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Ein Kluger Mann Ein Einfacher Krieger

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Durchs wilde Kurdistan - Siebentes Kapitel AD

Ihr habt ihm den Befehl übertragen, und so mag er ihn behalten, bis der Bey wieder frei ist. Aber wie ich ihm seine Ehre gebe, so soll er mir auch die meinige erweisen. Der Bey hat mich gesandt; ich stehe hier an seiner Stelle; will dieser Kiaja in Frieden mit mir verkehren und mich behandeln, wie ein Emir behandelt werden muß, so gebe ich ihm seine Waffen zurück, und der Bey soll bald wieder in eurer Mitte sein. Ich blickte mich forschend im Kreise um. Es standen, so weit ich sie sehen konnte, weit über hundert Männer zwischen den lichten Büschen umher, und alle riefen mir ihre Zustimmung zu. Darauf wandte ich mich zu dem Kiaja: Du hast meine Worte gehört; ich erkenne dich als Anführer an und werde dich deshalb jetzt Agha nennen. *) Sammet. **) Stahl. ***) Eisen. Hier hast du deine Flinte und dein Messer. Und nun erwarte ich, daß du auf meine Worte hörst. Was hast du mir zu sagen? brummte er höchst mißmutig. Rufe alle deine Berwari zusammen. Sie sollen nicht eher vorgehen, als bis unsere Besprechung zu Ende ist. Er blickte mich sehr erstaunt an. Weißt du denn nicht, daß wir Lizan überfallen wollen? fragte er mich. Ich weiß es; aber es geschieht auch später noch zur rechten Zeit. Wenn wir zaudern, so werden die Nasarah über uns herfallen. Sie wissen, daß wir kommen; sie haben uns gesehen. Eben weil sie es wissen, sendet der Bey mich zu euch. Sie werden euch nicht überfallen; sie haben sich über den Zab zurückgezogen und werden die Brücke verteidigen. Weißt du dies genau? Ich selbst habe es ihnen angeraten. Er blickte finster vor sich nieder, und auch aus dem Kreise rings umher wurde mancher mißbilligende Blick auf mich geworfen. Dann entschied er sich: Herr, ich werde thun, was du verlangst; aber glaube nicht, daß wir von einem Fremden einen schlechten Rat annehmen werden! Das thue, wie du willst! Laß einen freien Platz aussuchen, wo wir Raum genug haben, um die Versammlung überblicken zu können. Die Assiretah *) mögen zur Beratung kommen, die andern aber sollen den Ort bewachen, damit ihr keine Sorge zu haben braucht. Er gab die nötigen Befehle, und nun kam reges *) Auserlesene, hervorragende Krieger. Leben in die Leute. Dabei hatte ich Zeit, einige Worte mit Mohammed Emin zu sprechen. Ich erzählte ihm unsere Erlebnisse seit unserer Trennung und wollte ihn nun auch nach den seinigen fragen, als gemeldet wurde, daß ein passender Platz gefunden sei. Wir mußten aufbrechen. Sihdi, sagte der Haddedihn, ich danke dir, daß du diesem Kiaja gezeigt hast, daß wir Männer sind! Hat er dies an dir nicht auch bemerkt? Herr, ich habe kein solches Glück wie du. Ich wäre von diesen Männern zerrissen worden, wenn ich ihm nur halb so viel gesagt hätte, wie du. Und dann bedenke, daß ich nur wenige kurdische Worte reden kann; sie aber haben nur einige unter sich, die etwas Arabisch verstehen. Dieser Kiaja muß ein berüchtigter Dieb und Räuber sein, weil sie solchen Respekt vor ihm haben. Nun, du siehst, daß sie mich nicht weniger achten, obgleich ich kein Dieb und Räuber bin. Wenn er mich beleidigt, schlage ich ihm ins Gesicht; das ist das ganze Geheimnis der Scheu, die sie vor mir haben. Und das merke dir, Mohammed Emin: nicht die Faust allein thut es, sondern wer einen guten, fruchtbaren Hieb austeilen will, bei dem muß zugleich auch der Blick des Auges und der Ton der Stimme ein Schlag sein, der den Gegner niederstreckt.

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Reise News + Infos

Gummischuh suchten den Herrn.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Es waren einmal zwei Gummischuh, die waren stehen gelassen. Ihr Herr, der suchte sie immerzu und konnte sie nirgend fassen. Er suchte sie nah und suchte sie fern, er suchte sie vorn und hinten, und die Gummischuhe suchten den Herrn und konnten ihn nirgend finden. Der Herr durchsuchte die ganze Welt; die Gummischuhe desgleichen, und wenn die Sache so weiter geht, so werden sie nie sich erreichen. Die Katzen lärmten, die herrenlosen Hunde heulten, Säuglinge schrien durch die Nacht, und über dem Kopf Mathias schlurften die Schritte der Schlaflosen, dröhnte das Niesen der Erkälteten, miauten die Ermatteten in qualvollem Gähnen. Der ist während des Sommers vom Kuno eingesetzt, um das bedeutende Seevogelbrutgebiet zu schützen und die Vogelwelt beobachten. Geführte Wattwanderungen starten regelmäßig von Schillig aus zum Minsener Oog. Minsener Oog gilt als gemeindefreies Gebiet; Grundbesitzer ist die Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes. Die Lorenbahn verband früher die Süd- mit der Nordseite der Insel. Ursprünglich hatte Wilhelm Krüger geplant, Wangerooge mit Minsener Oog zu verbinden, damit Wangerooges andabtragungen ein Ende fänden. An der Nordspitze der Insel, Buhne A, steht ein kleiner Flakturm aus dem Zweiten Weltkrieg, der bis 1998 ein Leuchtfeuer trug. Heute wird die Baracke nur noch gelegentlich von dort eingesetzten Bautrupps und vom Vogelwart bewohnt. Dafür wurde ein Hauptdamm auf Minsener Oog gesprengt, weitere Maßnahmen wurden nicht ergriffen.  Neben dem 1976 erbauten Turm der Landradarkette Jade steht die Wohnbaracke hochwassersicher als Pfahlbau. Nach dem Zweiten Weltkrieg wollten die Siegermächte Wilhelmshaven als Marinebasis unbrauchbar machen und die Jademündung versanden zu lassen. In den 1930er Jahren wurde dieses Vorhaben zeitweise wieder aufgenommen, die neuerlichen Kriegsereignisse verhinderten dann aber weitere Arbeiten in diese Richtung. Bis zu diesem Zeitpunkt gab es auch eine ständige Inselbesatzung: Jeweils zwei Buhnenwärter waren dort zum einsamen Schichtdienst mit Überwachungsaufgaben betraut. Unweit des Turms liegt an der Buhne C eine Anlegestelle. Zur Sicherung des Jadefahrwassers und für den Ausbau auf eine Tiefe von 20 Metern unter Seekartennull entstand in den 1970er Jahren durch Sandaufspülungen eine großfl ächige Düneninsel. Weite Teile des Schienennetzes sind inzwischen nicht mehr befahrbar. […]

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Liebe in der Fremde 1.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Jeder nennet froh die Seine, Ich nur stehe hier alleine, Denn was früge wohl die Eine: Wen der Fremdling eben meine? Und so muß ich, wie im Strome dort die Welle, Ungehört verrauschen an des Frühlings Schwelle. Quelle: Joseph Freiherr von Eichendorff. Wanderlieder Gedichte 1841 www.zeno.org Fremdling der du noch nie gefischt hast, hebe deine Hände zu Gott. Nach einiger Zeit folgt der zweite Besuch auf denselben Inseln. Überrascht lassen die Schwarzen ihre schon erhobenen Waffen sinken. Es lacht aus den Augen, den braunen,Ein schalkhaft blitzendes Licht. Lebt wohl ihr Thäler, ihr umgrünten Höhen So anmuthsvoll! Schwand er dir in ungemeßne Fernen,Den dein ganzes volles Herz geliebt? Sei freigebig im Glück und dankbar im Unglück. Sie sind aber in eine Mördergrube gerathen und werden eingeschlossen. Drei Erzengel, Schwerter in Händen, reiten mit ihm in den Streit. Zu ihm hatte der Knabe Zutrauen, weil er ihn kannte. Er reitet fort, aber sie eilt ihm nach und will ihm einen Trank bringen. Nach dreijähriger, abenteuervoller Irrfahrt nähern sie sich dem h. Die Schlucht ist leer, nur Halme bewegen sich im Wind. Von dem seltsamen Fremdling haben sie offenbar nichts zu befürchten. Pompeji. Für jetzt noch mögen die FreundeStill im Schatten uns dulden. Mein Auge soll euch nimmer wiedersehen, O lebet wohl! Auferstandne Stadt der Heiden,Sei gegrüßt, Ersehnte du! Sei des Vertrauens deines Nächsten wert und schaue hellen und freundlichen Auges auf ihn. Zwei Alte saßen im Geschwätze,Und besserten zerrißne Netze. Sei ein Schatz dem Armen, ein Mahner dem Reichen, eine Antwort auf den Schrei des Bedürftigen, und halte dein Versprechen heilig. Sei gerecht in deinem Urteil und behutsam in deiner Rede. Sei zu keinem Menschen ungerecht und erweise allen Sanftmut. Sei wie eine Lampe für die, so im Dunkeln gehen, eine Freude den Betrübten, ein Meer für die Dürstenden, ein schützender Port für die Bedrängten, Stütze und Verteidiger für das Opfer der Unterdrückung. Laß Lauterkeit und Redlichkeit all dein Handeln auszeichnen. Sei ein Heim dem Fremdling, ein Balsam dem Leidenden, dem Flüchtling ein starker Turm. Es soll nun eine Braut für ihn gewählt werden. […]

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Eröffnung des fünften Landtages.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Die Verhandlungen über die Leipziger Augustereignisse fielen in eine Zeit, wo die Verhältnisse innerhalb der Kammern, wie die öffentliche Meinung über dieselben, eine wesentliche Änderung erlitten hatten, daher wurde schließlich das Verfahren des Militärs für gerechtfertigt erklärt und der Antrag auf Einleitung einer Criminaluntersuchung wider die Veranlasser der Maßregeln gegen die Volksmenge abgelehnt. Außerdem beschäftigte sich der Landtag mit dem Bau eines neuen Museums in Dresden, der Landtagsordnung, der Landrentenbank, einem neuen Maßsystem. So waren im Ganzen die hohen Erwartungen, welche Viele von dem Landtag von 1845-46 gehegt hatten, nur in geringem Maße erfüllt worden. So viel Schönes und Geliebtes,So viel Flammen, so viel LustIn den Ernst der Nacht versunken. In deinen weiten GefildenSank im verzweifelten Kampf unser Heroengeschlecht! Was noch fehlte mir hier? Wen erfreut ich nicht, mit Feuer Ihr begeisternd Lob beginnend? Laß mich, Freund, in meiner Weise Dir ein artig Liedchen singen! Es feindet uns zwar die Natur an, Aber dies südliche Volk nimmts mit den Deutschen nicht auf. Roms gepriesne schöne Frauen,Wer vernahm nicht oft von ihnen? Ach warum in dieser Ferne, Süßes Herz, so weit von dir? So reich die große Natur ist, Blühet täglich ein Lenz holder Genüsse mir zu. Oft nur seufz ich geheim, wenn die Sterne glänzen am Himmel, Ruht ich doch wieder bei dir, römisches Liebchen, mich aus! So hatte der arme Postknecht durch seinen wohlgemeinten Dank das ihm winkende Glück verscherzt. Er ist seit jener Nacht noch oftmals am Kapellenberge, ein lustiges Stücklein blasend, vorübergefahren, aber den Gang zu dem im Berge verborgenen Schatze hat er nicht wieder gesehen. Etwaige Anspruche etc. sind ausgeschlossen. Nachtwächterin nimmt all ihren Mut zusammen, in Jütland drangen daher nur die Schleswig-Holsteiner unter General von Bonin ein, schlugen die Dänen am 23. April bei Kolding und am 7. Mai bei Gudsö und begannen die Belagerung von Fredericia, wurden aber in der Nacht vom 5. zum 6. Juli von den Dänen, die ihre ganze Macht in Fredericia vereinigten, nach blutigem Kampf zum Rückzug gezwungen. […]

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Sonnenschein geheimnisvolles Schweigen hüllt mich ein.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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In die Heimat kehr ich wieder, nun der Lenz die Fluren säumt: - Meine Schmerzen sind zerstoben, meine Wonnen sind verträumt. In geheimnisvolles Schweigen hüllt mich Lindendunkel ein; durch die knospenschweren Zweige blickt der Maiensonnenschein. Erst Fernweh, dann Heimweh. Das ist das, was uns prägt und uns zu dem macht was wir sind. Laurins List, die Sieger bei einem Mahl durch tausend Zwerge zu überfallen, schlug fehl. Er verliebte sich in das Menschenkind und raubt sie mit Hilfe seiner Tarnkappe. Und so kommt es, dass vor Sonnenuntergang die bleichen Berge leuchten und glühen. Hier fühlt sich der Junge viel wohler und kann neue Energie tanken. Es folgten weitere Heimatfilme mit Rudolf als Partner. Aber Laurin hatte vergessen, auch die Dämmerung zwischen Tag und Nacht in seinen Zauberspruch einzubeziehen. Er war auch 1955 ihr Partner in Die Sennerin von St. Dann entdecken sie ein Paar in einem Kanu, das gemächlich über den Teich paddelt. Laurin drohte ihm die linke Hand und den rechten Fuß? abzuhacken. Für mich, die täglich die Churfürstin und mindestens alle 14 Tage einmal Ihn sieht, ist das Heimweh nicht vorhanden. Er besaß unermessliche Schätze, doch der größte war eine Tarnkappe, die ihn unsichtbar machen konnte. Es kam zum ungleichen Kampf, zunächst konnte sich Laurin mit seiner Tarnkappe schützen. Als sie ihm entrissen wurde, lag er hilflos am Boden und flehte um sein Leben. Bei lachendem Sonnenschein lief der St. Plötzlich rast ein dunkles Fahrzeug auf die drei Soldaten zu. Oft kroch ein Käfer kribbelkrabam hübschen Blümlein auf und ab. Jan in die Bai von St. Er war ein junger Schmetterling,der selig an der Blume hin. Thomas ein, am Heck und am Fockmast den Danebrog, auf dem Grossmast aber die gelbblaue Flagge der Hamburg-Amerika-Linie. Und mit der Hapagflagge kam auch die Dampfbarkasse der Agentur angefahren, während unser Zahlmeister, als er die Post von Land holte, unter schwarzweissroter Flagge fuhr. Schwarzweissrot grüssten dazu die Flaggen auf vier grossen schwarzen Hamburg-Amerika-Dampfern, die im Hafen lagen; von den zwei blendend weissen Kriegsschiffen Vineta und Panther wehten die deutschen Kriegsflaggen. Zwei kleinere englische Dampfer lagen noch da und ein italienischer Kreuzer: kein Zweifel also, welche seefahrende Nation die grösste Bedeutung für diesen besten westindischen Hafenplatz hat. […]

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Ein paar richtige, ordentliche Taschenmesser!.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Das ist ganz einerlei! Verrückt oder nicht, so muß es geschehen, so ist's der Regel nach. Ich hab's nie anders gehört oder gelesen und ich kenne alle Bücher, in denen so etwas vorkommt. Immer graben sie sich mit einem Taschenmesser heraus! – und gewöhnlich nicht durch Lehm und Schmutz wie hier, merk' dir's, sondern durch harten, festen Felsgrund. Und dazu brauchen sie Wochen und Wochen und Wochen und noch viel länger. Da war mal einer in dem Schlosse Dief, im Hafen von Marseille, der saß ganz unten im untersten Kerker und der grub sich so durch und wie lang glaubst du, daß der dazu brauchte? Doch man kannte mit dem Unglücklichen, dem ehemaligen Lehrer und Prediger der Stadt, kein Erbarmen. Das Sträuben des Aermsten reizte einen Kamenzer Bürger so sehr, daß dieser dem Geängsteten eine Ladung Schrot in die Hände schoß, damit Dulichius sich nicht mehr anklammern könne. Die Schmerzen waren fürchterlich. Endlich öffnete sich die Türe zur Schreckenskammer. Aber schon bei dem Anblicke der Marterinstrumente erklärte der Unglückliche, er bekenne, daß er einen Bund mit dem Teufel gemacht habe, mit dessen Hilfe er auch vom Turme herabgestiegen sei. Am 6. November 1654 widerrief er zwar seine Aussage, aber es half ihm dies nichts. Er wurde für einen Zauberer, Hexenmeister und Teufelsbündler erklärt, und man sprach über ihn das Todesurteil aus. Da halfen nun nicht mehr die Bitten und Tränen des unglücklichen Gefangenen. Die Feinde wollten ja über ihn triumphieren. Caspar Dulichius wurde am 8. Juli 1655, nach einer anderen Angabe bereits am 3. Juni, auf dem Marktplatze in Kamenz öffentlich mit dem Schwerte hingerichtet. Seine letzten Worte waren: Mein Gott und Vater, in deine Hände befehle ich meinen Geist! So starb ein Mann, der das Opfer seiner Feinde und des furchtbaren Aberglaubens seiner Zeit geworden war. Das waren die Zustände der so oft gepriesenen guten, alten Zeit. […]

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Angriffe der gefährlichen Vögel.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Angriffe der gefährlichen Vögel. Krähenangriffe in München Wie bei Hitchcock. Neuer Angriff, inzwischen hatte Preußen 10. Juli eigenmächtig einen neuen Waffenstillstand mit Dänemark geschlossen, demzufolge in Holstein die Statthalterschaft bestehen bleiben, Schleswig aber von einer dreiköpfigen Landesregierung unter dem Vorsitz eines englischen Kommissars im Namen des Königs von Dänemark regiert und im Norden von schwedischnorwegischen, im Süden von preußischen Truppen besetzt werden sollte. Diesem Waffenstillstand folgte am 2. Juli 1850 der Friede zwischen Preußen und Dänemark, den Preußen zugleich im Namen des Deutschen Bundes unterzeichnete. Dieser überließ es dem König von Dänemark, alle zur Bewältigung des Widerstandes in Schleswig-Holstein dienlichen Mittel zu gebrauchen und gestattete die Einführung einer alle Staaten der dänischen Monarchie umfassenden Erbfolgeordnung. Geschützt wurden hauptsächlich die wichtigsten Angriffszonen des Körpers: Kopf und Rumpf. Aber auch Verwundungen an Gelenken, Beinen und Armen konnten einen Krieger vorläufig ausschalten. So wurden verschiedene Techniken entwickelt, um mit Scharnieren, Aufhängungen und Gelenken die aus Stahlblech geformten Rüstungsteile miteinander zu verbinden. Sie durften nach Möglichkeit keine Spalten oder Lücken lassen, durch die gegnerische Waffen eindringen konnten. Zur Gewichtsersparnis hatten die Rüstungsteile unterschiedliche Materialstärken. Der Helm war zur Vorderseite am stärksten, ebenso wie die Bruststücke. Geringere Materialstärken konnten aber durch Falzungen, Profilierungen oder Kannelierungen erheblich versteift werden. Dadurch ergab sich verschiedene Verzierungsmöglichkeiten, wonach heute u. a. die Rüstungsstile unterschieden werden. Die Brustplatte wurde bei größerer Materialstärke gewölbter und mußte immer mehr den Beschuß aus Feuerwaffen standhalten. Der Helm als wichtigster Schutz unterlag ebenfalls verschiedenen Formideen und Rüstungsstilen. Es sind anwendungsbezogene Unterschiede in der Helmform feststellbar: Der Reiter, der sich dem Kampfgetümmel zu Pferd stellen mußte, schützte seinen Kopf z. B. durch einen geschlossenen Visierhelm, gegen direkt geführte Stöße von Schwert und Lanze. Der Fußsoldat benötigte Helme mit besserem Gesichtsfeld, da er meist in dichten Formationen kämpfte. Die Qualität der Harnische reichte von der Massenproduktion für einfache Fußsoldaten bis hin zu maßgeschneiderten aufwendig verzierten Einzelstücken, die einen hohen Repräsentations- und Prestigewert für den Besitzer hatten. […]

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Fürbitte.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Gedenke, daß du Schuldner bist Der Armen, die nichts haben, Und deren Recht gleich deinem ist An allen Erdengaben. Wenn jemals noch zu dir des Lebens Gesegnet goldne Ströme gehn, Laß nicht auf deinen Tisch vergebens Den Hungrigen durchs Fenster sehn, Verscheuche nicht die wilde Taube, Laß hinter dir noch Ähren stehn Und nimm dem Weinstock nicht die letzte Traube! Durch die offenen Fenster kam von Zeit zu Zeit das ferne Dröhnen unbekannter Züge, die kurzen, regelmäßigen Donner einer meilenweiten, geschäftigen Welt und der trübe Dunst aus nachbarlichen Häusern, Misthaufen und offenen Kanälen. Mars erinnerte sich an die hellgestirnten Nächte daheim, die tiefe Bläue des weitgespannten Himmels, die sanftgewölbte Sichel des Mondes, das finstere Rauschen der Föhren im Wald, an die Stimmen der Grillen und Frösche. Die Bohnen segeln mit ihren Katzen in der Welt herum und hier in Amerika gesellte es sich zu den vielen Stimmen, in denen die Heimat sang und redete, zum Zirpen der Grillen und zum Quaken der Frösche. Da sah er den rötlichen Widerschein der lebendigen amerikanischen Nacht, die sich irgendwo abspielte, und den regelmäßigen, silbernen Schatten eines Scheinwerfers, der verzweifelt am nächtlichen Himmel Gott zu suchen schien. Es kam ihm vor, daß es leicht wäre, jetzt, so wie er ging und stand, das Haus zu verlassen und zu Fuß weiterzuwandern, die ganze Nacht, so lange, bis er wieder unter dem freien Himmel war und die Frösche vernahm und die Grillen und das Wimmern Menuchims. Die Nächte waren heiß und schwer. Man mußte ein Schiff besteigen, noch einmal ein Schiff, noch einmal zwanzig Tage und Nächte fahren. Mathias Singer entzündete die Kerze in der grünen Flasche neben dem Bett und ging ans Fenster. Dann war er zu Hause bei Menuchim. Die Flöhe sprangen aus den schwarzen Sparren zwischen den Brettern der Diele, in die Kleider, auf die Kissen, auf die Decken. Dazwischen lag der Ozean, dachte Mathias. Ja, und ein paar Sterne sah Mathias ebenfalls, ein paar kümmerliche Sterne, zerhackte Sternbilder. […]

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