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Frauen Und Jungfrauen Sterbend Niederstuerzten

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Durchs wilde Kurdistan - Sechstes Kapitel BG

Ich habe gehört, daß du ein großer Krieger bist; aber ich glaube, daß du deine besten Siege durch das Licht deines Angesichtes erringst. Ein solches Angesicht liebt man, auch wenn es häßlich ist, und alle, mit denen du zusammentriffst, werden dich lieb gewinnen. Oh, ich habe sehr viele Feinde! Dann sind es böse Menschen. Ich habe dich noch nie gesehen, aber ich habe viel an dich gedacht, und meine Liebe hat dir gehört, noch ehe dich mein Auge erblickte. Wie ist dies möglich? Meine Freundin erzählte mir von dir. Wer ist diese Freundin? Marah Durimeh. Marah Durimeh! rief ich überrascht. Du kennst sie? Ich kenne sie. Wo wohnt sie? Wo ist sie zu finden? Ich weiß es nicht. Aber wenn sie deine Freundin ist, mußt du doch wissen, wo sie sich befindet. Sie ist bald hier, bald dort; sie gleicht dem Vogel, welcher bald auf diesem, bald auf jenem Zweige wohnt. Kommt sie oft zu dir? Sie kommt nicht, wie die Sonne, regelmäßig zur bestimmten Stunde, sondern sie kommt wie der erquickende Regen, bald hier, bald dort, bald spät und bald früh. Wann erwartest du sie wieder? Sie kann noch heute in Lizan sein; sie kann aber auch erst nach Monden kommen. Vielleicht erscheint sie niemals wieder, denn auf ihrem Rücken lasten viel mehr Jahre, als auf dem meinigen. Das klang alles so wunderbar, so geheimnisvoll, und ich mußte unwillkürlich an Ruh 'i Kulian, den Geist der Höhle, denken, von welchem die alte Marah Durimeh in ebenso geheimnisvoller Weise zu mir gesprochen hatte. So hat sie dich besucht, als sie von Amadijah kam? fragte ich. Ja. Sie hat mir von dir erzählt; sie sagte, daß du vielleicht nach Lizan kommen würdest, und bat mich, für dich zu sorgen, als ob du mein eigner Sohn seist. Willst du mir dies erlauben? Gern; nur mußt du auch meine Gefährten mit in deine Fürsorge einschließen. Ich werde thun, was in meinen Kräften steht. Ich bin die Mutter des Melek, und sein Ohr hört gern auf meine Stimme; aber es ist einer unter euch, dem meine Fürbitte nicht viel helfen wird. Wen meinst du? Den Bey von Gumri. Welcher ist es? Der Mann dort auf der vierten Matte. Er hört und versteht ein jedes deiner Worte; die andern aber reden nicht die Sprache deines Landes. Er mag hören und verstehen, was ich sage, antwortete sie. Hast du gehört von dem, was unser Land gelitten hat? Man hat mir vieles erzählt. Hast du gehört von Beder-Khan-Bey, von ZeinelBey, von Nur-Ullah-Bey und von Abd-el-Summit-Bey, den vier Mördern der Christen? Sie fielen von allen Seiten über uns her, diese kurdischen Ungeheuer. Sie zerstörten unsere Häuser, verbrannten unsere Gärten, vernichteten unsere Ernten, entweihten unsere Gotteshäuser, mordeten unsere Männer und Jünglinge, zerfleischten unsere Knaben und Mädchen und hetzten unsere Frauen und Jungfrauen, bis sie sterbend niederstürzten, noch in den letzten Atemzügen von den Ungeheuern bedroht.

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Reise News + Infos

Schmetterlingsflügel grüßt' die Welt im Purpurzelt.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Die Schmetterlingsflügel, am duftigen Hügel ihn hoch zu erheben, uns nochmals zu geben. So traurig saß er oben im Purpurzelt, und grüßt' die Welt: Leb wohl da unten! Da hat ihn der Flügel mit Flammen umwunden, am duftigen Hügel hinübergehoben. Sein ödes Reich bleibt still zurücke, die Welt verweilt ganz herrenlos. Das Leben forscht mit trübem Blicke im eignen Schoß. Ein düstrer Mantel rauschet nieder rund um des Jünglings verlaßnen Thron, und aus den Wäldern hallet wider ein trunkner Ton. Ein Schmetterling nach dem andern wurde in gleicher Weise behandelt, bis kein Platz auf dem Brette mehr vorhanden war und die noch leeren an die Reihe kamen. Und warum nicht, heitere Muse,Lied und Lob dem Carnevale? Einen traurigen Gedanken,Siehe da, das Kind des Nordens! Aber die sich neigende Sonne goldet es wieder auf. Leicht war es nun möglich, die Flügel auf der glatten Fläche des Brettes schön und eben auszubreiten, Streifen von starkem Papier wurden über die Flügel gelegt und an ihren äußeren Enden mit kleinen Nadeln ebenfalls befestigt, so daß die Flügel in der ihnen einmal gegebenen Lage verharren mußten. Wenn die Liebe wachet auf,Geht das Leben raschen Lauf. Nun wurde ihm eine lange Insektennadel durch das Rückenschild gestoßen und dieselbe in der Furche eines der vorhin erwähnten Bretter derart festgesteckt, daß der Rumpf des Schmetterlings sich in der Furche befand. Aber der Hitze, des Staubs trugen wir wahrlich genug. Ein kleiner Junge hält einen großen wunderschönen Schmetterling in der Hand. Vertrauensselig gibt er mir den Schmetterling, den ich mit einem kleinen Schubs in die Freiheit entlasse. Ich versuche, ihm klar zu machen, dass man solche wunderschönen Tiere respektieren sollte und nicht quälen darf. Ich bin empört über diese Tierquälerei. Ich strecke dem Jungen meine Hand entgegen. Der Junge guckt mich verblüfft an. Ich weiß nicht, ob er mich verstanden hat, aber richtig böse scheint er nicht auf mich zu sein. Du hast früher Alice oft zum Schule spielen überredet. Er sorgte rege für das Ansiedelungswesen und insbes. für die Niederlassung von Deutschen in den slawischen und magyarischen Ländern, um das deutsche Element in diesen Gebieten zu stärken. […]

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Wolkenfetzen in dem Winterwind.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Dämmrige Dunkelheit schäft vermittelst der Region. Dieses ist friedlich, gerade noch warm, Anfang Dezember. Starkes Rasen beginnt wie liefert die Kalte Jahreszeit von den Felsen. Wie ein besonderer Chor erschallt er über die Häuser. Die Gehölze krümmen wie dehnen sich und gewinnen unter dessen Rütteln, alte Äste bersten zu Boden, welches faul, zu kümmerlich ebenso wie schwach ist, bricht wie dünnes Röhricht. In der Tiefsinn des Himmels zappeln die verlöschenden Himmelpunkte neben zerrissenen Wolken, die wie Flaum hiervon geweht werden. Alles was absolut nicht niet- sowie nagelfest ist räumt er auf. Der Satellit war davon gelutscht und verkriecht sich hinter zusammen gewehten Wolkenfetzen. Er stellte bis dato kaum etwas gefrühstückt als einige Schneeflocken, die ihm ins Mündchen geflogen, ebenso wie er sah noch weniger ab, wo das kärgste Mittagbrot herkommen sollte. Das Fechten fiel ihm äußerst schwierig, ja schien ihm durchweg ausgeschlossen, weil er über dessen dunkelgrauen Sonntagskleide, das sein einziges war, den großen weiten dunkelgrauen Radmantel trug, mit dunklem Sammet ausgeschlagen, der dessen Träger ein luxuriöses und romantisches Aussehen verlieh, zumal deren lange Zeit schwarze Haupthaare wie Schnurrbärtchen sorgfältig gehalten wurden wie er sich blasser, aber regelmäßiger Gesichtsform erfreute. Ebenso wie die eher kleine Gerda ging ganz ohne Zweifel wie neuen Mutes vorwärts. Schneeflocken wie schneeweiße Mücken Fahren in Zusammenkommen quer im Orkan. Die Schneiderin trug in ihrer Beutel kaum etwas als einen Fingerhut, welchen er, in Abwesenheit irgendeiner Hartgeld, alleweil unter einen Händen drehte, wenn er der Kälte wegen die Hände in deine Buxe drückte, wie die Finger schmerzten ihm hübsch von dem aktuellen Drehen ebenso wie Reiben. Denn er hatte auf Grund des Fallimentes irgendeines Seldwyler Schneidermeisters den Arbeitslohn mit der Job zugleich einbüßen wie auch auswandern sollen. Manierlich, ich liebte einen Niederschlag, seit ich zu denken konnte. An einem unfreundlichen Novembertage wanderte ein armes Schneiderlein auf der Landstraße nach Goldach, einer kleinen Stadt, die nur ein paar Std. von Dresden fern ist. […]

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Lebens Lust.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Der, doch mäßig und bescheiden, Auch des Lebens Lust genießt, Und zum Kelche seiner Leiden Manchen Tropfen sanfter Freuden Weise und bedachtsam gießt. Es macht mir große Freude, diese Menschen zu behandeln und ich bin immer wieder positiv überrascht, wie sich Menschen, die depressiv verstimmt oder schwach waren, sich bei so einer Heilung wie aus einer Verpuppung befreien und ein strahlender Schmetterling werden. Ich halte die Hashimoto also durchaus für heilbar und kann schon in meiner eigenen Praxis mehrere hunderte Fälle für diese Behauptung anführen. Und wie die Menschen, die unter dieser Fehlfunktion gelitten haben, wieder kraftvoll und freudig im Leben stehen. Nur in Träumen und Alpträumen reißt es uns in die Tiefe. Und sie hoffte, dass es immer so bleiben würde. Ach warum in dieser Ferne,Süßes Herz, so weit von dir? Aber so laß mich verschwenden, so laß mich zahlen! Ich halte viel von der Naturheilkunde und bin immer wieder verblüfft, wie stark Knoten in der Schilddrüse schrumpfen oder sich auflösen können. Eine scharfe Windboe riss sie jäh auf ihren Traumbildern. Oder wie eine Autoimmunerkrankung wie die Hashimoto-Thyreoiditis völlig zur Ruhe kommen kann, die Antikörperspiegel in den Keller sinken und das Ultraschallbild wieder das einer normalen Schilddrüse wird. Alles müssen wir erlernen,Nun, so lernen wir uns freuen! Der Schmetterling ist hier so etwas ähnliches wie der Frühling, so qualifizierte er sich für die olympischen Spiele in Sydney, wo er immerhin das Finale über 200 Meter Schmetterling erreichte und Fünfter wurde. Als Kind war er hyperaktiv. er Skandal war arg; als es indes zur Frage kam, ob der Senat der Klausel des Gesetzes genuegen werde, dass binnen fuenf Tagen nach dessen Durchbringung jeder vom Rat bei Verlust seiner Ratsherrnstelle auf getreuliche Befolgung des Gesetzes einen Eid abzulegen habe, leisteten diesen Eid die saemtlichen Senatoren mit einziger Ausnahme des Quintus Metellus, der es vorzog, die Heimat zu verlassen. Das Getreide- und das Kolonialgesetz stiessen bei der Regierung, wie begreiflich, auf die lebhafteste Gegenwehr. Endlich trieb der staedtische Quaestor Quintus Caepio, vermutlich der Sohn des drei Jahre zuvor verurteilten Feldherrn 2 und gleich seinem Vater ein heftiger Gegner der Popularpartei, mit einem Haufen ergebener Leute die Stimmversammlung mit Gewalt auseinander. […]

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Leuchten schwelen aufgeweckt wie auch Jungfrauen sind zur Stelle.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Zur Hoch-Zeit ruft der Sensenmann, alle Funzeln leuchten helle, jene Jungfern sind "auf Position", ungefähr Öl ist keine Nothilfe, erschalle also jene Distanz seitens deinem Luftzuge unlängst, überdies ruften uns jene Sterne mithilfe Menschenzung sowie Nuance. Hier, in irgendeiner Höhlung oder auf einer andern passenden Unterlage, wird ein wirrer Haufen von dürren Halmen zusammengetragen, dessen Inneres aber eine wohlausgerundete, jedoch keineswegs auch sorgfältig ausgelegte Höhlung enthält. Das Männchen benimmt sich ebenfalls ungemein zärtlich der Gattin, streitsüchtig einem Nebenbuhler gegenüber und brütet abwechselnd mit dem Weibchen. Freude nach Umzug, aber neue Strecke gewünscht Jeder wird jetzt erraten, von welcher finstern Freude Carlos ergriffen wurde, als er von der Liebe des Barons von Nucingen erfuhr, denn er erkannte mit einem einzigen Blick, welchen Nutzen ein Mann seiner Art aus der armen Esther ziehen konnte. Das Übel, dessen poetische Verkörperung man den Teufel nennt, wandte diesem Manne gegenüber, der zur Hälfte eine Frau war, seine fesselndsten Verführungskünste an und verlangte zunächst nur wenig von ihm, während er ihm vieles gab. Im Augenblick der Gefahr hätte Rastignac offenbar mit größtem Vergnügen den Wagen geliefert, der zum Schafott führen sollte. In dem Augenblick, als Luciens Erfolg winkte, konnte also der kleinste Stein unter dem Fuß eines dieser drei Wesen den Zusammenbruch des phantastischen Baues einer so verwegen errichteten Glücksstellung herbeiführen. Die wiederholten Beweise unbedingter Ergebenheit, die der Saids für Mohammed glich, vollendeten das grauenhafte Werk der Eroberung Luciens durch einen Jakob Collin. Auf dem Opernball hatte Rastignac den Vautrin des Hauses Vauquer erkannt, aber er wußte, daß ihm, wenn er plauderte, der Tod bevorstand; daher tauschte der Liebhaber der Frau von Nucingen mit Lucien Blicke, in denen sich auf beiden Seiten unter scheinbarer Freundschaft die Furcht verbarg. In diesem Augenblick hatten nicht nur Esther und Lucien all die Summen aufgezehrt, die man der Ehrlichkeit des Bankiers der Galeeren anvertraut hatte, der sich um ihretwillen furchtbaren Abrechnungen aussetzte, sondern der Dandy, der Fälscher und die Kurtisane hatten auch noch Schulden. Herreras großes Argument war jenes ewige Stillschweigen, das Tartuffe Elmira anbietet. […]

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Das Leben währt nicht lange.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Und wo mit hellen Zinnen aufragt die Residenz, grüsst man die reichen Fremden mit tiefer Reverenz. Sie schreiten, wie geladen, durch das Gewühl voll Pracht, sie scheinen selber Fürsten, so reich ist ihre Tracht. Sie sehn den Glanz der Feste, sie sehn das hohe Paar, sie sehn der edlen Gäste glanzvoll geschmückte Schaar. Die reichen Prachtgeschenke, den hellen Fackeltanz; den Himmel hier voll Schönheit, und dort ein Meer voll Glanz. Das Leben währt nicht lange; geniesse, weil Du lebst! Die Lust ersteht nicht wieder, die Du im Gram begräbst! Aber auch in der Beschreibung der Eingeborenen sparte man die Lobsprüche nicht. Besonders der letztere war es, der durch seine bekannten Dichtungen ein liebliches Phantasiegemälde nach dem andern vor dem deutschen Lesepublikum erstehen ließ. Ihre zum ersten Male geschaute Naturschönheit übte einen mächtigen Zauber auf die nordischen Besucher aus. Das heitere, glückselige Leben jener Naturkinder wurde in Deutschland und England geradezu sprichwörtlich. Der größte Gefrierschrank der Welt schmilzt und Kolumbus wagte sich als Erster über die mythische Grenze der bewohnten Welt hinaus und machte dabei die umwälzende Entdeckung der noch unbekannten Welt, die «unsere» Welt in eine radikal neue Perspektive brachte. Wo Feuer ist, da ist auch Wind; der erhub sich sehr stark u. trieb von der Kirche übers Schloß. Binnen einer Viertelstunde stand alles in voller Glut. Sobald das Dampfschiff in Sichtweite der Stadt kam, etwa eine Viertel französische Meile stromabwärts, eröffnete die Festung Ehrenbreistein das Feuer aus allen Rohren. Architektur und Sehenswürdigkeiten der Festung zum Meer hin ist ein kleiner Berg, auf dessen Spitze sich die Ruine einer Festung befindet. Das Betreten der Festung ist nicht gestattet, da an mehreren Stellen Einsturz- und Absturzgefahr besteht. Von den Wänden und der Decke des Ganges flimmert und glitzert es in wundervollem Glanze. Wer ihn sieht, dem ist der Weg zum Glücke geöffnet. Der staunende Postknecht erhält nun die Weisung, nur zuzugreifen. […]

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Erst jetzt erinnerte sich Nab seiner .

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Gefährten. Auch sie würden den Verunglückten zweifelsohne noch einmal zu sehen wünschen. Top war ja zur Hand. Sollte er nicht die Klugheit dieses Thieres benutzen können? Mehrmals wiederholte Nab laut den Namen des Reporters, den Top von den Gefährten des Ingenieurs am längsten und besten kannte; dann wies er nach Süden auf die Küste, und schnell eilte der Hund in der bezeichneten Richtung dahin. Nab beendete seinen Bericht mit der Andeutung seiner schmerzlichen Betrübniß, als er den entseelten Körper auffand. Er hatte sich zu überzeugen versucht, ob diesem noch ein Fünkchen Leben innewohne. Jetzt, da er ihn todt wieder gefunden, wollte er ihn auch wieder lebend haben. Er verschwendete seine Mühe vergebens, und scheinbar blieb ihm Nichts übrig, als Dem die letzten Ehren zu erweisen, den er doch über Alles liebte. Der Blutfink ist nicht bloß ein zierlich gefärbtes, sondern auch ein anmutiges und liebenswürdiges Tierchen, an dem man seine rechte Freude haben kann. So bemerkte ich im Januar in den Waldungen des oberen Blauen Nils ein Weibchen dieses Vogels, das an einer und derselben Stelle ängstlich über den Boden hin und her flog, vermutete, daß es in der Nähe wohl sein Nest haben möge, suchte und fand dieses auf dem Boden in noch nicht zusammengetretenem dürren Grase stehen, wo es der Umgebung auf das vollständigste ähnelte. Die Eier werden binnen dreizehn Tagen gezeitigt, die Jungen mit Kerbtieren und vorher im Kropfe aufgeweichten Sämereien aufgefüttert. Bis dahin lebte er in Scharen; jetzt trennt er sich in Paare, und diese kommen nun vertrauensvoll in die Dörfer und Städte herein und spähen nach einer passenden Stelle unter dem Dache des kegelförmigen Strohhauses oder der würfelförmigen Lehmhütte des Eingeborenen. Hieraus geht hervor, daß der Blutastrild mehrmals im Jahre brütet, und dies stimmt denn auch mit den Erfahrungen überein, die an Gefangenen dieser Art gesammelt wurden. In den letzten Monaten der Dürre hat er seine Mauser vollendet und denkt mit dem ersten Frühlingsregen, etwa Anfang September, an seine Fortpflanzung. […]

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Kann er sich da freuen, wenn er wichtige Besuche erhält?.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Ich will ihn sehen und sprechen, aber nicht bei ihm essen! Das geht nicht. Er muß dich standesgemäß und würdig empfangen, und darum hat er die die Er wurde verlegen. Was? Die die? Die hiesigen Juden zu sich kommen lassen, um fünfhundert Piaster von ihnen zu leihen. Das braucht er, um zu kaufen, was er zu deinem Empfange nötig hat. Sie haben es ihm gegeben? Alla illa Allah; sie hatten selbst nichts mehr, denn sie haben ihm bereits alles geben müssen. Nun hat er sich einen Hammel geborgt und noch vieles dazu. Das ist sehr schlimm, besonders für mich, Emir! Warum für dich? Weil ich ihm diese fünfhundert Piaster leihen oder oder Nun, oder Oder dich fragen muß, ob du du Sprich doch weiter, Agha! Ob du reich bist. Oh, Emir, ich hätte ja selbst auch keinen einzigen Para, wenn du mir heute nichts gegeben hättest! Und davon habe ich an Mersinah fünfunddreißig Piaster geben müssen! Nicht ungern sahen Marius und Saturninus den besten Feldherrn und den tuechtigsten Mann unter der Gegenpartei durch Selbstverbannung aus dem Staate scheiden. Man bewies im Senat mit schlagenden Zahlen, dass jenes die oeffentlichen Kassen bankrott machen muesse; Saturninus kuemmerte sich nicht darum. Allein die derben Soldaten des Marius, die massenweise zu dieser Abstimmung nach Rom gestroemt waren, sprengten, rasch zusammengerafft, wieder die staedtischen Haufen, und so gelang es, auf dem wiedereroberten Stimmfeld die Abstimmung ueber die Appuleischen Gesetze zu Ende zu fuehren. Man erwirkte gegen beide Gesetze tribunizische Interzession; Saturninus liess weiterstimmen. Indes obwohl man das Buendnis mit den Rittern und dem hauptstaedtischen Proletariat nicht verschmaehte, so ruhte doch die eigentlich zwingende Macht der Verbuendeten wesentlich nicht darauf, sondern auf den entlassenen Soldaten der Marianischen Armee, welche ebendeshalb in den Kolonialgesetzen selbst in so ausschweifender Weise bedacht worden waren. Man ging also ans Werk. Man zeigte den die Abstimmung leitenden Beamten an, dass ein Donnerschlag vernommen worden sei, durch welches Zeichen nach altem Glauben die Goetter befahlen, die Volksversammlung zu entlassen; Saturninus bemerkte den Abgesandten, der Senat werde wohl tun, sich ruhig zu verhalten, sonst koenne gar leicht nach dem Donner der Hagel folgen. […]

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Mineralquellen und Bäder, Hubertusbad im Bodethale.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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in Elmen, Hubertusbad im Bodethale bei der Roßtrappe, Ilsenburg, Quedlinburg, Aschersleben, Schleusingen, Tennstädt, Bibra, Giebichenstein, Kösen, Lauchstädt, Niestädt, Werben, Wiehe. Die Einwohner bewohnen 143 Städte, 29 Marktflecken u. 2991 Dörfer, sind deutschen (wenig wendischen) Ursprunges u. unterhalten in den Städten Industrie, bes. in Wolle, Baumwolle, Leinwand, Band, Tabak, Stärke, Leder, Porzellan-, Steingut-, Eisen- u. Stahlwaaren, Zuckerraffinerie, Branntweinbrennerei (Nordhausen), Bierbrauerei. Den Handel begünstigen die schiffbaren Flüsse Elbe, Saale, Unstrut u. Werra, der Plauesche Kanal, die vielen Kunststraßen u. Eisenbahnen (die Magdeburg-Leipziger mit Zweigbahn von Schönebeck nach Staßfurt; die Magdeburg-Halberstädter; die Magdeburg-Wittenbergische; der größte Theil der Berlin-Potsdam-Magdeburger; die Linien Jüterbogk-Riesa, Jüterbogk-Wittenberg-Bitterfeld, Bitterfeld-Halle u. Bitterfeld-Leipzig der Berlin-Anhaltischen Bahn, ein Theil der Thüringer Bahn [Halle-Gerstungen] mit den Zweigbahnen von Corbetha nach Leipzig u. von Weißenfels nach Gera). Gott erhörte das Seufzen u. Weinen derer, die in der Burgkapelle auf den Knieen lagen u. die Hände emporhoben. Er ließ wohlgeraten die Arbeit der munteren Weiber, die aus dem tiefen Brunnen (denn das Röhrwasser der künstlichen Wasserleitung hatten die Feinde zerstört und abgeschnitten) Wasser zum Löschen trugen, u. der Männer, die Wasser ins Feuer gossen. Ja, er selbst half löschen u. gab vom Himmel einen gnädigen Regen. Und so ward die Flamme gedämpft, das Herz des Schlosses erhalten, u. obwohl in der Stadt einige verwundet u. getötet, desgleichen vom Feuer ergriffen u. vom Rauche erstickt worden waren, so ist doch auf dem Schlosse keiner Person Leid widerfahren. Was war es aber für ein schrecklicher Anblick, da der Feind sich unsichtbar gemacht u. die verarmten Leute vom Schlosse u. von den Feldern auf den Brandstätten zusammenkamen! Nichts war jammernswerter, als der Anblick so vieler Leichen u. der Verlust an Eltern, Ehegatten u. allernächsten Freunden. Unzählige Thränen flossen aus den Augen aller, u. wer noch des andern Tages sich auf den Gassen umsehen wollte, konnte mit unbedeckten Füßen auf dem erhitzten Pflaster nicht fortkommen. […]

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