antwortete ich ihm. Wir sind von fern her gekommen, um dir zu sagen, daß wir uns freuen, dein Angesicht zu sehen. Möge Segen in deinem Hause wohnen und jedes Werk gelingen, das du unternimmst! Auch euch wünsche ich Heil und Erfolg in allem, was ihr thut! Wie heißt das Land, das deinen Tag gesehen hat, Emir? Germanistan. Hat es einen großen Sultan? Es hat sehr viele Padischahs. Und viele Krieger? Wenn die Padischahs von Germanistan ihre Krieger versammeln, so sehen sie mehrere Millionen Augen auf sich gerichtet. Ich habe dieses Land noch nicht gesehen, aber es muß ein großes und ein berühmtes sein, da du unter dem Schutze des Großherrn stehest. Dies war natürlich ein Wink, mich zu legitimiren. Ich that es sogleich: Dein Wort ist richtig. Hier hast du das Bu-djeruldi des Padischah! Er nahm es, drückte es an Stirn, Mund und Brust und las es. Hier lautet doch dein Name anders als Kara Ben Nemsi! Ah, das war fatal! Der Umstand, daß ich den mir von Halef gegebenen Namen hier beibehalten hatte, konnte uns schädlich werden; doch faßte ich mich schnell und meinte: Willst du mir einmal den Namen vorlesen, der hier auf dem Pergamente steht? Er versuchte es, aber es wollte ihm nicht recht gelingen. Und über den Namen des Heimatortes stolperte er vollends gar hinweg. Siehest du! erklärte ich. Kein Türke kann einen Namen aus Germanistan richtig lesen und aussprechen; kein Mufti und kein Mollah bringt dies fertig, denn unsere Sprache ist sehr schwer und wird in einer andern Schrift geschrieben, als die eurige ist. Ich bin Hadschi Kara Ben Nemsi; das wird dir auch dieser Brief beweisen, welchen der Mutessarif von Mossul mir für dich mitgegeben hat. Ich reichte ihm das Schreiben hin. Als er es gelesen hatte, war er befriedigt und gab mir das Bu-djeruldi nach der gebräuchlichen Ceremonie zurück. Und dieser Effendi ist Hadschi Lindsay-Bey? fragte er dann. So ist sein Name. Aus welchem Lande ist er? Aus Londonistan, antwortete ich, um den bekannteren Namen von England zu vermeiden. Er hat gelobt, nicht zu sprechen? Er spricht nicht. Und er kann zaubern? Höre, Mutesselin, von der Magie soll man nicht sprechen, wenigstens nicht zu jemand, den man noch nicht kennt. Wir werden uns kennen lernen, denn ich bin ein großer Freund der Magie. Glaubst du, daß man Geld machen kann? Ja, Geld kann man machen. Und daß es einen Stein der Weisen giebt? Es giebt einen, aber er liegt nicht in der Erde, sondern im menschlichen Herzen vergraben und kann also auch nicht durch die Scheidekunst bereitet werden. Du sprichst sehr dunkel; aber ich sehe, daß du ein Kenner der Magie bist. Es giebt eine weiße und eine schwarze. Kennst du alle beide? Ich konnte nicht anders, ich mußte lustig antworten: O, ich kenne auch alle andern Arten. Es giebt noch andere? Welche? Eine blaue, eine grüne und gelbe, auch eine rote und graue. Dieser Hadschi Lindsay-Bey war erst ein Anhänger der graukarrierten, jetzt aber hat er die schwarzrote angenommen. Das sieht man an seinem Gewande. Selim Agha hat mir erzählt, daß er eine Hacke bei sich führt, mit welcher er in die Erde schlägt, um die Sprachen der Verstorbenen zu erforschen. So ist es. Aber laß uns heute darüber schweigen. Ich bin ein Krieger und Effendi, aber kein Schulmeister, der andere unterrichtet.

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Es begann jetzt ein sehr sorgfältiges Durchsuchen des Gefängnisses

welches wohl eine ganze Stunde dauerte. Natürlich aber wurde nicht die geringste Spur von dem Entflohenen entdeckt. Eben wollten wir das Gefängnis verlassen, als zwei Arnauten erschienen, welche mehrere Kleiderfetzen trugen. Wir fanden diese Stücke draußen über dem Abgrund hangen, meldete der eine. Der Agha nahm das Zeug in die Hand und prüfte es. Effendi, das ist von dem Ueberkleide des Gefangenen, berichtete er dem Mutesselim. Ich kenne es genau! Bist du dessen sicher? So sicher wie meines Bartes. So ist er dennoch aus diesem Hause entkommen! Aber wohl in den Abgrund gestürzt, fügte ich hinzu. Laßt uns gehen und nachsehen! gebot er. Wir verließen das Gefängnis und kamen an den Ort, an welchem ich das Gewand zerrissen und verteilt hatte. Ich wunderte mich jetzt am Tage, daß ich nicht während der nächtlichen Dunkelheit hinab in den Schlund gestürzt war. Der Mutesselim besah sich das Terrain. Er ist hinuntergestürzt und sicher tot. Von da unten ist kein Auferstehen! Aber wann ist er entkommener den gegenwärtigen Umständen konnte das kleinste Ereignis für mich Wert besitzen, und so trat ich ein. Mersinah hielt dem tapfern Agha eine Strafpredigt, das sah ich auf den ersten Blick. Sie stand mit drohend erhobenen Armen vor ihm, und er hielt die Augen niedergeschlagen wie ein Knabe, der von seinem Erzieher einen Verweis erhält. Sie sahen mich eintreten, und sofort bemächtigte sich die Myrte meiner. Siehe dir einmal diesen Selim Agha an! Sie deutete mit gebieterischer Miene auf den armen Sünder, und ich machte mit meinem Kopfe eine Viertelwendung nach rechts, um ihn pflichtschuldigst in Augenschein zu nehmen. Ist dieser Mann ein Agha der Arnauten? fragte sie nun. Ja. Ich gab diese Antwort natürlich in dem Tone meiner festesten Ueberzeugung, aber grad dieser Ton schien einen Rückfall ihres Raptus über sie zu bringen. Was! Also auch du hältst ihn für einen Befehlshaber tapferer Krieger? Ich werde dir sagen, was er ist; ein Agha der Feiglinge ist er! Der Agha schlug die Augen auf und versuchte, einen verweisenden Blick zu stande zu bringen. Es gelang ihm leidlich. Erzürne mich nicht, Mersinah, denn du weißt, daß ich dann schrecklich bin! sagte er dabei. Worüber seid ihr so ergrimmt? wagte ich jetzt zu fragen. Ueber diese fünfzig Piaster! antwortete die Myrte, indem sie mit der verächtlichsten ihrer Mienen auf die Erde deutete. […] Mehr lesen >>>


Männer vom Stamm der Kabruk

Schwiegermutter und 6 starke Männer vom Stamm der Kabruk, die seit mehr als 100 Jahren im Gefängnis sitzen. 6 Männer in diesem Fall, aber ich habe 7 verwendet. Zuerst stellt er mit dieser Energie zwei Arten von Waffen her, die erste ist eine Maschine, die Waffen herstellen kann und die zweite ist der Kabruk selbst. Wenn er fertig ist, steht Kabruk auf und geht auf drei Beinen. Es ist ein großes Ding, mindestens 7 Fuß hoch, es hat eine enorme Größe 7 Fuß lang, das Haar auf jeder Seite wächst mit einer hohen Rate und hat einen breiten und hohen Hals. Der Kopf erscheint dann, vom Kopf her wie eine Person mit schwarzen Haaren, die schwarzen Haare haben dunkelrote Augen, die Nase ist rot und der Mund ist schwarz. Die Nase ist braun und der Mund ist weiß. Außerdem sind der obere Teil des Halses und die Stirn mit einer Maske bedeckt, beides ist braun gefärbt. Nun ist es für die beiden Brüder von Kabruk an der Zeit, in das Haus der beiden Brüder der Mutter zu gehen. Ich erwähnte diese Tatsache an diesem Tag bei mehr und mehr Problemen. Morgengruß und Nachtgebet, ich liebe dich und finde dein Herz sehr schön. Möge Allah deine Freundlichkeit und Barmherzigkeit annehmen. Mögest Du uns Frieden und Sicherheit gewähren. Und bitte nimm unsere Grüße an. Gott segne alle und deine Frau, den Brief seiner Tochter und seiner Frau der nach seinem Tod, nach seiner Beerdigung im November verlesen wurde. Ich wünsche Ihnen allen einen guten Tag und ein frohes Fest. Auf Wiedersehen, und denken Sie daran, dass ich ein Teil von Ihnen und Ihrer Familie bin. Wir machen im Moment sehr schwere Zeiten durch. Ich bin sehr besorgt um Sie und Ihre Lieben und bete für Sie. Inshallah werden wir für alle unsere Tage zusammen sein. […] Mehr lesen >>>


Mein Herz

Bald werd ich dich verlassen, Fremd in der Fremde gehn, Auf buntbewegten Gassen Des Lebens Schauspiel sehn; Und mitten in dem Leben Wird deines Ernsts Gewalt Mich Einsamen erheben, So wird mein Herz nicht alt. Quelle: Joseph Freiherr von Eichendorff. Wanderlieder Gedichte 1841 www.zeno.org Zeit zum Schlafen bleibt kaum denn ich habe mir fest vorgenommen das gleiche Schauspiel mit den sich wechselnden Lichtstimmungen noch einmal zu erleben. Diesmal nur in umgekehrter Reihenfolge: von Dunkel nach Hell. Unerbittlich klingelt mich der Wecker um halb vier aus dem Tiefschlaf. Als ich das Zelt verlasse breitet sich über mir in selten gesehener Klarheit die gesamte Milchstraße aus. Mit schweren Gliedern mache ich mich an den erneuten Aufstieg. Blöd das ich wegen den wenigen Stunden nicht einfach auf dem Gipfel geblieben bin, aber da oben war es einfach zu windig. Zumindest am Abend denn momentan scheint kein Windhauch die totale Stille und den Frieden dieser Nacht zu stören. Die Aussicht von der Passhöhe ist grandios. Nach Süden hin fällt der Blick auf die von hier aus endlos erscheinende Wildnis und vor mir erhebt sich zum ersten Mal sichtbar der Gipfel des Frenchmans Cap. Dazwischen liegt ein weiterer Bergzug den es erst noch zu umrunden gilt. Der Wald weicht hier oben mehr und mehr einer buschartigeren Alpinen Vegetation. Wegen des wolkenlosen Himmels ist es schwer vorstellbar das ich hier in einem Gebiet mir hohen Niederschlägen wandere, doch die Vielzahl an verschiedenen Pflanzen sprechen da eine eindeutige Sprache. […] Mehr lesen >>>


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Wachsamkeit

Vierundfünfzig Stunden! sprach Fergusson zu seinen Begleitern. Da ich nun aber fest entschlossen bin, die Nacht über nicht zu reisen, weil ich fürchte, einen Bach, eine Quelle oder irgend eine Lache […]

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Erleiden eines

Ein Drabble von Ringo. Es war ein idyllischer Tag, der durch den abflauenden Schnee betont wurde. Es war kaum zu glauben das ich in einige Augenblicken, einen goldfarbenen Tod erleiden würde. Ich […]

Informatik, systematische Darstellung, Speicherung, Verarbeitung und Kaum war ich halbwegs bis zur Küche

Kaum war ich

vorgerückt, als erst ein Hund sich kläffend erhob, dem alsbald ein zweiter folgte und im nächsten Moment war ich von ungefähr fünfzehn umgeben, wie die Achse eines Rades von den Speichen und alle […]