Reisende im Frühling in
Das erste, was der Reisende in Italien erblickt, ist das Symbol dieses Landes: Die Kette. Namentlich wird die Osterfeier sehr ausführlich geschildert. Ketten an den Grenzen und […] Mehr lesen
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Das erste, was der Reisende in Italien erblickt, ist das Symbol dieses Landes: Die Kette. Namentlich wird die Osterfeier sehr ausführlich geschildert. Ketten an den Grenzen und […] Mehr lesen
Mehr lesenaber mein Mißtrauen entdeckte sehr leicht, daß hinter dieser Höflichkeit sich eine Arglist barg. Effendi, begann er, als er die Thüre hinter sich und uns verschlossen hatte, […] Mehr lesen
Mehr lesenim Landkreis Meißen, wäre auch ohne ihre unmittelbare Nähe zur sächsischen Kulturhauptstadt Dresden, dem früheren kursächsischen Elbflorenz, einen Besuch wert. Die […] Mehr lesen
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Auch den Briefen aus England, wie gleich hier bemerkt werden mag, sind solche Federzeichnungen beigegeben, flüchtige Skizzen, die durch die überaus geniale Art der Behandlung an ähnliche Arbeiten des schon einmal zitierten William Turner erinnern, der, wie Schinkel, es verstand, mit zwölf Strichen und ebenso vielen Punkten ein ganzes Landschaftsbild zu geben. Die Schinkelsche Skizze von Manchester (S. Aus Schinkels Nachlaß. Band II, S. 144) ist mir nach dieser Seite hin immer wie ein kleines Wunderding erschienen. Ebenso scharf aber wie er zu sehen verstand, so scharf und zutreffend wußte er auch zu urteilen, und die kurzen kritischen Bemerkungen, die sich durch diese England-Briefe hindurchziehen, sind von höchstem Interesse. "Mr. Connel, Mr. Kennedy und Mr. Morris", so schreibt er, "haben Gebäude sieben bis acht Etagen hoch, und so lang und tief wie das Berliner Schloß. Man sieht Gebäude stehen, wo vor drei Jahren noch Wiesen waren, aber diese Gebäude sehen so schwarz aus, als wären sie hundert Jahre im Gebrauch. Die ungeheuren Baumassen, bloß von einem Werkmeister, ohne alle Architektur und nur für das nackteste Bedürfnis allein aus rotem Backstein aufgeführt, machen einen höchst unheimlichen Eindruck." In Liverpool ißt er vortrefflich zu Mittag und schläft gut, kehrt indessen doch mit dem Eindruck heim, "daß Liverpool zwar eine ernorme, aber im ganzen doch eine unansehnliche Stadt sei."
Diese Ruhe und Sicherheit in der Betrachtung der Dinge ist es, was diesen Briefen einen solchen Reiz verleiht. Alles Große, Reiche, Schöne findet eine willige, nirgends mäkelnde Anerkennung, zugleich aber steht dieser Anerkennung ein unerschütterliches Urteil zur Seite, das sich nicht beirren und weder durch Scheinkünste noch durch Massen oder Zahlen imponieren läßt. Schinkel selbst zählte später diese Reise zu seinen liebsten Erinnerungen.
Zitternd und mit blassen Lippen Ruft der Schiffer: Helf uns Gott! Dort von himmelhohen Klippen Droht Verderben uns und Tod. Es heulen wie Donner die brechenden Wellen, Das Schiffchen mit mehr lesen >>>
Das ist ganz einerlei! Verrückt oder nicht, so muß es geschehen, so ist's der Regel nach. Ich hab's nie anders gehört oder gelesen und ich kenne alle Bücher, in denen so mehr lesen >>>
Der Morgen steigt und glüht und steigt, und frohe Herzen beben; ein Tag, und überschauert schweigt das trunken reiche Leben. Und zwischen Auf- und Niedergang mehr lesen >>>
Gedenke, daß du Schuldner bist der Armen, die nichts haben, Und deren Recht gleich deinem ist An allen Erdengaben. Wenn jemals noch zu dir des Lebens mehr lesen >>>
Wenn es beginnt zu tagen, Die Erde dampft und blinkt, Die Vögel lustig schlagen, Daß dir dein Herz erklingt: Da mag vergehn, verwehen Das trübe mehr lesen >>>
Du nie versiegendes tiefes Meer, du Abgrund der Liebe, ich lasse dich nicht, - meine Stirn so heiß und mein Auge schwer, du gibst mir mehr lesen >>>
Hoch stand ich auf dem Dach' und sah seltsamste Morgenglut: Rings wogte über die Häuser hin ein Meer von Brand und Blut. Es mehr lesen >>>
am Morgen erhielten wir abermals ein Lamm, welches wie das am vorigen Abend zubereitet wurde. Dann kam der Melek mehr lesen >>>
Ein Taschenkrebs und ein Känguruh, die wollten sich ehelichen. Das Standesamt gab es nicht zu, weil beide mehr lesen >>>
Laß duften die Rosen, laß scheinen die Sonn', Mein süßes Liebchen! Wirf um den weiten mehr lesen >>>
Ich weiß nicht, was das sagen will! Kaum tret ich von der Schwelle still, Gleich mehr lesen >>>
Der Victoria auf der andern Seite des Zitterberges vor Anker; man nahm ein mehr lesen >>>
Auch in Altenburg war eine Bürgerwehr entstanden und nahm bereits mehr lesen >>>
Die Reiter pflegten mit ihren Tieren über meine Hand mehr lesen >>>
Wie uralt weht's, wie längst verklungen In mehr lesen >>>
mit noch sehr schwacher Stimme, am mehr lesen >>>
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Bist du ein Kind mehr lesen >>>
Die Schleckerbißlein, die dem Fraß In seinen Wanst geflogen, Die werden ihm da ohne Maß Mit Haken rausgezogen. Er muß sich würgen in der Pein Und unaufhörlich kröcken, Das Bier muß raus und auch der Wein, Sollt er gleich bald verrecken. Der Durst und Hunger […]
Und weiter reitet Herr Ulerich, Im Wald beginnt es zu düstern, Viel seltsame Stimmen regen sich, Die Abendwinde flüstern. Der Junker hört die Worte sein Gar vielfach widerklingen. Das taten die spöttischen Waldvöglein, Die zwitschern laut und singen: Die Ermittlungen […]
Nur drunten blühet dem Verfolgten Glück, Dort erst, in jenen weitentfernten Zonen, Wo der Kozytus fließt, wo Geister wohnen, Kehrt Ruhe in die wunde Brust zurück, ein echtes, ganzes Kunstwerk kann ohne Wahrheit nicht bestehen, und das Willkürliche, das Launenhafte, so […]