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Warum Tragt Ihr So Viele Waffen

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Durchs wilde Kurdistan - Sechstes Kapitel AP

Wir wollen erst sehen, was ihr braucht, und es dann unsern Kaufleuten erzählen. Warum tragt ihr so viele Waffen, da ihr doch nur des Handels wegen zu uns kommt? Die Waffe ist das Recht des freien Mannes; wer ohne Waffen reist, der wird für einen Knecht gehalten. So sagt euren Kaufleuten, daß sie uns Waffen senden sollen; denn hier giebt es sehr viele Männer, welche frei werden wollen. Ihr müßt sehr mutige Männer sein, daß ihr euch in so ferne Länder wagt. Habt ihr jemand, der euch hier beschützt? Ja. Ich habe ein Bu-djeruldi des Großherrn bei mir. Zeige es her! Ich gab ihm den Paß, und ich sah, daß er lesen konnte. Dieser Melek war also ein unterrichteter Mann. Er gab mir das Schreiben wieder. Du stehest unter einem Schutze, welcher dir hier nichts helfen kann; aber ich sehe, daß ihr keine gewöhn lichen Krieger seid, und das ist gut für euch. Warum redest du allein und warum spricht nicht auch dein Gefährte? Er versteht nur die Sprache seiner Heimat. Was thut ihr hier in dieser entlegenen Gegend? Wir sahen die Spuren des Kampfes und sind ihnen gefolgt. Wo habt ihr die letzte Nacht geschlafen? In Gumri, antwortete ich ohne Zögern. Er erhob den Kopf mit einem überraschten, scharfen Blick. Das wagst du, mir zu sagen? Ja, denn es ist die Wahrheit. So bist du ein Freund des Bey! Wie kam es, daß du nicht an seiner Seite kämpftest? Ich war zurückgeblieben und konnte ihn in der Gefahr nicht mehr ereilen, denn deine Männer kamen zwischen ihn und uns. Sie griffen euch an? Das thaten sie. Ihr habt euch gewehrt? Wenig. Wir beide waren in dem Augenblick, als sie kamen, mit unsern Pferden gestürzt; ich lag ganz ohne Besinnung, und mein Gefährte hatte die Waffen verloren. Es wurde ein Pferd getötet, und zwei Männer sind verwundet. Was geschah dann? Wir wurden ausgezogen bis auf die Unterkleider, auf die Pferde gebunden und zu deinem Bruder geführt. Und jetzt seid ihr wieder hier! Wie ist das gekommen? Ich erzählte ihm alles genau vom ersten Augenblick unserer Gefangenschaft an bis zur gegenwärtigen Minute. Seine Augen wurden immer größer, und zuletzt brach er in einen Ausruf des größten Erstaunens aus: Katera Aisa. Um Jesu willen, Herr, das alles sagst du mir? Entweder bist du ein großer Held oder ein sehr leichtsinniger Mann, oder du suchst den Tod! Es ist keines von diesen dreien der Fall. Ich sagte dir alles, weil ein Christ nicht lügen soll und weil mir dein Angesicht gefällt. Du bist kein Räuber und kein Tyrann, vor dem man zittern soll, sondern ein redlicher Fürst der Deinen, welcher die Wahrheit liebt und sie auch hören will. Chodih, du hast recht, und daß du so handelst, wie du gethan hast, das ist dein Glück. Hättest du die Unwahrheit gesprochen, so wärest du verloren gewesen, wie diese andern verloren sind! Er deutete auf die Gruppe der Gefangenen. Woher hättest du gewußt, daß ich die Unwahrheit rede? Ich kenne dich. Bist du nicht der Mann, der mit den Haddedihn gegen ihre Feinde kämpfte? Ich bin es! Bist du nicht der Mann, der mit den Dschesidi gegen den Mutessarif von Mossul kämpfte? Du sagst die Wahrheit! Bist du nicht der Mann, der Amad el Ghandur aus dem Gefängnisse von Amadijah befreite? Das that ich! Und der auch die Befreiung zweier Kurden von Gumri bei dem Mutesselim erzwang? Es ist so! Ich ward immer mehr erstaunt. Woher hatte dieser nestorianische Anführer diese Kenntnis über meine Person? Woher weißt du dies alles, Melek? fragte ich jetzt. Hast du nicht ein Mädchen in Amadijah gesund gemacht, welches Gift gegessen hatte? Ja. Auch das weißt du? Ihre Ahne heißt Marah Durimeh? Das ist ihr Name. Kennst du sie? Sie war bei mir und hat mir viel von dir erzählt, was sie mit den Ihrigen von deinem Diener erfahren hat, der dort sich unter den Gefangenen befindet.

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Reise News + Infos

Glück gehabt in diesem Baumlabyrinth.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Da es schwierig erschien, sich in diesem Baumlabyrinthe zurecht zu finden, bezeichnete der Seemann den eingeschlagenen Weg durch halb abgebrochene Aeste. Vielleicht hatten die Jäger aber Unrecht gethan, nicht dem Wasserlaufe nachzugehen, so wie Harbert und Pencroff bei ihrem ersten Ausfluge, denn schon war eine Stunde verlaufen, ohne daß ihnen irgend ein Stück Wild zu Gesicht kam. Wenn Top unter den niedrig hängenden Zweigen hinlief, scheuchte er nur Vögel auf, die man nicht erlangen konnte. Selbst Kurukus blieben vollkommen unsichtbar, und es erschien dem Seemanne nicht unwahrscheinlich, sich zur Rückkehr nach jener sumpfigen Stelle genöthigt zu sehen, an der er mit der Tetra-Angelei so entschiedenes Glück gehabt hatte. Derselbe war zur Zeit des 30jährigen Krieges Besitzer von Helfenberg und liegt ebenfalls in der erwähnten Gruft der Schönfelder Kirche begraben. Über ihn weiß die Chronik jener Zeit nur Gutes zu berichten. Von ihm wird erzählt, daß er sich um den Obst- und Weinbau in der ganzen Umgegend von Pirna bis Meißen sehr verdient gemacht habe. Er munterte die Leute dazu auf, Wein- und Obstbau zu treiben und gab ihnen selbst auch Anleitung zur Anpflanzung des Obstbaumes und der Weinrebe. Ernst Albert von Dehn-Rothfelser war auch schriftstellerisch rege tätig auf diesem Gebiete. Im Jahre 1629 gab er ein Buch heraus über den Wein- und Obstbau. Dieses Werk war das erste Buch, das über den Wein- und Obstbau Sachsens geschrieben ward. Es fand eine begeisterte Aufnahme und hat viel Segen gestiftet. Damals war der Weinbau noch sehr einträglich, da die Zufuhr aus anderen Ländern schwierig und selten war. Darum legten die Bauern jener Tage fleißig Weinberge an und verwandelten nicht selten das meiste Ackerland in Weinland. Es kam sogar soweit, daß deshalb über die Bauern des Elbtales und weit darüber hinaus auf manchem Landtage Beschwerden laut wurden. Mancher Weinberg des Elbtales und der angrenzenden Gegend ist in jener Zeit entstanden und verdankt seine Entstehung der erwähnten Schrift des edlen Herrn Ernst Albert von Dehn-Rothfelser auf Helfenberg bei Schönfeld, der noch heute in der Schönfelder Kirche ruht. Mit der Zeit ging ein Weinberg nach dem andern wieder ein, und nur der Name Weinberg, den verschiedene Hügel hie und da führen, erinnert an das Vergangene. Auch der Weinberg bei Wilschdorf ist eine Erinnerung an verflossene Zeiten, in denen Ernst Albert von Dehn-Rothfelser auf Helfenberg durch sein vortreffliches Buch die Leute für den Obst- und Weinbau mit großem Erfolge förmlich begeisterte. […]

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Reu und Lust an unser Herz gebannt.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Ein alter, schwerer Wahn von Sünde war fest an unser Herz gebannt; wir irrten in der Nacht wie Blinde, von Reu und Lust zugleich entbrannt. Ein jedes Werk schien uns Verbrechen, der Mensch ein Götterfeind zu seyn, und schien der Himmel uns zu sprechen, so sprach er nur von Tod und Pein. Sein Witz und Humor verstiegen sich nur bis zur Lust an der Mystifikation. Den Altertumsforschern einen Streich zu spielen, war ihm ein besonderer Genuß. Er ließ von eigens engagierten Steinmetzen große Feldsteine konkav ausarbeiten, um seine Wustrauer Feldmark mit Hilfe dieser Steine zu einem heidnischen Begräbnisplatz avancieren zu lassen. Am Seeufer hing er in einem niedlichen Glockenhäuschen eine irdene Glocke auf, der er zuvor einen Bronzeanstrich hatte geben lassen. Er wußte im voraus, daß die vorüberfahrenden Schiffer, in dem Glauben, es sei Glockengut, innerhalb acht Tagen den Versuch machen würden, die Glocke zu stehlen. Und siehe da, er hatte sich nicht verrechnet, und fand nach drei Tagen schon die Scherben. Solche Überlistungen freuten ihn, und man kann zugeben, daß darin ein Äderchen von der Herzader seines Vaters sichtbar war. Im übrigen aber war er unfähig, zu dem Ruhme seines Hauses auch nur ein Kleinstes hinzuzufügen; er fühlte sich nur als Verwalter dieses Ruhmes, ein Gefühl freilich, das ihm unter Umständen Bedeutung und selbst Würde lieh. Wo er für sich und seine eigenste Person eintrat, in den privaten Verhältnissen des alltäglichen Lebens, war er eine wenig erfreuliche Erscheinung: kleinlich, geizig, unschön in fast jeder Beziehung. Von dem Augenblick an aber, wo die Dinge einen Charakter annahmen, daß er seine Person von dem Namen Zieten nicht mehr trennen konnte, wurde er auf kurz oder lang ein wirklicher Zieten. Er war nicht adlig, aber gelegentlich aristokratisch. Dies Aristokratische, wenn geglüht in leidenschaftlicher Erregung, konnte momentan zu wahrem Adel werden, aber solche Momente weist sein Leben in nur spärlicher Anzahl auf. Sein bestes war die Liebe und Verehrung, mit der er ein halbes Jahrhundert lang die Schleppe seines Vaters trug. In diesem Dienste verstieg sich sein Herz bis zum Poetischen in Gefühl und Ausdruck, wofür nur ein Beispiel hier sprechen mag. […]

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Täuschung im Mondesschimmer.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Ich ruhte aus vom Wandern, Der Mond ging eben auf, Da sah ich fern im Lande Der alten Tiber Lauf, Im Walde lagen Trümmer, Paläste auf stillen Höhn Und Gärten im Mondesschimmer – O Welschland, wie bist du schön! Der Mond schien durch die wenigen Wolken herab. Am Tage schlief er zu den Füßen der Schneekönigin. Als er daher ein Licht erblickte, welches ihm nicht weit entfernt schien, gieng er darauf zu, und wie er sich ganz nah dabei glaubte, so schien das Licht plötzlich wieder in weiter Entfernung zu seyn, und schimmerte nur ganz schwach durch den Nebel. Wir haben in den letzten zwei Wochen einiges gefüllt. So sehr auch Morty darüber erstaunte, ward er doch dadurch keineswegs entmuthiget, denn er dachte: das sey ein Licht, welches die heilige Gobnate gesendet habe, um seine Füße sicher durch das Gebirg zu ihrer Kapelle zu leiten. Der Weg gieng durch eine Berggegend mit vielen Kreuzwegen und Nebenpfaden, so daß es für einen Fremden, wie Morty, schwer fiel ohne Führer sich zurecht zu finden. Er war sogleich bereit dazu und in der Absicht keine Stunde zu verlieren, fieng er noch denselben Nachmittag seine Reise an. Er war noch nicht sehr weit gekommen, als schon die Nacht anbrach. Es war nachmittags und der Himmel von wolkenloser Bläue. So groß sein Eifer war, das Ziel seiner Wallfahrt zu erreichen, und so sehr er sich selbst antrieb, wurde er doch, als die Nebel immer dichter und dichter wurden, zuletzt ungewiß, ob er auf rechtem Wege sey. Zum letzten Mal war dies so spät im Jahr 1987 der Fall. O, wenn Einer von ihnen jetzt nicht gefehlt hätte! Sie nähert sich dem Blinden und setzt sich neben ihn. Auch das nächtliche Spiel war ihm nicht mehr fremd. Die Möglichkeit einer Insel wie aus dem Geologielehrbuch. Unverhüllte Natur. Gewaltig bewegte Landschaft. Es dampft, zischt, sprüht, glüht und blüht. Und nicht zu sagen ist es, mit welcher Liebe ihn die Provinzen alle empfangen würden, die unter dieser Fremdlingsfluth gelitten haben, mit welchem Durst der Rache, mit welcher eisernen Treue, mit welcher Frömmigkeit, welchen Thränen. […]

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Jugendlust bei Vollmond zum Sonnenaufgang auf den Gipfel.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Düne, von Wald umkränzt, schimmernd ein Segel glänzt in blauen Weiten: So durch die wunde Brust mag alte Jugendlust einmal noch unbegrenzt lächelnd mir gleiten! Quelle: Alte Lieder Gedichte von Clara Müller-Jahnke Berlin 1910 www.zeno.org - Zenodot Verlagsgesellschaft mbH Ihre Häuser haben die Gestalt eines Bienenkorbes von sechs bis sieben Meter im Durchmesser. Der Eingang ist ein enges Loch und führt zunächst in eine rinnenförmige Abteilung, die des Nachts zur Bewahrung der Kälber dient, und erst innerhalb dieser Abteilung befindet sich ein erhöhter Raum, auf dem die Familie zu ruhen pflegt. Hier schlafen die Mambukis, im Kreise um ein Feuer gelagert. Die eingedrungenen Hyänen sind nun, wie man versichert, immer zwischen den Kälbern hindurchgegangen, haben das Feuer umkreist und die Kinder unter der Decke der Mütter so leise herausgezogen, daß die unglücklichen Eltern ihren Verlust erst dann erfahren, als das Wimmern des von dem Untier gepackten Kindes aus einer Ferne zu ihnen gelangte, wo Rettung nicht mehr möglich war. Shepton, der diese Geschichten verbürgt, bekam ein Paar Kinder zur Heilung, die von dem Raubtiere fortgeschleppt und fürchterlich zugerichtet, glücklicherweise aber ihm dennoch wieder abgejagt worden waren. Das eine der Kinder war ein zehnjähriger Knabe, das andere ein achtjähriges Mädchen. Schlingen, Gruben und Selbstschüsse werden nach diesem Berichterstatter nur mit geringem Erfolge angewendet, weil die listigen Hyänen die Fallen merken und ihnen ausweichen. An diesem für den Prinzen sehr schwarzen Tag, dem 30. August 1762 griff dieser das beim heutigen Bad Nauheim auf dem Johannisberg nördlich von Friedberg in vorzüglich stehender Stellung französische Heer unter dem Prinzen Louis-Joseph von Condé (1736-1818) an. Unser Erbprinz wurde unter großen Verlusten (2.400 Mann) geschlagen, und nur das rasche Auftauchen von Herzog Ferdinand von Braunschweig verhinderte eine größere Niederlage des Erbprinzen. Der von Friedrich dem Großen so hochgelobte Karl Wilhelm Ferdinand stand nun erstmals im Kreuzfeuer der Kritik im preußischen Hauptquartier! Aber noch bevor der Krieg beendet war, konnte der Erbprinz einen letzten Sieg verbuchen. Er belagerte vom 16. Oktober bis 1. November 1762 erfolgreich Kassel, so daß zuletzt die noch 5.300 Mann zählende französische Garnison unter Befehl von Generalmajor Baron von Diesbach vor dem Erbprinzen von Braunschweig kapitulieren mußte. Schließlich kehrte Karl Wilhelm Ferdinand am Ende des Jahres 1762 in seine Heimat nach Braunschweig zurück. […]

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Mephisto weicht und wanket nicht.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Er steht und blickt mit Lächeln auf den zornvollen Mann, als fessl' ihn an den Boden ein mächt'ger Zauberbann. Bist Du der Faustus? spricht er: der kühn durch Wolken fliegt? Der über alle Kräfte der Wesenmutter siegt? Bist Du der Faustus? Himmel und Hölle fasst Dein Drang? Dir macht ein armer Krämer mit schlechten Bildern bang? Und Faustus donnert zornlaut: Dess soll mich Keiner zeihn, mich Keiner fähig halten solch niedrer Gaukelein! Was soll die Nachwelt glauben, wer ich gewesen sei, wird ihr auf solchen Bildern entstellt mein Konterfei? Mephisto, habe ich alle Macht im Himmel und auf Erden? Die Eröffnung fand am 22. statt. Beide stürzen sich jubelnd in die Arme, während Mephisto teuflisch lachend abgeht. Erst nachdem er sie in Weihwasser getaucht hat, ist der Bann gebrochen. Währenddessen ist Faust, den seine Untreue reut, zurückgekehrt und versucht, Marguerite ans Fenster zu locken. Die Menge zerstreut sich, und Faust erinnert Mephisto an die schöne Frau, die er ihm gezeigt hat. Sogleich öffnet sie es und legt den enthaltenen Schmuck an. Februar 1913 statt. Marguerite sitzt in ihrer Stube und beklagt ihr trauriges Los, da sie von Faust verlassen wurde und von ihren Freundinnen verspottet wird. Erzählt mir doch! Wisse, noch liegt auf der Stadt Blutschuld von deiner Hand. Mephisto unterstützt Faust im Kampf, so dass er ohne Schwierigkeiten seinen Gegner niederstechen kann. Mephistopheles. Er unterstellt seine Schwester der Fürsorge seines Freundes Siébel. Ich stand an seinem Sterbebette, Es war was besser als von Mist, Von halbgefaultem Stroh; allein er starb als Christ, Und fand, daß er weit mehr noch auf der Zeche hätte. Verschafft ein wenig Wachs, die Pfropfen gleich zu machen! Marguerite tritt auf, weist aber das Geleit zurück, das Faust ihr anbietet. Altmayer. Ach das sind Taschenspielersachen. Siébel besucht sie, um sie zu trösten, doch Marguerite sucht den Trost der Kirche. Mephistopheles. Valentin fordert von ihm Rechenschaft, es kommt zum Handgemenge. zu Brander. Und ihr? Brander. Ueber des Erschlagenen Stätte schweben rächende Geister und lauern auf den wiederkehrenden Mörder. Mephisto berichtet Marthe vom Tode ihres Gatten und macht ihr gleichzeitig Komplimente, die sie sich auch gefallen lässt. Viel Volk hat sich zur Kirmes vor der Stadt versammelt. Ich will Champagner Wein, Und recht mussirend soll er seyn! […]

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Ruhe! ein Wort meine Herren.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Am nächsten Tag war von nichts die Rede, als von dem herrlichen Trauerspiel. Am Abend war das Haus wieder überfüllt und auch diese Versammlung war genarrt. Als ich und der König und der Herzog wieder auf das Floß zurückkamen, aßen wir zusammen zu Abend. Nachher, etwa um Mitternacht, ließen sie Jim und mich das Floß in die Mitte des Stromes steuern und etwa zwei Meilen unterhalb der Stadt anlegen. Vulkan war der Legende nach der erste König der einheimischen Riesensalamander, welche die Berge bewohnten. In diesem Balladenjahr 1797 machten Friedrich Schiller und Goethe die poetische Form Ballade zum Thema eines bewußten Kunstwillens und ästhetischen Experiments. Die Jahre vergingen und Ezio war mittlerweile ein junger Mann. In der Gewerbepolitik förderte Friedrich der Große besonders die Seidenindustrie. Ich sah, wie sie in dem einen Lager Töpferwaren fertigten, die schön waren. Komm und sieh, schon unterdrückt Die Capelletti und Montecchi klagen! Beide Dichter, die einen engen und freundschaftlich verbundenen Kontakt pflegten, gingen zum Vergnügen einen Dichterwettstreit ein, dem neben dem Zauberlehrling eine Reihe von weiteren Balladen, u. Ezio entging dem, da er nicht zuhause war, als die Wachen die Festnahmen durchführten. Es helfen dabei weder Aufwendungen für die Ausbildung der Lehrlinge noch Preiswettbewerbe noch Ehrungen. a. auch Der Gott und die Bajadere, Die Braut von Korinth und Der Schatzgräber entsprangen, die alle im von Friedrich Schiller herausgegebenen Musen-Almanach für das Jahr 1798 erschienen sind. Im Gegensatz zur Seidenindustrie kam dieser Wirtschaftszweig fast ohne staatliche Unterstützung aus. Wie oft hast du Gesetze, Münzen, Sitten Seit dieser Menschen Denken umgetauscht? Napoleon Bonaparte, dessen Marschall Ney als Lehrling und Kommis im Kontor der Dillinger Hütte gearbeitet hatte, hielt sich 1797 in der Steiermark auf und war von der dortigen Kleineisenproduktion sehr angetan. Und du, für uns zum Kreuzestod gesendet, Darf ich mich unterwinden, höchstes Heil? Glaubst du an das Gedicht, das geschrieben wurde, damit man es verkaufe? Er brachte ihn sogleich zu dem herrschenden Rat der Siedlung. Das bewog ihn, von dort 38 Spezialisten nach Dillingen zu schicken, um die Produktion von Kleineisenzeug für die zivile Verwendung aufzubauen. Wenn das Gedicht zur Handelsware wird, ist es kein Gedicht mehr. Ezio tat dies, bekleidete sich mit dem Assassinengewand, das er darin fand, und überbrachte die Dokumente. Der Versuch misslang und man nahm die ursprüngliche Produktionsweise wieder auf. […]

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Erziehungsanstalten für Kinder, Erziehung und Ernährung eines Kindes.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Die Erziehungsanstalten für Kinder aus mittleren Ständen, von Kaufleuten, Kleinhändlern, Handwerkern, sind ungefähr in derselben Art eingerichtet. Nur werden diejenigen, die sich solchen Berufen widmen wollen, schon mit elf Jahren in die Lehre gegeben, während die Kinder aus höheren Ständen ihre Studien bis zum fünfzehnten Jahre fortsetzen, was nach unseren Verhältnissen dem einundzwanzigsten entspricht. In den letzten drei Jahren wird jedoch die Abgeschlossenheit allmählich vermindert. Der Klosterbruder gibt Nathan deutlich zu verstehen, dass er sich vom Patriarchen für dessen christlichen Fanatismus missbraucht sieht. Als ehemaliger Eremit sei er sei nur notgedrungen in den Dienst des Patriarchen gelangt. Nathan, der sich offenbar von der christlichen Obrigkeit entdeckt wähnt, wird vom Klosterbruder deswegen schnell beruhigt. Dieser verrät ihm, dass er es gewesen sei, der ihm als Reiterknecht vor achtzehn Jahren in Darun ein Kind im Auftrag ihres Vaters, Wolf von Filnek, übergeben habe. Die Mutter des Kindes, eine Stauffin und Schwester des Tempelherrn Conrad von Stauffen sei zu diesem Zeitpunkt schon verstorben gewesen, der Vater nicht viel später im Kampf um Askalon ums Leben gekommen. Erst als der Klosterbruder Nathan zu verstehen gibt, dass er dessen über die langen Jahre wirkende väterliche Liebe zu Recha höher einschätze als christliche Orthodoxie, hat er Nathans Vertrauen gewonnen. Dieser erzählt ihm, daraufhin sein bisher niemand anderem anvertrautes Schicksal. Nathans Familie, seine Frau und seine sieben Kinder, waren wenige Tage vor der Übergabe Rechas während eines von Christen durchgeführten Judenpogroms in Darun, im Hause seines Bruders, verbrannt. Die Übergabe Rechas sei für ihn eine Prüfung Gottes gewesen, die er dankbar auf sich genommen habe. Als der tief beeindruckte Klosterbruder ausruft, Nathan habe sich dadurch als wahrer Christ erwiesen, weist dieser darauf hin, dass sein Verhalten solcher religiöser Etikettierung und einseitiger Vereinnahmung nicht bedürfe. Was die Problematik um Rechas Herkunft anbelangt, ist Nathan aber durchaus bereit, seine formellen Vaterrechte möglichen Verwandten zu überlassen. Und um diese Fragen endgültig zu klären, bittet er den Klosterbruder, das in dessen Besitz befindliche Brevier Wolf von Filneks zu holen, in dem die Verwandtschaftsverhältnisse aufgezeichnet sind. Mit der Vermutung Daja könnte ihn beim Patriarchen angezeigt haben, sieht er Daja wieder auf sich zukommen. […]

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