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Eure Pferde Eure Waffen Und Auch Euer Geld

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Durchs wilde Kurdistan - Fünftes Kapitel AL

Man will eure Pferde, eure Waffen und auch euer Geld haben, und so wird man euch nicht erlauben, das Dorf zu verlassen, bis ihr dies alles hergegeben habt. Und außerdem wird der Rächer noch dein Blut verlangen. Man wird weder unser Geld noch unsere Waffen und Pferde erhalten, und mein Leben steht in der Hand Gottes, aber nicht in der Hand eines Kurden. Ihr habt unsere Waffen gesehen, als ich nach einem Baum und einem Zweige schoß; ihr werdet ihre volle Wirkung kennen lernen erst dann, wenn wir auf Menschen zielen. Chodih, eure Waffen werden uns nichts thun; denn wir werden uns in die beiden Häuser legen, welche hier gegenüber stehen, und können euch durch die Fenster niederschießen, ohne daß ihr uns zu sehen bekommt. Also eine Belagerung! bemerkte ich. Sie wird nicht lange dauern. Das wissen wir. Ihr habt nichts zu essen und zu trinken und müßt doch endlich geben, was wir verlangen, meinte der junge Kurde. Das fragt sich sehr! Sage deinem Vater, daß wir Freunde des Bey von Gumri sind. Darauf wird er nicht hören. Ein Pferd ist mehr wert als die Freundschaft eines Bey. So sind wir fertig. Du kannst gehen; hier ist dein Dolch! Chodih, wir werden euch die Pferde und alles andere nehmen, aber wir werden euch als wackere und gute Männer ehren! Das war so naiv, wie nur ein Kurde sein kann. Ich ließ ihn zur Thür hinaus, während sich hinter mir laute Stimmen erhoben. Master, rief Lindsay, Ihr laßt ihn frei? Weil es besser für uns ist. So erzählt doch! Was sagte er? Muß alles wissen! Yes! Ich berichtete mein ganzes Gespräch mit dem Kurden, und die Nachricht, daß der Nezanum es sei, dem wir den Ueberfall zu verdanken hatten, brachte mir eine Flut der kräftigsten Ausdrücke zu Gehör. Und du hast diesen Dieb freigelassen, Emir! sagte Mohammed Emin vorwurfsvoll. Aber warum? Zunächst aus Teilnahme für ihn, sodann aber auch aus Berechnung. Behalten wir ihn hier, so ist er uns hinderlich, und wir müssen ihn speisen, während wir selbst Mangel haben. Nun aber ist er voll von Dankbarkeit gegen uns und wird eher zur Sühne als zum Streite raten. Wir wissen nicht, was vorkommen kann, und werden nur dann sicher sein und ohne Erschwerung handeln können, wenn wir unter uns allein sind. Diese Ansicht erhielt die Zustimmung aller. Vom Schlafe war ohnehin keine Rede mehr, und so beschlossen wir, auf unserer Hut zu sein. Da stieß mich Halef am Arm und sagte: Sihdi, da hast du doch nun Zeit, an das Geschenk zu denken, welches mir der Mann in Amadijah für dich gegeben hat. Ja richtig, an das Etui hatte ich ja gar nicht mehr gedacht. Bringe es her! Ich öffnete und konnte einen Ruf der Bewunderung nicht unterdrücken. Das Etui war von sehr schöner, sauberer Arbeit, aber was war es im Vergleich zu seinem Inhalt! Ein persisches Kaliuhn *) zum Tabakrauchen beim Reiten befand sich darin. Es war eine teuere Pfeife, um *) Wasserpfeife. deren Besitz mich sogar der Engländer beneiden wollte. Schade, daß ich sie nicht gleich anrauchen konnte, da wir nur einige Schlücke Wasser hatten! Gab er dir auch etwas, Halef? fragte ich den Diener. Ja, Sihdi. Fünf goldene Medschidje. Sihdi, es ist doch manchmal gut, daß Allah auch tolle Kirschen wachsen läßt, wie du jene Beere nennst. Allah illa Allah! Er weiß am besten, was er thut! Als der Tag zu grauen begann, begaben wir uns auf das Dach, von wo aus wir den größten Teil des Dorfes überblicken konnten. Wir sahen nur in der Ferne einige Männer stehen, welche unser Haus zu beobachten schienen; in der Nähe aber regte sich niemand. Nach kurzer Zeit that sich jedoch die Thüre eines der gegenüberliegenden Häuser auf, und es traten zwei Männer hervor, welche zu uns herüberkamen. Auf der Mitte des Weges blieben sie stehen. Werdet ihr schießen? fragte der eine. Nein. Ihr habt uns ja noch nichts gethan, antwortete ich. Wir sind ohne Waffen. Dürfen wir den Toten holen? Kommt herauf! Halef stieg hinab, um die Thüre zu öffnen, und die beiden Kurden kamen auf das Dach. Seid ihr verwandt mit dem Toten? redete ich sie an. Nein. Wenn wir Verwandte desselben wären, kämen wir nicht herauf zu dir, Chodih. Warum nicht? Wir könnten ihn besser rächen, wenn du uns nicht kennst. Wieder eine Lehre, welche mir bewies, wie viel ein Mensch zu lernen hat. Schafft ihn fort! sagte ich.

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Reise News + Infos

Tod in öden Mauern.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Ich ging fürbaß, und wie ich ging, da sah ich vor mir liegen auf freiem Platz ein großes Schloß, die Giebel hoch aufstiegen. Verschlossene Fenster, überall. Ein Schweigen und ein Trauern; es schien, als wohne der stille Tod in diesen öden Mauern. Dort vor dem Tor lag eine Sphinx, ein Zwitter von Schrecken und Lüsten, der Leib und die Tatzen wie ein Löw', ein Weib an Haupt und Brüsten. Herz was ist das, was ist das Besondere daran? Hero, der König, ist sauber gewest, das kann nit widersprochen werden, sauber am Leib, sauber an der Seel, sauber vor Gott, sauber vor der Welt, sauber auswendig, sauber inwendig, sauber in Gedanken, sauber in Worten, sauber in Werken, und ist doch derjenige Herodes gewest, welcher seines Bruders Weib gehabt, ist der Herodes gewest, der so viel auf das Tanzen gehalten, ist der Herodes gewest, welcher so viel unschuldige Kinder erwürgen lassen, ist der Herodes längst vergessen? frag nicht lang, der nagende Gewissenswurm in seinem Busen, das verletzte Gewissen hat ihn daran gemahnt, darum ist das böse Gewissen einPrügel, was mehr? ein Igel, was mehr? eineLaus, was mehr? eine Maus, was mehr? einHahn, was mehr? ein Zahn, was mehr? einHund, was mehr? eine Wund, was mehr? einDorn, was mehr? ein Horn, was mehr? eineRegel, was mehr? ein Egel, was mehr? eineSag, was mehr? eine Waag, was mehr? einSturm, was mehr? ein Wurm. O eine verfluchte Niederkunft der Sünd! Bei dem Hündel des Tobiä hat es doch bisweilen geheißen: gusch! bei den Hunden des reichen Prassers, welche dem armen Lazaro das Geschwür geleckt, hat es doch zu Zeiten geheißen: gusch! bei den Hunden, welche der stolzen Jezabel die Beiner abgenagen, hat es doch zuweilen geheißen: gusch! aber bei dem bösen und bellenden Gewissen heißt es niemalen gusch! sondern spat und fruh, schreit immerzu, gibt nie eine Ruhe, was nur einer thue. Im Kloster gehet es nicht viel anders her, dort setzt man auch einen andern Kopf auf, als wie er in der Welt hat gehabt. Zu Thebes hat ein Weib dem Abimelech mit einem Stein den Kopf zerbrochen. […]

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Frühlingsbotschaft.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Sinnst du noch den alten Schmerz? - Sieh, schon aus der Erde Gründen dringen Knospen himmelwärts, blühend Leben zu verkünden; aus dem dunklen Bann der Nacht, aus des Winters starren Banden ist in lichter Morgenpracht sonnenfroh der Lenz entstanden! - Es war ein heißer Nachmittag gekommen, schwarze Häupter streckten die Wolken über die dunklen Berge empor, ängstlich ums Dach flatterten die Schwalben, und dem armen Weibchen ward es so eng und bang allein im Hause, denn selbst die Großmutter war draußen auf dem Acker, zu helfen mit dem Willen mehr als mit der Tat. Da zuckte zweischneidend der Schmerz ihm durch Mark und Bein, es dunkelte vor seinen Augen, es fühlte das Nahen seiner Stunde und war allein. Die Angst trieb es aus dem Hause, schwerfällig schritt es dem Acker zu, aber bald mußte es sich niedersetzen; es wollte in die Ferne die Stimme schicken, aber diese wollte nicht aus der beklemmten Brust. Bei ihm war ein klein Bübchen, das erst seine Beinchen brauchen lernte, das nie noch auf eigenen Beinen auf dem Acker gewesen war, sondern nur auf der Mutter Arm. Dieses Bübchen mußte das arme Weib als seinen Boten brauchen, wußte nicht, ob es den Acker finden, ob seine Beinchen dahin ihns tragen würden. Aber das treue Bübchen sah, in welcher Angst die Mutter war, und lief und fiel und stand wieder auf, und die Katze jagte sein Kaninchen, Tauben und Hühner liefen ihm um die Füße, stoßend und spielend sprang sein Lamm ihm nach, aber das Bübchen sah alles nicht, ließ sich nicht säumen und richtete treulich seine Botschaft aus. Im Kloster bricht man einem den Kopf wohl öfter; der hellige Petrus hat nach empfangenem Verweis sich urbietig anerboten, nicht allein die Füße waschen zu lassen, sondern auch den Kopf; aber im Kloster wascht man wohl öfter einem den Kopf. Bei dem Evangelisten Matthäo findet man am 28. Kapitel, bei dem Evangelisten Marco am Kapitel, bei dem Evangelisten Luca am 24. Kapitel, bei dem Evangelisten Joanne am 21. Kapitel; es ist aber ungewiß, ob man nit bei manchem Religiosen mehr Kapitel findet, die Filz will ich gar nit zählen; in summa, das Leiden ist sowohl in summo, als subdito Religioso. […]

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Panther Ritt Reigen Schritt.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Ein Knabe hüpft verkleidet in den Reigen der schlanken Mädchen und vergnügt sich mit: Er zeigt verjüngter Sitte Sich-Verneigen, der Jonierinnen leichten Spitzen-Schritt: Der Tanz ist anders. Seine Anmut eigen. Er singt dazu von Wein und Pantherritt. Privater Bauherr und intelligentes Bausystem, ein komplettes Außen- und Innenwandsystem für die Errichtung von Planstein-Mauerwerk mit Dünnbettvermörtelung. Das System ist nach Raster aufgebaut, als Maßkette und wird aus Ton hergestellt. Das intelligente Bausystem entspricht bauaufsichtlich und baurechtlich DIN 18152 und DIN 1053 sowie der Zulassungsnummer. Aber diesem soll das Muß wohl schmecken, und da er sonst mit den Weibern wenig Bekanntschaft hat, so soll er doch allemal die liebe Patientia nit von sich lassen, und nit geizig seyn, wie die gemeinen Leut von Geistlichen ausgeben, sondern der Patienz auch etwas vonMuß vergunnen, in Erwägung, daß man nie sicherer in das obere Engeland schiffet, als mit dem Segelbaum des Kreuz. Als der Bey von Tripolis einen Leibarzt suchte, empfahl der Herzog von Toskana Abraham Cardoso; so fand er eine feste Lebensstellung, und es schien, als wollte er ein gesetztes Leben beginnen. Als er aber fortfuhr, von dem baldigen Beginne des Messiasreiches zu prophezeien, obwohl von der Wirklichkeit so oft Lügen gestraft, das Eintreffen desselben immer von einem Jahre auf das nächste schob, kabbalistische Spielerei und Aufschneiderei trieb, einen neuen Gott für Israel aufstellte, oder vielmehr zwei oder drei Personen in der Gottheit predigte und zuletzt sich selbst als Messias vom Hause Ephraim gebärdete, wurde er von einem Gegner des Unwesens, von Frodewin, hart verfolgt. Er lebte, nahm ein Weib und starb. Ist er nun gänzlich erwachsen, da sucht eine jede Sucht, die Schwindsucht, oder die Dörrsucht, oder die Gelbsucht, oder die Wassersucht, oder die Lungensucht, oder die Schlafsucht, oder die Ehrsucht, oder die Eifersucht, er muß leiden, er muß. Der Mensch ist ein Raub der Zeit, was mehr? ein Losament der Trübsale, was mehr? ein Spital der Krankheit, was mehr? eine Einkehr der Sorgen, was mehr? eine Herberg der Furcht, was mehr? eine Kammer des Kummers, was mehr? ein Spiegel der Unbeständigkeit, was mehr? ein Zweck der Zwick, dann es zwickt ihn einer da, der andere dort, es zwickt ihn dieß, es zwickt ihn jenes, und er muß leiden, er muß. […]

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Baruther Urstromtal, Lausitz, Spreewald - Ausflugsziele und Reisen.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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In der Zeit des frühen Weichselhochglazials war während des Brandenburger Stadiums vor ca. 19.600 – 19.000 Jahren nur die nördliche Niederlausitz vergletschert. Die Reste der stark verwitterten und teilweise völlig abgetragenen Endmoränenzüge dieses Stadiums und die dazugehörigen Sanderflächen befinden sich nördlich des Spreewaldes. Zu dieser jüngeren glazialen Serie gehört als Abflußrinne das Baruther Urstromtal, deren Bett in der Niederlausitz von der Spree genutzt wird, die sich hier zum Spreewald verzweigt. Die Oberfläche der Niederlausitz wurde grundlegend im ausgehenden Mittelpleistozän vor ca. 150.000 Jahren geschaffen und in den folgenden Epochen des Jungpleistozäns und des Holozäns glaziär, vor allem aber periglaziär durch Verwitterung, Abtragung, Ausspülung und Verwehung sowie durch äolische und fluviatile Sedimentation geformt. Zwischen Mesozoikum und mittlerem Tertiär fand eine intensive Verwitterung der Oberfläche bei gleichzeitig wenig tektonischer Aktivität statt. In der jüngsten Epnoche, beginnend mit dem jungen Tertiär, begann die Kollision der indischaustralischen Platte mit dem eurasischchinesischen Festland. Es kam zur Faltung und Hebung bei gleichzeitiger Entstehung von nordsüdlich verlaufenden Gebirgszügen mit Kerbtalreliefs und intramontanen Ebenen. Die seitdem durch Sedimentablagerungen entstandenen Aufschüttungsebenen sind für die Besiedlung von Bedeutung. Das Gebiet des heutigen Thailand war zwischen Paläozoikum und oberem Jura von einem flachen Meer bedeckt. Das Ergebnis sind Sandsteingebirge mit Tafelbergen und Turmkarst-Landschaften. In dieselbe Epnoche fallen die ersten Nord-Süd-Faltungen. Ein tobender Volkshaufe griff das Zeughaus an, wurde aber zweimal blutig zurückgewiesen. Sie beorderte sofort alle erreichbaren Truppenteile nach der Hauptstadt und wandte sich um Hilfe nach Berlin. Aber wem wird es einfallen, vor den Augen des Wachtsoldaten davonzulaufen? Eine solche Arbeit machten sie immer apathisch und lustlos, während es bei einer richtigen, vernünftigen Arbeit ganz anders zuging, besonders wenn man ein bestimmtes Pensum zugewiesen bekam. Mai die Losung zum Dresdener Maiaufstand. Das Verbot einer Demonstration der Dresdener Bürgerwehr für die Reichsverfassung, welches die neuen Minister erließen, gab 3. Brennholz war in der Stadt zu einem sehr geringen Preis zu haben, und Wald gab es ringsum genug. Es erschienen der Ingenieur-Offizier, der Zugführer, dann die Ingenieur-Unteroffiziere und Soldaten, die uns bei der Arbeit zu beaufsichtigen hatten. Man schickte uns zu dieser Arbeit, nur damit die Arrestanten irgendeine Beschäftigung hätten, was sie auch selbst wußten. […]

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Aber, sagte er im letzten Augenblick.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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werden wir uns von unserm Anker trennen. Diese Fahrt mit dem Elephanten als Bugsirschiff dauerte ungefähr anderthalb Stunden. Das Thier schien durchaus nicht ermüdet; diese ungeheuern Dickhäuter können beträchtliche Strecken weit traben, und von einem Tage zum andern findet man sie an weit von einander entlegenen Orten, wie die Wallfische, denen sie an Umfang und Schnelligkeit ähnlich sind. Das Thier setzte sich in schnellen Galop; es warf seinen Rüssel nach rechts und links, und brachte in seinen Sprüngen der Gondel heftige Stöße bei. Der Doctor stand mit der Axt bereit, den Strick im Nothfall zu durchhauen. Wir haben in der That einen Wallfisch harpuniert, sagte Joe; und wir ahmen nun das Manoeuver der Wallfischfänger nach. In einer Demokratie gibt es alle Male das Recht, Unsinn von sich zu geben. Also, was wollen Deutsche: Drei Lolas von Lulu, die ihren Unsinn in die Welt emittieren, und zwar in Fortbildungen für Erzieher und Lehrer oder Alte, die ihren Lebensabend in Würde verbringen können, selbst in einem Altenheim? In der Tat muss gehandelt werden, wenn weibliche Professoren in der Unterzahl sind, nicht dass sie noch in die Überzahl kommen, zu was auch immer. Universitäten in Großbritannien und England sind mittlerweile dazu angehalten, ihren Unterricht praktischer und wirtschaftlich effizienter zu gestalten, und in den USA sterben die Geisteswissenschaftsstudenten aufgrund der schlechten Jobaussichten allmählich aus. Ich, Absolvent der Medienwissenschaft und Komparatistik, habe diese Diskussion etliche Male geführt. Als wäre der Versuch, den Lesern von academics. de einen offensichtlichen Ladenhüter unterzuschieben, nicht schon ärgerlich genug, ist dieser Ladenhüter auch ein gesammelter Unsinn, der den Verstand danach rufen lässt, alle weiblichen Professoren, die über Exzellenz-Programme oder sonstige Fördermaßnahmen in eine Position an Hochschulen gekommen sind, schnellstens wieder von dort zu entfernen. Hieran erwiderte, er wäre ja eben gekommen, um alle diese Dinge zu untersuchen, und die Herren sollten sich nur getrost auf den gerechten Sinn des Herrn Erzbischofs verlassen. Man habe doch auch menschliche Bedürfnisse und keine so hündischen Launen wie die Anachoreten oben im Gebirge. Die jüngeren Mönche aber müßten wochentags oft arbeiten wie Bauern oder Handwerker. Und das Bedienen der Wallfahrer, das Kochen, die Gärtnerei sei gar kein leichtes Geschäft. Dazu komme noch, daß die jüngeren Leute jede freie Stunde in der Klosterfabrik beschäftigt würden, in der großen Strohflechterei, wo die heiligen Strohmatten hergestellt würden, auf denen der Heiland einst wandelte. […]

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Militäretat und Militärgerichtsbarkeit in Sachsen.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Die Artillerie, deren Zeughaus u. Laboratorium sich in Dresden befindet, führt für die schweren Batterien zwölfpfündige, für die leichten Batterien sechspfündige Kanonen u. achtpfündige Haubitzen (neuestens sind gezogene Kanonen nach preußischem Muster eingeführt worden). Das Lederzeug ist schwarz, weiß nur bei der Cavallerie, deren Offiziere gleich denen der reitenden Artillerie u. des Trains goldenes Riemzeug tragen. Die Bezahlung der Armee ist ungefähr so wie die preußische, u. auf Pension hat der Offizier u. Soldat nach wirklicher Dienstunfähigkeit od. 40 Jahren Dienstzeit Anspruch; sie richtet sich nach den Dienstjahren u. beträgt bei mehr als 10 Jahren, 8/24 des Gehaltes, bei mehr als 50 Jahren den ganzen Gehalt u. so weiter im Verhältniß, so daß jedoch eine Pension nie 3000 Thlr. übersteigen darf. Lustig dagegen war die Art, wie ein Zeughaus, oder Waffensammlung aller Art, ganz gelassen geplündert ward. Kein Baum spendet den Reisenden mehr seinen Schatten, unbarmherzig brennt die Sonne vom wolkenlosen Himmel herunter. Aber auch für solidere Genüsse war gesorgt: denn wie man gehofft und vermutet hatte, fanden sich die besten und reichlichsten Vorräte in der Festung, und man eilte, vielleicht nur zu sehr, sich daran zu erholen. Dann wurden die in den andern Werkstätten beschäftigten Arrestanten weggeschickt und zuletzt die, die mit gewöhnlichen groben Arbeiten beschäftigt wurden. Zu den letzteren wurde ich mit etwa zwanzig andern Arrestanten kommandiert. Und wie werde ich selbst zum ersten Mal im Leben arbeiten? Erst wenn die Nacht hereinbricht, erheben die von der sengenden Hitze erschlafften Gräser wieder ihre Halme, und die Lebewesen der Dunkelheit erwachen aus ihrem Tagesschlafe. Ich konnte gar wohl bemerken, daß man mit geräuchertem Speck und Fleisch, mit Reis und Linsen und andern guten und notwendigen Dingen nicht haushältisch genug verfahre, welches in unserer Lage bedenklich schien. Am vierten Tage stellten sich die Arrestanten genau wie damals, als man mir die Fesseln umgeschmiedet hatte, am frühen Morgen in zwei Reihen auf dem Platze vor der Hauptwache am Zuchthaustore auf. In ein Kloster hatte man allerlei Gewehre, mehr alte als neue, und mancherlei seltsame Dinge gebracht, womit der Mensch, der sich zu wehren Lust hat, den Gegner abhält oder wohl gar erlegt. Vor ihnen, mit dem Gesicht zu ihnen, und hinter ihnen stellten sich Soldaten mit geladenen Gewehren und aufgepflanzten Bajonetten auf. […]

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Dragoner zu Lauban - Lübben in Fauze.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Von Görlitz veröffentlicht wurde das Heeresverband Butlerischer Dragoner, die absolut nicht welche bequemsten, und es ward den Bewohnern bereits ihnen gewaltig ängstlich, hatten ebenfalls der Drangsale in Menge seitens ihnen auszustehen. Da veröffentlicht wurde das erschreckend weitreichender Kerl von dieser Raubbande zum Schuhmacher sowie verlangte einige Reiterstiefeln, Kanonen, wie diese Hansdampf und Eisenfresser sie trugen, fand das interessenten großes langes Liebespaar, welche dem Mann gedeihlich paßten, weil den Soldaten im Dreißigjährigen Bekomme ging es ebenso wie jenem Trödeljuden, dieser von sich berichtet: Ich meinerseits habe nen guten Klaiderlaib, es paßt mir persönlich allens. Da jetzt der gewaltige Kriegsheld die Zu Fuß gehen an- sowie hierfür ein Paar die Gesamtheit erbärmliche, zerrissene Schlendern ausgezogen hatte, dem er die Sporen ab- und an welche nagelneuen Platz anschnallte, fragte er, was welche nagelneuen Platz ausgabe sollten, und da dieser Schuhmacher die Kosten forderte, so zog der den Haudegen bloß, nahm den Schuster am Arm sowie fuchtelte ihm so viele Züchtigung zählend hinauf, wie dieser oberarme Bürger Schreckenberger gefordert zur Gebot stellte, so daß der sich bereits Schmerz, Furcht sowie Schreck absolut nicht bergen konnte, einem endlich losriß und verwünschend rief: Ei so wollte ich meinerseits, daß jene Gehen und Eure Füße in den Nutzern nie Stille finden, Ihr mögt tot beziehungsweise lebhaft darstellen! Dieser Reiter lachte einen Flickschuster in dessen ohnmächtigen Zorne aufgebraucht sowie stolperte durch klirrenden Schritten über dies Wackersteinpflaster Laubans sowie verfluchte dieses Heftpflaster und einen Hügel, der dazu die Saunasteine machte. Bald darauf ist dies Dragonerregiment anderwärtshin beordert, als allerdings hernachmals die Schlacht für Lützen geschlagen ward, riß eine schwedische Stückkugel, welche dem Pferde durch den Körper fuhr, demselben Dragoner beiderlei Füße ab, sowie er verblutete hinauf dem Feld. Sowie danach hat man 2 Latschen in Reih und Glied gehen erblicken ohne Ruh und Rast sowie frei Mann, doch staken in den Nutzern zwei blutige Beinstummel, welche wanderten und wanderten seitens Lützen nach Leipzig, von Gemeinde entsprechend Wurzen sowie Meißen nach Elbflorenz, seitens da frei Rast sowie Ruh mehr als Bischofswerda, Bautzen, Löbau und Reichenbach nach Görlitz und von da endlich eilig nach Lauban und blieben hinauf der gesamten langen Wanderfahrt völlig komplett. […]

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Dieser hatte uns sehr finster zugehört; .

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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jetzt nun zürnte er: Ich gehe nicht fort; ich verlange das gleiche Recht für meinen Herrn! So bleibe! meinte der Nezanum einfach. Wenn aber dein Gebieter keine Wohnung findet, so ist es deine Schuld. Was sind diese beiden Männer, welche sagen, daß sie unter dem Schutze des Großherrn stehen? Araber sind es, welche in der Wüste rauben und stehlen und hier in den Bergen die Herren spielen Hadschi Halef! rief ich laut. Der kleine Diener trat ein. Halef, dieser Khawaß wagt es, uns zu schmähen; wenn er noch ein einziges Wort sagt, welches mir nicht gefällt, so gebe ich ihn in deine Hand! Der Arnaut, der bis unter die Zähne bewaffnet war, blickte mit offenbarer Verachtung auf Halef herab. Vor diesem Zwerge soll ich mich fürchten, ich, der ich Er konnte nicht weiter sprechen, denn er lag bereits am Boden, und mein kleiner Hadschi kniete über ihm, in der Rechten den Dolch zückend und die Linke um seinen Hals klammernd. Soll ich, oder soll ich nicht? Am folgenden Tage rollten die Karossen der vornehmen Welt die Linden entlang und hielten an der Paradetreppe des langgestreckten neuen Opernhauses, das der König auf dem freien Platz dem Zeughause gegenüber erbaut hatte. Aber wem wird es einfallen, vor den Augen des Wachtsoldaten davonzulaufen? Brennholz war in der Stadt zu einem sehr geringen Preis zu haben, und Wald gab es ringsum genug. Es erschienen der Ingenieur-Offizier, der Zugführer, dann die Ingenieur-Unteroffiziere und Soldaten, die uns bei der Arbeit zu beaufsichtigen hatten. Eine solche Arbeit machten sie immer apathisch und lustlos, während es bei einer richtigen, vernünftigen Arbeit ganz anders zuging, besonders wenn man ein bestimmtes Pensum zugewiesen bekam. Man schickte uns zu dieser Arbeit, nur damit die Arrestanten irgendeine Beschäftigung hätten, was sie auch selbst wußten. Unter dem Gleichschritt der Träger schwanken die Filanzanen sanft durch die Ebene, die die Hauptstadt umgibt. Daher begab sich 4. Mai der König nebst seiner Familie und den Ministern nach dem Königstein. Ich ging mit den anderen und empfand sogar eine gewisse Aufregung: ich wollte schneller sehen und erfahren, was es für eine Arbeit sei. Wie mag die Zwangsarbeit aussehen? Der Tag war warm und neblig; der Schnee schmolz beinahe. […]

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