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Brot Nur Gegen Waffen Und Munition Verkaufen

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Durchs wilde Kurdistan Erstes Kapitel BB

Chosch geldin-sen, effendi sei willkommen, Herr! antwortete Ali. Welcher Wunsch führt dich zu mir? Der Wunsch meiner Krieger, welche kein Brot zu essen haben. Das war ohne alle Einleitung gesprochen. Ali lächelte leise. Ich mußte das erwarten. Aber hast du dir gemerkt, daß ich Brot nur gegen Waffen verkaufe? So sagtest du; aber du wirst dennoch Geld nehmen! Was der Bey der Dschesidi sagt, das weiß er auch zu halten. Du brauchst Speise, und ich brauche Waffen und Munition. Wir tauschen, und so ist uns beiden dann geholfen. Du vergissest, daß ich die Waffen und die Munition selbst brauche! Und du vergissest, daß ich des Brotes selbst bedarf! Es sind viele tausend Dschesidi bei mir versammelt; sie alle wollen essen und trinken. Und wozu brauchst du die Waffen? Sind wir nicht Freunde? Doch nur bis zum Schlusse des Waffenstillstandes! Wohl auch noch länger. Emir, ich bitte dich, ihm den Brief des Gouverneur einmal vorzulesen! Ist ein Brief von ihm angekommen? fragte der Oberstlieutenant schnell. Ja. Ich sandte einen Boten, welcher jetzt zurückgekommen ist. Lies, Emir! Ich las das Schreiben, welches ich noch bei mir hatte, vor. Ich glaubte, in der Miene des Kaimakam eine Enttäuschung zu bemerken. So wird also Friede zwischen uns werden! meinte er. Ja, antwortete der Bey. Und bis dahin wirst du dich freundlich zu uns verhalten, wie dir der Mutessarif noch besonders gebietet. Besonders? Er hat einen Brief beigelegt, den ich dir geben soll. Einen Brief? Mir? rief der Offizier. Wo ist er? Der Emir hat ihn. Laß ihn dir geben! Schon stand ich im Begriff, ihm das Schreiben hinzureichen; aber die Hast, mit welcher er danach langte, machte mich denn doch stutzig. Erlaube, daß ich ihn dir vorlese! Ich las, aber nur bis zu der letzten Bemerkung, welche meinen Verdacht so sehr erregt hatte. Doch da fragte er: Ist dies alles? Steht weiter nichts da? Noch zwei Zeilen. Höre sie! Ich las nun bis zu Ende und hielt dabei den Blick halb auf ihn gerichtet. Nur einen kurzen Moment lang öffneten sich seine Augen weiter als gewöhnlich, aber ich wußte nun sicher, daß dieser Satz irgend eine uns unbekannte Bedeutung habe. Dieser Brief gehört mir. Zeige ihn her! Bei diesen Worten griff er so schnell zu, daß ich kaum Zeit behielt, meine Hand mit dem Papiere zurückzuziehen. Warum so eilig, Kaimakam? fragte ich, ihn voll ansehend. Haben diese Zeilen etwas so sehr Wichtiges zu bedeuten, daß du deine ganze Selbstbeherrschung verlierst? Nichts, gar nichts haben sie zu bedeuten; aber dieses Schreiben ist doch mein! Der Mutessarif hat es dem Bey gesandt, und auf diesen allein kommt es an, ob er es dir geben oder dich nur mit dem Inhalte bekannt machen will. Er hat es dir ja bereits gesagt, daß ich den Brief erhalten soll! Da dieses Papier dir so wichtig zu sein scheint, trotzdem du seinen Inhalt bereits kennst, so wird er mir erlauben, es zuvor einmal genau zu betrachten. Mein Verdacht hatte sich noch mehr befestigt. Anstatt gehoben zu werden, war er bereits zu einer bestimmten Vermutung geworden. Ich hielt das Papier mit seiner Fläche senkrecht zwischen das Auge und die Sonne; ich konnte nichts Auffälliges bemerken. Ich befühlte und beroch es, aber ohne Erfolg. Nun hielt ich es wagrecht so, daß ich die darauf fallenden Sonnenstrahlen mit dem Auge auffing, und da endlich zeigten sich mir mehrere, allerdings nur einem sehr scharfen Blicke bemerkbare Stellen, welche zwar mit der Farbe des Papiers beinahe verschwammen, aber dennoch die Gestalt von Schriftzeichen zu haben schienen. Du wirst das Papier nicht bekommen! sagte ich zum Kaimakam. Warum nicht? Weil es eine geheime Schrift enthält, welche ich untersuchen werde. Er verfärbte sich. Du irrst, Effendi! Ich sehe es genau! Und um ihn zu versuchen, fügte ich hinzu: Diese geheime Schrift wird zu lesen sein, wenn ich das Papier in das Wasser halte. Thue es! antwortete er mit einer sichtbaren Genugthuung. Du hast dich durch die Ruhe deiner Worte verraten, Kaimakam. Ich werde das Papier nun nicht in das Wasser, sondern über das Feuer halten. Ich hatte es getroffen; das erkannte ich an dem nicht ganz unterdrückten Erschrecken, welches sein zu offenes Gesicht überflog. Du wirst den Brief ja dabei verbrennen und zerstören! mahnte er. Trage keine Sorge! Ein Effendi aus dem Abendlande weiß mit solchen Dingen recht wohl umzugehen. Der Bey war ganz erstaunt. Glaubst du wirklich, daß dieser Brief eine verborgene Schrift enthält? Laß ein Feuer anmachen, so werde ich es dir beweisen! Noch war Pali zugegen. Auf einen Wink Alis suchte er dürre Aeste zusammen und steckte sie in Brand. Ich kauerte mich nieder und hielt das Papier vorsichtig über die Flammen. Da that der Kaimakam einen schnellen Sprung auf mich zu und suchte es mir zu entreißen.

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Reise News + Infos

Deine Kinder.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Lebwohl, lebwohl! Deine Kinder behalten dich lieb. Sieh, drüben das Häuschen, Das oft du belächelt, Grüßt dich wehmütig Mit glühender Fensterscheibe ... xx […]

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Wolken ziehen weiter.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Find ich's wieder jetzt voll Bangen: Werd ich wunderbar gerührt, Denn so lang ist das vergangen, Was mich zu dem Lied verführt. Diese Wolken ziehen weiter, Alle Vögel sind erweckt, Und die Gegend glänzet heiter, Weit und fröhlich aufgedeckt. […]

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Glanz und Geflitter.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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In einen kristallenen Wasserpalast Ist plötzlich gezaubert der Ritter. Er staunt, und die Augen erblinden ihm fast Vor alle dem Glanz und Geflitter. Doch hält ihn die Nixe umarmet gar traut, Der Ritter ist Bräut'gam, die Nixe ist Braut, Ihre Jungfraun spielen die Zither. Sie spielen und singen, und singen so schön, Und heben zum Tanze die Füße; Dem Ritter, dem wollen die Sinne vergehn, Und fester umschließt er die Süße – Da löschen auf einmal die Lichter aus, Der Ritter sitzt wieder ganz einsam zu Haus, In dem düstern Poetenstübchen. Quelle: Heinrich Heine Buch der Lieder Lyrisches Intermezzo Junge Leiden - 1817-1821 Buch der Lieder Hamburg 1827 www.zeno.org […]

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Dem Wassermangel erlegen, vor Hunger sterben.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Trotzdem finde ich das eigentlich sehr natürlich! Wenn Wilde denselben Geschmack wie gesittete Europäer hätten - wo bliebe der Unterschied? Es mag hier ganz honette Leute geben, die sich nicht bitten lassen würden, das rohe Beefsteak des Schotten und ihn selber noch obendrein zu verzehren. Nach dieser sehr verständigen Betrachtung errichtete Joe seine Scheiterhaufen für die Nacht, machte sie jedoch so klein wie möglich. Diese Vorsichtsmaßregeln erwiesen sich jedoch glücklicher Weise als unnöthig, und die drei Reisenden schliefen abwechselnd in tiefster Ruhe. Am folgenden Morgen zeigte sich noch keine Aenderung des Wetters; es blieb hartnäckig klar und schön. Der Ballon verhielt sich vollständig ruhig, und nicht die geringste Schwankung seines beweglichen Körpers verrieth einen Windhauch. […]

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Der Triumph der Liebe - Erster Gesang H.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Doch halt, o Muse, die auf leichtem Flügel Sich kühn ins Land der Phantasien schwang, Ergreif den tollen Pegasus beim Zügel, Beginne den melodischen Gesang! […]

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Ein heilig Becher.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Er trug viel gülden Gerät auf dem Haupt; Das war aus dem Tempel Jehovas geraubt. Und der König ergriff mit frevler Hand Einen heiligen Becher, gefüllt bis am Rand. Und er leert ihn hastig bis auf den Grund, Und rufet laut mit schäumendem Mund: […]

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Laß das Trauern.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Laß, mein Herz, das bange Trauern Um vergangnes Erdenglück, Ach, von diesen Felsenmauern Schweifet nur umsonst der Blick. Sind denn alle fortgegangen: Jugend, Sang und Frühlingslust? Lassen, scheidend, nur Verlangen Einsam mir in meiner Brust? […]

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Geisterschaaren.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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"Und soll ich, Faustus, glauben, was Euer Mund mir sagt, Und ist an Euch die Bitte nicht allzukühn gewagt, So lasset mir ein Probstück von Euerm Zauber schn!" So Jener - Faustus neigt sich, und spricht: "Das soll geschehn." Bald tost ein dumpfes Brausen hoch überm Rosenthal, Und Geisterschaaren nahen in ungeheurer Zahl, Ein ferner Hornklang tönet mit tiefem Klagelaut, Verwundert und erschüttert steht der Prälat und schaut. […]

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