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Hole Euch Der Kuckuck So Weit Es Meine Kraft Gestattet

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Durchs wilde Kurdistan - Sechstes Kapitel BB

Dann bist du auch kein Christ! Mein Glaube gebietet mir nicht, mich feig und unnütz abschlachten zu lassen, sondern er erlaubt mir, das Leben zu verteidigen, welches mir Gott gegeben hat, um den Brüdern nützlich zu sein und mich auf die Ewigkeit vorzubereiten. Wer mir diese kostbare Zeit gewaltsam verkürzen will, gegen den werde ich mich verteidigen, so weit es meine Kraft gestattet. Und daß diese Kraft nicht die eines Kindes ist, das hast du wohl erfahren! Chodi, du bist ein gefährlicher Mensch! Du irrst. Ich bin ein friedfertiger Mensch, aber ein gefährlicher Feind. Blicke in das Feuer! Das Holz ist beinahe verbrannt. Gieb mir Zeit, mit meinem Bruder zu sprechen! Nicht einen Augenblick! Er verlangt dein Leben! Er mag es sich holen! Ich kann dich nicht frei geben. Warum nicht? Weil du gesagt hast, daß du den Bey nicht verlassen willst. Dieses Wort werde ich halten. Und ihn darf ich nicht entlassen. Er ist der Feind der Chaldani, und die Kurden von Berwari werden sicher kommen, um uns anzugreifen. Hättet ihr sie ihres Weges ziehen lassen! Ich erinnere dich zum letztenmal, daß dieses Holz bereits in Asche zerfällt. Nun wohl, Herr; ich muß dir gehorchen, denn du bist im stande, deine Drohung wahr zu machen. Ihr sollt meine Gäste sein! Auch der Bey? Auch er. Aber auch ihr müßt mir versprechen, Lizan nicht ohne meine Erlaubnis zu verlassen! Ich verspreche es. Für dich und alle anderen? Ja. Doch stelle ich einige Bedingungen. Welche? Wir dürfen alles behalten, was uns gehört? Zugestanden! Und sobald man sich feindselig gegen uns verhält, bin ich meines Versprechens entbunden? So sei es! Nun bin ich zufrieden. Reiche uns deine Hand, und dann magst du zu dem Verwundeten zurückkehren. Soll ich ihn verbinden? Nein, Herr! Dein Anblick würde ihn zur größten Wut entflammen, und es wird wohl andere Hilfe geben. Ich zürne dir, denn du hast mich besiegt. Ich fürchte mich vor dir, aber ich habe dich dennoch lieb. Eßt euer Lamm, und schlaft dann in Frieden. Es wird euch niemand ein Leid thun! Er reichte uns allen die Hand und kehrte dann in das Haus zurück. Dieser Mann war mir nicht mehr gefährlich. Und auch den Mienen der anderen sah man es an, daß unser Verhalten nicht ohne tiefen Eindruck geblieben sei. Dem Mutigen gehört die Welt, und Kurdistan gehört ja auch zu derselben. Jetzt konnten wir ohne Besorgnis dem Spießbraten zusprechen, und während des Essens mußte ich den Gefährten meine mit dem Melek geführte Verhandlung verdolmetschen. Der Engländer schüttelte bedenklich den Kopf; die vereinbarten Friedensbedingungen gefielen ihm nicht. Habt doch eine Dummheit begangen, Sir! sagte er. Inwiefern? Ha! Konntet den Kerl ein bißchen fester drücken. Mit den anderen wären wir auch noch fertig geworden. Seid nicht unverständig, Sir David! Es sind der Leute zu viel gegen uns. Wir schlagen uns durch; Yes! Einer oder zwei von uns kämen vielleicht durch; die andern aber wären verloren. Pshaw! Seid ihr feig geworden? Ich glaube nicht. Wenigstens rührt mich nicht gleich der Schlag, wenn mir ein Fleischbissen noch hart vor dem Munde abhanden kommt. Danke für diese Erinnerung! Werden also dort in Lizan bleiben? Was für ein Nest? Stadt oder Dorf? Residenz mit achtmalhunderttausend Einwohnern, Pferdebahn, Theater, Viktoria-Salon und Skating-Ring. Away! Hole Euch der Kuckuck, wenn Ihr keine bessern Witze fertig bringt! Wird gewiß ein schönes Nest sein, dieses Lizan.

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Reise News + Infos

Berges Höhen.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Viel Jahrhunderte verwehen, Viel Geschlechter deckt das Grab; Traurig von des Berges Höhen Schaut das öde Schloß herab. Aber nachts, im Talesgrunde, Wandelt's heimlich, wunderbar; Wenn da kommt die zwölfte Stunde, Kämpfet dort das Brüderpaar. Quelle: Heinrich Heine Romanzen Junge Leiden - 1817-1821 Buch der Lieder Hamburg 1827 www.zeno.org […]

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Späte Nelken, dichte Rebstöcke, stille Augen, wirf einen Blick auf Dinge, die Dich interessieren und bleibe stets auf dem Laufenden..

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Mehrjährig begehrten wir uns, einen verwilderten Garten unser zu nennen, dadrin eine kühle Gartenlaube erscheint obendrein rote Blumen lohen. Zur Stunde steht das englische Gärtchen im ersten Grün, die Ferienwohnung in dichten Reben, sowie die erste Tulpe kann uns all ihre Erlesenheit geben. Wie sind jetzt deine Wangen so blutarm, zudem so verschlafen deine Hände. Falls meine Wenigkeit momentan aus den Tulpen für dich ein rotes Kränzlein stecke und setzte es auf dein glänzendes Haar, wie auch könnt ich meinerseits es erdulden, wenn zusammen mit den glühenden Pflanzen hervor alle zwei stille Äuglein flehen. Es folgten die Svendborger Gedichte im Jahre 1937. Dieser Zusammenstellung gehen ältere Editionen voraus, und einzelne Gedichte folgen nach, so dass man von einem Entstehungszeitraum 1926 bis 1938 ausgehen kann. Mit der Idiosynkrasie des lyrischen Geistes gegen die Übergewalt der Dinge reagiere der Dichter auf die Verdinglichung der Welt, der Herrschaft von Waren über Menschen, was sich auch in Rilkes Lyrik finden lasse. Und zahlreiche kleinere Verlage pflegen das Genre mit Hingabe und großer selbstausbeuterischer Liebe. Er schrieb im Mai 1938: Du kannst mir jetzt die entscheidende Position verschaffen, die ich in der Emigrantenliteratur bisher nicht habe. Dessen Dinglyrik bezeichnete Adorno abfällig als Dingkult, der in diesen Bannkreis gehöre und mit dem er versuche, noch die fremden Dinge in den subjektivreinen Ausdruck hineinzunehmen und aufzulösen, ihre Fremdheit metaphysisch ihnen gutzuschreiben. Die ästhetische Schwäche dieses Dingkults, der geheimnistuerische Gestus, die Vermischung von Religion und Kunstgewerbe zeuge indes von der realen Verdinglichung, die von keiner lyrischen Aura mehr sich vergolden lasse. […]

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Liliputanisches Frühlingsfest im Kreiseltanz.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Im blauen Äther wirbelt ein Ball im Kreiseltanz wie trunken sich ein Mücklein wiegt im goldigen Glanz. Das Frauchen Sonne betrachtet vergnügt den runden Wicht; da naht das Mücklein Erde verliebt dem Sonnengesicht. Und legt mit Lust vom Leibchen die weiße starre Schale, sich badend zu verjüngen im warmen Sonnenstrale. Und sieh! Die Wiesen schimmern von duftig zartem Grün; als gelb und weiße Pünktchen Felder und Bäume blühn. Da krabbeln aus den Häuschen die Liliputaner hervor und kribbeln in bunten Schwärmen hinaus zu städtischem Thor. Im Frühling ist vor Jahren, als noch die Postwagen zwischen Dresden und Bautzen verkehrten und die hellen Klänge des Posthornes in Schmiedefeld gehört wurden, geschah es in einer mondhellen Frühlingsnacht, daß einem Postknechte, der eben am Kapellenberge vorüberfuhr und ein lustiges Stücklein geblasen hatte, vom Berge her ein graubärtiges Männlein winkte. Das Männlein geht voran, furchtlos folgt der Postknecht. Da öffnet sich plötzlich der Berg. Ein weiter und hellerleuchteter Gang liegt vor ihnen. Beide treten ein. Von den Wänden und der Decke des Ganges flimmert und glitzert es in wundervollem Glanze. Der Gang endet in einem hohen und weiten Gewölbe. Hier sind Goldstücke und Edelsteine in riesengroßen Braupfannen aufbewahrt. Der staunende Postknecht erhält nun die Weisung, nur zuzugreifen. Das tut dieser auch und füllet mit Goldstücken und Edelsteinen seine Taschen. Dann springt er aber vor freudiger Erregung auf das graubärtige Männlein zu, erfaßt dessen eiskalte Hand und ruft überglücklich aus: Ich danke Euch! Doch, o weh! Da geschieht plötzlich ein donnerähnlicher Krach. Der Mönch verschwindet und stößt Klagerufe aus. Das Gewölbe bebt. Die Erde zittert. Der leichtfertige Postknecht aber wird von unsichtbaren Händen erfaßt und fortgeschleudert, so daß er besinnungslos am Boden liegen bleibt. Als der Unvorsichtige aus seiner Ohnmacht erwachte, lag er draußen am Berge auf einem Feldrande. Jenseits des Grabens standen ruhig die Pferde mit dem Postwagen. Die Straßenbäume warfen eigentümliche, fast gespenstische Schatten. Der Postknecht raffte sich auf, in seinen Gliedern fühlte er furchtbaren Schmerz. Nur mit Müh und Not erkletterte er wieder seinen Kutschbock. Nun fuhr er in das Dorf hinein, wo man ihn längst erwartet hatte. Über das Erlebte schwieg er. Am andern Morgen findet er in seinen Taschen anstatt der Edelsteine und Goldstücke Lehmklumpen und kleine Feldsteine. So hatte der arme Postknecht durch seinen wohlgemeinten Dank das ihm winkende Glück verscherzt. Er ist seit jener Nacht noch oftmals am Kapellenberge, ein lustiges Stücklein blasend, vorübergefahren, aber den Gang zu dem im Berge verborgenen Schatze hat er nicht wieder gesehen. […]

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Entzücken aus ewigem Born.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Fern von der Menschen Blicken, von der Gerechten Zorn, trink ich aus ewigem Born ein schmerzliches Entzücken . . . Bis an den Tag der Schmerzen, den Tag, der dich mir nimmt, schlaf ruhig, du mein Kind, schlaf unter meinem Herzen. Kaum hatte seine Stimme jenen erhabensten Ort erreicht, da antworteten Wir: Danke deinem Herrn, o Karmel! Das Feuer deiner Trennung von Mir hatte dich fast verzehrt, als das Meer Meiner Gegenwart vor deinem Angesicht wogte, deine und der ganzen Schöpfung Augen erfreute und alles Sichtbare und Unsichtbare mit Entzücken erfüllte. Frohlocke, denn Gott hat an diesem Tage Seinen Thron auf dir errichtet, hat dich zum Aufgangsort Seiner Zeichen und zum Tagesanbruch der Beweise Seiner Offenbarung gemacht. Wohl dem, der dich umschreitet, der die Offenbarung deiner Herrlichkeit verkündet und berichtet, was die Großmut des Herrn, deines Gottes, über dich ergossen hat. Ergreife den Kelch der Unsterblichkeit im Namen deines Herrn, der Allherrliche, und bringe Ihm Dank dar, weil Er als Zeichen Seines Erbarmens für dich dein Leid in Freude, deinen Kummer in selige Wonne verwandelt hat. Wahrlich, Er liebt die Stätte, die zum Sitze Seines Thrones wurde, die Seine Füße betraten, die Seine Gegenwart beehrte, von der aus Er Seinen Ruf erhob und über die Er Seine Tränen vergoß. Alles, was ich that, blieb erfolglos; ich fühlte jedoch wie meine Schachtel sich weiter bewegte. Nach einer Stunde stieß die Seite, wo die Klammern waren, gegen etwas Hartes. Ich besorgte, dies sey ein Felsen, denn ich ward heftiger wie jemals erschüttert. Alsdann hörte ich auf dem Deckel meines Zimmers ein deutliches, wie von einem Taue hervorgebrachtes, Geräusch, und vernahm das Schleudern desselben, als es durch den Ring gezogen wurde. Darauf wurde ich allmählich um vier Fuß höher emporgehoben. Ich steckte somit noch einmal meinen Stock mit dem Schnupftuche heraus und rief um Hülfe bis ich beinahe heiser war. Als Antwort vernahm ich ein dreimaliges und lautes Hussa-Rufen, welches mich in solches Entzücken versetzte, daß nur diejenigen, die etwas Aehnliches fühlten, dasselbe begreifen können. Jetzt hörte ich auch ein Getrampel über meinem Haupte, und Jemand rief auf Englisch mit lauter Stimme durch das Loch: Wenn Jemand unten ist, so mag er's sagen. Ich antwortete mit Entzücken über positive und negative Aspekte […]

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Vergebung aus Zeit und Meer.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Versunkne Lenze tauchen aus der Zeiten Meer heraus; Verstreute Blüthen einen sich ihm zum vollen Strauss. Vergessne Lieder klingen melodisch in sein Herz; Erneute Hoffnungsschwingen, ach, tragen's himmelwärts. "O Traum von bessrer Zukunft, Dein Nahen fass' ich kaum!" Wenn Du bereuest, Faustus, dann siehst Du mehr, als Traum! "O nenne mir die Quelle, aus der Vergebung fliesst!" Der Urborn ew'ger Gnade sich in die Herzen giesst. Am Mittwoch ist es in der Nordhälfte überwiegend stark bewölkt, wobei vor allem im Norden vereinzelt noch etwas Regen fällt. In der Südhälfte gibt es dagegen öfter Wolkenlücken, Richtung Alpen sowie in Teilen Baden-Württembergs scheint für längere Zeit die Sonne. In den Niederungen kann es allerdings etwas dauern, bis sich die teils zähen Nebelfelder aufgelöst haben. Die Höchsttemperatur liegt zwischen 11 und 17, im höheren Bergland um oder etwas unterhalb von 10 Grad. Der Wind weht im Süden meist schwach, sonst mäßig und zur Küste hin zeitweise frisch aus Südwest. Unmittelbar an der See und auf höheren Berggipfeln sind einzelne starke bis stürmische Böen möglich. In der Nacht zum Donnerstag überwiegen in der Nordhälfte weiterhin Wolken, die im Küstenbereich etwas Regen oder Sprühregen bringen. Ansonsten ist es wechselnd bewölkt, im äußersten Süden gering bewölkt oder klar. Vor allem in den Mulden und Senken der Mittelgebirge sowie in Flusstälern Süddeutschlands kann erneut Nebel oder Hochnebel entstehen. Es kühlt auf 11 Grad an der Küste und bis auf 1 Grad am Alpenrand ab. In einigen Alpentälern ist zudem leichter Luftfrost um 0 Grad nicht ausgeschlossen. Am Donnerstag ist es in der Südhälfte nach Auflösung örtlicher Nebelund Hochnebelfelder teils sonnig, teils aber auch wolkig und trocken. In der Nordhälfte überwiegt generell stärkere Bewölkung und vor allem in Küstennähe kann es etwas Regen geben. Die Temperatur erreicht am Nachmittag Höchstwerte von allgemein 10 bis 16 Grad. Es weht ein schwacher bis mäßiger, im Norden mitunter auch frischer südwestlicher Wind. An der Küste sowie in Gipfellagen der Mittelgebirge sind zudem einzelne starke bis stürmische Böen aus Südwesten möglich. In der Nacht zum Freitag ist es im Norden meist stärker bewölkt. Ausgangs der Nacht kommt im Nordwesten leichter Regen auf. In der Mitte und im Süden bildet sich bei teils lockerer, teils geringer Bewölkung wieder örtlich Nebel und Hochnebel. Die Temperatur sinkt auf Werte zwischen 10 Grad an der Nordsee und 2 Grad im Süden, am Alpenrand bis 0 Grad ab. […]

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Vetschau im Oberspreewald.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Stadt mit 3100 Einwohnern, alte wendische Siedelung am Südrand des Spreewaldes. Zur Fixierung seiner Mitbürger Herrschaft wurde in der Zeit der Germanisierung an der vorbeifließenden Luckaitz eine Sumpfburg oder Wasserburg, das jetzige Schloß, von deutschen Rittern erbaut. 1548 erhielt Vetschau Stadtrechte. Die Stadt ist sauber und freundlich und beglückt sich zunehmender Popularität als Eingangsort im Spreewald. Der wendische Kirchgang ist bemerkenswert und noch weniger berührt vom Fremdenzustrom. Rundgang - Die Bahnhofstrasse führt an der Post vorüber zum Sedanplatz, ehemaliger Gottesacker, jetzt Viehmarkt und Rummelplatz, mit Linden eingefaßt, im Hintergrund Feuerwehrhaus mit Steigerturm. In Anlagen die Bismarckeiche. Rechte Seite führt die Cottbuser Str. zum Markt. Der Ratskeller ist ein altes Barockhaus, auf dem Hof alte Holzgalerie. Vorm Eingang in deine mickrigen Kirchstraße Baumgarts Hotel, ehemaliges Postgebäude. In der Kirchstraße alte Bürgerhäuser, dabei die Arzneiausgabe. Durch schmale Gassen zum Kirchplatz über die Glaube, die alleinig in ihrer Art ist; sie wird hergestellt aus zwei selbständigen, Wand an Wand nebeneinander befindlichen Bauwerken, der Stadtkirche und der Landkirche. Zwei gemeinsam ist die Sakristei und der 35 m hohe, aus Feldsteinen und Raseneisenstein errichtete, unzugängliche Turm. Im Dreißigjährigen Krieg brannte die Kirche ab; der Turm stammt im unteren Teil aus dem 13. Jahrhundert, der obere wurde 1709 in der heutigen Form neu erweitert. Das Innere beider Kirchen wird vom Kirchendiener gezeigt. Die wendische Kirche ist die laufende, zu ihr zählen 9 Landgemeinden; unter der führenden Kastanie und den Linden vor ihrem Eingang gruppieren sich die Wendinnen in ihren schmucken Ziel. Im Innern der Religionsgemeinschaft Brautkronen und Kränze, die unverheirateten Gestorbenen von jungen Weiblicher Mensch nach dem Sarg getragen und später in der Gebetshaus aufbewahrt sein; ein Kronleuchter, der Opferstock und die Altarleuchter herkommen aus dem 17. Jahrh. Die deutschsprachige Kirche war ursprünglich nur eine eher kleine Kapelle für die deutschen Gutsherrschaften von Vetschau und Umgegend und ist seit ihrer Erbauung (1694) Stadtkirche. Drin ein geschnitzter Barockaltar, eine Menge Hoheitszeichen und andere Altertümer. In beiden Kirchen wird auf deutsch gepredigt, bei wendischen auch noch wendisch. Weiterhin durch die Schloßstraße zum Schloßpark. R. vor dem Eingang schönes, altes Riegelhaus mit Sonnenuhr (Nr. 8). Hinter der Zahnbrücke r. das Kavalierhaus, jetzt Stadtverwaltung. Das Schloß stellt einen trutziger, burgähnlicher Bau mit sehr dicken Abhalten und Kreuzgewölben, Mitte des 16. Jahrh. errichtet, 1721-28 umgebaut, heute im Eigentum der Stadt und in Privatwohnungen unterteilt. Im Erdgeschoß ein Spreewaldmuseum mit geschichtsträchtigen Wendentrachten (Eintr. 30 Pf., Informationsaustausch im Stadthaus II). Im 1. Stock der Rittersaal, jetzt Stadtverordnetensitzungssaal (Besicht, gestattet). Im Park prächtiger alter Baumbestand, dabei Sumpfzypressen. Vor einem alten Spreewaldhaus Freilichtbühne für wendische Heimatspiele. Ein Verbindungsweg führt vom Schloßpark zur Stadtbrücke in der Berliner Straße. Schöner Blick auf Stadt und Kirche. Von hier aus zum Markt zurück und durch die Karlstraße und Schulstr. zum Horizont. 1/2 Sechzig Minuten beseitigt die Reptener Teiche; auf dem Weg dahin, 10 Min. von der Stadt, das städtische Freibad, dicht dabei, schön am Nässe angesiedelt, Haus Ostland, Heim des heimischen Ostbundes. […]

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Forschungsreise in den Sudan .

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Forschungsreise in den Sudan, eine Übersicht, in dem Fall hätte er ihm allerdings zum tödlichen Verhängnis werden können. Ein Totengericht gibt es nur sporadisch und in Vor- bzw. Seinen Dickschädel hat ihm bis heute noch niemand abgesprochen. Tatsächlich findet sich auf diesen Karten eine Unterschrift in arabischer Schrift. Frühformen, etwa im Zentralsudan, wo der Erdgott dabei eine wesentliche Rolle spielt. Lagos wollte seine Ölquellen in Biafra nicht aufgeben, genauso wie auch im Sudan die Ölreserven des Landes im umkämpften Süden lagen. Der Wiedergeburtsglaube ist verbreitet. Einzelne Botaniker gehen davon aus, dass Baobabs ein Alter bis zu 2.000 Jahren erreichen können. Söldner-Vermittler sprachen ihn an, es gab Angebote für Kommandounternehmen, etwa zur Befreiung in Haft geratener Staatsoberhäupter. Wieder wollte Steiner abtauchen ins Privatleben, aber inzwischen war er in der Szene bekannt wie ein bunter Hund. Die Vorstellung von einem Totengericht ist den meisten Bevölkerungsgruppen aber fremd. Eine wesentliche Rolle spielt dabei die Subsistenzstrategie, denn Jäger und Sammler und frühe sogenannte Altpflanzer hängen eher dem Ahnenkult an; erst entwickelte Feldbauern zeigen im Allgemeinen Tendenzen, mit dem Konzept der Unterwelt in Kombination mit zyklischen Fruchtbarkeitsvorstellungen nach und nach und parallel zu Götterpantheons auch Konzepte eines Totengerichtes zu entwickeln. So wurden die ehemaligen drei Inselkerne durch Anschwemmungen miteinander verbunden. Dieser Prozess trägt im Norden immer noch Sand ab. Im Jahr 2000 brachen an der Nordspitze Hiddensees im Bereich des Toten Kerls zweimal 60.000 m³ Geschiebemergel ab und rutschten ins Meer. Im Durchschnitt verliert die Kliffkante des Dornbusch etwa 30 cm jährlich. Mitte März 2004 rutschten dann nochmals rund 10.000 m³ ins Meer. Geologisch gesehen ist Hiddensee ein sich in stetem Wandel befindendes Gebiet. Die an der Nordspitze abgetragenen Landmassen werden an der Südspitze und an der Ostseite zum Schaproder Bodden wieder angespült. So entstanden an der Südspitze der Gellen und auf der Ostseite die beiden geologisch sehr jungen Sandhaken (Landzungen) Alter Bessin und Neuer Bessin. Der Alte Bessin begann sich vor etwa 300 bis 400 Jahren herauszubilden und war schon Mitte des 19. Jahrhunderts über drei Kilometer lang. Seit damals ist er kaum noch gewachsen. Dagegen wächst der um 1900 entstandene benachbarte Neue Bessin jährlich um 30 bis 60 Meter und erreicht auch schon eine Länge von drei Kilometern. Inzwischen ist ein dritter Bessin im Entstehen. Auch die Südspitze wächst als sogenanntes Windwatt weiter in den Bodden. […]

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Du hast recht; das Leben steht in .

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Allahs Hand; aber es ist ein Gut, welches man beschützen und erhalten soll! Du scheinst kein guter Moslem zu sein, denn sonst würdest du wissen, daß die Wege des Menschen im Buche verzeichnet stehen. Und dennoch kann der Mensch sein Leben wegwerfen, wenn er diesem Buche nicht gehorcht. Willst du dieses thun? Nun gut, Makredsch. Wie hoch würdest du dein eignes Leben schätzen? Wenigstens zehntausend Piaster. So ist das Leben eines Nemtsche grad zehntausendmal mehr wert, nämlich hundert Millionen Piaster. Wie kommt es, daß ein Türke so sehr tief im Preise steht? Er blickte mich verwundert an. Bist du ein so reicher Emir? Ja, da ich ein so teures Leben besitze. So meine ich, daß du hier in Amadijah dein Leben auf zwanzigtausend Piaster schätzen wirst. Natürlich! Und das deines Hadschi Lindsay-Bey ebenso hoch. Ich stimme bei. Und zehntausend für den dritten. Ist nicht zu viel. Und dein Diener? Er ist zwar ein Araber, aber ein tapferer und treuer, bei Allah, jeder vernünftige und gewissenhafte Mensch, der diese drei himmlischen Religionen überprüft hat, sollte sich heute nach dem Islam richten und ihm folgen. Denn die Hauptsache ist, die rechte Religion zu finden. Die Kurden nahmen einen Platz am Ende der Skala ein. Lüge und Verleumdung sind im Islam verboten. Diese beiden üblen Taten sind durch die heiligen Verse und Hadithen streng verboten worden. Obwohl es eine schwere Sünde ist, irgendjemanden zu verleumden, so wird es doch eine noch schwerere und ekelhaftere Sünde, den Gesandten ALLAHs, des Erhabenen, zu verleumden. Aus diesem Grund darf es in den islamischen Büchern, die von dem heiligen Propheten Muhammed, Friede sei mit Ihm, und seinen Wundertaten berichten, keinesfalls irgendeine Lüge oder Fehler geben. Jeder vernünftige und gewissenhafte Mensch sollte der gerechten Religion, dem Weg zum Glück folgen, indem er seinen Eigensinn aufgibt und eine jede Religion verläßt, die zum Unglück führt. Das weltliche Leben ist zu kurz. Die Palästinenser wollen bis heute ganz Palästina als ihren Staat. Man sollte sich vom Bösen fernhalten und nach dem Guten streben. Jeder Lebenstag geht schnell verloren. Die Juden und die römische Regierung hinderten ihn daran. Sie wurden auch beim Übersetzen in andere Sprachen verändert. Jeder Mensch wird sterben. Nach dem Tod aber erwartet jeden Menschen entweder die ewige Qual oder das ewige Glück und der Zeitpunkte nähert sich den Menschen immer schneller! […]

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