topreisebilder

Internet-Magazin

Es ist der Nil!

die Erzählungen der Araber waren genau! Sie sprachen von einem Flusse, in welchen der Ukerewe-See sich nach Norden zu ergösse: dieser Fluß existirt, […] Mehr lesen

Mehr lesen

Süßer Brand

Es war die Liebste, die am Tore stand, Schmerz um die Lippen, Sorge auf der Stirne. Ich soll zurückgehn, winkt sie mit der Hand; Ich weiß nicht, ob […] Mehr lesen

Mehr lesen

Ich bin gewöhnt, zu

Befiehl deinen Knechten, nicht aber einem freien Mann, dem du nichts zu gebieten hast! Da trat er näher an mich heran und streckte seine mächtigen […] Mehr lesen

Mehr lesen
Panorama-104813 Panorama Server-Hosting Europa USA Asien Panorama Speicherplatz Cloud Hosting

Internet-Magazin Angebote Wellness Ausspannen Auftanken ...

Wanderungen durch die Mark Brandenburg

Die Grafschaft Ruppin

Vorwort zur zweiten Auflage

Statt eines regelrechten Vorwortes heute lieber ein Wort über "reisen in der Mark".


Ob du reisen sollst, so fragst du, reisen in der Mark? Die Antwort auf diese Frage ist nicht eben leicht. Und doch würde es gerade mir nicht anstehn, sie zu umgehen oder wohl gar ein "nein" zu sagen. So denn also "ja". Aber "ja" unter Vorbedingungen. Laß mich Punkt für Punkt aufzählen, was ich für unerläßlich halte.

Wer in der Mark reisen will, der muß zunächst Liebe zu "Land und Leuten" mitbringen, mindestens keine Voreingenommenheit. Er muß den guten Willen haben, das Gute gut zu finden, anstatt es durch krittliche Vergleiche tot zu machen.

Der Reisende in der Mark muß sich ferner mit einer feineren Art von Natur- und Landschaftssinn ausgerüstet fühlen. Es gibt gröbliche Augen, die gleich einen Gletscher oder Meeressturm verlangen, um befriedigt zu sein. Diese mögen zu Hause bleiben. Es ist mit der märkischen Natur wie mit manchen Frauen. "Auch die häßlichste - sagt das Sprichwort - hat immer noch sieben Schönheiten." Ganz so ist es mit dem "Lande zwischen Oder und Elbe"; wenige Punkte sind so arm, daß sie nicht auch ihre sieben Schönheiten hätten. Man muß sie nur zu finden verstehen. Wer das Auge dafür hat, der wag' es und reise.

Drittens. Wenn du reisen willst, mußt du die Geschichte dieses Landes kennen und lieben. Dies ist ganz unerläßlich. Wer nach Küstrin kommt und einfach das alte graugelbe Schloß sieht, das, hinter Bastion Brandenburg, mehr häßlich als gespensterhaft aufragt, wird es für ein Landarmenhaus halten und entweder gleichgültig oder wohl gar in ästhetischem Mißbehagen an ihm vorübergehen, wer aber weiß: "hier fiel Kattes Haupt; an diesem Fenster stand der Kronprinz", der sieht den alten unschönen Bau mit andern Augen an. - So überall. Wer, unvertraut mit den Großtaten unserer Geschichte, zwischen Linum und Hakenberg hinfährt, rechts das Luch, links ein paar Sandhügel, der wird sich die Schirmmütze übers Gesicht ziehen und in der Wagenecke zu nicken suchen; wer aber weiß, hier fiel Froben, hier wurde das Regiment Dalwigk in Stücke gehauen, dies ist das Schlachtfeld von Fehrbellin, der wird sich aufrichten im Wagen und Luch und Heide plötzlich wie in wunderbarer Beleuchtung sehen.

Viertens. Du mußt nicht allzusehr durch den Komfort der "großen Touren" verwöhnt und verweichlicht sein. Es wird einem selten das Schlimmste zugemutet, aber es kommt doch vor, und keine Lokalkenntnis, keine Reiseerfahrung reichen aus, dich im voraus wissen zu lassen, wo es vorkommen wird und wo nicht. Zustände von Armut und Verwahrlosung schieben sich in die Zustände modernen Kulturlebens ein und während du eben noch im Lande Teltow das beste Lager fandest, findest du vielleicht im "Schenkenländchen" eine Lagerstätte, die alle Mängel und Schrecknisse, deren Bett und Linnen überhaupt fähig sind, in sich vereinigt. Regeln sind nicht zu geben, Sicherheitsmaßregeln nicht zu treffen. Wo es gut sein könnte, da triffst du es vielleicht schlecht und wo du das Kümmerlichste erwartest, überraschen dich Luxus und Behaglichkeit.

Fünftens und letztens. Wenn du das Wagstück wagen willst - "füll deinen Beutel mit Geld". Reisen in der Mark ist alles andre eher als billig. Glaube nicht, weil du die Preise kennst, die Sprache sprichst und sicher bist vor Kellner und Vetturinen, daß du sparen kannst; glaube vor allem nicht, daß du es deshalb kannst, "weil ja alles so nahe liegt". Die Nähe tut es nicht. In vielen bereisten Ländern kann man billig reisen, wenn man anspruchslos ist; in der Mark kannst du es nicht, wenn du nicht das Glück hast, zu den "Dauerläufern" zu gehören. Ist dies nicht der Fall, ist dir der Wagen ein unabweisliches Wanderungsbedürfnis, so gib es auf, für ein Billiges deine märkische Tour machen zu wollen. Eisenbahnen, wenn du "ins Land" willst, sind in den wenigsten Fällen nutzbar; also - Fuhrwerk. Fuhrwerk aber ist teuer. Man merkt dir bald an, daß du fortwillst oder wohl gar fortmußt, und die märkische Art ist nicht so alles Kaufmännischen bar und bloß, daß sie daraus nicht Vorteil ziehen sollte. Wohlan denn, es kann dir passieren, daß du, um von Fürstenwalde nach Buckow oder von Buckow nach Werneuchen zu kommen, mehr zahlen mußt, als für eine Fahrt nach Dresden hin und zurück. Nimmst du Anstoß an solchen Preisen und Ärgernissen - so bleibe zu Hause.

Hast du nun aber alle diese Punkte reichlich erwogen, hast du, wie die Engländer sagen, "Deine Seele fertig gemacht" und bist du zu dem Resultat gekommen: "ich kann es wagen", nun denn, so wag' es getrost. Wag' es getrost und du wirst es nicht bereuen. Eigentümliche Freuden und Genüsse werden dich begleiten. Du wirst Entdeckungen machen, denn überall, wohin du kommst, wirst du, vom Touristenstandpunkt aus, eintreten wie in "jungfräuliches Land". Du wirst Klosterruinen begegnen, von deren Existenz höchstens die nächste Stadt eine leise Kenntnis hatte; du wirst inmitten alter Dorfkirchen, deren zerbröckelter Schindelturm nur auf Elend deutete, große Wandbilder oder in den treppenlosen Grüften reiche Kupfersärge mit Kruzifix und vergoldeten Wappenschildern finden; du wirst Schlachtfelder überschreiten, Wendenkirchhöfe, Heidengräber, von denen die Menschen nichts mehr wissen, und statt der Nachschlagebuchs-und Allerweltsgeschichten, werden Sagen und Legenden und hier und da selbst die Bruchstücke verklungener Lieder zu dir sprechen. Das Beste aber, dem du begegnen wirst, das werden die Menschen sein, vorausgesetzt, daß du dich darauf verstehst, das rechte Wort für den "gemeinen Mann" zu finden. Verschmähe nicht den Strohsack neben dem Kutscher, laß dir erzählen von ihm, von seinem Haus und Hof,
von seiner Stadt oder seinem Dorf, von seiner Soldaten- oder oder seiner Wanderzeit, und sein Geplauder wird dich mit dem Zauber des Natürlichen und Lebendigen umspinnen. Du wirst, wenn du heimkehrst, nichts Auswendiggelerntes gehört haben wie auf den großen Touren, wo alles seine Taxe hat; der Mensch selber aber wird sich vor dir erschlossen haben. haben. Und das bleibt doch immer das Beste.

Berlin, im August 1864.

Quellenangaben:
Theodor Fontane
Wanderungen durch die Mark Brandenburg
Die Grafschaft Ruppin 1859 bis 1861
Wohlfeile Ausgabe von 1892

 

Reisen und Erholung - TopReiseBilder

Lehrgangsgebühren für den

Wenn zwei oder mehr Personen (z.B. Ehepaar, Kollegen, Bekannte) mit ähnlichen Vorkenntnissen und Zielstellungen sich entschieden haben, gemeinsam in unserer Sprachschule ihre mehr lesen >>>

Deutsch-Gruppenkurse schon ab

Profil unserer Sprachschule in Berlin Mitte und unseren Deutsch-Einzelunterricht für Ausländer und Migranten: Unsere Sprachschule wurde im Jahr 1999 gegründet und verfügt in mehr lesen >>>


Created by www.7sky.de.

Es ist der Nil!

die Erzählungen der Araber waren genau! Sie sprachen von einem Flusse, in welchen der Ukerewe-See sich nach Norden zu ergösse: dieser Fluß existirt, wir fahren ihn hinunter, er fließt mit einer Geschwindigkeit, die sich mit unserer eigenen Schnelligkeit vergleichen läßt; und dieser Wassertropfen, welcher zu unsern Füßen verrinnt, wird sich aller Wahrscheinlichkeit nach mit den Fluthen des Mittelmeers vereinigen! Begonnen wird die Erzählung von einem ersten Erzähler, der weder einen Namen noch bestimmte Charaktereigenschaften aufweist. Diese Niederschrift ist ebenfalls eine Erinnerung allerdings von einem weiteren Erzähler. Dieser Erzähler ist ein (ebenfalls) namenloser Deich-Reisender, der den Schimmelreiter sieht und sich vom dritten und endgültigen Erzähler die Binnenhandlung erzählen lässt. Dieser letzte Erzähler ist ein Schulmeister, der sowohl von der Legende des Schimmelreiters weiß als auch die damit zusammenhängenden realen Fakten zusammengetragen hat. Doch auch dessen Fakten scheinen zum größten Teil auf mündlichen Überlieferungen zu basieren, wodurch die Glaubwürdigkeit zu wünschen übrig lässt und die Erzählung mehr als eine Erzählung über das Erzählen aufgefasst werden muss als ein Zeugnis über wirkliche Geschehnisse. Durch den großen Wert, den der Schulmeister auf Wissen und Aufklärung über Emotionen (und im Zweifelsfall auch über Geld) legt, entsteht eine Sympathie und Ähnlichkeit zu Hauke Haien. Mehr noch könnte Hauke als das Idealbild des Schulmeisters gesehen werden, da Hauke nicht nur mit besseren körperlichen Eigenschaften beschrieben wird, sondern auch seine Ambitionen durchsetzen konnte. Der Aberglaube, worauf sich die nachfolgende Erzählung gründet, ist im Orient sehr gemein. Zunächst berichtet ein Erzähler davon, wie er einst von einer Geschichte erfahren hat. Danach wird eine Rahmenerzählung konstruiert. In diesem Rahmen erzählt ein Reisender, wie er sich mit dem Pferd bei Sturm und Regen von einem Besuch bei Freunden auf den Heimweg macht. Bei dem Ritt auf dem Deich glaubt er die Geräusche eines weiteren Reiters zu hören, kann jedoch beim Zurückschauen niemanden entdecken. […] Mehr lesen >>>


Süßer Brand

Es war die Liebste, die am Tore stand, Schmerz um die Lippen, Sorge auf der Stirne. Ich soll zurückgehn, winkt sie mit der Hand; Ich weiß nicht, ob sie warne oder zürne. Doch aus den Augen bricht ein süßer Brand, Der mir durchzuckt das Herz und das Gehirne. Wie sie mich ansah, streng und wunderlich, Und doch so liebevoll, erwachte ich. Quelle: Heinrich Heine Buch der Lieder Lyrisches Intermezzo Junge Leiden - 1817-1821 Buch der Lieder Hamburg 1827 Plötzlich sieht er, wie ein Schatten an ihm vorbeizieht: Es ist der Schatten des Schimmelreiters, der sich mitsamt seinem Pferd in die Fluten der aufgebrachten Nordsee stürzt falls der Eintritt Oesterreichs nicht zu erwirken war, so galt es, den Zollverein zu sprengen. Als sich aber die Schmerzen mehrten und er sah, daß er schlechterdings nicht davonkommen würde, verlangte er in seiner höchsten Not von dem Verwalter, derselbe solle ihm durch einen Kirchendiener das heilige Abendmahl reichen lassen. Weil nun Dr. Zacharias Rivander, Superintendent zu Bischofswerda, eben in gewissen Angelegenheiten zu Stolpen war, ging er zu ihm und vernahm von ihm, auf welche Art er das Abendmahl nehmen wolle. Das ist vor Ort der verzweifelte Rauch seines Reservatszeichens. Nach der vierten wurde man des grundlos Gewordenen müde. Daher entführen die drei Vivian Wagner, die Wahlkampfleiterin der Präsidentin und Verantwortliche für die gescheiterte Mondmission. Es rauschetDeiner Straßen Tumult fröhlicher mir, als die See. Als ich jedoch erwachte, fühlte ich mich sehr gestärkt. Wagner modernisiert die Uniformen des Paares Adler/Richter und entwickelt eine neue Wahlkampagne im Stil von NS-Propaganda. Die an Sarah Palin angelehnte Präsidentin kann dadurch große Zustimmung bei den Amerikanern gewinnen. Doch wie die Ethik lehrt, daß das Böse eine Konsequenz des Guten sei, so lehrt uns das Leben, daß die Freude die Trauer gebiert. Mannigfach sind Trübsal und Not. Er sorgte rege für das Ansiedelungswesen und insbesondere für die Niederlassung von Deutschen in den slawischen und magyarischen Ländern, um das deutsche Element in diesen Gebieten zu stärken. […] Mehr lesen >>>


Ich bin gewöhnt, zu thun, was mir beliebt

Befiehl deinen Knechten, nicht aber einem freien Mann, dem du nichts zu gebieten hast! Da trat er näher an mich heran und streckte seine mächtigen Glieder. In seinen Augen funkelte ein Licht, das mir sagte, daß der erwartete Zusammenstoß jetzt geschehen werde. So viel stand sicher: wenn ich ihn nicht gleich auf der Stelle unschädlich machte, so war es um mich geschehen. Wirst du gehorchen? drohte er. Knabe, mache dich nicht lächerlich! entgegnete ich lachend. Knabe! brüllte er. Hier nimm den Lohn! Er schlug nach meinem Kopfe; ich parierte mit dem linken Arme den Hieb und ließ dann meine rechte Faust mit solcher Gewalt an seine Schläfe sausen, daß ich glaubte, sämtliche Finger seien mir zerbrochen. Er stürzte lautlos zusammen und lag steif wie ein Klotz. Die Umstehenden wichen scheu zurück; einer aber rief: Er hat ihn erschlagen! Ich habe ihn betäubt, antwortete ich. Werft ihn in das Wasser, so wird er die Besinnung bald wieder finden. Alle freie Rede hört auf und damit zugleich alle Geschichtschreibung. Kein Historiker wagt mehr den Griffel zu rühren. Der kaiserliche Fiskus, Reichskasse und Privatkasse zugleich, ist immer leer, und der Kaiser tötet, um zu rauben. Sleipnir vermochte das nicht; bedeutenden Männern gegenüber wurde er verlegen; er gehörte zu den eitlen Leuten mit starkem Eigenwillen, die einen Meinungsaustausch mit ebenbürtigen Personen nicht vertragen. Im Zuchthause hatte er Vorsicht gelernt. Ich habe es nur von unseren Arrestanten gehört. Er war überhaupt ein frecher, entschlossener und sogar sehr intelligenter Mensch. Mir scheint, wenn er große Lust gehabt hätte, ein Gläschen Branntwein zu trinken und dieses Gläschen auf keine andere Weise hätte bekommen können, als daß er dazu einen Menschen ermorden müßte, so hätte er unbedingt den Menschen ermordet, wenn es nur möglich gewesen wäre, es in aller Heimlichkeit zu machen. Dieses will ich jedoch nicht positiv behaupten. Ich hatte einmal die Gelegenheit, in seine Seele hineinzublicken: sein Zynismus ging bis zu einer empörenden Frechheit, bis zur kältesten Verhöhnung und erregte einen unüberwindlichen Ekel. […] Mehr lesen >>>


Nutze die Zeit für Reisen und Erholung - TopReiseBilder aus Sachsen - Deutschland - Europa

sächsische Unsere Schmiedeschänke - bei den beschaulich angesiedelten Gemeindekernen von Hellerau und Klotzsche befindet sich unsere, gemütliche und maßgeschneidert eingerichtete Gasthaus. Für Familienfeiern, Vermählungen, […]
Zauberkunst, wie bist Du so Du trägst auf Feuerschwingen den Faust auf Bergeshöhn, Du deutest ihm die Sternschrift, und vom Prophetenmund wird staunender Umgebung der Zukunft Dunkel kund. Noch stehen die Planeten in seinem Saal im Kreis; er […]
Goldne Pracht Wie blinkte durch die Nacht Um deinen Hals gewunden Der goldnen Kette Pracht! Wie flogen uns die Stunden! Durch heller Bäume Glanz Erklang Musik herüber Und ging so eigen ganz In unser Schwärmen über. Was wir uns da […]

Informatik, systematische Darstellung, Speicherung, Verarbeitung und Rezept: Milch, Palmin, Terpentin, Hühnerei, Öl und Essig

Rezept: Milch,

Man mische 7 Pfund Palmin mit gleichviel Milch und Terpentin. Dann füge man ein Hühnerei und etwas Öl nebst Essig bei. Dies nun zu festem Brei gerührt, wird dann in einen Strumpf geschnürt. Das […]

Informatik, systematische Darstellung, Speicherung, Verarbeitung und Fährnise wie auch Hindernisse allgemeiner Mengen!

Fährnise wie auch

Barrikaden, bearbeitete Fergusson wahrlich ernst, sind erfunden, um überwunden zu werden; und welches diese Risiken betrifft - wer kann sich schmeicheln, diesen zu entlaufen? Alles im Dasein ist […]

Informatik, systematische Darstellung, Speicherung, Verarbeitung und Ballon von Wasserberg getroffen

Ballon von

Der Ballon, von dem man ein wiederholtes Erheben nicht vermuthete, machte einen unerwarteten Sprung, nachdem ihn ein mächtiger Wasserberg getroffen hatte. So als ob er plötzlich weiter entlastet […]