Geheimnisse der
Wenn die dunkle Winterzeit über das Land zieht, erwacht in einer kalten, sternenklaren Nacht eine alte Legende zum Leben. Es ist die Nikolausnacht, in der sich Türen zur […] Mehr lesen
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Mehr lesenEin voreiliger Winterwind röhrt durch die Morgengrauen, die Höhen sind eingestaubt vom Schnee, das Tageslicht wird vom Gestöber blind. Die Einzelgänger sollen, wie der […] Mehr lesen
Mehr lesenEine längere Reise des Königs in das Erzgebirge und die Industriestädte wurde durch einen Besuch des Kaisers von Österreich unterbrochen, welcher von seiner Zusammenkunft mit […] Mehr lesen
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Sie war das Weib von Ismail Pascha, dem letzten erblichen Sohne der abbassidischen Khalifen? Ja; du weißt es. Sie führte den Ehrentitel Khan, wie alle Frauen dieser erlauchten Familie. Er wurde, nämlich Ismail Pascha, von dem Indscheh Bairakdar Mohammed Pascha belagert; dieser sprengte die Mauern des Schlosses, welches dann im Sturm genommen wurde. Darauf ging Ismail mit Esma Khan als Gefangener nach Bagdad. Hier hat sie gelebt und geduftet. Emir, ich wollte, sie wäre noch hier! Hat sie auch diese Petersilie und diesen Knoblauch gepflanzt? Nein, antwortete er sehr ernsthaft; das hat Mersinah, meine Wirtschafterin, gethan. So danke Allah, daß du an Stelle von Esma Khan diese süße Mersinah bei dir hast! Effendi, sie ist zuweilen sehr bitter! Darüber darfst du nicht murren, denn Allah teilt die Gaben sehr verschieden aus. Und daß du den Duft dieser Myrte atmen sollst, das stand ja wohl im Buche verzeichnet. So ist es! Aber sage mir, Emir, ob du diesen Garten pachten willst! Wie viel verlangst du dafür? Du bezahlst mir zehn Piaster *) für die Woche. Dann dürft ihr alle in den Garten gehen und an die Esma Khan denken, so oft ihr wollt! Ich zögerte mit der Antwort. Der Garten stieß an die Rückwand eines Gebäudes, in welcher ich zwei Reihen kleiner Löcher bemerkte. Das sah mir recht gefängnismäßig aus. Ich mußte mich erkundigen: Ich glaube nicht, daß ich diesen Garten mieten werde. *) Zwei Mark. Warum nicht? Weil mich diese Mauer stört. Diese Mauer? Warum, Effendi? Ich liebe es nicht, in der Nähe eines Gefängnisses zu sein. Oh, die Leute, welche da drinnen stecken, können dich nicht stören. Ihre Löcher sind so tief, daß sie diese kleinen Fenster gar nicht erreichen können. Ist dies das einzige Gefängnis in Amadijah? Ja. Das andere ist eingefallen. Mein Tschausch *) hat die Aufsicht über die Gefangenen. Und du glaubst, daß mich diese nicht stören werden? Du wirst nichts von ihnen sehen und keinen Laut von ihnen hören. So werde ich dir die zehn Piaster geben. Du hast also in Summa für die Woche fünfunddreißig Piaster von uns zu bekommen. Erlaube, daß ich dich für die erste Woche jetzt gleich bezahle! Er schmunzelte bei diesem Anerbieten vor Vergnügen im ganzen Gesichte. Der Engländer bemerkte, daß ich in die Tasch griff, um zu bezahlen. Er schüttelte den Kopf, zog seine eigne Börse hervor und reichte sie mir. Er konnte eine kleine Erleichterung derselben recht wohl verschmerzen; darum nahm ich drei Mahbub-Zechinen hervor und gab sie dem Agha. Hier nimm! Das übrige ist Bakschisch für dich. Das war mehr als das Doppelte von dem, was er zu erhalten hatte; darum machte er ein sehr vergnügtes Gesicht und meinte sehr respektvoll: Emir, der Kuran sagt: Wer doppelt giebt, dem wird es Allah hundertfach segnen. Allah ist dein Schuldner; er wird es dir reichlich vergelten! *) Sergeant. Wir brauchen nun Teppiche und Pfeifen für unsere Zimmer. Wo kann man diese geliehen bekommen, Agha? fragte ich ihn. Herr, wenn du noch zwei solche Goldstücke giebst, wirst du alles erhalten, was dein Herz begehrt. Hier hast du sie! Ich eile, um euch zu bringen, was du brauchst. Wir verließen den Garten. Im Hofe stand Mersinah, die Seele des Palastes. Ihre Hände waren jetzt von Ruß geschwärzt. Sie rührte mit dem Zeigefinger in einem Gefäße voll zerlassener Butter. Emir, wirst du die Zimmer nehmen? erkundigte sie sich. Bei dieser Frage mochte ihr einfallen, daß der Finger kein integrierender Teil des Napfes sei; sie zog ihn also heraus und strich ihn sehr behutsam an der herausgestreckten Zunge ab. Ich werde sie behalten; auch den Schuppen und den Garten. Er hat bereits alles bezahlt, bemerkte der Agha nachdrücklich. Wie viel? fragte sie. Fünfunddreißig Piaster für die erste Woche. Von dem Bakschisch sagte der Schalk nichts. Ob er wohl auch in dieser Beziehung unter dem Paputsch *) seiner Myrte stand? Ich nahm noch eine MahbubZechine **) aus der Börse und gab sie ihr. Hier nimm, du Perle der Gastfreundschaft! Das ist das erste Bakschisch für dich. Wenn wir mit dir zufrieden sind, wirst du mehr erhalten. Sie griff höchst eilfertig zu und steckte das Geld in ihren Gürtel. *) Pantoffel. **) Ungefähr fünf Mark. Ich danke dir, o Herr! Ich werde darüber wachen, daß du dich in meinem Hause so wohl befindest, wie im Schoße des Erzvaters Ibrahim. Ich sehe, daß du der Emir der tapfern Krieger bist, welche die Frauen verehren und Bakschisch geben. Geht hinauf in eure Zimmer! Ich werde euch einen steifen Pirindsch machen, mit sehr viel zerlassener Butter darüber!
Und mit jedem Bild des Scheins allgemach entschwinden wird ein Teil von deines Seins innerstem Empfinden, wird mit jedem Wesen, das flüchtig schwebt von hinnen, auch in deinem mehr lesen >>>
Nur karge Mitleidszähren zu schenken; Dann schleicht sie trübe weiter, Ohne Kraft zu tränken. - Selber arm und traurig, Folg ich der weinenden Wolke Und denk an arme Leute mehr lesen >>>
Heute habe wieder angeklopft (an den König um Geld geschrieben) und wo das nicht hilft, so ist es gethan. Wenn ich noch könnte Geld geliehen kriegen, so wäre es mehr lesen >>>
Glaubst du, daß du hier eine Blume ziehen könntest, Jim? Als sich die wilde Jagd durch die von uns offen gelassene Thüre etwas verzogen hatte, kriegte die mehr lesen >>>
Tzschirner entfloh in die Schweiz, Heubner und Bakunin, in Freiberg abgewiesen, wendeten sich nach Chemnitz, wo sie von der Bürgerwehr gefangen mehr lesen >>>
Goldbeglänzt von Abendglut träumt das Meer in Frieden; lieblich tanzen auf der Flut singende Sylphiden. Fremdmelodisch klingt ihr Wort, mehr lesen >>>
Bilder der Pension und Waldschänke Forsthaus, Versorgung von Reisegruppen, Pension mit Parkanlage, Gaststätte Forsthaus, mehr lesen >>>
Die Stadt Dresden ist von dichtem Nebel und Bewölkung umgeben und die Nacht verabschiedet sich lautlos. Ein mehr lesen >>>
Mein Leben süß, mein junges Blut, gäb ich, mit Freud' und wohlgemut, für dich, o Mädchen, engelgleich, mehr lesen >>>
Maschen des Ballonnetzes hing, hatte ein Wellenschlag, der jene zerriß, weggeschwemmt. Auch der mehr lesen >>>
wir stehen in seiner Hand; er allein kann uns retten. Bereiten wir uns auf jegliches mehr lesen >>>
Wer steht hier draußen? – Macht auf geschwind! Schon funkelt das Feld wie mehr lesen >>>
Minute Zeit besinnen lassen Stadt Sie irgend einen Platz etwas mehr lesen >>>
Das Rheinsberger Schloß schmückt und erweitert sich mehr lesen >>>
1662 brachte er durch Kauf Amt und Stadt Pegau mehr lesen >>>
Es war ein Stahlknopf irgendwo, der mehr lesen >>>
Nun weiß ich, wenn der mehr lesen >>>
Auf, schrie er, mehr lesen >>>
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Wenn, durch lange Qual ermattet, vom Todesnebel uns umschattet, Schon verlischt des Lebens Licht, Sterbend unser Auge bricht, Hin durch des Todes weitgähnende Schlünde Führt uns der Genius in friedliche Gründe, Führt uns zu Lethens beglückenden Strand, Hin in Elysiums […]
ob Onkel Silas den Kerl nicht baumeln läßt! Ich thät's an seiner Stelle. So 'nen undankbaren Hund, der seinem Herrn durchbrennt! Und während der Bürger mit seinem Geldstückchen nach der Thüre schleicht, um's zu betasten und auf seine Echtheit hin zu prüfen, nähert sich […]
Die Sonne ging auf. Dunkelviolett hinaus in die See floß die Düna dahin bis zum Horizont und leise rauschend wo die Wolken das Wasser treffen. Das Boot rauschte durch blühendes Schilf. Dann ruderte ich weiter, mit solcher Anstrengung, daß ich dabei die ganze Schnapsflasche […]