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Brot Nur Gegen Waffen Und Munition Verkaufen

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Durchs wilde Kurdistan Erstes Kapitel BB

Chosch geldin-sen, effendi sei willkommen, Herr! antwortete Ali. Welcher Wunsch führt dich zu mir? Der Wunsch meiner Krieger, welche kein Brot zu essen haben. Das war ohne alle Einleitung gesprochen. Ali lächelte leise. Ich mußte das erwarten. Aber hast du dir gemerkt, daß ich Brot nur gegen Waffen verkaufe? So sagtest du; aber du wirst dennoch Geld nehmen! Was der Bey der Dschesidi sagt, das weiß er auch zu halten. Du brauchst Speise, und ich brauche Waffen und Munition. Wir tauschen, und so ist uns beiden dann geholfen. Du vergissest, daß ich die Waffen und die Munition selbst brauche! Und du vergissest, daß ich des Brotes selbst bedarf! Es sind viele tausend Dschesidi bei mir versammelt; sie alle wollen essen und trinken. Und wozu brauchst du die Waffen? Sind wir nicht Freunde? Doch nur bis zum Schlusse des Waffenstillstandes! Wohl auch noch länger. Emir, ich bitte dich, ihm den Brief des Gouverneur einmal vorzulesen! Ist ein Brief von ihm angekommen? fragte der Oberstlieutenant schnell. Ja. Ich sandte einen Boten, welcher jetzt zurückgekommen ist. Lies, Emir! Ich las das Schreiben, welches ich noch bei mir hatte, vor. Ich glaubte, in der Miene des Kaimakam eine Enttäuschung zu bemerken. So wird also Friede zwischen uns werden! meinte er. Ja, antwortete der Bey. Und bis dahin wirst du dich freundlich zu uns verhalten, wie dir der Mutessarif noch besonders gebietet. Besonders? Er hat einen Brief beigelegt, den ich dir geben soll. Einen Brief? Mir? rief der Offizier. Wo ist er? Der Emir hat ihn. Laß ihn dir geben! Schon stand ich im Begriff, ihm das Schreiben hinzureichen; aber die Hast, mit welcher er danach langte, machte mich denn doch stutzig. Erlaube, daß ich ihn dir vorlese! Ich las, aber nur bis zu der letzten Bemerkung, welche meinen Verdacht so sehr erregt hatte. Doch da fragte er: Ist dies alles? Steht weiter nichts da? Noch zwei Zeilen. Höre sie! Ich las nun bis zu Ende und hielt dabei den Blick halb auf ihn gerichtet. Nur einen kurzen Moment lang öffneten sich seine Augen weiter als gewöhnlich, aber ich wußte nun sicher, daß dieser Satz irgend eine uns unbekannte Bedeutung habe. Dieser Brief gehört mir. Zeige ihn her! Bei diesen Worten griff er so schnell zu, daß ich kaum Zeit behielt, meine Hand mit dem Papiere zurückzuziehen. Warum so eilig, Kaimakam? fragte ich, ihn voll ansehend. Haben diese Zeilen etwas so sehr Wichtiges zu bedeuten, daß du deine ganze Selbstbeherrschung verlierst? Nichts, gar nichts haben sie zu bedeuten; aber dieses Schreiben ist doch mein! Der Mutessarif hat es dem Bey gesandt, und auf diesen allein kommt es an, ob er es dir geben oder dich nur mit dem Inhalte bekannt machen will. Er hat es dir ja bereits gesagt, daß ich den Brief erhalten soll! Da dieses Papier dir so wichtig zu sein scheint, trotzdem du seinen Inhalt bereits kennst, so wird er mir erlauben, es zuvor einmal genau zu betrachten. Mein Verdacht hatte sich noch mehr befestigt. Anstatt gehoben zu werden, war er bereits zu einer bestimmten Vermutung geworden. Ich hielt das Papier mit seiner Fläche senkrecht zwischen das Auge und die Sonne; ich konnte nichts Auffälliges bemerken. Ich befühlte und beroch es, aber ohne Erfolg. Nun hielt ich es wagrecht so, daß ich die darauf fallenden Sonnenstrahlen mit dem Auge auffing, und da endlich zeigten sich mir mehrere, allerdings nur einem sehr scharfen Blicke bemerkbare Stellen, welche zwar mit der Farbe des Papiers beinahe verschwammen, aber dennoch die Gestalt von Schriftzeichen zu haben schienen. Du wirst das Papier nicht bekommen! sagte ich zum Kaimakam. Warum nicht? Weil es eine geheime Schrift enthält, welche ich untersuchen werde. Er verfärbte sich. Du irrst, Effendi! Ich sehe es genau! Und um ihn zu versuchen, fügte ich hinzu: Diese geheime Schrift wird zu lesen sein, wenn ich das Papier in das Wasser halte. Thue es! antwortete er mit einer sichtbaren Genugthuung. Du hast dich durch die Ruhe deiner Worte verraten, Kaimakam. Ich werde das Papier nun nicht in das Wasser, sondern über das Feuer halten. Ich hatte es getroffen; das erkannte ich an dem nicht ganz unterdrückten Erschrecken, welches sein zu offenes Gesicht überflog. Du wirst den Brief ja dabei verbrennen und zerstören! mahnte er. Trage keine Sorge! Ein Effendi aus dem Abendlande weiß mit solchen Dingen recht wohl umzugehen. Der Bey war ganz erstaunt. Glaubst du wirklich, daß dieser Brief eine verborgene Schrift enthält? Laß ein Feuer anmachen, so werde ich es dir beweisen! Noch war Pali zugegen. Auf einen Wink Alis suchte er dürre Aeste zusammen und steckte sie in Brand. Ich kauerte mich nieder und hielt das Papier vorsichtig über die Flammen. Da that der Kaimakam einen schnellen Sprung auf mich zu und suchte es mir zu entreißen.

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Reise News + Infos

Ein heilig Becher.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Er trug viel gülden Gerät auf dem Haupt; Das war aus dem Tempel Jehovas geraubt. Und der König ergriff mit frevler Hand Einen heiligen Becher, gefüllt bis am Rand. Und er leert ihn hastig bis auf den Grund, Und rufet laut mit schäumendem Mund: Der Schatten dieser ersten Schmerzen und Enttäuschungen fiel über ihr ganzes Leben. Denn diese märtyrliche Spezialität hatte er einmal erwählt. Nun klopften sie, rufen, so laut sie wollen, kein Meister antwortete. Fides jedoch erhob sich hastig, von Rot übergossen, und wollte entfliehen. Zum Teufel auch, welche Nerven können die Folter der Ungewißheit noch länger ertragen! Das Barometer sank, das Thermometer tat's ihm nach. Johannes ging aber immer zu in seinem Schrecken und schaute unverwandt auf die Erscheinung. Dieser war jetzt wirklich von innen heraus ein Märtyrer; denn je ärger er getäuscht wurde, desto weniger konnte er von seinem Bemühen lassen, und es dünkte ihn, als ob seine eigene Seligkeit gerade von der Besserung dieser einen Person abhänge. Natalie Fedorowna faltete die Hände und ließ den Kopf sinken. Sie wird in fernes Land verkauft, auf einem Turm eingeschlossen trauert sie um ihren Gespielen. Er war jetzt bereits ein Totschläger, Kirchenräuber und Dieb; allein lieber hätt er sich eine Hand abgehauen, als den geringsten Teil seines Rufes als Wüstling aufgegeben, und wenn dies alles ihm endlich in seinem Herzen schwer und schwerer zu tragen war, so bestrebte er sich um so eifriger, vor der Welt die schlimme Außenseite mit frivolen Worten aufrechtzuhalten. Indes stand der Urheber der Verwirrung noch immer unbeweglich vor dem Podium. Otho aber überhastete alles; er hatte spanischgallische Truppen, dazu neu in Italien ausgehobene Rekruten. eine Aufforderung an die Waldenser von Metz, ihre in der Volkssprache verfaßten Schriften auszuliefern. Im Jahre 1248 hören wir von einer ketzerischsozialen Demonstration in der Höhe von Schwäbisch-Hall, die jedoch unbehelligt blieb. Der scharfe Contrast zwischen barbarischer und hellenischer Poesie existirte nicht für ihn; er versuchte seine barbarischen Stoffe so gut es ging, zu hellenisiren. Wie sieht man durch die Erzählung die ganze naivburleske Scene vor sich! […]

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Geisterschaaren.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Und soll ich, Faustus, glauben, was Euer Mund mir sagt, Und ist an Euch die Bitte nicht allzukühn gewagt, So lasset mir ein Probstück von Euerm Zauber schn! So Jener - Faustus neigt sich, und spricht: Das soll geschehn. Bald tost ein dumpfes Brausen hoch überm Rosenthal, Und Geisterschaaren nahen in ungeheurer Zahl, Ein ferner Hornklang tönet mit tiefem Klagelaut, Verwundert und erschüttert steht der Prälat und schaut. Nachdem man fünfzig Jahre hindurch nach dem Beispiel Frau von Staëls in Deutschland nichts anderes als das gutmüthige Idyllenland gesehen hatte, in welchem weissgekleidete, blonde Pfarrerstöchter Klopstock und Schiller mit bleichen und linkischen Kandidaten lasen, fing man auf einmal an, in den jungen Mädchen Deutschlands schlaue und doch grobe Speculantinnen in reichen Ehen zu sehen und die Männer als Spione aus Lust zum Handwerk und als Raubmörder aus Ueberzeugung aufzufassen. Was den Aberglauben an die Spionage betrifft, die ja die Niederlagen erklären und entschuldigen sollte, scheint das französische Volk, ja sogar die gute Gesellschaft in Frankreich sich noch nicht nach den Zeiten des Krieges erholt zu haben. Man bildet sich in vollem Ernste ein, dass Bismarck äusserst neugierig gewesen zu erfahren, was sich Herr Durand und Frau Duval in einer Abendgesellschaft sagten; man glaubt, dass er preussische Generalstabsofficiere, die sich willig dazu hergaben, für Lakaien ausgab und in guten Häusern Dienst verschaffte; man meint, wie ich 1879 in Paris es von vorzüglichen Gelehrten hörte, dass der hochbegabte deutsche Schriftsteller Karl Hillebrand, der ohne Vergleich kenntnissreichste Beobachter Frankreichs ausserhalb Frankreichs, Späherdienste in den Salons von Paris geleistet habe. Schauspiele, wie Dora von Sardou oder wie La femme de Claude von Dumas oder Romane wie La grande Iza, in dem man Briefe mit dem Poststempel Varzin in den Schubladen eines leichtfertigen Frauenzimmers findet, endlich der Prozess gegen Frau Kaulla und die übrigen verwandten Prozesse zeigen, dass der Schaden, den Frankreich durch die Demüthigungen an seinem Gehirn litt, noch nicht geheilt worden ist. […]

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Am Bach.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Sitzt ein Vöglein unter meinem Dach, es singt, Wenn ich Morgens noch so früh erwach', es singt, Und am Abend, wenn die Blumen alle Sich zum Schlummer legten müd am Bach, es singt. Wenn es still wird, glaub' ich's noch zu hören, Weil mein Leid und all mein Ach es singt. Quelle: Vermischte Gedichte Ausgewählte Gedichte - Hermann von Lingg - 1905 www.zeno.org Zenodot Verlagsgesellschaft mbH Doch wurde er bleich und schmal dabei und fing an, herumzuschleichen wie ein Schatten an der Wand, aber immer mit lachendem Munde. Man muß an alles denken, und man denkt an alles. Er war jetzt bereits ein Totschläger, Kirchenräuber und Dieb; allein lieber hätt er sich eine Hand abgehauen als den geringsten Teil seines Rufes als Wüstling aufgegeben, und wenn dies alles ihm endlich in seinem Herzen schwer und schwerer zu tragen war, so bestrebte er sich um so eifriger, vor der Welt die schlimme Außenseite mit frivolen Worten aufrechtzuhalten. Ich hatte um jene Zeit einen jungen Russen kennen gelernt und mich ihm angeschlossen. Da ahnet ihnen nichts Gutes; sie sprengen die Türe mit Gewalt auf. Sie malte ihr eigen Bild mit weißer Bleifarbe ins Angesicht der Menschen hinein. Weiter als sonst zogen jetzt der Wurzelpeter und sein ziemlich erwachsener Sohn ins Unterland. Wehrlos, waffenlos, wie er war, stürzte er aufs Forum. Der Pfad war hier neben dem Bache so schmal, daß nicht zwei aneinander vorbeigehen konnten. Denn diese märtyrliche Spezialität hatte er einmal erwählt. Nun klopften sie, nun donnern sie an die Türe, es rührt und regt sich nichts! Dieser war jetzt wirklich von innen heraus ein Märtyrer; denn je ärger er getäuscht wurde, desto weniger konnte er von seinem Bemühen lassen, und es dünkte ihn, als ob seine eigene Seligkeit gerade von der Besserung dieser einen Person abhange. Unzählbare Schlöte ragten empor, bleich leuchtend von einem unsichtbaren Licht. Plötzlich beginnt Deborah, sich ganz langsam, mit schleichenden Fingern, die Haare zu raufen. Die Bahn, die auf einem langen Viadukte über Gumpendorf emporführte, gelangte zu einer Biegung und weit hingedehnt, im graublauen Dämmerlicht, lag die Stadt vor Arn. […]

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Als die Gefangennahme seines Herrn.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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zu Nab's Ohren drang, verließ er ohne Zaudern Massachusetts, kam vor Richmond an und gelangte durch List und Verschlagenheit, und zwanzig Mal in Gefahr den Kopf dabei einzubüßen, in die belagerte Stadt Die Freude Cyrus Smith's, seinen getreuen Diener wieder zu sehen, und die Nab's, seinen Herrn wieder zu finden, spottet jeder Beschreibung. Cyrus Smith und Gedeon Spilett, welche sich gar nicht oder höchstens dem Namen nach kannten, schleppte man Beide nach Richmond. Der Ingenieur genas bald von seiner Verwundung und machte während seiner Reconvalescenz die Bekanntschaft des Reporters. Die beiden Männer gefielen sich und lernten bald einander schätzen. In kurzer Zeit gipfelte ihr gemeinsames Leben nur noch in dem einen Zwecke, zu fliehen, sich der Armee Grants wieder anzuschließen und auf's Neue für die Untheilbarkeit des Vaterlandes zu kämpfen. Er entsteht auch daraus, daß man die Schwächen anderer sieht. In klugen Menschen verschwindet er allerdings rasch durch wahre Erkenntnis. Pflanze im Garten deines Herzens die Lilie der Liebe, die Rose der Reinheit, die Champaka des Mutes, die Mandara der Bescheidenheit und die Königin der Nacht des Mitgefühls. So wie der Pullover den Körper wärmt, wenn es kalt ist, und Wohlbefinden schenkt, so schützt das Wissen über Atman, das Selbst, vor der äußerlichen Dürre von Sorgen, Ängsten, Leiden, etc. und spendet den Segen ewigen Friedens, unendlicher Freude und unsterblicher Wonne. Diese Ängste werden dich schocken! Davor fürchten sich, o Mutter, rühren so viele Ruinen der Welt und der Seelen, so viele Schmerzen, so viele Ängste von Vätern und Müttern, von Ehegatten, Brüdern und unschuldigen Kindern; dich rühren so viele in der Blüte der Jahre dahingeraffte Menschenleben, so viele gemarterte und sterbende Menschen, so viele Seelen, die in Gefahr sind, ewig verlorenzugehen. […]

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Wir hörten zwischen den todbringenden Zähnen des Tieres die Knochen zermalmen.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Der Kurde stieß einen Ruf aus und ließ den Dolch sinken. Prompt riß ihn der Köter zu Boden und packte ihn an der Gurgel. Einige wenige Dutzend Waffen richteten sich auf das couragierte Viech. *) Hal = Onkel von mütterlicher, Am = Onkel von väterlicher Seite. Die Zusammenziehung dieser beiden Worte bedeutet Beschützer. Katera Chodeh! rief ich. Um Gottes willen die Gewehre fort, widrigenfalls erwürgt er ihn! Eine Kugel, selbige den Köter sicher nicht augenblicklich tötete, wäre der Tod des Kurden gewesen. Die Krieger sahen das ein, und da kein Aas von ihnen seines Schusses in Gänze sicher sein konnte, so senkten sie die Flinten. Rufe den Köter weg! gebot mir einer. Jene Bestie war es, die meinen Anwohner tötete! rief eine alternative Stimme. Dieselbe gehörte dem Nezanum an, der hinter einem Busch heraustrat. Er hatte die intelligente Aufmerksamkeit gebraucht, sich bis zur Stunde in weidlicher Entfernung zu halten. Du hast recht, Nezanum, antwortete ich. Nicht zuletzt er wird auch das Genick dieses Mannes entfleischen, Ja, er selbst half löschen u. gab vom Himmel einen gnädigen Regen. Und so ward die Flamme gedämpft, das Herz des Schlosses erhalten, u. obwohl in der Stadt einige verwundet u. getötet, desgleichen vom Feuer ergriffen u. vom Rauche erstickt worden waren, so ist doch auf dem Schlosse keiner Person Leid widerfahren. Was war es aber für ein schrecklicher Anblick, da der Feind sich unsichtbar gemacht u. die verarmten Leute vom Schlosse u. von den Feldern auf den Brandstätten zusammenkamen! Nichts war jammernswerter, als der Anblick so vieler Leichen u. der Verlust an Eltern, Ehegatten u. allernächsten Freunden. Unzählige Thränen flossen aus den Augen aller, u. wer noch des andern Tages sich auf den Gassen umsehen wollte, konnte mit unbedeckten Füßen auf dem erhitzten Pflaster nicht fortkommen. […]

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Auge im Glanz .

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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In diesen Tagen allen Ängste fern, seh ich mich um zum Abendstern, der schillernd wichtig wie eine weiße Wasserrose, euphorisch wie ein Weissager, am milchigen Himmelszelt erscheint. Wölkchen schwimmen goldfischgleich; Das graue Samenkorn gruselt; natürlich blitzt es auf im windgewellten Weiher; erwachte Wasserspatzen zirpen zufrieden und sabbeln im neuartig durchhauchten, wellenden Rohr; zumal aus thauversilberten Stielen steigt die Alaudidae, das Auge im Funkeln, himmelwärts mit freudestrahlendem Tirili. (Klausner ebenso wie Parteifreund seitens Wille Hauptstadt von Deutschland Positive und negative Ängste durch Feuer an verschiedenen Orten der Stadt angelegt. Binnen einer Viertelstunde stand alles in voller Glut. Wo Feuer ist, da ist auch Wind; der erhub sich sehr stark u. trieb von der Kirche übers Schloß. Da fing auch der Siebenspitzige Turm mit an, u. das Feuer drang aus demselben in den Lederboden, wo Holz und brennende Materie genug war. In drei Stunden war alles getan. Von allen kurfürstlichen Gebäuden unter der Schösserei u. im Hahnewalde, die nach Beschaffenheit derselben Zeit schön waren, wurden Aschehaufen. Von der Stadt aber, in- u. außerhalb der Ringmauer, blieb nichts übrig, als das Crucifix auf dem Kirchhofe, so Gott auch diesmal erhalten, ferner des Wildpretwärters Haus am Kurfürstlichen Tiergarten, die kleine Begräbniskirche u. dazu noch eine niedrige Hütte am Altstädter Wege. Der Feind, welcher gute Beute gemacht u. unter anderem 186 Stück Pferde u. Vieh mitgenommen, sahe von ferne zu u. dachte, das ganze Schloß würde daraufgehen u. die Leute in demselben entweder verderben oder herausfallen müssen. Aber was die Gottlosen gerne wollten, ist verdorben und verloren. Das Gebet derer, die im freien Felde herumgejagt, in Sträuchern beschädigt u. ausgeplündert oder sonst in Ängsten waren, drang durch die Wolken zum himmlischen Vater. Gott erhörte das Seufzen u. Weinen derer, die in der Burgkapelle auf den Knieen lagen u. die Hände emporhoben. Er ließ wohlgeraten die Arbeit der munteren Weiber, die aus dem tiefen Brunnen (denn das Röhrwasser der künstlichen Wasserleitung hatten die Feinde zerstört und abgeschnitten) Wasser zum Löschen trugen, u. der Männer, die Wasser ins Feuer gossen. […]

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Intermezzo.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Dein Bildnis wunderselig Hab ich im Herzensgrund, Das sieht so frisch und fröhlich Mich an zu jeder Stund. Mein Herz still in sich singet Ein altes, schönes Lied, Das in die Luft sich schwinget Und zu dir eilig zieht. Quelle: Joseph Freiherr von Eichendorff. Gedichte 1841 www.zeno.org Heirate mich aus dem ersten Rammstein-Album Herzeleid war das erste Stück, dem von den Medien totalitäre Parolen nachgesagt wurden. Die Hei-Rufe der Gitarristen Kruspe und Landers wurden fälschlicherweise als Heil-Rufe gedeutet. Mittlerweile gebraucht Lindemann pseudototalitäre Parolen wie in den Texten zu Mein Land, Rammlied, Führe mich und Links 2 3 4 als provokatives Stilmittel. Ich will, Haifisch und Waidmanns Heil sind diesem Motiv ebenfalls zuzurechnen, jedoch in abgeschwächter Form. Oftmals wird diesen Texten der provokativfaschistische Unterton erst durch die Interpretation akustisch wie optisch gegeben. Der slowenische Philosoph Slavoj iek sagte hierzu: So wie Charlie Chaplin in Der große Diktator Hitler zwischen Gebrabbel nur Apfelstrudel und Wiener Schnitzel sagen lässt, so sabotiert Rammstein auf obszöne Weise die faschistische Utopie. Dort aber, wo im Schaum der Strudelreichen WellenDie Salz-Mine unweit Bevieux. Die Wut des trüben Stroms gestürzte Wälder wälzt,Der dabei fließende Waldstrom. Rinnt der Gebürge Gruft mit unterirdschen Quellen, Wovon der scharfe Schweiß das Salz der Felsen schmelzt. Des Berges hohler Bauch, gewölbt mit Alabaster, Schließt zwar dies kleine Meer in tiefe Schachten ein; Allein sein ätzend Naß zermalmt das Marmor-Pflaster, Dringt durch der Klippen Fug und eilt, gebraucht zu sein; Die Würze der Natur, der Länder reichster Segen Beut selbst dem Volk sich an und strömet uns entgegen. […]

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Wanderung Gebergrund - Gaustritz Nickern Rippien.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Von Florenz an der Elbe gelangt man rasch ins Bündnis 90/Die Grünen, besonders bei sommerlich enormen Luftwärme rentiert sich ein Trip in deine mickrigen Dresden umgebenden kinder Täler, wo oft ein geringer Bach durch den Wald plätschert. Ebenso wie aufgrund der Tatsache den Gebergrund der sich zwischen Goppeln, Babisnau und Possendorf ist. Der Oberlauf des Geberbachs fließt in nordöstlicher Richtung an Rippien, Golberode und Goppeln vorbei, unterhalb der verfallenen Gebergrundmühle wird der Geberbach im großen Teich aufgestaut wird. Die folgende Staudamm Kauscha dient dem Hochwasserschutz und wurde 1985 fertig. Weil der eher kleine Geberbach bei Dauerregen gefährlich anschwellen kann, wurde das Hochwasserrückhaltebecken erbaut. In Nickern entsteht der Bach in den städtischen Raum Dresdens ein. Im Stadtteil Prohlis wird er überirdisch im Prohliser Landgraben geführt, anschließend in der Kategorie der Mügelner Straße in Reick und der Straße Moränenende in Dobritz im unterirdischen Videochannel. Nahe der Kiesgrube Leuben vereinigt er sich abermals oberirdisch mit einem Abzweig des Lockwitzbachs, dem Niedersedlitzer Flutgraben und mündet bei Tolkewitz in deine Elbe. Vorweg vor 4000 Altersjahren befand sich im Bereich der B 170 eine Besiedlung, im Jahr 1311 erfolgte die allererste aktenmäßige Nennung als Panewycz als slawische Niederlassung. Bald erzielten wir die ersten Häuser des Dorfes Kauscha, welches erst seit 1999 zu Elbflorenz gehört. Bannewitz zählt Beginn des 20. Jahrhunderts zur Amtshauptmannschaft Elbflorenz, Possendorf andererseits zur Amtshauptmannschaft Dipps. 1952 sein die dereinst noch selbständigen Gemeindeteile dem nagelneuen Kreis Freital zugeschlagen. Nach der Begebenheit des Landkreises Freital mit dem Stadtkreis Stadt wird Bannewitz 1994 Teil des nagelneuen Weißeritzkreises. Über den Speichersee spannt sich eine hohe Zahnbrücke der Bundesfernstraße A17. 1999 vereinen die Gemeinden Possendorf und Bannewitz; wobei der Bannewitzer Bezirk Kauscha nach Dresden eingemeindet wird. Im August 2008 geht Bannewitz mit dem Weißeritzkreis in den neugebildeten Kreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge über. […]

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