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General von Günther 3

Günther war sechsundvierzig Jahre lang Soldat.

Sein Ruhm wurzelt in den Kämpfen von 1794. Wenn trotz dieser Kämpfe sein Name nicht heller glänzt, so liegt das in einer Verkettung von Umständen, unter deren Ungunst manche hervorragende Kraft jener Zeit und speziell jener polnischen Kämpfe zu leiden gehabt hat. Der Krieg war unpopulär, und die Schroffheit Suworows, die des Guten in derselben Weise zu viel tat, wie die oberste Leitung preußischerseits (freilich ohne Verschulden unseres Günthers) zu wenig getan hatte, war nicht geeignet, dem Kampfe gegen Polen eine ihm fehlende Teilnahme zu wecken. Man schämte sich fast des Krieges, und die Tat des einzelnen litt unter dem Mißkredit, in dem das Ganze stand. Dies würde vollauf genügen, um das Vergessensein ruhmvoller Aktionen aus dem Jahr 1794 erklärlich zu machen, aber was recht eigentlich in diesem Sinne wirkte, war doch ein anderes noch. Und kaum ist es nötig, dieses andere zu nennen. Der Untergang des alten und das Wiedererstehen eines neuen Preußens waren Weltereignisse, die, nach Art einer Flut, die Marksteine einer unmittelbar voraufgegangenen kleinen Geschichtsepoche hinwegspülten. Es ist Aufgabe späterer Zeiten, solche in Triebsand begrabenen Denksteine wieder aufzurichten. Und dazu sollten diese Zeilen ein Versuch sein.

Günthers eigentlichste Bedeutung scheint übrigens nach dem übereinstimmenden Urteile seiner Zeitgenossen vor allem in seiner Persönlichkeit gelegen zu haben. Boyen preist ihn auf jeder Seite, und da junge Adjutanten gewöhnlich diejenigen sind, die ihrem alten General (und oft mit nur zu gutem Grund) am wenigsten Bewunderung entgegentragen, so sind wir wohl zu dem Schlusse berechtigt, daß in diesem Fall eine siegende Gewalt vorlag, die alles Bekritteln tot machte. Etwas Mysteriöses, das um und an ihm war, steigerte dabei sein Ansehen nicht wenig. Es hieß von ihm, daß er die drei Gelübde der Keuschheit, der Armut und des Gehorsams abgelegt habe. Und daß dies von jedem geglaubt wurde, zeigt am besten, wie sein Leben war. Es hieß, daß er nie ein Weib berührt habe "drum sei er so gewaltig von Körper".21 Das Gelübde der Armut hielt er nicht minder treu. Von seinem reichen Gehalt nahm er für seine Person nur 300 Taler; was von dem Übrigen nicht für die Offizierstafel und für Lohn und Bedienung daraufging, wurde den Armen gegeben. Die Tafel war reichlich besetzt, aber er selbst aß regelmäßig nur eine Soldatensuppe und ein einfaches Stück Fleisch. Als er einen jungen Offizier zum Nachbar flüstern hörte, daß der Alte sich seine frugale Kost sehr gut schmecken lasse, ward auch noch das Fleisch aus der Suppe getan. Denn wie er an Umsicht, Raschheit und verschlagener Tapferkeit ein Geistesverwandter des alten "Husarenvaters" auf Wustrau war, so war er es auch in Schlichtheit, Rechtschaffenheit und Unbestechlichkeit. Die Worte des Prinzen Heinrich, die Zieten so schön charakterisieren ("er verachte alle diejenigen, die sich auf Kosten unterdrückter Völker bereicherten"), passen ebenso auf Günther. Seine kurze Verwaltung Südpreußens war deshalb in mehr als einer Beziehung ein Segen für jene Landesteile. Seine Uneigennützigkeit erwarb ihm die Achtung von Freund und Feind, und selbst die polnische Bevölkerung näherte sich ihm und unterwarf sich in streitigen Fällen seiner Entscheidung. Von Suworow, den er öfter sah, wurde er in ausgezeichneter Weise empfangen. "Ich freue mich, heute einen wahren General kennenzulernen" waren die ersten Worte, womit der damals im Zenith seines Ruhmes stehende Praga-Erstürmer unsern General begrüßte, und als Günther mehrere Jahre später ein in Südpreußen zurückgebliebenes, völlig vergessenes russisches Magazin unaufgefordert an Suworow zurückliefern wollte, rief dieser verwundert aus: "Solch einen Glauben hab' ich in Israel nicht funden." Freilich, es war so unrussisch wie möglich.

An Gehorsam, an Diensttreue war ihm keiner gleich. Seine stete Klage war, daß der König schlecht bedient werde. Nach Natur und Überzeugung war er ein Mitglied jenes hohen Kriegerordens, der sich während der Regierungszeit des großen Königs gebildet hatte, und dessen erste und einzige Regel lautete "im Dienste des Vaterlandes zu leben und zu sterben". Das Opfer war Gebot, war Leidenschaft. Preußen über alles. Noch wenige Wochen vor seinem Hinscheiden, als ihm erzählt wurde, daß die Grenadierbataillone die alten Grenadiermützen wieder erhalten hätten, rief er aus: "Gott gebe, daß mit den alten Mützen auch der alte Geist der Gleimschen Grenadiere wieder da sein möge, dann werden sie und Preußen unüberwindlich sein." Der Tod ersparte ihm die bittre Erfahrung, daß der "alte Geist" unwiederbringlich verloren war.

Es war ihm in einem der Pflicht und dem Dienste gewidmeten Leben nicht vergönnt worden, die höchsten Aufgaben zu lösen, Aufgaben, Aufgaben, zu denen er, der Aussage aller derer nach, die ihm nahestanden, wohl befähigt gewesen wäre. Wenn ihm aber das Höchste zu tun auch versagt blieb, das Beste lebte nicht nur in in ihm, er betätigte sich auch darin.

Mög' es dem Vaterlande nie an Männern fehlen gleich ihm!

Quellenangaben:
Theodor Fontane
Wanderungen durch die Mark Brandenburg
Die Grafschaft Ruppin 1859 bis 1861
Wohlfeile Ausgabe von 1892

 

 


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Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Wieviel Euro Heizkosten könnte ich dann durch neue Fenster einsparen? Das neue Verfahren löste die bisherige Flachglasproduktion im Guss- oder Blasverfahren nahezu vollständig ab. Der Spiegel vertauscht allerdings die ihm zugewandte mit der ihm abgewandten Seite. Schon bald kam weltweit das meiste Flachglas aus Floatglasanlagen. Durchsichtiges Flachglas ist seither bedeutend billiger geworden und stellt heute ein vielseitig und großflächig in der Architektur eingesetztes Baumaterial dar, das Architekten einen großen Gestaltungsspielraum gibt und energiesparende Konstruktionen mit hoher Transparenz ermöglicht. Im Ergebnis entsteht im Kern eine Zug- und in der Oberfläche eine Druckspannung. In der Literatur wird eine Lebensdauer von 20 bis 30 Jahren genannt. In meiner Wohnung habe ich noch alte, große Fenster, die auch kein Standard-Maß haben. Da die geringen verbliebenen Zinnspuren auf einer Seite des Floatglases einigen speziellen Anwendungen aber entgegenstehen, hat sich z. Die Artikel wurden aber nicht kürzer oder weniger aktuell. Nach Südwesten bleibt es bei teils lockerer, teils geringer Bewölkung trocken. Die Prüfung findet in Form einer umfangreichen Projektarbeit statt. An der See und in höheren Lagen bleibt es stürmisch. Eine solche Prüfung wird immer an zwei Prüfkörpern durchgeführt. Die kleinen Dörfchen und Weiler sind sehr ruhig und verschlafen. B. Der Beschlag kann durch den Einsatz von hintergreifenden Verriegelungen, wie z. Auf der anderen Seite der Grenzschicht ist typischerweise Luft zu finden. B. für LCD/TFT-Displays das Overflow-Down-Draw- oder Fusion-Verfahren eine gewisse Bedeutung erhalten können. Neuverglasung und Reparaturverglasung von Fenstern und Türen, Floatglas, Isolierglas, Sicherheitsglas, Ornamentglas, Dratglas, Glasplatten und Spiegel nach Maß, Bohr- und Schleifarbeiten, Möbelglas. […]

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Rabenauer Grund, Schmalspurbahn und Rote Weißeritz.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Wanderung durch den Rabenauer Grund, Parkplatz Freital-Hainsberg, entlang der Sekundärbahn, über die Brücke der Roten Weißeritz, an der Wegsäule Coßmannsdorf vorbei in Richtung Somsdorf, zur Mittagmühle, dem Gasthaus zum Rabenauer Grund, Wasserfall, Johannalaube und Teufelsfelsen. Die Aussicht vom Eggersberge, den man von der Kirche aus in ungefähr zehn Minuten erreicht, ist bei heiterem Himmel geradezu entzückend. Kaum vermag man sich von hier oben zu trennen. Meilenweit kann das Auge von hier in das Land hinausschweifen. Man überblickt vom Eggersberge aus einen ansehnlichen und landschaftlich schönen Teil unseres Vaterlandes. Von Südosten her grüßen die blauumsäumten Berge der Sächsischen Schweiz, im Vordergrunde hebt sich malerisch die alte Bergveste Stolpen hervor. Nach Süden hin schweift der Blick hinaus zu dem langgestreckten Kamme des Erzgebirges. Auch überblickt man von hier aus das Städtchen Frauenstein mit seinem romantischen Schlosse. Nach Westen zu überschaut man zunächst im Vordergrunde die Stadt Radeberg, die weitausgedehnte Dresdner Heide und dahinter die Elbhöhen bei Dresden. Das Auge ein wenig nordwärts gewendet, überblickt man die Umgegend von Meißen, das Schloß Moritzburg mit seinen Zinnen und die Türme von Großenhain. Bei ganz heiterem Wetter und bei klarer Luft kann man sogar den Kolmberg bei Oschatz deutlich erkennen, der aus weiter, weiter Ferne grüßend herüberwinkt. Nach Norden hin schweift das Auge auf die waldreiche Umgebung von Königsbrück. Rechts davon erhebt sich, sehr deutlich hervortretend, der zweigipflige Keulen- oder Augustusberg, den man vom Eggersberge aus in anderthalbstündiger Wanderung bequem erreichen kann. Östlich treten die Höhen um Pulsnitz, Kamenz, Elstra und Bischofswerda hervor und gewähren einen reizenden Anblick, besonders Abends, wenn die Sonne zum Untergange sich neigt. Am 11. April 1876 wandte sich das Dippoldiswalder Eisenbahnkomitee erneut an den sächsischen Landtag. In einer Petition wurde der Bau einer Bahn von Dresden nach Schmiedeberg auf Staatskosten gefordert. Letztlich begannen im Dezember 1878 die Vermessungsarbeiten für eine normalspurige Secundärbahn von Hainsberg nach Schmiedeberg. Der Bau einer normalspurigen Bahn durch den Rabenauer Grund erwies sich wegen der Enge des Tales als unmöglich. Erörtert wurden deshalb Trassierungsvarianten von Niedersedlitz durch das Lockwitztal über Kreischa und Reinhardtsgrimma nach Dippoldiswalde. Nachteilig wäre hier die Notwendigkeit einer maximalen Neigung von 25 Promille gewesen, im Rabenauer Grund reichten 17 Promille aus. Angesichts dessen wurde wie bei der zur gleichen Zeit geplanten Strecke WilkauKirchberg für eine schmalspurige Ausführung der Strecke festgelegt. Mit dieser Entscheidung betraten die Kgl. Sächsischen Staatseisenbahnen absolutes technisches Neuland, da es bislang mit der Bröltalbahn nur eine einzige dem öffentlichen Verkehr dienende Schmalspurbahn in Deutschland gab. […]

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Baulöwen Fachhandel und Montagebetrieb.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Fenster - Rolläden - Vordächer - Tore - Türen - Treppen - Wintergärten - Klapp- und Schiebeläden. Firma Baulöwen Inhaber: Uwe Richter, Zum Gewerbepark 5, 01737 Kleinopitz, Telefon: 035203 31750 Fax: 035203 31752 Funk: 0172 3535075 […]

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Handelssignale mit passenden Handelsstrategien nach Jeff Coopers Hit and Run Strategie.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Jeff Coopers erprobte Handelsmethoden prüfen ob der Wert sich in einem Aufwärtstrend oder Abwärtstrend befindet oder sich innerhalb einer Tradingrange befindet. Zeichnen der Trendlinien, Unterstützungszonen oder Widerstandszonen. Starke Handelssignale die bestehende Trends unterstützen, sind 180s, boomers, reversal new highs. Innerhalb eines Trends, aber immer nur gegen den Trend, wird das Signal gilligans island gehandelt. Lizards day ist ein reines Trendwendesignal. […]

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Räucherfisch, Filets und Frischfisch von Fisch Zschornak in Dresden - täglich frischer See- und Süßwasserfisch.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Forellen, Heringe, Kabeljau, Katfisch, Lachs, Lachsforellen, Rotbarsch, Schellfisch, Scholle, Schwarzer Heilbutt, Seelachs, Seeteufel, Seezungenfilet, Wolfsbarsch, Karpfen in der Saison. Butterfisch, Bücklinge rund, Bücklingsfilet, Bücklingsrollmops, Flundern, Forellenfilets, Heilbutt, Lachsheringe, Lachslocken, Makrelen, Makrelenfilet, Makrelenfilet, gemischt Natur, Makrelenrollmops, Rotbarsch, Räucheraal, Räucherlachs, Schillerlocken, Sprotten, Stremellachsfilet. Blaulengfilet, Dorschfilet, Heilbuttfilet, Heringslappen, Kabeljaufilet, Katfischfilet, Lachsfilet, Lachsforellenfilet, Rotbarschfilet, Schellfischfilet, Schollenfilet, Schollenfilet paniert und unpaniert, Schwertfischfilet, Seelachsfilet, Thunfischfilet, Welsfilet, Zanderfilet. Täglich frischer See- und Süßwasserfisch von Fisch Zschornak in Dresden. […]

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Sporthalle Oelsa - SFH Ingenieure.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Sanierung Sporthalle Oelsa, Bauherr: Stadt Rabenau; Auftraggeber: Ingenieurbüro Fischer Freital; Baustelle: Sporthalle Oelsa; Possendorfer Straße 1; 01734 Oelsa Gewerke: Elektrotechnik; Leistungsinhalt: Planung und Bauüberwachung - Sporthalle Oelsa - vor Ort Recherche - Lichtberechnung Notbeleuchtung Turnhalle - Flur mit Sicherheitsbeleuchtung - Lichtberechnung Kegelbahn […]

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