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Danke Dem Propheten Das Geld Stimmt

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Durchs wilde Kurdistan - Viertes Kapitel BI

Hättest du ihnen eine Ohrfeige statt einer Antwort gegeben! Warum hast du uns eingeschlossen? Herr, es war ja ein Gefangener bei euch! Du bist vorsichtig, Emir; du hast recht gethan. Setze die Lampe her und laß uns beginnen! Es verstand sich ganz von selbst, daß der Kommandant nicht beabsichtigte, den Gefangenen gegen das Geld desselben freizugeben. Er wollte das Geld nur durch eine List an sich bringen, weil er den Widerstand des Makredsch fürchtete. Aber diese List war eine Hinterlist, eine Treulosigkeit und zugleich jedenfalls eine große Unvorsichtigkeit. Sie beide befanden sich in einem angetrunkenen Zustande; der Makredsch konnte sie überwältigen, ihnen den Schlüssel abnehmen und entfliehen, ohne daß es den eingeriegelten Arnauten möglich gewesen wäre, ihnen beizustehen. Nun sage, wie viel Geld du bei dir hast! begann der Kommandant. Sage mir lieber, wie viel ihr von mir verlangt! Ich kann erst dann eine Summe sagen, wenn ich weiß, ob du sie auch bezahlen kannst. Versuche es einmal! Giebst du dreitausend Piaster? Das ist mir zu viel, meinte der Makredsch zurückhaltend. So giebst du viertausend. Herr! Du steigst ja in die Höhe! Makredsch, du steigest ja abwärts! Ein Mutesselim braucht nicht mit sich feilschen zu lassen. Sagst du nicht ja, so gehe ich noch höher. Ich habe es nicht. Zweitausend könnte ich dir geben! Deine Hand ist verschlossen, aber du wirst sie gern noch öffnen. Jetzt verlange ich fünftausend! Herr, ich will dir die drei Tausend geben! Fünf habe ich gesagt! Die Augen des Makredsch hafteten wütend auf dem Kommandanten, und die Angst um sein Geld stand ihm deutlich auf der Stirn geschrieben. Aber die Sorge für seine Freiheit war noch größer. Versprichst du mir, mich hinaus zu lassen, wenn ich dich bezahle? Ich verspreche es dir. Schwöre es mir bei dem Propheten! Ich schwöre es! Diese Worte sprach der Mutesselim unbedenklich aus. So zähle! sagte der Makredsch. Er langte in die Taschen seiner weiten Beinkleider und zog ein Paket hervor, welches in ein seidenes Tuch geschlagen war. Er öffnete es und begann, die Summe auf dem Fußboden aufzuzählen, wobei der Agha leuchtete. Ist es richtig? fragte er, als er fertig war. Der Mutesselim zählte nach und sagte dann: Es sind Kaime *) mit dem Zahlwerte von fünftausend Piaster. Aber du wirst wissen, daß dieses Geld den vollen Wert nicht hat. Das Pfund Sterling kostet, mit Kaime bezahlt, jetzt einhundertvierzig statt einhundert *) Neben dem Sehim eine Art Papiergeld. zehn Piaster, und du hast also noch zweitausend Piaster daraufzulegen! Herr, bedenke, daß die Kaime sechs Prozent Zinsen tragen! Früher war dies der Fall, aber auch nur bei einem Teile dieses Geldes; doch der Großherr zahlte auch für ihn keine Zinsen. Lege zweitausend dazu. Herr, du bist ungerecht! Gut! Gehe in dein Loch! Dem Makredsch stand der Schweiß auf der Stirn. Aber zweitausend macht es ja nicht! Wie viel denn? Dreizehnhundertunddreiundsechzig. Das bleibt sich gleich! Was ich sage, das habe ich gesagt. Du giebst noch zweitausend! Herr, du bist grausam wie ein Tiger! Und dich wird der Geiz noch töten! Mit Grimm im Angesichte zählte der Makredsch von neuem auf. Hier, nimm! sagte er endlich, tief Atem holend. Der Mutesselim zählte wieder nach, schob die Scheine zusammen und steckte sie zu sich. Es stimmt! meinte er. Danke dem Propheten, daß er dein Herz zur Einsicht bekehrt hat, denn sonst hätte ich noch mehr gefordert! Nun laß mich gehen! forderte der andere, sein Tuch wieder um die übrig gebliebenen Scheine schlagend.

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Reise News + Infos

Wie ich das sagte, kam .

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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mir ein guter Gedanke. Am Ende gelang es doch, mich und Jim von den Gaunern loszumachen und sie hier ins Gefängnis zu bringen. Doch da ich das Floß nicht bei Tage treiben lassen wollte, so durfte mein Plan nicht vor Abend in Ausführung kommen. Ich sagte:"Nun bitte ich, nicht aufzuschreien. Sitzen Sie hübsch still, und hören Sie mich an, wie ein Mann. Ich muß die Wahrheit reden, und Sie müssen sich fassen, Fräulein Mary, denn sie ist schlimmer Art und schwer zu ertragen, aber es geht einmal nicht anders. Diese Onkel sind gar nicht Ihre Onkel; sie sind ein paar Betrüger, erbärmliche Landstreicher. - So über's Schlimmste sind wir nun weg - den Rest werden Sie ziemlich leicht ertragen. In klassischer Form wird dieser Gedanke in Fakten and Propositions formuliert, wo es lapidar heißt, dass es in Wirklichkeit kein gesondertes Wahrheitsproblem gibt, sondern lediglich eine sprachliche Verwirrung Wahrheit oder Falschheit können primär Propositionen (propositions) zugeschrieben werden. So meine beispielsweise der Satz Es ist wahr, dass Cäsar ermordet wurde nicht mehr als der Satz Cäsar wurde ermordet. Eine Satzform wie es ist wahr werde nur aus stilistischen Gründen verwendet, oder um der eigenen Behauptung Nachdruck zu verleihen. Dieser großartigen Einrichtung des Schlosses entsprach die Pracht der Zimmer, der Glanz des Rittersaales und die reichen, breiten Galerien, die zum Tanz und Spiele eingerichtet waren. Ein großer, schöner Vorplatz diente in früheren Zeiten dem fröhlichen Hofe Ulerichs zum Tummelplatz für ritterliche Spiele und mancher Reiter wurde von des Herzogs eigener gewaltiger Hand in den Sand geworfen. Ein Transit durch die Luft, schien ihm die leichteste Sache von der Welt zu sein, wenn der Geist der Finsternis in schauervoller Mitternacht seinen Fledermausfittich darzu herleihen wollte. Warum sich aber Meister Abaddon so untätig bewies, da es doch auf eine Seelenkaperei ankam, und nach allen Umständen die Entreprise gelingen mußte, davon läßt sich eine oder die andere triftige Ursache angeben. Es ging nicht länger darum, das Andenken für Teufel Harry in den östlichen Meeren wachzuhalten oder einem alten Mann das Taschengeld und die Schneiderrechnung zu bezahlen und vielleicht darüber hinaus noch ein paar feine Zigarren bei Jahresschluß. […]

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Wellen am Strand.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Die Freude wandelt traurig, verhüllt ihr Angesicht; Als Göttin, die vom Thron sank, ihr Blumenscepter bricht. Die Hohheit steht und deckt kaum die nackten Blössen zu, Der Jubel schweigt, nicht schläfrig, und wünscht sich ew'ge Ruh. Zerbrochne Kronen werfen die Wellen an den Strand; Verwelkte Kränze liegen verstreut am Uferrand. Zerschellter Harfen Saiten durchsaust der Nachtorkan, Nachklänge schönrer Zeiten wimmern übern Ozean. Diese ermöglichte nicht nur die Thronfolge weiblicher Mitglieder des Hauses Habsburg, sondern war mit der Betonung der Unionsidee der Habsburger-Staaten zentral für die Entstehung einer Großmacht Österreich. Durch den Sieg im Venezianisch-Österreichischen Türkenkrieg kam es 1717 zur territorialen Expansion. Die gewonnenen Gebiete gingen durch den Russisch-Österreichischen Türkenkrieg 1739 jedoch teilweise wieder verloren. Einen Großteil seiner Regierungszeit verbrachte er mit der Durchsetzung der Pragmatischen Sanktion innerhalb des habsburgischen Machtbereichs und den Bemühungen um deren Anerkennung durch die anderen europäischen Mächte. Im Innern bemühte sich der Kaiser im Sinne des Merkantilismus um die Förderung der Wirtschaft. Allerdings gab er mit der Ostender Ostindischen Kompanie, im Interesse der Durchsetzung der Pragmatischen Sanktion, ein wichtiges Projekt wieder auf. Es kam auch nicht zu einer Reform von Verwaltung und Militär. Er war der letzte Kaiser, der neben der Durchsetzung der Interessen Habsburgs auch eine aktive Reichspolitik betrieb, obgleich der Reichsgedanke in seiner Zeit stark an Bedeutung verlor. In vielfältiger Weise förderte er Kunst und Kultur. Seine Regierungszeit bildete einen Höhepunkt der Kultur des Barock, deren Bauten bis heute Österreich und die ehemals habsburgischen Staaten prägen. Mit Karls Tod erlosch das Haus Habsburg im Mannesstamm. Ungeachtet er vermöge seiner religiösen Grundsätze keinen Abend verabsäumte ein großes Kreuz vor sich zu schlagen, so regte sich doch ein geheimes Verlangen in seiner Seele, das nämliche Abenteuer zu bestehen, ob er gleich diesen Wunsch sich selbst nicht eingestund. Allein außer der Illusion eines Traumes, die ihm die schwindelnde Luftreise ins deutsche Vaterland vorgaukelte, hatte der Graf von seinem Ammenglauben keinen Gewinn, als daß er mit diesem Gedankenspiel ein paar leere Stunden ausfüllete, und wie ein Romanenleser, sich in die Stelle des auftretenden Helden versetzte. […]

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Verabschiedung einer Advocatenordnung.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Das Zollgewicht wurde als allgemeines Landesgewicht angenommen und als Maße, mit Ausschluß aller localen Maße, der Leipziger Fuß, die Dresdener Kanne und der Dresdener Scheffel festgesetzt. Andere Gesetze betrafen die Ausübung der Thierheilkunde, das Postwesen, in welchem wesentliche Erleichterungen des Verkehrs geschaffen wurden, die Erfüllung der Militärpflicht. Langwierige Debatten veranlaßte ein Jagdgesetzentwurf, welcher den Altberechtigten das 1848 ihnen entzogene Jagdrecht auf fremdem Grund und Boden zurückgab, die Neuberechtigten (die dermalen jagd berechtigten Grundbesitzer) aus der Staatskasse mit 6 Pfennigen pro Steuereinheit en tschädigte und zugleich die Ablösung des Jagdrechtes auf Provocation der Alt- wie Neuberechtigten mit 10 Pfennigen pro Steuereinheit durch die Neuberechtigten gestattete. Das macht es leichter, sie einer Katze zu verabreichen. Im Besucherzentrum finden Interessierte zahlreiche Informationen zu der Geschichte und Instandsetzung. Mit einer Ferienwohnung in Dresden genießen Reisende diese Vielseitigkeit und die Abwechslung ganz bequem. Silvesterlauf: 31.12.2015, Mariahilferplatz Silvesterlauf ab 14.30 Uhr, Start und Ziel am Maria-platz. Zu den wohl bekanntesten Sehenswürdigkeiten gehört die Dresdner Frauenkirche. Von hier aus liegen die zahlreichen weiteren Bauten nur wenige Meter zu Fuß entfernt. Die Strecke führt vom Mariahilferplatz aus durch die Grazer Altstadt. Freier Eintritt! Über den Neumarkt geht es zu der Dresdner Semperoper, dem bekanntesten Opernhaus in Deutschland. Wenn Ihre Katze dann in der Nähe ist, ist ein Trauma vorprogrammiert. Läufer und Läuferinnen zahlen Nenngeld. Denn er, dessen ganzes Wesen überhaupt derart auf das Geistige gerichtet war, daß er sich mit allen physischen Bedürfnissen so kurz und mäßig wie nur immer möglich abfand, hatte gerade dann am allerwenigsten ein Ohr für die Forderungen des Körpers, wenn sein Geist (wie immer auf Reisen geschah) doppelte und dreifache Nahrung empfing. So kam es, daß seine ursprünglich robuste Natur vor der Zeit zu wanken begann, weshalb er sich auch von 1832 an fast alljährlich genötigt sah, statt zu Reisen für Auge und Herz, zu Badekuren seine Zuflucht zu nehmen. Ein Aderlaß wurde angeordnet, aber schon nach wenigen Minuten sank er in eine tiefe Ohnmacht, um nie wieder zum vollen Bewußtsein zurückzukehren. Und doch lebte er noch länger als ein Jahr. […]

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Ach Liebchen herziges Kind.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Ach Liebchen, dich ließ ich zurücke, Mein liebes, herziges Kind, Da lauern viel Menschen voll Tücke, Die sind dir so feindlich gesinnt. Die möchten so gerne zerstören Auf Erden das schöne Fest Ach, könnte das Lieben aufhören, So mögen sie nehmen den Rest. Liebchen nicht ermüden und ermatten,Auch wenn kaum ein Stündchen SchlummerGegen Morgen dich erquicket!So die lustige Gefährtin,Heut am letzten FreudentageMir als trefflicher Paino,Fein in schwarzem Kleid und HutUnd im Busenstrich erscheinend.Heut am allerletzten TageSollte man nicht ausgelassen,Gleich dem Faune, gleich dem Satyr,Eine tolle Nymph im Arme,Jubelnd seinen Thyrsus schwingen?Und warum nicht? Roms gepriesne schöne Frauen,Wer vernahm nicht oft von ihnen? Sie wachsen zweijährig das heißt, sie überdauern den ersten Winter. Alles müssen wir erlernen,Nun, so lernen wir uns freuen! Doch die Täuschung nur der Sinne,Die Erinnrung des GenussesIst es nur! Die Post bringt keinen Brief für dich: Was drängst du denn so wunderlich, Mein Herz? Gib die Hand mir, Kind der Liebe,Sind wir endlich doch alleine! Willst wohl einmal hinübersehn, Und fragen, wie es dort mag gehn, Mein Herz? Wünsch ich, Grazien, eure Huld,Eure Schönheit, holde Veilchen? Rennt mit Hörnern,Pferdefuß, in schwarz und rothLucifer nicht im Gedränge?Wie man von dem Liebchen scheidend,Noch in Einem langen KusseWonn und Lust auf ewig trinken,Trost für immer saugen möchte,Wie dem Vaterland entwandernd,Wo man Kind war, wo man liebte,Man des Lebewohls MomentGerne noch verlängern möchte:So das wilde Rom, man taumeltUnter Taumelnden; es regnetHeut zum letzten Male BlumenAuf ein glücklich Volk, und Zucker.Goldne Tage des SaturnusLebt man noch; es wäre Fabel,Und so viele tausend FraunPredigen die holde Wahrheit? Sagt an, ihr Türme und Tore, Wo ist die Liebste mein? Und des eignen Daseins denk ichMehr als je, da mir so früheDas Verhängniß meiner Jugend,Meiner Liebe, meiner HoffnungSüße Märchenwelt zerstörte,So viel Schönes und Geliebtes,So viel Flammen, so viel LustIn den Ernst der Nacht versunken. So denk ich oft und meine,Daß ich wohl gut gedacht. Sinkt die Maske,Sieht vielleicht ein liebend AugeHell dich an! Nun ja, die Post kömmt aus der Stadt, Wo ich ein liebes Liebchen hatt, Mein Herz! Euch hab ich sie anvertrauet, Ihr solltet mir Bürge sein. Laß mich, Freund, in meiner WeiseDir ein artig Liedchen singen! In deinen weiten GefildenSank im verzweifelten Kampf unser Heroengeschlecht! Schnell die Maske weg, und dannWieder auf die vollen Straßen! Einen traurigen Gedanken,Siehe da, das Kind des Nordens! Diese werden zuhause nur noch umgetopft und entsprechend arrangiert. Mancherlei dünkt mir nöthig, um froh und glücklich zu leben,Schöne Natur und Geld, oder doch sichrer Kredit.Unverdorbene Kraft, wohlwollende, sinnige Freunde;Aber, merke mir wohl, fehle das Liebchen dir nicht! […]

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Bienen und Ameisen mit großem Fleiß und Scharfsinn.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Der König war ein Freund der Musik und ließ bei Hofe häufig Konzerte aufführen. Man brachte mich bisweilen auch dorthin und setzte meine Schachtel auf einen Tisch des Konzertsaals; allein der Lärm war so furchtbar, daß ich kaum die Melodien unterscheiden konnte. Ich habe die feste Überzeugung, daß alle Trommeln und Trompeten einer königlichen Armee, die dicht vor unseren Ohren geschlagen und geblasen werden, keinen Lärm hervorbringen können, der jenem gleichkäme. Ich ließ deshalb meine Schachtel gewöhnlich so weit als möglich von dem Ort entfernen, wo die Musikanten saßen, schloß Fenster und Türen und zog die Fenstervorhänge zu. Dann fand ich, daß die Musik durchaus nicht unangenehm war. Reza Khan kam aus einfachen Verhältnissen und wurde einer der jüngsten Kosakenhetmane der vom Russischen Kaiserreich aufgebauten persischen Elitekavallerie der persischen Kosaken und wurde in den Rang eines Brigadegenerals der regulären Armee erhoben. Im Februar 1921 nahm er an einem Putsch gegen die Regierung von Premierminister Fathollah Akbar Sepahdar teil, und wurde zunächst zum Oberbefehlshaber der persischen Kosaken ernannt. Später trat er als Kriegsminister in das Kabinett von Premierminister Seyyed Zia Tabatabai ein. 1923 wurde Reza Schah zum Ministerpräsidenten Persiens und wählte nach der Einführung von Nachnamen in Persien den Nahmen Pahlavi an. Am 6. Dezember 1925 trat eine gewählte verfassungsgebende Versammlung zusammen, die nach mehreren Tagen der Beratung am 12. Dezember 1925 mit 257 von 260 möglichen Stimmen eine Verfassungsänderung beschloss, mit der Reza Khan als neues Staatsoberhaupt und seine männlichen Nachkommen in direkter Linie als seine Nachfolger in der Verfassung festgeschrieben wurden. Am 29. Oktober 1925 trat das iranische Parlament zusammen und beschloss am 31. Oktober 1925 die Absetzung der Kadscharendynastie, die Einrichtung einer provisorischen Regierung und die zeitlich befristete Ernennung Reza Khans zum neuen Staatsoberhaupt. Am 15. Dezember 1925 leistete Reza Khan im Parlament den Treueeid auf die Verfassung und wurde zum Reza Schah Pahlavi erklärt. Damit wurde die Pahlavidynastie begründet, die im Iran bis zur islamischen Revolution des Jahres 1979 herrschte. […]

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Der Hund blieb oben, und wir stiegen hinab.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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wo die andern meiner warteten. Ich erzählte ihnen nun, was sich oben zugetragen hatte. Der Engländer betrachtete sich den Gefangenen, welcher höchstens im Anfang der zwanziger Jahre stehen konnte, und sagte dann: Master, dieser Kerl sieht sehr ähnlich! Dem Alten! Yes! Jetzt fand ich dies auch; vorher hatte ich es nicht bemerkt. *) O Gott! Wahrhaftig! Sollte es sein Sohn sein? Sicher! Sehr sicher! Fragt ihn einmal, den Schlingel! Verhielt es sich so, dann war allerdings die Sorge des Nezanum um diesen Menschen sehr begründet; aber dann lag auch ein ganz außerordentlicher Bruch der Gastfreundschaft vor. Wer bist du? fragte ich den Gefangenen. Ein Kurde, antwortete er. Aus welchem Ort? Aus Mia. Du lügst! Herr, ich sage die Wahrheit! Du bist aus diesem Dorfe! Er zögerte nur einen Augenblick, aber es war genug, um mir zu verraten, daß ich recht hatte. Ich bin aus Mia! wiederholte er. Was thust du hier so? Entweder war der Schutzpatron des Grafen wachsamer als der, welchem Herzog Heinrich die Obhut seiner Seele anvertrauet hatte, und wehrte kräftig ab, daß der böse Feind keine Macht noch Gewalt an ihm finden konnte; oder dem Geiste, der in der Luft herrscht, war der Speditionshandel in diesem seinem Elemente dadurch verleidet, daß er von Herzog Heinrich, um die stipulierte Fracht, dennoch geprellt wurde. In der traurigen Einöde des vergitterten Turms aber, bildete sich ihm das alles wohl möglich vor, und sein schwankender Ammenglaube gedieh beinahe zur Überzeugung. Wenn indessen eine wandernde Maus zwischen der Vertäfelung der Wände zur Nachtzeit kraspelte, wähnte er flugs, der höllische Proteus signaliere seine dienstfertige Ankunft, und zuweilen brachte er schon in Gedanken den Frachtakkord mit ihm vorläufig in Richtigkeit. Denn da es mit ihm zum Abdrücken kam, hatte des Herzogs Seele so viel gute Werke auf ihrer Rechnung, daß die Zeche auf dem höllischen Kerbholz dadurch reichlich getilget wurde. Ein junges Mädchen saß wohl dort,mit Tränen im Gesicht,sie weinte und sie grämte sich und heulte fürchterlich. Da benutzte ich die Erlaubnis eines Besuchs bei einer Freundin, um allein nach Herzenslust in der Stadt umherzustreifen. Die helle Nachmittagssonne glänzte durch die alten gemalten Fenster, so daß Daniel und Jonas, Moses und David von neuem Leben durchglüht erschienen. […]

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Treiben und Getue in Nachbars Kämmerlein, Bett und Truhe.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Mitmensch, willst du sicher sein in deinem Treiben und Getue, so schau in Nachbars Kämmerlein, in Nachbars Bett, in Nachbars Truhe. Und wie er's hält und wie er's macht, richt deinen Wandel ein desgleichen, auf daß der Nachbar in der Nacht getrost darf in dein Zimmer schleichen. So wirst du in der Sympathie der Zeitgenossen wohl bestehen, und niemand braucht als Schweinevieh und Lumpen scheel dich anzusehen. Nur das Besondere mißfällt, das Eigne und Originale. Ein kluger Mitmensch aber hält sich allezeit an das Normale. Nachbar schrie er, alles zugleich, und alles fuhr auf und drängte sich um mich her, Männer und Weiber. Soll ich gestehn? Die Freude war ungeheuchelt und herzlich, Vertrauen, Achtung sogar erschien auf jedem Gesichte, dieser drückte mir die Hand, jener schüttelte mich vertraulich am Kleide, der ganze Auftritt war wie das Wiedersehen eines alten Bekannten, der einem wert ist. Jetzt, als Fröben geschlossen hatte, brach er in lautes Gelächter aus. Kurz vor seinem Tode hatte Erich Dorn die Bilder eigenhändig hier aufgehangen. Meine Ankunft hatte den Schmaus unterbrochen, der eben anfangen sollte. Am südlichen Fuße entspringen die große Röder und die Schwarze Elster. An den östlichen Fluß schmiegt sich das Dörfchen Kindisch. Man setzte ihn sogleich fort und nötigte mich, den Willkomm zu trinken. Wildpret aller Art war die Mahlzeit, und die Weinflasche wanderte unermüdet von Nachbar zu Nachbar. Nord-Süd-Erstreckung: 1.300 km, West-Ost-Ausdehnung: 700 km. Was heißt das für ein Leben führen, Sich und die Jungens ennuyieren? Wohlleben und Einigkeit schien die ganze Bande zu beseelen, und alles wetteiferte, seine Freude über mich zügelloser an den Tag zu legen. Er schaute die Dame lange mit unverwandten Blicken an, sein Auge füllte nach und nach eine Thräne, er fuhr mit der Hand über die grauen Wimpern. O Laura! flüsterte er leise. Das Beste, was du wissen kannst, Darfst du den Buben doch nicht sagen. Ein kluger Mitmensch aber hält sich allezeit an das Normale. Da tönte ganz vernehmlich ein Seufzer an seine Ohren, er wandte sich erschrocken um, der junge Mann von vorgestern stand wieder hier und blickte auf das Bild. Verdrüßlich, sich unterbrochen zu sehen, nickte er mit dem Haupt ein flüchtiges Kompliment, der junge Mann dankte etwas freundlicher, aber nicht minder stolz als der Spanier. […]

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Dankten die Reisenden aus dem Grunde ihres Herzens der Vorsehung.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Joe zog seine Leinwandjacke aus, befestigte sie vorn an der Büchse, und reichte sie als Köder vor den Eingang des Brunnenhauses. Das wüthende Thier stürzte sich sofort darauf los. Kennedy hatte sein Erscheinen an der Oeffnung erwartet und zerschmetterte ihm jetzt mit einer Kugel die Schulter. Die Löwin rollte auf die Brunnentreppe, indem sie Joe mit sich fortriß; er glaubte schon die ungeheuren Tatzen der Bestie zu fühlen, als ein zweiter Schuß krachte und Samuel Fergusson mit einem noch rauchenden Gewehr in der Hand am Eingange erschien. Joe erhob sich eilig, schritt über den Körper der Löwin hinweg, und reichte seinem Herrn die gefüllte Wasserflasche. Sie an die Lippen führen und halb austrinken, war das Werk eines Augenblicks; dann dankten die drei Reisenden aus dem Grunde ihres Herzens der Vorsehung, die sie so wunderbar errettet hatte. Eine weitere Lesung in Zusammenarbeit mit der Sächsischen Landesvertretung in Prag ist geplant. Eine Auswahl aus meinem aktuellen Buch ist übersetzt worden und erscheint demnächst in einem tschechischem Literaturmagazin. Im deutschsprachigen Onlinemagazin prag aktuell wurde ein Blog eingerichtet, für den ich einige Prag-Miniaturen geschrieben habe. Bei all diesen Gelegenheiten und Aktivitäten sind natürlich auch Kontakte entstanden. Besonders gefreut habe ich mich über eine Begegnung mit einem der Gründer des Literaturhauses. In unserer aktuellen Anthologie "Vom jüngsten Tag" kommen auch viele Autoren des einstigen Prager Kreises, wie Franz Kafka oder Johannes Urzidil zu Wort. Auch Autoren wie Max Brod, Gustav Meyrink, Egon Erwin Kisch oder Louis Fürnberg lebten einst in Prag. Sind diese im heutigen Prag noch lebendig? Wenn alle eingeschlafen waren, stand er um Mitternacht auf, zündete ein Kirchenlicht aus Wachs an, stieg auf den Ofen, schlug das Buch auf und las bis zum Morgen. Er verstand zu lesen und las das ganze letzte Jahr ständig in der Bibel, bei Tag und bei Nacht. Der Arrestant stürzte sich über ihn mit einem schon früher vorbereiteten Ziegelstein, traf ihn aber nicht. Man hielt ihn für etwas geistesgestört. Man meldete es dem Major; dieser brauste auf und kam sofort selbst ins Zuchthaus. Im Zuchthaus war ein Arrestant, der sich da schon seit einigen Jahren aufhielt und sich durch sein stilles Betragen auszeichnete. […]

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