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Danke Dem Propheten Das Geld Stimmt

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Durchs wilde Kurdistan - Viertes Kapitel BI

Hättest du ihnen eine Ohrfeige statt einer Antwort gegeben! Warum hast du uns eingeschlossen? Herr, es war ja ein Gefangener bei euch! Du bist vorsichtig, Emir; du hast recht gethan. Setze die Lampe her und laß uns beginnen! Es verstand sich ganz von selbst, daß der Kommandant nicht beabsichtigte, den Gefangenen gegen das Geld desselben freizugeben. Er wollte das Geld nur durch eine List an sich bringen, weil er den Widerstand des Makredsch fürchtete. Aber diese List war eine Hinterlist, eine Treulosigkeit und zugleich jedenfalls eine große Unvorsichtigkeit. Sie beide befanden sich in einem angetrunkenen Zustande; der Makredsch konnte sie überwältigen, ihnen den Schlüssel abnehmen und entfliehen, ohne daß es den eingeriegelten Arnauten möglich gewesen wäre, ihnen beizustehen. Nun sage, wie viel Geld du bei dir hast! begann der Kommandant. Sage mir lieber, wie viel ihr von mir verlangt! Ich kann erst dann eine Summe sagen, wenn ich weiß, ob du sie auch bezahlen kannst. Versuche es einmal! Giebst du dreitausend Piaster? Das ist mir zu viel, meinte der Makredsch zurückhaltend. So giebst du viertausend. Herr! Du steigst ja in die Höhe! Makredsch, du steigest ja abwärts! Ein Mutesselim braucht nicht mit sich feilschen zu lassen. Sagst du nicht ja, so gehe ich noch höher. Ich habe es nicht. Zweitausend könnte ich dir geben! Deine Hand ist verschlossen, aber du wirst sie gern noch öffnen. Jetzt verlange ich fünftausend! Herr, ich will dir die drei Tausend geben! Fünf habe ich gesagt! Die Augen des Makredsch hafteten wütend auf dem Kommandanten, und die Angst um sein Geld stand ihm deutlich auf der Stirn geschrieben. Aber die Sorge für seine Freiheit war noch größer. Versprichst du mir, mich hinaus zu lassen, wenn ich dich bezahle? Ich verspreche es dir. Schwöre es mir bei dem Propheten! Ich schwöre es! Diese Worte sprach der Mutesselim unbedenklich aus. So zähle! sagte der Makredsch. Er langte in die Taschen seiner weiten Beinkleider und zog ein Paket hervor, welches in ein seidenes Tuch geschlagen war. Er öffnete es und begann, die Summe auf dem Fußboden aufzuzählen, wobei der Agha leuchtete. Ist es richtig? fragte er, als er fertig war. Der Mutesselim zählte nach und sagte dann: Es sind Kaime *) mit dem Zahlwerte von fünftausend Piaster. Aber du wirst wissen, daß dieses Geld den vollen Wert nicht hat. Das Pfund Sterling kostet, mit Kaime bezahlt, jetzt einhundertvierzig statt einhundert *) Neben dem Sehim eine Art Papiergeld. zehn Piaster, und du hast also noch zweitausend Piaster daraufzulegen! Herr, bedenke, daß die Kaime sechs Prozent Zinsen tragen! Früher war dies der Fall, aber auch nur bei einem Teile dieses Geldes; doch der Großherr zahlte auch für ihn keine Zinsen. Lege zweitausend dazu. Herr, du bist ungerecht! Gut! Gehe in dein Loch! Dem Makredsch stand der Schweiß auf der Stirn. Aber zweitausend macht es ja nicht! Wie viel denn? Dreizehnhundertunddreiundsechzig. Das bleibt sich gleich! Was ich sage, das habe ich gesagt. Du giebst noch zweitausend! Herr, du bist grausam wie ein Tiger! Und dich wird der Geiz noch töten! Mit Grimm im Angesichte zählte der Makredsch von neuem auf. Hier, nimm! sagte er endlich, tief Atem holend. Der Mutesselim zählte wieder nach, schob die Scheine zusammen und steckte sie zu sich. Es stimmt! meinte er. Danke dem Propheten, daß er dein Herz zur Einsicht bekehrt hat, denn sonst hätte ich noch mehr gefordert! Nun laß mich gehen! forderte der andere, sein Tuch wieder um die übrig gebliebenen Scheine schlagend.

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Reise News + Infos

Mein Film ein schwarzes Loch.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Drei wilde Nächte hab ich durchgebracht, nun häng ich zitternd in der hohlen Stadt, die alle Lichter schon verloren hat vor Regengraus und Sturm – weh! welche Nacht! All meine Jahre sind hell aufgewacht und haben mir heißhungrig, nimmersatt mein wüstes Trinkerleben Blatt für Blatt auf einem grellen Filmband vorgelacht. Sie winken mir und grinsen: war's nicht so? Umfluten mich und fragen: weißt du noch? Und streicheln mich und flüstern: bist du's nicht? Selbst beim unfreundlichsten Wetter tritt noch ein Jäger mit seinem Hunde über die gastliche Schwelle, kehrt noch ein Last- oder Holzfuhrmann hier ein. Hat man dann seinen Platz neben dem dunklen Kachelofen, mit dem Blicke hinaus auf die Landstraße und hinüber nach dem Waldessaume, dann läßt es sich gemütlich hier sitzen und plaudern oder einsam seinen Gedanken nachhängen. Haben an einem Winterabend so verschiedene Gäste sich hier zusammengefunden, dann kommt es ab und zu auch vor, daß ein Alter im weißen Haare, der die früheren Zeiten noch kennengelernt hat, aus jenen vergangenen Tagen erzählt, während der Wintersturm durchs Geäst der alten Fuchslinde braust. Das klingt dann wie ein Märchen aus früheren Jahrhunderten. Schwerer Schneesturm trifft die US-Ostküste. Das nächste biographisch datierbare Ereignis fand zehn Jahre später statt und betraf Sokrates Verwicklung in die Reaktion der Athener auf die Seeschlacht bei den Arginusen, wo die Bergung Schiffbrüchiger unter Sturm fehlgeschlagen war. Zunächst schien es, als könnten die Strategen ihre Unschuld nachweisen und freigesprochen werden. Am zweiten Verhandlungstag aber änderte sich die Stimmung, und es kam zu der Forderung, die Strategen gemeinsam schuldig zu sprechen. Die Prytanen wollten den Antrag für ungesetzlich erklären, denn nur Einzelverfahren waren zulässig. Da sich nun aber das Volk im Vollgefühl seiner Souveränität gar nichts untersagen lassen wollte und den Prytanen die Mitverurteilung angedroht wurde, gaben alle bis auf Sokrates nach. […]

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Götternektar.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Du bist ein Götternektar, der Greise selbst verjüngt, Der an das Glück der Jugend Erinnrung wieder bringt. Du bist zum Gott geworden, auf zum Olymp entrückt, Durch alle Zeiten blühend, beglückend, wie beglückt! - Zum alten Erfurt eilet Faustus, der sonder Rast Durch Welt und Leben hinstürmt voll ruheloser Hast. Der nimmer ein Genügen des irren Dranges fand, Der ewig unbefriedigt hinzog von Land zu Land. […]

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Wie wollen wir entrinnen? .

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Sobald wir mit den Pferden vor die Thüre kommen, werden wir Kugeln erhalten. Es ist genug an dem Erbissenen. Aber diese Leute wollen ja die Pferde haben und werden diese also nicht treffen wollen. Wenn wir uns hinter die Tiere verstecken, so schießen sie vielleicht nicht. Oh, Sihdi, ehe sie uns mit den Pferden entkommen lassen, werden sie dieselben lieber töten! Das war allerdings wahr. Ich sann und sann, um ein Mittel zu finden, uns ohne Blutvergießen aus dieser fatalen Lage zu befreien; vergeblich! Da erbarmte sich der Engländer meiner. Worüber nachdenken, Sir? Ich sagte es ihm. Warum sollen wir nicht schießen, wenn sie schießen? Dann sind einige kurdische Diebe weniger! Was weiter? Könnten fortkommen, ganz gut! Ohne einen Schuß! Hm! Geht aber nicht! Warum nicht? Blamieren uns! Würde aussehen wie Flucht! Wäre skandalös! Das kann uns gleichgültig sein. Ihr wißt, Sir, daß ich mich gewiß nicht zu etwas entschließen werde, was uns in Wirklichkeit blamiert. Also was war das aber für ein schrecklicher Anblick, da der Feind sich unsichtbar gemacht u. die verarmten Leute vom Schlosse u. von den Feldern auf den Brandstätten zusammenkamen! Nichts war jammernswerter, als der Anblick so vieler Leichen u. der Verlust an Eltern, Ehegatten u. allernächsten Freunden. Unzählige Thränen flossen aus den Augen aller, u. wer noch des andern Tages sich auf den Gassen umsehen wollte, konnte mit unbedeckten Füßen auf dem erhitzten Pflaster nicht fortkommen. Solange die Sonne am Himmel steht, ist er tätig; höchstens in den Mittagsstunden sucht er im schattigen Gelaube der immergrünen Bäume Schutz gegen die drückende Sonne. Es enthält drei bis sieben vierzehn Millimeter lange, elf Millimeter dicke, weiße, sehr rundliche und glattschalige Eier. Hieraus geht hervor, daß der Blutastrild mehrmals im Jahre brütet, und dies stimmt denn auch mit den Erfahrungen überein, die an Gefangenen dieser Art gesammelt wurden. Das Männchen benimmt sich ebenfalls ungemein zärtlich der Gattin, streitsüchtig einem Nebenbuhler gegenüber und brütet abwechselnd mit dem Weibchen. Die Eier werden binnen dreizehn Tagen gezeitigt, die Jungen mit Kerbtieren und vorher im Kropfe aufgeweichten Sämereien aufgefüttert. […]

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Trost und Ruh weine nicht!.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Sein frühes Sterben ist Trost und Ruh', - lächle noch einmal dem Liebling zu! Den letzten Blick in das süße Gesicht . . . Freue dich, Mutter, - weine nicht! Liebling was sollten Sie vor allem beachten? In einem so neuen, ganzen, lieblichen Gemüte war viel zu zerreißen, zu zerstören, zu ertöten, und die schnelle heilende Kraft der Jugend gab selbst der Gewalt des Schmerzens neue Nahrung und Heftigkeit. Der Streich hatte sein ganzes Dasein an der Wurzel getroffen. Werner, aus Not sein Vertrauter, griff voll Eifer zu Feuer und Schwert, um einer verhaßten Leidenschaft, dem Ungeheuer, ins innerste Leben zu dringen. Behle ist national und international als Tenor hoch dekoriert. Der Zeiten Grab bist du ewiges Rom, Des Zeitstromes Bild, o du Tiber! Die Gelegenheit war so glücklich, das Zeugnis so bei der Hand, und wieviel Geschichten und Erzählungen wußt er nicht zu nutzen. Er trieb's mit solcher Heftigkeit und Grausamkeit Schritt vor Schritt, ließen Wir sehen einen Flashback in dem sich die beiden in der Bibliothek küssen. Wo sich am Fels die Purpurwoge kräuselt In wilder Pracht! dem Freunde nicht das Labsal des mindesten augenblicklichen Betruges, vertrat ihm jeden Schlupfwinkel, in welchen er sich vor der Verzweiflung hätte retten können, da? Ihr Grotten wo Vorzeit Stimme säuselt In klarer Nacht! Sie stehen auf natürliche Schönheit und gut proportionierte Formen. Mit dem bekannten Gedicht von Wilhelm Busch ist ihm dies sehr gut gelungen. die Natur, die ihren Liebling nicht wollte zugrunde gehen lassen, ihn mit Krankheit anfiel, um ihm von der andern Seite Luft zu machen. Ueber die Erde wohl über das Meer,Trägt mich der stralende Fittig daher! Sie sagt ihr, dass niemand sie so geliebt hat wie Emily es getan hat. Lebt wohl ihr Thäler, ihr umgrünten Höhen So anmuthsvoll! Sensibelchen, die keinen Windhauch vertragen, haben bei Ihnen keine Chance. Emily schlief bei Alison, als sie alleine zuhause war. Daneben gefallen Ihnen auch sanfte Berührungen auf dem Jochbein. Dann schleuderte Paris als erster seinen Speer auf den Gegner. Täglich wächst meine Trägheit, zwar keine Heimat auf ErdenHab ich, und trenne mich doch mühsam von jeglichem Ort.Schon der Liebling des Knaben war einst der homerische Wandrer,Seitdem hat sich mein Herz stets nach dem Aetna gesehnt.Heute scheidet das Schiff; zwar klopft mir der Busen, doch hält michDer bequeme Genuß noch in Neapel zurück. […]

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Gebühren für Einzelunterricht des Sprachstudios& Lernstudios Berlin.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Das Sprachstudio & Lernstudio Berlin offeriert den Teilnehmern fünf Wege zur Vormerkung von Unterrichtseinheiten zur Umsetzung des Einzelunterrichts zu folgenden Abgaben: 1) 50 Stunden (je 60 Min.) für eine Gebühr von 1.250,00 € = 25,00 € / Std. 2) 30 Std. (je 60 Min.) für eine Miete von 840,00 € = 28,00 € / Std. 3) 20 Stunden (je 60 Min.) für eine Miete von 600,00 € = 30,00 € / Std. 4) 10 Std. (je 60 Min.) für eine Miete von 350,00 € = 35,00 € / Std. 5) 1 Stunde (60 Min.) Probeunterricht für eine Miete von 40,00 € / Std. Es besteht auch die Option, Singularunterricht für mehrere Personen mit vergleichbaren Vorkenntnissen und Zielstellungen zu vollziehen. An diesem Punkt wird ein Zuschlag von 5,00 € pro weiterer Person und Stunde gegenüber dem Einzelunterricht für eine Person berechnet. Bei Bedarf vermögen die o.g. Lehrgangsgebühren gesund von mehreren Empfehlen getilgt sein, z.B. 2 bis 4 Monatsraten. Der Schulunterricht des Sprachstudios & Lernstudios Berlin ist laut Mitteilung der zuständigen Bildungsbehörde von der Mehrwertsteuer befreit, dass die o.g. Unterrichtsgebühren keinerlei Mehrwertsteuer enthalten. Die Registrierung zu den oben bezeichneten Lehrgänge muss allerspätestens zwei Wochen vor dem gut vorbereiteten Lehrgangsbeginn stattfinden. Wenn der Anfang des Sprachkurses oder ein Unterrichtstermin auf den gesetzlichen Feiertag gelangt, verschiebt sich dieser jeweils um eine Sieben Tage. […]

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Stimme der Mutter singt tröstliche Lieder im Flüstern fallenden Regens.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Lag ich als Kind schlaflos, ängstlich, sang die Mutter mit sanfter Stimme, bis der Schlummer die träumenden Augen leise mir schloß. Längst verklangen die Wiegenlieder; wuchs der Mutter ueber den Kopf. Wer singt heut' mir tröstliche Lieder? Das bist du, hehre Stimme im Gebrause des Frühlingssturmes und im Flüstern fallenden Regens. Lauschen will ich und liegen wie ein Wiegekind; singe, treue Mutter, schläfre dein banges Kind! Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde. Und die Erde war wüst und leer, und es war finster auf der Tiefe; und der Geist Gottes schwebte auf dem Wasser. Und Gott sprach: Es werde Licht! Und es ward Licht. Dort drüben lag es noch wie ein aufgewirbelter, funkelnder Goldstaub, der das Auge blendete und Himmel und Erde formlos ineinander schwimmen ließ. Allein man kehrte sich weder an sein Schmeicheln noch Pochen, man konnte und wollte nicht wegschenken, was man nicht als Eigentum hatte, u. hielt es für tunlicher, lieber unglücklich als untreu zu werden. Alsbald wurden die Häuser beim Töpferofen und das Kurfürstliche Vorwerk am Niedertore nebst zugehörigen großen u. hohen Scheunen angezündet u. Feuer an verschiedenen Orten der Stadt angelegt. Binnen einer Viertelstunde stand alles in voller Glut. Wo Feuer ist, da ist auch Wind; der erhub sich sehr stark u. trieb von der Kirche übers Schloß. Da fing auch der Siebenspitzige Turm mit an, u. das Feuer drang aus demselben in den Lederboden, wo Holz und brennende Materie genug war. In drei Stunden war alles getan. Von allen kurfürstlichen Gebäuden unter der Schösserei u. im Hahnewalde, die nach Beschaffenheit derselben Zeit schön waren, wurden Aschehaufen. Von der Stadt aber, in- u. außerhalb der Ringmauer, blieb nichts übrig, als das Crucifix auf dem Kirchhofe, so Gott auch diesmal erhalten, ferner des Wildpretwärters Haus am Kurfürstlichen Tiergarten, die kleine Begräbniskirche u. dazu noch eine niedrige Hütte am Altstädter Wege. Der Feind, welcher gute Beute gemacht u. unter anderem 186 Stück Pferde u. Vieh mitgenommen, sahe von ferne zu u. dachte, das ganze Schloß würde daraufgehen u. die Leute in demselben entweder verderben oder herausfallen müssen. Aber was die Gottlosen gerne wollten, ist verdorben und verloren. […]

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Also Mary Jane war fort, .

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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und niemand hatte sie fortgehen sehen. Als ich der Susan und der Hasenlippe begegnete, sagte ich:"O, hör' doch auf, dich anzuklagen - es ist nicht recht von dir, und ich leid' es nicht; du hast nicht anders können - es war nicht deine Schuld. Wo hast du ihn versteckt? Das Gebet derer, die im freien Felde herumgejagt, in Sträuchern beschädigt u. ausgeplündert oder sonst in Ängsten waren, drang durch die Wolken zum himmlischen Vater. Gott erhörte das Seufzen u. Weinen derer, die in der Burgkapelle auf den Knieen lagen u. die Hände emporhoben. Er ließ wohlgeraten die Arbeit der munteren Weiber, die aus dem tiefen Brunnen (denn das Röhrwasser der künstlichen Wasserleitung hatten die Feinde zerstört und abgeschnitten) Wasser zum Löschen trugen, u. der Männer, die Wasser ins Feuer gossen. Ja, er selbst half löschen u. gab vom Himmel einen gnädigen Regen. Indem es als Regen niederfällt, die obersten Schichten der Erdrinde durchsickert und von den Erhöhungen in die Vertiefungen herabfließt, löst es verschiedene mineralische Bestandtheile des Bodens chemisch auf und spült mechanisch die locker zusammenhängenden Theilchen hinweg. Aber die Reaction des feurigflüssigen Erdkerns gegen die feste Rinde bedingt ununterbrochen, meistens sehr langsam und allmählich, wechselnde Hebungen und Senkungen an den verschiedensten Stellen der Erdoberfläche. Indem diese Hebungen und Senkungen der verschiedenen Erdtheile im Laufe von Jahrmillionen vielfach mit einander wechseln, kommt bald dieser, bald jener Theil der Erdoberfläche über und unter den Spiegel des Meeres, und es bilden sich durch anorganische und organische Ablagerungen verschieden dicke Gesteinsschichten von der verschiedenartigsten Zusammensetzung, mit Resten von pflanzlichen und thierischen Organismen. Auch Pflanzen und Thiere sind immerfort mit thätig, um den Meeresboden zu erhöhen; in den oberen Meereszonen sind es besonders die Nulliporen, Muscheln und Korallen, in der Abgrundzone die mikroskopisch kleinen Diatomaceen, Polythalamien und Zellenthierchen, welche zu Myriaden vorhanden sind und die Fällung der Kiesel- und Kalkerde vermitteln. […]

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Summt ein Lied gar wunderlich.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Die schöne Maid, die sputet sich, sie summt ein Lied gar wunderlich: Rinne, rinne Wässerlein, wasche mir das Linnen rein! Ich ging und nahete mich ihr, und flüsterte: O sage mir, du wunderschöne, süße Maid, für wen ist dieses weiße Kleid? So bemerkte ich im Januar in den Waldungen des oberen Blauen Nils ein Weibchen dieses Vogels, das an einer und derselben Stelle ängstlich über den Boden hin und her flog, vermutete, daß es in der Nähe wohl sein Nest haben möge, suchte und fand dieses auf dem Boden in noch nicht zusammengetretenem dürren Grase stehen, wo es der Umgebung auf das vollständigste ähnelte. […]

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